Mike Rumpf
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Simon Franglen - AVATAR Fire and Ash
Mike Rumpf antwortete auf scorefuns Thema in Scores & Veröffentlichungen
Generell erscheint es mir so, als wenn die US-Filmmusik-Kritik generell (und nicht erst seit gestern) mit positiven Kritiken nicht geizt und die Messlatte niedriger anlegt. Wir Deutschen meckern da mehr (ich ja auch in meiner Avatar 3-Kritik unter https://www.filmmusik2000.de/avatar-fire-ash-simon-franglen-verwaessertes-pandora) . Ob das etwas mit kulturellen Unterschieden zu tun hat, vermag ich nicht zu sagen. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass es ungut ist, wenn man zu nahe an den Komponisten und der Filmwelt dran ist. Wenn man die Leute persönlich kennt, ist das natürlich toll. Aber es besteht eben auch die Gefahr, dass man die kritische Distanz verliert. Ich persönlich mag den ersten Avatar sehr gerne, finde die Fortsetzung-Musiken aber trotz vereinzelter Highlights deutlich schwächer. Auch so ein Phänomen der letzten Jahre: überlange Kompositionen, bei denen man sich das Hörenswerte mühsam zusammenkratzen muss, weil es keine sinnvoll editierten Albumfassungen mehr gibt. In Zeiten von Streaming-Plattformen wäre es doch ein Leichtes, beides umzusetzen: eine Playlist mit der musikalischen Essenz und eine Komplettfassung für die Komplettlisten. Noch ein Gedanke zu "Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score.". Das ist für mich auch völlig okay. Aber als Kritik/Empfehlung gedacht für ein größeres Publikum ist mir das persönlich zu undifferenziert. Ich finde es toll, wenn sich jemand für eine Sache so sehr begeistern kann (ist viel zu selten so), aber wo steckt denn genau der Mehrwert im Urteil für andere? Der entsteht doch erst dann, wenn jemand erklären kann, warum eine Musik eben mehr ist als nur "generische RCP-Einheitssoße", mal ganz abgesehen davon, dass das meiner Meinung nach selbst auf Avatar 3 nicht zutrifft. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mike Rumpf antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
I Crudeli finde ich auch stark. Hab kürzlich über (den lohnenden) Film und Musik geschrieben: https://www.filmmusik2000.de/i-crudeli-ennio-morricone-ein-sarg-mit-geld-und-eine-einsame-trompete -
Neue STARGATE-Serie ... Komponist schon bei der Arbeit...
Mike Rumpf antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Lohnt sich eigentlich die Originalserie? Hab die nie gesehen. Oder wäre das aus heutiger Sicht ziemlich dated? Der Kinofilm war ja story-mäßig ziemlich dünn. Ist die Serie da interessanter? -
Fallout - Season 2 (USA 2025) Vorab: Ich bin kein Gamer, hatte aber an der ersten Staffel durchaus Spaß, die mit ihren gesellschaftskritischen Ansätzen und einigen intelligenten Handlungselementen (wie die Parallelwelt der Vaults) durchaus gute Ansätze hatte. Die zweite Staffel ist nun leider ein ziemlicher Totalausfall: Schlampig hingerotzte Drehbücher mit zahllosen Deus-Ex-Machina-Momenten wie der Kakerlakenangriff, plotholes und im Kern einer Wiederholung der ersten Season machen die neuen Folgen unfassbar zäh. Mag sein, dass die Spiele den Plot so vorgeben, aber in Serie trägt das nicht, weil es schlichtweg nichts zu erzählen gibt. Es gibt ein, zwei Plotpoints, die hätte man auch in einer Folge abhandeln können. Hier ist es unendlich zerdehnt, spannungsarm und öde.
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Der beliebteste Soundtrack 2025 / Runde 2
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Aber es besitzt nichts Heroisches, keinen Pathos, es ist nicht bombastisch genug. Das ist glaube ich der Punkt. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Runde 2
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Wobei ich diesen 10-Minuten-Loop auch etwas enervierend fand (nicht das Stück an sich). Es liegt, glaube ich, auch an der grundsätzlichen Musikkonzeption. Wenn nicht das große Orchester spielt und sich nicht sofort ein Hauptthema einprägt, sind viele Hörer/Kritiker raus. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Runde 2
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Naja, bei den IFMCA-Nominierungen sieht es ja auch nicht groß anders aus. Bei "Beste Musik" des Jahres findet man da eben auch nur die beliebtesten Mainstream-Scores des Jahres. Die Nominierungen sind deshalb nicht per se falsch oder schlecht, aber es ist eben ein Problem der Mehrheitsfähigkeit und auch davon, was die Abstimmenden wirklich gehört haben. Bei Frankenstein hat jeder mal zumindest reingehört, bei Bugonia wäre ich da nicht so sicher. -
Der beste Soundtrack aller Zeiten
Mike Rumpf antwortete auf Mistermaffays Thema in Filmmusik Diskussion
Wenn es um die beste audiovisuelle Wirkung und ein einzelnes Stück geht, würde ich immer "The Ecstasy of Gold" aus The Good, the Bad and The Ugly oder "Adventure on Earth" aus E.T. nennen. Aber das lenkt vom Thema ab. -
Der beste Soundtrack aller Zeiten
Mike Rumpf antwortete auf Mistermaffays Thema in Filmmusik Diskussion
Man müsste auch unterscheiden, zwischen „bester Musik im Filmkontext“ und „bester Musik, die für einen Film komponiert wurde“. Ben Hur ist schon eine gute Wahl, verknüpft herausragende Qualität mit einer gewissen Breitenwirkung. Ich würde aber, um eine andere Musik zu nennen, Korngolds The Sea Hawk nennen. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Last Minute entry: WASHINGTON BLACK, Cameron Moody -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Leider bislang nicht offiziell. Es gibt aber eine Promo vom Komponisten. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
Mike Rumpf antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Das kriegen wir erhöht: JAY KELLY, Nicholas Britell BALLAD OF A SMALL PLAYER, Volker Bertelmann DEN SIDSTE VIKING, Jeppe Kaas SIRAT, Kangding Ray -
Danke für den Tipp. Es ist schon wirklich ein Jammer, dass von Enzo Rossellini so wenig verfügbar ist. Das ist ja auch filmhistorisch einfach ’ne große Lücke.
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Cam Sugar: Il Clan Dei Siciliani - Ennio Morricone (2CD)
Mike Rumpf antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Schöne Musik, hatte sie ja vor gar nicht langer Zeit vorgestellt. Aber 2 CDs braucht man davon sicher nicht, ein paar Bonusstücke gab es ja auch schon bei der erweiterten Quartet-Fassung. Und klanglich war das auch okay. -
Ich muss den Film unbedingt mal wieder sehen. Generell stört mich da die CD-Fassung, die man umständlich programmieren muss, um den reinen Score zu bekommen. Wenn dann noch etwas Musik hinzukommt, wäre ich schon zufrieden.
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Es gibt schon noch einige Sachen, die ich mir wünschen würde, aber sicher keine "holy grails": JFK - John Williams (die bisherige CD ist ziemlich unausgegoren) Una Storia Italiana - John Williams (ob der noch erhalten ist?) Joan of Arc - Hugo Friedhofer (unsäglicher Film, aber großartige Musik) Sphere Complete - Elliot Goldenthal (toller Score, leider nur bislang 30 Minuten bei Varèse) I Confess - Dimitri Tiomkin Mulan Complete - Jerry Goldsmith The Postman - James Newton Howard (die bisherige CD ist viel zu kurz) The Prince of Egypt - Hans Zimmer (den hätte ich schon gerne erweitert, ist aber eher aus nostalgischen Gründen) die Fernsehmusiken von John Williams für Robert Altman Mal irgendetwas von Renzo Rossellini zu den Filmen von Roberto Rossellini (das kommt dem Holy Grail vielleicht am nächsten, weil völlig unwahrscheinlich)
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Only Murders in the Building - Season 2 & 3 (Hulu) Die Krimikomödien-Serie mit Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez macht auch in der zweiten und der etwas abfallenden dritten Staffel einigen Spaß. Essenziell sind beide Staffeln aber dennoch nicht. Stark in der dritten Staffel: die Nebenrolle von Meryl Streep. Leider ist der Whodunnit da allerdings nicht so überzeugend, wie in den ersten beiden Seasons und Short & Martins Eitelkeiten fangen mitunter auch an, an den Nerven zu zerren. Aber als leichte Unterhaltung kann man sich das schon ansehen.
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The Diplomat - Season 1 (Netflix) Die Diplomatin Kate Wyler wird zur neuen US-Botschafterin in London ernannt. Doch ihre Ernennung wird von einem Terroranschlag auf einen britischen Flugzeugträger überschattet. Gleichzeitig liegt ihre Ehe mit dem Ex-Botschafter Hal mehr oder weniger in Trümmern, doch beide halten den Schein aufrecht. Hal hat aber damit zu tun, im Schatten seiner Frau zu stehen. Gleichzeitig knüpft Kate einen engen Kontakt zum britischen Außenminister.... Ich habe lange keine Serie mehr gesehen, die so stark beginnt in den ersten 2-3 Folgen, die aber danach qualitativ ebenso stark einbricht. Am Anfang macht es Spaß, den präzisen Dialogen zuzuhören und Kate (gespielt von der großartigen Keri Russell) bei ihren Gehversuchen als Botschafterin zu begleiten. Der Serie gelingt es, auch kleinen Nebenfiguren viel Profil zu geben. Doch mit jeder vergehenden Folge kommt die Serie immer mehr zum Stillstand. Es wird viel geredet, aber wenig gesagt. Wie hier Diplomatie betrieben wird, wirkt schon ziemlich banal. Völlig absurd, dass Kate ständig auf Außenminister und Prime Minister trifft, als hätten die und sie selbst keine anderen Termine. Das Hin und Her zwischen Kate und Hal geht schnell auf die Nerven und das ganze Liebesgeplänkel zwischen den Figuren erscheint für die Geschichte schlichtweg unnötig. Und weil das alles so fürchterlich zerdehnt erzählt ist, kaum einmal auf den Punkt kommt, schafft es die erste Staffel auch nicht, den Anschlags-Plot in acht Folgen auszuerzählen. Hochgelobte Serie mit vielen Preisen, die sich letzendlich als ziemlich durchschnittlich entpuppt. Auch wenn der Cliffhanger am Ende im Prinzip funktioniert: Ich habe da keine Lust mehr, weiterzuschauen. (Fußnote: Auch filmmusikalisch ist die Serie ein kompletter Totalausfall.)
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Der Pass - Staffel 3 Es ist vielleicht der Grabgesang auf den Nordic-Noir-Krimi, der in der dritten Staffel von Der Pass gesungen wird. Hier ist alles düster, traumatisiert und ausweglos. Die Ermittler kämpfen mehr mit sich selbst, als dass sie den neuerlichen Serienmörder suchen, und dann wird noch einmal alles hineingeworfen: Kindesmissbrauch, Reichsbürger, religiöse Fanatiker und eine Sage aus dem Salzburger Land. Das ist alles ambitioniert bis experimentell inszeniert und weiterhin gut gespielt, bricht aber unter der eigenen Last komplett zusammen, weil die 6 Stunden Schwermut nicht substanziell mit Inhalt gefüllt werden und der eigentliche Krimiplot sehr banal ist. Die statische, eher enervierende Sound-Design-Filmmusik bremst das Ganze zudem völlig aus. Leider eine ziemliche Enttäuschung nach den überwiegend gelungenen ersten beiden Staffeln.
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Hab mal durchhören können. Gibt tatsächlich einige nette Stücke, die nicht auf dem OST waren. Das Hauptthema ist eingängig. In Teilen durchaus eine schöne Musik, aber insgesamt auch eher Debney-typische Stangenware ohne echte Inspiration und Leidenschaft am Sujet. Irgendwie klingt der Mix auch immer noch breiig, wenig transparent, sodass die orientalischen Klangfarben kaum zur Geltung kommen. Und Varèse hat natürlich auch wieder geschlampt: https://www.jwfan.com/forums/index.php?/topic/37592-john-debneys-the-scorpion-king-2002-new-2025-varese-sarabande-2-cd-deluxe-edition/&do=findComment&comment=2105283 Das Stück in Mono ist echt ne Frechheit.
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Nosferatu - Robin Carolan/Sacred Bones Records
Mike Rumpf antwortete auf Osthunters Thema in Scores & Veröffentlichungen
Vielleicht zur Diskussion noch meine Kritik zu Film und Musik: https://www.filmmusik2000.de/nosferatu-robin-carolan-mehr-schatten-als-licht