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Angus Gunn

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  1. Den Track MELISSA mochte ich immer schon sehr gerne, auch wenn er nicht repräsentativ für den Score sein mag. Die neue Erweiterung brauche ich allerdings nicht, es sei denn es stellt sich heraus, dass es jetzt mehr von MELISSA auf dem Album gibt. Für mich nicht nachvollziehbar. Finde den Score geradezu imposant, sowohl als Album, wie auch im Zusammenspiel mit dem Film.
  2. Da kommt der einfach so kaum beachtet mal auf CD raus. Den Score empfinde ich als echtes Highlight in Schifrins Schaffen. Habe mich schon früher immer gefragt, warum das so lange dauert. Die japanische LP trug damals den Titel OFFSIDE 7, ein Titel, der mir niemals sonst irgendwo begegnet ist. Ich finde auch keinen Hinweis darauf, ob der Film seinerzeit in Japan unter diesem Titel bekannt war. Ein Mysterium.
  3. Ja, meine Frage zielte auch in erster Linie auf den technischen Aspekt ab, da ich es mir sehr schwer vorstelle so eigenwillige Klangmontagen nachzuahmen. Mir kommt da vor allem das BLADE RUNNER Album von BSX in den Sinn, wo Edgar Rothermich die Musik ohne jegliches Notenmaterial rekonstruiert hat. Finde ich beeindruckend, dass er sowas überhaupt so perfekt hinbekommen hat.
  4. Verwirrend. Mir war das nie bewußt mit den zwei Versionen. Da habe ich damals wohl Glück gehabt, die analoge erwischt zu haben, denn sie ist tatsächlich weitaus besser. Die oben abgescannte CD hat im übrigen einen gewissen persönlichen Wert für mich, ist sie doch die erste von mir damals gekaufte CD überhaupt.
  5. Vertippt. Gekauft habe ich die CD 1988 oder 1989, auf jeden Fall vor 1990. Und einen Barcode hat die auch nicht. Sie enthält aber definitiv die analoge Fassung. Ich hab´s mal gescannt.
  6. Mal ein Gedankenspiel und eine Frage an die Profis hier: Könnte ein versierter Musiker Abrils Musik mit all ihren Sounds und Halleffekten rekonstruieren und neu einspielen? Und hat eigentlich mal jemand versucht, den gesungenen Text zu entschlüsseln?
  7. Ich versteh´s nicht so ganz. Die analoge Fassung ist doch genau diejenige, die damals auf der Varese-CD von 1980 war, wenn ich meinen Ohren trauen darf. Den "muddy sound" von dem Raynes spricht, habe ich jetzt auf dem neuen Album zum ersten Mal gehört. Gefällt mir tatsächlich auch nicht so gut, da viele Feinheiten in der Tiefe des Raumes verlorengehen. Aber die detaiiertere, trockenere Aufnahme ist genau diejenige, die ich noch von meiner Varese-CD her kenne. Demnach war das auf der zuvor erschienenen LP noch die andere Aufnahme?
  8. Ich muß sagen, die Ausführungen von Quartet Records überzeugen mich voll und ganz. Hätte nicht gedacht, dass da noch soviel fehlt.
  9. Es sind bis jetzt ja "nur" knapp fünf Monate. Klar, das ist eine lange Wartezeit, aber es gibt schlimmeres im Leben. Und wenn mal Sand im Getriebe ist, aus welchen Gründen auch immer, dann ist es halt so. Schwamm drüber. Was mich daran nur stört ist die mangelnde Kommunikation. Eine kurze Antwort, "tut uns leid, hat sich aus diesem und jenem Grund verzögert, wird voraussichtlich dann und dann verschickt", würde mir ja schon reichen. Aber so wirkt das alles schon recht unorganisiert und nicht sehr kundennah.
  10. Hat hier in letzter Zeit einer von euch mal etwas geliefert bekommen? Ich bin eigentlicht nicht besonders pingelig mit den Lieferzeiten, aber meine Bestellung wartet jetzt schon seit Dezember auf Auslieferung. Man bekommt auch keine Anfrage beantwortet. Ist jetzt kein Beinbruch, kommt mir aber komisch vor.
  11. Ich zähle mich auch mal dazu. Meine erste Begegnung mit NOW VOYAGER war die Charles-Gerhardt-CD mit Henreid und Davis in einem Szenenfoto auf dem Cover. Damals konnte ich mir nichts unter dem Titel vorstellen, und es hat noch Jahre gedauert, bis ich ihn dann mal zu sehen bekam. Ich kaufe mir längst nicht alles von Steiner, aber hier bin ich auch dabei.
  12. Ja, natürlich. Die Serie besaß eine Qualität, die heute undenkbar wäre. Damals eine von vielen Sternstunden deutschen Fernsehschaffens. Die LP mit Irmin Schmidts Filmmusik hatte ich vor längerer Zeit mal hier vorgestellt. Ungefähr die Hälfte der Tracks wurde innerhalb der Irmin-Schmidt-Filmmusik-Reihe mal auf CD herausgebracht. Das kraftvolle Hauptthema mit dem suggestiven Mundharmonika-Solo ist schon beeindruckend.
  13. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Hiermit ist nun erstmals ein Viertel der alten Hexacord-CD in kompletter Form erschienen. Darf man sich etwa auch Hoffnung auf eine verlängerte KEOMA-Edition machen?
  14. Danke für die Einschätzung. Ich urteile nicht, ich vermute bloß. Den Film habe ich vor längerer Zeit mal gesehen, und da ist wenig hängengeblieben von der musikalischen Untermalung. Na, vielleicht versuche ich es doch noch mit dem Album.
  15. Ich bin da weniger euphorisch. Sicher, das Cenci-Thema ist hübsch anzuhören, aber ich erwarte auch eine Menge düsterer Suspense-Klänge, die ohne Filmzusammenhang wenig ergiebig sind. Die Beispiele klingen für mich eher nach einer mäßigen Routine-Arbeit von Lavagnino. Nur eine Vermutung, aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.
  16. Aber warum dieser Titel? Die alte CD von Silva Screen klingt exzellent. Oder fehlten da noch entscheidende Tracks?
  17. Bei Screenarchives habe ich doch noch ein Exemplar erwischt. Finde ich überraschend, dass dieser Titel so gut läuft. Diese starbesetzten, britischen Christie-Verfilmungen genießen scheinbar nach wie vor hohes Ansehen.
  18. Danke für die Infos. Hört sich nach einem passionierten Fan-Projekt an, und sowas finde ich erstmal sehr begrüßenswert. Von der Existenz dieser Vinyl-Scheibe wußte ich bisher garnichts.
  19. Interessant. Zumindest IN DER GEWALT DER ZOMBIES ist mir als Film bekannt. Dort findet sich ein recht gelungenes, romantisch-mysteriöses Flötenthema und am Ende düstere Klänge mit Chor und Glockenschlägen, die zugegebenermaßen sehr stimmungsvoll sind. Das Titelstück mit diesem nervösen Orgelmotiv empfinde ich aber als eher nervtötend. Wie hat man sich eine solche Neuinterpretation vorzustellen? Existieren Noten dazu, oder hast Du alles durch Hinhören rekreiert?
  20. Giombini mag ich auch sehr gerne. Allerdings nur bis etwa Anfang der 70er Jahre. Danach scheint er sich komplett auf seine Keyboards (oder was auch immer er da für Gerätschaften verwandet hat) verlegt zu haben. Ist sehr schade, denn viele seiner Orchesterscores haben schmissige, eingängige Themen, sind aber i.d.R. bisher unveröffentlicht, wie z.B. die Musik zum Western TUTTO PER TUTTO, die ich wirklich sehr gerne auf CD besäße. Oder auch TRE PISTOLE CONTRO CESARE. Das Wikinger-Abenteuer COLTELLI DEL VENDICATORE mit seinem Ohrwurm-Score hatte ich hier auch schon irgendwann mal erwähnt. Schöner Faden, der hier eröffnet wurde.
  21. Ist leider überall schon vergriffen. Preßt CALDERA bei Bedarf eigentlich auch nach?
  22. Das wäre wirklich großartig! Gibt es inzwischen irgendwelche Neuigkeiten hierzu?
  23. Nirgendwo gibt es das. Meine Erinnerung hat da was durcheinandergeworfen. Das Snaredrum-Stück finde ich aber nach wie vor großartig. Der gefällt mir sogar noch besser. Weiß jemand, ob der Score mit den drei Tracks auf dem Universal-Sampler abgedeckt ist, oder fehlt da noch Essenzielles? Das Stück LE TUNNEL ist auf einer Barcley-Single etwa eine Minute länger als auf der CD. Was wurde denn da weggelassen, oder ist das nur anders zusammengestellt?
  24. Könnte schon sein, aber die Hörbeispiele hinterlassen bei mir einen guten Eindruck. Einen besseren jedenfalls als so etwas wie LAST MAN STANDING oder GHOSTBUSTERS um mal in Bernsteins modernerer Phase zu bleiben. Klar, das "Souvenir zum Film" funktioniert meist ganz gut, aber es gibt auch andere Bernstein-Scores, die eher unauffällig sind, und die ich auch ohne Kenntnis der jeweiligen Filme gerne höre, wie z.B. A RAGE IN HARLEM oder THE FIELD. Von daher riskiere ich mal die rund 30 Euro.
  25. Ich habe gerade den Film gesehen und bin sehr angetan. Eine chandler-artige Detektivgeschichte mit Überstimmen-Kommentar der Hauptfigur. Die Story ist nicht übermäßig originell, aber sehr stilvoll im Dekor der 40er Jahre eingefangen. Die zum Teil handgehaltene Kamera erinnert an klassische Werke von Nicholas Ray wie etwa "On Deadly Ground". Ungewöhnlich ist es, eine solche Geschichte unter Schwarzen, mit überwiegend schwarzen Darstellern spielen zu lassen. Der ruhigen Erzählweise entsprechend, ist Elmer Bernsteins Score zurückhaltend, unaufdringlich und angenehm temperiert. Er verzichtet zur Gänze auf ruppige Actionmotive, wozu der Film auch wenig Raum geboten hätte. Dass der Film so völlig untergegangen ist, kann ich verstehen. Zu klassisch erzählt, bietet er dem heutigen Publikum keine modischen Schauwerte, und auch in den 90er Jahren war man zu der Zeit schon auf wesentlich Effekthascherisches eingestellt. Es ist auch nicht die Art Film, die von späteren Generationen großflächig neu entdeckt werden wird. Somit wird DEVIL IN A BLUE DRESS vermutlich stets ein Geheimtipp bleiben. Ich freue mich auf die CD.
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