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Stefan Schlegel

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Leistungen von Stefan Schlegel

Alter Forumshase

Alter Forumshase (4/4)

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  1. Noch merkwürdiger: Ich habe gerade nochmals in den oben genannten Track "Apollonia" reingehört und ausgerechnet da kommt das Hauptthema vom Main Title doch gar nicht vor, sondern genau da erscheint das sizilianische Liebesthema in einer Version für Gitarre, Harmonika und Mandoline - also das zweite Thema, das Dir doch offenbar gar nicht gefällt. Insofern ist Deine Argumentation oben jetzt noch unverständlicher für mich und ich weiß überhaupt nicht mehr, was Du nun eigentlich willst.
  2. Schon merkwürdig. Das so Rota-typische romantische Liebesthema vom PATEN hat Dir also überhaupt nicht zugesagt, obwohl der Film doch hauptsächlich dadurch bekannt und darüber beworben wurde? Kann ich nur schwer nachvollziehen, da ich persönlich dieses in dieser Originalaufnahme schon sehr gern anhöre. Aber wenn Dir das eh nicht gefällt, dann kannst Du ja möglicherweise auf die Doppel-CD verzichten. So viel Musik hat der Film gemessen an seiner Länge eigentlich nicht. Die mehr als 10 Minuten, die von den insgesamt 53 auf der ersten CD im Film selbst nicht verwendet wurden, kommen ohnehin jetzt überhaupt erstmalig zu Gehör. Kannte also bislang keiner. Und wie gesagt: Das "Toby Dammit"-Thema hat mich bei den neu hinzugekommenen Tracks doch etwas überrascht.
  3. Warum sollte der Score nur ein Hauptthema haben? Welches meinst Du denn überhaupt? Es gibt ja doch mindestens zwei, die öfters auftauchen: Zum einen das düstere Trompetenthema im Main Title, das dann zu einem Walzer umgewandelt wird. Und dann natürlich das sehr bekannte Liebesthema (an 1972 zum Schlager geworden), das in "Sicilian Pastorale" erstmals richtig ausführlich erklingt und das Rota ursprünglich für FORTUNELLA an 1958 komponiert hatte (aber damals ganz anders instrumentiert und verarbeitet). Außerdem gibt es auch noch das sehr elegische Thema in "The New Godfather". ich weiß daher nicht, warum es denn nur ein einizges Thema mit Variationen in dem ganzen Score geben soll. Bei den Hörexzerpten auf der LLL-Seite zeigt sich übrigens auch, daß Rota für den im Film nicht verwendeten Track "Hollywood" auf sein 1968 entstandenens beschwingtes TOBY DAMMIT-Thema zurückgegriffen hat.
  4. Die Langfassung von Kilars DRACULA habe ich nie gekauft, da das alte Album doch bereits 55 Minuten ging und damit für mich bezogen auf die musikalische Substanz sogar fast schon einen Tick zu lang war. Das hat mir jedenfalls vollkommen ausgereicht und davon möchte ich ganz bestimmt nicht auch noch eine ganze Disc mit leicht veränderten Alternate Takes haben, die ich dann nach einmaligem Durchgang wohl eh nie mehr anhören würde. Meiner Ansicht nach gibt es schon einen gewaltigen Unterschied, ob eine Musik auf dem ursprünglichen Album nun nur mit 26 oder gleich gar mit 55 Minuten abgedeckt war. Letzteres ist bei den allermeisten Filmmusiken, die ich so kenne, ohnehin bereits übermäßig ausreichend. Von daher glaube ich kaum, daß man diese beiden Titel wirklich vergleichen kann, denn es geht hier doch um einen Unterschied von einer ganzen halben Stunde.
  5. Gemäß dieser Argumentation sind doch ohnehin 90% der heutigen Expandierungen absolut unnötig, da sie meist nie einen großen musikalischen Mehrwert bringen und es darum auch fast nie geht. Schon gleich gar nicht, wenn das ursprüngliche Album bereits bestens repräsentiert war mit einer ganze Stunde Score oder gar noch mehr wie das bei fast allen jetzigen LLL-Expandierungen natürlich wieder der Fall ist. Ausgerechnet der 3-stündige GODFATHER enthielt aber auf der Original-LP und CD gerade mal 26 (!) Minuten vom eigentlichen Rota-Score (da ja der Al Martino-Song noch mit dabei war und "Connie´s Wedding" von Carmine Coppola komponiert war), was nun nicht gerade so ungeheuer viel ist, wenn man sich die Längen vieler Scores ansieht, die sonst so das ganze Jahr auf CD erscheinen. Die jetzige Expandierung enthält den kompletten Score mit rund 53 Minuten (nun auch nicht so viel gemessen an der Laufzeit des Films), wovon wohl so 10-12 Minuten im Film nicht mal verwendet wurden. Ich bin bekanntermaßen ganz gewiß kein Fan von Expandierungen, aber finde, daß man von ursprünglich nur 26 Minuten bei einer dermaßen populären Musik schon noch ein wenig aufstocken könnte und 53 Minuten noch gut anhörbar und nicht völlig übertrieben sind wie hingegen der totale Overkill jetzt bei SPIDER-MAN. Von allen 5 Expandierungen scheint mir diese daher noch die vertretbarste zu sein, die sogar mich noch interessieren könnte, und vor allem die, die man eigentlich am wenigsten kritisieren kann.
  6. Das habe ich ja auch nie behauptet, daß sich die Spencer/Hill-Sachen schlecht verkaufen würden. Ganz im Gegenteil. Man sieht das auch an den jetzigen Auflagen bei BANANA JOE: Sowohl 700 Exemplare für CD wie für LP ist für ein Label wie Beat inzwischen schon recht viel. Und der Vorteil: Sie kommen mit solch einem Titel nicht nur in Italien rein, sondern vor allem auch sehr gut hier in Deutschland, was sonst kaum machbar ist. Das ist aber halt bei anderen Scores, die sie so übers Jahr produzieren, kaum der Fall. Keinen von Euch hier werden die italienischen 80er Komödien-Scores etwa von Detto Mariano oder Fabio Frizzi interessieren, die sie so in den letzten Monaten veröffentlicht haben und die sie ohnehin nur innerhalb Italiens absetzen können. Bei den erstveröffentlichten Spencer/Hill-Soundtracks kommt aber wohl noch hinzu, daß das offenbar alles mit gehörigem finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden ist so wie ich das von Daniele De Gemini in einer privaten Mail letztes Jahr verstanden habe. Worans da überall hängt ist von außen schwer zu sagen. Wenn jetzt ein Label wie Beat halt den einen Hit im Jahr mit BANANA JOE hat, dann ist das zwar ok, aber es müssen natürlich auch noch einige andere Soundtracks übers ganze Jahr hinweg als nur das laufen. Und dafür ist der Markt eben inzwischen deutlich schmäler geworden. Darauf wollte ich eigentlich raus. Was ZWEI MISSIONARE betrifft, so gehört der Titel rechtlich Laurentiis - der wird also für Beat nicht ganz so einfach zu verwirklichen sein. Darauf würde ich in naher Zukunft überhaupt nicht tippen.
  7. Den Film JFK hat Karban ja sowieso verrissen und bezeichnete Stone als "hilflos". Er ist also schon auf die Musik innerhalb des Films eingegangen und hatte wohl von der Williams-Musik eine Art Gegengewicht erwartet. Ich selbst hatte damals JFK auch im Kino gesehen als ich die CD bereits hatte, aber der überlange und zerdehnte Film hat auch bei mir damals keinen besonderen Eindruck hinterlassen. Ich hatte weitaus mehr erwartet und fühlte mich die drei Stunden hindurch doch eher gelangweilt, habe inzwischen kaum mehr eine große Erinnerung dran. Die ROBIN HOOD-Rezension damals war übrigens von Muething. Und da steht überhaupt nichts davon, daß auf den ersten Seiten der Partitur nur ein Ton wiederholt werde. Was er vor allem bemängelt hat, war dagegen das: "musikalisch substanzlos, thematisch unausgereift und ästhetisch unzumutbar". Kamen habe kein vernünftiges Thema zu Papier gebracht, sondern arbeite sich mit einer simplen Dreiklangsbrechung und wirren Agitatos durch den ganzen Score. Soweit wäre ich sicher nicht gegangen, aber ich muß sagen, mir hatte der Score an 1991 auch nicht allzuviel gegeben, so daß ich ihn mir gar nicht gekauft habe. Da wir den Film im Kino in mehreren Vorstellungen gespielt hatten, habe ich die komplette Musik dort schon öfters gehört, aber richtig gezündet hat sie nie. Die Muething-Kritk fand ich eher amüsant, darüber aufgeregt hatte ich mich aber keinesfalls. Er kann ja seine Meinung zum Besten geben, muß sich ja nicht unbedingt mit meiner decken. Ich kann selbst meine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Von Kamen hat mir persönlich ohnehin THREE MUSKETEERS an 1993 dann deutlich besser zugesagt, aber auch der wurde natürlich im FM-DIenst verrissen wie das meiste von Kamen. Kamen war zu der Zeit in der Tat ähnlich wie Elfman ein rotes Tuch für Karban und Muething mit Ausnahme von SHINING THROUGH, den Karban sehr wohlwollend rezensiert hatte. Und genau auf die Rezi hin habe ich mir diese CD dann tatsächlich auch gekauft, was sich zumindest für mich, der ich von Kamen an sich nicht so besonders viel mochte, dann auch gelohnt hat. Daher muß ich für mich sagen: Durch so manche Empfehlungen im FM-DIenst damals in den frühen 90ern - als es ja noch kein internet gab und man überwiegend auf Printmedien angewiesen war - bin ich durchaus auf die eine oder andere sehr gute CD gestoßen, die ich mir viellleicht sonst nicht gekauft hätte. Klar hat es nicht immer zu 100% tatsächlich meinen Geschmack getroffen, aber doch so in einigen Fällen. Was ich nach wie vor am damaligen FM-DIenst schätze - und das ist mir völlig egal, ob das was mit "Deutschtum" zu tun hat oder nicht - ist die Bissigkeit und Schärfe der Artikel. Wenn Karban was nicht gepaßt hat, dann hat ers auch geschrieben ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn man sich die heutigen Online-Filmmusikkritiken dagegen vor allem im Ausland so anschaut, dann ist eine solche Art von intellektueller Kritik völlig verloren gegangen. Es ist vielmehr alles äußerst zahm geworden. Keinerlei Polemik mehr, man fürchtet sich gerade schon davor, irgendwo anzuecken und lobt alles über den grünen Klee, selbst wenn es sich wirklich um nicht mehr als Mittelmaß handelt. Die Leute bekommen natürlich auch die ganze Zeit über Rezensionsexemplare von den Labels und wollens ja mit niemand verderben. So Seiten wie Movie Music oder Movie Wave in England schaue ich mir deshalb kaum noch an, weil übermäßige Kritik bei den meisten Scores, die besprochen werden, seit Jahren dort kaum noch stattfindet.
  8. Man sollte allerdings noch anmerken, daß Karban zwei Jahre zuvor BORN ON THE FOURTH OF JULY die Höchstwertung im FM-Dienst gegeben hatte und die auf höchstem Niveau anzutreffende Form- und Variationstechnik innerhalb dieses Scores als einen künstlerischen Höhepunkt in Williams´Schaffen betrachtete. Er lobte vor allem die wuchernden avantgardistischen Ausbrüche, mit denen die Gewalttätigkeit des Schlachtfeldes charakterisiert werde, so daß die Musik ganz anders als bei JFK eben einen sehr kritischen Kommentar abgebe. Bei JFK dagegen ist es nicht nur die Ideologiekritik, die er in dieser kurzen Rezension durchzieht, sondern was ihn noch mehr stört ist, daß Williams hier im Gegensatz zum vorherigen Werk nicht in der Lage sei, "einen großen musikalischen Bogen zu spannen". Ganz unrecht hat er mit diesem Urteil nicht, da für mich bei JFK einiges auch eher klein in klein ablief, was mich dann auf CD nicht so vom Hocker gerissen hat. Aber wie dem auch sei: Karban hatte schon ein großes Wissen, auch wenn er manchmal Sachen zum Besten gab, die ich selbst ganz anders empfand. Ähnlich wie Du allerdings war er sehr von seinen eigenen Ansichten überzeugt, die dann unbedingt "objektiv" so gelten mußten. Wenn er noch leben würde, dann wäre es sehr spannend, Euch beiden bei Rededuellen im Forum zu lauschen bzw. mitzulesen. Denn teilweise lag er von seinen Favoriten und auch seinen Beobachtungen her auf einer ähnlichen Linie wie Du, teilweise wie man am obigen Beispiel sieht aber dann auch wieder in eine völlig andere Richtung umschwenkend, wo es ganz sicher zu einigen Konfrontationen gekommen wäre.. Ich selbst war mit Karban nie befeundet, hatte ihn aber 1985 mal kurz bei einem damaligen Filmmusikktreffen in Wiesbaden persönlich kennengelernt. Und schon da hatte man gemerkt wie sehr er von seiner eigenen musikalischen Sichtweise überzeugt war, die dann auch für alle andere so gelten mußte. Ich und ein paar Freunde von mir empfanden ihn daher als eher unnahbar. Er war damals erst knapp 20 Jahre alt, sah aber viel älter aus. Auch wenn ich seine Präferenzen im FM-DIenst sicher nicht immer teilte, so muß man ihm allerdings eins zugestehen: Er hatte für sein Alter damals schon viel Ahnung sowohl von Musik bzw. Musiktheorie (sein Vater war wohl Musikkritiker gewesen) und von Filmgeschichte wie man es in dem Ausmaß in Deutschland nicht oft antrifft.
  9. Interessant ist in dem Zusammenhang doch mal zu sehen, wie unterschiedlich selbst zwei gestandene Musikwissenschaftler mit völlig unterschiedlichen Ansätzen auf dieses modernistische Stück reagieren und daß es da keinerlei Einigkeit zu geben scheint. In Thomas Karbans Filmmusik-Dienst-Heft vom März 1992 wurde nämlich ausgerechnet die JFK-CD zur "Top-Niete" erkoren. Karban war natürlich genauso musikwissenschaftlicher Akademiker wie Sebastian und hat das damals wohl wie öfters unter seinem Pseudonym Manfred Scharfenstein publiziert. Der Schreibstil mit Ausdrücken wie "musikalische Mikrozelle" oder "Ives´schen Montageschicht" ist jedenfalls ganz unverkennbar der von Karban und von niemand anderem. Ich zitiere daraus einfach mal zwei Sätze zum "Motorcade"-Track: "Selbst die dankbare Attentats-Sequenz ("The Motorcade") verkommt zum langweiligen Klangfarbeneexkurs über eine musikalische Mikrozelle - den Tritonus. Spätestens wenn dort aus einer Ives´schen Montageschicht gegen Ende die Trompete ihr verlogenes Haupt erhebt und - ganz im Geiste nationalistischer Durchhalteparolen - kristallin das Hauptthema deklariert, erbietet diese CD nur noch das eine: weghören." Ich selbst bin weder beim einen noch beim anderen Meinungs-Extrem angesiedelt und fand das Stück vor genau 30 Jahren durchaus ganz interessant. Allerdings haben mich die modernistischen Einlagen bei BORN ON THE FOURTH OF JULY mit ihrem ausdrucksstarken Klangfarbenreichtum damals deutlich mehr fasziniert und "Motorcade" wurde dagegen nicht mehr so oft von mir angehört.
  10. Und gleichzeitig auch mitgeteilt, welche Titel in derselben Zeit eben die Hits waren. Mir persönlich sind die drei US-Labels beileibe nicht so wichtig, was ich ja schon oft geschrieben habe, aber es geht ja nicht um mich und man sieht halt nach wie vor, daß sich die ganze Sammlerwelt immer wieder auf diese drei konzentriert. Sobald LLL, Intrada oder Varese was ankündigen, dann kommen ruckzuck auch die Postings der Sammler. Bei einem kleineren Label sieht das gleich ganz anders aus.
  11. Es war nicht als Vorwurf gemeint, sondern allgemein ist ja überall in den deutschen Medienberichten behauptet worden, es seien all die alten MGM-Titel an Amazon verkauft worden, was bei näherer Betrachtung aber hinten und vorne gar nicht stimmt. Da merkt man halt schon wie viele Schreiberlinge von den eigentlichen Hintergründen und von den Filmrechten manchmal wenig Ahnung haben. Es ist in der Tat kurios, daß nach dem Ende vom FSM-Label sich mit ganz wenigen Ausnahmen - z.B. das Waxman-Set von Intrada - sich kaum mehr jemand an die MGM-Titel aus den 40ern, 50ern und 60ern gewagt hat. Aber es hat sicher auch noch mit den recht hohen Kosten zu tun, da es ja alles über Warner gehen muß. Und bei den Warner-Titeln weiß man ja eh, wie teuer die geworden sind. Übermäßig kompliziert scheint das ganze Lizenzierungs-Prozedere bei den neuen Managern ohnehin ja auch noch zu sein. Auf der anderen Seite ist MGM/UA hingegen natürlich sehr zugänglich, sogar für ein europäisches Label wie Quartet
  12. Selbstverständlich war das gemeint in Relation zu dem, was bei den anderen Soundtrack-Labels, etwa den europäischen, heutzutage überhaupt noch an (wenigen) Exemplaren in unerem Nischenbereich abgesetzt wird. Eine Veröffentlichung wie die aktuelle CD von Beat etwa mit zwei Komödien-Scores von Reanto Rascel aus den 70ern wird sich eben nicht außerhalb Italiens verkaufen. Das kauft in den anderen Ländern so gut wie keiner. Selbst für Music Box wird es ja bei vielen ihrer Titel schwierig, noch bis in die USA durchzudringen. Nur auf diesen Unterschied gegenüber einem Label wie Varese wollte ich raus. Ich habe bezüglich den beiden Goldsmith und Williams-Veröffentlichungen von Varese nicht alles im FSM Board mitverfolgt, da mich die beiden CDs eigentlich gar nicht interessiert haben. Ein paar positive Reaktionen dürfte es wie immer dort auf alle Fälle gegeben haben. Aber FSM ist halt auch schon lange nicht mehr so aussagekärftig wie noch vor mehr als 10 Jahren, da bloß noch ein rundes Dutzend an Leuten die ganze Zeit über dort postet. Wenn sich die Nischen-Labels nur noch auf dieses Board verlassen würden, dann würden sie oft auch falsch liegen.
  13. Nein, da täuschst Du Dich wie so viele, die der allgemein in den Medien verbreiteten Nachricht auf den Leim gegangen sind, es seien urplötzlich alle alten MGM-Titel an Amazon verkauft worden. Dabei handelt es sich nur um den uns beiden altbekannten MGM/UA-Katalog (wo also die Bond-Titel selbstverständich dabei sind, weil früher durch UA vertrieben), bei dem die MGM-Titel vor 1986 mal wieder wie so oft ganz außen vor bleiben. Denn die alten MGM-Tiitel gehören heutzutage natürlich zu Warner Media (früher Turner). Siehe z.B. diesen Artikel hier, der das recht einfach erklärt: https://www.forbes.com/sites/alisondurkee/2022/03/17/amazon-closes-mgm-deal---but-heres-why-you-still-wont-find-wizard-of-oz-or-gone-with-the-wind-on-there/?sh=684ce8604479
  14. Ich würde nicht von ein paar wenigen Aussagen auf diesem deutschen Board ausgehen. Das ist doch überhaupt nicht maßgebend oder repräsentativ für eine US-Veröffentlichung, die um die ganze Welt geht. Habe gerade kurz auf der Varese-Seite gecheckt: Sowohl U.S. MARSHALS als auch PRESUMED INNOCENT scheinen beide ganz gut für das Label gelaufen zu sein. Von PRESUMED lassen sich nicht mehr als 342 Exemplare (von einer 2500er Auflage) und von U.S. MARSHALS nicht mehr als 258 Exemplare (von einer 3000er-Auflage) bei Varese selbst momentan noch ordern. Selbst wenn diese noch übrigen Exemplare nicht ganz zu 100% der Wahrheit entsprechen sollten, so sieht man doch, daß da eben so einige Sammler wieder mal zugegriffen haben aufgrund der populären Namen. Warum also dann einen North, Kaper oder Raksin oder noch Ausgefalleneres jemals bringen, wenn mit solchen Expandierungen von mittelmäßigen Titeln der populären US-Komponisten eben immer noch um ein Vielfaches mehr machbar ist? So läuft doch der Hase nach wie vor und wird auch so weiterlaufen solange aus diesem Konzept noch etwas Kohle rauszuholen ist.
  15. Warum unerklärlich? Es ist Goldsmith, also verkauft sich eine Expandierung auf jeden Fall, genauso wie bei Williams oder Horner. Das ist das, was für Labels wie LLL oder Intrada immer noch mit am Besten funktioniert heutzutage und folglich wirds produziert. Und es gibt noch genügend ihrer Stammkunden, die genau das eben auch haben wollen und "Hurra" schreien. Wie lange noch ist natürlich eine ganz andere Frage.
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