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"Munich" Soundtrack Info!


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Interessant, wie sehr die Meinungen bzgl. GEISHA in den verschiedenen Foren auseinandergehen. Muss mir den Score auch bald mal anhören...

Auf MUNICH bin ich übrigens auch sehr gespannt. Ich hoffe darauf, dass Williams einen etwas sperrigeren Ansatz wählt und nicht zu sehr dem Kitsch verfällt.

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Memoirs Of Geisha ist nichts was ich nicht schon mehrmals in anderer Form gehört habe. Typische asiatisch angehauchte Filmmusik eines westlichen Komponisten, selbst Perlmann und Yo-Yo Ma fügen dem Score nichts besonderes hinzu. Nur weil die Musik von Williams kommt ist sie für mich nicht automatisch toll.

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Aber sie bewegt sich (auch im Vergleich zu den von dir "in anderer Form" gehörten Sachen [vielleicht meinst du damit bspw. die Werke von Tan Dun] auf einem sehr hohen Niveau, auch in künstlerischer Hinsicht.

Und das Perlman und Yo-Yo-Ma dem Score "nichts besonderes" hinzufügen, kann ich so nicht stehenlassen. Vielmehr verleihen sie der Musik durch ihre Virtuosität, ihre Weltklasse sowie ihr feines Musikgespür eine tiefere Dimension und ungeheuer viel Gefühl.

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Ich hab nicht gesagt, das Geisha schlecht ist, sondern lediglich, dass Williams Musik einfach nichts besonderes ist. Ist nett anzuhören, aber keine kompositorische Meisterleistung.

Mit den Werken von Tan Dun werde ich Geisha mit Sicherheit nicht vergleichen, da Dun Chinese ist und seine bekanntesten Werke, wie Tiger & Dragon und Hero sich mit der chinesischen Kultur auseinandersetzen. Dementsprechend ist seine Musik stärker von dieser durchsetzt. Geishas stammen vielmehr aus der japanischen Kultur. Kluscheißermodus aus ;)

Wenn ich an echte japanische Filmmusik denke, so fallen mir spontan Toru Takemitsus RAN (die CD suche ich übrigens, also wenn die jemand hat) oder Fumio Hayasakas SEVEN SAMURAI ein.

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Geishas stammen vielmehr aus der japanischen Kultur. Kluscheißermodus aus :D

*augenroll & lach* :(

Na gut, zugegeben, für diejenigen, die sich - so wie du - mehr in der japanischen Filmmusik-Geschichte bzw. -Szene auskennen, ist es tatsächlich ein recht westlich eingefärbtes Japan-Musikporträt. Dennoch hat Williams meiner Meinung nach ganz gut recherchiert und legt sehr viel Wert auf Authentizität, so gut es ihm als Amerikaner eben möglich ist. Und mit Perlman sowie Yo-Yo Ma hat er dabei zwei ziemlich gute helfende Kräfte an seiner Seite. ;)

So gesehen ist die "Geisha" vielleicht ein ganz guter Einstieg für diejenigen, die den Sprung vom Hollywood-Sound in echte und tiefere "Gründe" der japanischen Filmmusik-Kultur wagen wollen. Und - wie ich finde - eine SEHR wohltuende Abwechslung vom derzeitigen Einheitsbrei.

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Naja, Thomas, jetzt übertreib mal nicht, so mies war das Jahr bisher auch nicht. :D

Ich erinnere mal an wirklich gute Filmmusiken wie WAR OF THE WORLDS, den neuen STAR WARS-Score, sowie die beiden wirklich sehr gelungenen Elfmans CORPSE BRIDE und CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY. Christopher Youngs EXORCISM OF EMILY ROSE ist auch nicht zu verachten.

Außerdem kamen mit HOSTAGE, ARSENE LUPIN und BROTHERS GRIMM nochmal drei sehr schöne "Newcomer"-Musiken.

Weitere erwähnenswerte Arbeiten waren: ROBOTS, HARRY POTTER 4, CRASH, A HISTORY OF VIOLENCE, u.v.a.

Und übrigens, falls ihr eine wirklich hervorragende Verquickung von abendländischer und fernöstlicher Musiktradition hören wollt, dann empfehle ich den Score zu TORA! TORA! TORA! von einem gewissen Herrn Goldschmied. ;)

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*schmunzel*

Sebastian, Debbie Wiseman oder ihre Musik als "Newcomer(in)" zu bezeichnen, ist aber auch leicht übertrieben.

Diese Frau "treibt" sich schon seit Anfang der 1990er Jahre im Filmmusikbusiness herum, nur haben sie bisher noch nicht viele zur Kenntnis genommen. Schwerer Fehler. Z.B. ihr Score zum Geisterspuk "Haunted" ist eine romantisch-schaurige Wonne. ;)

Aber das nur nebenbei.

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