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Alexander Grodzinski

The Oingo Boingo Spaceship

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Ausgerechnet Varese wird Dannys Solo-Album von 1984 am 24.11. neu veröffentlichen. Das Album erschien damals nicht unter dem Namen "Oingo Boingo", obwohl die Band es eingespielt hat. Der Grund war ein Disput mit der Plattenfirma, das nächste Boingo-Album "Dead Man's Party" erschien 1985 dann bei MCA.

 

 

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“The Missing Oingo Boingo Album”

So-Lo is the only solo album by Danny Elfman and was originally released in 1984. It was performed by members of Oingo Boingo, but deliberately not released under the Oingo Boingo name in order to circumvent a dispute with the band's record label. Elfman stated that he used the opportunity to release material that would not be suitable for an actual Oingo Boingo album, moving away from the band's ska origins and more towards mainstream synthpop. He described it as "chance to experiment with slower tempos", with no intention of beginning a solo career.

Features the bonus track the original mix of “Gratitude,” which was only released as a single and as part of the Beverly Hills Cop soundtrack.

The album has been out of print on CD for more than 10 years.

In recent years Elfman has found enormous success as a composer for such films as Batman, Charlie and The Chocolate Factory, Dark Shadows, Planet of The Apes and Spider Man.


Track List:
1. Gratitude
2. Cool City
3. Go Away
4. Sucker For Mystery
5. It Only Makes Me Laugh
6. The Last Time
7. Tough As Nails
8. Lightning
9. Everybody Needs

Bonus Track:
10. Gratitude (single edit) (4:08)
MCA single 52560, 1984
Remixed By Mark Kamins And Jay Burnett
Special version of the song from the Beverly Hills Cop soundtrack

Performers:
Danny Elfman: vocals, percussion, programming
Steve Bartek: guitars, programming
Rich Gibbs: synthesizers, special DX-7 programming
Paul Fox: synthesizers
Kerry Hatch: Bass
Johnny "Vatos" Hernandez: drums, percussion
Leon Schneiderman: baritone sax
Sam Phipps: tenor sax
Dale Turner: trumpet, trombone

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Das Video zur Single "Gratitude" inszenierte übrigens Dannys Bruder Richard Elfman, der im Video auch kurz zu sehen ist (keine Ahnung, warum das Einbetten nicht funktioniert, auf dailymotion läuft es).

 

 

Weitere Songs von dem Album, die ich toll finde, sind diese hier:

 

 

 

 

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ich muss zugeben ich hab in all den JAhren noch nie nen Song von denen gehört... dass es so viel von denen gibt war mir neu... mal sehen wann ichs schaff! super Arbeit aber!

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ich muss zugeben ich hab in all den JAhren noch nie nen Song von denen gehört... dass es so viel von denen gibt war mir neu... mal sehen wann ichs schaff! super Arbeit aber!

Danke. :)

 

Man muss ein gewisses Faible für die 80er Jahre haben, dazu sollte man New Wave und Ska nicht abgeneigt sein, dann kann man viel Spaß vor allem mit den frühen Sachen von Oingo Boingo haben. Das letzte Album von 1994 ist dann eher etwas dreckiger und nicht mehr so verspielt wie die vorherigen Alben. Es ist quasi das Boingo-Grunge-Album, ausserdem taucht darin zum ersten Mal bei Boingo auch ein Orchester auf, wie beispielsweise in "Insanity".

 

 

"Just another day" von 1985 klingt da noch ein wenig anders. ;)

 

 

Oder auch "No one lives forever", live 1993:

 

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Danny Elfman tritt dieses Jahr beim Coachella Festival auf und wird wohl zum ersten Mal seit den letzten Boingo-Konzerten 1995 wieder auf einer Rock-Bühne stehen. Zumindest kündigt er eine Werkschau von Oingo Boingo bis heute an.

 

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Und noch ein neuer Song von Elfman. Auf Facebook hat er geschrieben, dass er plant, jeden Monat am 11. einen neuen Song zu veröffentlichen. Zumindest vorerst. Die Chancen stehen also gut, dass es am Ende ein neues Album von ihm geben könnte, zumal die Songs auch bei einem Label verlegt werden (Anti Records/Epitaph Records).

 

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Der Song ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber doch da weiter, wo Elfman 1995 mit Oingo Boingo aufgehört hat. Die frühen Boingo-Platten waren ja noch sehr stark beeinflusst von der Musiktheatergruppe „The Mystic Knights of the Oingo Boingo", aus der sie hervor ging. Also viel theatralischer Gesang von Elfman und wesentlich verspieltere Songs, natürlich auch Elfmans Zirkustanzmusik. Der Punk-Einfluss war da schon spürbar, aber es waren eher Bands wie Devo, mit denen man die frühen Boingo vergleichen kann. So ab Mitte der 80er setzte langsam eine Veränderung in der Musik ein. Elfman sang „ernsthafter" und auch die Musik wurde von den Arrangements und Texten her ernster. Das Album „Dark at the End of the Tunnel" von 1990 markiert dann auch den Schlusspunkt der „alten° Boingo.

Nach vierjähriger Pause erschien dann 1994 mit „Boingo" das letzte Studioalbum und das war musikalisch dann schon ein deutlicher Sprung zum Vorgänger. Stark beeinflusst vom damals gerade neu aufgekommenen Grunge und mit viel stärkeren Punk-Einflüssen. Und es war das erste und auch letzte Album der Band, auf dem Elfman hier und da für ihn typische Filmmusik-Elemente in Form des Orchester einbrachte. Der erste Song auf dem Album, „Insanity„, ist musikalisch und textlich nicht so weit entfernt von dem, was Elfman uns nun präsentiert. Und auch das Video dazu geht bereits diesen düsteren Weg.

Nach dem Ende der Band 1995 sah es ja tatsächlich lange Zeit so aus, als hätte sich Elfman komplett vom Rocker-Leben verabschiedet. Er wollte sich dem Stress entziehen, mehrere Monate im Jahr an Filmen zu arbeiten und dazwischen auch noch Boingo-Alben zu schreiben und mit der Band auf Tour zu gehen. Außerdem hatten die Jahre der lauten Live-Musik sein Gehör beschädigt und er wollte es nicht riskieren, dass sich das weiter verschlimmert. Boingo-Schlagzeuger Johnny Vatos Hernandez rief vor einigen Jahren die „Boingo Dance Party" ins Leben. Mit dieser Band spielt er, zusammen mit anderen ehemaligen Mitgliedern der Band, jedes Jahr zu Halloween kleine Shows in Clubs. Sogar Steve Bartek spielte dort schon mit und Brendan McCreary, der Bruder von Bear McCreary, übernahm sogar schon mal die Rolle des Sängers, während Bear bei einer Gelegenheit am Keyboard saß. Aber Elfman liess sich scheinbar nicht dazu bewegen, dort mitzumachen.

Erst in den letzten Jahren scheint bei Elfman wieder so etwas wie Lust auf Live-Shows aufgekommen zu sein. Er sang bei der Live-Aufführung von „Nightmare before Christmas" seine Rolle des Jack Skellington, spielte dort an Halloween zusammen mit Steve Bartek 2015 den Boingo-Song „Dead Man's Party" und wollte 2020 sogar bei Coachella auftreten. Und neue Songs von ihm gab es vereinzelt ja auch schon, bei „Wanted" und „Charlie and the Chocolate Factory“. Er ist seit ein, zwei Jahren auch wesentlich aktiver in den sozialen Netzwerken unterwegs. Scheint also tatsächlich so, als wolle Elfman auf seine alten Tage die Filmmusik eher die zweite Geige spielen lassen und sich wieder mehr dem Songschreiben und Live-Auftritten hingeben.

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