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Mir gefällt der Track wie gesagt ja auch ausgezeichnet, nur gibt es halt keine Passage, die mich in dem Sinne begeistert. Dafür gibt es im Track Tapia Attack aus Bad Boys II etliche Passagen, die mich begeistern und ich auf Repeat höre, die für dich vielleicht aber völlig banal und unoriginell sind. Das ist letztlich ja auch der persönliche Geschmack. Ich kann ja nicht an und abstellen, was mich begeistert. Das ist ja individuell. Ich finde da gibt es dahingehend auch gar keine Objektivität. Hängt vielleicht auch tatsächlich damit zusammen, dass Du Musiker bist. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass Musiker im Orchester lieber einen John Williams Score einspielen als einen Trevor Rabin Score.
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Es ist ja kein "technischer" Aspekt, sondern ein musikalischer. Und ja, erfrischende rhythmische Akzente und farbige Instrumentierungen lösen bei mir durchaus Begeisterung aus. Das tun sie wohl bei jedem Musiker. Sicherlich - zu "Everybody Runs!" aus MINORITY REPORT hatte ich im Rahmen eines Williams-Aufsatzes in der Cinema Musica auch mal ausführlich geschrieben. Den Text werde ich beizeiten mal auf meinen Filmmusikblog stellen.
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Lars (nicht Lukas) weiß schon lange, dass ich seine Sicht auf Filmmusik nicht besonders inspirierend finde. Darüber gab es in der Vergangenheit schon oft Diskussionen. Immerhin ist er aber nicht so ein politischer Demagoge wie du, der sich über "Wasser auf rechte Mühlen" freut und links eingestellte Menschen beschimpft (der "linke Vogel" ist die erste echte Beleidigung in diesem Thread, aber hey, ich lasse mir davon ganz sicher nicht die Laune verderben ). Ein Tipp: wenn du willst, dass dir das jemand glaubt (offenbar ist es dir ja wichtig), würde ich mich an deiner Stelle nicht wie Sheldon Cooper verhalten. Der hatte in der Serie übrigens auch eine Beziehung.
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Noch weitere Beleidigungen? Hau ruhig raus;) Zumal du jetzt mit deinen Beleidigungen offenbar nicht mehr nur bei mir bleibst, sondern auch Lukas oder andere beleidigst. Denn du sprichst von MENSCHEN, also Plural - kann wohl nicht nur ich gemeint sein. Und -typisch links- gehst du natürlich nicht auf die Argumente aus meiner Nachricht ein - bspw. wie es denn zusammenpasst, dass ich so ein emotionsloses, unmoralisches Ungeheuer bin, aber seit 10 Jahren eine liebevolle Beziehung führe. Oder meine logische Kausalkette bezüglich des Hundes (Hund läuft weg, du kannst ihn nicht einholen, du stirbst, Hund ist ebenfalls allein) Ich mag die Unterhaltung mit linken Vögeln wie dir aber ganz gern, da ihr euch so schnell demaskiert und das Wasser auf den rechten Mühlen ist also danke
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Lars tickt hier nur ähnlich wie du. An seiner utilitaristischen Weltsicht habe ich mich schon oft gerieben, insbesondere wenn er wieder eins seiner Loblieder auf die "Funktionalität" von Filmmusik anstimmt ("Kunst ist doch egal, funktional und nützlich muss es sein!"). Tut mir leid, aber mir sind übermäßig pragmatische Menschen ohne Ideale und Moral hochgradig suspekt. Und euer beider Gerede über "Selbsterhaltungstrieb" und "Überlebensmodus" ist für Menschen wie mich einfach unerträglich. Immer wieder verblüffend jedenfalls, mit welchen Leuten man die Leidenschaft für so etwas Schönes, Erhabenes und Idealistisches wie Instrumentalmusik teilt. Als ob ich noch ein paar zusätzliche Bestätigungen bräuchte... ein knallharter Darwinist bist du also auch noch.
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Okay ich beziehe nochmal Stellung zu der offenbar kontroversen Aussage: Lars hat es bereits begriffen - anders als der ach so schlaue studierte Sebastian. Wichtige Dinge wie beispielsweise der eigene Hund, den man liebt, können in einer abnorm extremen Gefahrensituation (bspw Vulkanausbruch) schlagartig „unwichtig“ werden, da es die Situation von einem verlangt. Da wird (realistisch betrachtet) höchstwahrscheinlich keiner sein eigenes Leben riskieren - „nur“ für einen Hund (Selbsterhaltungstrieb, etc.., Hirn schaltet auf Überlebensmodus. So einen „Luxus“ wie Empathie mit einem Hund kann man sich dann nicht leisten). Auch wenn man es mal logisch betrachtet am Beispiel DANTES PEAK: Der Hund läuft weg, überall ist Lava, etc etc. - wie hoch ist dabei nun die Chance das Tier wieder einzufangen?! Vielleicht muss man es erst noch beruhigen, weil es völlig erschreckt ist.. der Hund läuft schneller als der Mensch.. ich werde ihn also kaum einholen.. da der Hund Angst hat und verschreckt ist, hört er auch nicht auf meine Befehle .. ich laufe also vom Auto weg, das mich retten würde, und renne stattdessen dem Hund hinterher. .. währenddessen erwischt mich die Lava. .. wow, super Idee Sebastian. Dabei würdest du dann wohl sterben - aber ok, wie hieß das noch gleich? Natürliche Selektion? @Sebastian Schwittay Und auf deine erneute Stichelei bezüglich der AfD werde ich nicht eingehen, da ich mein „Sorry“ gegenüber Mephisto für das Abschweifen in eine politische Diskussion ernst gemeint habe. Aber mit deiner bösartigen Art dort erneut nachzutreten, hast du deine hässliche Fratze gezeigt - und ich glaube das spricht für sich. Von deiner Untat mir irgendwelche emotionale Verarmung und sonstige quasi psychopathischen Züge zu unterstellen (obwohl du dafür keine Anhaltspunkte hast), fangen wir besser nicht an. Der Fakt, dass ich seit 10 Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung bin, wird dann wie genau zu erklären sein?! Aaaah, liegt bestimmt am toxisch-männlichen Patriarchat ne? Und was mich noch härter getroffen hat: Du unterstellst mir quasi, dass ich aufgrund meiner „Emotionslosigkeit“ gar nicht würdig bin Musik zu hören. Der Fakt, dass Musik eine der mit Abstand wichtigsten Dinge in meinem Leben ist, erklärst du dann wie genau?! Eins kann ich euch versichern: Ich bin kein Sheldon Cooper (also ein Mensch, der nur rational ist und keinerlei Emotionen hat oder kennt). Völliger Schwachsinn. Ich lebe ein ganz normales Leben und bin verletzbar (auch emotional) wie jeder andere Mensch auch.
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EXPLORERS ist somit auch aus der Liste...aber ich seh schon, das Tauschen oder Verkaufen von Soundtrack CDs ist einfach eine Brotlose Angelegenheit
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Ich habe mir gerade die genannten Stellen angehört - ja definitiv tolle Detailarbeit Aber wie Lukas schon meinte: Begeisterungsstürme löst das bei mir auch nicht unbedingt aus 😅 Das ist halt die routinierte Arbeit eines Großmeisters. Aber so kleinteilig betrachte ich eine Musik nie. Aber ich kann deine Begeisterung verstehen. Dann dürftest du bei technisch anspruchsvolleren Tracks (bspw WAR OF THE WORLDS, MINORITY REPORT) ja Purzelbäume schlagen vor Freude .. oder erst recht bei einem Don Davis (Matrix), Goldenthal oder dem 60er Jahre Goldsmith. Ich setze es halt immer in den Kontext - und da gab es schon deutlich stärkeres in der Filmmusikgeschichte. Aber wenn’s dir um aktuelle Veröffentlichungen geht: Ja, dann hat Williams mit DISCLOSURE DAY als Großmeister der alten Zeit natürlich die Nase ganz weit vorn (ist heutzutage ja auch nicht schwer…Greenwood mal ausgeklammert, denn der hat’s auch drauf)
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Ich habe keine Haustiere und sehe obige Aussage vollkommen emotionslos. Ich bin aber auch Pragmatiker. Meiner Meinung nach geht es nicht darum, wer es verdient hat. Es geht schlicht darum, ob es machbar ist ohne sich dabei in Gefahr zu bringen. Das fängt schon dabei an, wenn Du vielleicht zwischen dem Hund und Deinem Kind entscheiden müsstest, weil die Situation schlicht so dramatisch ist. Klar haben es beide verdient. Aber was ist jetzt wichtiger. Der Hund oder Dein Kind?
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Findet ihr es auch so toll, wie Williams die Pauke ab 1:57 für drei Takte auf der 3 des 3/4-Takts, und dann plötzlich unvermittelt auf die 1 setzt? Dieser Groove, dieses herrliche Arbeiten im kleinsten Detail... großartig! ("He [Williams] was very acutely aware of rhythmic flaws and nuances, and sometimes obsessed a little", so das Zitat eines Musikers in Jon Burlingames Artikel. Das glaube ich sofort! ) Allein in diesen 2 Minuten "chase..." steckt genug für einen kleinen Aufsatz. Die völlig unkenntliche Variation des "memory..."-Themas bei 1:05, das synkopisch total überbetonte Becken ab 1:33 (tsch... tsch... tsch, tsch... tsch, tsch, tsch! - hier saß Williams der Schalk im Nacken, als er an der percussion stave saß ), der Höhepunkt bei 1:49 (herrlich grotesker Moment im Film!), und natürlich die zauberhafte Harfe über den punktierten tiefen Streichern bei 1:50... Um es mit Elliot Goldenthal zu sagen: "Music is about detail!" ❤️
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Also da fehlt mir aber jetzt irgendwie der Zusammenhang. Es ging doch eigentlich nur um das Zitat "Ich würde solche unwichtigen Dinge wie Tiere einfach zurücklassen" und um nichts anderes. Ich hoffe halt nur, das Menschen mit solch einer Einstellung, keine Haustiere haben. Ich persönlich finde solch eine Aussage auch emotionslos, aber da ist halt jeder Mensch anders gestrickt. Ich kann aber auch nicht von jedem Menschen verlangen, das er genau die gleichen Ansichten und Gefühle gegenüber anderen Lebewesen hat wie ich. Für andere mag ein Tier ein "unwichtiges Ding" sein. Bei mir ist das anders. Unter`m Strich ging es doch Sebastian nur darum, ich da bin ich auch voll bei Ihm, das ein Hund oder eine Katze die man sein Familienmitglied nennen darf, es genauso verdient hat gerettet zu werden, wie jedes andere "menschliche" Familienmitglied auch. Sorry Mephisto, aber das wollte ich nur noch mal abschließend loswerden.🙂
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Jan09646 hat sich registriert
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In gewissen Situationen können wichtige Dinge notgedrungen zu unwichtigen Dingen werden. Ich habe am Wochende Volcano erstmalig geschaut. Da hat eine Figur einer anderen bewusstlosen Figur das Leben gerettet, in dem sie in die Lava gesprungen ist und die bewusstlose Figur auf ihrem Rücken noch zu den anderen Figuren in Sicherheit "werfen" konnte. War das heroisch? Ja. War das dumm? Definitv. Denn diese Figur hat ihr Leben geopfert um EIN anderes zu retten. Und es war kein Kind und der "Held war nicht sterbenskrank. Ich hab nur gedacht....dramaturgisch dämlich und auch in einer echten Situation dämlich. Manchmal muss man schlicht an sich selbst denken und Moral beiseite lassen.
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Immerhin hat mein letzter Satz, der ja nun scheinbar aus meinem Kommentar gelöscht wurde, in Lars' Zitat überlebt. Genau diesen Aspekt der "Nützlichkeit" habe ich in Mistermaffays Kommentar kritisiert ("solche unwichtigen Dinge wie Tiere"). Übrigens: wer das Primat der Nützlichkeit radikal umsetzen möchte, schafft auch Kunst und Kultur ab. Die ist nämlich auch nicht "nützlich" im ökonomischen Sinne. Aber das ist sicher alles zu akademisch, ich halte jetzt lieber mein freches Maul.
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Der Einsatz von Filmmusik hat meiner Meinung nach auch was mit Logik und Nützlichkeit zu tun. Funktionsfähigkeit ist nicht umsonst das Minimalziel bzw. die Basis einer Filmmusik. Hätte sie keine Funktion bzw. würde man mit ihrem Einsatz nichts bezwecken, könnte man sie auch problemlos weglassen. Und die Schlussfolgerung, dass man die "Genialität" einer Filmmusik angeblich nicht erfassen kann (wobei hier wohl Disclosure Day gemeint ist), weil man angeblich kein Mitgefühl für Tiere hat, ist schon abenteuerlich.