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Stefan Huber

Die Schlangengrube und das Pendel - Peter Thomas

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So gerne ich Peter Thomas und seine schrägen Einfälle auch mag, hier war er definitiv der falsche Komponist. Dass die Musik nichts mit dem gotischen Grusel-Szenario auf der Leinwand zu tun hat, das ist mir schon seinerzeit bei der Erstsichtung aufgefallen. Für Freunde des Genres ist der Film dennoch sehenswert, und die BD-Box kommt selbstverständlich ins Regal, allein schon wegen Karin Dor und den schönen Drehorten (Rothenburg, Externsteine).

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Ich habe den Film als Kind und Teenager in den 70ern mehrfach im Kino gesehen und mochte ihn immer sehr, vor allem die visuelle Gestaltung und die Farbdramaturgie. Mir sind bis heute manche Sequenzen wie die mit der Kutschenfahrt durch den nebligen Wald und den Bäumen, aus denen Köpfe, Arme und Beine herausragen, noch in sehr guter Erinnerung. Hat mich damals nachhaltig beeindruckt. Allerdings fand ich die Thomas-Musik damals schon so was von daneben und äußerst störend, weil sie völlig anachronistisch im belanglosen Easy Listening-Tralala der End-60er daherkam und überhaupt nichts zur Atmosphäre des Films beitrug. Ich weiß gar nicht, was Thomas sich dabei gedacht hatte. Jedenfalls würde ich mir den Score nie zulegen oder autonom anhören wollen, er war mir immer absolut zuwider. Für mich bis heute echt ein rotes Tuch. :)
Mit einer ganz anderen Musik hätte man den Film zudem wesentlich optimieren können. Schade um die verpaßte Gelegenheit.

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Habe mir das bei der Erstsichtung (natürlich TV, nicht Kino) damals auch gedacht. Ein durchaus stimmungsvoller, teilweiser origineller Gothic Horror, der sich in seinen besten Momenten durchaus den italienischen Genre-Vertretern annähert. Aber bei der Musik dachte ich auch damals, was diese doofe Sofa-Musik nun soll. Dabei bin ich ja durchaus kein Gegner der leichten Muse und ich habe auch ein paar Thomas-CDs, aber das war leider total daneben.

 

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Im TV fand auch meine Erstsichtung statt. Das war dann wohl die RTL-Ausstrahlung in den 90ern.

Und gerade die Kutschfahrt-Szenen durch diese mystisch angehauchten Landschaften sind so schön eingefangen worden. Und was hört man dabei?  Na, ihr wißt es ja...

 

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Gedreht u. a. an den Externsteinen im Teutoburger Wald, wo ich als Jugendlicher mal ein paar Sommernächte verbracht habe. Die tauchen sogar in Kenneth Angers ikonischen Avantgarde-Film "Lucifer Rising" auf, in dem Marianne Faithfull die Stufen erklimmt. ^^

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Der Thread kommt jetzt irgendwie plötzlich. Hier wurde schon früher über das Album philosophiert. 

Das "doofe Sofa-Musik" und "total daneben" von Oliver ist schon ziemlich hart. Darauf hat er in seiner eigenen Ankündigung bei Cinemusic nicht hingewiesen. 😁 Hier zum Reinhören eine Suite. Die unter uns, die Musik und Film schon lange kennen, sollten sich jetzt nicht so überrascht zeigen, dass das kein Baxter-artiges Klangopus ist.

 

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