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Mike Rumpf

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  1. Ich meinte "catchy" hier eher im positiven Sinn. Ich finde das Thema als Markenzeichen für eine Fernsehserie durchaus effektvoll. Ansonsten stört mich für einen Fantasy-Stoff das Fehlen einer ausgefeilten Instrumentierung, die viel mehr aus der Melodie hätte herausholen können.
  2. Ich finde das Hauptthema eigentlich recht "catchy". Schade natürlich, dass das Arrangement bzw. die Instrumentierung so dermaßen plump ist. Beim ersten Hördurchgang ist die Musik zumindest recht süffig, ohne großen Leerlauf - das ist ja für Balfe alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das Hauptthema wird passabel verarbeitet. Das spielerisch Leichte der ersten Verfilmung bzw. Vertonung fehlt aber leider völlig. Klar, es muss eben düster-melancholisch sein. Ach ja, das lakonische "The Tales of Lee Scoresby" klingt arg nach Zimmers Sherlock Holmes bzw. Morricone. Kein Totalausfall, in Teilen ganz nett. Aber eben auch in der immer gleichen Soßen-Ästhetik aus der Zimmer-Schmiede gehalten. PS: Ich mag die erste Verfilmung der Reihe, die ja nach einem Film aus kommerziellen Gründen abgesägt wurde, eigentlich sehr gerne. Die märchenhaft-leichte Ästhetik war sehr hübsch, Desplats Musik für mich wunderbar feinsinnig. Aber in der Zeit der schwergewichtigen Tolkien-Verfilmung gab es natürlich eine gewisse Fantasy-Übersättigung beim Publikum bzw. wurde alles mit dem Bombast und der Epik der Jackson-Filme verglichen.Da musste das zwangsläufig scheitern. Eigentlich im Nachhinein sehr schade. Und wetten, dass sie die Fernsehserie auch nicht bis zum Ende durchhalten?
  3. Würde noch Toothless. Smitten und As long as he's safe einbauen. Ich bin ja auch kein Fan von Powells 80 Minütern, aber hier finde ich die Musik doch fast immer delikat, reizvoll instrumentiert und mit einer Ballett-artigen Eleganz ausgestattet. Man merkt Powell die durch seine Konzertwerke gewonnene Erfahrung an. Wenn man die Vorgänger-Filmmusiken nicht mochte, wird man hier natürlich auch nicht glücklich. Aber ich finde die Musik schon deutlich gelungener als Solo oder Newton Howards Fantastic Beasts.
  4. Ich finde die Musik außergewöhnlich gut. Powell wirft da viel in die Wagschale, großes Orchester + Chor und eine üppige, überbordende Klangsprache. Eine solche Kombination ist in den lezten Jahren viel zu oft mit ungelenkem Bombast schief gegangen. Doch die Balance stimmt hier. Selbst über 80 Minuten hängt die Musik nicht durch, ist fast immer thematisch durchgearbeitet. Das "Drachen-Liebesthema" ist ein Traum. Und selb st in den Schlachtsequenzen übertreibt es Powell dieses Mal nicht. Klar hat das auch einen Hang zum Kitsch und zur großen Hollywood-Geste, aber ich habe derlei lange nicht mehr so versiert gehört wie hier. Vielleicht bislang Powells reifeste Filmmusik.
  5. Nomininiere noch: Yomeddine, IOmar Fadel. (feine fröhliche folkloristische Musik, erinnert an Beasts of the Southern Wild)
  6. Ja, habe ihn schon gehört. Eine zurückhaltende Vertonung, die aber einen spröden Charme besitzt. Wunderschön ist das Liedthema, mit dem Doyle bruchlos an frühere "Shakespeare"-Musiken von ihm anknüpft. In einem extrem schwachen Filmmusik-Jahr ist das noch halbwegs ein Lichtblick. Aber nicht zu viel erwarten. An "Much Ado" oder "As you like it" ist hier nicht zu denken.
  7. All is true, Patrick Doyle (oder gilt der erst für 2019, in den USA hatte er 2018 ausgewählte Aufführungen)
  8. Otros Mundos, Carlos M. Jara (sehr empfehlenswert, gibt's bei youtube)
  9. Eine feine Musik, die im Detail auch sehr eigenwillig instrumentiert ist wie z.B. "Dream of Egypt". In einem schwachen Filmmusik-Jahr eine der besten Musiken.
  10. Nur ein erster Eindruck vom Nebenbeihören: Sehr ordentliche Musik, die aber zu keiner Sekunde wirklich aufhorchen lässt. Ohne eine gute, prägende Idee ist Minimalismus in der Filmmusik aber für mich ohnehin ziemlich ausgelutscht.
  11. Die Musik versucht sich zwar mir R&B Elementen von der Gleichförmigkeit im Genre abzusetzen, aber mich überzeugt das abseits einzelner Momentaufnahmen überhaupt nicht. Es fehlt der aufufernden Komposition völlig an Struktur & Entwicklung. Die wenigen thematischen Akzente bleiben dazu blass. Hab schon beim ersten Hören nicht bis zum Ende durchgehalten.
  12. Etwas verspäter hier meine Kritik zur Filmmusik: http://www.filmmusik2000.de/tomb-raider-tom-holkenborg Allerdings hole ich etwas weiter aus
  13. Höre die CD gerade nebenbei. Kann schon sein, dass der Einspielung bei der Intonation hier und da die Schärfe oder die Dringlichkeit des Originals fehlt. Gerade in den dramatischen Ausbrüchen. Dafür sind die lyrischen Passagen wunderschön mit viel Wärme gespielt. Von einer Katastrophe oder einem angeblich überforderten Orchester ist das alles weit entfernt. Finde die Aussagen von Muething da völlig überzogen. Und dass sich die Produzenten über solche einfach mal dahingerotzen Meinungsbekundungen ärgern, kann ich auch gut verstehen.
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