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Mephisto

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Alle erstellten Inhalte von Mephisto

  1. Liebe Freunde der Filmmusik, es kommt durchaus vor, dass man von dieser Musiksparte auch hin und wieder mal eine Auszeit braucht und sich Alben aus anderen Bereichen zu Gemüte führt. Da der "Ich höre gerade folgendes Album...(2)" nur für filmmusikalische CDs erstellt wurde, gibt es hier das entsprechende Gegenstück. Viel Spaß beim posten.
  2. Mephisto

    Schnäppchen-Thread (ebay, Amazon, SAE etc.)

    Wer 10 Kritzerland-CDs zum halben Preis (und ohne Versand!!) haben möchte, der kann jetzt bei der Indiegogo-Kampagne von Bruce Kimmel zur Erstveröffentlichung des Direcotr's Cuts zu THE CREATURE WASN'T NICE zuschlagen: https://www.indiegogo.com/projects/the-creature-wasn-t-nice-director-s-cut?create_edit=true&fbclid=IwAR02YcZ6al52FFe0MxOoXHwnUIeniqj-VPEGOQTiIomkYhHHj_yZKo_4sp8#/ Gibt auch noch andere schöne Sachen für die Nerd-Vitrine.
  3. Ich erinnere mich noch, dass beide Filme einmal vor wahrscheinlich zwöl oder 13 Jahren hintereinander auf Tele5 gezeigt wurden, habe die damals auch mitgeschnitten, aber seitdem nie wieder gesehen. Wäre mal wieder Zeit für eine Neusichtung.
  4. Mephisto

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    So, CAT PEOPLE (in der Marco-Polo-Version) und MALTESE FALCON waren diese Woche in meinem Briefkasten. Ich kann momentan nicht viel zu diesem Thema beisteuern und überspringe ehrlich gesagt auch die ein oder andere Inhaltsangabe, weil ich mir einige der hier besprochenen Filme erst vor Kurzem zugelegt habe. Aber vielen Dank, Angus, für Deine ganze Mühe und die anregenden Beiträge!
  5. Mephisto

    Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

    Vladimir Cosma - LE JAGUAR Der zugegebenermaßen überaus charmanten Südamerika-Abenteuerfilm mit Jean Reneau in der Hauptrolle wirkt 20 Jahre nach seiner Entstehung wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Die naiv-kindliche Darstellung der Indios, das Machogehabe der beiden männlichen Protagonisten und der Exotismus finden sich so wie in diesem 90er-Jahre-Produkt kaum mehr im aktuellen Kino. Zu Beginn der 200er konnte man diese Art Film noch regelmäßig am Samstag- oder Sonntagnachmittag auf Sat 1, RTL oder Kabel 1 begutachten und fühlte sich nett unterhalten. Heute dürfte der Film vollständig in der Versenkung verschwunden sein. LE JAGUAR bildet in Vladimir Cosmas Œuvre ein bisschen das Pendant zu Goldsmiths MEDICINE MAN. Während Cosma in den 70er und 80er-Jahren unzählige Blödelfilme mit Luis de Funès oder Pierre Richard mit ebenso alberner Musik vertonte, trumpft er in LE JAGUAR überraschenderweise mit einem großsymphonischen Abenteuerscore auf. Die "Urwald-Perkussion" erinnert ein wenig an die Rhythmen aus CONGO, das weitscheifige Thema in sattem Streicherklang oder nobel von den Hörnern (des LSO!) vorgetragen untermalt perfekt die herrlichen Naturaufnahmen. Ein paar Actionnummern bringen etwas, aber nicht allzu viel Tempo in die überwiegend melodische Musik, zackige Xylophoneinwürfe, Streichersotinato und einige Akkorde der Blechbläser sorgen zwar für eine angemessene Vertonung der wenigen temporeichen Szenen und lassen sich auch ganz gut anhören, aber ein Meister der Actionmusik scheint Cosma einfach nicht zu sein. Das schadet aber auch nicht, kann er dafür noch mit einem sehr schönen Liebesthema punkten, das mit dem Hauptthema verwandt ist und sanft von der Flöte über eine leichte Gitarrenbegleitung und Streicherteppiche vorgetragen wird. Eingestreute Source-Passagen mit Südamerika-Flair runden dieses vergnügliche Hörerlebnis ab. LE JAGUAR ist mittlerweile mehrfach auf CD vertreten, rund 80% der Musik wurden bereits zum Filmstart auf einer eigenen CD veröffentlicht, von der immer wieder Auszüge auf einige Cosma-Sampler gepresst wurden. Wer die (fast) vollstämdige Musik mit knapp 50 Minuten Laufzeit haben will, der muss zur zweiten der insgesamt drei Cosma-Boxen von Larghetto-Music greifen, hier finden sich nämlich fast alle im Film erhaltenen Passagen sowie eine großartige Konzertfassung des majestätischen Hauptthemas. Ganz großes Kino für die Ohren! Ein Geheimtip, aber einer, der sich lohnt.
  6. Mephisto

    Was ist eigentlich... #4: Kontrapunkt?

    So, jetzt endlich einmal von mir die vor Monaten versprochene "Kontrapunkt"-Erläuterung. Für die Verzögerung bitte ich um Entschuldigung. Ich hoffe, dem komplexen Thema hier einigermaßen gerecht werden zu können, und dabei gleichzeitig allgemein verständlich erläutern zu können. Sollten Dinge unklar bleiben oder Missverständnisse entstehen, dann gebt bitte unbedingt Rückmeldung! Und nun zur Sache :D: Um sich dem Begriff "Kontrapunkt" anzunähern, ist es notwendig, bestimmte Sachverhalte in der mitteleuropäischen Musiktradition vorzustellen, aus denen sich "Kontrapunkt" ableitet. 1. "Stimmen" Musik ist in erster Linie ein akustisches Ereignis. Der Komponist Edgar Varèse sprach vom "organisierten Klang". Ob die Klänge dabei von einem Komponisten geordnet werden oder von Instrumentalistinnen aus dem Moment heraus improvisiert werden, ist erst einmal unerheblich. Die zu "Musik" geordneten Klänge können entweder durch die Stimme (Gesang) oder Instrumente erzeugt werden. Dabei nennt man jeden "Beitrag", der durch Gesang oder ein jeweiliges Instrument zu einem Musikstück hinzugefügt wird, "Stimme" - ganz egal, ob wirklich gesungen oder auf einem Instrument gespielt wird. Wenn also ein Trio aus Flöte, Violine und Klavier zusammenspielt, dann spielt je ein Ensemblemitglied eine "Flötenstimme", eine "Violinstimme" und eine "Klavierstimme". Im eher angelsächsisch geprägten Popmusikbereich spricht man auch gerne von "Parts", also beispielsweise von einem "Gitarrenpart". Die Bezeichnung von jedem musizierenden Element als "Stimme" gibt auch Auskunft darüber, wie viele Leute mindestens an einem Musikstück beteiligt sind. Wenn ich z. B. von einem "vierstimmigen" Stück für Ensemble spreche, dann ist klar, dass mindestens vier Leute benötigt werden, um das Stück aufzuführen. Manchmal werden auch einzelne Stimmen von mehreren Instrumenten "gedoppelt" - d. h. zwei (oder mehr) Instrumente spielen exakt das gleiche. Das ist oft im Orchester der Fall, wenn z. B. alle Celli gemeinsam eine Melodie spielen. Hier sagt man dann: Die Celli spielen "unisono". Somit kann auch ein zweistimmiges Stück von zehn Instrumenten gespielt werden. Hier würde sich dann sinnigerweise ungefähr die Hälfte der zehn Instrumente eine Stimme teilen. Ein Musikstück ist also immer mindestens einstimmig. Hier ein Beispiel. Ein Stück for Soloflöte. Da die Flöte immer nur einen Ton gleichzeitig spielen kann, ist das Stück "einstimmig". Was aber, wenn ich mit mehreren Stimmen arbeiten will? Wenn ich kein totales Chaos oder reine Beliebigkeit "komponieren" möchte, müssen sich die einzelnen Stimmen zueinander verhalten. In der Musik haben sich in den letztn 500 Jahre verschiedene Regeln herausgebildet, nach denen man mit mehreren Stimmen komponieren kann und es sich "gut, "richtig" oder "schön" anhört. 2. "Melodie & Harmonie" Wenn ich mit mehreren Stimmen arbeite, habe ich verschiedene Möglichkeiten, die verschiedenen Stimmen zu organisieren: I. Ich kann sie gleichberechtigt behandeln. II. Ich teile Sie in "Haupt- und Nebenstimme" bzw. "Melodie und Begleitung". Betrachten wir zuerst die zweite Möglichkeit. In der Titelmusik zu THE LAST CASTLE von Jerry Goldsmith spielt die Trompete zu Beginn ein Solo, das in den ersten 45 Sekunden ausschließlich von den Bässen begleitet wird. Alle Kontrabässe spielen nur eine Note, sie spielen also "unisono". Da die Bässe ihren Ton sehr lange spielen, spricht man von einem "Liegeton", da er gleichsam "unter dem Trompetensolo liegt". Für das Solo der Trompete ist dieser Liegeton eine Art Fundament. Die Töne der Trompete stehen in einem bestimmten harmonischen Bezug zu dem Liegeton der Kontrabässe, d. h.: Die Trompete spielt eine Melodie, die harmonisch zum Liegeton der Kontrabässe "passt". Streng genommen sind die ersten 45 Sekunden des Hauptthemas zu THE LAST CASTLE zweistimmig. Ich brauch ein Instrument, das einen tiefen Liegeton spielt und ein Melodieinstrument. So hat es beispielsweise auch Mozart gemacht, als er sein Duo für zwei Violinen Nr. 5 schrieb: Hier gibt es zu Beginn ganz offensichtlich gibt es eine Violine, die die Melodie spielt, während die andere die Begleitfunktion einnimmt. Es gibt also eine "Hauptstimme" und eine "Begleitstimme". Ich kann aber auch zweistimmige Stücke schreiben, in der zwei Melodiestimmen vorkommen. Als Beispiel ein Flötenduett von Beethoven: Hier merkt man, dass beide Flöten gleichberechtigt sind, d. h. beide Flöten haben eine "Melodiestimme" und keine "Begleitstimme". Die beiden Stimmen der Flöten verhalten sich aber ähnlich zueinander wie Melodie und Begleitung in dem Sinne, dass sie harmonisch "zueinander passen". Das wird einerseits durch den harmonischen Rahmen reguliert, den Beethoven gewählt hat, andererseits aber auch durch die Regeln, die sich für das Schreiben zwei (oder mehr) gleichberechtigten Stimmen herausgebildet haben. So hat man sich zum Beispiel seit dem 16. Jahrhundert dagegen gesträubt, Stimmen in bestimmten Abständen genau parallel verlaufen zu lassen. Das galt als primitiv und war verpönt. Miklós Rózsa hat dann teilweise absichtlich so "primitiv" komponiert, wenn die Musik besonders archaisch wirken sollte, so z. B in KING OF KINGs beim "John-the-Baptist"-Thema: Hier hört man sehr gut, wie in den ersten 18 Sekunden die Melodie von zwei verschiedenen Instrumenten, also zweistimmig, gespielt wird. Die beiden Stimmen verlaufen aber genau parallel. Geht das eine Instrument rauf, folgt ihm das andere auf Schritt und Tritt. Man muss sich das bildlich so wie zwei Linien vorstellen, die mit etwas Abstand zueinander horizontal identisch nebeneinanderlaufen. Also rhythmisch spielen beide Instrumente "unisono". Diese Form "parallele Stimmführung", wie so etwas folgerichtig genannt wird, galt also als "primitiv". Um die Gleichberechtigung zweier (oder mehrerer) Stimmen hervorzuheben, entschied man sich daher, sie nicht parallel verlaufen zu lassen, sondern sie hauptsächlich gegeneinander laufen zu lassen. Das bedeutet: geht eine Stimme rauf, geht die andere runter. Wie genau die jeweiligen Gegenbewegungen ablaufen, entscheidet dabei das harmonische Gerüst, in dem sich die Musik bewegt. Dieses Prinzip von zwei (gleichberechtigten) Stimmen, die sich individuell (im Sinne von "gegeneinander") zueinander verhalten, aber durch den harmonischen Rahmen miteinander verbunden sind, nennt man Kontrapunkt (="Gegenstimme") 3. "Kontrapunkt" in der Praxis Häufig werden in der Musik verschiedene Praktiken und Möglichkeiten kombiniert. So schließen sich z. B. "Kontrapunkt" und "Begleitung" nicht aus. Häufig werden auch Begleitstimmen "kontrapunktisch" zu Hauptstimmen gestaltet. Oder aber zwei (oder mehrere Stimmen) werden über eine eindeutige Begleitung "gelegt", wie Goldsmith es bei der Titelmusik zu FIRST BLOOD gemacht hat. Auch hier steht wie bei THE LAST CASTLE wieder ein Trompetensolo im Mittelpunkt. Die Gitarre nimmt dabei die Funktion ein, die die Kontrabässe in LAST CASTLE hatten. Die Trompete spielt zuerst die Hauptstimme und wird bei 00:45 von den (unisono spielenden) Streichern "abgelöst". Die Musik ist bis hier ein bisschen wie ein Song mit Strophe und Refrain aufgebaut. Die Trompete spielt die "Strophe" und die Violinen antworten mit dem "Refrain". Neutraler würde man hier von einem A- und einem B-Teil sprechen. Wie erwartet beginnt die Trompete nach den Violen wieder mit ihrer "Strophen"-Melodie (dem A-Teil), doch Goldsmith lässt die Violinen weiterspielen. De Trompete erklingt hier also nicht mehr allein über der Gitarrenbegleitung, sondern zusammen mit den Violinen. Diese spielen aber nicht auch den A-Teil, sondern einen auf ihn bezogenen Kontrapunkt! Trompetenstimme und Violin-Kontrapunkt beziehen sich wiederum harmonisch auf die begleitende Gitarre. Im Übrigen kann man hier - wenn man genau hinhört - auch sehr gut erkennen, wie das mit dem "Kontrapunkt" im Sinne von "Gegenstimme" gemeint ist. Denkt Euch mal beim Anhören die Gitarre weg und konzentriert Euch nur auf die Trompete und den E-Bass, der bei 00:25 einsetzt. Die Bassstimme ist nämlich ebenfalls kontrapunktisch zur Trompetenmelodie gestaltet: bei 00:32 - 00:35 geht die Trompetenstimme runter, während der der Bass ganz klar zu hören nach oben steigt! bei 00:38 - 00:39 geht die Trompete wieder rauf und der Bass nach unten! Eine andere kontrapunktische Arbeit hat Goldsmith dann bei RMABO III vorgenommen: Hier hört man schon zu Beginn, spätestens beim Streichereinsatz ab 00:16, wie hier die Stimmen "gegeneinandergeführt werden - am deutlichsten bei 00:23 - 00:26. Auch die Streicherstimmen während des Oboensolos sind kontrapunktisch zueinander und zur Hauptstimme der Oboe komponiert. Dadurch gelingt Goldsmith die starke Ausdruckskraft dieser Passage, indem sich immer neue harmonische Schattierungen ergeben. Der Liegeton in the LAST CASTLE und die Abwesenheit eines Kontrapunkts während des eröffnenden Trompetensolos waren dagegen ideal, die Einsamkeit auszudrücken und die Resignation, während sich bei RAMBO III viele melancholische Gefühle vermischen. Am schönsten finde ich persönlich den Kontrapunkt in den Violinen ab 02:45 - schlicht, aber wirklich ergreifend! Könnte jedesmal heulen, wenn ich diese Stelle höre. 4. Resumé Die Beherrschung des Kontrapunkts erfordert eine sehr gute und langwierige Schulung. Zuerst einmal ist Kontrapunkt - die Lehre der "Stimmführung" - ein Handwerk. In der Praxis ermöglicht sie aber einerseits ein reicheres Klangbild, indem es nicht nur eine Haupt- und eine Nebenstimme gibt, sondern sich mehrere Stimmen auf kunstvolle Weise aufeinander beziehen können. Man kann also theoretisch guten Gewissens behaupten, dass jemand ein fähigererer Komponist ist, wenn er den Kontrapunkt beherrscht, als wenn er es nicht tut. Das bedeutet aber in der Praxis relativ wenig. Denn ein Stück wird nicht allein dadurch gut, dass es kontrapunktische Arbeit aufweist. Wie wir gesehen haben, ist ja Rózsas Stück genau deswegen gut, weil es durch Verzicht auf kontrapunktische Regeln eben jene Archaik transportiert, die es rüberbringen soll. Dass es zu Beginn von THE LAST CASTLE keinen Kontrapunkt gibt, ist ebenso schlüssig wie die Tatsache, dass es in RAMBO III einen gibt.
  7. Mephisto

    Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

    Nach viereinhalb Jahren war es mal wieder so weit und MALONE landete mal wieder im Player. Ich bin immer noch sehr angetan von Newmans kunstfertig gearbeiteter Musik, die mir heute weitaus weniger actionlastig und viel lyrischer vorkam als in meiner ursprünglichen Beschreibung. Schade, dass es so etwas nie wieder geben wird.
  8. Ich selbst hab' sie ja schon längst, aber es wäre doch schön, wenn man sie auch neu wieder für 15,00€ kaufen könnte.
  9. Wird Zeit, dass der mal wieder auf CD greifbar wird.
  10. Mephisto

    Sony Masterworks kauft Milan Records

    Bedeutet das, dass auch sämtliche Milan-Titel jetzt unter dieses blöde Sony-Gebot, keine Lizenzen mehr an Dritte zu vergeben, fallen?
  11. Mephisto

    Eure Errungenschaften (Filmmusik)

    Das stimmt natürlich, aber da ich die meisten CDs, die ich gekauft habe, noch nicht geöffnet habe, kann ich auch zu den wenigsten etwas sagen, insofern hat dann wirklich niemand was davon. Das beziehe ich ja auch nur auf meine Beiträge.
  12. Mephisto

    Eure Errungenschaften (Filmmusik)

    Weil ich mir nicht vorstellen kann, inwiefern es Leute interessiert, was ich mir kaufe und ich kein Bedürfnis habe, mit Raritäten anzugeben. Ich sammle mittlerweile seit über 10 Jahren CDs und während früher noch einzelne Stücke einen immensen Besitzerstolz ausgelöst haben, den ich in die Welt hinausposaunen musste, freue ich mich jetzt einfach nur für mich über die sich langsa schließenden Lücken. Aber in den Fllen wie oben finde ich es wichtig, eine Rückmeldung zu geben, dass die Zeit, die Leute hier ins Forum investieren, sich in dem Sinne lohnt, als dass andere zur Kenntnis nehmen, was sie schreiben und ihre Meinung sie interessiert.
  13. Mephisto

    Eure Errungenschaften (Filmmusik)

    Normalerweise beteilige ich mich ja nicht an diesem Thread, aber um die Relevanz, welche dieses Forum für mich immer noch - besonders in Hinsicht auf Empfehlungen - hat, einmal hervorzuheben: Vielen Dank an die drei Forenkollegen Stefan, Sami und Stefan für ihre wertvollen Tips! Alleine wäre ich auf diese Alben wahrscheinlich nie gekommen.
  14. Mephisto

    Tony Banks - THE WICKED LADY

    Stefan, vielen Dank für den Hinweis! Die Veröffentlichung ist damals komplett an mir vorbeigezogen, diese Woche konnte ich die CD aber noch ovp ergattern. Kannst Du daher noch etwas zum Unterschied zwischen digital-Album und CD sagen, falls Du ersteres schon gehört hast? Ist ja anscheinend nochmals remastered worden.
  15. Mephisto

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    DAS ist eins der wenigen Stromberg-Alben, die mir noch fehlen. Muss ich unbedingt nachholen. Den Artikel habe ich zugegebenermaßen übersprungen, weil ich den Film erst vor Kurzem auf Blu-Ray bekommen und ihn noch nicht gesehen habe Vielleicht für diesen Thread auch interessant: Vor kurzer Zeit erschien "Musik im klassischen Film Noir" von Janina Müller bei Königshausen & Neumann. Das Buch enthält zahlreiche Notenbeispielen von den originalen Dirigierpartituren, Particellen und Skizzen. https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/janina-mueller-musik-im-klassischen-film-noir/hnum/8714379
  16. Die ist mittlerweile weg - jedenfalls bei Lala Land und wird auch nicht mehr wiederkommen. Beim Soundtrackcorner gibt's sie noch für knapp 40,00€.
  17. Mephisto

    Intrada: Virtuosity (Christopher Young)

    Na, DAS ist doch mal was.
  18. Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur nächsten Fried-CD. Ich muss dringend meinen Caldera-Bestand aufstocken!
  19. Mephisto

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    Immerhin können wir davon ausgehen, dass auch diese Passage jetzt gut gemastert vorliegt und es vielleicht noch auf ein anderes Album schafft. Bei FSM sind dann ja auch plötzlich Stücke aus bereits veröffentlichten Titeln auf einem völlig anderem Album erschienen, weil da noch Platz war.
  20. Mephisto

    Der amerikanische FILM NOIR von 1941 - 1958

    DOUBLE INDEMNITY habe ich erst dieses Jahr zum ersten Mal gesehen - ein wahrhaft fantastischer Film! Ich finde Deine Artikelserie mal wieder sehr inspirierend - auch, was zukünftige Filmsichtungen angeht. REIGN OF TERROR hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Der scheint ja auch eher unter der Historienflage zu segeln.
  21. Mephisto

    Bad Boys for Life von Lorne Balfe

    Danke, Sebastian, für die Erläuterungen. Ich sehe die Verantwortung, wie Kunst rezipiert wird, aber dennoch bei der Gesellschaft beziehungsweise auch konkret beim Staat. Nämlich in Form von Aufklärung (Gesellschaft, vor allem Eltern und Erziehungsberechtigte) und Bildung (Staat). Ich würde mich wünschen, dass Rezeption die überwiegende Form der Kunstbetrachtung auch in der breiten Bevölkerungsschicht bildet. Dann kann man negative Einflüsse meines Erachtens sehr wohl eindämmen, es stellt sich sogar die Frage, ob das ganze Superheldenbombastkino dann noch weiterhin so inflationär bejubelt werden würde oder eine kritische Haltung seitens des Publikums, eine gestärkte persönliche Geschmacksbildung nicht auch wieder zu einer größeren Bandbreite in der Popkultur führen könnte. Mir ist das Schulterzucken da ein bisschen zu wenig, denn dafür liebe ich das Medium zu sehr. Der Genuss ist für mich beim Filmschauen und Musikhören das A und O, aber ich finde, es sollte darüber hinausgehen. Die Hingabe ist während der Rezeption für mich immer der erstrebenswerte Zustand.
  22. Mephisto

    Bad Boys for Life von Lorne Balfe

    Ach, Lars, wenn Du wüsstest... Es gibt einen Unterschied in der Film- oder generell Kunstbetrachtung: Konsum und Rezeption. Beim Konsumieren lasse ich mich einfach nur berieseln, bei der Rezeption hinterfrage ich, betrachte ich das Werk - also den Film - als Kunstprodukt und bin mir im Klaren darüber, das hier nicht die Realität abgebildet wird, sondern das vemeintliche Bild einer vermeintlichen Realität. - Also das, was Du auch tust, wenn Du Bay-Filme als Bay-Film schaust und Dir darüber im Klaren bist, dass hier maßlos übertrieben wird. Du kannst Dich darüber amüsieren und das finde ich sympathisch - viel besser als alles, was die "Hirn-aus"-Fraktion so von sich gibt. Nur leider können wir uns sicher sein, dass diese Filme nicht für Leute produziert werden, die rezipieren - so wie Du - sondern konsumieren und einfach nur abfeiern, was sie da auf der Leinwand sehen. Nicht, wie es inszeniert ist, sondern was sie sehen: Soldaten, Amerikaflaggen, Sexobjekte. Der Einfluss ist leider da und auch groß, eben weil Du - obwohl Du es Dir anscheinend nicht vorstellen kannst - in der Minderheit bist. Jedenfalls unter den Leuten, die sich TRANSFORMERS und ähnliches Zeug angucken.
  23. Mephisto

    Bad Boys for Life von Lorne Balfe

    Soldaten sind cool, Anzugträger sind doof, "Ausländer" lächerlich, Frauen Bückstücke, Amerikaflaggen an allen Ecken und Enden... das sind alles schon gute Zutaten für einen Propagandafilm. Ich würde ja auch TWILIGHT und Konsorten zu den Propagandafilmen unserer Tage rechnen. Insofern würde mich mal interessieren, wo ihr da genau wann und warum die Grenze zieht. Ich beziehe mich da übrigens nicht auf alle Bay-Filme. Wenn es in den letzten Postings um "Bay" ging, habe ich immer an ARMAGGEDON und TRANSFORMERS gedacht.
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