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Soundtrack Board

Lars Potreck

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Beiträge von Lars Potreck

  1. vor 4 Minuten schrieb magnum-p.i.:

    Es könnte ja auch sein, daß Intrada erfolgreich mit Disney verhandelt hat und sich Phillips' Musik auf "Ein Colt für alle Fälle" bezieht. Dazu würde auch Ron Jones passen, der für "Duck Tales" einen tollen Soundtrack komponiert hatte und mit dem Album fast fertig war, als Disney den Stecker zog. Ansonsten tippe ich auf viele Wiederveröffentlichungen. Und mit einer Sache hatte ich wohl Recht: bei Intrada geht's weiter. Daß der Laden nach Fakes Tod dichtmacht, steht wohl zum Glück nicht mehr zur Debatte. 

    Das wäre natürlich sehr cool. Hab vor einigen Jahren nochmals die Serie geschaut. Immer noch nett, aber mehr auch nicht. Der Score gefiel mir aber sehr. Ist mir als Kind damals ja noch nicht bewusst aufgefallen.

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    Universal Soldier: The Return - Don Davis

    Ich hatte kürzlich den Film mal wieder gesehen und festgestellt, dass der Score von Davis recht unterhaltsam ist. Die Musik ist ein Mix aus Synth Orchester mit militärischem Einschlag und Rockmusik. Auch ein wiederkehrendes Motif hat der Score spendiert bekommen. Leider werden an vielen Stellen im Film Metal Songs verwendet statt des Scores von Davis. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass auf dem Album Musik vorkommt, die im Film durch Songs ersetzt wurde. Diese Songs lassen die ansich coolen Actionszenen leider auch oftmals prollig und nervig rüberkommen. Da hätte der Score von Davis, auch wenn es nur Samples sind, die Szenen wesentlich atmosphärischer und ernster erscheinen lassen. Auch die Rockmusik ist nicht ganz so überzogen wie es die Songs letztendlich sind. Am Ende haben diese sogar meistens nur genervt. Insgesamt ein durchaus spaßiger atmosphärischer Score.

     

  3. vor 8 Stunden schrieb Mike Rumpf:

    The Diplomat - Season 1 (Netflix)

    Die Diplomatin Kate Wyler wird zur neuen US-Botschafterin in London ernannt. Doch ihre Ernennung wird von einem Terroranschlag auf einen britischen Flugzeugträger überschattet. Gleichzeitig liegt ihre Ehe mit dem Ex-Botschafter Hal mehr oder weniger in Trümmern, doch beide halten den Schein aufrecht. Hal hat aber damit zu tun, im Schatten seiner Frau zu stehen. Gleichzeitig knüpft Kate einen engen Kontakt zum britischen Außenminister.... Ich habe lange keine Serie mehr gesehen, die so stark beginnt in den ersten 2-3 Folgen, die aber danach qualitativ ebenso stark einbricht. Am Anfang macht es Spaß, den präzisen Dialogen zuzuhören und Kate (gespielt von der großartigen Keri Russell) bei ihren Gehversuchen als Botschafterin zu begleiten. Der Serie gelingt es, auch kleinen Nebenfiguren viel Profil zu geben. Doch mit jeder vergehenden Folge kommt die Serie immer mehr zum Stillstand. Es wird viel geredet, aber wenig gesagt. Wie hier Diplomatie betrieben wird, wirkt schon ziemlich banal. Völlig absurd, dass Kate ständig auf Außenminister und Prime Minister trifft, als hätten die und sie selbst keine anderen Termine. Das Hin und Her zwischen Kate und Hal geht schnell auf die Nerven und das ganze Liebesgeplänkel zwischen den Figuren erscheint für die Geschichte schlichtweg unnötig. Und weil das alles so fürchterlich zerdehnt erzählt ist, kaum einmal auf den Punkt kommt, schafft es die erste Staffel auch nicht, den Anschlags-Plot in acht Folgen auszuerzählen. Hochgelobte Serie mit vielen Preisen, die sich letzendlich als ziemlich durchschnittlich entpuppt. Auch wenn der Cliffhanger am Ende im Prinzip funktioniert: Ich habe da keine Lust mehr, weiterzuschauen. (Fußnote: Auch filmmusikalisch ist die Serie ein kompletter Totalausfall.)

    Staffel 2 und 3 steigern sich. Auch filmmusikalisch, denn da übernimmt Marcelo Zarvos. Die privaten Zankereien bleiben aber der Schwachpunkt der Serie.

  4. vor 32 Minuten schrieb Stese:

    Irgendwie hat mir Teil 2 von der Musik, wie auch als Film nicht gefallen.

    Irgendwie hat James Horner DEN Score mit viel Musik geschrieben, der nicht mehr benötigt. Und mit dem Film hat man für mich die Story bereits erzählt. 
    Bzw. war Teil 2 als Film für mich uninteressant, da ein zu langes Zeitfenster der Pause zum ersten Film war und man die CGI und Athmo bereits kannte.

    Naja, ist bei mir halt so vom Empfinden.

    Auch wenn mir Teil 2 besser gefallen hat als Teil 1, hätte es meiner Meinung nach keine Fortsetzungen gebraucht. Handlungsmäßig war das Ding, wie Du schon sagst, nämlich durch. Bei diesen Filmen geht es rein um die Optik und ums berieseln lassen. Die Figuren sind überwiegend uninteressant und teilweise auch nicht auseinander zu halten. Die Scoes der ersten 2 Filme fand ich sehr gelungen. Schön melodisch und atmosphärisch. Den Dritten werde ich mir die Tage anhören.

  5. vor 1 Stunde schrieb Mistermaffay:

    Hm, mein Problem mit Scores wie diesem heutzutage kann man in zwei Punkte zusammenfassen: 

    - Veröffentlichungen (fast) nur noch digital und mit deutlich zu langer Laufzeit ((und nein, ich sehe mich nicht in der Pflicht dann selbst den Producer zu spielen und mir ein Album selbst zusammenzubasteln))

    Ein Score, der maximal 30-40 Minuten Laufzeit trägt, wird dann als 120-150 Minuten Koloss rausgehauen  

     

    - die Musik ist meist sehr generisch, austauschbar und gesichtslos. Es würde mir im Leben niemals einfallen den Score zu bspw. Avatar3 aufzulegen, wenn es hunderte/tausende Scores von Williams, Goldsmith, Horner, Barry, Rózsa, Herrmann, North, Beltrami, Elfman, Goldenthal, Zimmer, Kamen, Waxman, Silvestri, Sarde, Delerue, Bernstein, Poledouris, etc. etc. etc. gibt. 
    Wieso sollte ich das alles liegen lassen und stattdessen über zwei Stunden Avatar3 hören ? 
     

    Warum sollte man überhaupt einen Score, der einem nicht gefällt, auflegen, wenn man auch einen auflegen könnte, der einem gefällt? Warum solltest Du überhaupt einen Score hören wollen, den Du nicht magst? Selbst wenn Du nix besseres zur Hand hättest. 

  6. vor 15 Minuten schrieb Mephisto:

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    Frédéric Talgorn - DIE STORY VON MONTY SPINNERRATZ

    Zugegeben, das Cover, der Titel und die vielen Pop-Namen dürften abschrecken, aber wer schon einmal mit der Musik von Talgorn in Berührung gekommen ist, gibt diesem Album, das mittlerweile geradezu verramscht wird, eine Chance. Bei dem Film handelt es sich um die erste Kinoproduktion der Augsburger Puppenkiste, die teilweise vor Ort in Manhatten gedreht wurde, während die Studioaufnahmen in Bottrop (mit echtem Wasser!) entstanden. Für die Abenteuergeschichte komponierte Talgorn wie gewohnt eine groß dimensionierte Musik, deren schwelgerisches Hauptthema aus nur zwei Tönen entwickelt ist. Mundharmonika und Cembalo verliehen der Musik einen individuellen Anstrich, sind aber sehr schön in die Partitur eingearbeitet, die für die CD in vier Suiten mit immerhin 27 Minuten Laufzeit zusammengefasst ist. Es gibt noch ein schönes weiteres Thema für den indigenen Handlungsfaden, dramatische Momente, lyrische Passagen und etwas Mickey-Mousing, sodass einen diese Musik auf eine "fantastische" Reise mitnimmt. Genau das richtige für diesen kalten Sonntag.

     

    Habe das Album auch. Ein wirklich unterhaltsamer Score. Ein weiterer Score den ich von Talgorn noch habe ist Anthony Zimmer. Ein toller atmosphärischer Thriller Score, den ich auch gelungener finde als James Newton Howards Musik zum Remake.

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    Hellboy: The Crooked Man - Sven Faulconer

    Habe gestern Hellboy: The Crooked Man geschaut. Ein sehr atmosphärisch düsterer Gruselfilm, der im Vergleich zu den Vorgängern nicht auf CGI Epic setzt und überwiegend im Wald und kargen Holzgebäuden spielt. Der Film spielt auch im Jahr 1959. Die Farbtöne des Films liegen bei Braun, Grau und Sandfarben. Der Score stammt von Sven Faulconer, der schon mit James Newton Howard und Brian Tyler zusammenarbeitete. Da der Film ein mystischer Gruselfilm ist, unterscheidet sich auch der Score von den vorherigen Filmen. Ein düster bedrohlicher Gruselscore für kleines Orchester und Live Instrumenten. Nicht sehr thematisch und eingängig, aber dennoch mit einem prägnanten Motiv ausgestattet ist der Score sehr atmosphärisch. Mit ca. 75 Minuten ist das Album jedoch um 45 Minuten zu lang, da die Musik auf die Lauflänge einfach zu redundant ist. Die Tracks sind nicht sehr abwechslungsreich und daher merkt man oft gar nicht, wann ein Stück aufhört und das nächste anfängt. Atmosphärisch funktioniert der Hörfluss zwar, aber nach 30 Minuten reicht es dann auch. Im Film funktioniert die Musik ausgezeichnet und als 30 Minuten Album würde sie ein schaurig atmösphärisches Hörerlebnis bieten.

     

  8. vor 41 Minuten schrieb Stese:

    Ich poste mal eine Neuheit, die noch nicht erschienen ist und ich auf eine CD-VÖ hoffe:

    THE MAN WITH THE BAG (John Debney) 

    Ich habe nur die Dreharbeiten in New York gesehen und noch kein Tönchen vom Score gehört. Aber ich erhoffe mir einen schönen Weihnachtsscore im Stile von Debneys ELF.

    Ist das nicht ein bisschen voreilig den schon unter "Holy Grails" laufen zu lassen, wenn man den noch gar nicht gehört hat?

  9. vor 1 Stunde schrieb ronin1975:

    den Film fand ich jetzt leider furchtbar, furchtbar langweilig und furchtbar fehlgescored wieder. Keine Ahnung was diese pompöse Musik sollte und dazu an den Stellen, an denen sie eingesetzt wird. DAS glaube ich, dass der Komponist ohne Skript einfach irgendwas komponiert hat.

    Kann man sich immerhin ohne Bild an der Musik erfreuen, aber was das immer soll musikalisch bei dem Regisseur ist mir echt schleierhaft... und selbst wenn man jetzt denkt "Die Musik spiegelt das Innere der Figuren wieder!" (was mir der eheste Ansatz sein soll meiner Meinung nach), dann ist da immer noch das Problem, dass das auf diese minimalistischen, meist statischen Bilder auch einfach überhaupt nicht passt. Ich hatte auch das Gefühl, es nervte die Zuschauer bloß wieder. 

    Also "gute" Musik, aber "schlechte" Filmmusik. Dann hat der Komponist ja versagt.

  10. vor 10 Minuten schrieb Mistermaffay:

    Der Score läuft gerade bei mir durch und bisher bin ich sehr positiv angetan! 
    Toller Tipp, Sebastian - Danke. 
     

    Ja es stimmt, man sollte sich an den aktuellen Schrott Scores (wie Predator Badlands) eigentlich nicht abarbeiten. Das bringt ja nichts. 
    Aber da es so einige hier im Forum immer noch nicht verstanden haben, möchte ich es ungern aufgeben 😃

    Und welche Instanz soll dies objektiv festlegen? Ich bin der Meinung, jeder sollte über das diskutieren, wozu er Lust hat. Ob nun Predator Badlands oder Bugonia ist völlig egal. Ich finde es anmaßend "bestimmen" zu wollen, über was es sich lohnt zu diskutieren und über was nicht.

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  11. vor 8 Minuten schrieb Mistermaffay:

    Sebastian hat es perfekt auf den Punkt gebracht: Generischer Dienstleister-Sound. 
    Mehr braucht man nicht sagen 

    Hat meiner Meinung nach aber nichts mit den Kategorien gut/schlecht zu tun. Das klingt eher nach, uninteressant, langweilig und funktional, wobei der Aspekt in Bezug auf Filmmusik ja schon wieder gut bedeutet. Denn auch eine interessante, fachmännisch ausgearbeitete Musik kann schlechte Filmmusik sein, wenn sie nämlich nicht zum Film passt bzw. den Film versaut. Wobei letztlich nur der fachmännische Aspekt meiner Meinung nach relativ objektiv beurtelt werden kann. Ob etwas interessant und langweilig ist, liegt schon wieder im Auge des Betrachters.

  12. vor 13 Stunden schrieb Mistermaffay:

    Deine Kritik ist valide und angebracht - die lasse ich gerne gelten. Und ja, du hast recht: Es ist eher Resignation, da der Großteil wirklich nicht mehr gut ist. 
    Wenn man sich mit weniger zufrieden gibt, macht das den neuen Score nicht besser. 
    Dann lieber „nur“ die alten Scores hören. 
    Und nur mal als angemessenen Vergleich: Stell mal Predator 1 oder vor allem Teil 2 von Silvestri in einen kompositorischen Wettbewerb mit diesem neuen Predator Score hier … wer gewinnt da wohl? 
    Und so ist es mit 90% der neuen Scores. 

    Was bedeutet, denn "nicht mehr gut"? Ich kann mit Bewertungen wie uninteressant oder langweilig ja was anfangen, aber nicht mit gut oder schlecht. Haben die 2 Komponisten hier "falsch" komponiert? Klingen hier Töne schief? Funktioniert die Musik im Film nicht? Ist 0815 Musik von der Sample-Stange automatisch objektiv schlecht?

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