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Lars Potreck

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Beiträge von Lars Potreck

  1. Ich mag Kamens Scores auch sehr gerne. Venom und Road House warten noch auf Versand. Vor allem thematsch ist Kamen recht prägnant. Ähnlich eines Thomas Newman oder James Newton Howard, deren Themen man auch meistens sofort den Komponisten zuordnen kann. Selbst wenn man die Scores vorher noch nie gehört hat. Den obigen Mix kann ich zwar auf Anhieb keinem Score zuordnen, aber der zweite Schnipsel ist Kamen pur.

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  2. vor 3 Minuten schrieb magnum-p.i.:

    Marty Brest oder Tony Scott ebenfalls, von Ashton und Cox mal abgesehen. Der Film kam mir im Vergleich zu I & II einfach auch zu lahm inszeniert vor, hatte aber doch eine gute Actionszene, nämlich als Foley die Kinder aus dem Karussell rettet. Auch wenn da mehr getrickst als echt war, kam die Sequenz mit der Musik gut rüber. Der Rest war zu albern und z. T. richtig dämlich.

    Hinzu kommt, dass die Mischung Score/Songs nicht mehr funktionierte. Auch die Bösewichte waren eher blass.

  3. vor 3 Minuten schrieb bimbamdingdong:

    Dann isser ja vielleicht sogar was für mich, denn ich mag den Kinnaman, kenne aber gar nix vom Woo, weil ich Hongkong-Zeuch und Asia-Zeuch generell nicht anschaue. Und Zeitlupen-Kämpfe eh nicht, ebenso auch keinen Rächerkram oder reinen Actionkram. Wenn er mal bei Prime gratis läuft, guck ich vielleicht mal rein…

    Kinnaman trägt den Film. Der Racheakt geht ordentlich ab, aber ist gut mit dem Drama ausbalanciert. Insgesamt jetzt kein Must See Film, aber reinschauen lohnt dennoch. Ich fand den keine Dialoge Aspekt sehr reizvoll. 

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  4. Silent Night - Stumme Rache

    John Woos Rückkehr nach Hollywood ist insgesamt sehr ordentlich geworden, wenn auch anders als man sich als Woo Fan erhofft hat.

    Der interessanteste Aspekt des Films ist, dass zu 90% auf Dialoge und Sprache verzichtet wird. Und das funktioniert überraschend gut, denn Woo hat in gewissen Abständen hier und da Stimmen eingebaut. Sei es im Radio, Polizeifunk, einzelene leise Wörter der Hauptfiguren oder auch kurze Dialoge im Hintergrund zwischen unbeteligten Personen. Und da der Film ein Actionrachedrama ist, hat man auch keine Probleme alles nachzuvollziehen. Die Darsteller, allen voran Joel Kinnaman machen ihre Sache sehr ordentlich. Die Trauer, Verzweiflung und Wut werden sehr gut transportiert und der Zuschauer bekommt somit auch eine emotionale Verbindung zu der Hauptfigur. Die Seite der Bösewichte ist zwar ein reines Klischee, aber mehr braucht es auch nicht. Man wünscht sich als Zuschauer, dass Kinnamans Figur die Gangster rabiat ins Jenseits befördert und dahingehend macht Woo auch keine Gefangenen. Die FSK 18 ist absolut gerechtfertigt. Was uns zu der Action führt. Die ist insgesamt sehr bodenständig ohne große spektakuläre Choreographie und Stunts. Hand to Hand Fights und Schießereien dominieren das Geschehen. Zu Anfang des Films gibt es eine ordetnlich inszenierte Verfolgungsjagd. Action wie in A Better Tomorrow, The Killer oder Hard Boiled gibt es jedoch nicht. Das ist angesichts Kinnamans Normalo Figur aber auch nachvollziehbar und angebracht. Zeitlupeneinstellungen gibt es nicht viele, aber wenn, dann sind sie in den richtigen Momenten eingesetzt. Den Großteil der Action gibt es auch erst ab der zweiten Hälfte des Films und verstärkt im letzten Drittel. Auch sind das Drama, welches nicht zu kitschig ist sowie die Rachevorbereitung und Training von Kinnamans Figur interssant erzählt und inszeniert. Wozu auch Marco Beltramis Score beiträgt, der äußerst effektiv ist. Vorallem die Untermalung des Trainings sowie die ruhigen dramatischen Momenten sind sehr gelungen. Kompositorisch nicht spektakulär, aber für den Film dennoch adäquat. Insgesamt ist der Film eine runde unterhaltsame Sache, das "kleine" Problem ist nur, dass der Film von John Woo ist und man als Fan doch etwas andere Erwartungen an die Action hatte. Die typsiche Woo Action hätte jedoch auch nicht zum Film und der Figur gepasst. Wobei es durchaus hier und da typische Woo Momente gibt. Auch wenn es kein Klassiker werden wird ist es doch schön, mal wieder einen neuen John Woo Film zu sehen. Den nächsten Woo Film jedoch bitte wieder mit etwas mehr typischen John Woo Actionmomenten.

  5. vor 2 Stunden schrieb SilvestriGirl:

    Ich fand den Kommentar und dem Artikel, den @Lars Potreck verlinkt hat, ganz stimmig:

     

    “I doubt Zimmer wrote even a single note of music for this. The only reason he’s receiving credit on that one is:
    1- for marketing reasons
    2- he wrote (some of) the themes for the first movie
    Otherwise, this is just Steve Mazzaro – and by that I mean him and a immensely huge army of additional composers, orchestrators, etc.“

    Man sollte nicht spekulieren, wenn man nichts genaues weiß. Bei Teil 3 hat Zimmer auch mehr gemacht als man vermutet.

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  6. vor 3 Minuten schrieb scorefun:

    Das kann doch durchaus bereits der Fall sein...🙄
    Eindeutiger wäre die Regel: Keine Nominierung vor offiziellem Veröffentlichungs-Datum

    Wo konnte man denn Chicken Run 2 vor heute schon hören? Der Film startet erst morgen auf Netflix und Hörproben sind erst heute dort verfügbar, wo schon der 15.12.23 ist. Ähnlich sieht es mt dem Desplat Score aus.

  7. vor 54 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

    Kam der Workprint auf der französischen Blu-ray denn auch von der VHS aus John Woos Archiv? Dann dürfte die Quelle bei beiden ja die gleiche sein. Wer weiß, ob Plaion dann noch mal was dran geschraubt hat oder einfach das Master übernimmt.

     

    Hier wird ausführlich über die Edition gesprochen. Ab 42:45.

    Bezüglich der Nachsynchro, die im Januar stattfindet, ist Rettinghausen dabei sowie weitere andere Kollegen. Der Workprint ist tatsächlich exklusiv und eine weitere neue Fassung, die von Woo persönlich für PLAION freigegeben wurde. Auch das 4K soll besser sein als bei bisherigen ausländischen Veröffentlichungen. Von daher werd ich wohl doch zuschlagen.

    • Like 1
  8. vor 4 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

    Gute Frage. Wird sich wohl spätestens im März beantworten. In der Beschreibung heißt es nur: 4K-UHD (Dolby Vision) der Uncut-Version (nachsynchronisiert mit den originalen deutschen Sprechern). Vielleicht haben sie den Zusatz „...die noch leben" vergessen. ;)

    Und Joachim Nottke, der Wilford Brimley gesprochen hat, lebt ja auch seit 25 Jahren nicht mehr. Ich würde mir die Edition nur holen, wenn der Workprint eine etwas bessere Qualität hat als auf der franz. Blu-ray. Ansonsten bleibe ich bei der deutschen und franz. Blu-ray.

  9. vor 9 Stunden schrieb Alexander Grodzinski:

    Ich bin auch kein Freund überteuerter Editionen. Im Gegenteil, diesen 5-Cover-Mediabook-Steelbook-Wahn finde ich furchtbar. Aber es gibt schon noch Label, die sich wirklich viel Mühe geben und auch noch Sachen aufspüren, die schwer zu beschaffen sind. Oder wie im Fall von HARD TARGET sogar die neuen Szenen in der Unrated Fassung von den originalen Synchronsprechern neu einsprechen lassen. Da steckt schon viel Liebe zum Detail dahinter und natürlich richten sich solche Editionen dann eher an die Sammler. Aber wie gesagt, immer öfter kommen kurze Zeit später auch günstigere Varianten nach für die, die den Rest nicht brauchen. 

    Ich hatte noch die Unrated auf DVD. Da war auch eine Passage mit Lance Henriksen im Original zu hören. Klaus Kindler ist aber schon tot. Wie haben sie die Passage denn nachvertont? Oder gabs die schon immer synchronisiert und nur auf der DVD war sie warum auch immer im Original enthalten?

  10. vor 3 Stunden schrieb Osthunter:

    Habe gestern Abend den Score erstmals ganz gehört und bin nun doch beeindruckt. Beginnt mit Ambient-Tracks, die gut, aber auch nichts Besonderes waren. Nach und nach entwickelt sich dann eine Sogwirkung, die ich anfangs nicht vermutet hätte. Haben andere auch schon geschrieben: überraschend wenig Bombast, dafür gibt es reichlich dystopische und fatalistische Atmosphäre. 

    Manchmal entfaltet sich eine Musik auch nur, wenn man sie als ganzes Album hört. Es bleibt halt immer noch FILMmusik. Mancinas Moana ist für mich auch so ein Fall. Werde mir die Sato Musik auch nochmalin Ruhe anhören. Ich hatte letzte Woche nach langer Zeit mal wieder Shin Godzilla geschaut. Der Score dort ist auch sehr gut. Das Original Thema empfand ich dort aber irgendwie fehl am Platz. 

  11. vor 11 Minuten schrieb ronin1975:

    ach find das is so 0815 Scoring für so eine Art Film... im Film vielleicht ok, aber völlig ambitionslos und substanzlos... sehr enttäuschend... Marco kriegt auch nur noch so Durchschnittsfilme, die zu nichts inspirieren so scheint es... 

    Find den überhaupt nicht substanzlos. Die ruhigen thematischen Passagen find ich sogar ausgezeichnet, da sie sehr eindringlich sind und man hier der Musik anmerkt, dass sie Dialoge ersetzen muss, um entsprechende Wirkung zu erzeugen. Erfreulicherweise enthält das Album viele solcher Passagen. Die Action und Suspense Musik klingt jedoch tatsächlich eher generisch, wobei ich nach Sichtung des Trailers mit so einem Stil gerechnet habe. Effektiv ist der Score bestimmt, zumal Woo weiß, Musik richtig einzusetzen.

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