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Stefan Schlegel

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  1. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Das "Notturno" in der Background to Violence-Suite stammt übrigens nicht aus BRUTE FORCE, sondern aus THE KILLERS. Da hatte sich Rozsa an 1956 wohl selber ein wenig geirrrt, denn auch die von ihm im Booklet der CD bwz. auf dem Back Cover der LP beschriebene Szene gibt es in BRUTE FORCE so gar nicht. Das habe nicht nur ich, sondern auch schon ein paar andere Rozsa-Sammler in den letzten Jahren bemerkt.
  2. Nein, es hat sich rein gar nichts getan. Sonst hätte ich mich ja hierzu auch nochmals geäußert. Das Problem ist: Man kann die bei CCC Zuständigen ja nicht dazu zwingen, im Archiv ausführlich nachzuforschen. Und wenn die das eben dort nicht machen, kann man die Sache vergessen.
  3. Stefan Schlegel

    Quartet Records: The Tenant (Philippe Sarde)

    Einige Sammler haben vor allem die leicht barock klingende extravagante Partymusik auf der alten CD vermissst. Das ist nun auf der neuen CD der Track "Dance at Robert´s ". Ganz nett, aber jetzt kein Kaufgrund für mich: https://www.youtube.com/watch?v=xPn-FT6domA Im eigentlichen Score-Programm sind, wenn man sich das anschaut, nicht mal drei Minuten mehr drin als auf der alten Universal-CD. Und das "The Park" bei der "Additional Music" ist ein Thema, das Sarde 1987 in QUI CÉST CD GARCON für zwei Klaviere nochmals verwendet hat. Kenne ich also auch schon längst. Dann bleiben bei der Additional Music noch vier Halbminüter - wohl kaum der Rede wert. Für mich lohnt sich daher ein Kauf der neuen CD kaum..
  4. Klar, ein Interesse wird schon da sein bei Eon, denn sonst wären die LLL-Bond-CDs ja nicht zustandegekommen. Wenn aber aktuell der neue Bond in Produktion ist, dann sind die Mitarbeiter da alle voll eingespannt und das hat dann Vorrang vor allem anderen. Das kann man sich ja leicht ausmalen. Die stellen ja auch nicht extra zusätzliches Personal ein, um die Soundtrack-Lizenzen der alten Bond-Scores mit LLL abzuwickeln. Das lohnt sich doch gar nicht. Also muß LLL einige Monate warten bis der Bond fertig ist nächstes Jahr. Es wird nicht groß anders sein wie das, was Lukas Kendall über die Warner-Manager berichtet hat: Da ist einer in der Musikabteilung zuständig für die Lizenzen - und derjenige ist bereits so eingedeckt mit der Abwicklung von aktuellen Titeln, daß kaum Zeit übrig ist für die alten Sachen bzw. sowieso auch so gut wie kein Interesse daran, weil das einen Haufen zusätzlicher Arbeit bedeutet, die sich eigentlich nicht bezahlt macht.
  5. Außerdem sind das nur Peanuts, die bei solchen Deals mit Soundtrack-Labels wie LLL oder Intrada für die Major Companies herauskommen. Bei Dutzenden von Lizenzierungsgeschäften um den neuen Bond herum gehts dagegen um Beträge in Millionenhöhe - da kommt auch wirklich Geld rein und das ist ihr eigentliches Hauptgeschäft, von dem sie leben. Was hat die da Expandierungen von uralten Bond-Scores zu interessieren, die im Verhältnis dazu finanziell kaum mehr was abwerfen. Es hängt sowieso zudem ganz viel am Goodwill oder Nicht-Goodwill von einzelnen Personen innerhalb dieser großen Konzerne. Sobald da einer kein großes Interesse mehr an solchen Extra-Würstchen aufbringt, dann fliegt die ganze Sache eh auf. Es wird heute als so selbstverständlich betrachtet, daß die Studios und Konzerne ihr Ja-Wort zu irgendwelchen Soundtrack-Veröffentlichungen geben. Dabei war es das etwa in den 90ern nie, denn da waren genau aus solchen Gründen viele der US-Studios für die Soundtrack-Labels nahezu verschlossen. Daran sollte man sich durchaus auch mal erinnern. Erst wenn jemand, der dort als Lizenzmanager arbeitet, auch ein gewisses Know-How und Interesse bezüglich älterer Soundtracks aufbringt, kann nämlich überhaupt was gehen. Und nur ein Beispiel: Bei Warner siehts diesbezüglich wohl schon seit einigen Jahren nachdem es einen Personalwechsel in der dortigen Lizenzierungsabteilung gab ziemlich grauenhaft aus.
  6. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Die Zeiten von FSM sind doch längst vorbei. Auf welches Album soll denn das noch kommen, wenn es jetzt nicht gemacht wurde? Das Kapitel Rozsa-Paramount ist ohnehin abgeschlosen für Intrada. Da braucht man sich nun wirklich keinen Illlusionen irgendeiner Art hingeben. Das ist gelaufen und das wird nirgends mehr draufgepackt in Zukunft. Forget it, denn das Fan-Gekreische um jeden einzelnen Track wie etwa bei Goldsmith gibts hier ja eh nicht.
  7. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Ein bißchen schade ist es natürlich schon, daß an die drei Minuten aus mit der wichtigsten Sequenz von DOUBLE INDEMNITY - nämlich der berühmten Mordszene -, wo sich Rózsa's Musik intensiv steigert, für die Intrada-CD-Fassung der Schere geopfert wurde. Ist nicht mal als Bonus Track dabei - wenn man bedenkt, was sonst nicht alles für Nichtigkeiten etwa bei expandierten Goldsmith-Titeln in der Regel noch hinzugefügt werden. Der Music & Effects-Track hier beinhaltet dagegen die komplette Sequenz: https://www.youtube.com/watch?v=uhzbFpKFGWc Der harte Schnitt ist bei Track 10 auf CD 1 bei Minute 2:33 schon gut zu hören, wenn man da mal darauf achtet. Die ganzen eigentlich darauf folgenden drei Minuten hat man für die CD einfach geschnitten und nur die letzten 30 Sekunden ganz am Ende (die scheinen als reiner Music Track wieder vorgelegen zu haben) dafür an der Stelle rein editiert. Der Grund ist wirklich nur der gewesen, daß beim M &E-Track während diesen drei Minuten eben ein paar zuschlagende Autotüren und dann Zuggeräusche im Hintergrund zu hören sind. Ich persönlich wäre da lang nicht so empfindlich gewesen und mich hätte so was auf CD nun nicht besonders gestört - zumal die Originalmusik ja sowieso nicht anders mehr zu retten ist.
  8. Eine späte Erkenntnis, aber immerhin Für mich war bereits an 1986 als ich den YOUNG SHERLOCK HOMES-Film im Kino sah - die LP hatte ich schon ein paar Monate davor - so klar wie Kloßbrühe, daß das Höralbum einfach absolut perfekt, in sich stimmig und durch eine Expandierung nicht mehr zu toppen ist. Es war sogar so, daß ich richtig froh war, daß mehrere eher langweilige Stücke, die im Film zur Spannungsuntermalung noch so zu hören waren, zum Glück nicht auf der Platte waren und man die bewußt weggelassen hatte. Ich hatte die Promo-Komplettfassung natürlich vor Jahren mal gehört, aber die hat für mich den Score qualitativ eher runtergezogen denn verbessert.
  9. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Von HIGH SIERRA hatte ich tatsächlich schon die Originalfassung Ende der 70er im Kino gesehen gehabt. Aber viele andere Filme aus den 30er oder 40ern eben auch nur in der deutschen Version. Und trotzdem ist mir Archivmusik immer aufgefallen, selbst wenn ich das Original nie gesehen hatte. Und zwar deshalb, weil man vor allem bei Hollywood-Filmen einfach einen bestimmten Sound und eine bestimmte Orchestergröße aus der Zeit im Ohr hatte und einen bestimmten musikalischen Stil und daher wußte, wie so was an sich klingen müßte. Wenn das, was zu Gehör kommt, aber was völlig anderes ist und auch viel neuer und bescheidener klingt, dann war es ja auch damals schon ohne irgendeine Kenntnis des Originals völlig klar, daß halt wieder kein M&E-Track vorhanden und die Musik ersetzt worden war. Es sind ja zum Glück doch auch viele Originalsynchronisationen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit noch erhalten und die werden ja dann auch immer noch gezeigt: Z.B. bei Korngold HERR DER SIEBEN MEERE (auch wenn die deutsche Fassung gekürzt ist) oder ROBIN HOOD, wo die Musik selbstverständlich mit dem Original übereinstimmt. Und wenn man dann aber anschließend CAPTAIN BLOOD in der Mit-70er-Neusynchronisation sieht mit Archivmusik in sämtlichen Dialogpassagen, dann kann das ganz ohne Kenntnis des Originals doch nur eine bittere Enttäuschung sein. Oder? Also mir ist es so gegangen an 1975 als die Michael Curtiz-Retro in der ARD gesendet wurde - und ich war wirklich nur ein Schuljunge damals und ich kannte das englische Original zu dem Zeitpunkt noch gar nicht. Wie auch?
  10. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Mir dagegen schon gehörig und zwar bereits im Teenager-Alter von vielleicht gerade mal 15 Jahren Ich habe es noch nie begriffen, warum so viele Leute ein Problem damit haben, Original- und Archivmusik bei Neusynchronisationen alter Filme auseinanderzuhalten. Ich kann da nur von mir ausgehen: Ich höre das seit eh und je sofort, ob das stimmt oder nicht. Man hört das doch am musikalischen Stil, am Klangvolumen, am Rauschen oder Nicht-Rauschen sowie an der Orchesterbesetzung. Braucht man dafür wirklich so ein besonderes Talent? Ich habe bestimmt kein absolutes Gehör, aber so was höre ich einfach immer. Es ist ja so, daß selbst Musikwisschenschafter wie Helga de la Motte-Haber und Hans Emons in ihrem "Filmmusik"-Buch von 1980 etwa auf Archivmusik in der deutschen 70er-Neusynchronisation von PRIVATE LIVES OF ELIZABETH AND ESSEX reingefallen sind und das doch tatsächlich dann für originalen Korngold gehalten haben. Ähnlich bei HIGH SIERRA, wo sie sogar noch ein Notenbeispiel der Archivmusik gebracht und das Adolph Deutsch in die Schuhe geschoben haben. Da fragt man sich wirklich: Wie kann so was passieren? Haben die Synchronstudios wirklich so leichtes Spiel mit den Ohren von 90% der deutschen Zuschauer? Ich persönlich bin heilfroh, daß man nicht mehr wie noch in den 80ern fast dazu gezwungen wird, die Neusynchronisation eines alten Films mit gefälschter Musik im Fernsehen über sich ergehen zu lassen, weil man damals halt keine andere Wahl hatte, sondern greife hier dann liebend gerne längst auf die Originalfassung bei der DVD zurück. Es war übrigens in den 70ern ein recht beliebter Modus bei Neusynchronisationen, dialoglose Stellen mit Originalmusik zu belassen und dann bei Dialog in Archivmusik überzublenden. Für mich ist das trotzdem ein absoluter Murks, weil jeder musikalische Zusamnenhang damit flöten geht und alles regelrecht auseinanderbricht. Das ergibt doch dann einfach auch keinen Sinn mehr.
  11. Das wird ja längst gemacht - siehe bei Kritzerland, wo seit geraumer Zeit 500er-Auflagen der Standard geworden sind. Aber wenn Kimmel dafür rechtmäßig Lizenzen zahlen müßte bei den Studios, dann würde er wohl kaum mehr in die schwarzen Zahlen kommen. Das ist alles so eine knappe Geschichte geworden, daß sich viele gut überlegen, ob sie so was überhaupt noch machen. Zumindest diejenigen Labels,. die wirklich profitorientiert und nicht rein aus Idealismus arbeiten wollen.
  12. Deine Überraschung kommt um einige Jahre zu spät. Einer der Hauptgründe, warum es FSM seit Jahren nicht mehr gibt, war ja genau dieses generell immer mehr schwindende Interesse an den alten Titeln. Das hat auch nichts damit zu tun, daß die meisten alles aus der Zeit haben, sondern viel eher damit, daß die ältere Generation mehr und mehr ausstirbt bzw. bereits zum Teil ausgestorben ist. Und das sind genau die Leute gewesen, die in der Hauptsache die Golden Age-Titel ja noch vor 15 Jahren etwa gekauft haben. Von unten wächst jedenfalls nichts mehr nach und das ist das eigentliche Hauptroblem. Oder siehst Du hier in diesem Board etwa noch dermaßen viele Golden Age-Interessierte? Die Frage bleibt weiterhin, ob die Universal Heritage Collection überhaupt bis in die 50er Jahre zurückgehen wird. Wie soll sich denn heutzutage ein Frank Skinner mit 3000 Exemplaren absetzen, wenn diese Auflagenhöhe ganz offensichtlich die Grundbedingung seitens Universal ist. Das müßte mir erst mal jemand erklären.
  13. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Es mag sein, daß in der einen oder anderen dialogfreien Szene schon noch die Originalmusik auftaucht, aber so wie ich es noch weiß ist sie auf jeden Fall in allen Szenen, wo dann Dialog vorkommt, ersetzt worden. Hast Du da mal drauf geachtet? Die Fassung, die auf der deutschen DVD ist, ist aber schon auch die aus den 70ern mit Christian Rode auf Ray Milland, oder? Ich glaube jetzt eher nicht, daß es da zwei verschiedene Bearbeitungen gibt, weil zumindest früher in den 80ern, als ich die deutsche Fassung selbst gesehen habe, immer dieselbe Version im Fernsehen gesendet wurde. Übrigens weist Michael Boldhaus drüben bei Cinemusic in seinen Besprechungen von ein paar Film Noir-DVDs, wo auch MINISTRY OF FEAR dabei ist, auch speziell darauf hin, daß die Musik größtenteils nicht mit dem Original übereinstimmt: "Wer sich eingehender mit der jeweiligen Filmmusik befassen möchte, der sollte in jedem Fall die Originaltonspur als Referenz hinzuziehen. Bei den zum Teil in den 70er und 80er Jahren von Fernsehanstalten zumeist für Erstaufführungen angefertigten Synchronfassungen standen nämlich in der Regel keine Music-and-Effect-Tracks zur Verfügung. Das bedeutet, dass abgesehen von Main- und Endtitle in der Regel nur irgendwelche Archivmusik zum Einsatz gekommen ist. Allerdings, selbst wenn die Originalmusik verwendet werden konnte, stimmt deren Einsatz im Film leider längst nicht immer 100-prozentig mit dem englischen Original überein, da einzelne Passagen mitunter trotzdem mit fremder Archivmusik unterlegt sein können" https://cinemusic.de/2015-25139-the-killers-film-noir-collection-19/
  14. Stefan Schlegel

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Nein, da täuschst Du Dich, denn die Synchronisation ist von 1973 und da mußte außer der Titelmusik fast alles von Victor Young raus und wurde durch die damals übliche Archivmusik für Krimis ersetzt. Höre selbst nochmals rein. Ich habe den Film in der deutschen Fassung in den 70ern und 80ern bestimmt zweimal im Fernsehen gesehen, weil ich ihn an sich ganz hervorragend fand, aber mich jedes Mal fürchterlich über den Musikeinsatz geärgert. Erst später in den frühen 90ern konnte ich ihn dann zum ersten Mal im Original im Kino sehen. Deshalb schaue ich die deutsche Fassung auch nicht mehr an und habe den Film längst auf DVD - aber nicht die deutsche DVD, sondern die lange davor schon erschienene italienische, die natürlich auch die amerikanische Originalfassung enthält.
  15. Kann es sein, daß wir hier ganz einfach aneinander vorbeireden? Mir kommt es jedenfalls so vor, da ich mich nämlich vor allem auf Erstveröffentlichungen von Filmmusiken der 40er bis 60er Jahre bezog wie ich es ja weiter oben recht deutlich beschrieben hatte. Du scheinst aber eher auf neuere Scores – sagen wir mal aus den 90ern – aus zu sein. Das habe ich ja nicht bestritten, daß selbstverständlich große Blockbuster und Franchises aus den letzten 30 Jahren weiterhin kommen werden in allen möglichen Varianten und Expandierungen und noch dazuhin für ein Label wie LLL Geld abwerfen werden, da es genau dafür eben noch genügend Fans gibt. Darum geht es also hier gar nicht. Ganz anders sieht es jedoch mit älteren Scores aus, denn da wirds immer schwieriger, weil es nämlich viel zu teuer geworden ist, die überhaupt noch auf CD zu produzieren. Das ist ja der Witz an der Sache, daß gerade die alten Filmmusiken, für die es nicht mehr genügend Sammler gibt, aufgrund von Transfer- und Masteringkosten und Restaurierungsarbeiten viel teurer in der Produktion sind als neuere Titel. Und das ist auch der Grund - und nicht mal der Mangel an Material, denn es wäre so einiges noch vorhanden -, warum aus dieser Zeit immer weniger an Erstveröffentlichungen gemacht wird, weil ein Label wie LLL dabei noch und nöcher draufzahlt. Ich kopiere Dir mal einen Kommentar von MV Gerhard von 2016 aus dem FSM Board dazu rein, der die Sachlage knallhart verdeutlicht. Dabei ging es um ganz normale Golden Age-Scores etwa aus dem Hause Warner: "For the most part, you would sell 1000 units (if you were lucky). The transfer costs (mandatory to do it in house at a place like WB, for instance), mastering (if they used one of our guys it would be much cheaper, but most likely they would farm it out to a name company and pay 3 to 4 times as much) and assembling (would have to hire someone to produce these things. A third party producer who doesn't work for the studio would most likely be the only economical bet for them) would be about $15k to $20k. And that's before any art, liner notes, printing and manufacturing (or cdr). Even if you do nothing packaging wise you still have to foot the bill for everything else. It ain't cheap, especially with this old stuff." Was JOHNNY TREMAIN und George Bruns betrifft: Ich habe bei FSM noch nicht wirklich viele Bruns-Fans gesehen. Natürlich würden die beiden HERBIE-Titel sicher ganz gut laufen, aber da machts dann hauptsächlich der Bekanntheitsgrad der Filme aus und nicht allein Bruns. Ich glaube auch kaum, daß die CD sich wirklich gut abgesetzt hat. Wenn man mal momentan bei Intrada nachschaut, dann lassen sich dort sogar noch 370 Exemplare ordern. Wenn ich davon ausgehe, daß da im Höchstfall eine 1000er-Pressung gemacht wurde - vermutlich sogar noch weniger -, dann ist es für ein Label wie Intrada nicht gerade berauschend, was da wegging. Auch haben sich einiger Leute, die die CD gekauft haben, eher enttäuscht gezeigt und es wurde immer wieder die ziemlich schlechte Klanqualität bemängelt - Score ist ohnehin ja nur in Mono, was nicht gerade verkaufsfördernd ist. Also eine Mundpropaganada ist da im Nachhinein sowieso keine entstanden. Und wie gesagt: Nie in all den vergangenen Jahren hat auch nur einer mal sich diesen Score überhaupt je gewünscht bei FSM. Wo sollen dann plötzlich die Massen herkommen, die das urplötzlich kaufen wollen. Das ist sehr unwahrscheinlich. Mehr als ein paar Hundert sind das garantiert in den USA nicht, die sich das zugelegt haben. Und die europäischen Sammler kann man hierbei ohnehin getrost vergessen.
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