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Ewigmorgig

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Über Ewigmorgig

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    https://ewigmorgig.bandcamp.com

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    Kiel
  1. "Morgen Wurde": Filmmusikkomposition im Norden

    Danke für's Reinhören und Mitschwingen, Sebastian Bei der Elliot Goldenthal-Referenz wurde auf seinen Alien 3-Soundtrack verwiesen. Die Verquickung von Geräusch- und harmonischen Anteilen in den nicht-sinfonischen Parts und allgemein die Stimmung könnte gemeint gewesen sein. Höre gerade seine Musik zu The Tempest von 2010 (wenn ich das recht sehe, seine letzte Soundtrack-Veröffentlichung, seither viel Konzert- und Theatermusik, bevor in Kürze wieder was neues Filmisches kommt). Klingt zwar nicht allzu zusammenhängend, aber ein Stück wie dieses könnte ich mir vorstellen, genau so auf meinem Assassinous Act-Album gehabt zu haben: www.youtube.com/watch?v=hU2mTB_fPaM (Und ein toller 7-Minuten-Song mit Portishead-Sängerin Beth Gibbons ist da auf dem Tempest-Score noch drauf... www.youtube.com/watch?v=mhY_-pFnggQ )
  2. Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

    ...von dem norwegischen Ensemble Ulver für einen norwegischen Film von 2003. Fatalistisch, lakonisch, erhaben - erinnert mich an Kamermusikalisches von Japanern wie Ryuichi Sakamoto oder Joe Hisaishi.
  3. JUSTICE LEAGUE von Danny Elfman

    Wie wär's damit: www.telegraph.co.uk/films/0/justice-league-review-dcs-superhero-embarrassment-beyond-saving "Danny Elfmans Score ist inkohärentes Getöse und völlig unpassend zu Snyders Bildern." "...gurgling away in the background is Danny Elfman’s score, which grabs at John Williams’s 1978 Superman theme, Elfman’s own Batman motif from the Tim Burton years, and Hans Zimmer and Junkie XL’s Wonder Woman cello riff, in a panicky fumble for something, anything, the audience might recognise or like. The result, as if it even needs to be said, is an incoherent din, and a total mismatch for Snyder’s images."
  4. Ich komme aus Kiel, mache filmische Musik und stehe bereit, Filmvertonungen in Angriff zu nehmen. Reviews nannten zur stilistischen Einordnungen der Musik u.a. Namen wie Elliot Goldenthal, Angelo Badalamenti, Johann Johannsson, Bohren & der Club of Gore, Gas (Wolfgang Voigt), Nils Petter Molvaer, Ulver. Ich arbeite mit klassischen Instrumentalisten und Vokalisten zusammen - allesamt Musiker mit eigenen Kompositionen und Veröffentlichungen, die sich mit ihrer eigenen künstlerischen Perspektive in die Musik einbringen. Mein letztes Album war z.B. ein Soundtrack zu einem fiktiven Thriller (und kam in Beweismitteltasche mit Mordwerkzeug und historischen Kriminalutensilien auf Time Released Sound, San Francisco): http://timereleasedsound.com/shop/releases/morgen-wurde-assassionous-act-deluxe-edition Zum Hören und für Downloads und CDs: https://ewigmorgig.bandcamp.com https://soundcloud.com/morgenwurde Das nächste Album ist auch schon fertig und wird in den nächsten Monaten erscheinen.
  5. Da der Soundtrack zu dem letztjährigen Film erst vorletzte Woche offiziell erschien, kann er wohl für 2017 gevoted werden: IKARI (engl. RAGE), Ryuichi Sakamoto www.youtube.com/watch?list=PLfzW_wEeYxk4GY7fFVWLEIGWLKdIswtv4&v=kLtT6urPUCo www.discogs.com/Ryuichi-Sakamoto-怒りRage-Original-Motion-Picture-Soundtrack/release/11117418
  6. JUSTICE LEAGUE von Danny Elfman

    So verschieden sind die Empfindungen... Für mich ist das ein Ausbund an Beliebigkeit und plakativen Klischees, ein willkürliches Switchen zwischen Kirmes-Effekten - eben was Fanfaren, Pauke/Taiko, Wirbel und Stakkato so hergeben. So eine Materialschlacht lässt der Musik auch kaum Raum, größer als die Summe ihrer Teile zu werden.
  7. Dito... Anfangs sind einige schwungvolle Titel dabei, die mir aber zu ranschmeißerisch-operettenhaft sind. Später dann viel generisches Vages, was sicherlich zur Detektiv-Thematik passt, aber man hat das genau so schon in vielen anderen Soundtracks gehört...
  8. Sakamotos letztjähriger Soundtrack zu dem japanischen Thriller "Ikari" hat einiges mehr an Gehalt als der doch sehr statisch-wolkige Soundtrack zu Revenant, finde ich. Bei "Ikari" bekommt man (sehr gut als eigenständiges Album hörbar) den beseelten Markenzeichen-Sound von Sakamoto: intimen Ambient mit stehendem, nicht abklingendem Hall, darin driftende sinnierende Piano-Melodien in Anklängen an "Merry Christmas, Mr Lawrence" oder für die Dramatik daraus herauslodernde, dräuende Streicher. Immer bedachtsam, mit präziser Geste, keine Note zu viel, nicht opulent. The Revenant ist hier quasi als Teilmenge enthalten. Vor zwei Wochen ist der Soundtrack von Milan Records auf Youtube gestellt worden:
  9. Alles klar... Ich wusste gar nicht, dass 1492 von Ridley Scott ist Hab den Film bisher noch nicht gesehen.
  10. Das Zitat stammt aus dem Hans Zimmer-Thread: So why wasn’t Vangelis asked to score Blade Runner 2049 in the first place, and, more pressingly, what has happened to the musician who has defined sci-fi soundtracks for decades? The 74-year-old had a professional – and pragmatic – answer to why he wasn’t revisiting his most famous work for Villeneuve’s revamp. Speaking to NPR last year, he explained: “You can never repeat certain things. It’s only once in lifetime. It’s like doing another Chariots of Fire, it’s impossible.” It makes sense that Villeneuve wouldn’t want to risk treading old ground, even if he did, ultimately, want a score that was a natural successor to Vangelis’s original. While the conductor was the darling of the record and film industry for decades, in recent years he has purposefully drifted from the spotlight. www.telegraph.co.uk/films/2017/10/04/blade-runner-2049-vangelis-missing-soundtrack Inwieweit noch eine Rolle spielte, dass sich Ridley Scott (der ja Executive Producer bei Blade Runner 2049 war) und Vangelis beim ersten Blade Runner verkracht hatten, da Vangelis wohl ständig Deadlines riss (und mit der Veröffentlichung seines Soundtracks nach Nachproduktion erst 11 Jahre später, 1993, soweit war), weiß man auch nicht.
  11. Finde ich besser durchhörbar als seine vorne im Thread besser bewerteten Scores zu Godzilla und Monuments Men, da in Imitation Game weniger Konfrontation und große Geste zu vertonen war. "Crosswords" erinnert mich ab 0:40 irgendwie sehr an Joe Hisaishis großartigen "Hana-Bi"-Score - dachte da, das hätte auch von jenem Soundtrack stammen können.
  12. Gestatten, mein Name ist...

    Hallo, gestatten Ich mache als "Morgen Wurde" elektroakustische filmische Musik, in den letzten Jahren sind ein paar CDs damit auf Time Released Sound in San Francisco und Off Rec. in Brüssel erschienen: https://ewigmorgig.bandcamp.com Time Released Sound macht aus solchen Alben nette Gesamtkunstwerke - in der (bereits ausverkauften) Deluxe Edition kommt z.B. meine jüngste CD (ein Soundtrack zu einem fiktiven Film Noir / Thriller) in einer Beweismitteltasche ("Evidence bag") mit Mordwerkzeug, historischen Täterfotos, Fingerabdrücken, Kriminalmagazin und anderen Utensilien: http://timereleasedsound.com/shop/releases/morgen-wurde-assassionous-act-deluxe-edition Zum Spaß und als neckische Gelegenheit, den Herrschaften mal persönlich zu danken, hatte ich mein 2015er-Album mit Grußkarte von Kiel an ein paar Hollywood-Regisseure geschickt: David Lynch, Darren Aronofsky, David Fincher, Denis Villeneuve (mit Notiz "for Blade Runner 2" ), Terri Tatchell (die Frau von Neill Blomkamp) und an den Sohn von Robbie Robertson mit Bitte um Weitergabe an den Papa (der seit fast 40 Jahren Musikselektor für Martin Scorsese ist; er gründete in den '60ern die Band "The Band"). Die Büro-Adressen der Herrschaften hatte ich über einen Pro-Account bei IMDB. Freue mich, hier an Austausch und Rezeption von Filmmusiken teilzunehmen.
  13. WONDER WOMAN von Rupert Gregson-Williams

    Hier ab 0:52 und dann immer mal wieder: (für mich allerdings auch der "egalste" Track vom Score)
  14. A CURE FOR WELLNESS von Benjamin Wallfisch

    Am Ende könnte der Film trotzdem noch mit 20 Mio. Gewinn rausgehen... wenn er das Doppelte der 40 Mio. Produktionskosten einspielen muss, um Marketing und das, was die Kinos behalten, abzudecken, und die Kinoeinspielung die durchschnittlichen 25% der Gesamteinspielungen sind. ("Typischerweise entfallen von den Erlösen etwa 25 % auf die Kinoauswertung" - https://de.wikipedia.org/wiki/Filmverwertung ) Die Meinungen gehen da wohl radikal auseinander - wenn ich sehe, dass der Gesang, den ich als schwächstes Element dieses Soundtracks empfinde, hier (von csongor) als bestes Element empfunden wird...
  15. THE NEON DEMON von Cliff Martinez

    Die Begeisterung hielt sich dann wohl doch in Grenzen. Mit dem Titeltrack und einem weiteren (der allerdings nicht von Martinez stammt) sind zwei coole Clubtracks vertreten. Der Rest sind ziemlich minimalistische glatte Soundscapes, die sicher bestens zum chromigen Design des Film passen, aber darüber hinaus nicht so viel hergeben. Hier noch die erwähnten Clubtunes:
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