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  1. Letzte Stunde
  2. Aaaahja… rechtspopulistisch, alles klar, ich verstehe! So ein Quatsch kann nur von einem Snob aus seinem linksversifften Elfenbeinturm kommen. Gerade von einem so gebildeten Mann wie dir hätte ich etwas mehr erwartet. Aber vielleicht ist gerade DAS dein Problem.. ein erschreckender Trend, den ich oftmals eher bei Akademikern feststelle (siehe Corona Zeit). Also fassen wir nochmal zusammen: Ich bin nicht emphatisch und emotional verarmt, alles klar. Meine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit, weißt du? Unfassbar was du dir rausnimmst, obwohl du mich überhaupt nicht kennst. Ich trage das Herz auf der Zunge und bin oftmals recht forsch, frech und laut. Ja. Alles Punkte, die man gerne kritisieren darf. Aber was du da vom Stapel gelassen hast, ist rotzfrech
  3. Heute
  4. Natürlich würde ich mein Haustier retten. Wie gesagt: dir fehlt was. Aber wen wundert es, bei deinen völlig unempathischen, rechtspopulistisch angehauchten Statements der letzten Zeit.
  5. Es wird dreimal kurz angespielt, wenn im Film die Tiere auftauchen (Kardinal, Hirsche, Fuchs) + die Konzertfassung in den End Credits. Das "Memory"-Thema kommt allerdings genauso oft vor, und ist als Thema für Emily Blunts Figur auch viel prägender für die emotionalen Momente des Films.
  6. Aaaaahjaaaa - der holde Sebastian würde bei einem Vulkanausbruch natürlich noch schnell alle Tiere retten, ne? Sollen wir dich umbenennen in Noah? Wo ist denn deine Arche?
  7. Ich meine damit das „Listen“ Thema. Es kommt (zumindest im Film) noch am öftesten vor - wird, wenn ich es richtig begriffen habe, mit den Aliens assoziiert
  8. Ganz ehrlich, mittlerweile verstehe ich, wieso du mit einer feinfühligen Musik wie DISCLOSURE DAY nichts anfangen kannst. Aus der oben zitierten Aussage spricht die totale emotionale Verarmung.
  9. Du hast den Akzent auf dem zweiten e vergessen: Mellé. Demnach würde ich ihn französisch aussprechen, mit Betonung auf dem letzten e.
  10. Und vor allem an Mike Batts WETTEN DASS...?-Thema aus den 90ern.
  11. Ich versteh schon, wenn jemand sein geliebtes Tier retten will, aber das is halt auch einfach nur lazy screenwriting… Gerade bei so einem Genrerevival hätt man ja auch mal mit Erwartungen spielen können…
  12. Welches Thema ist denn mit "Hauptthema" gemeint? Der Film hat zwei zentrale Themen, das "Listen"- und das "Memory"-Thema, wobei keinem von beiden die Rolle eines echten Hauptthemas zukommt. (Weiterhin gibt es das "Empathy"-Thema, das "Believe"-Thema, ein sehr zurückhaltendes Thema für Daniel, sowie mehrere Motive wie die dunkle Blechbläser-Figur für Noah Scanlon oder das Minimal-Music-Streichermotiv...)
  13. Ich sag ihm ja immer er muss mal nen Buch über all diese Produktionen schreiben… kann man sich alles nicht ausdenken! 🤪
  14. Ich kann mich dem nur anschließen. Hast es auch schön formuliert . Ein Klassiker wird dieses Stück vielleicht nie werden, aber es ist wunderschön und mehr als „nice to have“. Es berührt mich durchaus und macht mich ganz rührselig wenn ich darüber nachdenke, dass es vielleicht das letzte Werk dieses Genies ist.
  15. Ich hatte tatsächlich die Interpretation allgemein auf den Begriff "zeitlos" angewendet - nicht konkret auf die aktuelle Diskussion hier 😊 sorry, falls das zu einem Missverständnis führte
  16. Das Hauptthema ist sehr schön. Von der ersten Note an hört man Williams raus. Es ist zwar durchaus "ausladend", aber ich bekomme nicht den Eindruck, dass dies unnötig so ausladend ist. Das Thema ist eine absolut runde Sache. Es ist zurückhaltend und dennoch ausdruckstark ohne die Emotionen zu überstrapazieren. Auch was die Instrumentierung angeht. Da wird nicht auf Teufel komm raus die letzte Emotion aus den Noten gequetscht. "Ein "ikonischer Klassiker" ist es jetzt nicht meiner Meinung nach (was es ja auch nicht sein muss), aber wie Du schon sagst, als sehr gutes Thema bzw. ausgezeichnet Thema wird es vielleicht durchaus überdauern. Auch weil es vielleicht das letzte Thema für einen Spielfilm von ihm sein wird.
  17. Der User war wohl ein Troll? Zumindest ist der Beitrag verschwunden.
  18. Ich finde tatsächlich schon, da sich das "zeitlos", meiner Interpretation nach, nicht auf die Klangfarbe oder typischen Instrument / Tonfolgen / Melodiestrukturen einer musikalischen Epoche oder Region an der sich bedient wurde bezieht sondern ob das Musikstück an sich zeitlos ist, da es über Generationen hinweg Menschen beeindruckt und von vielen als hervorragend eingeschätzt wird.
  19. Gestern
  20. Musste gerade wieder daran denken, dass NotH noch kommt. Ich hoffe doch sehr, dass sie auch in diesem Jahr noch fertiggestellt und versendet wird. Das Booklet kann ja schon geschrieben werden. 🙂
  21. Wir haben auch einen neuen Teil unserer Online-Reihe "BEHIND THE SCENES" für euch. Dieses Mal sprechen wir über die eher technischen Aspekte unserer Arbeit an unserer neuen Veröffentlichung. Viel Spaß! https://www.instagram.com/reel/DaAQsLeIMGk/?igsh=MXgzYTM2ZTRtcGtvdg==
  22. Frankenstein - Melle (wie spricht man den Namen eigentlich aus?) The Piper - Young Return of the King - Shore Batman - Giacchino Spellbound - Rozsa
  23. Letzte Woche
  24. Nun läuft bei mir nach sehr langer Zeit mal wieder die Musik aus der Miniserie The Bible, komponiert von Hans Zimmer und Lorne Balfe mit gesanglicher Unterstützung durch Lisa Gerrard. Ich hatte mir damals kurz nach Erscheinen die Serie auf Blu-ray gekauft, aber schon während der ersten Folge wieder ausgemacht, was tatsächlich an der Musik lag. Die war mir einfach zu bombastisch, der Klang zu digital. Die Musik empfand ich für das Gezeigte einfach viel zu groß und zu episch. ABER auf Album ist die Musik für mich der Knaller. Die Themen sind einfach sehr prägnant und eingängig und auf Album funktioniert der Bombast einwandfrei. Atmosphärisch ist das Ganze auch noch durch die Vocals und auch durch die digitalen Instrumente für das Lokalkolorit. Thematische Highlights sind für mich gleich die ersten 3 Tracks, wobei das erste Stück mit seinen 12 Minuten die Kreuzigungsszene untermalt. Auch nach 13 Jahren für mich immer noch ein tolles Album.
  25. Wenn eine Musik enen mittelalterlichen Touch hat, kann sie dann zetlos sein? Durch diesen bestimmten Touch wird sie doch gerade in einer bestimmten Zeitepoche verortet.
  26. Im Moment höre ich den Score aus der Dramaserie The Tattooist of Auschwitz. Komponiert wurde die Musik von Hans Zimmer und Kara Talve. Die Musik ist sehr dramatisch und melancholisch und wird sehr stark von Violine und Cello getragen. Das kleine Esemble besteht zusätzlich aus Klavier, Klarinette, Akkordion, Vocals und etwas Sound Design gibt es auch. Die Musik ist thematisch prägnant, aber nicht ohrwurmig. Insgesamt ein zurückhaltender atmosphärischer Score. Gefällt mir sehr gut.
  27. Auf der Habenseite ist hier mal wieder positiv filmmusikhistorisch zu verbuchen, dass unterm Strich editorisch der Schlussstrich gezogen und alles greifbare Material aufbereitet und an einem Ort versammelt wurde. Ich würde persönlich nicht zugreifen, mir irgendwie zu sehr Barry auf Autopilot oder zu monothematisch.
  28. John Carpenter bei Billy Corgan.
  29. Snow Files of the Week: "Harold & Chrissy/Closure" aus der "The X-Files" Episode "Jose Chung's From Outer Space" (1996). "Jose Chung's From Outer Space" ist eine der abgedrehtesten Folgen der dritten Staffel. Geschrieben von Darin Morgan nimmt die Folge die Grundpfeiler der Serie und stellt sie auf den Kopf. Ist die Wahrheit wirklich da draussen? Und wenn ja, wessen Wahrheit ist es? "Harold & Chrissy" eröffnet die Folge, deren erste Kameraeinstellung bereits den Tenor der Folge, dass nichts so ist, wie es scheint, vorweg nimmt. Vor dem klaren Sternenhimmel erscheint ein viereckiges Gebilde, welches wie ein Raumschiff aussieht. Als die Kamera langsam zurückfährt erkennt man, dass es sich um die Unterseite eines Hebekorbes handelt, im dem ein Arbeiter nachts die Lampen der Strassenlaternen überprüft. Auf der gleichen Straße werden kurz darauf zwei Teenager von Aliens entführt, so scheint es, was eine Kette seltsamer Ereignisse lostritt. Am Ende kommt Jose Chung zu dem Ergebnis, dass wir vielleicht nicht alleine im Universum sein mögen. Aber hier unten, auf diesem Planeten, sind wir auf unsere Art alle allein. Diese letzte Szene wird von Mark mit einem der schönsten Themen untermalt, die er für die Serie geschrieben hat, "Closure". Dieses Musikstück beendet ebenfalls die über 30 Minuten lange X-Files-Suite auf dem Sampler "The Snow Files". Aber in der Suite wurde das Stück leicht verändert, indem ein Chor hinzugefügt wurde. Die Musik auf der Folge erschien sogar komplett auf einer Promo-CD, die als FYC für die Emmys gedacht war. Diese zwei Tracks befinden sich auf der ersten Box von LLL, die nach dem Ausverkauf der ersten Auflage neu aufgelegt wurde, limitiert auf 2.000 Stück. Viel Spaß beim Hören!
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