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Soundtrack Board

Spark

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  1. Hier noch einmal ein Link mit einer guten dreiviertlel Stunde Musikbeispiele von allen sechs CDs von den "Geboten". Klingen sehr gut für einen 50er Jahre Film und das Stereobild ist fantastisch, Mono ist aber auch dabei! Jetzt kann ich erst recht den Release kaum abwarten. http://www.intrada.net/sound/TCEB.m3u The samples total 48:35 worth of music! 01-02 Prelude – Part 1/ Prelude – Part 2 (1:50) 01-05 Nefretiri/Fanfares/ Return Of The Conqueror/ Drums And Percussion/ Fanfare • (1:43) 01-07 Fanfare/Moses And Nefretiri/ New City Underway (1:39) 01-11 Moses The Builder – Part 1/ Fanfare/ Moses The Builder – Part 2 (1:38) 01-13 The Glory Of Goshen (1:33) 01-24 Lilia’s Harp/ Dathan Bribes Lilia (1:35) 01-25 Egyptian Border/ Moses Crosses Desert (0:45) 02-03 Mountain Of God (2:20) 02-05 Moses Chooses Sephora (1:57) 02-09 Word Of God (End Act 1) (1:38) 02-10 Overture – Act 2 (Part A)/ Overture – Act 2 (Part (2:15) 02-14 The Red River (1:36) 02-19 The Dying Boy (1:21) 02-20 Lord Of The Underworld (2:03) 02-21 Shofars/Exodus – Part 1/ Dathan’s House/ Nubian Drums/ Exodus – Part 2 (1:57) 02-23 Fanfare (Alternate No. 2) (0:35) 02-30 Pillar Of Fire/ The Red Sea – Parts 1, 2 & 3 (2:26) 03-01 Mount Sinai (0:54) 03-03 The Finger Of God/Golden Idol/ Idol Sacrifice/Idolators (Bacchanali)/ Bacchanal/Shofar (3:12) 03-04 The Lord’s Side/End Title (1:43) 03-23 The Red Sea – Part 4 (Early Version) (1:43) 03-24 Exodus (Early Version) (1:41) 03-33 Themes For... (1:59) 04-08 And Moses Watered Jethro’s Flock (1:59) 05-15 The Pillar Of Fire (2:14) 05-16 The Red Sea (1:20) 06-07 The Exodus (2:59)
  2. Ich hoffe das Ganze endet nicht in so vielen Verschiebungen, dass es irgendwan im Sande verläuft, oder man irgendwo liest, dass das Set zwar bereit steht zur Veröffentlichung, aber es plötzlich dann doch irgendwelche rechtlichen Probleme gibt (siehe To Kill A Mockingbird). Ein mieser verspäteter April-Scherz kann es ja wohl nicht sein. Ihr wisst ja, dass es damals zu "The Ten Commandments" einen fiesen, allerdings sehr detailliert und liebevoll gestalteten April-Scherz gab. War der damals eigentlich wirklich am 1. April? Für mich als Completist die Veröffentlichung des Jahres. Von meinen Gefühlen für diesen Release vergleichbar mit meinen Empfindungen bei den Akündigungen der "Superman"-Box, dem "The Wild Bunch"-Set, dem "Ben Hur"-Set, der "Spartacus"-Box und der "Star Trek-The TOS"-Box
  3. Was hälst Du denn von der Originalmusik zum Film? Ist doch auch klasse, oder?
  4. Also nur zur Begriffsklärung, dass bei einem Listening Experience Album bestimmte Stücke weggelassen werden und die Zusammenstellung nicht filmchronologisch ist, finde ich völlig okay, aber die piefigen Sekundenschnitte innerhalb eines Stückes sind albern und verbessern den Hörgenuss überhaupt nicht. Man hört einfach, dass da was fehlt. Als Beispiel sei genannt die Fanfare in RoTS! Also für mich ist ein Assembly okay, Cuts dagegen sind völlig überflüssig!
  5. Vielleicht weil Du ein "Nicht-Booklet-Leser" bist? Dass Wort Three-Track-Hörbild als solches ist wohl von mir, aber Three-Track-Recording oder Three-Track-Tape oder Stem liest man nun ja häufig, wenn man zumindest den Tech-Talk von Doug Fake liest, sogar wenn man ihn unaufmerksam liest. Aber Du scheinst auch die Filme zur Musik nicht genau wahrzunehmen, jedenfalls was die Komposition angeht. Denn dann hättest Du "weinen" müssen bei RoTJ, wie viel z. T. fantastische Musik Dir verloren gegangen ist beim Original Album. Und die Tonqulität der SE von ROFJ müsste Dir eigentlich, gerade als Genießer, auch so manche Tränen in die Augen treiben.
  6. Zurück zum eigentlichen Thema. Ich danke noch einmal Gargamel für den Verweis auf Chris Malones Text. Ich habe ihn mir genau durchgelesen, kann aber nicht alles komplett verstehen mit den verschiedenen Tapes und Mixes. All diese Bänder müssten ja parallel aufgenommen worden sein, keines dürfte eine Kopie von einem anderen sein, da so etwas unter professionellen Gesichtspunkten keine Verwendung finden darf, da ja jede Kopie eine extreme Verschlechterung der Originalaufnahme bedeuten würde. Interessant ist nur, dass auch ich immer finde, wenn eine gut erhaltene 35mm magnetic film als Ausgangsmaterial benutzt wird, der Sound - zwar vintage - aber verdammt gut klingt. Passiert ja nun öfter bei den guten Special Labeln, dass die die Möglichkeit haben, diese Quellen zu nutzen. STAR WARS (SE) überzeugt mich schon, mit kleinen Einschränkungen ist das schon eine definitive Ausgabe des Soundtracks. Bei EMPIRE könnte ich weinen, wenn ich die Tomlinson Mixes höre und dann die Brian Risner. Kann einem als geschulter Hörer von Orchesterperformances so etwas gefallen und dann noch im Vergleich zu den Original Mixes? Nein! Aber zumindest Risner muss es ja ganz toll gefunden haben. Einen merkwürdigen Geschmack hat der Mann. Warum man da nicht auf John Neals Mixing zurückgegriffen hat? Dies ist doch auf der 4er Box drauf und ist um Längen besser, oder liege ich da falsch? Wer wie ich über Kopfhörer hört wird richtig verrückt, wenn er immer wieder zwischen Risner und Tomlinson "switchen" muss. Zumindest da ist JEDI besser. Extrem schwacher Sound, das aber einheitlich! Weiß man hier eigentlich, ob dass die Mixes wieder von Tomlinson sind, oder ob er darin involviert war. Oder sind sie zumindest abgeleitet (à la John Neal) von den Tomlinson Mischungen? Hier fällt mir immer das sehr starke Three-Track-Hörbild auf. So höre ich das bei STAR WARS und EMPIRE (Tomlinson) nicht heraus.
  7. Achtest Du dann wenigstens auf Klanqualität? Dass ich gegen das Ersetzen vom Orchesterscore bin bezog sich auf das Album. Die szenenbezogenen Songs können natürlich ruhig drauf, aber nicht die kleinen Source Musiken Songs. Naja ich hab halt nicht gewusst, dass "Hot Night" extra für den Film komponiert wurde. Dann bleibt natürlich irgendwann kein Platz bei einem normalen Release für den Orchesterscore. Was macht man dann als Fan gerade dieser Musik? Still ins Kopfkissen weinen. Es gab halt diese Zeiten, wo man als Orchesterscore Freund meist den Kürzeren gezogen hatte, bis Varèse Sarabande kam und parallel zu manchem Songalbum immer eine kurzen Listening Experience Schnitt des Orchesterscores veröffentlichte.
  8. Klar, selbstverständlich. So meinte ich das auch nicht. Ich glaube nur - bei aller Willkommenskultur - werden sich diese kaum und äußerst selten zu uns hin verirren. Ja, so etwas gibt es. Kommt oft vor, aber es gibt auch viele Gegenbeispiele, wo sicherlich nur an den kommerziellen Aspekt gedacht wurde. "Ghostbusters" braucht natürlich seinen legendären Titelsong von Ray Parker Jr. Habe ihn sogar sehr vermisst auf dem Varèse Sarabande Album. "Cleanin up the Town" und "Magic" haben auch ihre Berechtigung, da sie quasi Ersatzscore für bestimmte Szenen sind. Andere, die letztlich nur Source Music sind, kaum hörbar wie Laura Brannigans "Hot Night", gehören für mich nicht auf einen Soundtrack, wenn sie denn dafür Original Score "verdrängen". Bei "Ghostbusters" habe ich schon "trauern" müssen, da ich den Film gesehen hatte und natürlich die Musik gehört hatte von Bernstein und sehr begeistert war und mich riesig auf den Soundtrack gefreut hatte. Und als ich ihn dann sah, dass schöne klassische Titelbild und ihn in den Händen hielt und dann aber die Scheibe umdrehte, um die Trackliste zu lesen, war ich bitter enttäuscht. Beim "Back to the Future" Album von 1985 hätten zumindest die zwei Songs "Time Bomb Town" und "Heaven is One Step Away" nicht drauf sein müssen. Dass sind nur Sekundenschnippsel im Film. Aber wie begeistert war ich (und wohl viele von uns) über diesen fantastischen Orchester Score im Film von dem (damaligen) Newcomer Alan Silvestri. Die zweite Seite Giorgio Moroder Songs beim "Superman 3" Album war nun wirklich nur kommerziell von den Labeln gedacht. Drei vollkommen unbedeutende Songs, die im Film unauffällig bleiben und auch dramaturgisch keinerlei Bedeutung haben. Die zwei Instrumentalstücke sind ebenfalls überflüssig gewesen. Zusätzlich gab es dann noch drei Stücke auf Seite 1, wo Ken Thorne nur Bearbeiter des Originalmaterials von Williams war, dass auf den beiden vorherigen Soundtrack Alben zum 1. und 2. Teil eh schon drauf war und nur zwei Stücke von echter Thorne Musik, die wirklich nicht schlecht ist in ihrer Gesamtheit. (Was war ich über die FSM "Superman"-Box glücklich. Eine für Typ 1 - filmusikeditorisch gesehen - Sternstunde.) Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei. Ein schlimmes Phänomen, dass es in dieser Form nur in den 1980er Jahren gab. Da wir gerade bei Superhelden sind, ein ganz anderer Tatbestand liegt bei "Batman" vor. Hier zeichnete Prince ja komplett für die Art von "Original-Sourcemusik" (halt die Songs) verantwortlich. Außerdem gab es ja noch ein wunderbares Score Album dazu. Dies ist übrigens für mich auch ein Meilenstein im Listening Experience Bereich. Es fehlt zwar Musik, die kann man aber verschmerzen. Trotzdem ist es ein großzügiger Cut und die Zusammenstellung und der Hörfluss sind ganz wunderbar! (Habe natürlich auch die LaLaLand Ausgabe, die ja den Albumschnitt beinhaltet.) Ich bin auch überglücklich. Habe aber auch die 1980er erlebt und weiß es deshalb um so mehr zu schätzen, was uns heute die Spezial Labels so bieten. In die 1980er möchte ich nicht zurück. Die Songs and Inspired Songs Veröffentlichungen sehe ich trotzdem kaum als Score Veröffentlichungen an, sondern eher als eine spezielle Form der äußerst kommerziellen K-Tel und Arcade Sampler.
  9. Es geht auch nicht darum, dass man die "geschnittene" und "zurecht gestutzte" Stemspur bekommt, sondern das, was original für den Film komponiert wurde in der ersten Phase, also Original Aufnahmesitung und dem anschließenden ersten Mixing. Die späteren Arbeiten der Music Editors und Mixingengineers ist mir ziemlich egal. Wenn man deren Arbeit hören will, sollte man sich einmal eine Isolated Tonspur anhören. Ihr kennt das alle, das klingt immer wesentlich bescheidener als der erste Mix bei der Original Aufnahmesitung. Vielleicht etwas Off-Topic, passt aber wegen Star Wars ganz gut dann doch hier her. Es scheint bei Filmmusikfreunden und Sammlern drei Typen zu geben: Der 1. will die komplette Musik, so wie sie der Komponist konzipiert hat. Dazu gehören aber auch manchmal einfach nur andere Takes, manchmal aber auch Alternates. Gerne werden auch die Source Musiken genommen. Der Komplettist findet es auch schön, wenn er dazu noch Re-recorded Material erhält, z. B. ein Re-recorded Album (z. B. Jaws). Er bevorzugt das Overlay oder auch ein Insert extra zu hören und akzeptiert es, dass die so neu bestückte Cue nur im Film so zu hören ist. Im Grunde zähle ich mich zu dieser Kategorie. Der. 2. Typ ist der Listening Experience Freund. Er braucht nicht unbedingt alle Stücke, kann gut mit Alternativen leben, obwohl die andere Alternative im Film erklingt (Original Album von Alien), liebt eine sinnvolle eigendramatische Zusammenstellung und freut sich wenn anders geartete Source Musiken nicht den homogenen Hörfluss stören. Diese Leute sehen so ein Album eher wie ein Pop-Album oder gar wie ein Konzertwerk (Suiten usw.) und wollen es auch so hören. Wenn ich hier manche Posts so lese habe ich manchmal das Gefühl, die wissen gar nicht, was ihnen manchmal für musikalische Leckerbissen vorenthalten werden. Ich hab mit Listening Experience Alben keine Probleme, wenn sie nicht zu viel Musik unter den Tisch fallen lassen. (Star Trek 2 ist so ein Traum Album). - Eine Untergruppe von Typ 2 ist aber die Gruppe von der ich mich ganz klar distanzieren möchte; Leute, die die alten Pop Alben bevorzugen, wo nur der Chartanteil der aktuellen Popmusik, die im Film verwendet wurde, vorhanden war. (Also eine Art Arcade oder K-Tel Veröffentlichung). Der Höhepunkt waren hier die späten 1980er Jahre, wo sogar Alben rausgebracht wurden, wo Songs drauf gepackt wurden, die "inspired by the movie" waren. Alles auf Kosten der richtigen Filmmusik! Diese Gruppe hat mit uns hier im Board nicht viel zu tun. Der 3. Typ ist mir erst in jüngster Zeit aufgefallen. Das sind die, die die Musik genauso aufs Album gepackt wissen wollen, wie sie im Film klingt, also den sogenannten Stem hören wollen. Einer hat sich z. B. so sehr gewünscht, von allen Star Trek TOS die Musik auf CD gebrannt zu bekommen, also die unglaublich vielen, nur getrackten Musikspuren zu den Folgen, welche keine eigene Musik bekommen hatten. Tja und unser Star Wars hat für alle drei Typen schon mal was im Angebot gehabt. Für Typ 1 gibt es die Special Edition, die klanglich und editorisch so lala ist, aber im Grunde vollkommen "complete". Für Typ 2 gab und gibt es die Original Veröffentlichungen, wo Episode 4 und 5 gute Beispiele für ein Listening Experience Album sind und Episode 6 ein besonders schlechtes Beispiel ist, da hier fast gar keine Originalmusik auf das Album gelangt ist. Und für Typ 3 gab es einmal die Ultimate Edition zu Episode 1, den Original Stem des Films. Für mich eher ein zweifelhafter Genuss.
  10. Ach komm. Es ist nicht einzusehen, dass bestimmte Kleinstpassagen, sagen wir mal 3 bis 4 Sekunden rausgeschnitten werden. Warum? Um Speicherplatz der CD zu sparen? Es gibt eine Art von Fanfare aus Revenge of The Sith, die wohl irgendwie das endgültige Rübertreten von Anakin zur Dunklen Seite symbolisieren soll (dieser Blick auf das Gebäude auf Mustafar), die wirklich fantastisch ist und auch da hat er kleine Sekündchen entfernt, hörbar. Oder dieser alberne Schnitt bei AOTC in Confrontation with Count Dooku, wo das kurze Einsprengsel des "Emperor"-Themes weggekürzt wurde. WAS SOLL DAS?!?!?! Wie soll man das verstehen? Die Kompositionen sind deutlch besser in ungeschnittener Form. Denkt Williams wirklich in dieser beschnittenen Form gewinnt die Musik? Als Filmmusikfan sollte man solche Kürzungen schon bemerken und auch dagegen sein. Achte mal auf Beneath the AT-AT aus EMPIRE LP Album verglichen mit der Special Edition. Diese Art Kürzungen haben - meines Erachtens - keine anderen Komponisten jemals gemacht. Die haben nur sorgfältig ausgesucht was aufs Album raufsollte und die Zusammenstellung klug gewählt. Es ist natürlich etwas anderes, ob man nun zur puristischen Complete Fraktion gehört oder zur Listening Experience. Ich gehöre zur ersteren, find aber natürlich wirklich gut gemachte Nicht-Complete Alben Schnitte auch okay (siehe "Zorn des Khan").
  11. Ja öfter Mal. Ich erwähnte bereits einen in Beneath the AT-AT aus EMPIRE, mehrere furchtbare und meiner Meinung auch komplett überflüssige Schnitte in Revenge of the Sith und Return of the Jedi ist ja ein einziger 4/5 % Cut - aber glaube mir - dies ist bei Williams eher die Regel, der kann einfach keinen Soundtrack veröffentlichen, der einfach die Cues, die verwendet werden, "unbehauen" dem Zuhörer überlässt. Die Schnitte sind übrigens immer hörbar, auf- bzw. ohrenfällig. Mich hat das immer ange....! Eines der besten Soundtrack Alben, das je vom Komponisten veröffentlicht wurde und das nicht den Ansprüchen der Complete Alben unserer Labels der jüngeren Zeit genügt, ist "Star Trek - Der Zorn des Khan": Eine gute Auswahl der verwendeten Stücke, dennoch ziemlich vollständig, perfekte Zusammenstellung, toller Klang und jedes Stück so wie im Film, einfach unbelassen, und dabei eine wirklich tolle Listening Experience! Das lob ich mir.
  12. Ja "Jäger des verlorenen Schatzes" ist in der Neu-Edition relativ schwach. Und dann der hässliche Cut in "Desert Chase" - halt unser John Williams. Die Silva Screen Ausgabe fand ich bei diesem Fall aber sehr gut. Was stört Dich aber an "Indiana Jones und der Tempel des Todes"? Soundtechnisch ist die in der neuen Ausgabe schon besser als deren "Jäger" Edition. Merkwürdig, dass die zwei so unterschiedliche Klangvorstellungen hatten bei ein und der selben Gesamtausgabe.
  13. Kann ich gut nachvollziehen. Ich versteh das auch heute noch nicht. Ich finde die Anthology da doch die bessere Alternative. Bei der Ultimate ist ja nur der Album-Schnitt von 1983 drauf und der ist nun wirklich eine Frechheit gewesen. Wie gesagt hat das auch Williams nie wieder versucht. Für den Privatgebrauch empfehle ich einen Mix selbst zu erstellen von Anthology plus das Fehlende von den RCA Editionen. Es gibt sogar ein zwei Tracks - meiner Erinnerung nach - wo sogar die RCA der Anthology auch mal klanglich überlegen war.
  14. Referenz wenn es um die Klangqualität geht. Gesamteditiorisch hat sie schon Schwächen. Aber als sie damals herauskam habe ich mich natürlich wahnsinnig gefreut. Nein, in diesem Fall ist man kein fanatischer Komplettist, wenn man die RCA Editionen so sehr liebt und auch für alle weiteren Veröffentlichungen wünscht. Habt ihr denn das wirklich schon vergessen, was da an Musik dazu kam aus Episode 5 und 6?!?!?! Aber hallo! Das war ein Ersthörerlebnis ersten Ranges. Ich hab doch ein Beispiel schon genannt: - Aboard The Executor mit der ganzen davorgeschalteten von Williams musikalisch unterlegten Sondenentdeckung und Zerstörung sowie der kurzen Rebellenhauptquartier Szene. Und weiter - The Imperial Probe, die legendär und schmerzlich vermisste altenative Eröffnungssequenz - Die riesig lange Originalcue für The Ice Planet Hoth, da war doch die Anthology Box auch nur der furchtbare Original-Album Schnitt - Dann noch Mynock Cave und die lange Bespin Betrayal Sequenz: Betrayal at Bespin, Deal with the Dark Lord und Carboon Freeze - Von mir persönlich stark vermisst: Imperial Star Fleet Deployed Hinzu kommt noch die riesen Battle of Hoth Sequenz, die in Filmsequenz fließend uns dargeboten wurde. (Ich glaube keine zusätzliche Musik, oder? Auf Williams produzierten Doppel-Album hat sogar dabei etwas gefehlt. Übrigens schlechter Schnitt von Williams. Warum der immer so geizt mit seiner Musik?) Und bei Return Of The Jedi möchte ich eigentlich gar nichts aufzählen, außer die tolle Speeder Bike Chase, Sarlacc Sentence und die Alternate-Cue zu The Emperor Arrives, die ja erst mit dem Original die Filmversion (Stem) ergibt. Die Soundqualität von ROTJ ist natürlich extrem schwach, außerdem habe ich Lapti Nek vermisst. Bei TESB war die Qualität im Grunde gut, aber das klare Herauhören der unterschiedlichen Quellen war schon extrem störend. Allerdings bei Departure of Boba Fett war ich schon sprachlos wie großartig da mein altes Doppel-LP-Album klingt und wie trostlos die RCA Ausgabe. Ja, danke Jens. So etwas ist doch genau das, wofür ich diesen Thread überhaupt gestartet habe. DANKE!
  15. Läuft doch gut mein Thread. Die Diskussion hat schon vieles für mich beantwortet. Bedeutet also, dass in dem kurzen Zeitraum von der Anthology Box (1994?) zur RCA Ausgabe (1997) die Qualität der Masterbänder sich so verschlechtert hat? Dies ist doch aber eine gute Nachricht. Sony kooperiert doch ganz vorzüglich mit den Labeln. Selbst bei solchen Filmmusikklassikern wie "Dances with Wolves", "Clash of the Titans" und vor allem "Poltergeist". Immerhin haben Sie selbst 2010 ein Re-Release auf den Markt gebracht und haben ein Jahr später ihr Okay gegeben für eine fantastische Doppel-CD Edition von FSM. Auch den "Wolfsfilm" haben Sie selber mal in einer Expanded Edition rausgebracht und gaben dennoch grünes Licht für das LaLaLand Label. Naja generell dachte ich das schon. FSM ist nicht mehr im Spiel, Intrada fällt mir da noch ein, allein wegen der "Jaws" Editionen. Aber so tolle Williams Projekte wie AI, das waren ja nun LaLaLand. Quartett Records, Varèse Sarabande und Music Box haben kaum etwas herausgebracht in den letzten paar Jahren, wenn sie denn überhaupt mal die großen Lieferanten waren für John Williams Scores.
  16. Bei mir geht es Gott sei Dank nicht um ein Upgrade, sondern ob ich meine LP aus den 80ern ersetze durch diese Intrada Edition, und da würde ja wohl fast jeder hier sagen: JA!!!
  17. Wäre es aber nicht schön, wenn es endlich mal eine Komplettbox gäbe, produziert von einem Label unseres Vertrauens, mit allen wichtigen Hintergrundinfos und wunderbarer Soundqualität? Weiß man denn überhaupt den Grund, warum die RCA Editionen soundtechnisch so schwach sind und die Anthology Box soviel besser (jedenfalls bei einigen Stücken) ist? Übrigens: Man hört immer viel was so in den Pipelines der Labels steckt, aber ich habe nie das Gefühl, dass sich irgendwas bei einem der Labels in Puncto "Star Wars" tut, so als wäre da das Interesse sehr gering bei denen. Würdet Ihr mir dahin gegen Recht geben, dass das Label, das am ehesten für John Williams zuständig ist, LaLaLand Records ist?
  18. Und die Frage nach den Quellen! Denn die Qulität lässt ja bei Episode 5 und vor allem 6 stark zu wünschen übrig. Eigentlich merkwürdig bei doch so relativ jungen Aufnahmenn (`79 und `83). Und auf den davor veröffentlichten Ausgaben ist ja manches schon in guter Qualität drauf gewesen. Ich glaube was die Schnippsel angeht, da ist damals schon so alles rauf gepackt worden, zumindest was im Film auch wirklich vorkommt. Ich habe jedenfalls nichts vermisst. Aber die Klangqualität ... z. T. unterirdisch (RoTJ). Und zu den - hier etwas despektierlich genannten - Schnippseln, es war für mich und wahrscheinlich auch für viele von Euch schon eine Offenbarung als man hörte, dass der Imperial March beim ersten Erscheinen der imperialen Sternenflotte nur rein getrackt worden ist, und eigentlich von einer - für mich damals völlig neuen - Variante des Darth Vader Themes begleitet wurde. Nur ein Beispiel, dass sich manchmal der Completeness Wahn lohnt!
  19. Hallo, ich bin Spark und wurde gebeten mich vorzustellen. Diesem Wunsch komme ich auch gerne nach. Ich gehe stramm auf die 50 zu, habe beruflich mit Musik zu tun und bin seit meiner Entdeckung der Filmmusik ein treuer Fan dieses Genres. Ich muss aber auch betonen, dass ich ein sehr großes Herz für die Klassik habe, könnte da nicht ohne auskommen, liebe aber auch Funk, Soul (der Motown Sound ein Traum), Jazz Rock, ein bisschen Pop und Jazz und ein bisschen den guten alten Hardrock der späten 60er und frühen 70er. All diese Stile findet man ja auch in der Filmmusik. Filmkomponisten die ich schätze sind vor allem die, die aus der Klassik herkommen, ob nun "echte" klassische Komponisten, wie Erich Wolfgang Korngold, Franz Waxman, Bernard Herrmann, Miklós Rózsa und bei den "Jüngeren" der wohl letzte dieser Zunft: John Williams, oder die "reinen" Filmkomponisten, wie die üblichen Verdächtigen Dimitri Tiomkin, den ich sehr schätze, Alfred Newman und Alex North, wobei North ja auch ein "kleines" Werk für den Konzertsaal hinterlassen hat. Natürlich ist Goldsmith bei Filmmusik nicht zu umgehen, aber der frühe liegt mir mehr: z. B. "Freud", "In Harms Way", "The Sand Peebles" und "The Blue Max" und in den 70ern "Capricorn One", "Coma" und "Logan's Run". Vieles liebte ich von ihm, aber mit der Zeit hat man sich doch vieles zu oft angehört und manche Manierismen übergehört. Ich weiß noch, wie ich früher sehr viel Spaß hatte mit "The Secret of NIMH" und "Twilight Zone" und "First Blood Part 2". Bei den eher Poporientierten Komponisten liebe ich Henry Mancini, Dave Grusin und David Shire. Hier gibt es natürlich die Jazz/Pop orientierten Klassiker, wie die Pink Panther-Filme, wie "Three Days of Condor" und "The Taking of Pelham One Two Three" und "The Big Bus", aber deren große Orchesterscores liebe ich natürlich auch: "Lifeforce", "The Goonies" und "Return to Oz". Im Grunde genommen habe ich aber keinen Favoriten, die Musik allein entscheidet. Hab vor kurzem wieder "Lethal Weapon" gesehen und fand die Musik im Zusammenhang mit dem Film fantastisch. Dasselbe gilt für "Seven". Als Funk and Souler liebe ich natürlcih auch die Musik zu den "Shaft-Filmen", "Superfly", "Cleopatra Jones" und "Trouble Man", aber natürlich auch dann die Bill Conti "Rocky" Scores. Roy Budds "Wild Geese 2" ist superb und braucht dringend ein Re-Release! Lalo Shiffrin und Jerry Fielding finde ich auch immer wieder spannend, während Mr. Filmmusik himself Ennio Morricone mich manchmal umhaut und manchmal auch mit seinen - teilweise wirklichen - Banalitäten enttäuscht. Morricone und Shifrin sind übrigens ja auch noch Konzertsaal-Komponisten, das Oeuvre von Morricone ist dabei extrem groß, nicht nur im Sektor Filmmusik ist er ein Vielschreiber. Das soll es erst einmal von mir gewesen sein. Vielleicht können ja ein paar alte Hasen diese Forums etwas zu meinem gerade gestarteten "Star Wars" Thread beitragen. Würde mich freuen. Euer Spark
  20. Ist wohl nicht ganz raus gekommen. Gibt es schon einen Thread über das Thema "Star Wars" Editionen der Jetzt-Zeit? Wie sieht es damit aus. Die drei Ur-Filme sind Klassiker, auch was die Musik angeht. Eine Veröffentlichung müsste da doch jeden Soundtrack Liebhaber und jedes Label interessieren. Doch ich lese bzw. höre davon nichts mehr - nirgendwo. Aber vielleicht gibt es hier ja noch einen Thread, den ich einfach nicht finde, wo all die Fragen, die man sonst immer so stellt, diskutiert werden. Bis auf Episode 4 ist doch bei 5 und 6 vieles im Argen geblieben: die Soundqualität, die unterschiedlichen Quellen, das jenseits der Track Analyse unzureichende Booklet. Bei so vielen anderen Scores kann man so viel - z. B. hier - nachlesen, denkt doch nur an die anstehende Veröffentlichung von den "Commandments". Da wussten viele schon vorher Wesentliches zum Status Quao dieses Soundtracks. So ein Edelteil fehlt doch nun komplett bei den alten Star Wars Filmen und die Neuen könnten auch so eine "Lethal Weapon" Edition vertragen. Bei Star Wars habe ich in diesen Dingen Null Wissen. Deshalb dachte ich, hier könnte man mir sagen, wo in welchem Thread darüber was zu lesen ist. Bis jetzt bin ich beim Stöbern hier noch nicht fündig geworden.
  21. Meine Frage ist wahrscheinlich schon tausendfach in diesem Board diskutiert worden, deshalb verweist mich gerne auf den zugehörigen Thread, wo ich stöbern kann. Ich bin halt hier absoluter Newbie. Es geht mir im Grunde nur um einige Informationen zu den Star Wars Musiken. Da das mit der Complete Veröffentlichung bei RCA in den 1990ern vonstatten ging, war da wohl damals nicht der gleiche Maßstab angelegt worden wie Heute. Nach heutigen Maßstäben kann doch nur der erste Teil einem Vergleich mit jetzigen Editionen von Intrada, FSM usw. standhalten, der zweite und der dritte Teil (vor allem der) sind doch editorisch sehr fragwürdig geraten. Die Prequel Filme nehme ich da erst einmal raus, da hier wohl der Komponist noch soviel Macht drüber hat, dass eine Veröffentlichung à la "Ben Hur" von FSM wohl kaum möglich ist. Man könnte eigentlich doch einmal darüber diskutieren, wieso John Williams so extrem seine Musiken zu Filmen von diesen getrennt sehen will. Das erschreckendste Beispiel (und so auch - Gott sei Dank - nie wiederholt) war da wohl sein "Return of the Jedi" Album, das eigentlich nur extreme "Listening Experience" Fanatiker befriedigen dürfte.
  22. Na okay, lass mal das fein gezeichnet weg und ersetz es durch motivisch interessante - mir ohrenfällig und auffällig gewordene - Holzbläsereinsätze. Bezieht sich jetzt auch nur auf das Beispielstück, welches Stefan uns hier dankenswerter Weise im Vergleich zur Verfügung gestellt hat. Ja Stefan, vielen Dank noch einmal dafür. Was mich übrigens sehr enttäuscht, ist Deine Info über das Booklet. Gerade die Booklets sind für mich immer ein Grund mit, dass ich alte Normal-Ausgaben von Soundtracks, natürlich neben dem Mehr an Musik, durch die Spezial Label Ausgaben ersetze. Das "Jaws" Booklet ging ja auch vielmehr über das neue Mastering und den Umgang mit dem Mixing als um Musik und Film. Hatte da das alte Universal Album mehr Infos? Wobei ich den Tech Talk von Fake immer sehr gerne lese. Wenn man alles erklärt bekommt, hört man eine CD auch ganz anders; man weiß halt was einen erwartet, weiß warum nun gerade diese Cue so schlecht klingt und eine andere so fantastisch. In Puncto Booklet erwarte ich dennoch sehr viel bei der nächsten großen Intrada Veröffentlichung, den "Ten Commandments".
  23. Wie die Geschmäcker doch verschieden sind. Die Varèse bzw. Colosseum finde ich auch sehr gut, die Intrada 1 anders, aber gleichwärtig im Hörgenuss. Die Silva Screen hat tatsächlich mehr "Wumms", aber ob man das positiv sehen sollte? Über Kopfhörer habe ich immer den Eindruck eines Disco "Wummer"-Basses. Ich glaube da muss man schon drauf geeicht sein, um das zu mögen! Die Intrada Nr. 2 ist aber schon stark gewöhnungsbedürftig. Lohnen tut sich das neue Intrada-Album wegen der ersten Scheibe. Wer noch nichts von diesem - meines Erachtens ausgezeichneten - Action-Score hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Wer die Varèse/Colosseum schon sein Eigen nennt, bekommt beim Kauf der Intrada immerhin doch viel an zusätzlicher Musik draufgepackt. Wer Silva hat, braucht wegen der Completeness nicht zur Intrada greifen, aber - und das ist meine Meinung - wegen des weniger wummernden Sounds. Es ist interessant, wie bei Soundtracks doch viele Hörerwartungen auf einander prallen. Für einen Klassiker ist die Intrada wahrscheinlich die erste Wahl, den Wummer-Bass rechnen die eher der Disco zu. Die AC/DC-, Hans Zimmer- oder Techno-Fraktion braucht da wohl eher diesen fetten Punch (!) an Sound. Rein von der Kompsition finde ich immer wieder packend die fein gezeichneten Holzbläsereinwürfe, die für mich den Reiz des Stückes ausmachen und eben auch die Klasse Jerry Goldsmiths aufzeigen!
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