-
Gesamte Inhalte
9.332 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Beiträge von Lars Potreck
-
-
vor 6 Stunden schrieb Mistermaffay:
Danke für deine Ausführungen
.
Wirst du bei lauten Passagen dann im Verlaufe des Scores nicht manchmal wach? Oder stellst du es wirklich so leise ein, dass es nichts ausmacht?
Über welche Hardware hörst du zum Einschlafen die Musik (Kopfhörer, InEars, Handy, Stereoanlage,..) ?
North’s DRAGONSLAYER…interessant.. ich bin letztens bei diesem Score tatsächlich auch eingeschlafen 😅. Aber das war keine Absicht: Ich hörte wohl zu spät Musik und der Tag war recht anstrengend, sodass mein Gehirn nicht mehr in der Lage war solch anspruchsvolle Reize einzuordnen und sich stattdessen wohl in den Ruhemodus begeben hat.
Hörst du Scores wie bspw. PLANET OF THE APES aus deinem Einschlafprogramm aber auch mal sehr bewusst tagsüber?
Ich höre ab und zu Randy Edelmans Zehn Gebote.😁 Melodisch kann es schon sein, aber halt nicht sowas wie Lion King, Backdraft, Speed 2, Air Force One, etc. Die würde ich durchhören, weil die "zu eingängig" sind. Zum Einschlafen höre ich über Stereoanlage mit Sleep Timer. Manchmal mach ich auch selbst aus, weil ich die Musik zwar immer noch höre, aber den Schlafpunkt so gut wie erreicht habe. Gestern Abend bei 6 Underground war ich glaube ich bei Titel 4 weg.😁 Ich höre die Musik sehr leise. Ich brauche einfach was zu Anfang im Hintergrund. James Horners Flightplan und The Forgotten höre ich auch sehr gerne.
Planet of the Apes höre ich durchaus auch auf der Couch mit Augen zu, bekomme aber alles mit. Ich lasse so die Musik einfach auf mich wirken. Ich höre sie bewusst, aber immer noch oberflächlich, da ich ja nichts analysieren möchte. Wobei ich durchaus Feinheiten mitbekomme. Mir geht es dabei nur um Spaß haben und genießen.
-
vor 3 Stunden schrieb Mistermaffay:
Ich finde das gerade wirklich sehr spannend, weil das bei uns beiden anscheinend sehr unterschiedlich ist
. Aber mich interessieren immer die anderen Sichtweisen (vor allem wenn sie so stark von meiner abweichen) und die Beweggründe dahinter. Von daher: Danke für deine Offenheit
Ich höre Musik SEHR analytisch (zumindest die meiste Zeit) - dies ist zumeist mein Anspruch. Wobei es auch auf den Komponisten ankommt: Einen Hans Zimmer analytisch zu hören, bringt einen nicht wirklich weiter - seine Musik, bspw. LAST SAMURAI, LION KING oder GLADIATOR höre ich eher „mit dem Herzen“. Da gibt es nicht so viel mit dem Kopf zu analysieren.
Aber die meisten Scores von bspw Alex North, Jerry Fielding oder Jerry Goldsmith (vor allem 60er Jahre) will ich sehr aktiv und analytisch hören. Ich habe ansonsten das Gefühl diesen extrem ausgeklügelten und raffinierten Meisterwerken nicht gerecht zu werden.
Aber natürlich dudelt bei mir auch mal die Filmmusik eher im Hintergrund , bspw beim Haushalt machen. Aber selbst dann bin ich bemüht möglichst genau hinzuhören.
Also hörst du die atonale Musik von bspw einem PLANET OF THE APES wie andere ein Hörspiel hören (zum Einschlafen)? Beruhigt dich daran, dass du den Score so lange schon kennst? Oder was genau ?
Das kann man so sagen.
Ich höre seit meiner Kindheit immer was zum Einschlafen. Zu Anfang waren es Hörspiele auf Kassatte. Lieder haben nie funktioniert. Und als das dann bei mir mit Filmmusik losging, bin ich dahin gewechselt. Dank Sleep Timer funktioniert das einwandfrei. Letztendlich höre ich fast alle Score Stile. Aber sowas wie The Rock, Armageddon, Twister, etc. nicht. Zu melodisch und gleichförmig und "heiter". Da kann ich dann nicht "weghören". Ich höre die Musik ja auch recht leise, so dass ich sie noch gerade am Anfang wahrnehme, ohne dass sie meine Konzentration auf sich zieht. Ich höre auch sehr gerne Scores von Graeme Revell. Daredevil, Below und ganz häufig Aeon Flux. Dragonslayer von North höre ich dazu auch gerne.
Was ich zum Einschlafen höre hängt davon ab, worauf ich in dem Moment Lust habe und wie meine generelle Stimmung so ist und was ich vielleicht gerade geschaut habe.
Bei Planet of the Apes mag ich einfach das Atonale. Die Musik läuft gut nebenbei her, ohne automatisch die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ich kann mich bei solcher Musik "geistig" besser abkoppeln und schlafe so besser ein.
Wenn ich hier Scores vorstelle, höre ich zu diesem Zweck dann auch genauer hin. Meine Beschreibungen dazu beziehen sich aber mehr darauf, wie ich sie wahrnehme. Ob mir die Themen gefallen, wie die Instrumentierung ist, etc. Aber nicht so wirklich der technisch kompositorische Aspekt. Also alles eher oberfächlich.
Heute gibt es 6 Underground von Balfe. Diese harsche Elektronik und die einfachen ruhigen unohrwurmigen Themen sind perfekt dafür
-
1
-
-
Im Moment höre ich Bryce Dessners Musik zum Liebesfilm We Live In Time. Dessner komponierte einen minimalistisch emotionalen Score für Klavier Orchester, gemixt mit etwas Elektronik. Das Hauptthema ist wunderschön und auch die weiteren Motive sind nett gestaltet. Die Musik ist eindringlich ohne in Kitsch zu verfallen. Stilistisch ist die Musik für einen heutigenLiebesfilm jetzt nicht ungewöhnlich, aber als knapp 38 Minuten Album ist der Score sehr eindringlich und kurzweilig. Das Hauptthema find ich den Knaller. Eines dieser Stücke, die mich sofort aufhorchen lassen. Wirklch schöne Musik.
-
vor 4 Minuten schrieb Mistermaffay:
Von Goldsmith PLANET OF THE APES zum Einschlafen. Krass .. habe ich echt noch nie gehört
und kann mir das auch schlecht vorstellen. Ein solcher Score ist doch viel zu aufregend 😁 das würde bei mir wieder alles in Wallung bringen.
Andere Frage: Hast du dann nicht das Problem, dass du bspw bei PLANET OF THE APES unweigerlich einschläfst, wenn du ihn abends in Ruhe hören möchtest (nicht mit dem Zweck dabei einzuschlafen), weil dein Gehirn so konditioniert wurde? Weißte was ich meine?
Ich höre meine Scores sehr oft auf der Couch mit Augen zu. Aufmerksam zuhören ist nicht meine Art des "Musikkonsumierens." Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen. Wenn ich nicht "einschafen" möchte, sitze ich am Rechner und höre über Kopfhörer. Wobei das meistens melodische und auch krawallige Scores sind. Bad Boys II z.Bsp. Der wird dann schön laut gehört. Ich konsumiere Filmmusik wie ander Pop- oder Rockmusik.Vor einigen Wochen hatte ich mal eine Woche lang zum EInschlafen verschiedene Sinfonien von Schostakowitsch gehört. Ich höre Musik generell oberflächlich. Entscheidend ist, wie sie auf mich wirkt, wie die Themen klingen und das Zusammenspiel der Instrumente. Also eher der Klang als der Inhalt.
Zu Deiner Frage. Ich schlafe nicht ein, aber die Augen fallen trotzdem zu.
Nicht weil es langweilig ist, sondern weil ich mich "fallen lasse". Es beruhigt mich.
-
2
-
-
vor 2 Stunden schrieb Mistermaffay:
Spannend .. habe ich so noch nie gehört. Welche Scores stellen denn deine Top5 dar (fürs Einschlafen) ?
Top 5 Scores habe ich nicht, aber der Komponist der dafür am häufigsten im Player landet is Jerry Goldsmith. Ransom, Outland, Planet of the Apes. The Cassandra Crossing, etc. Nie Bombast und schon gar kein RCP Bombast. Von RCP landet of Smillas Sense of Snow im Player. Von Jablonsky Texas Chainsaw Masacre: The Beginning, Dreamcatcher von James Newton Howard. Vin Christopher Young halt Sinister und die Grudge Scores. Von John Williams Minority Report und War of the Worlds. Wenn es doch mal melodisch wird, ist es auch oft Williams. Hier sehr oft Always und Gefährten. Switchback von Poledouris oder auch Subspecies von The Aman Folk Orchestra. Von Djawadi ist es oft Dracula.
-
vor 33 Minuten schrieb Stese:
Ich habe bis zu diesem Thread noch nicht mal von der Existenz dieses Filmes gewusst. 🤣
Hab auch keine Streaming-Abos.
Einiges gibt es leider nur da.
-
Ich habe mich nach einigen Jahren mal wieder an den Film 6 Underground von Michael Bay gewagt. Bei erstmaliger Sichtung gefiel er mir damals nicht wirklich. Und die damaligen Probleme sind mir auch jetzt wieder aufgestoßen, wenn auch etwas wohlwollender diesmal. Die Figurenzeichnung ist immer noch katastrophal und eine ist unsympathischer als die andere. Zum Glück legt sich das Dank des Drehbuchs im letzen Drittel etwas, wobei es meiner Meinung nach hätte viel früher kommen müssen. Hinzu kommt der absolut nervige Humor und die dämlichen Sprüchen. Das ist Bad Boys II Niveau x 10. Sehr sehr grenzwertig. Hinzu kommen Anschlussfehler in der Verfolgungsjagd zu Beginn des Films. Und zwar mehrmals. Das ist bei dieser Budgetklasse einfach nur peinlich. All diese negativen Aspekte fielen bei dieser Sichtung jedoch nicht mehr so stark ins Gewicht, denn Look und Action sind einfach famos, die Action dazu noch großteils handgemacht. Das Budget ist in jedem Frame sichtbar, dazu noch schön knallbunt. Der Film sieht einfach geil aus.
Der Score stammt wie schon bei 13 Hours von Bays neuem Stammkomponisten Lorne Balfe. Und auch dieser gefiel mir diesmal wesentlich besser. Daher höre ich ihn gerade nach langer Zeit mal wieder als Album. Der Score ist überwiegend Elektronik, mit einigen experimentellen Elektronik Passagen. Dazu hört man auch mal die Gitarre, das Piano und das Cello. Schlagwerk und Streicher sind wohl auch Synths. Es gibt wzei schöne ruhige, sehr einfache Themen, welche durch und durch nach Balfe klingen. Haben durchaus Ähnlichkeiten zu seinem Thema aus 13 Hours. Die Action wird durch harsche Elektronik, Rhythmen und Gitarren Passagen dominiert und unterstreicht Bays abgedrehten hyperaktiven Inszenierungsstil sehr gut. Die schönen ruhigen Themen kommen dann in den emotionalen, in Zeitupe inszenierten Szenen zum Einsatz. Bild und Ton wirken dann zusammen wie geleckt und der Name Michael Bay springt einem förmlich ins Gesicht. Wobei das in jeder Szene der Fall ist.
Das Schnittgewitter zu Anfang des Films hätte aber auch von Tony Scott stammen können, wenn er da noch gelebt hätte.
Nach dieser Sichtung muss ich sagen, dass ich den Film durchaus gerne auf Scheibe gehabt hätte, denn trotz seiner Probleme ist er sehr cooles und geil aussehendes Actionspektakel. Der Score ist für Leute, die so einen Scorestil mögen. Wobei es aber auch für die meiner Meinung nach kein Must Have ist. Die ruhigen Stücke gefallen mir aber sehr und einige Actionrhythmen taugen gut zum Fahrradfahren.
-
Am 26.5.2026 um 17:59 schrieb Mistermaffay:
SINISTER zum Einschlafen?😳 hui, du bist aber ne harte Socke hm?😅
In der Regel Thriller oder Horror. So unmelodisch wie möglich und am besten noch schön düster. Alles andere zieht die Augmerksamkeit auf sich und läuft nicht mehr so nebenher.
-
vor 7 Stunden schrieb Mistermaffay:
Ich kann ja verstehen, dass man die quasi-religioso Elemente mag ( St. Christopher Titel).
Aber beim Rest (Passenger Titel) ist es für mich nicht nachvollziehbar. Das ist stellenweise sogar musique concrete..! Irgendwelche Uhren ticken, Türen gehen zu, Gegenstände rappeln und klappern.
Im Film vielleicht effektvoll und sinnig. Aber um es sich im Kontext FilmMUSIK anzuhören, ist das eher belastend 😅Ich höre sowas oft zum Einschlafen. Youngs Sinister Score rotiert dafür öfter im Player. Letzte Woche auch erste seine beiden The Grudge Scores dazu gehört.
-
Balle Perdue 2 - Romain Trouillet
Balle Perdue 3 - Guillaume Roussel
Citadel Season 2 - Jeff Russo
Scream 7 - Marco Beltrami
Solace - BT
Turbulence - Marcus Trumpp
Underdog - Randy Edelman
Jack Ryan: Ghost War - R. Djawadi & William Marriot
-
Isham ist durchaus prägnant im Drama Fach und Themen schreiben kann er auch. Seine Titelmusik zu Chicago Hope ist ausgezeichnet und auch seine Performance von Hans Zimmers Titelmusik zu High Incident ist sehr gut. Ebenso gefällt mir sein Thriller Score zu The Net.
-
vor 5 Minuten schrieb Mistermaffay:
Ja so ist das manchmal
geht mir bspw bei Lorne Balfe & Co. so
Also wenn die Musik so belanglos und austauschbar ist bzw. der Komponist keinen kompositorischen Charakter hat.
Ist belanglos und austauschbar nicht auch ein kompositorischer Charakter? Halt ein negativer. Wobei Balfe klar eine eigene Handschrift hat. Ein Balfe Thema ist klar zuzuordnen im Vergleich z.Bsp ein John Debney Thema. Der Mann hat für mich überhaupt nichts individuelles, was nicht heißt, dass ich seine Sachen schlecht finde.
-
Jetzt höre ich die Musik aus dem tschechischen Animationsfilm Even Mice belong in Heaven. Der Score stammt von Krzysztof A. Janczak. Ein wunderbar thematischer Orchesterscore, welcher sehr verspielt und abwechslungsreich ist. Das Hauptthema ist wunderschön und sehr eingängig. Es hat meiner Meinung nach leichte Ähnlichkeit zum Thema aus Polar Express. Mit ca. 76 Minuten ist das Album vielleicht etwas zu lang geraten. Aber dennoch ein sehr schönes Hörerlebnis.
-
Ich habe gestern Abend Dragonheart: Battle fo the Heartfire geschaut. Ein sehr unterhaltsamer 4. Teil, mit einem für Dtv Verhältnisse hochwertigen Look und sehr guten CGI Szenen. Der Drache sieht einfach fantastisch aus und die rumänische Kulisse wurde ansprechend eingefangen, auch wenn der Film in Britannien spielt. Der Score stammt wie beim Vorgänger von Mark McKenzie und ist wie dieser überwiegend, vielleicht sogar komplett mit Samples eingespielt. Man hört das auch den ganzen Film heraus, was aber nicht nachteilig ist, denn es klingt in Verbindung mit den Bildern trotzdem nie billig. Einige Passagen sind auch absichtlich auf Synths ausgelegt. Der Score sorgt mit der Inszenierung durchaus für eine ansprechende Atmosphäre. Thematisch sticht wieder Randy Edelmans Original Thema hervor, von dem McKenzie auch genügend, jedoch nicht inflatinonär, und abwechslungsreich Gebrauch macht. McKenzies eigene Themen sind etwas weniger prägnant, aber dennoch präsent und unterstützen die Szenen sehr gut. Die leicht keltische Musik ist sehr ansprechend geraten. Nur die Actionmusik ist sehr unoriginell, was am Sample Charakter liegt. Funktoinal, mehr aber auch nicht. Unter den gegebenen Umständen aber lieber so, als komplexe Sample Orcheste Actionmusik, die dann tatsächlich billig klingt. Mit knapp 39 Minuten ist das Album auch völlig ausreichend. Insgesamt ein netter Score, der den Film ausgezeichnet unterstützt und auf Album durchaus kurzweilig ist. Ein Must Have ist er aber nicht.
-
1
-
-
vor 6 Minuten schrieb ronin1975:
Mal zur Musik wieder: es würde mich nicht wundern, wenn die im Trailer doch schon Ludwigs Score ist. Ausserdem gabs doch auch schon die Troja Eroberungsszene mal als Ganzes und die war auch schon gescored.
und wenn es Temp war, dann weiss man doch auch schon wohin es gehen wird.
mehr als wummernde Drones, Drums und Frauenjaulen, vielleicht noch ein Duduk würde ich nicht erwarten…
Solo Live Instrumente halt mit Vocals und einigen Synths, auch wenn es die damals noch gar nicht gab. Wie gesagt, ich bin gespannt, ob es überhaupt ein prägnantes Thema geben wird oder überhaupt sowas wie eine Melodie. Wobei Gefühle und Drama kann Nolan meiner Meinung nach überhaupt nicht inszenieren, was die Musik dann oft noch verstärkt.
-
vor 2 Minuten schrieb Stese:
Das ist ja genau die Frage: Trägt das zur Charakterentwicklung im Verlauf des Filmes bei? Könnten die Drehbuchautoren nicht mal auf die Idee kommen, den Humor der Filme zu steigern wie damals? Theoretisch könnte Sulu von Chekov eine Brille geschenkt bekommen (siehe STAR TREK III)... Dann hätte man mal eine andere Lobbyarbeit getätigt, als immer nur die selben NGOs unterstützt. Sowas könnte man dann als echte "Differenzierung" und "Vielfalt" benennen und wahrnehmen.
Überhaupt nicht. Es wird in 5 Sekunden beiläufig abgehakt.
-
vor 2 Minuten schrieb Stese:
Wobei es ja da keine historische Buchvorlage gibt. Damit hätte ich kein Problem.
Mich ärgert nichts mehr. Die Wahrheit wird mittlerweile zur Lüge verdreht und anders herum. Das aktuelle "demokratische" Hollywood hat mich als zahlenden Zuschauer wie viele andere verloren. Daher schaue ich mit Genuß die Filme und Serien der 50er bis 90er. Damals hatte Seven of Nine noch nicht die Kollegin geküsst, die zuvor in Picard verknallt war...
Zulu hat man in der neuen Trilogie ja auch der Lebensweise des Darstellers aus der Original Serie angepasst, denn ich wüsste nicht, dass Zulu schon immer homosexuell war. Kann mich aber natürlich auch irren.
-
vor 2 Stunden schrieb magnum-p.i.:
Mmmh... "Professor Snape. Meister der dunklen Künste!" Leute anders zu besetzen, als sie in Büchern beschrieben werden oder in früheren Filmen dargestellt wurden, geht mir grundsätzlich gegen den Strich. Solche Filme meide ich immer. Es würde mich auch mächtig ärgern, wenn man Axel Foley oder Benjamin Sisko zu einem Weißen oder Asiaten ändern würde.
Ein Reboot von Indiana Jones könnte dahingehend spanned werden.
-
Der Name Christopher Nolan zieht ja durchaus, wie man an Oppenheimer gesehen hat. Von daher werden denke ich zumindest am Anfang die Leute ins Kino rennen, alleine weil es einen neuen Christopher Nolan Film gibt.
-
1997 gab es den TV Zweiteiler The Odyssey. Der Score stammte von Eduard Artemjew. Er hatte Orchester und Synths eingesetzt. Ob Budget bedingt oder aus künstlerischen Gründen weiß ich nicht. Das hat durchaus funktioniert. Hier kann man sich den Score anhören.
-
vor 19 Minuten schrieb TheRealNeo:
Was würde das denn bei Bond charakterlich verändern und wie viele aus dem Publikum kennen überhaupt die Bücher?
Finde ich eher ein schwaches Argument...Warum hat man nicht Harry Potter mit einem scharzen Schauspieler besetzt, sondern Snape? Was hätte es an Harrys Charakter geändert? Man hat es gemacht, weil man eine Quote durchdrücken wollte, aber letztlich keinen Arsch in der Hose hatte, dies konsequent durchzuziehen.
-
1
-
-
vor 5 Minuten schrieb TheRealNeo:
Sehe darin keine Idiotie in einem Fantasy-Stoff wie der Odyssee...
"Die Menschen" sind hoffentlich nur eine Minderheit und merken irgendwann, dass es eine Unterschied macht, ob man immer nur weiße Menschen abbildet oder mehr Vielfalt auf die Leinwand bringt.
Nur ist es ja offensichtlich, dass hier nach Vielfalt besetzt wurde. Wenn etwas auf Vorlagen beruht, sollte man dieser auch schon treu bleiben und sie nicht aus Repräsentationsgründen abändern, was letztlich nur bedeutet, dass nach Quote besetzt wird.
James Bond ist laut den Büchern ein Weißer. Wenn man jetzt für diese Rolle einen schwarzen oder asiatischen Schauspieler nimmt ist es doch offensichtlich, dass man ihn in erster Linie genommen hat, weil er schwarz bzw. asiatisch ist und nicht, weil er perfekt für James Bond ist.
Ich fand den neuen Snow White ja sehr unterhaltsam, aber das da Asiaten und Schwarze im mittelalterlichen Deutschland rumgerannt sind und auch deutsche Namen trugen, ist schlicht auf Quote zurückzuführen.
Man hätte Snow White auch mit einer asiatischen oder schwarzen Schauspielerin besetzen können, denn die Begründung für ihren Namen lag ja darin, dass Sie im Schneesturm geboren wurde und von daher wäre die Hautfarbe dann auch egal gewesen. Nur den Arsch hatte man dann wieder nicht in der Hose.
Ich halte nichts davon, Vorlagen wegen einer bestimmten Quote abzuändern.
-
vor 58 Minuten schrieb Mistermaffay:
Ich mag Göransson‘s Stil grundsätzlich auch. Ich war einer der wenigen, die seinen SINNERS verteidigt haben. BLACK PANTHER finde ich auch stark.
Aber zu argumentieren, dass Göransson ja nun mal seinen Ansatz habe und man das akzeptieren müsse, ist zu einfach gedacht. Wie oft hat Goldsmith bitte seine Herangehensweise und Kompositionsansatz verändert (je nachdem was der Film verlangte)…..Daher bleibe ich dabei: Wenn Göransson ein guter Komponist ist, kann er sich den Anforderungen eines Antike-Historienfilms anpassen. Wenn er hingegen das macht was er zuvor schon gemacht hat, wird es eher schwierig, schätze ich.
Wobei die Frage ist, wo festgeschrieben steht, welche musikalischen Anforderungen ein Antike-Historienfilm hat?
Eventuell könnte man den Diskussionsstrang auch in den Odyssey Thread verlegen.
-
Letztlich kann der Regisseur seinen Film vertonen lassen, wie er will. Ist künstlerische Freiheit. Nur sollte man bei der Begründung auf unsinnige Argumente verzichten. Denn genauso müsste er dann eigentlich auch so argumentieren. “It’s not like synths existed back then”:
-
1
-
Veröffentlichung: PASSENGER - Christopher Young
in Scores & Veröffentlichungen
Geschrieben
Am Ende ist nur wichtig, dass es Dir Freude bereitet, wenn Du entsprechende Musik hörst. Jeder hört anders. Jeder hat andere Prioritäten bei der Musik. "Respekt" zeigt man ja durchaus schon, indem man die Musik öfter hört. Man hört sie ja nicht, weil sie nicht gefällt, sondern weil man gewisse Aspekte an ihr schätzt. Daran ändern auch unterschiedliche Hörvorlieben nichts.