Zum Inhalt springen
Soundtrack Board

Lars Potreck

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    9.359
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Beiträge von Lars Potreck

  1. vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

    Es wird dreimal kurz angespielt, wenn im Film die Tiere auftauchen (Kardinal, Hirsche, Fuchs) + die Konzertfassung in den End Credits.

    Das "Memory"-Thema kommt allerdings genauso oft vor, und ist als Thema für Emily Blunts Figur auch viel prägender für die emotionalen Momente des Films. 

    Das weiß man aber nur, wenn man den Film gesehen hat. Das Album beginnt mit einem sehr prägnanten Thema und auch hier im Thread, wurde dieses meiner Meinung nach als Hauptthema ausgemacht. Das Stück wurde ja auch nicht umsonst einzeln zuerst veröffentlicht.

    • Like 1
  2. In einer Gefahrensituation nimmt man am Ende das mit, was man tatsächlich benötigt und was einen auf der Flucht nicht behindert bzw. diese nicht erschwert und man dadurch weiter in Gefahr ist. Vulkanausbruch, Alieninvasion oder auch Tunneleinsturz unter einem reißenden Fluss. Am Ende muss man rational entscheiden und das heißt, zur Not das Haustier zurücklassen. Im Film geht das meistens gut aus, aber im wahren Leben wäre das in den meisten Fällen wohl zu riskant.

    • Thanks 1
  3. vor 19 Minuten schrieb Nightwalker:

    Ich finde tatsächlich schon, da sich das "zeitlos", meiner Interpretation nach, nicht auf die Klangfarbe oder typischen Instrument / Tonfolgen / Melodiestrukturen einer musikalischen Epoche oder Region  an der sich bedient wurde bezieht sondern ob das Musikstück an sich zeitlos ist, da es über Generationen hinweg Menschen beeindruckt und von vielen als hervorragend eingeschätzt wird.

    Das Hauptthema ist sehr schön. Von der ersten Note an hört man Williams raus. Es ist zwar durchaus "ausladend", aber ich bekomme nicht den Eindruck, dass dies unnötig so ausladend ist. Das Thema ist eine absolut runde Sache. Es ist zurückhaltend und dennoch ausdruckstark ohne die Emotionen zu überstrapazieren. Auch was die Instrumentierung angeht. Da wird nicht auf Teufel komm raus die letzte Emotion aus den Noten gequetscht. "Ein "ikonischer Klassiker" ist es jetzt nicht meiner Meinung nach (was es ja auch nicht sein muss), aber wie Du schon sagst, als sehr gutes Thema bzw. ausgezeichnet Thema wird es vielleicht durchaus überdauern. Auch weil es vielleicht das letzte Thema für einen Spielfilm von ihm sein wird.

    • Like 1
  4. 51mY-BpnBTL._UX358_FMwebp_QL85_.jpg

    Nun läuft bei mir nach sehr langer Zeit mal wieder die Musik aus der Miniserie The Bible, komponiert von Hans Zimmer und Lorne Balfe mit gesanglicher Unterstützung durch Lisa Gerrard. Ich hatte mir damals kurz nach Erscheinen die Serie auf Blu-ray gekauft, aber schon während der ersten Folge wieder ausgemacht, was tatsächlich an der Musik lag. Die war mir einfach zu bombastisch, der Klang zu digital. Die Musik empfand ich für das Gezeigte einfach viel zu groß und zu episch. ABER auf Album ist die Musik für mich der Knaller. Die Themen sind einfach sehr prägnant und eingängig und auf Album funktioniert der Bombast einwandfrei. Atmosphärisch ist das Ganze auch noch durch die Vocals und auch durch die digitalen Instrumente für das Lokalkolorit. Thematische Highlights sind für mich gleich die ersten 3 Tracks, wobei das erste Stück mit seinen 12 Minuten die Kreuzigungsszene untermalt. Auch nach 13 Jahren für mich immer noch ein tolles Album.

     

    • Like 1
  5. 51RXEWlKfsL._UX358_FMwebp_QL85_.jpg

    Im Moment höre ich den Score aus der Dramaserie The Tattooist of Auschwitz. Komponiert wurde die Musik von Hans Zimmer und Kara Talve. Die Musik ist sehr dramatisch und melancholisch und wird sehr stark von Violine und Cello getragen. Das kleine Esemble besteht zusätzlich aus Klavier, Klarinette, Akkordion, Vocals und etwas Sound Design gibt es auch. Die Musik ist thematisch prägnant, aber nicht ohrwurmig. Insgesamt ein zurückhaltender atmosphärischer Score. Gefällt mir sehr gut.

     

  6. vor 2 Stunden schrieb TheRealNeo:

    Die Trailer zu dem Film überzeugen mich bisher noch gar nicht, aber das Stück gefällt mir erstmal nach dem ersten Hören, auch wenn natürlich nicht viel Neues gemacht wird musikalisch oder auch thematisch. 
    Schön auch, dass mal wieder eine Komponistin bei einem etwas größeren Film engagiert wird. 

    Der Film hatte einige Komponistenwechsel. Zuerst Tom Holkenborg, dann Ramin Djawadi und nun Claudia Sarne, der Ehefrau von Atticus Ross.

  7. vor 3 Minuten schrieb Mistermaffay:

    @Lars Potreck Übrigens: Zum Thema „einschlafen“ habe ich eine (vermutlich) passende Empfehlung für dich: Austin Wintory‘s Video Game Score zu ALIENS: FIRETEAM ELITE 

    Es ist ein sehr spezieller Score, den Wintory (in der Corona Zeit) mit kleiner (Kammermusik-artiger) Besetzung aufgenommen hat -jedoch in getrennten Gruppen. 
    Dann wurde in meisterhafter Kintsugi-Manier am Computer alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengebastelt. 
    Dazu gibt es auch tolle Einblicke in Form von YouTube Videos auf Wintory‘s Kanal. 
     

    Jedenfalls glaube ich, dass der Score für dich zum Einschlafen interessant sein könnte, da er (ähnlich wie PLANET OF THE APES) ziemlich unruhig ist und meist keiner Melodie folgt, sondern eher auf Rhythmus und Stimmung setzt. 

    Hatte ich mir tatsächlich erst vor einigen Wochen dafür auf CD gebrannt. Funktioniert gut und der Score gefällt mir sehr. 😁 Alien: Isolation hatte ich mir auch in dem Zusammenhang auf CD gebrannt. Aber noch nicht wieder gehört. 

  8. vor 36 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

    Wir sind hier zunehmend überhaupt nicht mehr einer Meinung. 

    Immer öfter bügelst du hier mit vorschnellen Urteilen über starke und gehaltvolle Musik, während du die Auffassungen anderer Foren-Mitglieder arrogant abkanzelst statt sie als Anregung aufzufassen oder deine eigene Perspektive zu bereichern. "Ich habe mir meine Meinung bereits gebildet", krakeelst du selbstsicher, einen Tag nachdem das Album erschienen ist. WTF?

    Wenn ich eines aus meiner "Sozialisation" im Cinemusic-Forum - und durch die Beschäftigung mit (ernsthafter) Filmmusikkritik in den frühen 2000ern - gelernt habe, dann dass sich starke Filmmusik oft erst durch mehrere Hördurchgänge erschließt. Dein grotesk selbstbewusstes Auftreten bei völligem Am-Kern-des-Gegenstands-Vorbei erinnert mich ein bisschen an mein 16-jähriges Ich, das damals zurecht von Michael Boldhaus und Co. zurechtgewiesen wurde... Setz dich mal hin, vertief dich in den Score und poste in einer Woche was zur Musik, wenn du sie gehört hast. 

     

    Also bimbam wusste schon am Donnerstag Abend nach der ersten Filmsichtung, dass es sich bei der Musik um ein Meisterwerk handelt. Wozu sich dann eine Woche lang in den Score auf dem Album vertiefen, wenn eine einzige Filmsichtung reicht, um die Genialiät dieser Musik zu erfassen? Dann lieber nur einmal ca. 140 Minuten Zeit aufwenden, anstatt 7x64 Minuten.

  9. vor 14 Minuten schrieb Trekfan:

    Habe ja oben auch schon geschrieben, dass das total an Akte X erinnert. Vielleicht tue ich dem Film Unrecht, aber ich hatte im Kino die ganze Zeit das Gefühl, mir einen 70s TV Movie anzusehen. Der obendrein wie für die 70s typisch einen guten eher "low key" Score hat. Überhaupt haben mich die Auto-Verfolgungsjagden im Film sehr an entsprechende 70er/80er Produktionen erinnert. So richtig bedrohlich war die Geheimorganisation im Film auch nie. Keine Hubschrauber oder Drohnen, auch nicht irgendwelche Alientechnologie. Da wirkten die Verschwörer in Akte X bedrohlicher und auch geheimnisvoller. Dieses TV Movie Feeling wurde auch noch durch die CGI Tiere unterstützt, die eben auch nicht hochwertig wirkten. Ich habe mir nach den Trailern nicht viel versprochen, bin aber auch nicht positiv überrascht worden. 

    Klingt dann bisschen nach nem Logikproblem, wenn der Film in der jetzigen Zeit spielt. TV Movie Feeling klingt ernüchternd. Mir vergrault es schon etwas die Atmosphäre, wenn eine TV Serie heute immer noch nach 2000er TV Serie ausschaut. Bei einem Kinofilm ist das ja schon fast Genickbruch. Ich schaue den erst auf Blu-ray.

    • Like 1
  10. vor 2 Minuten schrieb Mistermaffay:

    Ich stimme dem voll und ganz zu. Williams wird diesen Score niemals allein geschrieben haben (was mit 94 Jahren aber auch keine Schande ist). 
    Vermutlich hat er das melodiöse Grundgerüst noch zu Papier bringen können und den Rest haben seine Orchestratoren gemacht. 
    Nur schade, dass man versucht diesen Umstand so zu vertuschen.. 

    Ist dem denn so? Kerber und Ross werden in ihren Funktionen offiziell ja genannt. Wer wie viel gemacht hat weiß man als Konsument in der Regel doch eh nie,

    • Like 1
  11. vor 10 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

    Die Besucherzahlen hier in Deutschland sind im Vergleich zu den USA absolut enttäuschend. Man merkt: Spielberg hat hierzulande einfach keine allzugroße Lobby mehr, ein Massenpublikum ist dafür nicht mehr vorhanden. Bei annähernd 600 Kopien kommt im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag gerade mal ein Besucherschnitt von 200 pro Kino raus. Das ist natürlich weit unter den Erwartungen der hiesigen Kinobranche und der Film muß sich deshalb auch mit Platz 2 - deutlich hinter SCARY MOVIE 6 - begnügen. Ist wohl laut Deadline so ziemlich das einzige europäische Land, wo DISCLOSURE DAY nicht auf der 1 landet.

    Ich war am Donnerstag auch drin in Tübingen - außer mir noch ca. 12 Besucher. Auffallend: Überhaupt keine jüngeren Zuschauer dabei, die sonst in US-Blockbuster rennen, dagegen nur städtisches Publikum vom Alter so etwa zwischen 40 und 60.

    Ich fand den Film selbst ganz ok. Klar, ein bißchen zu lang, teilweise auch etwas zu übertrieben. Aber immerhin ganz spannend und mit einigen netten Kameratricks versehen. Die Musik kommt auf dem Album insgesamt gesehen schon etwas besser rüber, während vieles im Film vor allem in der ersten Hälfte nur rein atmosphärisches Underscoring darstellung - daviel viele kurze Stücke.
    Musikalisches Highlight ddürfte wohl "Celestial" im Film sein und dann natürlich die End Credits, wo sich "Listen" und "Reprise" paaren.
    Erstaunlich ist es auf alle Fälle, daß jemand in diesem hohen Alter überhaupt noch so eine insgesamt gesehen wirklich hörenswerte Filmmusik zustande bringt, die quer steht zu dem, was sonst so derzeit in Mode ist.
    Ich aber denke schon, daß  Leute wie William Ross und Randy Kerber (die als zusätzliche Orchestrierer und Dirigenten im Abspann genannt werden) bei ein paar Tracks noch mitgeholfen haben, um das Ganze in der nötigen Zeit über die Bühne zu bringen  Die Übernahme eines Gutteils von Desplats ZERO DARK THIRTY-Track ist etwa schon deftig und für Williams-Verhältnisse auch ungewöhnlich - da Kerber auch bei Desplat am Werke war, kann man sich vorstellen, daß er für das, was in "Signs" von DISCLOSURE DAY erklingt, wohl einigermaßen mitverantwortlich ist. Gerade ein paar der letzten Tracks auf dem Album klingen für mich doch recht wenig nach Williams und ziehen sich zu serh dahin, währedn mir vieles aus der ersten Hälfte des Albums deutlich besser gedällt und auch viel typischer für seinen Stil is. "Reprise" holt es am Ende des Albums natürlich nochmals richtig raus, aber so ca. 20 Minuten fallen auch auf dem Album gegenüber dem Rest etwas ab..

    Mir gefällt tatsächlich der Teil des Albums ab celestial... ingesamt besser als der Teil davor. Was Spielberg angeht war der Mann für mich noch nie ein Garant für unterhaltsames Filmerlebnis. Habe noch nie einen Film geschaut, nur weil er von Spielberg ist. Hab zwar nicht alle seine Filme aus den letzten 20 Jahren gesehen, aber von denen die ich gesehen hab, gefiel mir nur Bridge of Spies wirklich gut. Ich hab tatsächlich auch nur 2 Spielberg Filme im Kino gesehen. Jurassic Park 2 war nicht so mein Ding und Der Soldat James Ryan schrie aus jedem Bild gebt mir den Oscar. Als Produzent hat er für mich ein glücklicheres Händchen bewiesen. 

  12. vor 2 Minuten schrieb TheRealNeo:

    Deswegen schrieb ich ja Originalfilm. Also nichts, was Teil eines Franchises war oder einer Vorlage basierte. :)

    Produktion und Marketing sollen ca. 200 Millionen Dollar gekostet haben. Wenn ich das bisher immer richtig verstanden haben, muss dann das Doppelte eingespielt werden, damit es als Erfolg gewertet werden kann. Da würde dann noch einiges fehlen. 

  13. vor 7 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

    Was? Das stimmt so doch gar nicht. Er läuft zwar gut in den USA mit wohl 44 Mio. Dollar am ersten Wochenende, das ist aber dennoch unter KRIEG DER WELTEN an 2005 mit 64 Mio. Dollar und noch viel weiter unter INDIANA JONES 4, der an 2008 im selben Vergleichszeitraum sogar 126 Mio. Dollar dort schaffte:
    https://deadline.com/2026/06/box-office-disclosure-day-1236954426/

    https://www.filmstarts.de/kritiken/56393/charts/

    https://www.filmstarts.de/kritiken/45890/charts/

    Gut, Indiana Jones 4 ist ja eher ein Franchise Film und basiert Krieg der Welten nicht auf einer Vorlage? Disclosure Day ist dahingehend ja ein "Originalfilm".

  14. Ich habe mir den Score nun nochmal über Kopfhörer angehört um die Details besser mitzubekommen. Das ist eine schöne atmospärische Musik, die Drama, Mystery und Action gut ausbalanciert. Auch die wenige Elektronik ist sehr gut eingebarbeitet. Insgesamt ist es eher ein zurückhaltender Score, was ich positiv finde. Herausstechen tun für mich die Stücke celestial... und caught... . Ob es ein Meisterwerk ist kann ich objektiv nicht beurteilen, aber für mich persönlich ist es zumindest ein sehr guter Score, der gut nebenbei läuft. Für mich zusätzlich perfekt zum Einschlafen. Freu mich schon auf die CD.

    • Like 2
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung