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Alexander Grodzinski

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Alle erstellten Inhalte von Alexander Grodzinski

  1. Alexander Grodzinski

    The Oingo Boingo Spaceship

    Richard Elfman steht kurz vor FORBIDDEN ZONE 2, für den Danny auch wieder die Musik macht. Als kleinen Happen zwischendurch sozusagen hat er gerade diesen Film hier inszeniert, ebenfalls mit Musik von Danny:
  2. Alexander Grodzinski

    The Oingo Boingo Spaceship

    Nach einigen Überlegungen (und dem Anstoss durch Darkdream ) habe ich es nun doch einmal gewagt, einen Thread über eine meiner Lieblingsbands zu erstellen: Oingo Boingo. Was das Ganze mit Filmmusik zu tun hat? Ganz einfach: Danny Elfman war nicht nur Mitglied der Truppe, sondern auch Sänger und Songwriter. Vielleicht werden ja einige von euch neugierig auf die Truppe... Kurz zur Geschichte: Anfang der 70er gründete Richard Elfman, Dannys grosser Bruder, die Musiktheatergruppe "The Mystic Knights of the Oingo Boingo", ganz in der Tradition von "Frank Zappa's Mothers of Invention". Danny wurde nicht nur Sänger, sondern auch musikalischer Leiter des Ganzen. Richard und Danny Elfman Das Ganze sah ungefähr so aus: Das Programm bestand aus Coverversionen bekannter Jazzstandarts, vor allem von Cab Calloway, bis hin zu klassischer, russischer Balletmusik. Die Mitglieder der Truppe traten meist geschminkt auf und hatten sehr ausgefallene Kostüme. Ende der 70er dann zerbrach die Truppe langsam und es formte sich aus den Mitgliedern die Band "Oingo Boingo". Steve Bartek, Dannys Orchestrator, spielte bereits bei den Mystic Knights und übernahm nun den Job des Gitarristen bei "Oingo Boingo". Weitere Mystic-Knights-Mitglieder, die der Band beitraten, waren die "Bläserfraktion" (Saxophon, Trompete), bestehend aus Leon Schneiderman, Sam "Sluggo" Phillips und Dale Turner. Richard Gibbs, heute ebenfalls Filmkomponist, spielte die Keyboards, Kerry Hatch den Bass und Johnny "Vatos" Hernandez Schlagzeug. Um diesen "Umbruch" festzuhalten, inszenierte Richard Elfman 1980 den Film "Forbidden Zone", in dem hauptsächlich die Bandmitglieder und Freunde mitspielten. Zu diesem Film schrieb Danny dann auch seinen ersten Soundtrack, eingespielt mit seiner Combo, die da noch "The Mystic Knights of the Oingo Boingo" hiess. Danny selbst tritt in dem Film als Satan auf: Ein Soundtrack-Album erschien bei Varese: Mystic Knights of the Oingo Boingo - Forbidden Zone 01. Forbidden Zone 02. Hercules Family Theme 03. Some of These Days 04. Journey Through the Intestines 05. Squeezit's Vision of His "Sister" 06. Queen's Revenge 07. Factory 08. Love Theme - Squeezit and the Chickens 09. Flash and Gramps 10. Squeezit the Moocher (Minnie the Moocher) 11. Alphabet Song 12. Cell 63 13. Witch's Egg 14. Yiddishe Charleston 15. Bim Bam Boom 16. Chamber Music 17. Pleure 18. Battle of the Queens 19. Love Theme - King and Queen 20. Finale Im selben Jahr erschien dann auch eine EP mit vier Titeln: 01. Only a Lad 02. Violent Love 03. Ain´t this the Life? 04. I´m so Bad Daraufhin erhielten sie einen Plattenvertrag und so erschien 1981 das erste Oingo-Boingo-Album "Only a lad": Oingo Boingo - Only a lad 01. Little Girls 02. Perfect System 03. On the Outside 04. Capitalism 05. You Really Got Me 06. Only a Lad 07. What You See 08. Controller 09. Imposter 10. Nasty Habits Die Songs stammen alle aus Dannys Feder (natürlich bis auf das berühmte "You really got me", tatsächlich gibt es nur auf dem ersten und auf dem letzten Boingo-Album jeweils einen Song, der nicht von Danny stammt). Die Musik ist eine eigenwillige Mischung aus Punk, Ska, Rock und New Wave, wobei Elfman hier textlich durchaus ernste Themen anpackt, diese aber (noch) sehr verspielt und abgedreht transportiert. Das Album ist von vorne bis hinten einfach nur purer Spass mit vielen verrückten Ideen und Instrumentationen. Das zweite Album erschien bereits ein Jahr später: Oingo Boingo - Nothing to fear 01. Grey Matter 02. Insects 03. Private Life 04. Wild Sex (In the Working Class) 05. Running on a Treadmill 06. Whole Day Off 07. Nothing to Fear (But Fear Itself) 08. Why'd We Come 09. Islands 10. Reptiles and Samurai Musikalisch war das Album noch einen Tick abgedrehter als das Debüt, aber Songs wie "Insects", "Private Life" und "Reptiles and Samurai" wurden zu wahren Boingo-Klassikern. Bei "Islands" stand dann sogar Carpenters Halloween-Thema Pate... 1983 erschien dann "Good for your soul", das einzige Boingo-Album, bei dem die Band die Produktion komplett abgegeben hatte, alle anderen Alben wurden von der Band, hauptsächlich von Danny und Steve Bartek, co-produziert: Oingo Boingo - Good for your soul 01. Who Do You Want to Be 02. Good for Yor Soul 03. No Spill Blood 04. Cry of the Vatos 05. Fill the Void 06. Sweat 07. Nothing Bad Ever Happens 08. Wake Up (It's 1984) 09. Dead or Alive 10. Pictures of You 11. Little Guns Dannys "Zirkusmusik-Stil" seiner frühen Scores findet sich auf diesem Album einige Male wieder und bei dem Instrumentalstück "Cry of the Vatos" muss man wegen der "Huh Tschi Huh Hah"-Gesänge schon mal schmunzelnd an seine Songs für "Charlie and the Chocolate Factory" denken. Der Wechsel zu einer anderen Plattenfirma bescherte uns 1984 das ominöse Soloalbum Dannys: Danny Elfman - So-Lo 01. Gratitude [short Version] 02. Cool City 03. Go Away 04. Sucker for Mystery 05. It Only Makes Me Laugh 06. Last Time 07. Tough as Nails 08. Lightning 09. Everybody Needs Ein Blick in das Booklet verrät aber, dass das Album komplett von Oingo Boingo eingespielt wurde. Der Sound ist allerdings insgesamt wesentlich elektronischer als bei Boingo und auch bei einigen Songs merkt man, dass sie nicht so ganz zu Oingo Boingo gepasst hätten. Trotzdem finden sich auch Titel von diesem Album auf diversen Boingo-Best-of-Platten wieder. 1985 kam dann Dannys grosses Jahr. Tim Burton, der mit "Pee Wee´s Big Adventures" sein Spielfim-Regie-Debüt gab, war begeistert von der "Theatralik" eines Boingo-Live-Konzertes und bat Danny, den Score für den Film zu schreiben. Danny holte sich die Hilfe von Steve Bartek dazu, der Anfang der 70er an der UCLA Komposition studiert hatte. So enstand Dannys erster orchestraler Filmscore und eine bis heute andauernde Regisseur-Komponist-Beziehung mit Tim Burton. Ebenfalls 1985 erschien "Dead Man´s Party", für viele Fans DAS Boingo-Album schlechthin: Oingo Boingo - Dead Man´s Party 01. Just Another Day 02. Dead Man's Party 03. Heard Somebody Cry 04. No One Lives Forever 05. Stay 06. Fool's Paradise 07. Help Me 08. Same Man I Was Before 09. Weird Science Dieses Album darf auf keiner Halloween-Party fehlen, mit all seinen, vor schwarzem Humor triefenden, Songs über Tod und Teufel... . Innerhalb der Band gab es eine Umbesetzung, Richard Gibbs und Kerry Hatch verliessen die Band, als neuer Bassist kam John Avila hinzu, die Keyboards wurden nun von Michael Bacich bedient. Zwischenzeitlich spielte die Band immer wieder Songs für Filme ein, die, wenn überhaupt, nur auf den jeweiligen Soundtrack-Alben zu finden waren, z. B. "Bachelor Party" aus dem gleichnamigen Film. Auf dem Album zu "Ghostbusters II" findet sich ebenfalls ein Boingo-Titel, "Flesh and Blood". Bereits 1983 durfte die Band einen Budweiser-Werbespot mit einem Lied veredeln, im Clip selbst ist die Band sogar zu sehen. Dannys Filmmusikkarriere zog langsam an und so dauerte es diesmal bis 1987, um ein neues Boingo-Album zu produzieren: Oingo Boingo - Boi-ngo 01. Home Again 02. Where Do All My Friends Go 03. Elevator Man 04. New Generation 05. We Close Our Eyes 06. Not My Slave 07. My Life 08. Outrageous 09. Pain Insgesamt finde ich, dass dies das schwächste Album der Band ist. Es enthält zwar einige starke Songs, "Elevator Man", "We close our eyes" oder auch "Not my slave", aber im direkten Vergleich, vor allem mit dem Vorgänger "Dead Man´s Party", fällt es doch deutlich ab. 1988 dann feierten Oingo Boingo ihr 10-jähriges Bestehen mit dem Doppel-Album "Boingo Alive": Oingo Boingo - Boingo Alive CD 1 01. Dead Man's Party 02. Dead or Alive 03. No Spill Blood 04. Stay 05. Cinderella Undercover 06. Home Again 07. Help Me 08. Just Another Day 09. Only Makes Me Laugh 10. My Life 11. Nothing to Fear (But Fear Itself) 12. Not My Slave 13. We Close Our Eyes 14. Elevator Man 15. Return of the Dead Man CD 2 01. Winning Side 02. Wild Sex (In the Working Class) 03. Grey Matter 04. Private Life 05. Gratitude 06. No One Lives Forever 07. Mama 08. Capitalism 09. Who Do You Want to Be 10. Sweat 11. Violent Love 12. On the Outside 13. Only a Lad 14. Goodbye, Goodbye 15. Country Sweat 16. Return of the Dead Man 2 Wie man an der Trackliste erkennt, handelt es sich um ein Best-of-Album. Der Clou an der Sache ist aber, dass alle Songs neu einspielt wurden und einige Songs enthalten sind, die bisher nicht auf Boingo-Alben aufgetaucht sind, z. B. "Mama". Personell gab es wieder eine Änderung, Carl Graves bediente nun die Keyboards. In Dannys endgültigem Durchbruchsjahr 1989 veröffentlichte die alte Plattenfirma von Boingo eine Best-of-CD mit Titeln der ersten drei Alben: Oingo Boingo - Skeletons in the Closet 01. Little Girls 02. Private Life 03. On the Outside 04. Nasty Habits 05. Grey Matter 06. Only a Lad 07. Wake Up 08. Insects 09. Whole Day Off 10. Nothing to Fear (But Fear Itself) 11. Nothing Bad Ever Happens 12. Who Do You Want to Be Mit dem Album erschien auch eine VHS mit ausgewählten Videos der Band. Der Wandel von der aufgedreht-verrückten New-Wave-Punk-Band hin zur "ernsteren" Rock-Combo war bereits auf dem 87er-Album "Boi-ngo" zu spüren, aber 1990 nahm die Veränderung konkrete Formen an mit dem Album "Dark at the End of the Tunnel": Oingo Boingo - Dark at the End of the Tunnel 01. When the Lights Go Out 02. Skin 03. Out of Control 04. Glory Be 05. Long Breakdown 06. Flesh 'N Blood 07. Run Away (The Escape Song) 08. Dream Somehow 09. Is This 10. Right to Know 11. Try to Believe Die Themen wurden ernster und auch die Songs waren nicht mehr so verspielt wie noch in den Anfangstagen, zudem fehlte auf dem Albumcover zum ersten Mal das "Oingo". In "Out of Control", einem meiner Boingo-Lieblingssongs, geht es zum Beispiel um Jugendliche, die Selbstmord begehen, weil sie keine Zukunft in ihrem Leben sehen. Der Song "Skin" taucht auch als letzter Track auf der Score-CD zu Dannys "Nightbreed" auf, dort allerdings als Country-Version, "Country Skin" betitelt. Der Track "Try to believe" ist die Songversion des Titeltracks aus Dannys "Midnight Run"-Score. Nun folgte die längste Pause in der Geschichte der Band. Danny widmete sich mehr seiner Filmmusikkarriere und auch die anderen Bandmitglieder vertrieben sich die Zeit mit anderen Projekten. 1991 erschien eine weitere Best-of-Compilation: Oingo Boingo - Best O Boingo 01. Dead Man's Party 02. When the Lights Go Out 03. Gratitude 04. Skin 05. Flesh 'N Blood 06. Not My Slave 07. Stay 08. Sweat 09. No Spill Blood 10. Out of Control 11. Weird Science 12. No One Lives Forever 13. Wild Sex (In the Working Class) 14. Just Another Day 15. Who Do You Want to Be 16. Only a Lad 17. Goodbye-Goodbye Die Titel der ersten drei Alben befinden sich auf dieser Zusammenstellung in den 1988 für "Boingo Alive" neu eingespielten Versionen, da die Originaltitel ja einer anderen Plattenfirma gehören. Danny wuchs der Stress langsam aber sicher über den Kopf, ausserdem hatte er Angst davor, dass Boingo zu einer Art Rock-Dinosaurier werden könnten, die einfach weitermachten, obwohl es eigentlich nichts mehr zu sagen gab. Also beschloss Danny, die Band aufzulösen. 1994 erschien das "titellose" Album "Boingo": Boingo 01. Insanity 02. Hey! 03. Mary 04. Can't See (Useless) 05. Pedestrain Wolves 06. Lost Like This 07. Spider 08. War Again 09. I Am the Walrus 10. Tender Lumplings 11. Change Was war denn hier passiert? Musikalisch erschien die Band nun in einem völlig anderen Sound, die Verspieltheit war völlig verschwunden und ein dreckiger Grunge-Touch lag über allen Songs. Beim Eröffnungstrack "Insanity" bekommt man nun zum ersten Mal auf einem Boingo-Album Orchestermusik im Stile von Elfmans Scores zu hören. Die Songs haben "Überlänge", das letzte Stück, "Change", ist gar 17 Minuten lang. Boingo verabschiedeten sich so, wie es wohl keiner erwartet hatte. Warren Fitzgerald stiess als weiterer Gitarrist zur Band. Die Abschiedstour zwängte Danny zwischen seine Verpflichtungen als Filmkomponist hinein und an Halloween 1995, im Universal Amphitheatre, fand das letzte Boingo-Konzert statt, welches 1996 als Doppel-CD und Doppel-VHS bzw. Doppel-DVD veröffentlicht wurde: Oingo Boingo - Farewell CD 1 01. Insanity 02. Little Girls 03. Cinderella Undercover 04. Controller 05. Burn Me Up 06. Insects 07. No One Lives Forever 08. Hey! 09. Reptiles and Samurai 10. Water 11. I Am the Walrus 12. Piggies 13. We Close Our Eyes 14. Mary 15. Can't See (Useless) CD 2 01. Helpless 02. I'm So Bad 03. Change 04. Stay 05. Who Do You Want to Be 06. On the Outside 07. Wild Sex (In the Working Class) 08. Dead Man's Party 09. Nasty Habits 10. Clowns of Death 11. Ain't This the Life 12. Whole Day Off 13. Grey Matter 14. No Spill Blood 15. Only a Lad Auch hier finden sich einige Songs, die auf keinem Boingo-Album sonst zu finden sind. "Clowns of Death" etwa, was ebenfalls ein Pseudonym der Band war, wenn sie in kleineren Clubs aufgetreten ist. Das Cover der Doppel-DVD: Einige Jahre nach dem Ende der Band wurden noch zwei Best-of-Compilations veröffentlicht: Oingo Boingo - Anthology CD 1 01. Intro-Tender Lumplings [Live] 02. Ain't This the Life 03. Nasty Habits 04. On the Outside 05. Only a Lad 06. Little Girls 07. Grey Matter 08. Wild Sex (In the Working Class) 09. Private Life 10. No Spill Blood 11. Nothing Bad Ever Happens 12. Sweat 13. Who Do You Want to Be 14. Gratitude [Danny Elfman] 15. It Only Makes Me Laugh [Danny Elfman] 16. Everbody Needs [Danny Elfman] 17. Dead Man's Party 18. Weird Science CD 2 01. Just Another Day 02. Stay 03. Not My Slave 04. Where Do All My Friends Go 05. Mama 06. Cinderella Undercover 07. Flesh 'N Blood 08. When the Lights Go Out 09. Out of Control 10. Insanity [Medium Version] 11. Mary 12. We Close Our Eyes [Live] 13. Whole Day Off [Live] 14. Piggies [Live] 15. Insects [Live] 16. Goodbye, Goodbye Oingo Boingo - 20th Century Masters 01. Weird Science 02. Dead Man's Party 03. Just Another Day 04. Private Life 05. We Close Our Eyes 06. Violent Love 07. Only a Lad [Live] 08. Wild Sex (In the Working Class) 09. Dead or Alive 10. When the Lights Go Out 11. Grey Matter Vor drei Jahren gab es, ebenfalls an Halloween, ein Boingo-Tribut-Konzert, veranstaltet von Drummer Johnny "Vatos" Hernandez. Weitere Teilnehmer waren Steve Bartek, John Avila und Sam "Sluggo" Phillips, sowie Tito & Tarantula, bei denen Hernandez seit dem Ende von Boingo spielt. Wenn ich die Phasen von Oingo Boingo mit Elfmans Scores vergleichen würde, dann würde ich sagen, dass die ersten fünf Alben "Pee Wee´s Big Adventure" und "Beetlejuice" sind, während "Boi-ngo" und "Dark at the end of the tunnel" Richtung "Batman" gehen, "Boingo" wäre dann sowas wie "Sleepy Hollow". So, ich hoffe, ich konnte euch die Welt von Oingo Boingo etwas näher bringen und wünsche viel Spass beim Entdecken. Einige Links: Danny Elfman Steve Bartek John Avila Richard Gibbs Johnny Vatos Hernandez Oingo Boingo Fanseite Richard Elfman
  3. Alexander Grodzinski

    Eure Errungenschaften (Filmmusik)

    Der Lone Ranger kam angeritten. John Barry - The Legend of the Lone Ranger
  4. Kommt auch auf Vinyl, einmal schwarze Pressung und einmal weiß mit blauem Streifen, limitiert auf 400 Stück, beziehungsweise 100 Stück.
  5. Alexander Grodzinski

    Mark Snow

    Snow Files of the Week: eine Suite aus der X-Files Episode "Post-Modern Prometheus (Der große Mutato)" (1997). Für diese Episode aus der fünften Staffel der X-Akten komponierte Mark einen ungewöhnlichen Score. Das Hauptthema, eine Art Zirkus-Tanzmusik, würde man eher von Danny Elfman vermuten. Mark verbindet das Thema mit dem eher düster-melancholischen Rest seiner Musik und begleitet den "Großen Mutato" so auf seiner schmerzvollen Suche nach etwas, wonach wir uns alle sehnen: Liebe. Im Grunde greift die Episode die Frankenstein-Geschichte auf, in der das Monster eine Partnerin sucht. Am Ende der Episode, während Mutato seinen Monolog vor den Dörflern mit den brennenden Fackeln hält, erklingt in Snows Musik wieder ein Stück von Tschaikowskis "1812 Overtüre", welches auch in seiner Musik zur "MillenniuM"-Episode "Lament" zu hören ist. Die Musik erschien zuerst als Promo-CD, später dann war sie ein Teil des ersten X-Files-Box-Sets von LLL. Ausserdem erschien sie auf der CD "The X-Files 20th Anniversary", welche 2013 von BSX veröffentlicht wurde. Allerdings handelt es sich bei den Aufnahmen auf der CD um Re-Recordings. Die CD selbst ist auf 1000 Stück limitiert und auch als Download erhältlich. Viel Spaß beim Hören!
  6. Alexander Grodzinski

    La-La Land Records: MISSION: IMPOSSIBLE (2CD) (Danny Elfman)

    Als Bootleg schon. Selbst ich als Elfman-Fan werde diese Veröffentlichung erst mal ziehen lassen, da der kleine Mehrwert für mich keine 30 Dollar plus Versand und Zoll wert ist. Vielleicht verramschen sie ihn ja irgendwann mal für die Hälfte oder so.
  7. Alexander Grodzinski

    John Carpenter - Terror takes shape

    Carpenters Musik scheint sich so gut zu verkaufen, dass das "Wie quetschen wir noch mehr Geld raus?" immer noch seltsamere Blüten treibt. Nun gibt es von Shout Factory eine neue Blu-ray-Version von BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA, mit Tonnen neuer Extras natürlich. Darunter auch eine Vinyl-Single, die den Track "Pork Chop Express" in der neu aufgenommenen Version aus dem "Anthology"-Album enthält, sowie das Stück "The Alley War" aus dem Score als B-Seite, ebenfalls in einer neuen Aufnahme des Trios Carpenter/Carpenter/Davies, welches exklusiv hier zu hören ist. Nächstes Jahr erscheint das Stück dann sicherlich auf dem Album "Anthology Vol.2".
  8. Alexander Grodzinski

    John Carpenter - Terror takes shape

    JOHN CARPENTER Geboren: 16.01.1948 in Carthage, New York So, nun habe ich mich doch dazu durchgerungen, einem meiner Lieblingskomponisten endlich auch einen Thread zu widmen...Ladys and Gentlemen: John Carpenter! Von vielen Filmmusikfans verschmäht ist Carpenter dennoch soetwas wie eine Institution geworden, seine Filme waren stilprägend und auch seine Musik trug ihren Teil dazu bei, wenngleich sich Carpenter seit Anfang der 90er in einem Formtief befindet, aus dem er sich mit seinem aktuellen Projekt "Psychopath" hoffentlich wieder etwas herausbewegt. John Carpenter schrieb bereits für seine Studentenfilme die Musik selbst, einer davon, "The Resurrection of Broncho Billy", bekam sogar einen Oscar als bester Kurzfilm. Sein nächstes Projekt sollte ein einschneidendes Erlebnis für manchen Beteiligten werden. Als Kurzfilm geplant, wurde "Dark Star", eine Parodie auf das Science-Fiction-Genre, besonders auf 2001 - A Space Odyssey, Carpenters erster abendfüllender Spielfilm. Gedreht über einen Zeitraum von fast drei Jahren, aufgrund von akutem Geldmangel, wurde er 1973 fertiggestellt, Carpenter beschrieb den Film einmal als "Warten auf Godot im Weltraum". Eine der beteiligten Personen war Dan O´Bannon, der die Rolle eines der drei Astronauten übernahm, außerdem zusammen mit Carpenter das Drehbuch schrieb und für Set Design und Special Effects zuständig war. Es gibt in "Dark Star" eine Szene, in der O´Bannon ein quietschendes Gummi-Alien, das aussieht wie eine grosse Tomate mit Füssen, durch einen Aufzugschacht verfolgt. Diese Idee brachte Dan O´Bannon einige Jahre später in einer "ernsteren" Form zu Papier, als er das Drehbuch zum ersten "Alien"-Film schrieb. Die Musik in "Dark Star" stammt natürlich auch wieder von Carpenter selbst, der für den Film auch den Titelsong "Benson, Arizona" komponierte. Was mir kurioserweiser erst kürzlich so richtig auffiel, als ich den Film mal wieder sah: Es gibt in Carpenters Musik ein 5-Noten-Motiv, welches hin und wieder auftaucht, die ersten drei Noten klingen den ersten drei Noten des 5-Noten-Motivs von John Williams aus "Close Entcounters of the third kind" zum verwechseln ähnlich, sogar der Rhythmus ist der gleiche, nur die Tonart ist bei Williams höher. Es sind die 5 Noten, mit denen in Spielbergs Film die Wissenschlaftler mit den Ausserirdischen Kontakt aufnehmen. Hat John Williams etwa bei Carpenter geklaut? Carpenter ist ein großer Western-Fan, besonders die Filme von Howard Hawks haben es ihm angetan. Sein nächster Film, "Assault on Precinct 13", ist dann auch ein Remake des Hawks-Westerns "Rio Bravo", nur wurde die Handlung in die Gegenwart verlegt und so sind es bei Carpenter keine Indianer, sondern Gangmitglieder, die ein abgelegenes Polizeirevier belagern. Mit einem Budget von nur 100.000 Dollar gedreht, wird der Film in den USA von den Kritikern zerrissen, in Europa jedoch, besonders in Grossbritannien, wird er begeistert aufgenommen. Die Musik komponierte Carpenter innerhalb von drei Tagen und spielte sie auch in dieser Zeit ein, da das Budget nicht mehr Spielraum zuliess. Nichtsdestotrotz gilt "Assault" heute als einer der beliebtesten Carpenter-Scores unter den Fans, zu denen sich auch Hans Zimmer zählt, der den Score als "Masterpiece, von dem ich schon oft versucht habe, zu stehlen" bezeichnet. Zwischendurch schreibt Carpenter auch immer wieder Drehbücher für andere Filme, so z. B. für den Film "Die Augen der Laura Mars" und führt Regie bei einem Fernsehfilm mit dem Titel "Someone´s watching me". 1978 kommt dann der große Durchbruch und Carpenters bisher immernoch größter kommerzieller Erfolg: "Halloween". Bei einem Budget von 700.000 Dollar spielt der Film alleine in den Staaten knapp 55 Millionen Dollar ein und bleibt bis zu "The Blair Witch Project" der erfolgreichste Independent-Film. Carpenters Musik zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie mit minimalsten musikalischen Mitteln eine maximale Spannung erzeugt werden kann, das Halloween-Thema ist wohl Carpenters berühmteste Filmmusik. Diese Minimalistik behält Carpenter auch weiter bei, laut eigenen Aussagen ist er kein Freund des Mickey-Mousing, sondern des "Unterschwelligen". Die Musik soll dem Zuschauer nicht sagen, was gerade passiert, sie soll es ihn spüren lassen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß Carpenter bis heute die Musik zu seinen Filmen immernoch selbst komponiert, mit der einen oder anderen Ausnahme. Nach dem grossen Erfolg mit "Halloween" folgte 1979 "The Fog" und der Fernsehfilm "Elvis", in dem Kurt Russell die Hauptrolle spielt. Mit Russell kommt Carpenter dann auch gleich wieder zusammen, als er ihn für die Hauptrolle in "Escape from New York/Die Klapperschlange" besetzt. Bei diesem Film arbeitet Carpenter auch mit Alan Howarth zusammen, der fortan bis Ende der 80er als Carpenters Co-Komponist fungierte. John Carpenter und Alan Howarth So komponierten sie auch die Fortsetzung von Carpenters "Halloween" zusammen, wenngleich auch die Regie des Filmes ein anderer übernahm, ebenso komponierten sie "Halloween III - Season of the Witch". Carpenters Vorliebe für Howard Hawks kam 1982 wieder zum Vorschein, als er ein Remake von dessen Science-Fiction-Klassiker aus den 50ern, "The Thing", drehte, dieser Film stellte auch die erste Arbeit für ein großes Filmstudio, Universal, dar. Für die Musik wurde kein geringerer als Ennio Morricone verpflichtet, dessen Score aber im Film augenscheinlich größtenteils durch Carpenter selbst ersetzt wurde. Nach der Stephen-King-Verfilmung "Christine" kam 1984 der Film "Starman", mit einem Score von Jack Nitzsche. Für die weiteren Filme in den 80ern, "Big Trouble in little China", "Prince of Darkness" und "They Live!" komponierte Carpenter die Musik wieder selbst, zusammen mit Alan Howarth. Dann folgte eine 4-jährige Pause, die Carpenter aber offensichtlich nicht wirklich gut getan hat, denn seine Filme waren nun nicht mehr das, was sie einmal waren. Für "Jagd auf einen Unsichtbaren" schrieb Shirley Walker die Musik, für die TV-Produktion "Body Bags" holte sich Carpenter mit Jim Lang einen neuen Co-Komponisten, der ihm auch bei "Die Mächte des Wahnsinns" zur Seite stand. Bei "Das Dorf der Verdammten", einem weiteren Remake eines 50er-Jahre-Science-Fiction-Films, arbeitete Carpenter mit Dave Davies für die Musik zusammen, dem Gitarristen der "Kinks". Das war auch der Punkt, in dem sich seine Musik verändert hatte, es waren nicht mehr nur Carpenter und sein Synthesizer zu hören, sondern es wurden verstärkt auch Gitarren und Percussions zum Einsatz gebracht. Dies war auch deutlich zu hören in Carpenters nächstem Film "Escape from L.A.", den er zusammen mit Shirley Walker komponierte. Es stellt die bisher letzte Zusammenarbeit mit einem Co-Komponisten für Carpenter dar, denn für "Vampires" und "Ghosts of Mars" schrieb Carpenter wieder alleine die Musik. 1998 entstand ausserdem die Musik für das Computer-Spiel "Sentinel Returns". Seine puren Synthie-Flächen waren längst in den Hintergrund getreten und hatten einer weitaus "organischeren" Musik Platz gemacht, die von nicht gerade unbekannten Gastmusikern eingespielt wurde. So formte Carpenter, der in den 70ern und 80ern mit den "Coupe de Villes" bereits seine eigene Rockband hatte, für den Score zu "Vampires" die "Texas Toad Lickers", bei denen er selbst neben den Synthies auch Rhythmusgitarre spielte. In der Band befanden sich unter anderem Donald "Duck" Dunn und Steve Cropper aus der legendären Blues-Brothers-Band. Für "Ghosts of Mars" holte Carpenter die Hard-Rock-Combo Anthrax, sowie Buckethead und Steve Vai ins Studio. Für seinen Beitrag zur "Masters-of-Horror"-Serie, "Cigarette Burns", komponierte sein Sohn Cody die Musik. Nun bin ich doch wieder ins Schwätzen gekommen, aber ich hoffe, es ist trotzdem ganz interessant zu lesen......ich mag Carpenters Musik sehr, besonders die Sachen bis Ende der 80er. Seine Musik ist so simpel, aber doch so wirkungsvoll, sie erzeugt bei mir beim Hören eine ganz bestimmte Atmosphäre, die mich sofort wieder in die Welt seiner Filme hineinzieht. Meine persönlichen Lieblinge, Film und Musik, sind Prince of Darkness, They Live!, Halloween, The Thing und In the Mouth of Madness, der für mich beste Carpenter-Film seit They Live!. Hier noch eine kleine Discographie: 1973 Dark Star (John Carpenter) 1976 Assault on Precinct 13 (John Carpenter) 1978 Halloween (John Carpenter) 1979 The Fog (John Carpenter) 1980 Halloween II (John Carpenter/Alan Howarth) 1981 Escape from New York (John Carpenter/Alan Howarth) 1982 The Thing (Ennio Morricone) 1982 Halloween III - Season of the Witch (John Carpenter/Alan Howarth) 1983 Christine (John Carpenter/Alan Howarth) 1984 Starman (Jack Nitzsche) 1986 Big Trouble in little China (John Carpenter/Alan Howarth) 1987 Prince of Darkness (John Carpenter/Alan Howarth) 1988 They Live! (John Carpenter/Alan Howarth) 1992 Memoirs of an invisible man (Shirley Walker) 1994 Body Bags (John Carpenter/Jim Lang) 1995 In the Mouth of Madness (John Carpenter/Jim Lang) 1995 Village of the Damned (John Carpenter/Dave Davies) 1997 Escape from L.A. (Shirley Walker/John Carpenter) 1998 Vampires (John Carpenter) 1998 Sentinel Returns (John Carpenter) 2001 Ghosts of Mars (John Carpenter) 2005 Masters of Horror: Cigarette Burns (Cody Carpenter) 2006 Masters of Horror 2: ProLife (Cody Carpenter) 2010 The Ward (Mark Kilian) 20?? Psychopath (?) 20?? The 13th Apostel (?) 20?? L.A. Gothic (?) 20?? The Prince "I was the fastest and cheapest I could get." John Carpenter über seine Musik Mehr Infos gibt es unter The offical John Carpenter Leider nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand...
  9. Alexander Grodzinski

    Mark Snow

    Snow Files of the Week: "My beautiful airplane/Love Comfort/That's Melancholy" aus "Les Herbes Folles (aka "Wild Grass", 2009)". Der Film, der bei uns "Vorsicht Sehnsucht" heisst, war die zweite Zusammenarbeit von Snow und Regisseur Alain Resnais. Nachdem bei ihrer ersten Arbeit ("Private Fears in Public Places", 2006) Snows Musik doch sehr zerstückelt wurde im Film und nur ein Bruchteil dessen, was Snow komponiert hat, darin landete, war man hier besser vorbereitet. Snows Stücke sind wesentlich kürzer als bei "Private Fears...", meist so zwischen einer und zwei Minuten, manche auch nur 30 Sekunden. Im Grunde also das, was man bei "Private Fears..." aus den längeren Stücken gemacht hat. Die Musik ist so wesentlich präsenter und unterstützt den Film sehr gut. Manche Szenen erhalten durch Snows Musik erst die zusätzliche Emotionalität, wie beispielsweise die Szene fast am Ende des Filmes, als die weibliche Hauptfigur ihr altes Flugzeug in einer verlassenen Halle auf dem Flugfeld besucht (hier repräsentiert mit "My beautiful airplane"). Typische Snow-Zutaten, wie die Violine oder die Piano-Motive, tauchen auch hier auf. Das Album ist digital erschienen, aber auch als Doppel-CD, zusammen mit dem Score zum dritten Snow/Resnais-Film "Ihr werdet euch noch wundern". Die Doppel-CD erschien allerdings nur in Frankreich und ist bereits ein rares Sammlerstück. Viel Spaß beim Hören!
  10. Alexander Grodzinski

    Meine neueste DVD / Blu-ray

    Des Doktors fünfter Streich: Becker - Staffel 5
  11. Alexander Grodzinski

    Eure Errungenschaften (Filmmusik)

    Hatte gar nicht mitbekommen, dass der auf Vinyl veröffentlicht wurde. Aber hier ist er nun: Shirley Walker & John Carpenter - Escape From L.A.
  12. Und hier sind Vinyl und CD auch schon: Hier bestellbar. Die CD und die normale Vinyl-Version dürfte es bei uns aber auch wieder in allen Elektrofachmärkten und Onlinehändlern geben.
  13. Vermisst habe ich tatsächlich nichts auf dem Album. Fand das von der Laufzeit her eigentlich auch recht angenehm. Da auch diese Veröffentlichung von Sacred Bones kommt, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass da keine physische Veröffentlichung folgt. Ich rechne da eher mit diversen Vinyl-Versionen und auch einer CD. Wird vielleicht nachgereicht. Auch der Reznor/Ross-Mix des Halloween-Themas erschien zuerst nur digital und später dann doch noch auf Vinyl. Carpenter verkauft sich scheinbar immer noch recht gut, von daher rechne ich schon mit einer physischen Veröffentlichung.
  14. Am 18. Oktober veröffentlicht Sacred Bones ein um 30 Minuten erweitertes Album des Scores.
  15. Alexander Grodzinski

    Mark Snow

    Snow Files of the Week: "Overlooking Tradition/The Challenge/Chain Gang" aus dem Score zur Serie "Harsh Realm" (1999). Die dritte Show von Chris Carter, nach "The X-Files" und "MillenniuM", bekam natürlich auch einen Score von Mark Snow. Sein Ansatz ist hier allerdings ein wenig anders, der Score ist perkussiver und technischer. Dennoch gibt es viele tolle thematische Sachen. Der Serie war leider kein Erfolg vergönnt, neun Folgen wurden produziert, bereits nach der dritten Folge wurde sie abgesetzt. Bei uns lief sie vor vielen Jahren mal im Nachtprogramm. Darin geht es um ein Projekt des amerikanischen Militärs, mit dem eine virtuelle Kopie unserer Welt erzeugt werden kann. Das soll dazu dienen, dort Waffen zu testen und Angriffe feindlicher Mächte zu simulieren. Dort, im virtuellen New York, wird eine Atombombe gezündet. Dabei sterben vier Millionen Menschen und sie hinterlässt eine post-apokalyptische Welt. Der zwielichtige General Santiago, gespielt von Terry O´Quinn (Peter Watts in "Millennium", Locke in "Lost"), hat die Macht in der virtuellen Welt an sich gerissen und beherrscht diese nun als Diktator. Ein Team des Militärs wird in die virtuelle Welt geschickt, um Santiago zu töten. Im Pilotfilm hat Lance Henriksen einen Kurzauftritt. Die Musik wurde, gekoppelt mit der Musik der ähnlich gefloppten vierten Carter-Serie "The Lone Gunmen", einem "X-Files"-spin-off, von LLL veröffentlicht. Die CD ist mittlerweile ausverkauft.  Viel Spaß beim Hören!
  16. Alexander Grodzinski

    Meine neueste DVD / Blu-ray

    Ein neuer und ein Update: Der goldene Handschuh Die Fliege
  17. Wie "Eat the Corn" berichtet, hat Mark Snow wohl die Veröffentlichung der Musik aus der elften Staffel X-FILES für den 25. Juni bestätigt.
  18. Alexander Grodzinski

    #metoo mit Jeremy Soule

    Komponist Chris Boardman hat auf Facebook die Frage gestellt: "so what's up with Jeremy Soule? He sounds like a real douche." In der Diskussion, in die sich dann auch andere Komponisten und Studiomusiker einschalteten, kam heraus, dass Soule von einer Frau der Vergewaltigung beschuldigt wird. Und allgemein scheint Soule es Leuten wie Weinstein gleich tun zu wollen und nutzt seine Stellung aus, um Frauen gefügig zu machen. Was genau an den Vergewaltigungsvorwürfen dran ist, bleibt wohl abzuwarten, aber auch Sängerinnen wie Aeralie Brighton sprechen in der Diskussion von ähnlichen Erfahrungen mit Soule. Hier hat die Dame die ganze Geschichte aufgeschrieben.
  19. Alexander Grodzinski

    #metoo mit Jeremy Soule

    Mittlerweile hat auch Aeralie Brighton dazu Stellung bezogen.
  20. Alexander Grodzinski

    AD ASTRA von Max Richter & Lorne Balfe

    Das ist klar, auch bei HERCULES hört man schon mehr Handwerk, als wenn der von Balfe oder Zanelli gekommen wäre. Ein ganz altes Beispiel wäre da auch G.I. JANE, bei dem Trevor Jones eine THE-ROCK-Kopie abliefern musste. Aber dem machte es, glaube ich, auch nicht so viel aus, den Temp Track einfach abzuschreiben.
  21. Alexander Grodzinski

    AD ASTRA von Max Richter & Lorne Balfe

    In der Vergangenheit war es dazu auch oft so, dass, wenn mal jemand wie Banos oder Velázquez für einen großen Hollywood-Film verpflichtet wurde, dann kamen oftmals ja auch Stilkopien aktueller Blockbuster-Musik dabei heraus. Sprich, diese Leute werden dann auch "gezwungen", solche Musik zu schreiben. Und warum sollte man dann dafür Banos holen, wenn das Balfe auch hinbekommt?
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