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Angus Gunn

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    Roland

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  1. Angus Gunn

    Straßenfeger: Deutsche TV-Klassiker und ihre Musik

    Peer Raben: BERLIN ALEXANDERPLATZ Zugegeben, ich bin kein Fassbinder-Fan. Und daran ändert auch sein Opus Magnum BERLIN ALEXANDERPLATZ nichts. Die Geschichte um Franz Biberkopf, der nach seiner Haftentlassung im Berlin der ausgehenden 1920er Jahre neben mehreren Liebschaften auch wieder in kriminelle Aktivitäten verwickelt wird, walzt Fassbinder auf über 15 nicht enden wollende Stunden aus. Dazu kommt jener für ihn so typische Manierismus, dem auch seine Schaupieler unterliegen und der den Zuschauer konsequent auf Distanz hält. Wer ähnliche Probleme mit Fassbinders Stil hat, dem empfehle ich die großartige Fallada-Verfilmung WER EINMAL AUS DEM BLECHNAPF FRIßT (siehe weiter oben), die einen ganz ählichen Plot sehr viel effektiver und mitreißender erzählt, oder die Erstverfilmung BERLIN ALEXANDERPLATZ von 1931 mit Heinrich George. Die Musik stammt natürlich von Peer Raben und ist weitaus angenehmer als der dazugehörige Film. Neben eleganten Klavierarrangements und zeitgenössischen Tänzen schwebt über allem das wunderbar melancholische Hauptthema, das sich perfekt in das von erdigen Farbtönen und düsterer Ausleuchtung dominierte Szenario einfügt. https://www.youtube.com/watch?v=M1byOOhrSBk
  2. Angus Gunn

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Ja, es soll Querelen mit dem Produzenten gegeben haben, der den Unfalltod eines Stuntman bei den Dreharbeiten werbewirksam ausgebeutet hat. Zumindest bei uns hat es mit dem Kinostart über zehn Jahre gedauert, nachdem er vorher aber schon im TV zu sehen war. Aber letzten Endes zählt das Ergebnis und das gefällt mir ausgesprochen gut. Und wenn ich in meinem alten Rowohlt-Filmlexikon nachschlage, dann sind die der gleichen Meinung: "Realistisch harter, spannender Actionfilm von hoher formaler Qualität." Genau so ist es.
  3. Angus Gunn

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    HAI (a.k.a. "Outsider", a.k.a. "Shark") Aus aktuellem Anlaß mein Lieblingsfilm mit Burt Reynolds (abgesehen vielleicht von DELIVERANCE). Waffenschmuggler Caine schlägt in einer verwahrlosten, sudanesischen Hafenstadt auf und wird als Taucher angeheuert, um Goldbarren aus einem von Haifischen belagerten Schiffswrack zu bergen. Kein Hai-Horror-Film, obwohl er als solcher gerne beworben wird, sondern ein intensives Abenteuerdrama mit zum Schneiden dichter Atmosphäre, glaubwürdigen Charakteren und sehr pessimistischem Menschenbild. Den Noir-Touch verdankt er dem stimmungsvollen Jazz-Score von Rafael Moroyoqui.
  4. Angus Gunn

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Endlich mal gesehen. Tolles, hitziges Dschungel-Drama, das die Konflikte zwischen Plantagenbesitzer Heston und seiner Frau Parker in den Vordergrund stellt. Da wird der Abwehrkampf gegen ein mörderisches Ameisenheer fast zur Nebenhandlung. Die Musik von Amfitheatrof war vor ein paar Jahren für mich die Überraschung auf der glorreichen Intrada-Doppel-CD, die sich den Produktionen von George Pal gewidmet hatte.
  5. Angus Gunn

    Straßenfeger: Deutsche TV-Klassiker und ihre Musik

    Zdeněk Liška: DAS HAUS IN DER KARPFENGASSE Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht bricht über die Bewohner eines Mietshauses im jüdischen Viertel von Prag am 15. März 1939 die bittere Realität des Krieges herein. Konzipiert als dreiteiliger Fernsehfilm, gelangte DAS HAUS IN DER KARPFENGASSE nach der TV-Ausstrahlung in einer gekürzten Fassung auch in die Lichtspielhäuser. Die größte Verwunderung (zumindest bei mir) löst der Name des Regisseurs aus. Wer hätte Kurt Hoffmann je ein solch einfühlsames und intensives Drama zugetraut? Der Mann, der ansonsten ausschließlich (!) in seichtesten Unterhaltungsgewässern herumgeplätschert ist, legt hier einen ganz bemerkenswertes Filmwerk vor, das die pittoresken prager Schauplätze in wunderbar stimmungsvoller Schwarz-Weiß-Fotographie einfängt. Eingeschnittene Dokumentaraufnahmen und der Umstand, dass die Tschechen hier auch wirklich tschechisch reden, verstärken nur den realistischen Gesamteindruck. Nicht minder bemerkenswert ist sicherlich auch die Filmmusik des tschechoslowakischen Komponisten Zdenek Liska. Dass man ihn engagiert hat, ist natürlich dem Ort der Handlung geschuldet, und es hat sich auch in jeder Hinsicht ausgezahlt, ist doch der osteuropäische Stil der Komposition genau richtig und dürfte selbst beim musikalisch völlig unkundigen Zuschauer unterbewußt entsprechende Assoziationen wecken. Mit düsteren Klängen von Orgel oder Klavier werden die prager Gassen zu Orten von altraumhafter Beklemmung, rabiat durchbrochen vom aggressiven Marschmotiv für die deutschen Besatzungstruppen. Im folgenden Zusammenschnitt habe ich vier kurze Musiksequenzen herausgegriffen und aneinandergereiht. Die dazugehörigen Filmszenen habe ich diesmal nicht zur Collage umgeschnitten, sondern so gelassen, wie sie im Film zu sehen sind. https://vimeo.com/287889028
  6. Angus Gunn

    Deutsche Filmmusik

    Schön, dass sich in unseren "Außenseiter"-Fäden hin und wieder auch noch andere Mitleser wortgewaltig äußern.😀 Ob der Werbeeffekt groß genug ist, um im Forum die Reichweite zu erhöhen, sei mal dahingestellt, ist aber in jedem Fall aller Ehren wert. Dein Text ist sehr interessant, wenn auch stellenweise für mich schon wieder fast zu tiefschürfend, denn als Laie beurteile ich Filmmusik natürlich ausschließlich aus der Sicht des Konsumenten und Fans. Sehr gut gefällt mir der Goldsmith/Williams-Vergleich, der auch für mich absolut nachvollziehbar ist. Würde das auch für VIELE KAMEN VORBEI gelten? Den habe ich mal vor einiger Zeit im Zusammenhang mit dessen DVD-Premiere hier vorgestellt (natürlich ohne jegliche Resonanz🙄) Auf den halte ich sehr große Stücke, finde ihn höchst effektiv und würde jetzt nicht sagen, dass er einem Majewski in irgendeiner Weise unterlegen wäre.
  7. DIAL M hat auf mich auch einen eher zwispältigen Effekt. Auf der einen Seite liebe ich den Film (und natürlich Hitchcock im Allgemeinen) sehr, auf der anderen Seite war ich mit der Bateman-Suite auch immer gut bedient. Gefehlt hat mir lediglich die sehr dramatische Musik zum Telefon-Überfall selber, die nicht mit dem Tod des Attentäters endet, sondern danach noch mindestens eine Minute sehr dramatisch weiterläuft, wobei das meiste davon aber vom Telefongespräch zwischen Kelly und Milland überlagert wird und kaum zu hören ist. Ob das jetzt als Ganzes wirklich funktioniert, da bin ich mir auch nicht so sicher. Gewartet habe ich darauf zwar nicht unbedingt, aber die Investition ist es mir wert, da ich mir das Album sowieso kaufen würde.
  8. Angus Gunn

    Deutsche Filmmusik

    Majewski-Pausenfüller, Teil 2 Peer Raben: HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE! Dies ist einer jener Fälle, bei dem ich damals nach der Fernseh-Ausstrahlung am nächsten Tag im Saturn war, um mir die CD zu kaufen. Aber nicht, weil der Film so toll war. Der solide Kriminalfilm um einen türkischen Privatdetektiv in Frankfurt wurde von Doris Dörrie mit Geschick und komödiantischem Einschlag inszeniert. Nicht wirklich herausragend, aber unterhaltsam. Es war die Musik von Peer Raben, die es mir angetan hatte. Der Komponist setzt hauptsächlich auf Solo-Instrumente, und die Streicher der Münchner Philharmoniker geben dem Score den orchestralen Unterbau. Die Synthesizer in LETTERS FROM HOME erzeugen ein melancholisches Flair der Einsamkeit. Harte Klavierakkorde und handgeschlagene Percussions erzeugen ein Motiv von eisiger Coolness in A TEENAGE PROSTITUTE und REVENGE. Einige interessante Klangcollagen unterstützen die Suspense-Sequenzen, und das Saxophon sorgt für laszive Zwischentöne. Zentrum der Komposition ist aber das wirklich brillante Hauptthema, das die lakonische Natur der Ereignisse wie auch des Protagonisten bestens einfängt. Es taucht in mehreren Variationen auf, hat einen hohen Wiedererkennungswert und erfreut mit immer neuen, einfallsreichen Instrumentierungskniffen. Besonders eindrucksvoll in der Titelmusik HAPPY BIRTHDAY, DETECTIVE! mit Schifferklavier (oder ist das eine Mundharmonika, oder beides?) wo es eine enorme Dynamik entwickelt. Über der Musik schwebt noch ganz unaufdringlich das Flair der späten 80er, und auch wenn der Film von 1992 ist, würde ich sie jetzt mal vorsichtig als einen der großen, europäischen (und weitgehend vergessenen!) Krimisoundtracks dieser Dekade bezeichnen, die sogar das Format eines Philippe Sarde erreicht. Auf der CD befinden sich außerdem jeweils ca. 15-minütige Suiten aus den Fassbinder-Filmen DIE DRITTE GENERATION und FAUSTRECHT DER FREIHEIT. Beide sind mit ihrem eher melancholischen Timbre und den zum Burlesken neigenden Stücken gerade in letzterem Titel stilistisch sinnvolle Ergänzungen zur "Hauptmusik".
  9. Angus Gunn

    Philippe Sarde

    Halb so schlimm. Hauptsache, er kommt noch.
  10. Angus Gunn

    Philippe Sarde

    Jauchzet, frohlocket, auf, preiset den Sarde / rühmet was heute Musicbox tat. 😀 (frei nach Bach)
  11. Angus Gunn

    Deutsche Filmmusik

    Solange Mephisto sein Majewski-Projekt unterbricht, erlaube ich mir mal mit einem Pausenfüller dazwischenzugehen. Michael Holm: HEXEN BIS AUFS BLUT GEQUÄLT Dieser Film dürfte den Freunden des Exploitationkinos wohlbekannt sein. Nach dem weltweiten Erfolg des britischen Films WITCHFINDER GENERAL entstand unter der Schirmherrschaft von Adrian Hoven dieses berüchtigte Werk, dem bis heute sein Ruf als sadistisch-schäbiger Horrorschund vorauseilt. "Eine durchgängig erzählte Handlung findet man nicht. Kommen und Abgang von Personen bilden die Aufhänger für die zahllosen Brutralitäten, deren Darstellung man keinerlei humanistische Absichten unterschieben soll", wütete die Kritik. Oder: "Sehr naiver, doch mit Sadismus genüßlich spekulierender Film, der weder kritische Distanz noch Sinn für Geschmack verrät." Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Natürlich ist das Ganze sehr exploitativ angelegt, und die dargestellten Folter- und Hinrichtungsszenen sind in der Tat starker Tobak, aber die Besetzung ist durch die Bank exzellent, die Story hat sehr wohl mehr zu bieten, als es die Kritiker wahrhaben wollen, die malerischen Schauplätze sind von erlesener Schönheit und auch an der technischen Umsetzung gibt es nichts zu bemängeln. Gerade weil die Chemie zwischen Udo Kier und Olivera Vuco so gut funktioniert, bildet die Liebesgeschichte zwischen den beiden auch ein so glaubhaftes und dramatisches Fundament für die Geschichte. Drehort war u.a. Schloß Moosham im österreichischen Lungau, das ich selber mal besucht habe und nur weiterempfehlen kann. Ein fantastisches Bauwerk, das auch für die "Götz-von-Berlichingen"-Verfilmung mit Raimund Harmstorf als Kulisse verwendet wurde. Und es dient auch als Schauplatz des Hörspiels "Der Pakt mit dem Teufel" aus der legendären Grusel-Serie von H.G. Francis. Also gleich mehrere Gründe, da mal hinzufahren! Die Musik von Michael Holm besteht aus zwei Hauptthemen. Das süßlich-kitschige Liebesthema begleitet gleich zu Anfang den Titelvorspann. Eine Kutsche wird überfallen, die Frauen geschändet. Die Musik dazu mit ihrem lieblichen Timbre bildet einen merkwürdigen Kontrast zu den brutalen Geschehnissen auf der Leinwand. Zu dem prunkvollen Marsch, mit dem das Hexerthema beginnt, wird der von Herbert Lom großartig gespielte Lord Cumberland eingeführt. Die infernalisch kratzenden Streicher, die danach einsetzen, weisen unmißverständlich auf dessen teuflischen Charakter hin. Von Holm wirklich sehr wirklungsvoll umgesetzt, ist das Hexerthema sicherlich der Höhepunkt der Komposition. Die Quasi-Fortsetzung HEXEN - GESCHÄNDET UND ZU TODE GEQUÄLT erzählt eine eigenständige Geschichte ohne Bezug zu seinem Vorgänger und ist auch deutlich schwächer als dieser. Die Musik stammt aus dem Sonoton-Archiv, weshalb hier hochkarätige britische Komponisten wie Don Banks und John Scott mit jeweils einem Track vertreten sind. Natürlich geht dieser Score stilistisch in eine völlig andere Richtung und klingt eher nach einer zeitgenössischen Hammer-Produktion. Da ich seinerzeit an der CD-Produktion mitgewirkt habe, kann ich zu den Begleitumständen etwas sagen. Michael Holm hat sich bei unseren Recherchen als sehr umgänglich und hilfsbereit erwiesen, aber die ursprünglichen Originalbänder waren nicht mehr vorhanden. Laut Holm bestanden die Aufnahmen im Wesentlichen aus den beiden Tracks Liebesthema und Hexerthema, beides jeweils durchgängige Kompositionen von rund zehn Minuten Länge. Was noch vorhanden war, war halt eine Kopie der Filmtonspur mit der Musik, deswegen gibt es auf der CD nur diese auseinandergeschnittenen, den Szenen angepaßten Teilstücke. Im zweiten Film sind noch einige andere Musikstücke zu hören, die aber nicht mehr aufzufinden waren. Wenn´s nach mir gegangen wäre, hätte der letzte Track (ein Syntheziser-Stück namens Space Station) nicht den Weg auf das Album gefunden, denn er fällt stilistisch völlig aus dem Rahmen und dient im Film lediglich für zwei oder drei Sekunden als Geräuscheffekt. Nun ja, aber auch mit diesen Kompromissen ist es ganz nett geworden, meine ich.
  12. Na klar ist das was für den Angus😀 War mir bisher gar nicht bewußt, dass dieser Score so gesucht ist. Schönes LP-Cover. Gefällt mir. Der Film selber spricht mich jetzt nicht im selben Maße an, wie es die Werke von Rollin tun, aber ein sehenswertes, schön fotografiertes Kleinod ist er allemal.
  13. Angus Gunn

    Straßenfeger: Deutsche TV-Klassiker und ihre Musik

    Rolf Unkel: DER RICHTER UND SEIN HENKER Ein Jahr bevor Heinz Rühmann in dem großartigen ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG einen Kindermörder überführte, erblickte eine andere Dürrenmatt-Verfilmung das Licht der Welt, jedoch nicht das der Kinoleinwände, sondern das der heimischen Bildschirme. DER RICHTER UND SEIN HENKER, der eine zunächst geradlinige Kriminalgeschichte erzählt, deren besondere Finesse sich erst gegen Ende offenbart, ist wieder eine jener verschollenen Pretiosen, die in der auch kulturell gar nicht hoch genug einzuschätzenden "Straßenfeger"-Edition aus den Archiven gerettet wurden. Es handelt sich dabei um einen sehr ordentlich und kompetent von Franz Peter Wirth ("Wallenstein") inszenierten, psychologisch stimmig untermauerten Krimi, der zwar nicht ganz an den Rühmann-Klassiker heranreicht, aber dennoch allemal sehenswert ist. Mit Karl Georg Saebisch präsentiert er außerdem einen Schauspieler in der Rolle des ermittelnden Kommissars, der aus meiner Sicht diese Rolle sogar besser ausfüllt, als es Rühmann tat. Die Musik stammt von einem der vergessenene Heroen deutscher Fernsehmusik. Rolf Unkels Kompositionen haben es niemals auf einen Tonträger geschafft, weder zu diesem Film, noch zu irgendeinem anderen. Ein Grund dafür wird sein, dass sich seine Filmmusik nicht mit einprägsamen Melodien anbiedert, und auch sonst keine Vorstöße in Richtung Plattenmarkt unternimmt. Sie sind meist von unaufdringlicher Art, eher zurückhaltend, wenn´s sein muß auch handfest dramatisch, aber keinesfalls massentauglich. Von 1972 bis 1979 verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem großen Regisseur Fritz Umgelter, für den er mehrere Filme vertonte, wie z.B. den Historien-Klassiker DER WINTER, DER EIN SOMMER WAR oder das clevere Kriminaldrama DER VORGANG mit Horst Frank. DER RICHTER UND SEIN HENKER hat eine der farbigsten und dramatischsten Scores aus Unkels Feder bekommen. Für mich Grund genug, diese Musik hier in einem kleinen Zusammenschnitt vorzustellen, und bei der Gelegenheit natürlich auch den dazugehörigen Film zu würdigen. Die folgende Suite besteht aus der Titelmusik, dem anschließenden ländlichen Kleinstadt-Idyll und der Abspannmusik, wie immer von mir mit einer Schnittcollage unterlegt: https://vimeo.com/285152286
  14. Angus Gunn

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    THE RED PILL Ein Dokumentarfilm, der umso bemerkenswerter ist, wenn man um die Hintergründe seiner Entstehung weiß. Von einer feministischen Lobby produziert, begibt sich Cassie Jaye unter die Aktivisten der amerikanischen Männerrechtsbewegung, mit dem Ziel diese als frauenhassende Jammerlappen zu überführen. Es folgen Gespräche, Interviews und Recherchen, an deren Ende Jaye ihre eigene Meinung revidiert, und damit auch den Feminismus als das heuchlerische Konstrukt enttarnt, was es nunmal ist. Den fertigen Film mit exakt der gegenteiligen Aussage, die er eigentlich hätte haben sollen, hat Jaye dankenswerterweise an die Öffentlichkeit gebracht. Eine kleine Sensation, die den eingeschworenen Feministen-Zirkeln mal so richtig ans Bein pinkelt. Hochinteressant, wichtig und sehr unterhaltsam. Und immer dran denken: "There are no feminists in a burning building."
  15. Angus Gunn

    Straßenfeger: Deutsche TV-Klassiker und ihre Musik

    Hab´s gerade mal selber überprüft und den ersten Teil quergeguckt. Ja, es ist tatsächlich eine Mischung aus beidem. Wobei die großen, wichtigen Musikpassagen (z.B. Vor- und Abspann, das Auslaufen der Schiffe) alle mit Ortolani vertont sind. Brandner bleibt da eher im Hintergrund. Seltsame Entscheidung, die da getroffen wurde. Ortolani wird im Vorspann als einziger Komponist genannt. Dies liegt aber wahrscheinlich daran, dass der englischsprachige Titel für die DVD genutzt wurde.
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