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Empfohlene Beiträge

Gast Raisuli

So, 09.05.2004; KABEL1 – 20:15

"Quigley Down Under" (USA/1990; Musik: Basil Poledouris)

Wer sich nicht von vier oder fünf Werbepausen abschrecken lässt, sollte sich Tom Selleck als Matthew Quigley anschauen. Die Musik gehört zum Besten, was Basil Poledouris je komponiert hat. Zu den absoluten Highlights zählen der "Main Title", "Marston's Murderers" und das gepfefferte Stück "The Attack". Die Musik erinnert stellenweise an die ein, zwei Jahre zuvor entstandene TV-Mini-Serie "Lonesome Dove" (Regie ebenfalls Simon Wincer), wofür Basil Poledouris einen Emmy-Award erhielt. Auf die tolle Musik während des Abspanns wird man wie üblich im deutschen Fernsehen leider verzichten müssen.

So, 09.05.2004; KABEL1 – 22:35

"Aliens" (USA/1986; Musik: James Horner)

Direkt im Anschluss an "Quigley" folgt mit James Camerons "Aliens" ein weiterer Augen- und Ohrenschmaus. Hierfür bekam James Horner seine längst überfällige erste Oscar-Nomination. Zu den Höhepunkten gehören die beiden rasanten Tracks "Ripley's Rescue" und "Futile Escape". Gegen Ende, als die Alien-Queen Ripley im Aufzug verfolgt, gibt's – quasi als Bonus – das Hammerstück vom Meister Jerry Goldsmith.

Bei der ausgestrahlten Fassung handelt es sich vermutlich um den sog. Director's Cut. (22 Minuten länger als die Kinoversion. In manchen Szenen spricht Ripley alias Sigourney Weaver mit einer anderen Synchron-Stimme.)

So, 09.05.2004; ARTE – 20:42

"Mountains of the Moon" (USA/1990; Musik: Michael Small)

Ist schon ziemlich lange her, dass ich den Film gesehen habe. Aber ich glaube mich daran zu erinnern, dass der Score von Michael Small – zumindest der Main Title – in der Tat recht hörenswert war...

So, 09.05.2004; VOX – 22:20

"Cape Fear" (USA/1991; Musik: Bernard Herrmann & Elmer Bernstein)

Von Regisseur Martin Scorsese erhielt Elmer Bernstein den Auftrag, die Original-Musik Bernard Herrmanns zum gleichnamigen Film von 1961 zu adaptieren. Leider sind Bernsteins Arrangements im Vergleich zum Original-Score ziemlich blass und eintönig. Der Film selbst allerdings war noch spannender als der alte Schwarz-weiß-Streifen.

Fr, 14.05.2004; SF2 – 20:00

"Spartacus" (USA/1960; Musik: Alex North)

Im besten historischen Film-Epos aller Zeiten ist das Meisterwerk von Alex North zu hören (Oscar-Nomination). Grandioser "Main Title", bewegendes "Love Theme" und das flotte "Vesuvuis Camp", unvergessen bleibt auch der Aufmarsch der römischen Legionen ("Prelude to Battle").

Bei dieser Filmfassung dürfte es sich um die Anfang der 90-er erweiterte Special Edition handeln (während "Oysters And Snails" andere Synchronstimme für Laurence Olivier), höchstwahrscheinlich in Wide Screen und wie im Schweizer Fernsehen ab und zu üblich sogar mit komplettem Abspann, ohne dass einer dazwischen quatscht.

1960 war filmmusikalisch gesehen ein Jahr der Superlative: "The Magnificent Seven" (Elmer Bernstein), "King of Kings" (Miklós Rózsa), "Exodus" (Ernest Gold; Oscar), "Alamo" (Dimitri Tiomkin) und "Psycho" (Bernard Herrmann).

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Gast Raisuli

Mi, 19.05.2004; SF2 – 22:40

"The Eiger Sanction" (USA/1974; Musik: John Williams)

Wer einmal hören möchte, wie John Williams vor "Star Wars" geklungen hat, sollte sich "Im Auftrag des Drachen" (Regie: Clint Eastwood) anschauen.

Do, 20.05.2004; NDR – 11:30

"Ben Hur" (USA/1959; Musik: Miklós Rózsa)

Das Meisterwerk von Miklós Rózsa, der dafür zurecht seinen dritten Oscar erhielt. "Prelude", "Victory Parade", "Parade of the Charioteers", "Miracle & Finale" und vor allem "Rowing of the Galley Slaves" sind die musikalischen Glanzpunkte dieses Historien-Epos. Genau genommen ist jedoch jeder Track ein Hammer. Miklós Rózsa ist einer der ganz wenigen Komponisten, der es fertig brachte, dass die nachträglich eingespielten Scores (unter seiner Leitung mit dem National Philharmonic bzw. Royal Philharmonic Ochestra während der 70-er-Jahre) noch besser klingen als die Originale - nicht nur tontechnisch!

N3 zeigt vermutlich die restaurierte Fassung.

Do, 20.05.2004; SWR – 12:45

"The Sunny Boys" (USA/1975; Regie: Herbert Ross)

Diesen Tipp gibt's nicht aufgrund der Musik, sondern wegen Walter Matthau und George Burns. Die beiden spielen in dieser Komödie wahrhaft grandios zwei alte und leicht verkalkte TV-Stars!

Do, 20.05.2004; SAT1 – 12:45

"The Witches" (USA/1990; Musik: Stanley Myers)

"Hexen hexen" ist ein kleine, aber vergnügliche Fantasykomödie mit ausgezeichneter Musik.

Do, 20.05.2004; B3 – 13:30

"Kings of the Sun" (USA/1963; Musik: Elmer Bernstein)

Naja, der Film ist zwar nicht so der Burner, aber der Score von Elmer Bernstein ist dennoch hörenswert. Während der 60-er-Jahre war der Western-Experte Bernstein in absoluter Top-Form: "The Magnificent Seven" (1960), "The Comancheros" (1961), "The Great Escape" (1963), "The Hallelujah Trail" (1965) und "The Scalphunters" (1968) ...

Do, 20.05.2004; VOX – 20:15

"The Bounty" (USA/1984; Musik: Vangelis)

Im Gegensatz zu früheren Verfilmungen (1935 und 1962) ist Captain Bligh (Anthony Hopkins) hier nicht ausschließlich als ein Menschenschinder zu sehen. Den Gegenpart als Fletcher Christian spielt Mel Gibson. Ebenso wie bei "Blade Runner" (1982) ist Vangelis ein beachtlicher Score gelungen. Mir persönlich gefällt von Vangelis' Film-Scores "Antarctica" (Japan/1983) am besten.

Fr, 21.05.2004; SF2 – 20:00

"Moby Dick" (USA/1956; Musik: Philip Sainton)

Diese Verfilmung ist wesentlich besser und packender als die TV-Neuauflage (1998) mit "Enterprise-Captain Picard" Patrick Stewart als Kapitän Ahab. Von der Musik gibt es eine hervorragende Einspielung unter der Leitung des bewährten Teams John Morgan und William Stromberg.

Fr, 21.05.2004; ORF1 – 23:00

"Twenty Four - Season 2: 23+24" (USA/2002; Musik: Sean Callery)

Dieser Programmhinweis wird hier nicht wegen der Musik erwähnt, sondern er ist für diejenigen gedacht, die die letzten zwei Folgen der Nervenkitzel-Serie "24" mit Kiefer Sutherland einmal ohne lästige Werbeunterbrechungen und – ebenso wie in SF2 – ungeschnitten genießen möchten.

Sa, 22.05.2004; KABEL1 – 01:05

"The Odessa File" (GB+D/1974; Musik: Andrew Lloyd Webber)

Der bekannte Musical-Spezialist schrieb sogar mal eine Filmmusik im Genre "Dramatical Score". Der Soundtrack hinterlässt zwar keine bleibenden Eindrücke, aber Maximilian Schell in der Rolle des Ex-Nazis Eduard Roschmann muss man gesehen haben.

Sa, 22.05.2004; KABEL1 – 20:15 {x}

"Silverado" (USA/1985; Musik: Bruce Broughton)

Mit diesem großartigen Western-Score machte Bruce Broughton auf sich aufmerksam. Zuvor arbeitete er hauptsächlich fürs Fernsehen. Da im Kino neuerdings immer häufiger die sog. Media Venture-Sounds bevorzugt werden, zog sich der von Jerry Goldsmith sehr geschätzte Broughton bedauerlicherweise wieder ins TV-Geschäft zurück.

Sa, 22.05.2004; ORF1 – 21:10

"Legends of the Fall" (USA/1994; Musik: James Horner)

Bereits vor zehn Jahren komponierte James Horner die Musik zu einem Brad Pitt-Film (dto. 1997: "The Devil's Own".) Es gibt nur wenig Spielfilme, in denen der Soundtrack so außergewöhnlich gut zur Geltung kommt wie in "Legenden der Leidenschaft". Einer der echten Horner-Klassiker.

Da das österreichische Fernsehen viele Filme in Dolby Surround ausstrahlt, darf man ein echtes Hörvergnügen erwarten – quasi als kleine Entschädigung für "Troy"...

Sa, 22.05.2004; KABEL1 – 22:45 {x}

"Outlaw Josey Wales" (USA/1975; Musik: Jerry Fielding)

Ein toller Western, bei dem Hauptdarsteller Clint Eastwood auch Regie führte. Jerry Fielding ("The Wild Bunch", 1969) präsentiert mit "Der Texaner" eine seiner besten Arbeiten. Bild- und Tonqualität dürften auf KABEL1 allerdings nicht besonders erbaulich sein.

Sa, 22.05.2004; B3 – 23:20 {x}

"Lake Placid" (USA+CND/1999; Musik: John Ottman)

John Ottman taugt nicht nur auf dem Regie-Stuhl ("Urban Legends 2"). Mit der Horror-Komödie "Lake Placid" beweist er, dass er auch einen packenden und passenden Score zustande bringt.

So, 23.05.2004; ORF2 – 00:25

"The Searchers" (USA/1956; Musik: Max Steiner)

Naürlich sind die Rothäute wieder einmal die "Bösen", aber John Fords Westernklassiker mit John Wayne ist verdammt gut gemacht. Neben "King Kong" (1933) und "Gone With the Wind" (1939) zählt "Der schwarze Falke" zu Max Steiners besten Werken.

So, 23.05.2004; B3 – 00:35 {x}

"Deep Rising" (USA/1997; Musik: Jerry Goldsmith)

Hier kommt endlich der Meister "zu Wort". Man kann nur hoffen, dass der "End Title" im Abspann in voller Länge gespielt wird. Da wurden alle wesentlichen Themen des Films hineingepackt. ... und ausgerechnet dieser Track fehlt auf der CD.

Die Kennung {x} zeigt an, dass – wie im deutschen Fernsehen leider üblich – mit einer zensierten Filmfassung zu rechnen ist...

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Gast Raisuli
PS: Gibt es irgendwo eine Liste o.ä. wo du deine Informationen her hast ?

@ Eraser

Nee, eine bereits fix und fertige Übersicht gibt es leider nicht. Die Film- & Musik-Infos habe ich anhand diverser TV-Zeitschriften, Internetseiten und dem, was mir von manchen Filmen noch in Erinnerung geblieben ist, zusammengebastelt...

Gruß

Raisuli

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Gast Raisuli

Mo, 24.05.2004; ORF1 – 02:25

"Twenty Four - Season 2: 23+24" (USA/2002; Musik: Sean Callery)

Vorerst die letzte Chance für "24"-Fans, Jack Bauer & Co. in Aktion zu erleben...

Der "dritte Tag" von CTU-Agent Jack Bauer soll hierzulande im Dezember anlaufen. Vor Beginn von "Season Two" wiederholte ORF1 alle 24 Folgen der ersten Staffel (je sechs Episoden am Stück immer von 0 bis 4 Uhr; unzensiert und ohne Werbung). Möglicherweise werden Season 1 und 2 vor dem Start der 3. Staffel nochmals gezeigt...?

Mo, 24.05.2004; ORF1 – 22:40

"Die Hard" (USA/1988; Musik: Michael Kamen)

Alan Rickman als Hans Gruber war faszinierend. (In der deutschen Synchronversion wird er "Jack" genannt, um ein bisschen zu verschleiern, dass im amerikanischen Film wieder einmal die Deutschen die Bösewichte sind. Als John McLane alias Bruce Willis die Namen einiger Terroristen notiert, schreibt er jedoch "Hans" und "Karl" auf...)

Für die Regie zeichnet John McTiernan verantwortlich, der bereits im Jahr zuvor mit Arnold Schwarzeneggers "Predator" einen Reißer fabrizierte. Es folgten u.a. "The Hunt for Red October"/1990, "Medicine Man"/1992 und "The 13th Warrior"/1999).

Die Musik von Michael Kamen ("Highlander", 1985) ist zwar nicht ganz so mitreißend wie z.B. der Track "Hollywood Blvd Chase" in "Lethal Weapon" (1987), aber dennoch packend. Ganz am Ende wird's nochmal spannend und dann ist sogar ein Stück aus James Horners "Aliens" zu hören.

Di, 25.05.2004; B3 – 23:25

"Last Embrace" (USA/1979; Musik: Miklós Rózsa)

Eine der letzten Kompositionen vom Altmeister Dr. Rózsa. Die Musik zum Thriller "Tödliche Umarmung" kann jedoch nicht mit seinen Werken zur sog. schwarzen Serie ("The Killers"/1946, "Brute Force"/1947 usw.) konkurrieren. Der typische Rózsa-Touch ist allerdings auch nach dreißig Jahren unverkennbar.

Do, 27.05.2004; ARTE – 20:40

"The Elephant Man" (GB/1980; Musik: John Morris)

Durchaus hörenswert. "Der Elefantenmensch" wird grandios gespielt von John Hurt.

Fr, 28.05.2004; VOX – 20:15

"Conspiracy" (GB+USA/2001; Regie: Frank R. Pierson)

Sehr aufschlussreich. Kenneth Branagh brilliert als Leiter der "Wannsee-Konferenz" in der Rolle des Reinhard Heydrich.

Fr, 28.05.2004; KABEL1 – 20:15

"Spartacus" (USA/1960; Musik: Alex North)

Vor zwei Wochen lief "Spartacus" bereits auf SF2 in Cinemascope-Format und Zweikanalton. Wer diesen Sender nicht empfangen kann oder wer den Monumentalstreifen verpasst hat, kann dieses Versäumnis nun nachholen. Sowohl Film und Musik sind wahre Glanzleistungen. Das Beste, was Alex North jemals geschrieben hat. Hie und da baute er ein paar leicht atonale Sequenzen ein – wie das auch Jerry Goldsmith während der 60-er und 70-er-Jahre tat. Das gibt der Komposition einen besonderen Reiz.

Weniger reizvoll dürften die fünf oder sechs Werbeunterbrechungen sein, und höchstwahrscheinlich wird KABEL1 statt der WideScreen-Fassung nur das läppische 16:9-Format zeigen...

Fr, 28.05.2004; ORF1 – 23:00

"Saving Private Ryan" (USA/1998; Musik: John Williams)

John Williams hat wie viele seiner Kollegen mit den Jahren etwas nachgelassen, aber er ist immer für eine Überraschung gut. Ich denke da nur an den faszinierenden "End Title" zu "The Patriot" (2000). In nahezu jeder neueren Williams- Filmmusik findet man stets zwei, drei großartige Stücke. Eine wirkliche Überraschung waren für mich z.B. Dirigat und Adaption von William Ross zu "Harry Potter and the Chamber of Secrets" (2002). Besser hätte es selbst John Williams nicht machen können.

Der musikalische Höhepunkt von "Soldat James Ryan" dürfte "Hymn to the Fallen" sein.

Fr, 28.05.2004; SF2 – 23:40

"The Life and Times of Judge Roy Bean" (USA/1972; Musik: Maurice Jarre)

Auf dieses Filmchen freue ich mich schon. Einfach köstlich – Paul Newman als selbsternannter Richter im Wilden Westen mit ziemlich eigenwilliger und reichlich kurioser Rechtsprechung. Maurice Jarre ist zwar mehr bekannt für die Vertonung von epischen Hollywood-Schinken wie "Lawrence of Arabia" (1962) oder "Doctor Shivago" (1964), aber für Western mit mexikanischem Klangkolorit bewies er stets ein glückliches Händchen ("The Professionals"/1966, "Villa Rides"/1968, "Red Sun"/1971).

Ein "kleines" Manko gibt es allerdings: Im Vergleich zum amerikanischen Original fehlen der deutschsprachigen Kinofassung knapp zwanzig(!) Minuten.

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Gast Raisuli

Sa, 29.05.2004; RTL2 – 12:15

"Supergirl" (GB/1984; Musik: Jerry Goldsmith)

Nach dem Erfolg von "Superman" (1978) musste offenbar ein "Supergirl" her. Die Musik ist an sich nicht schlecht, kann aber mit John Williams' großartigem Score nicht mithalten. Der Film ist kaum der Rede wert.

Sa, 29.05.2004; PRO7 – 20:15

"Rudyard Kipling's The Jungle Book" (USA/1993; Musik: Basil Poledouris)

Die Musik ist ganz nett und erfüllt ihren Zweck. Ein Meisterwerk wie "Conan the Barbarian" (1982) wird Basil Poledouris wohl nicht mehr zustande bringen.

Sa, 29.05.2004; KABEL1 – 20:15

"Out of Africa" (USA/1985; Musik: John Barry)

Nun ja, etwas langatmig. Tolle Landschaftsaufnahmen. Weshalb John Barry dafür einen Oscar bekam, ist mir rätselhaft. 1985 wäre "Silverado" von Bruce Broughton der klare Favorit gewesen. Aber die Vergabe der Academy Awards ist ja stets ein Mysterium. Vermutlich liegt es beim Musik-Oscar am Abstimmverfahren: Während z.B. bei Regie oder Kamera die Spezialisten, also Regisseure und Kameraleute mit einigermaßen Sachverstand (?) den Besten wählen, sind in der Sparte "Original Score" seltsamerweise alle Academy-Mitglieder stimmberechtigt...

Sa, 29.05.2004; B3 – 21:15 {x}

"High Plains Drifter" (USA/1972; Musik: Dee Barton)

Toller Western von und mit Clint Eastwood in einer Rolle, die ihm praktisch auf den Leib geschrieben wurde: In "Ein Fremder ohne Namen" spielt er den einsamen Rächer. Den Score von Jazz-Musiker Dee Barton kann man hören – jedenfalls ist er origineller als viele Werke von Eastwoods Hauskomponist Lennie Niehaus.

Sa, 29.05.2004; B3 – 22:55

"Texas Across the River" (USA/1966; Musik: Frank DeVol)

"Zwei tolle Kerle in Texas" ist ein netter Western-Spaß mit Dean Martin und Alain Delon und einer amüsanten Musik von Frank DeVol ("The Flight of the Phoenix", 1965).

So, 30.05.2004; MDR – 01:15

"Breakheart Pass" (USA/1975; Musik: Jerry Goldsmith)

Und noch ein Western – diesmal mit Charles Bronson als Detektiv. Nur mäßig spannend. Den Score von "Nevada Pass" darf man wohl als Routinearbeit von Jerry Goldsmith ansehen.

So, 30.05.2004; SF1 – 13:05

"Mighty Joe Young" (USA/1998; Musik: James Horner)

Neuauflage des gleichnamigen Films von 1949 (damals zeichneten die Produzenten von "King Kong" verantwortlich). Schwacher Film mit Bill Paxton und Charlize Theron. Der Score zu "Mein großer Freund Joe" ist ebenfalls nur mittelmäßig.

So, 30.05.2004; KABEL1 – 14:35

"The Nun's Story" (USA/1959; Musik: Franz Waxman)

Paraderolle für Audrey Hepburn. Franz Waxman (eigentlich Wachsmann) lieferte stets solide Arbeit, was er mit "Geschichte einer Nonne" erneut bewies. 1950 und 1951 erhielt er seine beiden Oscars (für "Sunset Boulevard" und "A Place in the Sun"). Der Film wurde für acht Oscars nominiert und ging natürlich leer aus, da in diesem Jahr "Ben Hur" alle Preise einheimste.

So, 30.05.2004; ZDF – 15:20

"White Feather" (USA/1955; Musik: Hugo Friedhofer)

Zum Aufmarsch der Indianer-Phalanx bietet Hugo Friedhofer (ehemaliger Orchestrator von Max Steiner) ein ziemlich eindrucksvolles Thema. Das war in den 50er-Jahren eine typische "Indian Music" – vermutlich beeinflusst von Steiner.

So, 30.05.2004; ORF1 – 22:10

"Deep Blue Sea" (USA/1999; Musik: Trevor Rabin)

Nach Gen-Experimenten mutieren friedliche Haie zu wilden Bestien. Während der Ansprache von Samuel L. Jackson gibt's eine nette Überraschung... Regie: Renny Harlin => "Die Hard 2" (1990), "Cliffhanger" (1993), "Cutthroat Island" (1995).

So, 30.05.2004; PRO7 – 22:20

"Saving Private Ryan" (USA/1998; Musik: John Williams)

Demnächst nähert sich der sechzigste Jahrestag der alliierten Landung in der Normandie. Deshalb läuft "Der Soldat James Ryan" von Steven Spielberg praktisch auf allen Kanälen...

(Wh: Mo, 31.05.; PRO7 – 22:55)

Mo, 31.05.2004; ORF1 – 11:10

"The Great Race" (USA/1964; Musik: Henry Mancini)

Mit "Das große Rennen rund um die Welt" vollbrachte Henry Mancini eine wahre Glanzleistung. Der musikalische Höhepunkt dürfte die Tortenschlacht – "Pie-in-the-Face-Polka" – sein. Absolute Spitzenklasse ist auch das "böse" Duo Jack Lemmon und Peter Falk (in Anlehnung an Laurel & Hardy, denen der Film gewidmet ist). Und Tony Curtis beweist mit seiner Fechtkunst einmal mehr, dass es sich lohnte, wenn die Schauspieler Fechtunterricht nahmen.

Mo, 31.05.2004; ZDF – 14:50

"Broken Arrow" (USA/1950; Musik: Hugo Friedhofer)

Einer der ersten Western, der den Versucht unternimmt, die Indianer positiv darzustellen. "Der gebrochene Pfeil" mit James Stewart beruht auf einer wahren Geschichte um den Apachen-Häuptling Cochise.

Mo, 31.05.2004; B3 – 21:30

"Breakfast at Tiffany's" (USA/1961; Musik: Henry Mancini)

Mit "Frühstück bei Tiffany" wurde Henry Mancini bekannt. Einen Oscar gab's auch gleich dafür. Eigentlich schade, denn dadurch ging Miklós Rózsas "El Cid" leer aus. Für "Hatari!" (1962), "The Pink Panter" (1963) oder "The Great Race" (1964) hätte Mancini die Auszeichnung eher verdient.

Mo, 31.05.2004; SF2 – 20:00

"A Perfect Murder" (USA/1998; Musik: James Newton Howard)

Bereits im Jahre 1954 wurde "Ein perfekter Mord" unter dem Titel "Bei Anruf Mord" von Alfred Hitchcock verfilmt. Die Neuauflage ist äußerst spannend, und Michael Douglas spielt wie immer ausgezeichnet. Kann mich allerdings kaum noch an die Musik von JNH erinnern...

(s. Freitag, 04.06.; ORF1 – 21:10 Uhr.)

Mo, 31.05.2004; ORF1 – 22:20

"Executive Decision" (USA/1996; Musik: Jerry Goldsmith)

Naja, "Einsame Entscheidung" ist nicht so der Hit. Einzige Überraschung war der Abgang von Steven Seagal. Wie immer gibt's bei Goldsmith den einen oder anderen guten Action-Track.

Mo, 31.05.2004; SF2 – 22:55

"Coma" (USA/1977; Musik: Jerry Goldsmith)

Genialer Medzin-Thriller zum Thema Organ-Handel von Michael Crichton mit Geneviève Bujold, Michael Douglas und Richard Widmark. Da gelang Jerry Goldsmith ein wirklich faszinierender Score. In den Ohren von Media Ventures-Fans dürfte er möglicherweise ein wenig befremdlich klingen(?). Ich befürchte, so etwas wird der Altmeister heutzutage nicht mehr hinkriegen.

Di, 01.06.2004; KABEL1 – 00:20

"The Day of the Jackal" (GB+F/1973; Musik: Georges Delerue)

Eindeutig intelligenter und spannender als die US-Neuverfilmung mit Bruce Willis.

Mi, 02.06.2004; ARD – 00:35

"12 Angry Men" (USA/1957; Regie: Sidney Lumet)

Die alte Verfilmung von "Die zwölf Geschworenen" mit Henry Fonda. Musik (Kenyon Hopkins) gibt's wohl nur im Vor- und Abspann, aber die spielt hier auch keine Rolle. Die neue TV-Version mit Jack Lemmon und Armin Mueller-Stahl ist jedoch mindestens ebenso sehenswert.

Mi, 02.06.2004; ORF1 – 20:15

"Presumed Innocent" (USA/1990; Musik: John Williams)

Hier hat's John Williams mal mit Synthesizern probiert. Ist aber nicht so recht gelungen. Das Ende von "Aus Mangel an Beweisen" (mit Harrison Ford) bietet immerhin eine echte Überraschung.

Fr, 04.06.2004; SF2 – 20:00

"Saving Private Ryan" (USA/1998; Musik: John Williams)

... wird nun zum vierten Mal innerhalb einer Woche gesendet. Wie bei "The Longest Day" geht's um die Invasion der Alliierten. Für beide Filme wurde als Vorlage das Buch von Cornelius Ryan benutzt.

Fr, 04.06.2004; KABEL1 – 20:15

"The Longest Day" (USA/1961; Musik: Maurice Jarre & Paul Anka)

Am 6. Juni 1944 war der sogenannte D-Day: Anlandung der alliierten Truppen in der Normandie. Musik wird nur spärlich eingesetzt. Ich glaube, der Song von Paul Anka schaffte es damals sogar in die Hitparaden...? Richard Burton und Roddy McDowall waren zu jenem Zeitpunkt mit den Dreharbeiten zu "Cleopatra" beschäftigt, und als es da nicht voran ging, nahmen sie kurzerhand eine kleine Rolle in "Der längste Tag" an.

Fr, 04.06.2004; VOX – 20:15

"Stargate" (USA+F+D/1994; Musik: David Arnold)

Damit machte sich der neue 007-Komponist David Arnold ("The Last of the Dogmen", 1995 und "Independence Day", 1996) einen Namen, dasselbe gilt für Regisseur Roland Emmerich.

Fr, 04.06.2004; ORF1 – 21:10

"A Perfect Murder" (USA/1998; Musik: James Newton Howard)

James Newton Howard fiel mir zum ersten Mal auf, als ich "Alive" (1993) sah. Existiert davon eigentlich 'ne Soundtrack-CD?

Fr, 04.06.2004; SF2 – 23:25

"Butch Cassidy and the Sundance Kid" (USA/1969; Musik: Burt Bacharach)

Das ist der Film, in dem mir Paul Newman und Robert Redford am besten gefielen. Kann man mehr als einmal anschauen und wird trotzdem nie langweilig. "Zwei Banditen" war der erste Western, der bei einer Oscar-Verleihung richtig absahnen konnte. Verdient hat seine Trophäe auf jeden Fall der Kameramann Conrad Hall. Auch der Komponist erhielt einen Academy Award. Burt Bacharach dürfte dem einen oder anderen wahrscheinlich durch die "Austin Powers"-Filme bekannt sein...(?)

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Gast Raisuli

Sa, 05.06.; WDR – 15:00

"Apache" (USA/1954; Musik: David Raksin)

David Raksin feierte 1944 mit "Laura" (ein Film der sog. schwarzen Serie) seinen größten Erfolg. Seine letzte große Filmmusik für "Will Penny" (1968) war ebenfalls nicht schlecht. Neben Burt Lancaster als "Massai – der Apache" ist Charles Bronson (damals noch Charles Buchinski) in seiner ersten größeren Filmrolle zu sehen.

Sa/So, 06.06.; SF2 – 02:20

"High Plains Drifter" (USA/1972; Musik: Dee Barton)

Nach den "Dollar"-Western verkrachte sich Clint Eastwood mit Sergio Leone. Mit seiner zweiten Regiearbeit "Ein Fremder ohne Namen" wollte Eastwood eine eigene Version des "gnadenlosen Rächers" zeigen. Leone hingegen sah seinen "Zögling" nach den Dreharbeiten "kaputt und völlig am Ende seiner Karriere". Diese Prognose erwies sich zum Glück als Hirngespinst.

So, 06.06.; SWR – 14:00

"Knights of the Round Table" (USA/1953; Musik: Miklós Rózsa)

Farbenprächtiges Fantasyspektakel um König Artus und "Die Ritter der Tafelrunde" mit einer ebenso farbenfrohen und grandiosen Musik von Miklós Rózsa. Da stimmt jede Note. Mitte der 70er-Jahre spielte Rózsa Auszüge seiner besten Scores mit dem Royal Philharmonic Orchestra ein (drei LPs: "Rózsa Conducts Rózsa"). Die Suiten, die Rózsa damals aufnahm, übertreffen sogar die Originale. Leider ist bisher noch keine einzige CD mit diesen Einspielungen erschienen.

So, 06.06.; ORF1 – 20:15

"Entrapment" (USA/1999; Musik: Christopher Young)

Der Film "Verlockende Falle" mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones weist viele Ähnlichkeiten mit "The Thomas Crown Affair" auf. Christopher Young war in der Vergangenheit häufig für die Musik zu Horror-Streifen verantwortlich, hier durfte er zur Abwechslung mal ein Gaunerstück vertonen.

Mo, 07.06.; ZDF – 22:15

"Bound" (USA/1996; Musik: Don Davis)

Debut-Film der Wachowski-Brüder Andy und Larry ("The Matrix", 1999). Ein wirklich sehenswerter Film – originell, spannend und komisch zugleich mit ein paar netten Überraschungen und Wendungen.

Di, 08.06.; KABEL1 – 20:15

"Top Secret!" (USA/1984; Musik: Maurice Jarre)

Völlig abgedrehte und schräge Agentenparodie von den Experten für derartige Filme: Jim Abrahams und David & Jerry Zucker. Der Popstar Nick Rivers alias Val Kilmer soll in der DDR ein Konzert geben, schließt sich aber mehr oder weniger freiwillig den Rebellen (total durchgeknallte Freaks) an, die das Regime stürzen wollen. In Maurice Jarres einfallsreicher Musik kommen u.a. Anspielungen auf "The Blue Lagoon" (Basil Poledouris) und "Jaws" (John Williams) vor.

Di, 08.06.; WDR – 22:15

"The Shootist" (USA/1976; Musik: Elmer Bernstein)

John Wayne – bereits vom Krebs gezeichnet – in seinem letzen Spielfilm. Regie: Don Siegel ... und wie es sich für einen Wayne-Western geziemt, stammt die Musik von Elmer Bernstein. (Der WDR sendet "Der letzte Scharfschütze" wohl zum 25. Todestag von John Wayne am 11. Juni.)

Mi, 09.06.; PRO7 – 20:15

"Lost in Space" (USA/1998; Musik: Bruce Broughton)

Die SF-Komödie mit William Hurt und Gary Oldman (!) bietet zwar reichlich Special Effects, aber eine ziemlich öde Story. Einziger Pluspunkt ist Broughtons Musik.

Do, 10.06.; S-RTL – 11:15 (Wdh. um 16:40)

"The Secret of NIMH" (USA/1982; Musik: Jerry Goldsmith)

Chef-Animator Don Bluth verließ 1979 wegen künstlerischer Differenzen die Disney-Studios und präsentierte 1982 seinen ersten eigenen Zeichentrickfilm. Glücklicherweise wählte er auch gleich den richtigen Komponisten aus. Hervorragende Musik! 1982 war ohnehin ein verdammt gutes Jahr für Jerry Goldsmith: Neben "Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh" gab es "Poltergeist", "The Challenge" und "First Blood".

Do, 10.06.; ORF1 – 16:35

"Mein Name ist Nobody" (D+I+F/1973; Musik: Ennio Morricone)

Nach den Haudrauf-Filmen zusammen mit Bud Spencer versuchte Terence Hill einen (erfolgreichen) Alleingang. Für "Mein Name ist Nobody" (Idee: Sergio Leone) schuf Ennio Morricone ein unvergessliches Hauptthema.

Do, 10.06.; SF2 – 20:00

"Forever Young" (USA/1992; Musik: Jerry Goldsmith)

Ein etwas langweiliger Romantik-SF-Film mit Mel Gibson. Obwohl Goldsmith wie üblich ein paar gute Themen abliefert, zählt dieses Werk nicht zu seinen Top-Hits.

Do, 10.06.; PRO7 – 20:15

"Clear and Present Danger" (USA/1994; Musik: James Horner)

Nach "Patriot Games" (1992) spielt Harrison Ford in "Das Kartell" erneut den CIA-Agenten Jack Ryan und nimmt diesmal Drogenbosse aufs Korn. Als Indiana Jones gefällt mir Ford jedoch besser. Soundtrack: mittelprächtig.

Do, 10.06.; VOX – 20:15

"Legal Eagles" (USA/1986; Musik: Elmer Bernstein)

Eine Mischung aus Krimi und Romanze mit Robert Redford und Debra Winger. Elmer Bernsteins Score zu "Staatsanwälte küsst man nicht" ist ganz nett, aber der Schwung der früheren Jahre fehlt einfach.

Do, 10.06.; ARTE – 20:40

"The Hound of the Baskervilles" (GB/1959; Musik: James Bernard)

Englischer Horror-Streifen mit der üblichen Starbesetzung: Peter Cushing (Sherlock Holmes) und Christopher Lee, der hier zur Abwechslung mal einen Guten spielen darf... Im Jahr zuvor entstand das Meisterstück von James Bernard: "Dracula".

Do, 10.06.; SWR – 21:00

"Support Your Local Sheriff" (USA/1968; Regie: Burt Kennedy)

Eine der genialsten Western-Komödien. Vor allem die Nebenrollen sind mit Jack Elam, Bruce Dern und Walter Brennan hervorragend besetzt. Nach dem Erfolg von "Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe" gab's so eine Art Fortsetzung – wieder mit James Garner und fast dem gleichen Team – "Support Your Local Gunfighter" (1971).

Do, 10.06.; S-RTL – 22:10

"Swing Kids" (USA/1992; Musik: James Horner)

In "Cocoon I & II" (1985 & 1988) und "*batteries not included" (1987) zeigte Horner, dass er auch Talent für Jazz- und Swing-Rhythmen besitzt. "Swing Kids" spielt 1939 in Hamburg. Einige Jugendliche hören lieber den verbotenen Swing als die von der Partei gewünschte Musik...

Do/Fr, 11.06.; ORF1 – 00:00

"Hard Rain" (USA/1998; Musik: Christopher Young)

Origineller und fesselnder Action-Knaller mit Morgan Freeman und Christian Slater. Klasse Soundtrack!

Do/Fr, 11.06.; ORF2 – 00:15

"All the Brothers Were Valiant" (USA/1953; Musik: Miklós Rózsa)

Abenteuerfilm mit Robert Taylor und Stewart Granger. Wie bei "Die schwarze Perle" war während der 50er-Jahre praktisch jede Filmmusik von Miklós Rózsa ein Treffer ins Schwarze.

Do/Fr, 11.06.; PRO7 – 02:45

"Link" (USA+GB/1986; Musik: Jerry Goldsmith)

"Link – der Butler" ist ein ehemaliger Zirkus-Schimpanse, der irgendwann den Koller bekommt und durchdreht. Jerry Goldsmith mochte die Tom-Toms im Song "Hot Voodoo", die zu Beginn des Films in einem Ausschnitt aus Marlene Dietrichs "Blonde Venus" zu hören sind, und setzte daher für seinen Score sog. Simmonds Drums ein. Originell sind auch die Track-Titel: überall kommt "Link" vor – "Main Link", "Welcome Link", "Missing Link" usw.

Fr, 11.06.;ORF1 – 21:00

"U.S. Marshals" (USA/1998; Musik: Jerry Goldsmith)

Marshal Sam Gerard alias Tommy Lee Jones ist wieder einmal "Auf der Jagd" nach einem vermeintlichen Verbrecher – gespielt von Wesley Snipes. Ein temporeiches und actiongeladenes Musikstück gibt's während der Ballerei auf dem Friedhof. Typisch Goldsmith! Der James Newton Howard-Score zum Vorgängerfilm "Auf der Flucht" mit Harrison Ford war aber mindestens genauso gut.

Fr, 11.06.; ORF1 – 23:05

"The Spirit of St. Louis" (USA/1957; Musik: Franz Waxman)

... so hieß das Flugzeug, mit dem Charles Lindbergh (gespielt von James Stewart) 1927 den Atlantik überquerte. Toller Score von Franz Waxman.

Fr/Sa, 12.06.; KABEL1 – 01:55

"Venom" (GB/1982; Musik: Michael Kamen)

Verbrecher – angeführt von einem herrlich fiesen Klaus Kinski – wollen einen kleinen Jungen entführen, aber "Die schwarze Mamba", die sich im Haus aufhält, haben sie leider übersehen... Spannender Score. Michael Kamen bewies schon vier Jahre vor "Highlander", dass er das Zeug zu einem guten Filmkomponisten hat.

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Gast Raisuli

Sa, 12.06.; SWR – 12:30

"The Vikings" (USA/1958; Musik: Mario Nascimbene)

Kirk Douglas und Tony Curtis spielen tödlich verfeindete Wikinger-Halbbrüder. Bevor sie sich aber ein endgültiges Showdown liefern, tun sich die beiden schwer Lädierten (der eine verliert ein Auge, der andere die Hand) zusammen, um die geraubte Prinzessin Morgana (Janet Leigh) zu befreien... Die Musik zu "Die Wikinger" zählt neben "Barabbas" (1962) zu Nascimbenes bekanntesten Kompositionen.

Sa, 12.06.; KABEL1 – 15:30

"Vibes" (USA/1987; Musik: James Horner)

Etwas konfuser Abenteuerfilm mit Jeff Goldblum und Peter Falk. Wird hier nur erwähnt, weil der einigermaßen passable Soundtrack von James Horner stammt.

Sa, 12.06.; SF1 – 22:25

"U.S. Marshals" (USA/1998; Musik: Jerry Goldsmith)

Stellenweise rasanter Score – z.B. die Schießerei auf dem Friedhof. Mit Tommy Lee Jones und Wesley Snipes.

Sa, 12.06.; BAYERN – 23:45 (und MDR – 13.06./00:00 Uhr)

"The Shootist" (USA/1976; Musik: Elmer Bernstein)

Zum 25. Todestag von John Wayne.

So, 13.06.; KABEL1 – 13:30

"Top Secret!" (USA/1984; Musik: Maurice Jarre)

Komödie voller skurriler Gags, in der Agentenfilme genüsslich durch den Kakao gezogen werden. Einfach köstlich!

So/Mo, 14.06.; KABEL1 – 00:00

"Marnie" (USA/1964; Musik: Bernard Herrmann)

Letzte Zusammenarbeit von Bernard Herrmann und Alfred Hitchcock. Herrmann lieferte fast immer herausragende, eigenwillige und kompromisslose Kompositionen. Er ließ sich weder von Regisseuren noch Produzenten Vorschriften machen, was schließlich zum Bruch mit Hitchcock führte. Viele heutige Regisseure wären jedoch froh, wenn ihnen ein Bernard Herrmann zur Verfügung stünde. In einigen neueren Filmen werden sogar Auszüge seiner Scores benutzt – zuletzt in Quentin Tarantinos "Kill Bill".

Eine Art Quintessenz von Herrmanns Werk findet man in seinem letzten großartigen Score zu "Obsession" (1976).

Mo, 14.06.; HESSEN – 22:00 {x}

"Chato's Land" (GB+USA/1972; Musik: Jerry Fielding)

Harter Western vom "Ein Mann sieht rot"-Regisseur Michael Winner – mit Charles Bronson in der Hauptrolle.

Mo/Di, 15.06.; RTL2 – 03:05

"Rio Lobo" (USA/1970; Musik: Jerry Goldsmith)

Western mit John Wayne; Regie: Howard Hawks ("Rio Bravo"/1959, "Hatari!"/1962 und "El Dorado"/1966). Für Western lieferte Goldsmith stets ausgezeichnete Arbeit – z.B.: "Hour of the Gun" (1967) und "Wild Rovers" (1971). Häufig mit originellen Einfällen wie die Maultrommel in "Stagecoach" (1966), die mitreißenden mexikanischen Klänge in "100 Rifles" (1969) oder der im wahrsten Sinne des Wortes pfiffige Score zu "Bandolero!" (1968). Ein wahres Schmuckstück ist der rasante Track "Hasty Exit" aus "The Ballad of Cable Hogue" (1970) – im Vergleich dazu erschien Goldsmith' letzter Western-Score für "Bad Girls" (1994) beinahe lahm.

Mi, 16.06.; SF1 – 13:15

"Harry and the Hendersons" (USA/1987; Musik: Bruce Broughton)

Nach einem Jagdausflug im Wald wird der Yeti "Bigfoot" beinahe von George Henderson (John Lithgow) überfahren. Er nimmt ihn dann mit nach Hause...

Mi, 16.06.; HESSEN – 22:00 {x}

"Getaway" (USA/1972; Musik: Jerry Fielding)

Action-Thriller von Sam Peckinpah mit Steve McQueen und Ali MacGraw. Peckinpah war Experte für knallharte Filme. Das Remake mit Alec Baldwin und Kim Basinger ist zwar auch sehenswert, kommt aber nicht an die alte Version heran.

Apropos Sam Peckinpah: In "Mein Name ist Nobody" gibt es einen kleinen Gag für Insider: Auf dem Friedhof wird Peckinpah als Toter in einem der Gräber erwähnt...

Mi, 16.06.; KABEL1 – 22:20 {x}

"Invaders from Mars" (USA/1986; Musik: Christopher Young)

Tobe Hooper ("Poltergeist", 1982) drehte diesen Horrorstreifen mit Sinn für schwarzen Humor. Der Musik merkt man an, dass sie von einem Goldsmith-Fan geschrieben wurde. Als Christopher Young nach dem Film ein Interview geben wollte, mussten die Journalisten in Youngs Arbeitszimmer erst über Berge von Jerry Goldsmith-LPs steigen...

Mi, 16.06.; SF2 – 23:10

"The Firestarter" (USA/1984; Musik: Tangerine Dream)

Möglicherweise die komplette Filmfassung. Herausragendster Darsteller: George C. Scott. Kürzlich lief auf Premiere die Fortsetzung von "Der Feuerteufel" als TV-Zweiteiler, war allerdings nur ein müder Abklatsch.

Mi/Do, 17.06.; ORF1 – 00:05

"Bat*21" (USA/1988; Musik: Christopher Young)

Kriegsfilm mit Danny Glover, der versucht, einen abgeschossenen Kollegen (Gene Hackman) aus dem vietnamesischen Dschungel herauszuholen.

Do, 17.06.; ZDF – 23:00

"2001: A Space Odyssey" (USA/1968; Regie: Stanley Kubrick)

Digital auf den neuesten Stand gebrachte Fassung. Grandioser Einsatz von Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra". Ebenso genial, wenn sich die Weltraumstation im Takt zu Johann Strauß' "An der schönen, blauen Donau" dreht. Anstelle von Ligeti und Khatchaturian hätte Kubrick aber vielleicht den Original-Score von Alex North nehmen sollen, der war nämlich nicht schlecht.

Fr/Sa, 19.06.; KABEL1 – 00:10

"Black Sunday" (USA/1977; Musik: John Williams)

Ausgezeichneter und hochspannender Polit-Thriller (neuerdings wieder mit aktuellem Bezug) von John Frankenheimer mit Robert Shaw, Marthe Keller und Bruce Dern(!). Palästinensische Terroristen planen einen Anschlag auf die 80.000 Zuschauer bei einem Football-Spiel in Miami. Das Buch zu "Schwarzer Sonntag" stammt von Thomas Harris ("Das Schweigen der Lämmer" und "Roter Drache"). John Williams in den 70er-Jahren – das heißt, die Musik ist absolute Spitzenklasse!

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Gast Raisuli

Sa, 19.06.; SF1 – 22:05

"Basic Instinct" (USA/1992; Musik: Jerry Goldsmith)

Der Thriller von Paul Verhoeven ("Robocop"/1987, "Total Recall"/1990) versteht es meisterlich, den Zuschauer in den Bann zu ziehen – dank seiner großartigen Inszenierung sowie der brillanten Kamera von Jan De Bont und der kongenialen Musik von Jerry Goldsmith (Oscar-Nomination). Übrigens: Kürzlich erschien bei Prometheus eine CD mit dem kompletten Soundtrack.

Sa, 19.06.; KABEL1 – 22:20 {x}

"Nikita" (F/1990; Musik: Eric Serra)

Als 007-Komponist ("Golden Eye", 1995) war Eric Serra ja etwas glücklos, für "Nikita" lieferte er jedoch einen ausgezeichneten Score. Luc Bessons Underground-Thriller ist von A bis Z meisterhaft. Exzellent gespielt von Anne Parillaud, Tchéky Karyo und geradezu Weltklasse: Jean Reno als Victor, der "Reinigungsmann".

Sa, 19.06.; ZDF – 23:55

"2010: Odyssey Two" (USA/1984; Musik: David Shire/Richard Strauss)

Die Fortsetzung von Stanley Kubricks Weltraumoper weist vielleicht eine etwas handfestere Story auf, aber an die visuelle Brillanz des Vorgängers reicht der Film nicht heran. Eine endgültige Auflösung aller Rätsel wird man in "2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen" (Regie: Peter Hyams) ebenfalls nicht finden.

Arthur C. Clarke, der Autor von "2001", ist in einem Cameo-Auftritt zu sehen, als er vor dem Weißen Haus Tauben füttert, und wenn man den Namen der russischen Kommandantin Tanja Kirbuk rückwärts liest, stößt man auf "Kubrick". Im Namen des Bord-Computers HAL, der im ersten Teil verrückt spielte, findet man wohl auch einen versteckten Hinweis: Wenn man die Buchstaben immer durch den jeweils nächsten im Alphabet ersetzt, kommt man auf "IBM".

Sa/So, 20.06.; ORF1 – 00:05 {x}

"Alien: Resurrection" (USA/1997; Musik: John Frizzell)

Die vierte Folge der Alien-Serie ist nicht so düster wie der Ursprung von Ridley Scott und auch weniger actionreich als James Camerons "Aliens", außerdem wurde die deutschsprachige TV-Fassung wie üblich gekürzt. John Frizzells Score basiert z.T. auf Motiven von Jerry Goldsmith. Vom Meister selbst hört man auch ein paar Takte.

Sa/So, 20.06.; ARD – 03:10

"Diane" (USA/1955; Musik: Miklós Rózsa)

Typischer Schmachtfetzen aus den 50er-Jahren, allerdings mit herausragender Musik. Roger Moore in einer ganz frühen Rolle.

Vom Label FSM (Film Score Monthly) gibt's dazu eine Doppel-CD mit massenhaft Alternativ-Tracks.

So, 21.06.; ORF1 – 16:25 (Wdh. Fr, 25.06. – 9:20 Uhr)

"The Spy Who Loved Me" (GB/1977; Musik: Marvin Hamlisch)

Neben "Moonraker" zählt dieser Bond-Streifen für mich zu den besten. Da die Abenteuer von 007 ja stets etwas haarsträubend sind, war die augenzwinkernde Darstellung von Roger Moore mit seinem typisch britischen Humor 100%-ig passend. In den älteren Bond-Filmen war häufig auch das Production Design wesentlich origineller. Marvin Hamlisch lieferte einen recht beachtlichen Score.

So, 21.06.; ARTE – 20:42

"The Horsemen" (USA/1970; Musik: Georges Delerue)

Wie jedes Jahr finden in Kabul die sog. Buzkashi-Spiele statt. Dort treffen sich die besten "Steppenreiter" aus den verschiedenen Provinzen Afghanistans. Auch Stammesfürst Tursen (Jack Palance) entsendet seine besten Reiter. Sein Sohn Uraz (Omar Sharif) soll Jahil, das schnellste Pferd, reiten. Doch beim Wettkampf stürzt Uraz und bricht sich das Bein, das ihm später abgenommen werden muss...

John Frankenheimer zählte zu den ganz großen Hollywood-Regisseuren, der Wert auf einen guten Score legte: "The Birdman of Alcatraz" (1962, Musik: Elmer Bernstein), "Seven Days in May" (1964, Jerry Goldsmith), "The Train" (1964, Maurice Jarre), "Seconds" (1966, Jerry Goldsmith), "Black Sunday" (1977, John Williams) und "The Challenge" (1982) mit dem mega-grandiosen Soundtrack von Jerry Goldsmith.

So/Mo, 21.06.; PRO7 – 01:20

"The Astronaut's Wife" (USA/1999; Musik: George S. Clinton)

Als zwei Astronauten (einer davon Johnny Depp) im All einen Satelliten reparieren, geschieht etwas Seltsames. Wieder zu Hause bemerken die beiden Frauen der NASA-Piloten, dass irgendwas nicht stimmt. Nach dem Tod des einen Astronauten und dem Selbstmord von dessen Ehefrau wird die andere (Charlize Theron) schwanger... Erinnert ein bisschen an Roman Polanskis "Rosemary's Baby".

George S. Clinton fiel mir zum ersten Mal mit seinem Score zum raffinierten Thriller "Wild Things" (1998) auf und durch die Austin Powers-Filme.

Mo/Di, 22.06.; ARTE – 01:15

"The Hound of the Baskervilles" (GB/1959; Musik: James Bernard)

Englischer Horror-Streifen mit der Standard-Besetzung: Peter Cushing als Sherlock Holmes und Christopher Lee, der hier als Sir Henry Baskerville zur Abwechslung mal einen Guten spielen darf...

Mo/Di, 22.06.; VOX – 02:20

"Der eiskalte Engel" (F+I/1967; Regie: Jean-Pierre Melville)

Das war die perfekte Rolle für Alain Delon. Danach spielte er noch oft den eiskalten Profi-Killer, für den man aber eine gewisse Sympathie empfindet.

Di, 22.06.; SF2 – 23:10

"The Sting" (USA/1973; Musik-Adaption: Marvin Hamlisch)

Nach dem Riesenerfolg von "Butch Cassidy and the Sundcance Kid" (1969) brachte Regisseur George Roy Hill die beiden Stars Paul Newman und Robert Redford noch einmal für das raffinierte Gaunerstück "Der Clou" zusammen. Insgesamt sieben Oscars. Die Musik basiert auf Stücken des Ragtime-Komponisten Scott Joplin.

Di, 22.06.; SWR – 23:30

"Viva Maria!" (USA/1965; Musik: Georges Delerue)

Louis Malle drehte eine effektvolle Mischung aus aktionsreichem Abenteuerfilm und erotischer Komödie. Dank der Hauptdarsteller (Jeanne Moreau und Brigitte Bardot), dem treffsicherem Dialog-Witz und einer deftigen Prise Ironie wurde dieses bunte Treiben zu einem Kultfilm. Sehr schöne Musik von Georges Delerue.

Mi, 23.06.; SF2 – 23:10

"The Man With the Golden Gun" (USA/1974; Musik: John Barry)

Der zweite Bond-Film mit Roger Moore ist leider etwas lahm und die Special Effects reißen einen nicht vom Hocker. Trotz Christopher Lee als Bösewicht Scaramangas und der wie üblich guten Musik von John Barry kommt keine richtige Freude auf.

Fr, 25.06.; ORF1 – 00:30

"Lola rennt" (D/1998; Regie: Tom Tykwer)

Lola (Franka Potente), eine junge Frau mit grell rot gefärbten Haaren, rennt durch die Straßen Berlins; denn sie will verhindern, dass ihr Freund Manni eine Dummheit begeht. Kurz zuvor hat er ihr am Telefon gestanden, dass ihm 100.000 Mark abhanden gekommen sind und er aus Angst vor seinem Boss zwecks Geldbeschaffung einen Supermarkt überfallen will. Nun sucht Lola verzweifelt nach Möglichkeiten, das Geld anders zu besorgen – und dafür bleiben ihr nur zwanzig Minuten Zeit.

Dieselbe Story wird in drei originellen Varianten erzählt, was an die "Time Bounce"-Filme wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder "12:01" erinnert.

Fr, 25.06.; ORF1 – 02:10

"Bring Me the Head of Alfredo Garcia" (USA/1974; Musik: Jerry Fielding)

Mit seinem typischen "Brutalo-Realismus" zeigte Regisseur Sam Peckinpah die Mechanismen einer ausartenden Gewalt. Dass dies nicht der Gewaltverherrlichung dient, sondern dem genauen Gegenteil, begriffen manche deutsche Juristen nicht. Der Film wurde deshalb zeitweise von einem Münchner Gericht beschlagnahmt.

Neben "The Wild Bunch" (1969) und "Dillinger" (1973) war dies eine der besten Rollen des 1982 verstorbenen Warren Oates.

Fr, 25.06.; RTL2 – 22:05 {x}

"Needful Things" (USA/1993; Musik: Patrick Doyle)

Regiedebut von Fraser Clarke Heston (Sohn von Charlton Heston). Die Story zu diesem Horrorthriller stammt von Stephen King. Herausragende Darsteller: Max von Sydow und Ed Harris. Aber dennoch fehlt irgendetwas – es will einfach kein rechter Horrorgrusel aufkommen. Vielleicht liegt's auch am läppischen 4:3-Format, in dem der Film meistens ausgestrahlt wird. Ein wirklicher Aktivposten ist jedoch der Soundtrack von Patrick Doyle – insbesondere die satanischen Chorstücke!

Fr/Sa, 26.06.; ARD – 01:30

"Alamo" (USA/1960; Musik: Dimitri Tiomkin)

Patriotisches Helden-Epos von und mit John Wayne (Regie & Produktion). Die Belagerung des Forts Alamo durch eine mexikanische Armee-Division im Jahre 1836 bildet den Hintergrund für diesen Western: Unter General Santa Anna marschieren rund 5.000 mexikanische Soldaten ins texanische San Antonio. Die Zivilbevölkerung kann rechtzeitig fliehen, nur in der Missionsstation Alamo bleiben 187 Freiwillige zurück. Zwölf Tage widersetzten sich die Männer der erdrückenden Übermacht...

Dimitri Tiomkins Soundtrack wurde für den Oscar nominiert, musste jedoch wie "The Magnificent Seven" (Elmer Bernstein) und "Spartacus" (Alex North) die Trophäe Ernest Gold ("Exodus") überlassen. Bernard Herrmanns "Psycho" war nicht mal nominiert. Hier sieht man wieder ein Problem der Academy Award-Vergabe: In einem Jahr gibt es z.B. fünf gute Scores, die alle den Preis verdient hätten, und im nächsten Jahr stehen nur schlechte Kompositionen zur Auswahl, und einer davon kassiert den Oscar.

Hoffentlich sendet die ARD den Film in Wide Screen. Premiere zeigt das Historien-Epos ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) vermutlich im 4:3-Format; darunter leiden einerseits Bild- und Farbqualität, andererseits gehen durch das "Abschneiden" der Bildränder über 40 Prozent (!) des Films verloren.

Von Silva Screen gibt's nun die 4er-CD-Box "Alamo" mit diversen Suiten aus Tiomkins wichtigsten Filmen. Eingespielt vom City of Prague Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Nic Raine (Orchestrator von John Barry) und Paul Bateman – insgesamt 56 Tracks aus 30 Filmen.

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Gast Raisuli

Sa, 26.06.; RBB 21:15

"Ein Käfig voller Narren" (F+I/1978; Musik: Ennio Morricone)

Sa, 26.06.; RBB 23:00

"Noch ein Käfig voller Narren" (F+I/1980; Musik: Ennio Morricone)

Klingt ein wenig anders als Morricones Italo-Western, aber trotzdem recht originell.

Sa, 26.06.; SF1 22:25

"Enemy of the State" (USA/1998; Musik: Trevor Rabin & Harry Gregson-Williams)

Der rasante High-Tech-Thriller mit Will Smith (als "Staatsfeind Nr. 1") und Gene Hackman weist zwar ein paar unlogische Stellen auf, bleibt aber immer kurzweilig.

Sa, 26.06.; WDR 22:45

"Lust For Life" (USA/1956; Musik: Miklós Rózsa)

Vincent van Gogh wird überragend gut gespielt von Kirk Douglas. Nicht weniger faszinierend ist der Score von Miklós Rózsa. Besonders in der Szene, als sich van Gogh halbwahnsinnig ein Ohr abschneidet, entfalten Musik und Schauspielkunst ihre volle Blüte. Ähnlich genial war Rózsas Komposition in "The Lost Weekend" (1945), als sich Ray Milland im Delirium tremens befand (Szene mit der Fledermaus).

Rózsa wurde natürlich nicht für den Oscar nominiert, und Kirk Douglas unterlag Yul Brynner ("The King and I"). Ein Musical besitzt in Hollywood seltsamerweise stets die besseren Karten...

Sa, 26.06.; ORF1 23:20 (Wdh. 28.6. 1:15)

"Waterworld" (USA/1995; Musik: James Newton Howard)

Kevin Costners Film wurde (erstaunlicherweise) kein Kinokassen-Erfolg, aber die Musik war dennoch ausgezeichnet.

Sa, 26.06.2004; BR 23:50

"12 Angry Men" (USA/1957; Regie: Sidney Lumet)

Diese alte Verfilmung von "Die zwölf Geschworenen" mit Henry Fonda kann man immer wieder anschauen. Die TV-Version von 1997 mit Jack Lemmon ist jedoch mindestens ebenso sehenswert.

Sa/So, 27.06.2004; ZDF 00:20

"The Right Stuff" (USA/1983; Musik: Bill Conti)

Interessanter und sehr gut gemachter Film über die amerikanischen Raumfahrt-Pioniere mit einigen Schauspielern, die später zu Stars wurden: Ed Harris, Dennis Quaid und Scott Glenn. Komponist Bill Conti ("Fackeln im Sturm") schuf ein eindringliches Hauptthema, das ihm den Oscar einbrachte (war allerdings ein bisschen zuviel des Guten, denn verdient hätte die Trophäe einzig und allein "Under Fire"). Außerdem wurden klassische Stücke von Händel und Debussy verwendet sowie passenderweise Auszüge aus Gustav Holsts "Die Planeten" (Mars, Neptun und Jupiter).

Sa/So, 27.06.2004; SF2 03:30

"Eine Pistole für Ringo" (I+E/1965; Musik: Ennio Morricone)

... scheint eine Ennio Morricone-Nacht zu sein. Italo-Western mit Giuliano Gemma.

So, 27.06.2004; B3 14:10

"Moby Dick" (USA/1956; Musik: Philip Sainton)

Gregory Peck als fanatischer Kapitän Ahab. Von Philip Saintons einziger Filmmusik gibt es eine hervorragende Einspielung mit dem Moskauer Symphonie Orchester (Marco Polo Label) mit Sicherheit das Beste, was das Team John Morgan und William Stromberg fabrizierte.

So, 27.06.2004; ORF1 17:20

"Thunderball" (USA/1965; Musik: John Barry)

Dieser James Bond-Streifen wurde zweimal verfilmt. 1983 war Sean Connery in dem Remake "Never Say Never Again" zu sehen.

So/Mo, 28.06.2004; ORF1 03:35

"Glory & Honor" (USA/1998; Musik: Bruce Broughton)

Zwei Männer hissten am 6. April 1909 die amerikanische Flagge am Nordpol: Robert Peary und sein schwarzer Begleiter Mathew Henson. Nach Wochen des Marsches unter schwierigsten, lebensbedrohlichen Bedingungen erreichten die beiden den Pol. Peary wurde zum Helden und nach seiner Rückkehr gebührend gefeiert, während sein Assistent Benson in Vergessenheit geriet. Dabei war er es, der die beschwerliche Reise erst möglich machte und Peary das Leben rettete. Nach der spektakulären Expedition profitierte er nicht vom Ruhm seines Arbeitgebers und fiel wieder in den unwürdigen Diener-Status zurück. Er arbeitete später als Parkwächter und kleiner Zoll-Angestellter. Erst 79 Jahre später erinnerte man sich des verkannten Helden.

Für die Filmmusik zu "Ruhm und Ehre" erhielt Bruce Broughton einen Emmy-Award (TV-Oscar).

Mo, 28.06.2004; KABEL1 11:10

"L' Homme de Rio" (F/1963; Musik: Georges Delerue)

Ein Vergnügen von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dieser rasante Abenteuerfilm von Philippe de Broca wird bestenfalls von "Indiana Jones" getoppt. Jean-Paul Belmondo spielt den Luftwaffensoldat Adrien Dufourquet, der gerade in Paris auf Urlaub ist und mitansehen muss, wie seine Verlobte (Francoise Dorléac) entführt wird. Kurzerhand verfolgt er die Kidnapper und landet unversehens in Südamerika, wo er jede Menge haarsträubende "Abenteuer in Rio" zu bestehen hat. Bei dem Film passt einfach alles, auch der tolle Score von Georges Delerue.

Mo, 28.06.2004; HR 22:00

"Texas Across the River" (USA/1966; Musik: Frank DeVol)

Western-Spaß mit Dean Martin und Alain Delon und einer amüsanten Musik von Frank DeVol.

Di, 29.06.; PRO7 20:15 (Wdh. Mi, 30.6. 8:00)

"Antz" (USA/1998; Musik: Harry Gregson-Williams & John Powell)

Origineller Animationsfilm vom "Wallace & Gromit"-Produktionsteam.

Di, 29.06.; SWR 23:30

"Chato's Land" (GB+USA/1972; Musik: Jerry Fielding)

Harter Western vom "Ein Mann sieht rot"-Regisseur Michael Winner mit Charles Bronson in der Hauptrolle.

Di, 29.06.; NDR 23:45

"Getaway" (USA/1972; Musik: Jerry Fielding)

Action-Thriller von Sam Peckinpah mit Steve McQueen und Ali MacGraw.

Mi, 30.06.; TELE5 20:15

"All the President's Men" (USA/1976; Musik: David Shire)

In dem ausgezeichneten Polit-Thriller mit Robert Redford und Dustin Hoffman als "Die Unbestechlichen" erfährt man, wie Nixons Watergate-Affäre aufgedeckt wurde.

Mi, 30.06.; SF2 23:20

"Jeremiah Johnson" (USA/1972; Musik: John Rubinstein)

Der Ex-Soldat Jeremiah Johnson (Robert Redford) hat von der Zivilisation die Schnauze voll und zieht in die Wildnis der Rocky Mountains, um Trapper zu werden. Die Story basiert auf einer wahren Geschichte um den als "Crow Killer" bekannt gewordenen Liver-Eating Johnson, der aus Rache fast 300 Crow-Indianer tötete.

Ein sehr ruhiger und wunderschön fotografierter Film (Kamera: Duke Callaghan) mit einem exzellenten Drehbuch von John Milius (der war so 'ne Art Tarantino der 70er; Bsp. "Dillinger"). Teile des Films wurden auf Robert Redfords eigenem Land gedreht.

Wer also Erholung von den explosionsreichen und geschwätzigen neuen Blockbustern wünscht, wäre mit diesem Meisterwerk von Sydney Pollack bestens bedient.

Do, 01.07.; SF2 23:20

"The Electric Horseman" (USA/1978; Musik: Dave Grusin)

Im Auftrag eines Nahrungsmittel-Konzerns soll ein ehemaliger Rodeo-Weltmeister (Robert Redford) eine dümmliche Werbekampagne bestreiten. Als er bemerkt, dass seine Chefs ein berühmtes Rennpferd mit Drogen vollpumpen, stiehlt er das wertvolle Tier und macht sich von dannen. (Regie: Sydney Pollack - "Tootsie", "Out of Africa", "The Firm").

Fr, 02.07.; ORF1 20:15

"Helen of Troy - 1" (USA+GR/2003; Musik: Joel Goldsmith)

Hab keine Ahnung, ob diese TV-Produktion zum Thema Troja was taugt oder ob sie gar besser ist als der Spielfilm mit Brad Pitt. Die Beschreibung von Helenas Entführung lässt jedoch vermuten, dass der TV-Zweiteiler genauso weit von Homers Original entfernt ist wie der Kinofilm. Die Spezialeffekte sind nicht der letzte Schrei, aber dafür dürfen im Gegensatz zum Petersen-Film die griechischen Götter im Olymp ein Wörtchen beim Kampf um Troja mitreden. Die Ausschnitte in der Vorschau belegen allerdings, dass Wolfgang Petersen für die Titel-Heldin die bessere Wahl traf zumindest in optischer Hinsicht. Die deutsche Synchronisation ist anscheinend ein Debakel: Unter anderem wird die griechische Stadt Mykene (Heimat von Agamemnon) stets mit Mykonos übersetzt...

Bis auf John Rhys-Davies (bekannt als Indiana Jones' ägyptischer Freund Sallah) sind kaum nennenswerte Darsteller vertreten.

Fr, 02.07.; ORF1 21:55

"Helen of Troy - 2" (USA+GR/2003; Musik: Joel Goldsmith)

Für die Musik des 175-minütigen Epos zeichnet der Sohnemann von Jerry Goldsmith verantwortlich. Angeblich(!) soll Joel Goldsmith' Score ähnlich klingen wie der Soundtrack von James Horner. Naja, werde mir das Teil auf jeden Fall anschauen und mich überraschen lassen...

Fr, 02.07.; SF2 23:10

"Judgement at Nuremberg" (USA/1961; Musik: Ernest Gold)

Hochkarätig besetzter Spielfilm um die Nürnberger Prozesse. Mit Spencer Tracy, Burt Lancaster, Richard Widmark, Marlene Dietrich und Montgomery Clift. In einer Nebenrolle ist Enterprise-Captain William Shatner zu sehen. Absolut herausragend ist die Darstellung von Maximilian Schell, der als erster deutscher Schauspieler nach dem Krieg mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Fr, 02.07.; ORF1 23:30 (Wdh. Mo, 05.07. - 2:20)

"Copycat" (USA/1995; Musik: Christopher Young)

Sigourney Weaver wird in "Copykill" ausnahmsweise mal nicht von einem Alien verfolgt, sondern von einem Psychopathen, der es sich in den Kopf gesetzt hat, einigen berühmten Serienkillern nachzueifern.

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Gast Raisuli

Fr/Sa, 03.07.; ARD 00:25

"The Eagle Has Landed" (GB/1976; Musik: Lalo Schifrin)

Heinrich Himmler fasst einen wahnwitzigen Plan: Eine Spezialeinheit soll den englischen Premierminister Winston Churchill kidnappen... Den kuriosen Befehl, der die drohende Niederlage der Nazis abzuwenden versuchte, gab es tatsächlich, wie Regisseur John Sturges (Dokumentarfilmer während des Krieges) herausfand. Er machte aus dieser Grundidee ein fiktives, aber spannendes Kriegsspektakel mit Starbesetzung: Michael Caine, Donald Sutherland, Robert Duvall, Donald Pleasence und Larry Hagman. "Der Adler ist gelandet" war der letzte Spielfilm von Western-Experte John Sturges ("The Magnificent Seven"/1960, "The Great Escape"/1963, "The Hallelujah Trail Vierzig Wagen westwärts"/1965).

Der argentinische Komponist Lalo Schifrin wurde bekannt durch sein markantes Thema zu "Mission Impossible".

Sa, 03.07.; RBB 14:30

"The Scalphunters" (USA/1967; Musik: Elmer Bernstein)

Regisseur Sydney Pollacks "Mit eisernen Fäusten" ist ein ebenso spannender wie witziger Western und eine amüsante Lektion zum Thema Rassendiskriminierung. Darsteller: Burt Lancaster, Telly Savalas, Ossie Davies, Shelley Winters.

Der Score von Elmer Bernstein ist absolute Spitzenklasse. Leider gibt's vom Soundtrack nur eine LP bzw. diverse Sampler-CDs mit dem Hauptthema. Von "Soundtrack Library" erschien zwar eine CD (zusammen mit "Hawaii"), aber Ton-Qualität und Aufmachung sind bei diesem Label meistens dermaßen schlecht, dass sich ein Kauf i.d.R. nicht lohnt.

Sa, 03.07.; RTL2 15:10

"Dave" (USA/1993; Musik: James Newton Howard)

Mittelmäßige Komödie von Ivan Reitman ("Ghostbusters", 1984).

Sa, 03.07.; KABEL1 20:15

"The Golden Voyage of Sinbad" (GB+USA/1974; Musik: Miklós Rózsa)

Die Musik ist unverkennbar ein Rózsa. Aber weder Film noch Score erreichen die Qualität der 58er-Verfilmung "The 7th Yoyage of Sinbad" (Musik: Bernard Herrmann). Die Special Effects stammen in beiden Fällen vom Meister des Stop-Motion-Verfahrens Ray Harryhausen.

Sa, 03.07.; VOX 20:15 (Wdh. So, 04.07. 14:10)

"Always" (USA/1989; Musik: John Williams)

Trotz der vielversprechenden Kombination von Steven Spielberg, Richard Dreyfuss und John Williams wie 1974 in "Jaws" dürfte dies wohl der langweiligste Film von Spielberg sein. Ähnliches gilt für John Williams' Score.

Sa, 03.07.; RTL2 20:15 (Wdh. So, 04.07. - 02:45)

"The Day After" (USA/1983; Musik: David Raksin)

Nicholas Meyer inszenierte diesen flammenden Appell gegen atomare Kriegsführung, der eindringlicher kaum sein könnte. Der beklemmende Film über die Folgen eines Atomkriegs war seinerzeit ein riesiger Medien-Event und löste heftige Diskussionen aus. Bis heute hat "Der Tag danach" nichts von seiner Wirkung verloren. Absolut sehenswert!

Sa, 03.07.; ORF1 22:40

"Never Say Never Again" (USA/1983; Musik: Michel Legrand)

Remake des James Bond-Streifens "Thunderball" von 1965 mit Sean Connery. Ohne das 007-Thema von John Barry (Monty Norman?) fehlt die wichtigste Zutat eines Bond-Films...

Sa, 03.07.; RTL2 23:10 {x}

"Hellraiser" (USA/1987; Musik: Christopher Young)

Der Horror-Streifen von Clive Barker wurde hierzulande natürlich drastisch gekürzt, aber der Musik merkt man an, dass ein Experte am Werk war.

Sa, 03.07.; SF1 23:45 {x}

"Cliffhanger" (USA+F/1993; Musik: Trevor Jones)

Bergsteiger-Action-Drama von Renny Harlin mit Sylvester Stallone und John Lithgow(!). Wahrscheinlich handelt es sich hier um die geradezu stümperhaft zensierte Fassung ab 16. Komponist Trevor Jones lieferte für "Cliffhanger" jedoch einen seiner besten Scores!

So, 04.07.; KABEL1 20:15 {x}

"The Awakening" (GB+USA/1980; Musik: Claude Bolling)

Charlton Heston spielt in "Das Erwachen der Sphinx" einen Ägyptenforscher, der mit allerlei Hokuspokus eine Mumie zum Leben erwecken möchte.

So, 04.07.; KABEL1 22:20

"Wild Geese II" (GB/1985; Musik: Roy Budd)

Trotz der Besetzung Scott Glenn, Edward Fox und Laurence Olivier kein Vergleich zum Vorgänger.

So, 04.07.; ARD 23:30

"The Grifters" (USA/1990; Musik: Elmer Bernstein)

Ein paar ganz nette Themen von Elmer Bernstein. Film: naja...

Mo, 05.07.; WDR 23:15

"The Return of the Seven" (USA/1966; Musik: Elmer Bernstein)

Schwache Fortsetzung von "Die glorreichen Sieben". Von der ursprünglichen Besetzung blieb nur Yul Brynner übrig. Der schwungvolle Score ist zwar ausgezeichnet, kann den Film aber nicht retten.

Di, 06.07.; SF2 22:45

"Ghostbusters" (USA/1984; Musik: Elmer Bernstein)

Die Doktoren Peter, Raymond und Egon (Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis) verlieren ihren Forschungsauftrag für Parapsychologie. Kurz entschlossen gründen sie eine Firma: "Ghostbusters". Der erste Geisterjäger-Auftrag führt sie in die New Yorker Bibliothek. Dort treibt ein grüner Schleim sein Unwesen. Das ist erst der Anfang. Bald tobt ein gigantischer Kampf. Mit Gespensterstaubsauger, Strahlenpistolen und lockeren Sprüchen ziehen die drei gegen die Geisterwelt zu Felde...

Mi, 07.07.; SF2 20:00

"Planet of the Apes" (USA/2001; Musik: Danny Elfman)

Die Special Effects waren natürlich auf dem neuesten Stand der Technik, aber Film und Musik fand ich enttäuschend. Von Regisseur Tim Burton und Danny Elfman ist man Besseres gewohnt z.B. "Mars Attacks" oder "Sleepy Hollow". Mark Wahlberg war m.E. die totale Fehlbesetzung. Eine kleine Rolle gab es immerhin für Charlton Heston: Er spielt im Affenkostüm Zaius, den Vater von General Thade. Als Regisseur war zunächst James Cameron im Gespräch, leider hat er abgesagt. Daraufhin kam für Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle nicht mehr in Frage.

Mi, 07.07.; KABEL1 20:15

"The Deep" (USA/1977; Musik: John Barry)

Bei einer ihrer Unterwasser-Expeditionen entdecken die Hobbytaucher David und Gail Sanders (Nick Nolte und Jacqueline Bisset) einen großen Schatz und eine Ladung Morphium. Das hat üble Folgen für sie, denn auch eine Bande ist hinter der wertvollen Ladung her... Außerdem dabei: zwei Bekannte aus dem "Weißen Hai" Robert Shaw und Drehbuch-Autor Peter Benchley.

Mi, 07.07.; S-RTL 20:15

"Baby: Secret of the Lost Legend" (USA/1985; Musik: Jerry Goldsmith)

Film: Schrott. Score: exzellent! Von Anfang der 60er bis Mitte der 80er-Jahre war es praktisch völlig egal, welchen Film Jerry Goldsmith vertonte. Seine Musik war immer ausgezeichnet, selbst wenn der Film nichts taugte...

Mi, 07.07.; ORF1 22:25

"Maverick" (USA/1994; Musik: Randy Newman)

Western-Komödie mit Mel Gibson, Jodie Foster, James Coburn und James Garner, der den Glücksspieler Bret Maverick bereits in der TV-Serie mimte.

Mi, 07.07.; KABEL1 23:35

"Le Grand bleu" (USA/1987; Musik: Eric Serra)

Für Regisseur Luc Besson und Eric Serra bildete "Im Rausch der Tiefe" den Auftakt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit ("Nikita"/1990, "Léon"/1994 und "The Fifth Element"/1997). Luc Besson, der selbst fünf Jahre lang als Tauchlehrer gearbeitet hatte, erfüllte sich damit einen langgehegten Traum. Jean Reno, der vorher noch nie getaucht war, absolvierte ein monatelanges Training und ließ sich in keiner der Unterwassersequenzen doubeln.

Do, 08.07.; SF2 20:00

"The Mists of Avalon" (USA/2001; Musik: Lee Holdridge)

Regisseur Uli Edel verfilmte mit einem zweistelligen Millonenbudget den Fantasy-Bestseller "Die Nebel von Avalon" der Schriftstellerin Marion Zimmer Bradley. Der Roman erzählt im Kern die Artus-Saga aus Sicht von Frauen. Edel machte daraus einen in Tschechien gedrehten bildgewaltigen Fantasy-Zweiteiler (179 Minuten), der in den USA beim Start knapp 8 Millionen Zuschauer in den Bann zog.

Do, 08.07.; PRO7 20:15

"Das Finale" (D/1998; Musik: Dominic Roth)

Keine Ahnung, ob die Musik interessant war, im Gedächtnis blieb mir lediglich Christoph Waltz. Der war hier als Bösewicht echt Spitzenklasse und spielte seine Kollegen mühelos an die Wand.

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Gast Raisuli

Fr, 09.07.2004; MDR 14:30

"Texas Across the River" (USA/1966; Musik: Frank DeVol)

Western-Komödie. Der spanische Edelmann Don Andrea Baldasar (genial: Alain Delon) tötet an seinem Hochzeitstag versehentlich den Ex-Geliebten seiner Gattin in spe und muss nun vor der US-Kavallerie fliehen. Der Abenteurer Sam Hollis (cool: Dean Martin) nutzt Baldasars Notlage und rettet ihn nur, um einen Begleiter bei einem Waffentransport durch Comanchen-Gebiet zu haben...

Fr, 09.07.; SF2 20:00

"Tootsie" (USA/1982; Musik: Dave Grusin)

Die Komödie von Sydney Pollack mit Dustin Hoffman und Jessica Lange dürfte mittlerweile ein Klassiker des Genres sein.

Fr, 09.07.; SF1 22:20

"Space Cowboys" (USA/2000; Musik: Lennie Niehaus)

Wie der Titel des Films ankündigt, handelt es sich hier um eine Mischung aus Science-Fiction und Western. Clint Eastwood (Regie), Tommy Lee Jones, Donald Sutherland und James Garner zeigen mit viel Humor, was sie in ihrem Alter noch drauf haben.

Fr, 09.07.; ORF1 22:50

"Heat" (USA/1995; Musik: Elliot Goldenthal)

Highlight dieses Krimis mit Robert DeNiro, Al Pacino und Val Kilmer ist das fast 20-minütige Feuergefecht in den Straßen von L.A.

Fr/Sa, 09.07.; ARD 02:00

"Judgement at Nuremberg" (USA/1961; Musik: Ernest Gold)

Hochkarätig besetzter Spielfilm um die Nürnberger Juristen-Prozesse. Mit Spencer Tracy, Burt Lancaster, Richard Widmark, Marlene Dietrich und Montgomery Clift. In einer Nebenrolle ist William Shatner zu sehen. Maximilian Schell erhielt als erster deutscher Schauspieler nach dem Krieg für seine packende Darstellung des Verteidigers einen Oscar.

Sa, 10.07.; ORF2 09:30

"Scaramouche" (USA/1952; Musik: Victor Young)

Stewart Granger und Mel Ferrer liefern sich das längste und beeindruckendste Fechtduell, das ich je gesehen habe. Zu jener Zeit waren die Schauspieler noch verpflichtet, Fechtunterricht zu nehmen. Hat sich in der Tat ausgezahlt. "Around the World in 80 Days" (1956), "The Quiet Man" (1952) und "Scaramouche" zählen zu Victor Youngs besten Werken.

Sa, 10.07.; BR 13:00

"Bhowani Junction" (USA/1955; Musik: Miklós Rózsa)

Schlaftabletten-Melodram mit Stewart Granger und Ava Gardner. Miklós Rózsa fungiert hier mehr als Musical Supervisor, denn als Komponist.

Sa, 10.07.; WDR 13:15

"Charge of the Light Brigade" (USA/1936; Musik: Max Steiner)

Ein fast unerträglich patriotischer Film von Michael Curtiz mit Errol Flynn und Olivia de Havilland. Einziger Aktivposten ist die Musik. Der Film um die "glorreiche" britische Armee in Indien wurde 1989 vom ZDF restauriert und mit einer ätzenden neuen Synchronisation versehen...

Sa, 10.07.; SF2 18:10

"Balto" (USA/1995; Musik: James Horner)

Von Steven Spielberg produzierter Zeichentrickfilm mit einem schönen Horner-Soundtrack. Mit Musik zu Zeichentrickfilmen hatte James Horner stets eine glückliche Hand (z.B. "An American Tail"/1986, "The Land Before Time"/1988 und "Once Upon a Forest"/1993).

Sa, 10.07.; SF2 20:00

"Shrek" (USA/2001; Musik: Harry Gregson-Williams & John Powell)

... wurde 2002 als bester Animationsfilm mit dem Oscar ausgezeichnet.

Sa, 10.07.; ORF1 20:15 (RTL 20:15; Wdh. ORF1 04:35)

"One Night at McCool's" (USA/2000; Musik: Marc Shaiman)

Der Niederländer Harald Zwart gab mit dieser schwarzen Farce sein US-Debüt. Matt Dillon, Liv Tyler, John Goodman, Paul Reiser und vor allem Michael Douglas als skurriler Auftragskiller liefern eine ausgezeichnete Darstellung.

Sa, 10.07.; KABEL1 22:07

"The Godfather" (USA/1972; Musik: Nino Rota)

Anlässlich des Todes von Marlon Brando wurde kurzfristig "Der Pate" ins Programm genommen. Mit drei Oscars und fünf Golden Globes ausgezeichnet. Marlon Brando lehnte es jedoch ab, seinen Oscar für die Rolle des Don Vito Corleone entgegenzunehmen, weil die Indianer in Hollywood-Filmen oft diskriminiert und in einem schlechten Image dargestellt werden. (1970 war es George C. Scott, der den Oscar für "Patton" nicht haben wollte.)

Sa, 10.07.; SF1 22:35

"Lethal Weapon" (USA/1986; Musik: Michael Kamen)

Rasante, spannungsgeladene, humorvolle und actionreiche Story mit zwei perfekten Hauptdarstellern: Mel Gibson und Danny Glover. Der musikalische Höhepunkt ist zweifellos "Hollywood Blvd Chase".

Sa, 10.07.; HR 22:40

"The Battle of Britain" (GB/1969; Musik: Ron Goodwin, William Walton)

Die Story von "Luftschlacht um England" ist vielleicht etwas lahm und die patriotischen Untertöne ein bisschen zu aufdringlich, aber die Luftkämpfe sind gut gemacht. Im Juni erschien eine Varèse-CD mit der Musik von Goodwin und Walton.

Sa/So, 11.07.; ORF2 00:40

"Green Fire" (USA/1954; Musik: Miklós Rózsa)

Abenteuerfilm mit Stewart Granger und Grace Kelly. Besonders gelungen war die Musik während der Schießerei in der Smaragdmine.

Sa/So, 11.07.; MDR 00:50 {x}

"Lake Placid" (USA+CND/1999; Musik: John Ottman)

Unter der ruhigen Oberfläche eines großen Sees in den idyllischen Wäldern von Maine brodelt es gewaltig. Denn hier treibt ein Untier sein Unwesen. Nachdem ein Wissenschaftler bestialisch gefressen wurde und eine Paläontologin (Bridget Fonda) einen gefundenen Zahn als den eines Riesen-Krokodils identifiziert hat, geht die Jagd auf die Bestie los. Was nach einem blutrünstigen Monster-Movie klingt, entpuppt sich als spaßige Parodie mit schrägen Typen, coolen Sprüchen und sehr guten Darstellern, denen der Spaß am Spiel anzumerken ist. Alle, die Horrorfilme nicht sonderlich ernst nehmen, werden hier auf ihre Kosten kommen. John Ottman steuert einen durchaus packenden Score bei.

So, 11.07.; KABEL1 13:15

"The Deep" (USA/1977; Musik: John Barry)

Bei einer ihrer Unterwasser-Expeditionen entdecken die Hobbytaucher David und Gail Sanders (Nick Nolte und Jacqueline Bisset) einen Schatz und eine Ladung Morphium. Das hat üble Folgen für sie, denn auch eine Bande ist hinter der wertvollen Ladung her... Außerdem dabei: zwei Bekannte aus dem "Weißen Hai" Robert Shaw und Drehbuch-Autor Peter Benchley .

So, 11.07.; SAT1 20:15

"A Few Good Men" (USA/1992; Musik: Marc Shaiman)

Tom Cruise als Navy-Anwalt, der den Militärdrill von Colononel Jessup (grandios gespielt von Jack Nicholson) und dessen rechter Hand Lieutenant Kendrick (Kiefer Sutherland) aufs Korn nimmt.

So, 11.07.; KABEL1 20:15

"Rio Lobo" (USA/1970; Musik: Jerry Goldsmith)

Ziemlich schwacher Western von Howard Hawks, der hier noch einmal versucht, an seine Erfolge mit "Rio Bravo" und "El Dorado" anzuknüpfen.

So, 11.07.; RTL 20:15

"Air Force One" (USA/1997; Musik: Jerry Goldsmith)

Wolfgang Peteresen, der vor seinem Bootsausflug durch den Tatort-Krimi "Reifezeugnis" aufgefallen war, liefert hier perfekt inszeniertes, effektsicheres und actionreiches Ballerkino mit reichlich Pathos und Patriotismus. In einem Interview äußerte der Troja-Regisseur kürzlich, er würde nie wieder einen Film drehen, in welchem ein US-Präsident positiv dargestellt wird... Untermalt wird das Action-Spektakel von einem militärisch-zackigen Soundtrack von Jerry Goldsmith (grandios: "The Hijacking"). Ebenso überragend die Darstellung von Gary Oldman.

So, 11.07.; KABEL1 22:35

"McQ" (USA/1973; Musik: Elmer Bernstein)

Actionthriller von John Sturges ("Die glorreichen Sieben") mit John Wayne und einem stellenweise flotten Bernstein-Score.

So, 11.07.; SF1 23:10

"The Great Dictator" (USA/1940; Musik: Charlie Chaplin)

Nach wie vor eine der besten Parodien auf Machtbesessenheit und Größenwahn. Seinerzeit liefen die Konservativen Amerikas gegen die Produktion des Films Sturm, denn sie hielten den deutschen Reichskanzler für einen großen Politiker...

Di, 13.07.; ARD 10:30

"Latigo" (USA/1970; Regie: Burt Kennedy)

Der Glücksspieler Latigo Smith (James Garner) kommt auf der Flucht vor einer heiratswütigen jungen Dame in die Goldgräberstadt Purgatory (Fegefeuer). Man hält ihn irrtümlich für den gefürchteten Revolvermann Swifty Morgan. Latigo lässt sich auf das Verwechslungsspielchen ein, als er sein ganzes Geld beim Roulette verliert... Dass aus der Western-Komödie ein richtiger Spaß wurde, ist vor allem Jack Elam zu verdanken.

Di, 13.07.; WDR 22:00

"Das Boot" (USA/1979; Musik: Klaus Doldinger)

1982 war "Das Boot" für den Golden Globe als bester nichtenglischsprachiger Film und 1983 für sechs Oscars nominiert. Für Regisseur Wolfgang Petersen stieß "Das Boot" die Tür nach Hollywood auf. Überzeugend auch die Musik von Jazz-Saxophonist Klaus Doldinger. (Director's Cut 200 min.)

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Gast Raisuli

Mi, 14.07.; SF2 20:00

"Greystoke" (USA+GB/1983; Musik: John Scott)

Faszinierende Neuverfilmung der Tarzan-Story mit "Highlander" Christopher Lambert. Edgar Rice Burroughs, der Erfinder von Tarzan, behielt Zeit seines Lebens alle Rechte und verdiente ein Milllionenvermögen damit. In "Greystoke Die Legende von Tarzan" agierten erstmals echte Schimpansen gemeinsam mit Schauspielern in Affenkostümen vor der Kamera. Dafür mussten die Darsteller ein mehrere Wochen dauerndes Training absolvieren.

Einer der interessantesten Scores von John Scott.

Mi, 14.07.; KABEL1 20:15

"JFK" (USA/1991; Musik: John Williams)

Oliver Stones Polit-Thriller ist eine virtuose Montage aus Spielszenen, tatsächlichem und nachgestelltem Dokumentarmaterial. Als der Film herauskam, musste sich Stone verschiedentlich dem Vorwurf aussetzen, er habe für seine Version der Ereignisse eine unbeweisbare Konstruktion aus dem Hut gezaubert. Immerhin zeigte Oliver Stone offensichtliche Logiklöcher in der offiziellen Sicht auf und bot eine andere (wahrscheinliche) Lösung an.

Mi, 14.07.; ORF1 22:20

"Terminal Velocity" (USA/1994; Musik: Joel McNeely)

Drehbuchautor David Twohy hatte als Fallschirmspringer den großen Vorteil, zu wissen worüber er schrieb. So kam ein unterhaltsamer Actionthriller heraus, der auf tollkühne Stunts setzt und genügend Platz für Selbstironie lässt. Joel McNeely, der sich vor allem mit Score-Neueinspielungen (Royal Scottish National Philharmonic Orchestra) einen Namen machte, beweist hier, dass er auch ein guter Komponist ist.

Mi, 14.07.; SF2 22:40

"Band of Brothers: Carentan" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Die Fallschirmspringer der Easy-Company machten den Zweiten Weltkrieg vom D-Day bis zum Ende durch. Dokudrama, produziert von Steven Spielberg und Tom Hanks. In der ersten Folge konnte man beim Score ab und zu Michael Kamens "Highlander" heraushören.

Dritte Folge: "Brennpunkt Normandie".

Mi, 14.07.; SF2 23:40

"Band of Brothers: Replacements" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Vierte Folge: "Die Neuen".

Fr, 16.07.; ORF1 20:15

"Vertical Limit" (USA/2000; Musik: James Newton Howard)

Der Bergsteiger Peter Garrett muss seinen Vater in den Tod schicken, um sich und seine Schwester Annie zu retten. Jahre später stürzt Annie bei der Besteigung des K2 in eine Gletscherspalte... Achterbahn-Action pur mit einem tollen Score von James Newton Howard.

Fr, 16.07.; SF2 22:20

"Twister" (USA/1996; Musik: Mark Mancina)

Naturkatastrophenfilm von Ex-Kameramann Jan de Bont nach dem Drehbuch von Michael Crichton ("Jurassic Park"); Produktion: Steven Spielberg. Diese Crew lässt zwar mehr vermuten, als letztendlich dabei herauskam, aber immerhin ist es ganz nett, dass Bill Paxton auch mal in einer Hauptrolle zu sehen ist...

Fr, 16.07.; ORF1 22:50

"Crimson Tide" (USA/1995; Musik: Hans Zimmer)

U-Boot-Spektakel, das seinen Reiz vornehmlich durch das gelungene Spiel der beiden Hauptdarsteller Gene Hackman und Denzel Washington bezieht. Aber weder Film noch Musik reichen an "The Hunt For Red October" heran.

Sa, 17.07.; ORF2 11:00 (HR 22:55)

"The Great Train Robbery" (USA/1978; Musik: Jerry Goldsmith)

Bestseller-Autor Michael Crichton (Roman, Drehbuch, Regie) drehte einen Kostümfilm und eine Gaunerkomödie zugleich. Wunderbar gefilmt und gespielt, wartet das Werk mit einem furiosen Ende auf. Vor allem die trockenen Kommentare und originellen Einfälle von Sean Connery und Donald Sutherland prägen den Film. Das Team orientierte sich bei der Bildgestaltung (Kostüme, Dekor und Kamera) an alten englischen Kupferstichen. Übertroffen wird alles noch von dem gewitzen und brillanten Soundtrack von Michael Crichtons Lieblingskomponist Jerry Goldsmith.

Auf dem digitalen ARD-Kanal FESTIVAL läuft "Der große Eisenbahnraub" zu folgenden Zeiten: Samstag, 20:15; Sonntag: 04:15, 12:15 und 23:15 Uhr.

Sa, 17.07.; RTL2 13:00

"Howard the Duck" (USA/1986; Musik: John Barry)

Durch das misslungene Experiment eines Wissenschaftlers wird Howard, der Bewohner eines Enten-Planeten, auf die Erde geschleudert. Dort freundet sich die Ente mit einer Rock-Sängerin (Lea Thompson) an und rettet sie und die Welt vor den Mächten des Bösen... Naja, man hat schon Besseres gesehen.

Sa, 17.07.; BR 13:05

"The Last Hunt" (USA/1955; Musik: Daniele Amfitheatrof)

Ende des 19. Jahrhunderts sind die einst riesigen Büffelherden des amerikanischen Mittelwestens so klein geworden, dass die Indianer nicht mehr von ihnen leben können. Dennoch schießen weiße Jäger die Tiere erbarmungslos zusammen, um ihre Häute zu Geld zu machen. Einer dieser brutalen Büffelschlächter ist Charly Gilson (Robert Taylor). Als er mit einem erfahrenen Begleiter (Stewart Granger) in die Prärie zieht, kommt es bald zu dramatischen Auseinandersetzungen zwischen den ungleichen Männern... Mit wunderbaren Landschafts- und Tierbildern erzählt dieser kritische Western von der dunklen Seite des goldenen Westens. Dank der hervorragenden Darsteller und der exzellenten Fotografie ist Regisseur Richard Brooks ein Ausnahmefilm gelungen.

(Teile der Jagdszenen benutzte übrigens Harald Reinl für seine Karl May-Filme "Winnetou I" und "Winnetou III".)

Sa, 17.07.; SF2 18:00

"The Quest for Camelot" (USA/1998; Musik: Patrick Doyle)

Zwei Kinder und ein Drache wollen mit Hilfe von König Artus magischem Schwert Excalibur das Reich Camelot retten...

Mit "Das magische Schwert" versuchte Warner Bros., die Übermachtstellung des Disney-Konzerns im Bereich Zeichentrick anzugreifen. Die Story soll ganz gut sein, doch auf tricktechnischer bzw. zeichnerischer Ebene kann "Quest for Camelot" Disney-Werken offenbar nicht das Wasser reichen.

Sa, 17.07.; VOX 20:15

"Fantomas" (F+I/1964; Musik: Michel Magne)

Sehenswert schon allein wegen Louis de Funes, der als Kommissar Juve dem Erzbösewicht Fantomas zu Leibe rückt.

Sa, 17.07.; SF1 22:45

"Lethal Weapon II" (USA/1989; Musik: Michael Kamen)

Das Cop-Sergeants Martin Riggs und Roger Murtaugh (Mel Gibson, Danny Glover) werden diesmal von dem gewieften Buchmacher Leo Getz (Joe Pesci "okay, okay, okay") unterstützt.

Die Lethal Weapon-Reihe ist zweifellos ein Meilenstein des Films. Selten hat man so viele Genres perfekt in einem Film vereint. Kompromisslose Action wechselt sich ab mit gekonnten Slapstickeinlagen, die immer wieder für Lacher sorgen. Zwar lutscht sich das Konzept nach dem 2. Teil langsam aber sicher aus, das ändert jedoch nichts an der Qualität der Action-Szenen, die bis heute nichts an Tempo und Witz verloren haben. Legendär z.B. die Toilettenszene in Teil 2, die den schwarzen Humor der Filme perfekt mit Spannung und Action verbindet.

Sa, 17.07.; BR 23:35

"Spoorlos" (NL+F/1988; Regie: George Sluizer)

Saskia und Rex, ein junges Pärchen aus Amsterdam, fahren nach Südfrankreich in den Urlaub. Der steht unter keinem guten Stern: In einem Tunnel bleiben die beiden ohne Benzin liegen. Es kommt zu einem heftigen Streit und Rex macht sich mit einem Kanister auf, um Benzin zu organisieren. Bei seiner Rückkehr ist seine Freundin verschwunden. Doch wenig später liest er sie am Straßenrand wieder auf. Schließlich halten sie an einer Tankstelle an, um Proviant zu kaufen, Rex bleibt allein am Wagen zurück. Dieses Mal kehrt Saskia nicht mehr zurück und bleibt "Spurlos verschwunden". Erst nach vielen Jahren kommt Rex dem Geheimnis auf die Spur...

1992 drehte George Sluizer unter dem Titel "The Vanishing/Spurlos" ein amerikanisches Remake mit Jeff Bridges, Kiefer Sutherland und Sandra Bullock.

So, 18.07.; ORF1 14:05

"Dragonheart" (USA/1996; Musik: Randy Edelman)

Rob Cohen drehte hier einen witzigen, gut gespielten Fantasy-Film mit sehenswerten Tricks. Im Original verlieh Sean Connery (deutsch: Mario Adorf) dem Drachen seine Stimme. Deshalb wurde auch die Mimik des Drachen der von Connery nachempfunden.

So, 18.07.; RBB 23:30

"Le Professionnel" (F/1981; Musik: Ennio Morricone)

Nach zwei Jahren kann der Top-Agent des französischen Geheimdienstes (Jean-Paul Belmondo) endlich aus einem Straflager in Zentralafrika fliehen. Zurück in Paris führt "Der Profi" einen Rachefeldzug gegen seine korrupten Vorgesetzten, die ihn verraten hatten... Mit der Titelmelodie "Chi Mai" schuf Ennio Morricone einen Hit.

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Gast Raisuli

Mi, 21.07.; SF2 20:00

"King Kong" (USA/1976; Musik: John Barry)

Neuverfilmung des Klassikers "King Kong und die weiße Frau" (1933) mit Jeff Bridges und Jessica Lange in ihrer ersten Filmrolle. Sehr schöner Score von John Barry.

Mi, 21.07.; ORF1 20:15

"The Fifth Element" (F+USA/1996; Musik: Eric Serra)

Bereits mit 16 Jahren schrieb Regisseur Luc Besson die Drehbuchvorlage für diesen SF-Action-Streifen. Mit Bruce Willis, Milla Jovovich und dem herausragenden Gary Oldman.

Mi, 21.07.; SF2 22:55

"Band of Brothers: Crossroads" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Bei der fünften Folge saß Tom Hanks im Regiestuhl.

Mi, 21.07.; SF2 23:40

"Band of Brothers: Bastogne" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Sechste Folge.

Fr, 23.07.; ORF1 20:15

"First Knight" (USA/1995; Musik: Jerry Goldsmith)

Starbesetzte Neuerzählung der Geschichte um König Artus, Lancelot und die Ritter der Tafelrunde. Eine leider unfreiwillig komische und überaus kitschige Schmalzbacken-Variante der Camelot-Legende, bei der das düstere Zeitalter eher einem futuristischen Outfit a la "Star Trek" entspricht. Denn neben den schlechten Tricks - Camelot sieht aus wie aus einem Legoland-Katalog -, den gestylten und modern gekleideten Burgdamen wirken die modisch frisierten Ritter so, als seien sie gerade vom Raumschiff Enterprise heruntergebeamt worden. Da sind andere Verfilmungen des Stoffes wie etwa John Boormans mystischer Streifen "Excalibur" (1981) und das farbenprächtige Hollywood- Spektakel "Die Ritter der Tafelrunde" (1953) um Längen besser. Regisseur Jerry Zucker produzierte zusammen mit seinem Bruder David und Jim Abrahams die Komödien-Klassiker "Airplane", "Top Secret!" und "The Naked Gun" bei diesen Stoffen hätte er bleiben sollen.

Jerry Goldsmith' Score zu "Der erste Ritter" ist jedoch ausgezeichnet besonders das grandiose Chorstück "Fight for Camelot".

Fr, 23.07.; SF1 22:20

"The Storm" (USA/2000; Musik: James Horner)

Trotz George Clooney, Wolfgang Petersen und James Horner nicht so der Burner. Etwas langatmig...

Fr/Sa, 24.07.; ARD 01:55

"The Way West" (USA/1966; Musik: Bronislau Kaper)

Im April 1843 bricht ein großer Siedlertreck unter der Führung Captain Tadlocks (Kirk Douglas) von Missouri aus nach Westen auf. Das Ziel ist Oregon, rund 2.500 Kilometer entfernt. Auf dem langen und beschwerlichen Weg sind viele gefährliche Abenteuer zu bestehen... Weitere Stars: Robert Mitchum und Richard Widmark.

Sa, 24.07.; SF2 20:00

"Small Soldiers" (USA/1998; Musik: Jerry Goldsmith)

Der Chef der Firma Technoglobe hat die fatale Idee, testweise militärische Microchips in Actionfiguren einpflanzen zu lassen. Einige der "Mini-Rambos" landen bei dem Teenager Alan. Dieser erlebt bald sein blaues Wunder. Denn nachdem die Killerfiguren zu Alans Erstaunen den elterlichen Spielzeugladen komplett verwüstet haben, verlegen sie ihre Angriffe auf die benachbarten Häuser, wo sich ihre angeblichen Erzfeinde, die "Gorgoniten", versteckt halten...

Regisseur Joe Dante drehte einen Actionspaß mit vielen Spezialeffekten und thematischen Anleihen bei "Toy Story". Für die Animation der Figuren war SFX-Spezialist Stan Winston zuständig. Via Computertricks wurden die amoklaufenden Actionfiguren in den Realfilm integriert.

Sa, 24.07.; SF1 23:25

"Lethal Weapon III" (USA/1992; Musik: Michael Kamen)

So witzig kann ein Action-Thriller sein: In Teil drei des Vierteilers ballern die Chaos-Cops Mel Gibson und Danny Glover aus allen Rohren und greifen tief in die Gag-Kiste. Unterstützt von Rene Russo und Plappermaul Joe Pesci bieten die Knallköppe Comedy und Action gleichzeitig. Auch wenn man fast die ersten beiden Teile gesehen haben muss, um alle Gags und Anspielungen zu kapieren, lohnt der filmische Ausflug ins kriminelle L.A. auf jeden Fall.

Sa/So, 25.07.; ARD 02:55

"The Train" (USA/1965; Musik: Maurice Jarre)

Ein technisch perfekt inszenierter Kriegs-Thriller von John Frankenheimer mit einem grandiosen, wenn auch manchmal arg heroisch gezeichneten Burt Lancaster in der Rolle des Bahnhofinspektors, der allein den Kampf gegen die Deutschen aufnimmt...

So, 25.07.; ORF1 14:10

"Mutiny on the Bounty" (USA/1962; Musik: Bronislau Kaper)

Neben dem Film-Klassiker von 1935 (mit Charles Laughton und Clark Gable; läuft ab 20:45 Uhr auf ARTE) und der 1985er Neuverfilmung "Die Bounty" von Roger Donaldson (Anthony Hopkins, Mel Gibson) kann sich diese farbenprächtige Monumentalversion durchaus sehen lassen. Die Produktion von Lewis Milestones Film war ein ähnliches Desaster wie später "Waterworld". Nichts klappte, und das geplante Budget von achteinhalb Millionen Dollar (damals viel Geld) wurde um satte zehn Millionen überzogen. Hinzu kam, dass sich Marlon Brando mit seinen Starallüren alle Sympathien beim Regisseur verspielte... Der herausragende Score war Bronislau Kapers Meisterstück.

So, 25.07.; ZDF 15:20

"Tough Guys" (USA/1986; Musik: James Newton Howard)

Die zwei legendären Eisenbahnräuber Harry Doyle und Archie Long werden nach 30 Jahren aus der Haft entlassen. Doch in der wieder gewonnenen Freiheit warten zunächst eine Fülle unsinniger bürokratischer Zwangsverfügungen auf die beiden Gentleman-Gauner: Harry (Burt Lancaster) soll ins Altersheim abgeschoben werden, Archie (Kirk Douglas) als Kellner sein Leben fristen. Diese behördliche 'Fürsorge' geht Harry und Archie dann doch einen Schritt zu weit...

Auch wenn es der Story manchmal an Strigenz und Einfällen fehlt, macht es enormen Spaß den beiden Schauspiel-Giganten Lancaster und Douglas - sie standen schon Ende der 40er Jahre gemeinsam vor der Kamera - beim Spiel zu zuschaun. Wunderbar auch der Auftritt des weiteren Alt-Recken Eli Wallach als alter Killer.

James Newton Howard ganz am Anfang seiner Karriere der Score für "Archie und Harry Sie können's nicht lassen" war erst seine dritte Filmmusik.

So, 25.07.; 3sat 23:50 {x}

"The Getaway" (USA/1972; Musik: Quincy Jones)

Action-Klassiker von Sam Peckinpah mit Steve McQueen und Ali MacGraw. Im Vergleich zur US-Originalfassung fehlen der deutschen Version etwa fünf Minuten.

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Gast Raisuli

Di, 27.07.; SF2 22:40 regionen0318.gif

"Back to the Future II" (USA/1989; Musik: Alan Silvestri)

Der Erfinder Doc Emmett Brown (Christopher Lloyd) kehrt aus der Zukunft zurück und lädt seinen jungen Freund Marty McFly (Michael J. Fox) zu einem Trip ins Jahr 2015 ein. Er will ihm zeigen, was aus seiner Familie einmal wird, wenn er nichts unternimmt... Robert Zemeckis lieferte ein ausgezeichnetes Sequel. Es ist brillant, wie geschickt Drehbuchautor Bob Gale die Story um den ersten Teil herumbaut. Ein Spaß von A bis Z.

Mi, 28.07.; ORF1 20:15 regionen0156.gif (Wh. Do, 09:25)

"Men in Black" (USA/1997; Musik: Danny Elfman)

Der Kinohit des Jahres 1997. Eigentlich wollte Regisseur Barry Sonnenfeld auch Michael Jackson als Alien einsetzen, doch der war von dieser Idee nicht sonderlich angetan.

Mi, 28.07.; SF2 22:40 regionen0318.gif

"Band of Brothers: The Breaking Point + The Patrol" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Folge 7 und 8.

Do, 29.07.; VOX 20:15 regionen0211.gif

"When Harry Met Sally" (USA/1989; Musik: Marc Shaiman & Harry Connick jr.)

Komödienklassiker von Rob Reiner. Meg Ryan und Billy Crystal avancierten zum Traumpaar der neurotischen Beziehungskisten, das selbst nach 15 Jahren nichts an Frische einbüßt. Die Freundin von Sally wird gespielt von Carrie Fisher Ex-"Star Wars"-Prinzessin Leia.

Do/Fr, 30.07.; ORF1 00:25 regionen0156.gif (Wh. 08:55)

"Selena" (USA/1997; Musik: Dave Grusin)

Die tragische Lebensgeschichte von Selena Quintanilla, der "Königin des Tejano", mit einer beeindruckenden Jennifer Lopez in ihrer besten Rolle.

Fr, 30.07.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"Todesmelodie" (USA/1970; Musik: Ennio Morricone)

Italowestern von Sergio Leone mit James Coburn und Rod Steiger. Für das Revolutions-Epos im Mexiko des Jahres 1913 schuf Morricone einen Spitzenklasse-Score. Sergio Leone war bereits 1959 als einer der Second Unit-Regisseure für "Ben Hur" tätig.

Fr, 30.07.; VOX 20:15 regionen0211.gif {x}

"Jaws" (USA/1975; Musik: John Williams)

Ein "bissiger" Klassiker von Steven Spielberg und sein erster Welterfolg. Mit dem Jaws-Thema hat sich John Williams einen Platz unter den Filmmusik-Giganten Hollywoods gesichert. Die Hai-Jäger Roy Scheider, Robert Shaw und Richard Dreyfuss bilden ein tolles Team.

Höchstwahrscheinlich die gekürzte Kindergarten-Fassung. Vor ein paar Monaten lief im Schweizer Fernsehen die unzensierte, werbefreie Wide Screen-Version inklusive dem kompletten Abspann...

Fr, 30.07.; ORF1 20:15 regionen0156.gif (Wh. Sa, 01:50) {x}

"The Patriot" (USA/2000; Musik: John Williams)

Dass Roland Emmerich tolle Bilder fabrizieren kann, ist ja nichts Neues. Aber mit dem Drama um den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gelang es ihm, eine richtige Geschichte zu erzählen, auch wenn er dabei zeitweise in unverhohlenen Patriotismus verfällt.

Schöner Score vom besten (noch lebenden) Komponisten, der sich hier häufig selbst zitiert. Aber was soll's, andere machen das auch. Besonders gelungen ist die Musik während des Abspanns. Aber darauf wird man wohl verzichten müssen, denn in dieser Hinsicht ist der ORF kaum besser als die deutschen TV-Sender...

Fr, 30.07.; SF2 23:00 regionen0318.gif

"Dante's Peak" (USA/1996; Musik: John Frizzell & James Newton Howard)

Der Katastrophenfilm mit Pierce Brosnan als Vulkanologe reißt einen zwar nicht vom Hocker, ist aber ganz nett anzuschauen. Den Score schrieb John Frizzell, das Thema stammt von James Newton Howard.

Fr, 30.07.; ORF1 23:25 regionen0156.gif {x}

"Rambo III" (USA/1988; Musik: Jerry Goldsmith)

Im dritten Teil der Rambo-Trilogie schickt Regisseur Peter MacDonald, der noch den Second-Unit-Regisseur im zweiten Teil gab, seinen Helden nach Afghanistan, um seinen ehemaligen Vorgesetzten und Freund Colonel Trautman aus sowjetischer Gefangenschaft zu befreien...

Die Action-Cues sind nicht ganz so bombastisch wie in Teil 2, aber dafür sind Jerry Goldsmith die exotischen Afghanistan-Themen sehr gut gelungen.

Fr/Sa, 31.07.; SF2 02:30 regionen0318.gif

"Dune" (USA/1984; Musik: Toto)

Regisseur David Lynch selbst gestand ein, dass dies ein gescheiterter Versuch sei, Frank Herberts ökologisch angehauchtes Sciencefiction-Epos "Der Wüstenplanet" filmisch umzusetzen. Er schob die größte Schuld dem Produzenten Dino de Laurentiis in die Schuhe. Trotzdem überrascht der Film mit grandiosen Bildern und gigantischen Panoramen einer epischen Zukunftsvision. In den USA existiert eine 190minütige TV-Version, mit der Lynch ebenfalls nicht einverstanden ist, auch wenn diese als "Director's Cut" bezeichnet wird.

Sa, 31.07.; KABEL1 14:45 regionen0211.gif

"Superman" (USA/1978; Musik: John Williams)

1933 wurde die Figur des Superman von Jerry Siegel und Joe Shuster erfunden und 1938 erstmals veröffentlicht. Für 130 Dollar verkauften sie die Rechte an dem Superhelden und verloren dabei Millionen. Regisseur Richard Donner ("The Omen") ließ den jungen Christopher Reeve abwechselnd in seinen blau-roten Flugdress und brav in Anzug und Kragen schlüpfen. Alles in allem ein brillant umgesetztes Comic-Spektakel mit Star-Besetzung. Kein Wunder, dass später drei weitere Superman-Filme folgten.

Überragender Soundtrack von John Williams, den man sogar öfter anhören kann als "Star Wars". Wirklich faszinierend ist der 8-Minuten-Tack "Fortress of Solitude".

Sa, 31.07.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"Antz" (USA/1998; Musik: Harry Gregson-Williams & John Powell)

Origineller Animationsfilm vom "Wallace & Gromit"-Produktionsteam.

Sa, 31.07.; ORF1 20:15 regionen0156.gif (Wh. Mo, 09:20)

"Jumanji" (USA/1995; Musik: James Horner)

Regisseur Joe Johnstons hat seinen munteren Familienfilm (mit Robin Williams) ganz auf die Computer-Tricks zugeschnitten. An ihnen sieht man allerdings auch, welch eine rasante Entwicklung die Tricktechnik seither genommen hat, denn manches wirkt heute schon wieder ein wenig veraltet.

Sa, 31.07.; ORF1 21:55 regionen0156.gif

"Die Hard 2" (USA/1990; Musik: Michael Kamen)

Während des Weihnachtstrubels entdeckt Cop John McClane (Bruce Willis) am Flughafen eine Menge verdächtiger Typen. Seine Warnungen werden nicht ernst genommen und so können die Terroristen ihren Coup beginnen. Allerdings haben sie nicht mit dem kernigen McClane gerechnet...

Sa, 31.07.; SF1 22:30 regionen0318.gif

"Lethal Weapon IV" (USA/1998; Musik: Michael Kamen)

Das Cop-Duo Martin Riggs und Roger Murtaugh wird in üble Machenschaften skrupelloser Menschenhändler verstrickt, die chinesische Einwanderer zum Geldfälschen zwingen. Die beiden Haudegen Mel Gibson und Danny Glover werden bei ihrer Verbrecherjagd natürlich wieder vom quirligen Joe Pesci unterstützt.

Sa, 31.07.; ORF1 23:50 regionen0156.gif

"Firefox" (USA/1981; Musik: Maurice Jarre)

Die Sowjetunion hat ein Kampfflugzeug entwickelt, das von keinem Radar aufgespürt werden kann. Für die CIA steht fest, dass diese Wunderwaffe in den Besitz der Amerikaner gebracht werden muss. Der ehemalige US-Pilot Mitchell Gant (Clint Eastwood; auch Regie) wird beauftragt, den 'Firefox' aus Russland zu stehlen. Getarnt als russischer Offizier gelingt es ihm auch, das Flugzeug zu starten. Der KGB ist ihm jedoch dicht auf den Fersen.

Toller "End Title" von Maurice Jarre.

Sa/So, 01.08.; SF2 01:25 regionen0318.gif

"Django" (I/1966; Musik: Luis Enriquez Bacalov)

Der erste und echte "Django" der mit dem Sarg. Der Erfolg von Sergio Corbuccis Italowestern sorgte für eine wahre Flut von weiteren "Django"-Filmen. Doch keiner konnte dem Original das Wasser reichen. "Django" machte seinen Hauptdarsteller Franco Nero, der in den folgenden Jahren noch mehrere Male in die Rächer-Rolle schlüpfte, über Nacht zum Star. An der Kamera stand übrigens Enzo Barboni, der ein paar Jahre später unter dem Pseudonym E. B. Clucher die Haudrauf-Filme mit Terence Hill und Bud Spencer drehte ("Vier Fäuste für ein Halleluja" usw.). Für den Main Title schuf Luis E. Bacalov einen Song mit Ohrwurm-Qualität.

Die Kennzeichnung "ab 18" und der späte Sendetermin erlauben die Vermutung, dass es sich um die unzensierte Version handelt.

So, 01.08.2004; KABEL1 20:15 regionen0211.gif

"The Searchers" (USA/1956; Musik: Max Steiner)

Western-Klassiker von Meisterregisseur John Ford über den schroffen Westerner Ethan Edwards (John Wayne), der sich auf die Suche nach seinen Nichten begibt. Diese wurden von Comanchen entführt, nachdem die Indianer das Heim ihrer Familie niedergebrannt und die Eltern ermordet hatten.

Neben "King Kong" (1933) und "Gone With the Wind" (1939) zählt "Der schwarze Falke" zu Max Steiners besten Werken.

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Gast Raisuli

Mo, 02.08.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"Black Widow" (USA/1987; Musik: Michael Small)

Wer die attraktive Catharine (Theresa Russell) heiratet, muss damit rechnen, dass er die Hochzeitsnacht nicht überlebt. Reihenweise gehen der raffinierten Heiratsschwindlerin betuchte ältere Herren ins Netz, und sie alle segnen kurz nach der Hochzeit das Zeitliche. Das FBI will bald nicht mehr an Zufälle glauben und setzt die junge, unscheinbare Agentin Alexandra (Debra Winger) auf den Fall an...

Mo, 02.08.; HR 22:00 regionen0211.gif

"The Red Baron" (USA/1971; Musik: Hugo Friedhofer)

Baron von Richthofen ist der berühmteste Jagdflieger des Ersten Weltkriegs, der sowohl bei Freund und Feind Anerkennung genießt: ein Draufgänger, der mit seinen spektakulären Flugmanövern immer für Aufsehen sorgt und vor dem die Engländer höllischen Respekt haben. Als der "rote Baron" - wie er genannt wird - die Nachfolge seines Geschwaderchefs antritt, greifen die Briten ohne Vorwarnung den Luftwaffenstützpunkt an... Regisseur Roger Corman zeigt in seinem Kriegsfilm mit spektakulären Luftkampf-Szenen, dass der Luftkrieg anfangs vom Geist sportlicher Duelle unter Gentleman geprägt war. Später entwickelten sich die Luftgefechte zur erbarmungslosen Vernichtung des Gegners.

Hugo Friedhofer war wohl der fähigste Orchestrator Hollywoods (für Erich Wolfgang Korngold, Max Steiner, Alfred Newman etc.). Der Chef der Musikabteilung von Warner Bros., Leo F. Forbstein, verhinderte jahrelang dass Friedhofer selbst komponieren konnte, um seinen besten Mann in diesem Metier nicht zu verlieren. Erst der Talente-Förderer Alfred Newman konnte die Studio-Chefs dazu bewegen, Hugo Friedhofer mit eigenständigen Kompositionen zu betrauen.

Mo, 02.08.; SF1 23:25 regionen0318.gif

"Harry meint es gut mit dir" (F/2000; Regie: Dominik Moll)

Michel ist mit seiner Familie auf dem Weg zu seinem Ferienhaus. Er will den Urlaub nutzen, um mit der Renovierung des neuen Domizils fortzufahren. Auf einer Raststätte begegnet er zufällig seinem alten Schulkollegen Harry...

Hört sich recht harmlos an, das Filmchen ist aber wirklich sehenswert. Mehr mag ich dazu nicht schreiben, weil sonst Spannung und Überraschung weg wären. Das Ende des Films ist jedenfalls äußerst originell.

Di, 03.08.; BR 21:45 regionen0211.gif

"Outbreak" (USA/1995; Musik: James Newton Howard)

Vor vielen Jahren war den amerikanischen Militärs ein vom Ebola-Virus befallenes Dorf in Afrika nur eine Bombe wert. Menschen tot, Virus auch? Nein, durch ein importiertes Äffchen gelangt das Virus nach Amerika, und als Sam Daniels (Dustin Hoffman) sich mit dem Problem befasst, stößt er auf Widerstände des Militärs (Morgan Freeman, Donald Sutherland). Die Generäle plädieren erneut für die völlige Auslöschung des Seuchenzentrums. Doch Daniels' Zivilcourage nimmt es mit der US Army auf...

Als Regisseur Wolfgang Petersen mit den Dreharbeiten für seinen Thriller loslegen konnte, arbeitete Ridley Scott bereits mit Staraufgebot (Robert Redford, Jodie Foster) an einem Film zum gleichen Thema. Doch Petersens Produktion ging dermaßen flott voran (das Drehbuch wurde mitunter nachts für den nächsten Tag fortgeschrieben), dass Ridley Scott entnervt aufgab. Noch während der Film mit gigantischem Erfolg in den USA lief, brach in Afrika tatsächlich eine schwere Ebola-Epidemie aus.

Di, 03.08.; WDR 22:00 regionen0211.gif

"Coogan's Bluff" (USA/1995; Musik: Lalo Schifrin)

Der Cowboy-Sheriff Coogan (Clint Eastwood) aus Arizona soll von New York einen Gefangenen nach Arizona zurückbringen. Dieser entkommt ihm jedoch und eine Jagd durch die Großstadt beginnt. Dabei wendet der Cowboy seine eigenen Tricks und Methoden an. Diese wiederum stoßen aber immer wieder an die Toleranzgrenze der dortigen Polizei... Don Siegel ("Dirty Harry") gelang hier eine witzige Mischung aus Krimi und Western mit satirischen Spitzen gegen die Bürokratie. Dies war übrigens die erste Zusammenarbeit zwischen Siegel und Hauptdarsteller Clint Eastwood.

Di, 03.08.; SF2 22:40 regionen0318.gif

"Back to the Future III" (USA/1989; Musik: Alan Silvestri)

"Niemand, niemand nennt mich eine feige Sau!" Mit seinen Reaktionen auf die Bezeichnung "feige Sau" hat Marty McFly auch 1885 im Wilden Westen zu kämpfen. Unter dem Pseudonym "Clint Eastwood" lehrt er jedoch den fiesen Buford "Mad Dog" Tannen das Fürchten...

Der dritte Teil der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie, der direkt im Anschluß an zweiten Teil gedreht wurde, erweist sich als selbstironische Western-Parodie und bildet obwohl nicht mehr ganz so gut wie die beiden Vorgänger einen rundum vergnüglichen Abschluß der Trilogie.

Mi, 04.08.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"Volcano" (USA/1997; Musik: Alan Silvestri)

In Los Angeles bebt die Erde. Für die Bewohner ist das schon fast alltäglich, deshalb nimmt auch niemand Notiz von den leichten Erdstößen. Selbst im Büro der L.A.-Notrufzentrale wird dem 4,9-starken Ausschlag auf der Richter-Skala keine Bedeutung beigemessen...

Ein etwas müder Katastrophenfilm mit Tommy Lee Joes.

Mi, 04.08.; WDR 20:15 regionen0211.gif

"Scaramouche" (USA/1952; Musik: Victor Young)

Einer der besten Mantel- und Degen-Filme aller Zeiten: Eine hervorragende Ausstattung, die gekonnte Inszenierung und die Technicolor-Farben sorgen für beste Abenteuer-Unterhaltung. Höhepunkt: das sechsminütige Degen-Duell zwischen Stewart Granger und Mel Ferrer.

Mi, 04.08.; ORF1 22:35 regionen0156.gif

"Die Todespest" (D/2000; Regie: Nikolaus Stein von Kamienski)

Köln im Jahr 2000. Mitten in Europa geschieht das Unfassbare: Der schwarze Tod kehrt zurück. Der erste Tote ist ein Obdachloser. Dr. Martin Brügger, Arzt an der Kölner Poliklinik, untersucht den Tod des Mannes und stellt fest, dass die Symptome eindeutig sind: Es ist die Pest...

Ganz nette Unterhaltung. Auf ORF wird der TV-Zweiteiler am Stück gezeigt (175 Minuten). Am Freitag läuft auf VOX ab 20:15 Uhr unter dem Titel "Pest Die Rückkehr" der erste Teil, am Samstag (gleiche Zeit) die Fortsetzung.

Mi, 04.08.; SF2 22:45 regionen0318.gif

"Band of Brothers: Why We Fight + Points" (USA+GB/2001; Musik: Michael Kamen)

Die Easy Kompanie erreicht das verlassene Berchtesgaden, einst Stützpunkt der Führungskräfte des Dritten Reiches. Im Adlerhorst, Hitlers Kommandobunker, feiern die amerikanischen Soldaten ihren Sieg...

Neunte und zehnte (letzte) Folge des TV-Kriegsepos von Tom Hanks und Steven Spielberg.

Do, 05.08.; ARTE 20:45 regionen0211.gif (Wh. Fr/Sa, 00:40)

"Picnic at Hanging Rock" (AUS/1975; Musik: Bruce Smeaton)

Der Valentinstag des Jahres 1900: Die Schülerinnen eines privaten Mädchen-Internats brechen zum alljährlichen Valentinspicknick am Hanging Rock auf. Sie kehren erst ungewöhnlich spät wieder zurück, denn drei der Mädchen und eine Lehrerin sind dort spurlos verschwunden...

Regisseur Peter Weir ("Der einzige Zeuge") gelang das Kunststück, diesen Film wie einen 100-minütigen Traum zu inszenieren, was vor allem an dem stimmungsvollen Soundtrack (Panflöte: Gheorghe Zamfir), einer grandiosen Kameraführung, der australischen Landschaft und den größtenteils eher spartanischen Dialogen liegt.

Fr, 06.08.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"The Man Who Knew Too Much" (USA/1956; Musik: Bernard Herrmann)

Der Amerikaner Ben McKenna (James Stewart) macht mit seiner Familie Ferien in Marrakesch. Zufällig wird er Zeuge, als ein französischer Geheimagent erstochen wird. Sterbend berichtet Agent Ben von einem geplanten Attentat, bei dem in London ein ausländischer Premierminister ermordet werden soll...

Alfred Hitchcock drehte diesen Film gleich zweimal, 1934 und 1956. Gab man früher der alten Fassung den Vorzug, so hat man heute auch das Remake schätzen gelernt. Vor allem der gekonnte Einsatz der Musik sichert dem Film Pluspunkte. In der Konzertszene ist Bernard Herrmann als Dirigent zu sehen.

Fr, 06.08.; VOX 20:15 regionen0211.gif

"Pest Die Rückkehr" (D/2000; Regie: Nikolaus Stein von Kamienski)

Erster Teil; Infos s. Mittwoch.

Fr, 06.08.; SF2 20:00 regionen0318.gif

"Deep Impact" (USA/1997; Musik: James Horner)

Der Schüler Leo Beiderman (Elijah Wood) entdeckt mit seinem Teleskop einen vermeintlich neuen Stern und meldet dies dem Astronomen Wolf (Charles Martin Smith). Es handelt sich allerdings nicht um einen Stern, sondern um einen Kometen, der direkt auf die Erde zu rast...

Die Flutwelle nach dem Einschlag des ersten Kometenteils ist zwar ganz gut gemacht, aber ansonsten ist "Deep Impact" trotz Maximilian Schell, Robert Duvall und Morgan Freeman nicht sonderlich berauschend.

Fr/Sa, 07.08.; ARD 00:55 regionen0211.gif

"Dune" (USA/1984; Musik: Toto)

Kommentar von Frank Herbert ("Wüstenplanet"-Autor): "Soweit es mich betrifft, ist der Film ein visuelles Fest. Ich hätte gern einige Szenen als Bild zum Einrahmen. Sie sind wunderschön..."

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Wieder schöne Zusammenstelleng - Besten Dank!

Ist Dune dat Ding, wo die sich bei inside wegen "Perfect Collection", die gar nicht so perfekt ist in diue Haare bekommen haben, oder sit das eine andere Umsetzung?

---

test ;):(:):D

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Wieder schöne Zusammenstelleng - Besten Dank!

Ist Dune dat Ding, wo die sich bei inside wegen "Perfect Collection", die gar nicht so perfekt ist in diue Haare bekommen haben, oder sit das eine andere Umsetzung?

---

test ;):(:):D

Ja richtig. Genau deswegen gab es diverse verbale Ausschreitungen bei Inside. :D

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Gast Raisuli

Die Laufzeit der "Dune"-Version vom letzten Freitag auf SF2 betrug knapp 130 Minuten. Das Bildformat war zum Glück nicht das lächerliche 4:3-Vollbild, sondern lag irgendwo zwischen CinemaScope und WideScreen. Der Ton war leider in Mono, da der Film im Zweikanalton ausgestrahlt wurde. Die englische Fassung war der deutschen allerdings deutlich überlegen: Geräusche, Ton-Effekte und Musik kamen da wesentlich besser zur Geltung.

Ich vermute, bei der Version, die am kommenden Freitag auf dem Ersten läuft (0:55 3:00 Uhr, FSK 12; ab 20:15 Uhr auch ARD-Muxx), handelt es sich um dieselbe Fassung. Aber egal, welche Wüstenplanet-Version nun gezeigt wird, ein Aufzeichnen lohnt sich eh nicht, da der Abspann wie üblich im Eilverfahren durchläuft oder ganz weggelassen wird...

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Gast Raisuli

@ Eraser

Oh, danke. Bei dem Lob darf ich in Zukunft ja nicht nachlassen... :)

Übrigens: Bei einigen Beiträgen bin ich an das Limit von 10.000 Zeichen gestoßen. Ist das änderbar oder fix? Ist es möglich, bei der druckbaren Version nur einen einzigen Beitrag herauszufiltern?

@ daFish

Apropos druckbare Version: Hier werden die "regulären" Flaggen-Smileys nur als Text angezeigt...

Gruß

Raisuli

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@ Eraser

Oh, danke. Bei dem Lob darf ich in Zukunft ja nicht nachlassen... :)

Übrigens: Bei einigen Beiträgen bin ich an das Limit von 10.000 Zeichen gestoßen. Ist das änderbar oder fix? Ist es möglich, bei der druckbaren Version nur einen einzigen Beitrag herauszufiltern?

@ daFish

Apropos druckbare Version: Hier werden die "regulären" Flaggen-Smileys nur als Text angezeigt...

Gruß

Raisuli

Zu den Zeichen: Ja das ist natürlich skalierbar. ;)

Zur druckbaren Version: Die "Smilies" werden automatisch gegen ihre Textpendants getauscht.

Das ist leider nicht zu ändern.

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Gast Raisuli

Sa, 07.08.; BR 13:20 :D

"Valley of the Kings" (USA/1954; Musik: Miklós Rózsa)

Der Archäologe Mark Brandon (Robert Taylor) leitet eine Expedition in der Wüste, bei der er endlich das Geheimnis um das Grab des Pharaos Rahotep aus der 18. Dynastie zu lüften hofft. Ein bisschen schmalzig...

Sa, 07.08.; VOX 20:15 :D

"Pest Die Rückkehr" (D/2000; Regie: Niki Stein)

Zweiter Teil (Infos s. Mittwoch., den 4.8.)

Sa, 07.08.; ORF1 23:25 :)

"Interview With the Vampire: The Vampire Chronicles" (USA/1994; Musik: Elliot Goldenthal)

Anfang der 70er starb Anne Rice's Tochter Michele im Alter von sechs Jahren an Leukämie. Anne Rice flüchtete sich in den Alkohol. Um nicht ganz dem Suff zu verfallen, begann sie mit ihrem ersten Roman, der 1976 erscheint, "Interview mit einem Vampir". Die Figuren entleiht sie ihrer engsten Umgebung: für Lestat steht ihr Mann Pate, ihrer toten Tochter verleiht sie mit Claudia Unsterblichkeit und ihre eigene gequälte Seele findet sich im melancholischen Louis wieder.

Sehenswert auch wegen der einmaligen Kombination von Brad Pitt, Tom Cruise, Antonio Banderas und Christian Slater.

Sa, 07.08.; ZDF 23:50 :germany:

"Planet of the Apes" (USA/1968; Musik: Jerry Goldsmith)

Nach siebenmonatiger Raumfahrt auf der Erde sind inzwischen 2.000 Jahre vergangen muss Kommandant Taylor (Charlton Heston) mit seinem Raumschiff auf einem fremden Planeten notlanden. Nach tagelangem Marsch erreicht er mit zwei Überlebenden Begleitern fruchtbares Gebiet. Sie treffen auf eine Herde stummer Menschen, die von sprechenden Gorillas gejagt werden...

Franklin J. Schaffners "Planet der Affen" ist der Neuauflage von Tim Burton haushoch überlegen. Bei der gefiel mir lediglich der Vorspann.

Der Score von Jerry Goldsmith ist nicht nur ein (film)musikalisches Meisterwerk, sondern auch ein Meilenstein in der Filmgeschichte.

Sa/So, 08.08.; ZDF 01:40 :germany:

"Return to the Planet of the Apes" (USA/1969; Musik: Leonard Rosenman)

Das Sequel von Regisseur Ted Post erreicht zwar nicht mehr die Intensität des Vorgängers, doch auch hier hat die hervorragende Ausstattung, Kamera und Maske ihren Reiz. Außerdem wird das Geheimnis der "Verbotenen Zone" gelüftet.

So, 08.08.; VOX 14:20 :germany:

"The Crucible" (USA/1996; Musik: George Fenton)

Historiendrama mit Daniel Day-Lewis, Winona Ryder und einem herausragenden Paul Scofield als Hexenjäger. Obwohl bereits im Jahre 1631 nachgewiesen wurde, dass Hexenglaube der reinste Humbug ist, dauerten die Verfolgungen noch drei weitere Jahrhunderte an. In Europa wurde die letzte "Hexe" 1782 in der Schweiz hingerichtet (unschuldig natürlich), die letzte Veruteilung wegen "Hexerei" gab es während der 1940er-Jahre in England.

So, 08.08.; RTL 20:15 :germany:

"Dragonheart" (USA/1996; Musik: Randy Edelman)

Nettes Fantasy-Filmchen von Rob Cohen mit Dennis Quaid.

So, 08.08.; KABEL1 20:15 :germany: {x}

"Gettysburg" (USA/1993; Musik: Randy Edelman)

Das Vier-Stunden-Epos widmet sich der blutigsten und längsten Schlacht des US-amerikanischen Bürgerkriegs, die am 1. Juli 1863 zugunsten der Nordstaaten ihr Ende fand.

In grandiosen Bildern schildert Regisseur Ronald F. Maxwell Probleme, Gedanken und Ängste von Offizieren und Soldaten beider Kriegsparteien, zeigt taktische Geplänkel und strategische Fehler wie Raffinessen und lässt auch die Brutalität der Schlacht-Gemetzel dieses Krieges nicht außen vor.

Insgesamt einer der besten Filme des Jahres 1993, der trotz namhafter Besetzung (Martin Sheen, Tom Berenger, Sam Elliott) im Kino keinen Einsatz fand.

So, 08.08.; ORF1 20:15 ;)

"Wild Wild West" (USA/1999; Musik: Elmer Bernstein)

Reichlich skurrile SciFi-Western-Komödie mit Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Branagh und Salma Hayek.

Mo, 09.08.; SF2 20:00 :swiss:

"Silkwood" (USA/1983; Musik: Georges Delerue)

Eher durch Zufall entdeckt die Gewerkschafterin Karen Silkwood (Meryl Streep), dass es in der Plutoniumfabrik, in der sie arbeitet, immer wieder zu kleineren Zwischenfällen kommt, die allerdings von der Geschäftsleitung heruntergespielt werden. Als sie diese Fälle in der örtlichen Presse veröffentlichen will, wird sie schon bald von dunklen Hintermännern drangsaliert und absichtlich einer erhöhten Strahlung ausgesetzt...

Der Fall aus dem Jahre 1974 ist authentisch. Die echte Karen Silkwood arbeitete für den amerikanischen Plutonium-Hersteller Kerr McGee und entdeckte, dass ihr Arbeitgeber die Sicherheitsbestimmungen für das Personal rücksichtslos verletzte. Karen und ihre Kollegen erlitten schwere gesundheitliche Schäden durch radioaktive Strahlung. Die junge Frau stellte eine Mappe mit belastendem Material zusammen, die sie einem Reporter der "New York Times" übergeben wollte. Doch dazu kam es nie, Karen verunglückte unterwegs zu dem Treffen tödlich mit dem Auto. Mike Nichols machte daraus einen packenden Thriller mit Starbesetzung (Kurt Russell, Cher, Fred Ward). Die Familie Silkwood erhielt seinerzeit übrigens zehn Millionen Dollar Entschädigung, die Fabrik wurde geschlossen.

Mo, 09.08.; HR 22:00 :germany:

"Z" (F/1968; Musik: Mikis Theodorakis)

In einem imaginären Staat wird der linke Oppositionspolitiker "Z" ermordet. Als ein Staatsanwalt die Schuldigen ermitteln will, stößt er auf erheblichen Widerstand von offizieller Seite. Doch der Ermittler lässt sich nicht beirren und entdeckt bald eine Verschwörung, die in die höchsten politischen Kreise weist...

Der berühmte Polit-Thriller von Constantin Costa-Gavras ist an authentische Ereignisse angelehnt. Mit einer gehörigen Portion Wut, aber auch eiskaltem Kalkül beobachtet Costa-Gavras die Hintergründe des von der NATO unterstützen Obristen-Putsches in Griechenland und der Ermordung des Oppositionspolitikers Lambrakis.

Von Ende der 60er- bis Anfang der 80er-Jahre drehten gerade die Franzosen viele intelligente Polit-Thriller heutzutage sind solche Filme jedoch Mangelware.

Mo/Di, 10.08.; ORF2 00:20 :(

"2001: A Space Odyssey" (USA/1968; Regie: Stanley Kubrick)

Ein Jahr vor dem ersten bemannten Mondflug drehte Stanley Kubrick nach einer Novelle von Arthur C. Clarke aus dem Jahre 1950 den Science-Fiction-Klassiker, der für viele Kultcharakter besitzt. Die Special-Effects setzten neue Maßstäbe.

Di, 10.08.; WDR 22:00 :germany:

"The Killers" (USA/1964; Musik: John Williams)

Thriller von Don Siegel ("Dirty Harry") mit Lee Marvin, John Cassavates und Ronald Reagan in seiner besten (Film-)Rolle.

Zu großen Kino-Ehren hat es der Klein-Darsteller Ronald Reagan nie gebracht. Vornehmlich blieb es bei Nebenrollen. Doch mindestens einmal, in seinem letzten Film, hat er eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. In Don Siegels äußerst freier Hemingway-Adaption "Tod eines Killers" spielt er einen üblen Gangsterboss, der seine Geliebte verprügelt und auch sonst recht rüde mit den Leuten umspringt.

Zu hören, was der "Star Wars"-Komponist John Williams in seinen frühen Jahren fabrizierte, dürfte ebenfalls recht interessant sein.

Di, 10.08.; SF2 22:45 :swiss:

"Mars Attacks!" (USA/1996; Musik: Danny Elfman)

Hässliche grüne Männchen landen auf der Erde, die diplomatischen Bemühungen des amerikanischen Präsidenten scheitern kläglich. So stürzen die Marsianer die Welt in ein hysterisches Chaos und verursachen ein heilloses Inferno. Denn sie verbrutzeln alles, was ihnen vor ihre tückische Plastik-Flinte kommt...

Die definitive Antwort auf "Independence Day": Regisseur Tim Burton drehte eine köstliche Mischung aus Verarsche und Trash. Außerdem geht er mitunter schamlos mit den fast 20 Hauptrollen um: Er lässt den ewig jungen Michael J. Fox als schmierigen Möchtegern-Superjournalist einfach abfackeln, Pierce Brosnan zerstückeln, Jack Nicholson das Gehirn herausbohren usw. 100 Minuten Mega-Spaß mit Top-Besetzung, haarsträubender Story und explosiver Komik.

Mi, 11.08.; KABEL1 20:15 :germany:

"Mississippi Burning" (USA/1988; Musik: Trevor Jones)

USA, Juni 1964: Auf einer Landstraße werden drei junge Bürgerrechtlern ermordet, ihre Leichen verschwinden. Die beiden grundverschiedenen FBI-Agenten Rupert Anderson (Gene Hackman) und Alan Ward (Willem Dafoe) werden mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Doch überall stoßen die Ermittler auf Unverständnis und Hass. Ku-Klux-Klan und Polizei möchten die beiden möglichst schnell wieder los werden... Der Film von Alan Parker basiert auf authentischen Ereignissen.

Mi, 11.08.; WDR 20:15 :germany:

"The Rare Breed" (USA/1966; Musik: John Williams)

"Rancho River" ist ein Familien-Western von Andrew V. McLaglen mit James Stewart. Sehenswert ist vor allem der knautschige Jack Elam.

Von diesem frühen Williams-Score gibt's eine ca. 19-minütige Einspielung auf der CD "Close Encounters The Essential John Williams Film Music Collection" unter der Leitung von Nic Raine mit den Prager Philharmonikern.

Mi, 11.08.; SF2 22:45 :swiss:

"Moonraker" (GB+F/1979; Musik: John Barry)

Zählt für mich zu den besten 007-Filmen. Roger Moore wieder mit seinem typisch britischen Humor. Interessant sind auch diverse Anspielungen auf andere Filme: Als James Bond z.B. über die Pampas reitet, erklingt Elmer Bernsteins "Die Glorreichen Sieben"...

Mi, 11.08.; ZDF 23:15 :germany:

"The Bourne Identity (1)" (USA/1988; Musik: Laurence Rosenthal)

Hier handelt es sich nicht um den Kinofilm mit Matt Damon und Franka Potente, sondern um den TV-Zweiteiler (dt. Titel: "Agent ohne Namen") mit Richard Chamberlain.

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Gast Raisuli

Do, 12.08.; SF2 20:00 :germany:

"Practical Magic" (USA/1998; Musik: Alan Silvestri)

Die "Zauberhaften Schwestern" Sally (Sandra Bullock) und Gillian Owens (Nicole Kidman) werden für Hexen gehalten. Tatsächlich scheint ein Fluch auf der Familie zu liegen: Jedem Mann, in den sich eine der beiden verliebt, droht ein früher Tod...

Do, 12.08.; ZDF 23:00 :(

"The Bourne Identity (2)" (USA/1988; Musik: Laurence Rosenthal)

Fortsetzung von Mittwoch.

Do, 12.08.; MDR 23:05 :D

"Knight Moves" (D/1991; Musik: Anne Dudley)

Spannender Schach-Thriller des Schweizer Regisseurs Carl Schenkel, der in Deutschland mit "Abwärts" bekannt wurde. Christopher Lambert, der hier auch als Produzent fungierte, überzeugt in der Rolle des Schach-Genies, das einem unheimlichen Killer auf die Schliche kommt. An Lamberts Seite spielt seine ehemalige Ehefrau Diane Lane. War wohl der letzte vernünftige Film des "Highlander"-Darstellers.

Fr, 13.08.; 3SAT 22:30 :D {x}

"The Wild Bunch" (USA/1969; Musik: Jerry Fielding)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Westen in weiten Teilen nicht mehr ganz so wild, und die Zeiten für Outlaws und Desperados werden schlechter. Das bekommen auch Pike Bishop (William Holden) und seine Bande (Ernest Borgnine, Warren Oates, Ben Johnson) zu spüren. Bei einem Überfall auf ein Lohnbüro der Eisenbahngesellschaft geraten sie in einen Hinterhalt. Pike und der Rest seiner Leute fliehen vor ihren Verfolgern (Robert Ryan) nach Mexiko...

Sam Peckinpahs Meisterwerk wird heute als einer der größten Western der Filmgeschichte anerkannt. Das war nicht immer so. Zu seiner Entstehungszeit geriet der Film wegen seiner ungewöhnlich krassen Gewaltdarstellung in die Schusslinie der Kritik. Besonders das finale Massaker mit seinen Zeitlupenstudien stieß manchem übel auf.

Fr, 13.08.; ORF1 23:30 :)

"In the Line of Fire" (USA/1993; Musik: Ennio Morricone)

Ex-"Dirty-Harry" Clint Eastwood spielt einen Secret-Service-Oldie mit Psycho-Trauma. Als Leibwächter von John F. Kennedy vermochte er anno 1963 in Dallas/Texas nicht, dem Präsidenten das Leben zu retten. 30 Jahre später nun hat es ein Attentäter (John Malkovich) auf einen anderen Amtsinhaber abgesehen, den der ergraute Agent schützen soll...

Für Wolfgang Petersen bedeutete "In the Line of Fire" den endgültigen Aufstieg in die erste Garnitur der Hollywood-Regisseure.

Fr, 13.08.; ARTE 23:55 :germany:

"Witness For the Prosecution" (USA/1957; Regie: Billy Wilder)

Eigentlich ist Starverteidiger Sir Wilfrid Robarts (Charles Laughton) gesundheitlich zu angeschlagen, um einen neuen Fall zu übernehmen. Doch die vertrackte Geschichte um den Mord an einer alten Frau reizt ihn zu sehr. Der Prozess bekommt eine überraschende Wendung, als die undurchsichtige Frau des Modrverdächtigen (Marlene Dietrich) ihren Mann (Tyrone Power) als "Zeugin der Anklage" belastet...

Der Billy-Wilder-Klassiker nach einer Vorlage von Agatha Christie fasziniert immer wieder aufs Neue durch seine diffizile Handlung.

Fr/Sa, 14.08.; ZDF 02:05 :germany:

"Escape From the Planet of the Apes" (USA/1971; Musik: Jerry Goldsmith)

Nach einer Raum- und Zeitfahrt zurück ins 20. Jahrhundert kommen drei Affen-Wissenschaftler auf die Erde und prophezeien, dass der Planet durch Atomwaffen verwüstet und danach von intelligenten Affen beherrscht wird...

Diese dritte "Planet der Affen"-Variante ist sehenswert, weil sie einige recht satirische und zuweilen ziemlich zynische Blicke auf Wissenschaft, Medien und Zivilisationsfragen wirft.

Fr/Sa, 14.08.; PRO7 00:15 :germany:

"Robocop II" (USA/1990; Musik: Leonard Rosenman)

Nicht durchweg so gut wie der Vorläufer, besitzt aber auch dieses Werk viele satirische und gesellschaftskritische Elemente, die von Action-Routinier Irvin Kershner ("Star Wars: The Empire Strikes Back") solide umgesetzt wurden.

Sa, 14.08.; ORF1 20:15 ;)

"Murder at 1600" (USA/1997; Musik: Christopher Young)

In der Toilette des Weißen Hauses wird eine Angestellte tot aufgefunden. Der schwarze Beamte Detective Regis vom Washingtoner Morddezernat soll den "Mord im Weißen Haus" aufklären. Dabei kommt er ständig mit Geheimagenten aneinander, die ihm ins Handwerk pfuschen... Eigentlich war Bruce Willis für die Rolle des Ermittlers vorgesehen, doch nach dessen Ausstieg übernahm Wesley Snipes die Rolle. Solide Unterhaltung.

Sa, 14.08.; BR 21:45 :germany:

"Man's Favourite Sport" (USA/1964; Musik: Henry Mancini)

Roger Willoughby (Rock Hudson) ist DER Starverkäufer für Angelausrüstungen, denn er hat dank seiner Gesprächserfahrungen mit Kunden ein äußerst erfolgreiches Angler-Fachbuch verfaßt, obwohl er in seinem Leben nie geangelt hat. Als er nicht ganz freiwillig zu Propagandazwecken an einem Angelturnier teilnehmen muß, gerät er in arge Bedrängnis. Jeder erwartet natürlich Höchstleistungen von diesem "Angelgenie"...

"Immer, wenn ich eine Geschichte höre, ist mein erster Gedanke: Wie kann ich sie in eine Komödie verwandeln?" bekannte einst Regisseur Howard Hawks. Auch mit "Ein Goldfisch an der Leine" ist es ihm gelungen, eine banale und normale Ausgangssituation zu einer rasanten Slapstick-Komödie mit wirklich wahnsinnig komischen Situationen zu machen.

Sa, 14.08.; SF1 22:00 :germany:

"Air Force One" (USA/1997; Musik: Jerry Goldsmith)

Das Flugzeug des US-Präsidenten James Marshall (Harrison Ford) wird von einer Gruppe Terroristen unter der Führung des skrupellosen Ivan (phantastisch: Gary Oldman) entführt...

Sa/So, 15.08.; ARD 00:20 :germany:

"The Medusa Touch" (GB+F/1978; Musik: Michael J. Lewis)

Der menschenverachtende Schriftsteller Morlar (Richard Burton) besitzt die Gabe, mit seinen telekinetischen Kräften Katastrophen heraufzubeschwören. Um das seiner Psychiaterin zu beweisen, lässt er mitten in London ein Flugzeug abstürzen. Der französische Austausch-Inspektor Brunel (Lino Ventura) kommt ihm auf die Schliche. Doch das Böse ist nicht zu stoppen. Denn selbst nach Morlars klinischem Tod wirken die bösen Kräfte weiter...

Regisseur Jack Gold inszenierte diese brillante und ungewöhnliche Gesellschaftssatire, die gekonnt Elemente aus Kriminal-, Katastrophen- und Horrorfilm mischt. Größtenteils bedächtig erzählt, erfährt die Dramatik in den gut getricksten Actionszenen sehr viel Tempo.

Sa/So, 15.08.; ZDF 01:40 :germany:

"Conquest of the Planet of the Apes" (USA/1972; Musik: Tom Scott)

Vierter Teil. Am Ende des Films ertönt noch einmal Jerry Goldsmiths Score.

Sa/So, 15.08.; ARD 02:10 :germany:

"Rollerball" (USA/1974; Musik: André Previn)

Im Jahre 2018 gibt es keine Staaten mehr, multinationale Konzerne beherrschen die Welt und sorgen dafür, dass die Menschen materiell gesichert, aber in totaler Abhängigkeit leben. Als soziales Lenkungsmittel und Ventil für Aggressionen dient ein grausames Spiel: Rollerball, eine explosive Kombination von Football und Eishockey, Motorradrennen und Rollschuhlauf. Die enorme Popularität des Rollerball-Stars Jonathan E. (James Caan) ist den Machthabern jedoch ein Dorn im Auge, darum wollen sie ihn auf der Höhe seines Erfolgs zum Abtreten zwingen. Als er sich widersetzt, soll er beim Kampf um die Weltmeisterschaft beseitigt werden...

Norman Jewison gelang ein perfekt inszenierter Action-Film, angelegt als derbe schwarze Utopie. Wegen seiner vielen Härten ist das Werk allerdings nichts für Zartbesaitete. 2001 inszenierte Regisseur John McTiernan das gleichnamige Remake, das aber bei weitem nicht an die Qualität des Originals heranreicht.

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