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Mike Rumpf

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  1. Ich hätte diese Parallelen auch nie erkannt, für mich auch ein "Allerwelts-Minütchen", das es so vermutlich in x unterschiedlichen Filmmusiken irgendwie so ähnlich gibt. Ist wirklich nicht so entscheidend, was die Musik angeht. Habe momentan nicht so viel Zeit ins Kino zu gehen. Die Musik selbst ist mir dem ersten Eindruck nach etwas zu sehr ein Pastiche aus vielen anderen Williams-Kompositionen, bei der ich ständige irgendwelchen Assoziationen herjage, sei es Amistad, A.I., E.T. oder Close Encounters. Die Themen sind aber sehr schön. Muss dem Ganzen aber sicher noch etwas Zeit geben.
  2. Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht allen Themen-Recyclings bei Sarde?
  3. Wegen The Matchmaker lohnt sich die Disc aber trotzdem, oder? Die Ausschnitte klingen zumindest sehr schön. Music Box bräuchte ich jetzt auch nicht unbedingt noch einmal...
  4. Das ging mir während des Sehens ähnlich, obwohl ich die Musik schon wahrgenommen habe. Ich wollte deshalb erst auch gar keine Kritik schreiben, weil zu belanglos. Dann habe ich die Promo gehört und fand die überraschend unterhaltsam und auch thematisch gar nicht übel.
  5. The Devil Wears Prada (Theodore Shapiro) Habe kürzlich den ersten Film zum ersten Mal gesehen: eine vergnügliche Komödie mit glänzender Meryl Streep, die sicher etwas überschätzt wird. Wirklich unterhaltsam und spaßig ist allerdings die Filmmusik von Theodore Shapiro irgendwo zwischen Heist-Movie und den üblichen RomCom-Versatzstücken. Sehr schöne, variantenreiche Komödienmusik. Leider bis auf die Promo bislang unveröffentlicht. Eigentlich erstaunlich angesichts der Beliebtheit des Films. Ausführliche Kritik unter https://www.filmmusik2000.de/the-devil-wears-prada-theodore-shapiro-mission-arbeitsmarkt
  6. Generell erscheint es mir so, als wenn die US-Filmmusik-Kritik generell (und nicht erst seit gestern) mit positiven Kritiken nicht geizt und die Messlatte niedriger anlegt. Wir Deutschen meckern da mehr (ich ja auch in meiner Avatar 3-Kritik unter https://www.filmmusik2000.de/avatar-fire-ash-simon-franglen-verwaessertes-pandora) . Ob das etwas mit kulturellen Unterschieden zu tun hat, vermag ich nicht zu sagen. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass es ungut ist, wenn man zu nahe an den Komponisten und der Filmwelt dran ist. Wenn man die Leute persönlich kennt, ist das natürlich toll. Aber es besteht eben auch die Gefahr, dass man die kritische Distanz verliert. Ich persönlich mag den ersten Avatar sehr gerne, finde die Fortsetzung-Musiken aber trotz vereinzelter Highlights deutlich schwächer. Auch so ein Phänomen der letzten Jahre: überlange Kompositionen, bei denen man sich das Hörenswerte mühsam zusammenkratzen muss, weil es keine sinnvoll editierten Albumfassungen mehr gibt. In Zeiten von Streaming-Plattformen wäre es doch ein Leichtes, beides umzusetzen: eine Playlist mit der musikalischen Essenz und eine Komplettfassung für die Komplettlisten. Noch ein Gedanke zu "Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score.". Das ist für mich auch völlig okay. Aber als Kritik/Empfehlung gedacht für ein größeres Publikum ist mir das persönlich zu undifferenziert. Ich finde es toll, wenn sich jemand für eine Sache so sehr begeistern kann (ist viel zu selten so), aber wo steckt denn genau der Mehrwert im Urteil für andere? Der entsteht doch erst dann, wenn jemand erklären kann, warum eine Musik eben mehr ist als nur "generische RCP-Einheitssoße", mal ganz abgesehen davon, dass das meiner Meinung nach selbst auf Avatar 3 nicht zutrifft.
  7. I Crudeli finde ich auch stark. Hab kürzlich über (den lohnenden) Film und Musik geschrieben: https://www.filmmusik2000.de/i-crudeli-ennio-morricone-ein-sarg-mit-geld-und-eine-einsame-trompete
  8. Lohnt sich eigentlich die Originalserie? Hab die nie gesehen. Oder wäre das aus heutiger Sicht ziemlich dated? Der Kinofilm war ja story-mäßig ziemlich dünn. Ist die Serie da interessanter?
  9. Fallout - Season 2 (USA 2025) Vorab: Ich bin kein Gamer, hatte aber an der ersten Staffel durchaus Spaß, die mit ihren gesellschaftskritischen Ansätzen und einigen intelligenten Handlungselementen (wie die Parallelwelt der Vaults) durchaus gute Ansätze hatte. Die zweite Staffel ist nun leider ein ziemlicher Totalausfall: Schlampig hingerotzte Drehbücher mit zahllosen Deus-Ex-Machina-Momenten wie der Kakerlakenangriff, plotholes und im Kern einer Wiederholung der ersten Season machen die neuen Folgen unfassbar zäh. Mag sein, dass die Spiele den Plot so vorgeben, aber in Serie trägt das nicht, weil es schlichtweg nichts zu erzählen gibt. Es gibt ein, zwei Plotpoints, die hätte man auch in einer Folge abhandeln können. Hier ist es unendlich zerdehnt, spannungsarm und öde.
  10. Aber es besitzt nichts Heroisches, keinen Pathos, es ist nicht bombastisch genug. Das ist glaube ich der Punkt.
  11. Wobei ich diesen 10-Minuten-Loop auch etwas enervierend fand (nicht das Stück an sich). Es liegt, glaube ich, auch an der grundsätzlichen Musikkonzeption. Wenn nicht das große Orchester spielt und sich nicht sofort ein Hauptthema einprägt, sind viele Hörer/Kritiker raus.
  12. Naja, bei den IFMCA-Nominierungen sieht es ja auch nicht groß anders aus. Bei "Beste Musik" des Jahres findet man da eben auch nur die beliebtesten Mainstream-Scores des Jahres. Die Nominierungen sind deshalb nicht per se falsch oder schlecht, aber es ist eben ein Problem der Mehrheitsfähigkeit und auch davon, was die Abstimmenden wirklich gehört haben. Bei Frankenstein hat jeder mal zumindest reingehört, bei Bugonia wäre ich da nicht so sicher.
  13. Wenn es um die beste audiovisuelle Wirkung und ein einzelnes Stück geht, würde ich immer "The Ecstasy of Gold" aus The Good, the Bad and The Ugly oder "Adventure on Earth" aus E.T. nennen. Aber das lenkt vom Thema ab.
  14. Man müsste auch unterscheiden, zwischen „bester Musik im Filmkontext“ und „bester Musik, die für einen Film komponiert wurde“. Ben Hur ist schon eine gute Wahl, verknüpft herausragende Qualität mit einer gewissen Breitenwirkung. Ich würde aber, um eine andere Musik zu nennen, Korngolds The Sea Hawk nennen.
  15. Last Minute entry: WASHINGTON BLACK, Cameron Moody
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