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Filmmusik Konzert am 25.02.2006 in Hamburg


Bravehaert
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naja, er meinte u.a. dass wer ja wirklich was von Musik versteht etc, der kann an Filmmusik eigentlich nichts finden, weil sie ja dem Bild folgt und nicht sich selbst, was Klassik ja tut. Man kann es in Verbindung mit dem Bild toll finden, aber auf CD halt dann nicht.

Er fand das reichlich merkwürdig, oft auch, wenn ich meinte, dieses oder jenes Stück oder so von ihm fand ich toll.

So gut wie jeder Filmmusikkomponist, den ich getroffen und gesprochen habe fand Filmmusik vollkommen uninteressant zum Anhören... Mark Mancina war mal einer der wenigen, der sich wirklich sehr gefreut hat, über Interesse an seiner Musik. Joel McNeely hielt mich glaub für total bekloppt und Jerry Goldsmith konnte oft ja auch sehr über seine Fans lachen... (aber gut, manche Scores von ihm waren ihm ja wichtig).

Und als ich letztes Jahr bei FANTASTIC FOUR dabei war, fand ich das schon sehr ernüchternd wie klinisch das abläuft. Die Musiker spielen was ihnen vorgesetzt wird, is denen vollkommen wurscht. 13 Uhr is Pause, keiner spricht über den Score. Man nimmt's halt auf und um 17 uhr is Feierabend. Und morgen kommt der nächste Score. Da sitzt keiner und freut sich wie toll das is oder so...

ich kann das schon gut verstehen, warum die so drauf sind... ändert ja nichts dran, dass ich mich an der Musik erfreuen kann, aber zu glauben, dass die Komponisten da sich für grosse Künstler halten und ihnen derlei Scores wirklich am Herzen liegen ist ein grosser Irrglaube. Is ein Job wie jeder andere... schön wenn man mal was wie LOTR machen darf oder dabei rauskommt, aber das is ja eher die Ausnahme.

Ich sage nicht, dass alle so sind, aber die meisten.

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Na ja gut, das jetzt bei allen Score-Aufnahmen die Musiker im Freudentaumel hyperventilierend auf ihren Stühlen sitzen, angesichts der neuen Filmmusik, die sie gerade einspielen dürfen, ist wohl auch eine eher realitätsferne Annahme. Man darf ja auch nicht vergessen, wieviel Musik diese Leute pro Monat einspielen, das ist auch nicht immer ein bequemer Job. Dennoch gibt es immer wieder Ausnahmen, ich erinnere mich da an Recording Sessions von Jerry Goldsmith, bei denen die Musiker Standing Ovations für Jerry gaben und das nicht nur bei einem Score. So egal ist den Musikern die Musik ja dann auch wieder nicht. Und ich kenne keinen Künstler, der sich nicht darüber freut, wenn man seine Werke schätzt, egal, was es ist.

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na ich sag ja hin und wieder is ja auch was tolles selbst für die dabei, aber Tatsache is, dass viele einfach Filmmusik schreiben weils hammermässig kohle gibt. James Horner dürfte wohl der sein, der am meisten an TITANIC verdient hat. allein was durch GEMA immer reinkommt, da freuen die sich nen Ast drüber.

Und da die alle selber keine Filmmusik hören zeigt doch ungefähr was die von Filmmusik eigentlich halten. Keiner wird ja wohl denken:"Filmmusik is total Schrott ausser meiner!"... ich kann die schon verstehen, dass die sich wundern.

John Ottman hat sich auch sehr gefreut, aber auch er gab zu, dass er einige seiner Scores überhaupt nicht mag.

Bruce Broughton wunderte sich z.B. dass mir HOMEWARD BOUND so gefiel... den mochte er ganz und gar nicht. (Hey, davon ne expanded wär mal nett, da fehlen einige schöne cues).

Nach ein paar Scores is das alles halt nur nen Job, erst recht wenn du mal hörst was die von den Filmen halten die sie scoren... ein Wunder dass überhaupt so gute Scores dazu rauskommen (wobei die Qualität ja merklich nachgelassen hat bei allen oder?)...

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Der Qualitätsverlust ist aber auch merklich auf die Arbeitsweise in Hollywood zurückzuführen. Ein Hollywoodfilm ist ja auch kein Kunst- sondern ein Kommerzprodukt und ähnlich gestaltet sich da die Musik. Ich würde sogar sagen, niemals zuvor wurde der Musik in Filmen so wenig Bedeutung in Hollywood beigemessen wie heute. Ich meine damit, dass es den großen Studios ziemlich egal sein dürfte, wer da die Musik schreibt, solange sie modern und fetzig ist, bei Actionfilmen am Besten so, wie The Rock, um es jetzt mal etwas überspitzt zu sagen:D. Es wird auch in Hollywood mehr und mehr auf das Geld geschaut und viele Songs gerade angesagter Bands in einem Film verkaufen sich eben besser, als irgendein Hintergrundscore, der unter den Soundeffekten sowieso kaum zu hören ist. Das ist wohl auch einer der Knackpunkte. Ein Komponist muss sich doch sagen "Warum sollte ich mir soviel Mühe geben, wenn meine Musik zum Teil sowieso durch Songs ersetzt und zum anderen Teil unter Soundeffekten begraben wird ?" Auch dass die Komponisten vielleicht nur eine Handvoll der Filme mögen, die sie vertonen, wundert mich nicht. Wenn die nach ihren Vorlieben ihre Projekte aussuchen würden, hätten sie nicht viel zu tun...:D Aber gerade dieser Umstand, dass es zu so manch grottigem Film einen tollen Score gibt, bestärkt mich in der Annahme, dass das Komponieren für Filme nicht nur ein Job ist, den man wie ein Fließbandarbeiter emotionslos erledigt. Aber natürlich ist auch immer wieder ein Projekt darunter, dass man am liebsten aus seiner Discographie streichen möchte, vielleicht weil der Film mies war oder aber auch die eigene Musik nur, wie von den Produzenten gewünscht, ein am Temp-Track-entlang-komponieren darstellt. Woran den Komponisten dann wirklich etwas liegt, beweisen sie meistens in Filmen, bei denen sie mit alten Freunden zusammenarbeiten können, die ihre Musik schätzen und ihnen auch die nötigen Freiräume zugestehen, siehe Burton/Elfman, Cronenberg/Shore, Lynch/Badalamenti, Hitchcock/Hermann...

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siehe Burton/Elfman, Cronenberg/Shore, Lynch/Badalamenti, Hitchcock/Hermann...

Das sind aber auch alles keine Paradebeispiele für die typischen Hollywood-Filmemacher. Cronenberg und Lynch gehören einfach nicht zum Hollywood-System, sondern machen ihre eigenen Sachen, oftmals sogar mit europäischem Geld, weil in Amerika kaum Produzenten gewillt sind, ihre abgefahrenen Projekte zu finanzieren, Burton ist halt Burton und macht immerhin manchmal Kommerz-Mist, im Großen und Ganzen aber seinen persönlichen Kram und Hitchcock hat in seinen Hochglanz-Thrillern gekonnt Kunst versteckt, weswegen er ja immer noch bewundert wird.

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Das sind aber auch alles keine Paradebeispiele für die typischen Hollywood-Filmemacher. Cronenberg und Lynch gehören einfach nicht zum Hollywood-System, sondern machen ihre eigenen Sachen, oftmals sogar mit europäischem Geld, weil in Amerika kaum Produzenten gewillt sind, ihre abgefahrenen Projekte zu finanzieren, Burton ist halt Burton und macht immerhin manchmal Kommerz-Mist, im Großen und Ganzen aber seinen persönlichen Kram und Hitchcock hat in seinen Hochglanz-Thrillern gekonnt Kunst versteckt, weswegen er ja immer noch bewundert wird.

Ich habe ja nie behauptet, dass diese Herren Hollywood-Filmemacher sind, im Gegenteil, ich führte sie eher als positive Gegenbeispiele an. Aber den einzigen "Kommerz-Mist", den ich von Burton kenne, ist Planet der Affen, alle seine anderen Filme, selbst Batman, Mars Attacks und Charlie and the Chocolate Factory, würde ich jetzt mal nicht als typische Hollywood-Filme abtun. Hierbei kann sich der Komponist wohl besser entfalten, als wenn er für einen stereotypen Hollywoodfilm engagiert wird...

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Volle Zustimmung, bei Burton taugt nur "Planet of the Apes" nichts. Aber trotzdem hatte der ne gute Filmmusik. :D

Ich denke mal, die Komponisten sind deswegen zum Teil erstaunt, dass es Leute gibt, die sich für ihre Musik interessieren, weil sie selber wissen, dass sie besseres abliefern könnten, als ihnen das Hollywood-System durch seine Arbeitsbedingungen vorschreibt.

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Tja, was soll man sagen? Alles in allem war es ein gigantischer Abend, ein wirkliches Fest der Filmmusik, wie ich es in dieser Form zum ersten Mal erlebt habe.

Man kann noch so eine supertolle Dolby-Surround-SonstwasfürSchnickschnack-Anlage in den eigenen vier Wänden stehen haben und der felsenfesten Meinung sein, daß nichts diesen "fetten" oder "geilen" Sound schlagen könnte. Aber dem ist nicht so. Denn es geht wirklich nichts über live gespielte Filmmusik, die von einem hervorragenden Orchester unter der Leitung eines mit der Materie vertrauten Komponisten vorgetragen wird. Die Hamburger Symphoniker unter Frank Strobel waren hervorragend, und mehr noch: sie waren absolute Spitzenklasse!

Dabei war der Umstand, daß laut Aussage des Intendanten die Laeiszhalle in Hamburg zum ersten Mal seit 44 Jahren (!!) - damals gab Maria Callas ein Konzert - dermaßen gut besucht war, nur Nebensache. Und überhaupt: "gut besucht war noch milde ausgedrückt. Die Bude war rappelvoll. Selbst in den Rängen standen die Leute während des gesamten Konzertes an der Wand, da sie keine Karten mehr für Sitzplätze bekommen haben. Und wie gesagt, gestanden haben die Leute seit 44 Jahren nicht mehr. Und das zu einem Filmmusikkonzert! Das muss man sich mal vergegenwärtigen.

So, und genau diese Musik war ja nun die Hauptsache. Und sie kulminierte nach über zwei Stunden großartigster Perfomances in minutenlangen Standing Ovations, donnerndem Fußgetrappel und lauten "Bravo!"-Rufen seitens der begeisterten Zuschauermenge. Auch Moderator Holger Wemhoff vom KlassikRadio konnte nur staunenden Blickes feststellen: "Was ist denn HIER los?!" :)

Gespielt wurden neben den üblichen Verdächtigen wie etwa DER PATE, MOONRIVER, VOM WINDE VERWEHT oder einer JAMES-BOND-Suite auch eine interessante und mutige Auswahl an neueren Filmmusiken, z.B. eine fantastisch interpretierte Suite aus FORREST GUMP, zwei Titeln aus Jan Kaczmareks oscarprämiertem Score zu FINDING NEVERLAND sowie zum Abschluß des Konzertes eine schwungvoll-krachende Suite aus Klaus Badelts FLUCH DER KARIBIK (sic!). Die wackeren Percussionisten hatten im Anschluß sicherlich wunde Finger. :D

Herz- und Glanzstück des Konzertes war allerdings die Weltpremiere einer gut 17-minütigen Suite aus Don Davis´ THE MATRIX TRILOGY. Sicherlich konnten vor allem viele ältere Konzertbesucher (das Publikum war wahrlich bunt gemischt, von 20 bis 70 war alles vertreten) nicht viel mit dieser oft dissonant-dezibelintensiven Musik anfangen, aber die Suite war sehr gut "geschnitten", das Orchester lieferte Meisterleistung und alles in allem war das Ganze der helle Wahnsinn! Minutenlanger donnernder Applaus (selbst von den "Oldies") belohnte dieses Bravourstück.

Lachnummer - aber im durchweg positiven Sinne - war der Vortrag von Morricones SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, denn wer diese Musik kennt, kennt auch einen Track namens "Cheyenne´s Farewell"... ;) ... und so gab es fröhliches Gelächter, als plötzlich nach dem ernsten "The Man with the Harmonica" plötzlich zu Holzklöpper-Pferdegetrappel vier Mitglieder der Bläsersektion anfingen, die Cheyenne-Melodie live zu pfeifen!! :D

Filmmusik kann und soll eben auch Spaß machen! Orchester und Dirigent haben es eindrucksvoll gezeigt.

Zugaben gab es natürlich auch, und nachdem eine fetzige Interpretation von Lalo Schifrins MISSION-IMPOSSIBLE-Thema verklungen war und der Beifall einfach nicht abreißen wollte, schwang sich Frank Strobel ein letztes Mal vor das Dirigentenpult, hob seinen (Zauber-)Stab... Luftanhalten im Publikum... und dann erklang sie endlich, ENDLICH! Von vielen Filmmusikfans im Saal sicherlich insgeheim so sehr erhofft: die STAR-WARS-Fanfare, zusammen mit den schönsten Themen der ersten Sternenkriegs-Verfilmung. Entzückung pur. Man mag diese Musik noch so oft per heimischer Anlage gelauscht haben oder sagen "Ich kann dieses Stück nicht mehr hören"... aber wenn es von einem Klasse-Orchester live vortragen wird, ist alles vergessen und man spürt das "alte" Glühen wie eh und je. :)

Das kleine i-Tüpfelchen gab es dann für mich nach dem Ende des Konzertes, als ich beim Hinausgehen den Kommentar eines ca. 12jährigen (!) Mädchens aufschnappte, das zu seiner Mutter meinte: "Na, das war mal was!"

Ich glaube, wenn man so etwas hört, ist es um die Zukunft der Filmmusik gar nicht mal sooo schlecht bestellt. :D

Cheers, Tom

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Ich fands überflüssig. a) haben sie nur einen Teil der Musik angesagt, so dass die Leute, die sich kein Programm gekauft hatten, keine Ahnung hatten was so gespielt wurde und :) waren die Sachen, die sie erzählt haben, für den Abend völlig überflüssig. Die haben da einfach ihre Radiomoderatoren-sinnfrei-Zeit-füllen-mit-sympathisch-lustigen-Gelaber-Nummer durchgezogen.

NP: Matrix (Don Davis) um die Erinnerung an gestern ein bisschen warm zu halten.

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Auch wenns wirklich mal ein Erlebnis war, ich hatte mir ein wenig mehr erwartet!

Die Moderation von Voss und Wemhof fand ich eigentlich mehr peinlich als gelungen, dass Blabla hätten sie sich wirklich schenken können, wenn ich ins Konzert gehe interessiert es mich herzlich wenig, ob Wemhof von Sandra Voss`Kleid nun begeistert ist oder nicht!

Auch die Musikauswahl fand ich für dieses Konzert zumindest kritikwürdig. Der Anfangsteil der Matrixsuite hat einem schon ne´n Schauer über den Rücken laufen lassen, aber (!) ob es so günstig war 20 Minuten dieses Disharmonische Arangement zu spielen, naja! Ich erwarte natürlich nicht bei nem FilmKonzert nur eingängige Filmmelodien, aber ich denke manche Filmmusikstücke sind wirklich nicht so gut geeignet um sie zu einem solchen Anlass zu spielen. Sie hätten das Matrixstück auch noch auf 40 Minuten auswalzen können, aber eigentlich hättens auch 5 Minuten getan! Auch in der Casablanca Suite hätte das Klavierthema vollkommen genügt, das drumrum mit mehrmaliger Wiederholung der Marseillaise hätte man sich schenken können, vorallem auch deshalb, weil Max Steiner ja schon am Anfang mit "Vom Winde verweht" vertreten war.

Bei "Moon River" und Morricones "Spiel mir das Lied vom Tod" haben eindeutig der Chor bzw. die Frauenstimme gefehlt! "Spiel mir das Lied vom Tod" geht einfach nicht ohne! Wenn sie Sänger auftreiben können, dann ist das schade, aber dann sollte man auf solche Stücke einfach auch verzichten können.

Vielleicht ist es einfach Geschmacksache, dass ich Kaczmareks "Wenn Träume fliegen lernen" einfach nicht viel abgewinnen kann (Bei Klassik-RAdio dudelt es meiner Meinung nach auch unverhältnismässig oft), deshalb beschwer ich mich darüber auch nicht mehr, aber den Badelt mit "Fluch der Karibik" hätte ich auch durch einen schönen Zimmer ersetzt!

Absolut gelungen (und davon hätte ich mir einfach mehr erwartet!!!) waren die "Forrest Gump" Suite, das Bond Arangement und das Liebesthema aus "der Pate", alles andere fand ich verbesserungswürdig!:)

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Zur Matrix-Suite: Ich fand sie auch einen Tick zu lang, aber es war ja nicht alles disharmonisch/dissonant, und der Mix zwischen diesen Passagen und den mehr heroischen/emotionalen Teilen war im Grunde sehr ausgewogen... und vor allem: wann bekommt man schon solch eine etwas aus der Mainstream-Reihe fallende Musik live und in dieser glänzenden Performance zu hören? Da sollte man als Score-Fan nicht meckern, sondern einfach mal genießen. James Bond hat nun beinahe jedes Filmmusikkonzert zu bieten.

Zu "Spiel mir das Lied vom Tod": Anscheinend haben sich die Hamburger mehr an dem Arrangement von Williams/Yo-Yo Ma orientiert und die Frauenstimme durch ein Cello-Solo ersetzt. Das dabei natürlich nicht die Klasse erreicht wurde, war klar, aber... jede Sängerin muß sich dann auch in den Ohren der Fans mit Edda Dell´Orso messen, das ist ein sehr schweres Erbe. Und gemäß ihren Möglichkeiten haben die Symphoniker ihre Sache recht gut gemeistert.

Da hätten sie ja auch in der FORREST-GUMP-Suite den Chor einbauen müssen, haben sie aber nicht... und dennoch ist dieser Programmteil einer der absoluten Höehpunkte gewesen.

Cheers, Tom

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@Bravehaert:

Also, ich fand gerade bei der Casablanca-Suite reizvoll, dass sie nicht nur "As Time Goes By" gespielt haben, denn das Stück ist einfach ausgelutscht. In jeder Hotelbar auf dieser Welt dudelt dir das vom Band entgegen. Zustimmung bei "Spiel Mir Das Lied vom Tod" - dort waren auch die Mundharmonika-Passagen IMHO schwach.

Und "Matrix" ist nun mal stellenweise dissonant. Da nur die "Heldenmomente" rauszupicken wird dem Werk einfach nicht gerecht, ebenso ein Runterkürzen auf 5 Minuten. Und wenn dir das nicht gefällt, dann musst du halt in dem Moment den Saal verlassen. :)

Ich fands großartig. Ich hätte mir nie erträumt, dass mal live zu hören. Das war für mich ohne Zweifel der Höhepunkt des Konzertes. Fast alles andere hatte ich eh schon auf anderen Filmkonzerten gehört.

"Fluch der Karibik" war rein orchestral ganz nett, dieses Aufgepeppe mit gesampelten Orchester bei Media Ventures nervt mich ziemlich. Aber auch so hatte Badelts Komposition nicht genug Gehalt für die hohe Spielzeit.

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