-
Gesamte Inhalte
9.348 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Beiträge von Lars Potreck
-
-
Shore hatte doch bei allen 3 Hobbit Filmen Unterstützung. Lag das nicht daran, dass es zwischen ihm und Jackson Unstimmigkeiten gab?
-
vor 36 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:
Wir sind hier zunehmend überhaupt nicht mehr einer Meinung.
Immer öfter bügelst du hier mit vorschnellen Urteilen über starke und gehaltvolle Musik, während du die Auffassungen anderer Foren-Mitglieder arrogant abkanzelst statt sie als Anregung aufzufassen oder deine eigene Perspektive zu bereichern. "Ich habe mir meine Meinung bereits gebildet", krakeelst du selbstsicher, einen Tag nachdem das Album erschienen ist. WTF?
Wenn ich eines aus meiner "Sozialisation" im Cinemusic-Forum - und durch die Beschäftigung mit (ernsthafter) Filmmusikkritik in den frühen 2000ern - gelernt habe, dann dass sich starke Filmmusik oft erst durch mehrere Hördurchgänge erschließt. Dein grotesk selbstbewusstes Auftreten bei völligem Am-Kern-des-Gegenstands-Vorbei erinnert mich ein bisschen an mein 16-jähriges Ich, das damals zurecht von Michael Boldhaus und Co. zurechtgewiesen wurde... Setz dich mal hin, vertief dich in den Score und poste in einer Woche was zur Musik, wenn du sie gehört hast.
Also bimbam wusste schon am Donnerstag Abend nach der ersten Filmsichtung, dass es sich bei der Musik um ein Meisterwerk handelt. Wozu sich dann eine Woche lang in den Score auf dem Album vertiefen, wenn eine einzige Filmsichtung reicht, um die Genialiät dieser Musik zu erfassen? Dann lieber nur einmal ca. 140 Minuten Zeit aufwenden, anstatt 7x64 Minuten.
-
vor 14 Minuten schrieb Trekfan:
Habe ja oben auch schon geschrieben, dass das total an Akte X erinnert. Vielleicht tue ich dem Film Unrecht, aber ich hatte im Kino die ganze Zeit das Gefühl, mir einen 70s TV Movie anzusehen. Der obendrein wie für die 70s typisch einen guten eher "low key" Score hat. Überhaupt haben mich die Auto-Verfolgungsjagden im Film sehr an entsprechende 70er/80er Produktionen erinnert. So richtig bedrohlich war die Geheimorganisation im Film auch nie. Keine Hubschrauber oder Drohnen, auch nicht irgendwelche Alientechnologie. Da wirkten die Verschwörer in Akte X bedrohlicher und auch geheimnisvoller. Dieses TV Movie Feeling wurde auch noch durch die CGI Tiere unterstützt, die eben auch nicht hochwertig wirkten. Ich habe mir nach den Trailern nicht viel versprochen, bin aber auch nicht positiv überrascht worden.
Klingt dann bisschen nach nem Logikproblem, wenn der Film in der jetzigen Zeit spielt. TV Movie Feeling klingt ernüchternd. Mir vergrault es schon etwas die Atmosphäre, wenn eine TV Serie heute immer noch nach 2000er TV Serie ausschaut. Bei einem Kinofilm ist das ja schon fast Genickbruch. Ich schaue den erst auf Blu-ray.
-
1
-
-
vor 2 Minuten schrieb Mistermaffay:
Ich stimme dem voll und ganz zu. Williams wird diesen Score niemals allein geschrieben haben (was mit 94 Jahren aber auch keine Schande ist).
Vermutlich hat er das melodiöse Grundgerüst noch zu Papier bringen können und den Rest haben seine Orchestratoren gemacht.
Nur schade, dass man versucht diesen Umstand so zu vertuschen..Ist dem denn so? Kerber und Ross werden in ihren Funktionen offiziell ja genannt. Wer wie viel gemacht hat weiß man als Konsument in der Regel doch eh nie,
-
1
-
-
vor 10 Minuten schrieb Stefan Schlegel:
Die Besucherzahlen hier in Deutschland sind im Vergleich zu den USA absolut enttäuschend. Man merkt: Spielberg hat hierzulande einfach keine allzugroße Lobby mehr, ein Massenpublikum ist dafür nicht mehr vorhanden. Bei annähernd 600 Kopien kommt im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag gerade mal ein Besucherschnitt von 200 pro Kino raus. Das ist natürlich weit unter den Erwartungen der hiesigen Kinobranche und der Film muß sich deshalb auch mit Platz 2 - deutlich hinter SCARY MOVIE 6 - begnügen. Ist wohl laut Deadline so ziemlich das einzige europäische Land, wo DISCLOSURE DAY nicht auf der 1 landet.
Ich war am Donnerstag auch drin in Tübingen - außer mir noch ca. 12 Besucher. Auffallend: Überhaupt keine jüngeren Zuschauer dabei, die sonst in US-Blockbuster rennen, dagegen nur städtisches Publikum vom Alter so etwa zwischen 40 und 60.
Ich fand den Film selbst ganz ok. Klar, ein bißchen zu lang, teilweise auch etwas zu übertrieben. Aber immerhin ganz spannend und mit einigen netten Kameratricks versehen. Die Musik kommt auf dem Album insgesamt gesehen schon etwas besser rüber, während vieles im Film vor allem in der ersten Hälfte nur rein atmosphärisches Underscoring darstellung - daviel viele kurze Stücke.
Musikalisches Highlight ddürfte wohl "Celestial" im Film sein und dann natürlich die End Credits, wo sich "Listen" und "Reprise" paaren.
Erstaunlich ist es auf alle Fälle, daß jemand in diesem hohen Alter überhaupt noch so eine insgesamt gesehen wirklich hörenswerte Filmmusik zustande bringt, die quer steht zu dem, was sonst so derzeit in Mode ist.
Ich aber denke schon, daß Leute wie William Ross und Randy Kerber (die als zusätzliche Orchestrierer und Dirigenten im Abspann genannt werden) bei ein paar Tracks noch mitgeholfen haben, um das Ganze in der nötigen Zeit über die Bühne zu bringen Die Übernahme eines Gutteils von Desplats ZERO DARK THIRTY-Track ist etwa schon deftig und für Williams-Verhältnisse auch ungewöhnlich - da Kerber auch bei Desplat am Werke war, kann man sich vorstellen, daß er für das, was in "Signs" von DISCLOSURE DAY erklingt, wohl einigermaßen mitverantwortlich ist. Gerade ein paar der letzten Tracks auf dem Album klingen für mich doch recht wenig nach Williams und ziehen sich zu serh dahin, währedn mir vieles aus der ersten Hälfte des Albums deutlich besser gedällt und auch viel typischer für seinen Stil is. "Reprise" holt es am Ende des Albums natürlich nochmals richtig raus, aber so ca. 20 Minuten fallen auch auf dem Album gegenüber dem Rest etwas ab..Mir gefällt tatsächlich der Teil des Albums ab celestial... ingesamt besser als der Teil davor. Was Spielberg angeht war der Mann für mich noch nie ein Garant für unterhaltsames Filmerlebnis. Habe noch nie einen Film geschaut, nur weil er von Spielberg ist. Hab zwar nicht alle seine Filme aus den letzten 20 Jahren gesehen, aber von denen die ich gesehen hab, gefiel mir nur Bridge of Spies wirklich gut. Ich hab tatsächlich auch nur 2 Spielberg Filme im Kino gesehen. Jurassic Park 2 war nicht so mein Ding und Der Soldat James Ryan schrie aus jedem Bild gebt mir den Oscar. Als Produzent hat er für mich ein glücklicheres Händchen bewiesen.
-
vor 2 Minuten schrieb TheRealNeo:
Deswegen schrieb ich ja Originalfilm. Also nichts, was Teil eines Franchises war oder einer Vorlage basierte.
Produktion und Marketing sollen ca. 200 Millionen Dollar gekostet haben. Wenn ich das bisher immer richtig verstanden haben, muss dann das Doppelte eingespielt werden, damit es als Erfolg gewertet werden kann. Da würde dann noch einiges fehlen.
-
vor 7 Minuten schrieb Stefan Schlegel:
Was? Das stimmt so doch gar nicht. Er läuft zwar gut in den USA mit wohl 44 Mio. Dollar am ersten Wochenende, das ist aber dennoch unter KRIEG DER WELTEN an 2005 mit 64 Mio. Dollar und noch viel weiter unter INDIANA JONES 4, der an 2008 im selben Vergleichszeitraum sogar 126 Mio. Dollar dort schaffte:
https://deadline.com/2026/06/box-office-disclosure-day-1236954426/Gut, Indiana Jones 4 ist ja eher ein Franchise Film und basiert Krieg der Welten nicht auf einer Vorlage? Disclosure Day ist dahingehend ja ein "Originalfilm".
-
Ich habe mir den Score nun nochmal über Kopfhörer angehört um die Details besser mitzubekommen. Das ist eine schöne atmospärische Musik, die Drama, Mystery und Action gut ausbalanciert. Auch die wenige Elektronik ist sehr gut eingebarbeitet. Insgesamt ist es eher ein zurückhaltender Score, was ich positiv finde. Herausstechen tun für mich die Stücke celestial... und caught... . Ob es ein Meisterwerk ist kann ich objektiv nicht beurteilen, aber für mich persönlich ist es zumindest ein sehr guter Score, der gut nebenbei läuft. Für mich zusätzlich perfekt zum Einschlafen. Freu mich schon auf die CD.
-
2
-
-
Take a Hard Ride - Jerry Goldsmith
7 Dogs - Lorne Balfe
Euphoria: Season 3 - Hans Zimmer
Our Oceans - Ho-Ling Tang & Harry Gregson-Williams
R.I.P.D. 2: Rise of the Damned - J. Peter Robinson
The Fast and the Furious - BT
Dracula 2000 - Marco Beltrami
-
Von Gefälligkeitspreisen halte ich gar nichts. Wenn der Score tatsächlich der beste des Jahres ist, soll er den Oscar bekommen. Wenn nicht, dann hat er den auch nicht verdient. Dann lieber den Ehren Oscar.
-
1
-
-
Ich habe mir den Score auch angehört und insgesamt ist das ein rundes Gesamtpaket. Für mich kein Aufhorchen, aber er läuft gut nebenbei. Das Hauptthema ist sehr schön und auch die Actionmusik gefällt mir. Die CD hol ich mir.
-
2
-
-
Ich kann mit diesem Marketinggerede auch nichts anfangen. Das ist aber auch gar nicht für Filmmusik Fans gedacht, sondern für die Masse, die sich mit Filmmusik in der Regel gar nicht beschäftigt.
-
1
-
1
-
-
Hier gibt es einen kleinen Einblick in den Vertonungsprozess.
-
Ich bestelle dort auch öfter. Kann mich bisher nicht beklagen. Preislich passts und die Transportkosten für 2 normale CDs sind vollkommen in Ordnung. Bei Lagerware beträgt die Lieferzeit in meinem Fall max. 5 Tage.
-
Am 5.6.2026 um 09:29 schrieb Mistermaffay:
Der Score ist heute Nacht erschienen und bisher habe ich ihn schon fast komplett angehört.
Die Musik geht stark in eine Rock/Pop Richtung - man könnte sagen, dass es stellenweise wie eine moderne Version von Bill Conti klingt (nicht bezogen auf den alten MASTERS OF THE UNIVERSE Score von Conti, sondern eher allgemein der Pop-Touch von Conti).
Den rockigen Part würde ich in Richtung Bear McCreary einordnen.
Also insgesamt ein Conti/McCreary Mix.
Auch wenn dieser Stil absolut nichts für mich ist (hämmernde Synth-Drums, fetzige E-Gitarre, flache Melodien), ist der neue Pemberton Score durchaus gelungen (gemessen an dem was er sein soll). @Lars Potreck du dürftest deinen Spaß daran haben, könnte ich mir vorstellen
Hab bisher nur die Hörproben gehört. Aber die klingen tatsächlich ganz nett.
-
vor einer Stunde schrieb Mistermaffay:
Horner‘s FLIGHTPLAN kann ich mir zum Einschlafen tatsächlich sehr gut vorstellen.
Ich beneide dich beinahe schon etwas um deine Gelassenheit
Mein Respekt vor solch gigantischen Meisterwerken wie PLANET OF THE APES ist einfach so groß, dass ich mir nie rausnehme die Musik unaufmerksam zu hören. Vielleicht sollte ich da auch etwas lockerer werden wie du
Am Ende ist nur wichtig, dass es Dir Freude bereitet, wenn Du entsprechende Musik hörst. Jeder hört anders. Jeder hat andere Prioritäten bei der Musik. "Respekt" zeigt man ja durchaus schon, indem man die Musik öfter hört. Man hört sie ja nicht, weil sie nicht gefällt, sondern weil man gewisse Aspekte an ihr schätzt. Daran ändern auch unterschiedliche Hörvorlieben nichts.
-
2
-
-
vor 6 Stunden schrieb Mistermaffay:
Danke für deine Ausführungen
.
Wirst du bei lauten Passagen dann im Verlaufe des Scores nicht manchmal wach? Oder stellst du es wirklich so leise ein, dass es nichts ausmacht?
Über welche Hardware hörst du zum Einschlafen die Musik (Kopfhörer, InEars, Handy, Stereoanlage,..) ?
North’s DRAGONSLAYER…interessant.. ich bin letztens bei diesem Score tatsächlich auch eingeschlafen 😅. Aber das war keine Absicht: Ich hörte wohl zu spät Musik und der Tag war recht anstrengend, sodass mein Gehirn nicht mehr in der Lage war solch anspruchsvolle Reize einzuordnen und sich stattdessen wohl in den Ruhemodus begeben hat.
Hörst du Scores wie bspw. PLANET OF THE APES aus deinem Einschlafprogramm aber auch mal sehr bewusst tagsüber?
Ich höre ab und zu Randy Edelmans Zehn Gebote.😁 Melodisch kann es schon sein, aber halt nicht sowas wie Lion King, Backdraft, Speed 2, Air Force One, etc. Die würde ich durchhören, weil die "zu eingängig" sind. Zum Einschlafen höre ich über Stereoanlage mit Sleep Timer. Manchmal mach ich auch selbst aus, weil ich die Musik zwar immer noch höre, aber den Schlafpunkt so gut wie erreicht habe. Gestern Abend bei 6 Underground war ich glaube ich bei Titel 4 weg.😁 Ich höre die Musik sehr leise. Ich brauche einfach was zu Anfang im Hintergrund. James Horners Flightplan und The Forgotten höre ich auch sehr gerne.
Planet of the Apes höre ich durchaus auch auf der Couch mit Augen zu, bekomme aber alles mit. Ich lasse so die Musik einfach auf mich wirken. Ich höre sie bewusst, aber immer noch oberflächlich, da ich ja nichts analysieren möchte. Wobei ich durchaus Feinheiten mitbekomme. Mir geht es dabei nur um Spaß haben und genießen.
-
vor 3 Stunden schrieb Mistermaffay:
Ich finde das gerade wirklich sehr spannend, weil das bei uns beiden anscheinend sehr unterschiedlich ist
. Aber mich interessieren immer die anderen Sichtweisen (vor allem wenn sie so stark von meiner abweichen) und die Beweggründe dahinter. Von daher: Danke für deine Offenheit
Ich höre Musik SEHR analytisch (zumindest die meiste Zeit) - dies ist zumeist mein Anspruch. Wobei es auch auf den Komponisten ankommt: Einen Hans Zimmer analytisch zu hören, bringt einen nicht wirklich weiter - seine Musik, bspw. LAST SAMURAI, LION KING oder GLADIATOR höre ich eher „mit dem Herzen“. Da gibt es nicht so viel mit dem Kopf zu analysieren.
Aber die meisten Scores von bspw Alex North, Jerry Fielding oder Jerry Goldsmith (vor allem 60er Jahre) will ich sehr aktiv und analytisch hören. Ich habe ansonsten das Gefühl diesen extrem ausgeklügelten und raffinierten Meisterwerken nicht gerecht zu werden.
Aber natürlich dudelt bei mir auch mal die Filmmusik eher im Hintergrund , bspw beim Haushalt machen. Aber selbst dann bin ich bemüht möglichst genau hinzuhören.
Also hörst du die atonale Musik von bspw einem PLANET OF THE APES wie andere ein Hörspiel hören (zum Einschlafen)? Beruhigt dich daran, dass du den Score so lange schon kennst? Oder was genau ?
Das kann man so sagen.
Ich höre seit meiner Kindheit immer was zum Einschlafen. Zu Anfang waren es Hörspiele auf Kassatte. Lieder haben nie funktioniert. Und als das dann bei mir mit Filmmusik losging, bin ich dahin gewechselt. Dank Sleep Timer funktioniert das einwandfrei. Letztendlich höre ich fast alle Score Stile. Aber sowas wie The Rock, Armageddon, Twister, etc. nicht. Zu melodisch und gleichförmig und "heiter". Da kann ich dann nicht "weghören". Ich höre die Musik ja auch recht leise, so dass ich sie noch gerade am Anfang wahrnehme, ohne dass sie meine Konzentration auf sich zieht. Ich höre auch sehr gerne Scores von Graeme Revell. Daredevil, Below und ganz häufig Aeon Flux. Dragonslayer von North höre ich dazu auch gerne.
Was ich zum Einschlafen höre hängt davon ab, worauf ich in dem Moment Lust habe und wie meine generelle Stimmung so ist und was ich vielleicht gerade geschaut habe.
Bei Planet of the Apes mag ich einfach das Atonale. Die Musik läuft gut nebenbei her, ohne automatisch die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ich kann mich bei solcher Musik "geistig" besser abkoppeln und schlafe so besser ein.
Wenn ich hier Scores vorstelle, höre ich zu diesem Zweck dann auch genauer hin. Meine Beschreibungen dazu beziehen sich aber mehr darauf, wie ich sie wahrnehme. Ob mir die Themen gefallen, wie die Instrumentierung ist, etc. Aber nicht so wirklich der technisch kompositorische Aspekt. Also alles eher oberfächlich.
Heute gibt es 6 Underground von Balfe. Diese harsche Elektronik und die einfachen ruhigen unohrwurmigen Themen sind perfekt dafür
-
1
-
-
Im Moment höre ich Bryce Dessners Musik zum Liebesfilm We Live In Time. Dessner komponierte einen minimalistisch emotionalen Score für Klavier Orchester, gemixt mit etwas Elektronik. Das Hauptthema ist wunderschön und auch die weiteren Motive sind nett gestaltet. Die Musik ist eindringlich ohne in Kitsch zu verfallen. Stilistisch ist die Musik für einen heutigenLiebesfilm jetzt nicht ungewöhnlich, aber als knapp 38 Minuten Album ist der Score sehr eindringlich und kurzweilig. Das Hauptthema find ich den Knaller. Eines dieser Stücke, die mich sofort aufhorchen lassen. Wirklch schöne Musik.
-
vor 4 Minuten schrieb Mistermaffay:
Von Goldsmith PLANET OF THE APES zum Einschlafen. Krass .. habe ich echt noch nie gehört
und kann mir das auch schlecht vorstellen. Ein solcher Score ist doch viel zu aufregend 😁 das würde bei mir wieder alles in Wallung bringen.
Andere Frage: Hast du dann nicht das Problem, dass du bspw bei PLANET OF THE APES unweigerlich einschläfst, wenn du ihn abends in Ruhe hören möchtest (nicht mit dem Zweck dabei einzuschlafen), weil dein Gehirn so konditioniert wurde? Weißte was ich meine?
Ich höre meine Scores sehr oft auf der Couch mit Augen zu. Aufmerksam zuhören ist nicht meine Art des "Musikkonsumierens." Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen. Wenn ich nicht "einschafen" möchte, sitze ich am Rechner und höre über Kopfhörer. Wobei das meistens melodische und auch krawallige Scores sind. Bad Boys II z.Bsp. Der wird dann schön laut gehört. Ich konsumiere Filmmusik wie ander Pop- oder Rockmusik.Vor einigen Wochen hatte ich mal eine Woche lang zum EInschlafen verschiedene Sinfonien von Schostakowitsch gehört. Ich höre Musik generell oberflächlich. Entscheidend ist, wie sie auf mich wirkt, wie die Themen klingen und das Zusammenspiel der Instrumente. Also eher der Klang als der Inhalt.
Zu Deiner Frage. Ich schlafe nicht ein, aber die Augen fallen trotzdem zu.
Nicht weil es langweilig ist, sondern weil ich mich "fallen lasse". Es beruhigt mich.
-
2
-
-
vor 2 Stunden schrieb Mistermaffay:
Spannend .. habe ich so noch nie gehört. Welche Scores stellen denn deine Top5 dar (fürs Einschlafen) ?
Top 5 Scores habe ich nicht, aber der Komponist der dafür am häufigsten im Player landet is Jerry Goldsmith. Ransom, Outland, Planet of the Apes. The Cassandra Crossing, etc. Nie Bombast und schon gar kein RCP Bombast. Von RCP landet of Smillas Sense of Snow im Player. Von Jablonsky Texas Chainsaw Masacre: The Beginning, Dreamcatcher von James Newton Howard. Vin Christopher Young halt Sinister und die Grudge Scores. Von John Williams Minority Report und War of the Worlds. Wenn es doch mal melodisch wird, ist es auch oft Williams. Hier sehr oft Always und Gefährten. Switchback von Poledouris oder auch Subspecies von The Aman Folk Orchestra. Von Djawadi ist es oft Dracula.
-
vor 33 Minuten schrieb Stese:
Ich habe bis zu diesem Thread noch nicht mal von der Existenz dieses Filmes gewusst. 🤣
Hab auch keine Streaming-Abos.
Einiges gibt es leider nur da.
-
Ich habe mich nach einigen Jahren mal wieder an den Film 6 Underground von Michael Bay gewagt. Bei erstmaliger Sichtung gefiel er mir damals nicht wirklich. Und die damaligen Probleme sind mir auch jetzt wieder aufgestoßen, wenn auch etwas wohlwollender diesmal. Die Figurenzeichnung ist immer noch katastrophal und eine ist unsympathischer als die andere. Zum Glück legt sich das Dank des Drehbuchs im letzen Drittel etwas, wobei es meiner Meinung nach hätte viel früher kommen müssen. Hinzu kommt der absolut nervige Humor und die dämlichen Sprüchen. Das ist Bad Boys II Niveau x 10. Sehr sehr grenzwertig. Hinzu kommen Anschlussfehler in der Verfolgungsjagd zu Beginn des Films. Und zwar mehrmals. Das ist bei dieser Budgetklasse einfach nur peinlich. All diese negativen Aspekte fielen bei dieser Sichtung jedoch nicht mehr so stark ins Gewicht, denn Look und Action sind einfach famos, die Action dazu noch großteils handgemacht. Das Budget ist in jedem Frame sichtbar, dazu noch schön knallbunt. Der Film sieht einfach geil aus.
Der Score stammt wie schon bei 13 Hours von Bays neuem Stammkomponisten Lorne Balfe. Und auch dieser gefiel mir diesmal wesentlich besser. Daher höre ich ihn gerade nach langer Zeit mal wieder als Album. Der Score ist überwiegend Elektronik, mit einigen experimentellen Elektronik Passagen. Dazu hört man auch mal die Gitarre, das Piano und das Cello. Schlagwerk und Streicher sind wohl auch Synths. Es gibt wzei schöne ruhige, sehr einfache Themen, welche durch und durch nach Balfe klingen. Haben durchaus Ähnlichkeiten zu seinem Thema aus 13 Hours. Die Action wird durch harsche Elektronik, Rhythmen und Gitarren Passagen dominiert und unterstreicht Bays abgedrehten hyperaktiven Inszenierungsstil sehr gut. Die schönen ruhigen Themen kommen dann in den emotionalen, in Zeitupe inszenierten Szenen zum Einsatz. Bild und Ton wirken dann zusammen wie geleckt und der Name Michael Bay springt einem förmlich ins Gesicht. Wobei das in jeder Szene der Fall ist.
Das Schnittgewitter zu Anfang des Films hätte aber auch von Tony Scott stammen können, wenn er da noch gelebt hätte.
Nach dieser Sichtung muss ich sagen, dass ich den Film durchaus gerne auf Scheibe gehabt hätte, denn trotz seiner Probleme ist er sehr cooles und geil aussehendes Actionspektakel. Der Score ist für Leute, die so einen Scorestil mögen. Wobei es aber auch für die meiner Meinung nach kein Must Have ist. Die ruhigen Stücke gefallen mir aber sehr und einige Actionrhythmen taugen gut zum Fahrradfahren.
-
Am 26.5.2026 um 17:59 schrieb Mistermaffay:
SINISTER zum Einschlafen?😳 hui, du bist aber ne harte Socke hm?😅
In der Regel Thriller oder Horror. So unmelodisch wie möglich und am besten noch schön düster. Alles andere zieht die Augmerksamkeit auf sich und läuft nicht mehr so nebenher.
Waxwork Records/Back Lot Music: DISCLOSURE DAY - John Williams
in Scores & Veröffentlichungen
Geschrieben
Hatte ich mir tatsächlich erst vor einigen Wochen dafür auf CD gebrannt. Funktioniert gut und der Score gefällt mir sehr. 😁 Alien: Isolation hatte ich mir auch in dem Zusammenhang auf CD gebrannt. Aber noch nicht wieder gehört.