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musik-erfordert-handwerk

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  1. Allerdings, wie kann einem zumindest SINBAD nicht gefallen?
  2. Der schlimmste Kamen-Score aus seinen "jungen Jahren" ist allerdings SUSPECT, wobei der Albumschnitt von Varèse damals sicher sein Schärflein beigetragen hat.
  3. Dein Popcorn kannst du ruhig stecken lassen. Ich habe nämlich wenig Lust auf eine Diskussion über Dinge, die 30 Jahre zurückliegen (Denn dann müsste ich mir den Score noch mal anhören, und da sind noch ca. 13.997 CDs mit besserer Musik davor)
  4. Ich bleibe jedenfalls bei meiner damaligen Einschätzung, auch wenn ich mich nicht daran erinnere, den Score besprochen zu haben.
  5. Und das von jemandem, der dieses "Genre" liebt. Da ich von Mark Snow nie (in mehr als 30 Jahren) mehr als solides funktionales Scoring ohne wirkliches Eigenleben gehört habe erwarte ich hier auch nichts.
  6. Immerhin hat HGW seinen schönen Sinbad auch ohne Hilfe von John Powell geschafft. - Aber Mulan ist einfach durchgängig ein Durchhänger. Film und Musik werden wohl shnell im Nirwana verschwinden.
  7. Knapp 14 Minuten kurzweiliger, solider orchestraler Musik. Star Wars: Jedi Temple Challenge von Gordy Haab: https://www.deezer.com/de/album/171925882
  8. Vor allem hätte HGW offensiv chinesisiche Elemente bzw. Instrumente einsetzen können, durchaus auch in der jetzt völlig austauschbaren Actionmusik. Als wenn sich piceklige amerikanische Teenager darüber aufregen würden, dem Score fehlt es an jeglichem Mut zur Kante.
  9. Geschrieben ist hier wohl eher im übertragenen Sinne gemeint.
  10. Richtig. Die CD-Charts kann man als Wegweiser für die Popularität eines Albums komplett vergessen. Die Zahl der Streams ist da schon aussagekräftiger, aber auch da wird das Williams-Album nicht schlecht dastehen. Vor allem am Ende des "Sommerlochs", das sich bei Klassikalben (worum es sich hierbei schließlich handelt) besonders bemerkbar macht. Was die Einspielungen angeht, so würde ich den Devil's Dance und Dartmoor aus "Warhorse" positiv hervorheben; hingegen sind der Main Title aus Star Wars und das Thema aus Jurassic Park doch etwas träge, da gefallen mir zackigere Aufnahmen besser.
  11. Sehr schade, dass man diese Scores scheibchenweise veröffentlicht statt zu warten, bis man eine CD-Länge beisammen hat. Die Radio-Scores können nicht sooo viel kosten. Jedenfalls bezahle ich keine US$ 4 für einen 5-minütigen Herrmann-Download, so begrüßenswert die Initiative an sich ist.
  12. Empfehlen kann man auch Steven Smiths neue Max Steiner Monographie: https://www.amazon.de/Music-Max-Steiner-Influential-Biographies-ebook/dp/B085YD67MX/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=%2Cmax+steiner+life&qid=1599480454&sr=8-2 Sie ist flüssig geschrieben und gibt doch deinige interessante Einblickde in sein bewegtes Leben. Nicht ganz so spannend wie Smiths Hermann-Bio "A Heart aat Fire's Centre", aber bei Steiner ist die Quellenlage auch nicht so üppig.
  13. Was hat das damit zu tun? Goldsmith hat die Songs nicht geschrieben, sein Score ist begleitend und dennoch virtuos gemacht. Von dieser Virtuosität - und auch von Gregson-Williams besseren Arbeiten - ist hier nichts zu spüren.
  14. Ich fand auch den Verriss von Chris Stuckman seh passend, v.a. was zentrale Passagen des ersten Films angeht, die hier ausgelassen werden (wie die Auslassung der "Lernphase" Mulans hin zur Kriegerin). Den Drachen unds die Grille kann man bei einem Realfilm nicht bringen, das verstehe ich noch (bzw könnte man, aber dann hat man einen Film wie "Bedrooms and Broomsticks). Bei Disney wird kompromisslos alles auf Kompromiss gebügelt, denn nur der ist angeblich massentauglich. Und dafür holt man dann Regisseure, die ihren Namen mir kleineren, wesentlich interessanteren Filmen gemacht habden und zwingt sie unter die Konventionsknute. Aber dem Mammon kann scheinbar niemand widerstehen.
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