Jump to content
Soundtrack Board

Stefan Schlegel

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    512
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

104 Excellent

Über Stefan Schlegel

  • Rang
    Registrierter Benutzer

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Neu von Saimel und lieferbar in ca. 10 Tagen bei Rosebud in Spanien: Carlo Savinas Musik zum erotischen Mantel- und Degenfilm LE CALDE NOTTI DI DON GIOVANNI (SEIN SCHLACHTFELD WAR DAS BETT) von 1971. Hier der englische Pressetext: Saimel Records presents on this CD the complete original score by Carlo Savina for the 1971 erotic costume comedy LE CALDE NOTTI DI DON GIOVANNI (NIGHTS AND LOVES OF DON JUAN) from the original master tapes in stereo preserved in the Sugar Music archives. This Italian screen adaptation of the famous Spanish Don Juan legend was directed by Alfonso Brescia under the pseudonym Al Bradley and starred the handsome German actor Robert Hoffmann as main protagonist Don Giovanni Tenorio who is surrounded by some of the most attractive European actresses of the early 1970s, among them Barbara Bouchet, Edwige Fenech, Ira von Fürstenberg and Lucretia Love. Contrary to many other Don Juan versions, this one is not only set in Spain in the 17th century, but during its second half also takes our hero to the Orient when he is banished by the King of Spain. From the beginning of the film Don Giovanni is the epitome of an irresistible womanizer. At first he seduces all the princesses in Seville, but even when forced into exile, for him there is no reason to change his impudent manners: Posing as an Arabian prince, he offers to help the Sultan Selim acquire the princess Aisha (Fenech), a woman who loves no man and is guarded inside a massive castle, but then at once falls in love with Don Giovanni. For LE CALDE NOTTI DI DON GIOVANNI Carlo Savina has written a lively and flavourful score of which only a small excerpt with about four minutes had previously been released by CAM in 1999 on the compilation CD “Carlo Savina – Ritratto di un autore”. Savina has built his score mainly around the wistful and sensuous melody with a Spanish flavour which gets intonated by the beautiful ethereal solo vocalise of Edda Dell´Orso in the Main Title. This great romantic theme will be reprised again and again during the course of the film whenever Don Giovanni beds one of his many loves. The duels and chases have mostly been composed not in a serious dramatic manner, but in a more lighthearted and spirited way in accordance with the often farcical nature of the movie: Sprightly castanets together with added percussion create a galloping rhythm so that the tone is rather playful than threatening. The remaining score is filled with nice period dances, some atmospheric mystery and suspense tracks, a few comical interludes with flute and bassoon and a meditative string episode for the sequence in the convent. The pleasant symphonic score for LE CALDE NOTTI DI DON GIOVANNI is a nice addition to the ever growing Carlo Savina discography and can now finally be fully enjoyed on this new CD. The CD will soon be available at Rosebud in Spain and also at the other usual soundtrack stores in Europe, USA and Japan. Here the track listing of the CD: https://rosebudbandasonora.com/catalog/product_info.php?products_id=27708
  2. Ich glaube wir reden ein wenig aneinander vorbei. Ich meinte mit "subjektiv" vor allem, auf welche Art und Weise man Musik hört und nicht, ob Mono oder Stereo nun besser ist. Selbstverständlich ist Stereo Mono vorzuziehen, wenn ein Score in der Art und dazu noch in guter Klangqualität verfügbar ist. Auf der anderen Seite ist es für mich aber auch kein Beinbruch, wenn etwa eine ältere Originalmusik aus den 50ern, die zudem im Film selbst auch nur in Mono erklingt, auf der CD ebenfalls halt nur in Mono erhältlich ist, da eben die Stereo-Aufnahmen nicht mehr vorliegen. Damit kann ich schon ganz gut leben. Dagegen ist es eine absolut subjektive Entscheidung, ob ich nun Musik ganz normal über die Boxen höre oder Kopfhörer präferiere. Das muß jeder selbst entscheiden und für mich ist da die Entscheidung klar.
  3. Das ist eine doch völlig subjektive Sache: Jeder muß selbst wissen, wie er am liebsten Musik genießt und was er wirklich will. Die individuellen Hörgewohnheiten können ja bekanntermaßen sehr differieren. Und da ich persönlich Kopfhörer für Filmmusik-CDs oder LPs ohnehin nicht nutze und auch in Zukunft nicht nutzen werde, ist das Ganze für mich auch ohne Belang und geht schlicht an mir vorbei.
  4. Selbstverständlich kommt die Musik bei Mono nicht nur aus einem Lautsprecher - das wäre ja ein Witz sondersgleichen - , sondern aus allen kommt genau dieselbe Musik. Im Unterschied zu Stereo halt eben nicht räumlich (links/rechts) aufgeteilt.
  5. Ein Hi-F-Freak in der Art bin ich nie gewesen. Mir persönlich macht das überhaupt nichts aus, eine alte Mono-Aufnahme zu hören und die in vollen Zügen zu genießen. Ich habe da jede Menge davon in der Sammlung und null Probleme damit, so was anzuhören, wenn die Klangqualität ansonsten einigermaßen in Ordnung ist. Ich wüßte gar nicht, warum ich da empfindlich drauf reagieren sollte. Wenn ich in der obigen Art verfahren würde, dürfte ich mir ja kaum Steiner, Newman, Tiomkin etc.-Originale aus den 40ern und 50ern zulegen, da die fast immer Mono sind. Der Gedanke, so was dann deshalb nicht anhören oder kaufen zu wollen, ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht untergekommen. Oder wenn ich dran denke: Die meisten italienischen und französischen Titel bis Mitte 60er sind im Gegensatz zu den US-Titeln eh fast alle immer in Mono erhalten. Warum sollte mich das in irgendeiner Weise abschrecken, wenn die Musiken eben nicht anders verfügbar sind? Die Denkweise ist mir völlig fremd.
  6. Mehr gibts bei der Fox von CONRACK aber auch nicht mehr. Und selbst dieser 6 Minuten-Track ("Main Title") auf der FSM-CD war nur noch in Mono vorhanden. Der komplette CONRACK-Score hat ohnehin nur eine Länge von knapp 15 Minuten.
  7. Man sollte hier jetzt aber auch nicht nur wegen Mono rummeckern und viel eher doch heilfroh sein, daß die Scores oder zumindest ein Großteil davon überhaupt noch im Original erhalten sind. 1965-1975 ist bei Paramount eine ganz kritische Zeit - das hat Lukas Kendall vor ein paar Jahren schon mal durchblicken lassen - und aus den Jahren haben die nur noch ganz wenig Musikmaterial. Vieles ist damals ganz einfach verschrottet worden, weil keiner mehr groß Interesse daran hatte. Das muß einem einfach mal klar sein. Und lange Zeit sah es ja auch so aus als ob von NEVADA SMITH oder WILL PENNY gar nichts mehr existieren würde bei Paramount und daher auch nichts mehr auf CD kommt. Ich hatte beide fast schon abgeschrieben. Deshalb ist es schon ein Wunder, daß all das, was jetzt auf dem Set auftaucht, überhaupt noch in irgendwelchen Archiven gefunden wurde. Daß nicht jedes Studio so sorgfältig mit alten Bändern umging wie etwa MGM oder noch einigermaßen die Fox, das wissen wir eh seit langem. Das bringt ja nichts, darüber groß zu lamentieren. Man muß sich z.B. auch mal vor Augen halten, daß Paramount von Elmer Bernsteins TRUE GRIT von 1969 etwa rein gar nichts mehr hatte und man für die Lalaland-CD auf Bernsteins private Mono-Kopien zurückgreifen mußte. Das Material für diese CD kam also gar nicht von Paramount selbst, das waren auch gar keine Stems. Es ist daher gut möglich, daß für das aktuelle Western-Set ebenfalls noch diverse andere Quellen angezupft wurden, um das überhaupt alles auf CD bringen zu können. Und es ist zudem sehr fraglich, ob die Stereo-Album-Master von 1966 und 1967 mit den damaligen LP-Neuaufnahmen (und reduziertem Orchester sowie dem Zeitgeschmack entsprechend etwas popiger aufgemacht) von NEVADA SMITH oder EL DORADO überhaupt noch existieren, denn ich schätze eher, daß die bei dem Universal-Brand vor einigen Jahren, wo es bekanntermaßen hautpsächlich ja UMG-Album-Master erwischt hat, bereits vernichtet wurden.
  8. Dieses Set ist ja nun wirklich der absolute Knaller: Ein Traum-Release mit NEVADA SMITH und WILL PENNY im Original, auf die ich schon ewig warte. Und EL DORADO erstmals im Original plus Waxmans THE FURIES plus Young´s STREETS OF LAREDO und noch einiges mehr. Wahnsinn, daß so was zu Weihnachten noch erscheint und die Scores zumindest einigermaßen komplett noch in den Paramount-Archiven erhalten sind.. Damit hätte ich wahrlich nicht mehr gerechnet nach dem wie es noch vor ein paar Monaten bei den Labels so aussah.
  9. Nein, SUNSET SUNRISE ist völlig obskur. Nicht mal in der Rota-Bioraphie von Pier Marco De Santi findet sich dazu Näheres. Das bei Quartet angegebene Produktionsjahr 1971 kann aber eigentlich nicht stimmen. In allen Quellen, die ich so habe, steht eigentlich immer 1973 dabei. Rota war ja gerade in Japan damals äußerst populär und hat dort enorm viele Fans gehabt. Genau deshalb hat er in den 70ern in Japan auch diverse Konzerte gegeben, von denen mindestens eins sogar auf Tonträger dokumentiert wurde. Durch seine Beliebtheit dort und direkt nach dem PATEN von 1972 ist es deshalb schon denkbar, daß eben der Regisseur von SUNSET SUNRISE bei ihm angefragt hat.
  10. Klar, die Umiliani-Stücke sind natürlich allesamt Easy Listening. Ich habe die Recording Sessions von beiden - von daher weiß ich das auch. Der Lavagnino-Anteil beläuft sich auf rund 30 Minuten und ist überwiegend sinfonisch in dem Stil, wie man ihn oben hört - also ganz anders als die Umiliani-Pop-Stücke. Das wenn man so will popigste der Lavagnino-Tracks ist die nette Song-Variante vom obigen Hauptthema mit Lydia MacDonald - das ist bei Quartet Track 17, der auch bei den Hörclips dabei ist. Aber ich muß sagen, der Song in dieser Fassung gefällt mir auch recht gut und hat was, während die Umiliani-Tracks bei mir persönlich überhaupt nicht ankamen. Von den Hörclips sind nur die aus Track 2, 13 und 17 von Lavagnino. Alles andere bei den Hörbeispielen stammt von Umiliani. So wie ich das anhand vom Quartet-Tracklisting sehe, sind zudem Track 5, 11 und 19 auf jeden Fall von Lavagnino. Es müßten noch vielleicht zwei zusätzliche dann sein, die ich erst beim Hören dann genau identifizieren kann. Also wie gesagt: Wir sprechen von rund 30 Minuten, die in einem recht einheitlichen Stil gehalten sind. Lavagnino hat praktisch die rein romantischen Abschnitte vom Film übernommen, während Umiliani sozusagen für die damals an 1968 moderne Popkultur zuständig war. Schon genau aufgeteilt. Das lange Lavagnino-Finale mit 6:30 Minuten (Track 19 bei Quartet) untermalt im Film übrigens eine detailliert gefilmte Geburtsszene - sicherlich auch so ziemlich das erste Mal damals im italiensichen Kino, daß da eine richtige Geburt mitgefilmt wurde. Vermutlich, weil es ein Jahr zuvor in Deutschland ja auch schon den deutschen HELGA-Film gab, wo es das auch erstmals zu sehen gab. Von SUNSET SUNRISE gabs auf dem tollen Nino Rota-Sampler "Musiche da Film" von 1974, der von Carlo Savina dirigiert wurde, ja das Hauptthema. Hast Du die LP nicht? Ist wirklich insgesamt höchst empfehlenswert und gibts komischerweise bis heute nicht auf CD, was schon merkwürdig ist: https://www.discogs.com/Nino-Rota-Musiche-Da-Film/master/553521 Der Track von dieser LP ist auch auf der Quartet-CD als vorletztes Stück mit drauf, da der Score selbst mit rund 28 Minuten ja doch wohl recht kurz ist. Die alte Japan-LP von SUNSET SUNRISE hatte ich mal vor vielen Jahren gehört. Die enthielt durchweg fast nur Dialoge aus dem Film mit ganz wenig Musikanteil. War immer schweineteuer, abver hat sich überhaupt nicht gelohnt zu kaufen. Auf die SCUSI-CD-Veröffentlcihung habe ich wirklich schon lange gewartet, weil mir die 30 Minuten von Lavagnino sehr gut gefallen. Habe deshalb sowohl SCUSI wie SUNSET gestern gleich bestellt.
  11. Es ist schon ein bißchen ärgerlich, daß Quartet beim Tracklisting von SCUSI LEI CONOSCE IL SESSO? nicht mal angibt, welche Tracks von wem komponiert wurden. Dabei wäre das nun wirklich nicht so schwierig gewesen, da Lavagnino und Umiliani nicht zusammen komponiert haben, sondern jeder Stücke in seinem ganz eigenen Stil beigesteuert hat. Jeder der beiden Komponisten hatte an 1968 deshalb auch seine eigenen Recording Sessions. Für mich wäre das Ganze überhaupt kein Problem gewesen, ein Sternchen dahinter zu setzen und damit kenntlich zu machen: Der Track ist von dem und der von dem. Aber nicht einfach für den, der sich nicht auskennt, nun alles vermischen. In dem Fall hätte ich es auch besser gefunden, die Tracks von Lavagnino und die von Umiliani jeweils für sich sequenziert auf der CD zu bringen, denn die Stücke der beiden haben eigentlich nichts miteinander zu tun und liegen musikalisch schon ziemlich weit auseinander. Hier z.B. Track 11 der CD von Lavagnino, den es so schon mal auf einem CAM-Sampler gab (im Finale-Track 19 der CD gibts dann nochmals eine fast gleichlange Variante davon mit mehr Orgel und Chor). Ein Hochgenuß für jeden Romantiker: SUNSET SUNRISE von Rota ist natürlich auch eine ganz große Überraschung nach der alten enttäuschenden Japan-LP aus den 70ern, die fast nur Dialoge enthielt. Wer hätte gedacht, daß die originalen Musik-Tracks dort auch noch überlebt haben?
  12. Das hier oben ist mir denn doch ein bißchen zu verallgemeinernd. Warum gibts dann uns kleine Labels wie Alhambra, Saimel oder Kronos überhaupt noch? Wenn ich obigen Worten Glauben schenken würde, dann dürften alle diese Labels eigentlich längst gar nicht mehr existieren, denn die sind heilfroh, wenn sie überhaupt 500 Stück von einem Titel verkaufen würden, was selten genug vorkommt. Es gibt die Labels aber trotzdem noch. Warum wohl? Selbst das Music Box-Label, das dank ein paar US-Titeln und dem ein oder anderen Morricone-Hit natürlich ein etwas höheres Ansehen genießt und sich sozusagen in der Label-Mittelzone bewegt, schafft es doch in vielen Fällen nicht, 500 Stück von all seinen französischen Titeln an den Mann zu bringen. Bei 300 Exemplaren ist oft schon die Grenze erreicht. Und trotzdem gibt es das Label immer noch. Und wie gesagt: Bei den ganz kleinen Labels ist es wirklich halt reiner Idealismus, wo die Labelchefs dann zu einem Großteil privates Geld in die CD-Produktionen reinstecken und sich darüber freuen, wenn sie bei einigen Titeln, die sie veröffentlichen, überhaupt wieder auf Null rauskommen. Bei einem großen US-Label wie Lalaland gehts natürlich dagegen ums Geschäft und die Chefs dahinter versuchen zumindest von dem, was übers Label reinkommt, einigermaßen zu leben. Da wird logischerweise in ganz anderen Dimensionen spekuliert und kalkuliert. Klar, und dann kommt man natürlich hauptsächlich nur noch über Kulttitel weiter, für die heutzutage noch eine bestimmte Masse an Fans vorhanden ist. Einen US-Kulttitel aus den letzten 30 Jahren eben wieder expandieren und schon springen einige Hundert Leute dann an. Mich persönlich interessiert das wenig und ich habe damit nichts am Hut. Lalaland ist eh ein Label, das nur ganz selten was Interessantes für mich bringt wie jetzt etwa BRIDE OF FRANKENSTEIN. Meistens auf SciFi, Horror und Fantasy-Genres, Comic-Zeug und TV-Serien ausgerichtet - Sparten eben, wo das Sammeln bei Fans natürlich auch besonders ausgeprägt ist und wo kommerziell noch was zu holen ist. Für mich persönlich ist da meist wenig dabei. Wenn es allerdings nur noch dieses Label gäbe und vielleicht Intrada, die ganz kleinen hier in Europa dagegen komplett aufhören würden, fände ich das schon schade und ich bräuchte wohl kaum mehr als eine Handvoll CDs im Jahr mehr kaufen.
  13. Am 25.11. erscheint bei Saimel wieder ein Carlo Rustichelli-Titel - und zwar SETTE CONTRO LA MORTE (THE CAVERN) von 1964, der in Deutschland unter dem Titel NEUNZIG NÄCHTE UND EIN TAG lief. Hier mein englischer Pressetext: Saimel Records proudly presents on this CD the complete original score by Carlo Rustichelli for the 1964 anti-war dama SETTE CONTRO LA MORTE (THE CAVERN) which was an Italian-German-American co-production starring a row of international actors from various countries: John Saxon, Rosanna Schiaffino, Larry Hagman, Peter Marshall, Nino Castelnuovo, Brian Aherne and Hans von Borsody. This was the last film of celebrated Austrian émigré director Edgar G. Ulmer who above all during the 1930s and 1940s had become known as “King of the Bs” in the USA and is nowadays primarily appreciated for his horror movie THE BLACK CAT from 1934 (with Boris Karloff and Bela Lugosi) and for his somber film noir classic DETOUR from 1945. SETTE CONTRO LA MORTE was based on an idea which Ulmer had already had for many years – a group of soldiers of varying nationalities and allegiances who get entombed in a cave for several months during WWII – and premiered in Italy and Germany in 1964 whereas the slightly altered US version The Cavern appeared one year later in 1965 and also contained some additional music written by the American jazz composer Gene DiNovi (which of course is not on our CD). The setting at the beginning of the film is Italy in September 1944 when WWII has not quite run its course: An aerial bombardement forces seven people (six men and one woman) of different nationalities and with different political views to take refuge in a deep mountain cave where they are soon trapped by an explosion which blows up the entrance. Despite all animosities, they try to cooperate with each other, but all attempts in trying to find a way out are doomed to failure.and the tensions increase ever more, also due of course to the presence of the woman Anna. In 1964 Carlo Rustichelli was one of the busiest film composers in Italy and he was at the peak of his career with more than 20 film assignments for all kinds of genres by the end of that year. Despite all this hectic activity, he wrote most of his scores and also those for smaller productions with so much dedication and passion that his melodic inspiration almost never ceased. A case in point is SETTE CONTRO LA MORTE where his full-blooded symphonic music supports and enhances the picture with all the emotional power it needs. At the time of the film´s release in 1964 CAM had issued a nowadays top-rare 45rpm EP (CAM CEP.45-122) of Rustichelli´s score with just five tracks. Oddly enough, several of the most important cues of the complete score were not included on this EP – the most blatant example is the Main Title which contains a full statement of the sweeping llove theme which with its melodic beauty is so typical of the composer´s inimitable style. It forms one of the main ingredients of the score as well as a nostalgic and poignant harmonica tune heard for the first time when the seven refugees bid good night to each other in their respective languages. The dramatic part of the score is filled with suspense cues for piano, saxophone and percussion with a bolero-like rhythm and an incisive dramatic theme which gets fully developed and reaches almost operatic Wagnerian dimensions in the brilliant underscoring of the long sequence in which the Canadian soldier drowns in the underground river. For many soundtrack fans SETTE CONTRO LA MORTE may be a largely forgotten film score nowadays, but it is another example of the immense melodic and dramatic talent of Carlo Rustichelli and worthy to be appreciated on this new CD. The CD will be available on November 25th at Rosebud in Spain and can now be pre-ordered there and also soon at SAE. Here the track listing of the CD: https://rosebudbandasonora.com/catalog/product_info.php?products_id=27642&osCsid=7381a5b1137eb6ad778638f0c2158c70
  14. Ja, es ist überraschend, daß in heutiger Zeit so was überhaupt noch kommt und sie das über Warner lizenzieren konnten. So gut wie alles, was auf dem Set oben ist, kommt ja aus der Steiner Library und das gabs früher dort auch zu kaufen (zuerst auf Cassetten, später dann auf CDRs) bzw. ist unter interessierten Sammlern längst alles ausgetauscht worden. Ich persönlich habe die Scores auf dem Set eigentlich alle auf CDRs. Es gibt da musikalisch allerdings schon große Unterschiede. ROCKY MOUNTAIN z.B. hält leider nicht das, was er zu Beginn verspricht und ist auf 50 Minuten gestreckt doch eher ermüdend und langweilig - die CDR hatte ich vor Jahren deshalb schon ein wenig ausgesondert. Deutlich mitreißender ist dagegen so was wie RATON PASS und der hält sich ganz gut über die komplette Laufzeit, auch VIRIGINA CITY hat viel Drive. Klanglich wird das natürlich alles nun viel, viel besser aufbereitet sein und darauf kann man sich auf alle Fälle freuen. Etwa ein Drittel dessen, was hier so enthalten ist, gabs übrigens auch an 1979 schon auf der Tony Thomas Doppel-LP "Max Steiner - Music for Westerns", aber in damals äußerst bescheidener Klangqualität mit unheimlich viel Knacksen und Knistern dabei. Mich wundert ein bißchen, daß SILVER RIVER - ein weiterer Errol Flynn-Western von 1948 - nicht mit von der Partie ist, denn den gabs auch komplett in der Steiner Library und der war sogar auf der alten Doppel-LP mit einer Suite vertreten. Hätte aber vielleicht dann auch zuviel gekostet, wenn man jetzt noch eine vierte CD dazugepackt hätte.
  15. Ich habe die CD inzwischen zumindest mal gehört, auch wenn nicht selbst zugelegt. Die alte Albumfassung gefält mir wesentlich besser als die originalen Filmtracks. Barry hat mit dem fetzigen und ins Ohr gehenden King Rat-Marsch, der so bei den Filmtracks ja überhaupt nicht vorkommt, und den schönen, zum Teil schwelgenden Versionen des Liebesthemas viel mehr rausgeholt als ursprünglich vorhanden war. Die 35 Minuten vom Original-Score wirken auf Dauer dagegen auf mich eher eintönig und einschläfernd, da immer mit derselben Motivik und Instrumentierung gearbeitet wird, die so in der Art nach der Hälfte irgendwann lästig wird. Es ist hier wirklich einer der Fälle, wo mir die Albumfassung dank ihres Abwechslungsreichtums - auch von der Instrumentierung her - und der schönen Themen deutlich mehr gibt als das Original. Ich habe das alte LP-Album immer schon sehr gemocht, aber die Filmtracks bringen mir persönlich dagegen auf Tonträger eigentlich gar nichts. Für Fans des Films vielleicht ja, aber ansonsten nein.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung/Impressum