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Heiko Heinrichs

Chandos Movies: The Film Music of Miklós Rózsa (Gamba)

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Ich habe jetzt zurückblättern müssen um zu erkennen, dass das im obigen Zitat die eigentliche Nachricht ist

 

James Fitzpatrick kündigte eine Neueinspielung von THIEF OF BAGDAD an:

 

"Spent a pleasant afternoon reviewing the first 20 + scores reconstructed by Leigh Phillips for the March recording of THIEF OF BAGDAD with the City of Prague Philharmonic Orchestra and Chorus. Fantastic music and so much that was written for but not used in the film.... can't wait for the sessions....!"

 

Passt aber doch eher in unseren Vorankündigungs-Thread als in diesen Chandos-Thread. ;) Wird wahrscheinlich auch erst 2017 was. Vorher kommt ja noch Jarres Is Paris Burning? von Tadlow.

 

Was ist die Quelle?

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Danke für den Hinweis. Ich wollte das nur hier mitteilen, weil Scorefun von dem Music- & Effects-Track schrieb.

 

Ich habe die Mitteilung nun auch im Vorankündigungs-Thread gepostet.

Ich denke, wenn Fitzpatrick im März einspielt, wird die CD sicher noch dieses Jahr erscheinen.

 

Er schrieb das im Rózsa-Forum.

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Wer die Varese besitzt braucht diese Scheibe jedoch absolut nicht!

Die Nürnberger spielen das mindestens genauso gut.

Ich würde Chandos empfehlen bei ihren Raritäten zu bleiben und das Nachspielen von Material das es schon in guter Qualität gibt sein zu lassen.

Gerade bei Rozsa gäbe es noch viel auszugraben.

 

Das sehe ich anders: Das BBC Philharmonic ist den Nürnbergen spieltechnisch doch ein Stück überlegen und brillianter im Klang. Zudem ist die Chandos-Aufnahmetechnik immer top, auch bei dieser Aufnahme. Aber das bewegt sich im Bereich des persönlichen Geschmacks. Ich möchte das Album keinesfalls missen. Außerdem ist Gamba ein verdammt guter Dirigent und Kenner der Musik

 

Ich hatte vor fast einem Jahr die Freude, ein Rózsa-Konzert mit mit Gamba in Köln zu besuchen. Da hat er u.a. die Suite auch "Der Dieb von Bagdad" dirigiert. Herrlich!

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Mir ging es eher darum, zu betonen, dass es mir besser gefiele, wenn die weiterhin Rozsas Raritäten ausgraben.

 

Die drei vorigen Rozsa CDs des BBC Orchesters unter Gamba waren in der Hinsicht wesentlich brauchbarer.

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Die Rózsa-Aufnahmen mit den Konzertwerken bei Chandos sind wirklich klasse. Gamba hatte bei seinem Konzert in Köln damit auch einen Schwerpunkt gesetzt: Das Viola-Konzert, The Vintner's Daughter und Thema, Variationen und Finale.

Die Musik ist so gut, dass eine umfassende Reihe sehr wünschenswert ist. Aber da kommt bestimmt noch was von Chandos.

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Die Rózsa-Aufnahmen mit den Konzertwerken bei Chandos sind wirklich klasse.Die Musik ist so gut, dass eine umfassende Reihe sehr wünschenswert ist. Aber da kommt bestimmt noch was von Chandos.

Es erschien doch bereits Mitte der 90er auf Koch Classics eine dreiteilige CD-Reihe mit den meisten Orchesterwerken von Rózsa, die damals von James Sedares mit dem New Zealand Symphony Orchestra aufgenommen wurden. Da gab es zusätzlich etwa auf Vol. 2 noch die frühe "Symphony in Three Movements" von 1930, die Gamba bislang nicht eingespielt hat. Aber zum Großteil deckt sich das eigentlich, was bei Gamba auf Chandos und bei Sedares auf Koch enthalten ist. So viele Neuheiten hat Gamba diesbezüglich wirklich nicht präsentiert bzw. gabs so was wie die "Tripartita" auch schon auf einer anderen CD mit dem LSO früher mal.

Ich fand die Sedares-Aufnahmen damals ohnehin gar nicht schlecht. Kennt Ihr die denn gar nicht?

 

Den Filmmusikbereich scheint Chandos dagegen mehr oder weniger aufgegeben zu haben. Die ganze Reihe mit den englischen Filmkomponisten ist ja schon ein paar Jahre tot. Ist auch klar, daß für so was eben heutzutage nicht mal mehr für ein Label wie Chandos ein richtig großer Markt vorhanden ist. Da ist der Aufwand viel zu groß dafür.

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Doch, mir ist bewusst dass es diese Reihe von Koch mal gab. Damals waren mir Rozsa Werke außerhalb des Kinos noch suspekt.

Inzwischen sehe ich das anders.

Habe dann erst zugegriffen als die CDs von Chandos kamen.

Die sind brillant.

Was nicht heißen soll, dass die Koch Alben nichts taugen.

Habe da einfach nur noch nie reingehört.

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Ich hatte vor fast einem Jahr die Freude, ein Rózsa-Konzert mit mit Gamba in Köln zu besuchen. Da hat er u.a. die Suite auch "Der Dieb von Bagdad" dirigiert. Herrlich!

 

Ich war auch auf dem Kölner Konzert und begeistert. Gamba war klasse! Die BAGDAD-Suite spielte er mit sehr viel Schwung und Elan. Das Konzert wurde auch schon mindestens 2x im Radio wiederholt.

Jetzt freue ich mich auf die im Februar erscheinende Tadlow-Doppel-CD vom Prager Konzert.

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Es erschien doch bereits Mitte der 90er auf Koch Classics eine dreiteilige CD-Reihe mit den meisten Orchesterwerken von Rózsa, die damals von James Sedares mit dem New Zealand Symphony Orchestra aufgenommen wurden. Da gab es zusätzlich etwa auf Vol. 2 noch die frühe "Symphony in Three Movements" von 1930, die Gamba bislang nicht eingespielt hat.

 
Kleine Korrektur noch: Wie ich gerade beim Nachschauen festgestellt habe, waren das ja von 1993 – 1998 sogar insgesamt fünf (!) und nicht nur drei CD-Alben mit fast allen Rózsa-Orchesterweken, die Sedares damals für Koch eingespielt hatte. Vol 4 und 5 hatte ich selbst mir nur deshalb nicht mehr gekauft, weil ich die Sachen, die da oben waren, schon längst auf LP oder CD in anderen Aufnahmen hatte. Von daher war mir das gar nicht mehr so bewußt  mit den fünf CDs. :)
Insofern ist die Chandos-Reihe mit Gamba nun absolut nichts Neues mehr. Und von Pioniertat kann man gar nicht reden, da alles vor 20 Jahren schon eingespielt wurde. Möglich, daß sich die dann auch noch zu einem Vol. 4 aufraffen mit den restlichen paar Rózsa-Orchesterwerken, aber in recht guten Interpretationen auf CD vorhanden ist das eigentlch längst.

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Hier mal zum Vergleich:

 

Sedares

 

 

 

 

Gamba

 

 

Der  Sound von Gamba gefällt mir persönlich etwas  besser.

 

Gelungene Einspielungen sind aber beide.

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Vom Cellokonzert gibts ja inzwischen gleich mehrere Aufnahmen auf Tonträger. Ich habe noch die allererste mit Janos Starker selbst als Solist, dem das Konzert ursprünglich auch gewidmet war. Diese wurde 1981 mit den Münchner Philharmonikern für eine LP gemacht und gabs ein paar Jahre später auch nochmals auf CD. Inzwischen naütrlich schon etwas rarer geworden, aber für mich war die immer recht zufriedenstellend:

http://www.amazon.de/Miklos-Rozsa-Piano-Cello-Concerto/dp/5555178166/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1453386767&sr=8-1-fkmr0&keywords=rozsa+cellokonzert+starker

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Die habe ich mir bei Colosseum für 3,99 gegönnt. :D

Rózsa ist, was Konzertwerke betrifft, sehr gut vertreten. Mich wundert, dass hier noch niemand die Aufnahmen bei Naxos erwähnt hat.

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Es erschien doch bereits Mitte der 90er auf Koch Classics eine dreiteilige CD-Reihe mit den meisten Orchesterwerken von Rózsa, die damals von James Sedares mit dem New Zealand Symphony Orchestra aufgenommen wurden. ...

Ich fand die Sedares-Aufnahmen damals ohnehin gar nicht schlecht. Kennt Ihr die denn gar nicht?

 

.

 

Doch, einige Aufnahmen kenne ich, aber nicht sehr gut. Insgesamt ist mir die Chandos-Reihe etwas näher. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau begründen. Ist mehr so eine Bauchsache.

 

Wo mir das Sedares-Dirigat mit den Neuseeländern richtig gut gefällt, ist bei dem EL-CID-Album, das ich musikalisch der Tadlow-Einspielung ein kleines Stückchen vorziehe, weil es für mich etwas mehr Drive hat. Allerdings ist die Abmischung oder das Mastering der CD nicht so gut. Keine Ahnung, woran das liegt, aber sie ist viel zu leise abgemischt.

 

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Wo mir das Sedares-Dirigat mit den Neuseeländern richtig gut gefällt, ist bei dem EL-CID-Album, das ich musikalisch der Tadlow-Einspielung ein kleines Stückchen vorziehe, weil es für mich etwas mehr Drive hat.

 

Wirklich? Das wundert mich sehr, denn das sehe ich gerade umgekehrt. Für mich hat Sedares bei EL CID damals an vielen Stellen zu sehr die Tempi gedrosselt, so daß ich mich seine Aufnahme nicht begeistert hat und sie zu lasch wirkt. Die Dramatik und Dynamik des Originals erreicht er einfach nicht. Da finde ich die Tadlow-Einspielung denn doch wesentlich überzeugender, auch wenn ein bißchen viel Hall hinzugefügt wurde..

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Wirklich?

Doch, tatsächlich. ;-)

Das sind aber Details. Ich finde in der Sedares-Aufnahme des Preludes (Track 2) z.B. klasse, wie die Hörner, die den Kontrapunkt makieren, hervorgehoben werden. Das ist in Nic Rains Dirigat, das auf seine weise auch toll ist, keine Frage, nicht so deutlich.

Hinzu kommt für mich, dass die Sedares-CD die erst CID-Aufnahme ist, die ich gehört und verinnerlicht habe.

Nicht falsch verstehen: Nic Rains Einspielung für Tadlow ist sehr schön und sorgfältig. Sie hat ihre ganz eigenen Vorzüge und ich möchte sie in der Sammlung nicht missen.

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Hinzu kommt für mich, dass die Sedares-CD die erst CID-Aufnahme ist, die ich gehört und verinnerlicht habe.

Nicht falsch verstehen:

 
Ach so, ich verstehe. Es ist ja oft so, daß die erste Aufnahme, die man von einer Musik hört, dann prägend wirkt. Das heißt aber, Du besitzt das alte, von Rózsa selbst dirigierte 1961er MGM-LP-Album (später natürlich auch als CD erhältlich), das in München aufgenommen wurde, gar nicht oder hast es eventuell nie gehört? Für mich persönlich ist das nach wie vor das eigentliche Referenz-Album, an dem sich alles andere, was danach kam, von der Interpretation her messen lassen muß. Und von der Intensität und Hingabe her, mit der es eben gespielt ist immer noch die Nummer eins, auch wenn der Score hier selbstverständlich längst nicht vollständig erklingt.

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Ich habe seit der Raine-Einspielung (schon wegen der Vollständigkeit) immer nur die angehört, muß mir nochmal die von Sedares und Rózsa vornehmen und vergleichen.

Als Letztes hörte ich auch die Orgel-Solo-Fassung von Pelster. Klingt besser, als ich dachte.

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Ach so, ich verstehe. Es ist ja oft so, daß die erste Aufnahme, die man von einer Musik hört, dann prägend wirkt. Das heißt aber, Du besitzt das alte, von Rózsa selbst dirigierte 1961er MGM-LP-Album (später natürlich auch als CD erhältlich), das in München aufgenommen wurde, gar nicht oder hast es eventuell nie gehört? Für mich persönlich ist das nach wie vor das eigentliche Referenz-Album, an dem sich alles andere, was danach kam, von der Interpretation her messen lassen muß. Und von der Intensität und Hingabe her, mit der es eben gespielt ist immer noch die Nummer eins, auch wenn der Score hier selbstverständlich längst nicht vollständig erklingt.

 

 

Stefan, ich nehme an, Du meinst diese CD:

http://www.soundtrackcollector.com/title/1579/El+Cid

El_Cid_CDP7933012.jpg

 

Die habe ich auch schon lange. Doch aus irgend einem Grund konnte ich mich mit der nie so recht anfreunden und die beiden Neuspielungen vorgezogen. Ich glaube, ich mochte das Orchesterspiel nicht. Ich knöpfe sie mir noch mal vor.

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Ja klar, Heiko, selbstverständlich meinte ich diese CD. Ich habe die CD zwar auch, aber in meinem Fall meinte ich sogar die MGM-LP, da ich diese seit Mitte der 70er in der Sammlung habe - war eine meiner ersten richtigen Filmmusik-LPs überhaupt -  und sozusagen genau mit der Einspielung dann auch aufgewachsen bin. Die ist ja nur ein paar wengie Tage nach den Aufnahmen für den Film entstanden und daher von der Interpretation her auch sehr dicht am Original dran. Natürlich hat Rózsa für die Platte ein paar Kürzungen hier und da gemacht oder mal an einer Stelle einen Zusatz, um ein Thema noch etwas konzertanter auszuspielen, aber so was hat mich bekanntlich nie gestört, sondern das finde ich völlig in Ordnung. Ich könnte auch nicht sagen, daß mich das Orchesterspiel je gestört hatte. Nie im Leben. Zu dem Urteil würde ich viel eher bei der Sedares-CD kommen, die bei mir nach ein- oder zweimaligem Anhören doch eher Staub angesetzt hat, weil einfach von der Interpretation her nicht vollauf zufriedenstellend. Zwar quantitativ mehr, aber eben keinesfalls qualitativ.

Dagegen hat mich die alte, von Rózsa selbst dirigierte  Album-Aufnahme jahrzehntelang absolut begeistert und ich habe nie was an der Interpretation auszusetzen gehabt. Natürlich kann man sagen, es fehlen noch einige wichtige Tracks, aber das ist hier ja für mich nicht der letztlich entscheidende Punkt.

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