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Blutiges Zelluloid: Horror- und Actionfilme


Gast Sayarin

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Okay, diese Filme sind nicht jedermans Sache. Abundzu denke ich mir auch, wie krank man als Autor sein muß, so etwas zu schreiben. Aber gerade deshalb finde ich diese Filme so faszinierend.

Naja... geh mal zu Amnesty International und erkundige dich, was gerade jetzt auf der Welt so passiert. Wenn uns Krankes und Perverses fasziniert, dann brauchen wir dazu keine ausgedachten Geschichten in Filmen. Die Realität ist krank und pervers genug - da müsste sich IMHO jeder ausreichend dran aufgeilen können. Beispielsweise verhungert alle sechs Sekunden ein Kind irgendwo auf der Welt, bevorzugt in Afrika. Es gibt sicher auch Videos, wo Interessierte sich das in Großaufnahme und in Zeitlupe angucken können. Oder hol dir einen Bildband mit Aufnahmen von Kriegsverletzten. Oder lies detaillierte Berichte aus den Folterkellern dieser Welt. Da vergeht einem die Lust darauf, das noch mal cineastisch- geschmäcklerisch aufbereitet zu sehen. Sorry.

Ich verstehe nicht, warum man jetzt noch Filme drehen oder angucken muss, die von nichts anderem handeln als von menschenverachtenden Gewalttätigkeiten. Ich begreife auch nicht, warum man "Uncut"- Versionen von Filmen braucht, wo Köpfe explodieren und Leute zersägt werden - und gerade für diese fünfzehn bluttriefenden Extra- Sekunden gibt man dann zwanzig Euro mehr aus. Aber wo es eine Nachfrage gibt, entsteht halt auch ein Angebot.

Naja, am Ende jedem das Seine. Jeder lebt, wie er will. Auch wenn's krank und pervers ist. Solange niemand dabei zu Schaden kommt, soll's mir wurst sein, was sich wer zum Vergnügen reinzieht. Obs Splatterfilme, Ekelmorde oder Fäkalpornos sind - erlaubt ist schließlich alles, was den Beteiligten gefällt.

Aber ohne mich, danke. Mein Bedarf an Menschenverachtung ist bereits durch die Realität mehr als gedeckt.

Alex

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Ach Alex, den Moralapostel wolltest Du doch jetzt nicht spielen, oder?

Ich sagte nicht, daß es faszinierend ist, explodierende Köpfe oder zersägte Körper zu sehen. Vielmehr sprach ich von der Geschicht selbst. Das Leid auf der Welt ist mir sicherlich bekannt und durchaus auch bewußt. Aber dieser Thread heißt ja nicht "Wie helfe ich Kindern in Afrika" - hier geht es um Filme, die man zuletzt gesehen hat. Der Thread bzw. Posts einzelner User dürfen sicherlich zu Diskussionen anregen. Aber wir sollten nicht darüber sprechen, wie schlimm es in Teilen der Welt ist.

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Tja, warum werden derartige Filme gedreht? Wahrscheinlich, weil sie sich niemand ansieht. Abgesehen davon werden Filme mit Gewaltszenen nicht erst seit gestern produziert. Hast Du noch nie einen Film gesehen, in dem solche Szenen vorkommen? Wir könnten jetzt alle Sender im deutschen Fernsehen durchgehen; da kommen mehrmals täglich Filme oder Serien, in dem Gewalt vorkommt. Ob nun beim Tatort jemand von hinten erschossen oder bei CSI Miami jemand aufgeschlitzt wird...oder ein abgeschossenes Raumschiff bei Captain Future :)

"Uncut"-Versionen kauft man im Übrigen, weil daran nichts geschnitten ist. Und da ich das 18.Lebensjahr überschritten habe, erlaube ich mir auch den Kauf dieser Versionen. Wer's mag, kann sich auch gerne die gekürzten Versionen im Fernsehen ansehen. Lief nicht zuletzt irgendwann Total Recall im Fernsehen? Was wurde in diesem "Ach so brutalen"-Schwarzenegger-Filme nicht alles rausgeschnippelt :P

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Nun denn, als Kranker und Perverser mache ich mir dann heute einen netten RTL-Abend: Super Nanny (dort schlägt garantiert wieder ein Kind seine Mutter), Raus aus den Schulden (Brutal hcoh 10) und Stern TV. Hoffentlich zeigt der Jauch nur Leute, die Rosen züchten und ihren Rasen auf 12,5 mm schneiden.

Kind Regards

Junker

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Nee, ich will keinen Moralapostel spielen. Ich dachte, ich hätte deutlich gepostet, von mir aus solle sich jeder angucken, was er will. Wenn's trotzdem so rübergekommen sein sollte, tut's mir leid. Also Sorry.

Andererseits finde ich Moral grundsätzlich aber auch nix Schlimmes. Ich schätze mal, du auch nicht. Die völlige Abwesenheit ethischer Richtlinien kann auch im Film kein erstrebenswerter Maßstab sein.

Ich versteh' einfach wirklich manches nicht so richtig, was in menschlichen Gehirnen vor sich geht.

Um deine Frage zu beantworten: Ich hab "Sieben" und "8mm" auch gesehen. Gewisse Teile der Story fand ich faszinierend (tu ich bis heute), andererseits hatte ich dabei auch durchgängig ein gewisses Ekelgefühl. Und ich ekel mich halt nicht gern. Über die Darstellungen in der zweiten Filmhälfte von "From Dusk till Dawn" konnte ich lachen, weil sie völlig absurd sind, in der ersten Hälfte ist mir maches zu übel. "Perdita Durango" hat mich weitestgehend angewidert, und ich ärgere mich darüber, ihn mir zu Ende angeguckt zu haben. Cronenbergs "Crash" fand ich so krank, dass ich das Kino verlassen habe. Vom Besuch von "Sin City" haben mich die Aussichten auf detaillierte Darstellungen von Gemetzel, Folter, Verstümmelungen, Vergewaltigungen, etc. abgehalten, obwohl ich Bruce Willis und Mickey Rourke als Schauspieler eigentlich stark finde. Wenn einer in 'nem alten Schwarzweißwestern ballert, und ein Cowboy fällt vom Pferd, stört mich das komischerweise gar nicht. Clint Eastwoods "Erbarmungslos" empfinde ich daher als eine zynische Abrechnung mit dem Westernmythos, die schon einige unangenehm anzuschauende Passagen hatte.

Irgendwo scheint's da eine Grenze für mich zu geben, über die ich nicht drüber will. Und da ist z.B. "Erbarmungslos" noch diesseits, "Sieben" und "8mm" aber schon jenseits. "Angel Heart" und "From Dusk till Dawn" markieren für mich so etwa diese persönliche Grenze.

Es muss sich jeder selbst überlegen, inwiefern er solche Grenzen für gesund hält, und ob er sich da selbst als ganz gesund einstuft. Immerhin hat jemand anders als ich die Begriffe "krank" und "pervers" in die Diskussion eingebracht.

Soll jeder tun und lassen, was er will, solange es keinem schadet. Ich hab bloß meine ganz persönliche Meinung kundgetan.

Alex

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Die Szene aus "Jaws", wo der blutspuckende Quint halb im Haimaul steckt, fand ich auch unnötig. Hab ich als Kind nachts von geträumt. Aber mir ist schon klar, dass gerade diese Szene das Geld reingebracht hat.

Im Nachhinein mit etwas Abstand betrachtet ist „Jaws“ zu weiten Teilen ein filmisches Experiment mit der Angst des Zuschauers. Handwerklich zugegebenermaßen top, auch in der Darstellung der Charaktere. Unvergessen auch die Szene, wo sie miteinander ihre Narben vergleichen. Irgendwie brauch ich so Filme als Gesamtwerke in meinem Leben aber nicht mehr.

Abgesehen davon haben wir keinen Fernseher. Mit dem kranken und perversen Abend auf RTL wird’s also nix. Tatsächlich finde ich für ca. 2/3 der aktuellen Fernsehunterhaltung die genannten Adjektive ganz treffend. Ins Kino zieht’s mich auch von Jahr zu Jahr seltener. Dafür hör’ ich mehr und ausgewähltere Musik.

Peace and Love

Alex

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Und dabei hast Du sicherlich Hähnchen-Geschnetzeltes gegessen :)

nein das war mir zu "echt"

mit 8 jahren hab ich allerdings pizza gegessen bei tanz der teufel uncut...wenn ich seh ds es net echt ist machts mir nix.aber beim kannibalen kann ich nicht mit sicherheit sagen das es net echt ist.da sind szenen drin über die ich nie wieder sehn will weil kotzwürggottverdammt

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Da muß ich mal geschmeidig Grinsen. Ich durfte den als kleines Kind garnicht sehen. 15 muß ich gewesen sein, als ich den heimlich bei einem Schulkameraden gesehen habe, bevor wir dann noch Mad Max 2 geguckt haben.

Ohne Fernseher? Wie geht das denn? GEZ sparen? :)

Hm... ich war vielleicht 13 und hab ihn mehr oder weniger zufällig nachts im Fernsehen geguckt, als meine Eltern mal weg waren - hab ich bitter bereut. Mad Max 2 ist ein Klassefilm. Ohne den im Kopf steckenden Bumerang und die schreienden Opfer, die an die Autos gebunden sind, wäre er aber immer noch klasse.

Beim "Kannibalen von Rothenburg" frag ich mich, wer denn überhaupt die Zielgruppe ist und welche Motivation sie in gerade diesen Film treibt. Nach der Motivation der Zuschauer frag ich mich aber auch bei "Saw" und Konsorten. Ist IMHO 'ne merkwürdige Art von Unterhaltung.

Leben ohne Fernseher geht wunderbar. Viel besser als mit. Gelegentlich gehn wir ins Kino oder gucken eine DVD auf'm Laptop. Die Kinder haben ihre Hörspiel- CDs und gucken gelegentlich bei Freunden oder Verwandten fern. Für wichtige Fußballspiele treff ich mich mit Freunden - davon haben meine Frau und ich so einige. Ich verbringe viel "Quality Time" mit der Familie. Ich spiele Gitarre. Ich bin online. Ich lese täglich ein bisschen in der Bibel und oft nebenbei in allen möglichen anderen Büchern - zuletzt in Robert Louis Stevensons "Selbstmörderklub" und Patricia Highsmith "Schneckenforcher". Außerdem hab' ich etwa 1000 Musik- LPs und CDs. Alles ist bestens. Mir ist nie langweilig.

Alex

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Hm... ich war vielleicht 13 und hab ihn mehr oder weniger zufällig nachts im Fernsehen geguckt, als meine Eltern mal weg waren - hab ich bitter bereut. Mad Max 2 ist ein Klassefilm. Ohne den im Kopf steckenden Bumerang und die schreienden Opfer, die an die Autos gebunden sind, wäre er aber immer noch klasse.

Beim "Kannibalen von Rothenburg" frag ich mich, wer denn überhaupt die Zielgruppe ist und welche Motivation sie in gerade diesen Film treibt. Nach der Motivation der Zuschauer frag ich mich aber auch bei "Saw" und Konsorten.

Kannibale ist nie ins Kino gekommen (allerdings frage ich mich wieso das je geplannt war, heilige scheiße der ilm ist ein kannibalenschwulenporno wo irgendwie alles echt aussieht.der film war 75min lang und kam mir wie 4 stunden vor, die dialoge ind krank und erbärmlich, die musik war krank. dann dieses live dabei gefühl...

der echte kannibale hat rechtliche schritte gegen den film erhoben und er wurde indiziert.der unangebehmste film den ich je gesehen habe.:)

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Die Kinder haben ihre Hörspiel- CDs...

Das finde ich sehr löblich...:lol:...bin selber grosser Hörspiel-Fan und auch mit Hörspielen aufgewachsen, habe ja mal einen eigenen Thread gestartet, siehe hier. Allerdings bin ich ebenso ein "Freak", der sich gerne Splatterfilme ansieht, hab da auch eine ansehnliche DVD-Sammlung von zuhause...:). Schon mal HALLOWEEN von John Carpenter gesehen? Der Film gilt ja als Vorreiter der Slasher-Filme und das, obwohl in dem Film kein Tropfen Blut fliesst...:P...na ja, ausser am Anfang, als Michael seine Schwester tötet, ist sein Messer logischerweise blutig, aber der Mord selbst ist total unblutig, ähnlich wie in Hitchcocks PSYCHO, wo während der Duschszene auch nur eine dunkle Flüssigkeit zu sehen ist, die mit dem Wasser in den Abfluss läuft.

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Das finde ich sehr löblich...:lol:...bin selber grosser Hörspiel-Fan und auch mit Hörspielen aufgewachsen, habe ja mal einen eigenen Thread gestartet, siehe hier. Allerdings bin ich ebenso ein "Freak", der sich gerne Splatterfilme ansieht, hab da auch eine ansehnliche DVD-Sammlung von zuhause...:). Schon mal HALLOWEEN von John Carpenter gesehen? Der Film gilt ja als Vorreiter der Slasher-Filme und das, obwohl in dem Film kein Tropfen Blut fliesst...:P...na ja, ausser am Anfang, als Michael seine Schwester tötet, ist sein Messer logischerweise blutig, aber der Mord selbst ist total unblutig, ähnlich wie in Hitchcocks PSYCHO, wo während der Duschszene auch nur eine dunkle Flüssigkeit zu sehen ist, die mit dem Wasser in den Abfluss läuft.

das haben die im zweiten teil mehr als wieder wettgemacht...:(

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Tja, die 80er waren ja auch die Hochzeit der harten Action- und Horrorfilme...:P...mittlerweile sind sie ja wieder in Mode gekommen, nachdem sie jahrelang als Schmuddelfilme verpönt waren. Aber so ist das eben, Geld stinkt nicht...:). Paramount beispielsweise behandelte die Freitag-der-13te-Reihe immer wie einen Aussätzigen, etwas, über das man nicht gerne redet. Aber so lange die Filme Geld einbrachten wurden sie immer weiter produziert.

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ich frag mich bis heute was zum teufel halloween 3 bedeuten soll?:P

Carpenter wollte eigentlich eine Filmreihe schaffen, die unter dem Titel HALLOWEEN verschiedene Geschichten erzählt, also nicht immer nur Michael Myers, aber daraus wurde bekanntlich nichts, Myers zieht eben besser...:)

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ach ja saw 4 soll noch drastischer sein als seine vorgänger, nc-17 freigabe in usa droht.

Das ist doch wohl logisch, oder?

Und ... wo Alex ja die Moral ansprach: Das für mich persönlich Schlimmste, was ich bis dato in meinem Leben gesehen habe, war vor Jahren so ein Motorradfahrer auf rotten.com - nachdem er offensichtlich mit dem Mund zu nahe an den rotierenden Reifen gekommen ist.

Es war "nur" ein einziges Bild, was mich im Abstand von ca. 70 cm zum Monitor erschütterte - aber das hat mich ungelogen Monate lang verfolgt. Seitdem bin ich nie wieder auf der Seite gewesen. Also eine Schmerzgrenze gibt es bei mir auch.

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Das ist doch wohl logisch, oder?

Und ... wo Alex ja die Moral ansprach: Das für mich persönlich Schlimmste, was ich bis dato in meinem Leben gesehen habe, war vor Jahren so ein Motorradfahrer auf rotten.com - nachdem er offensichtlich mit dem Mund zu nahe an den rotierenden Reifen gekommen ist.

Es war "nur" ein einziges Bild, was mich im Abstand von ca. 70 cm zum Monitor erschütterte - aber das hat mich ungelogen Monate lang verfolgt. Seitdem bin ich nie wieder auf der Seite gewesen. Also eine Schmerzgrenze gibt es bei mir auch.

ich achte sehr genau darauf rotten tomatoes.com und nicht nur rotten.com zu schreiben...

die internetseite zu gesichter des todes.alles was echt ist HASSE ich.

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Das finde ich sehr löblich...:lol:...bin selber grosser Hörspiel-Fan und auch mit Hörspielen aufgewachsen, habe ja mal einen eigenen Thread gestartet, siehe hier. Allerdings bin ich ebenso ein "Freak", der sich gerne Splatterfilme ansieht, hab da auch eine ansehnliche DVD-Sammlung von zuhause...:). Schon mal HALLOWEEN von John Carpenter gesehen? Der Film gilt ja als Vorreiter der Slasher-Filme und das, obwohl in dem Film kein Tropfen Blut fliesst...:P...na ja, ausser am Anfang, als Michael seine Schwester tötet, ist sein Messer logischerweise blutig, aber der Mord selbst ist total unblutig, ähnlich wie in Hitchcocks PSYCHO, wo während der Duschszene auch nur eine dunkle Flüssigkeit zu sehen ist, die mit dem Wasser in den Abfluss läuft.

Halloween hab' ich nicht gesehen, Psycho schon. Das "Unblutige" an Psycho find ich okay. Mich hat's damals irritiert, "Wild Bunch" und "Long Riders" zu sehen; das waren zwei Western mit einer ganz neuen Art von Kampfszenen. Da sind zu lautem Soundtrackgewummer die Einschusslöcher in Zeitlupe und Großaufnahme aufgeplatzt... ziemlich unnötig. Die Filme wurden dadurch nicht besser.

In meiner Jugend kam mir dieser Slasher- Kram wie pubertäre Angabe vor - immerhin hatten diese Filme auch immer Methoden, die Zuschauer in Angst zu versetzen. So nach dem Motto: "Schaut mal her, ich kann mir die bööösesten Metzelfilme angucken, ohne Angst zu zeigen - was bin ich so erwachsen und reif". So in der Art von Zigaretten, da war's genauso. Keiner wollte zugeben, dass ihm die Dinger gar nicht geschmeckt haben und man hat sie bloß gequalmt, um zu beweisen, wie erwachsen man ist. Ich kenne Leute, die sind in jeden Freddie Krueger- Film gerannt, haben überall damit rumgeprahlt und dann nachts schlecht geträumt - aber wehe, von diesen echten Alpträumen erfährt dann einer (wie peinlich). Typisch pubertär.

Alex

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Aber so lange die Filme Geld einbrachten wurden sie immer weiter produziert.

Nachfrage schafft Angebot - ist bei Pornos genauso. Das zwingt mich aber noch lange nicht dazu, mich an den Trend dranzuhängen.

Schön, dass das mit der "persönlichen Grenze" rübergekommen ist. Es scheint aber, dass sich die Grenzen dessen, was mehrheitsfähig in Filmen als annehmbar und nicht als eklig und unmenschlich empfunden wird, in den letzten Jahrzehnten deutlich nach oben verschoben haben - und dieser Prozess ist noch lange nicht zu Ende. Das müsste jedem klar sein. Es wird noch extremer werden.

Irgendwann in naher Zukunft wird mal jemand ernsthaft die Frage stellen, ob Hardcore- Kindersex in Filmen okay ist, wenn man CGI- Figuren für die Szenen animiert. Schließlich ist ja erlaubt, was gefällt, und niemand wird geschädigt... eine politisch korrekte Handlung, die solche Szenen dramaturgisch erforderlich macht, kann sich jeder drittklassige Drehbuchschreiberling ausdenken.

Alex

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Irgendwann in naher Zukunft wird mal jemand ernsthaft die Frage stellen, ob Hardcore- Kindersex in Filmen okay ist, wenn man CGI- Figuren für die Szenen animiert. Schließlich ist ja erlaubt, was gefällt, und niemand wird geschädigt... eine politisch korrekte Handlung, die solche Szenen dramaturgisch erforderlich macht, kann sich jeder drittklassige Drehbuchschreiberling ausdenken.

Warum kommst ausgerechnet Du als Verfechter "gewaltätiger Filme" auf so eine Idee bzw. zu der Frage? Also da hört der "Spaß" dann doch wirklich auf :applaus::mad: :mad:

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:applaus:

Außerdem bin ich kein "Verfechter" gewalttätiger und pornographischer Filme, sondern ein "Kritiker". Ich bin "dagegen", nicht "dafür". Ist das jetzt deutlich genug rübergekommen?

Mein letzter Einwurf war bloß eine erschreckende Zukunftsprognose - so eine Art Anti- Utopie der freien Kunstausübung. Oder glaubt ihr, dass die Filmindustrie von selbst eine Grenze guten Geschmacks einführt? Die Geschichte des Films ist eine Geschichte von Tabubrüchen - meint ihr, dass das plötzlich aufhört, weil die Studios moralische Skrupel kriegen? Nachfrage schafft Angebot. Und es gibt immer die Nachfrager, die "noch extremeres" Material wollen. Wartet's ab.

Trotzdem: Die Reaktion ist bezeichnend. Leinwandblutmäßig kann's nicht genug und detailliert genug sein (es geht schließlich um die Freiheit der Kunst), aber wenn man etwas weiter in die Zukunft denkt, fallen plötzlich dann doch die Klappen. Stellt euch einfach mal vor, irgendwer kommt auf die Idee, "Saw" mit Kindern als Darsteller nachzudrehen. Aus "rein künstlerischen Gründen", versteht sich. :mad:

Wo wird's enden? Wie geht die Porno & Gewalt- Spirale weiter? Welches Tabu wird als nächstes gebrochen - aus reiner Lust am Tabubruch? Oder glaubt einer von euch wirklich, wir wären schon am nackten und blutigen Ende angekommen?

Alex

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Gast
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