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Welches ist die beste Seite für Filmmusik-Rezensionen?


Dom
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Welches ist die beste Seite für Filmmusik-Rezensionen?  

57 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Welches ist die beste Seite für Filmmusik-Rezensionen?

    • Filmtracks.com
      7
    • MovieWave
      7
    • MovieMusicUK
      1
    • Cinemusic.de
      5
    • Filmmusikwelt.de
      16
    • Filmmusik2000
      8
    • TPS-Musicgroup
      3
    • scorereviews.com
      1
    • soundtrack-express
      0
    • Soundtrack.net
      14


Empfohlene Beiträge

Was hat das denn bitte mit kindischem Gehabe zu tun? Du magst durchaus Recht haben, dass meine Äußerung im Bereich des Offtopic rangiert bringt meine Einstellung zu Cinemusic.de aber auf einen klaren Punkt. Im Falle von Das Parfüm teile ich nicht die Meinung von Michael Boldhaus, aber diese Diskrepanz ist nicht Grundlage meiner, offenbar zu knappen Aussage. Auch, wenn er den Score über den Klee lobte, so würde sich eine Kaufentscheidung nicht an der Kritik von seiner Seite orientieren. Dafür habe ich dort in den letzten Jahren zuviele schlecht geschriebene, sich ständig wiederholende und auf zu vielen Mutmassungen basierende Kritiken gelesen. Ich muss nicht selber Kritiken schreiben, um gut geschriebene von schlechten unterscheiden zu können.

In diesem Fall zeugt dein "Wenn euch Michaels Rezi nicht passt, schreibt doch einfach selbst eine." von wesentlich mehr Unreife, als du vielleicht denkst.

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Gibt es überhaupt eine positive CD-Kritik auf cinemusic.de, die sich nicht auf einen Golden Age Score bezieht? ;)

Ja, erstens gibt es sie, und genau diese Aufteilung muss zwangsweise auftreten. Heute wird eben viel qualitativ Minderwertiges produziert, auch wenn dir das gefällt (nicht auf DAS PARFÜM bezogen). Schade, aber die Entwicklung der Filmmusik kann heutzutage auch in vielen Fällen als eine Rückbildung erklärt werden. ;)

Zu der Rezension von Boldhaus will ich gar nichts sagen.

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Ja, erstens gibt es sie, und genau diese Aufteilung muss zwangsweise auftreten. Heute wird eben viel qualitativ Minderwertiges produziert, auch wenn dir das gefällt (nicht auf DAS PARFÜM bezogen). Schade, aber die Entwicklung der Filmmusik kann heutzutage auch in vielen Fällen als eine Rückbildung erklärt werden. ;)

Zu der Rezension von Boldhaus will ich gar nichts sagen.

Klar wird heutzutage auch viel Müll produziert. Aber auch vor 30 oder 40 Jahren war nicht alles Gold(smith) was glänzt. Nur an solche Scores erinnert man sich natürlich nicht mehr so sehr. Jede Zeit hatte ihre ****** ******** (<- ungeliebten Komponisten seiner Wahl bitte hier eintragen).

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Ich habe mich mit "Rezensionen im Internet" noch nicht viel beschäftigt, da ich mir eigentlich meine Meinung selbst bilde, aber jetzt so im Stehgreif würde ich sagen: Keine der genannten. "www.original-score.de" hat meiner Meinung nach ausgezeichnete Rezensionen, da die meiner Meinung nach nicht nur einen Kauf für mich angeregt haben, sondern auch ein gewisses Fachwissen bezüglich der Filmmusik und Klassik aufweisen, wo man sagen kann, dass die Rezensenten keine Amateure in dem Bereich sind und nicht so arg subjektiv bewerten.

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Gast Stephan Eicke

Filmmusik2000 (lieben Gruß an Mike) Das sind qualifizierte und kritische Wertungen, genau beschrieben. Man kann sich ein sehr gutes Bild von den Scores machen und wie sie sich anhören.

cinemusic finde ich ein bisschen hochgestochen geschrieben- die halten sich für was besseres...

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Moviewave bringt es in den Reviews meistens sofort auf den Punkt ohne inhaltssleer daherzuschwafeln. Er weiß einfach, worauf es in der Filmmusik ankommt. Fehlende Fachkennts muss hier nicht mit Phrasen übelster Sorte kaschiert werden. Außerdem hat Southall auch einen ziemlich ähnlichen Musikgeschmack, was bei der Einordung der Reviews hilft. Und im Gegensatz zu den deutschen Seiten, sind seine Texte immer recht witzig geschrieben. Cinemusic & Co. sind so trocken, dagegen ist eine Bundestagsdebatte über Abwassergebühren unterhaltsam.

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Danke für Deine Antwort. Mehr wollte ich nicht wissen.

Gruss,

Mike

Interpretiere in meine Aussage nicht das rein, was du gerne hättest. Ich hab dir hier keine Steilvorlage gegeben, was du scheinbar glaubst ;) Ich werde mir für dich sicher nicht die Mühe machen und alle Reviews von denen noch einmal durchgehen und dir ausgewählte Beispiele präsentieren. Lies dir paar Reviews zu Zimmer Scores durch und schon hast du die immer gleichen Phrasen und hohlen Formulierungen. Wie sich Zimmer wiederholt, so wiederholt sich Boldhaus in den entsprechenden Reviews. Gleiches gilt für 80% aller anderen Reviews.

Und frage mich jetzt bitte nicht, ob ich dir diese 80% zeigen kann...

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Ich schließe mich zu 100 % Antineutrino an. Moviewave ist einfach klasse. Die Rezensionen sind witzig und unterhaltsam geschrieben und nach dem Lesen weiß ich genau ob ich die CD haben will oder nicht.

Bis auf wenige Ausnahmen kann ich mit den deutschen Seiten nix anfangen, weil die mir einfach zu anstrengend sind. Außerdem hat man manchmal das Gefühl, als ob absolut jede neue Filmmusik prinzipiell schlecht ist.

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Interpretiert in meine Aussage nicht das rein, was du gerne hättest. Ich hab dir hier keine Steilvorlage gegeben ;) Ich werde mir sicher nicht die Mühe für dich machen und alle Reviews von denen noch einmal durchgehen. Lies dir paar Reviews zu Zimmer Scores durch und da hast du die immer gleichen Phrasen und hohlen Formulierungen. Wie sich Zimmer wiederholt, so wiederholt sich Boldhaus in den entsprechenden Reviews. Gleiches gilt für 80%aller anderen Reviews.

Leider ist es so, dass bei Kritik zu den deutschen Seiten auf Nachfragen nach Beispielen oder Argumenten von den meisten Leuten nicht mehr viel kommt. Und wenn was kommt, dann reduziert es sich stets auf die Komponistennamen Zimmer und Horner evtl. noch mit dem Nebensatz, dass bei Williams alles immer in den Himmel gelobt werde.

Das ist doppelt ärgerlich. Einerseits weil es mittlerweile so abgedroschen ist und zum anderen weil mir an Feedback sehr viel gelegen ist. Freilich geht es hier ja um die Kollegen von cinemusic, insofern fühle ich mich bestenfalls indirekt angesprochen ;-)

Du schreibst: "Wie sich Zimmer wiederholt, so wiederholt sich Boldhaus in den entsprechenden Reviews." Da ist sicher etwas dran. Das liegt aber auch natürlich in der Natur der Sache. Wenn man zum x-ten Mal ähnliches vorgsetzt bekommt, was soll man dann noch viel Neues schreiben? Das fällt mir zum Beispiel beim 1000ten Horrorscore nach Schema F ebenfalls ziemlich schwer. Zumal ich für einen Artikel auch nicht ewig Zeit habe, mir immer etwas besonderes auszudenken.

Gruss,

Mike

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Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass mir bei den existierenden online-review seiten einfach etwas fehlt, deshalb habe ich mich auch entschieden eigene rezis auf meiner eigenen seite zu schreiben.

Neulich habe ich die MovieWave kritik zu BTTF gelesen und war mal wieder begeistert davon, wie Southall lange bekannte Fakten verdreht nur um eine weitere review zu seiner liste hinzufügen zu können. Bei ihm hab ich mittlerweile das Gefühl es geht ihm mehr um quanität als qualität.

Was Mike im post davor angesprochen hat ist übrigens auch eines meiner größten Probleme wenn ich rezis schreibe. Irgendwann kommt man an einem punkt, an dem es immens schwer wird die musik für den leser interessant zu umschreiben ohne einen zu großen deja-vu effekt zu erreichen und ohne dem text seinen wertend analytischen charakter zu berauben. Soll heißen: Man wiederholt sich mit bestimmten phrasen sehr schnell ungewollt und jedesmal wenn man sich dabei erwischt, ärgert man sich. Die gradwanderung zwischen Wertung, analyse und unterhaltung des lesers ist extrem schwerig. Das ist auch ein Grund, warum ich mir seit neuestem wesentlich mehr Zeit für reviews nehme.

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Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass mir bei den existierenden online-review seiten einfach etwas fehlt, deshalb habe ich mich auch entschieden eigene rezis auf meiner eigenen seite zu schreiben.

Neulich habe ich die MovieWave kritik zu BTTF gelesen und war mal wieder begeistert davon, wie Southall lange bekannte Fakten verdreht nur um eine weitere review zu seiner liste hinzufügen zu können. Bei ihm hab ich mittlerweile das Gefühl es geht ihm mehr um quanität als qualität.

Was Mike im post davor angesprochen hat ist übrigens auch eines meiner größten Probleme wenn ich rezis schreibe. Irgendwann kommt man an einem punkt, an dem es immens schwer wird die musik für den leser interessant zu umschreiben ohne einen zu großen deja-vu effekt zu erreichen und ohne dem text seinen wertend analytischen charakter zu berauben. Soll heißen: Man wiederholt sich mit bestimmten phrasen sehr schnell ungewollt und jedesmal wenn man sich dabei erwischt, ärgert man sich. Die gradwanderung zwischen Wertung, analyse und unterhaltung des lesers ist extrem schwerig. Das ist auch ein Grund, warum ich mir seit neuestem wesentlich mehr Zeit für reviews nehme.

Wo sind denn im Moviewave-Review "verdrehte Fakten"?

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@Mike

Auf deine Seite beziehe ich mich ja nicht! Sicher ist was dran, dass es dem Schreiber irgendwann auch schwerfällt etwas neues zu schreiben. Du umgehst das ja insofern, dass du sehr viele unterschiedliche Score rezensierst und nicht nur Williams, Zimmer oder Horner. Den Fehler macht meiner Meinung jedoch Cinemusic.de, dessen Vielfalt sich lediglich auf Golden Age Score bezieht und mich persönlich nicht im gleichen Umfang interessiert, wie die Redaktion. Bei aktuellen Scores sind es dann immer die üblichen Verdächtigen und bei denen heißt es leider "Kenne ich eine Kritik, kenne ich alle".

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Wo sind denn im Moviewave-Review "verdrehte Fakten"?

Die wollte ich gestern noch im Silvestri-forum auflisten in einem extra-topic aber da war ich dann schon am einnicken. Ganz spontan fällt mir zum Beispiel die bezeichnung synth-score zu romancing the stone ein. Stimmt nicht, der score hat ein ensemble und die synths sind nur begleitendes element obgleich ein recht präsentes. BTTF hat laut Southall angeblich synthetische passagen und das stimmt auch nicht, denn der gesamte score ist 100% orchestral. Dann gabs noch ein paar schoten. Ich müsste mir das nochmal durchlesen um auf alles einzugehen aber dazu habe ich ehrlich gesagt keine große lust. Southall hat manchmal sowieso tomaten auf den ohren. In The Wild score konnte er nicht mal das ziemlich offensichtliche main theme raushören.

Ich muss allerdings zugeben, dass er einen unterhaltsamen schreibstil hat. Das ist aber schon alles.

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Außerdem hat man manchmal das Gefühl, als ob absolut jede neue Filmmusik prinzipiell schlecht ist.

Darauf möchte ich gerne antworten:

1. Ich kann es nicht oft genug wiederholen, aber: Wenn in den deutschsprachigen Magazinen eine Musik "nur" 2-3 Sterne bekommt, dann ist damit keinesfalls gemeint, dass sie pauschal schlecht wäre. Oftmals ist der Text auch viel netter als die Bewertung pauschal vermuten liesse.

Ein gutes aktuelles Beispiel dafür ist "Battlestar Galactica" - eine Musik die mich prima unterhält, für die aber 2,5 Sterne aus meiner Sicht völlig ausreichend sind. Behalten werde ich die CD trotzdem. ;-)

2. Grundsätzlich - und da gebe ich Dir recht - ist es schon so, dass dieses Jahr bislang nur wenig CDs auf den Deutschen Seiten gelobt oder gepriesen wurden. Da besassen 4 Sterne schon Seltenheitswert.

Woran liegt das? Ich möchte dafür aber etwas ausholen:

Ich schreibe nun schon seit rund 6 Jahren CD-Kritiken. Diese Arbeit hat den Luxus, dass ich ca 80% aller halbwegs relevanten neuen Filmmusiken zu hiesigen Kinostarts höre. Der Ueberblick, der sich daraus ergibt, ist gleichermassen interessant wie leider auch entlarvend.

Nach einer Weile kennt man die Standards, Klischees, Manierismen, Trends etc. und kann sie auch benennen. Das sind natürlich Dinge, die Hörern, die sich nur ausgewählte CDs kaufen und Filmmusik-Einsteigern nicht auffallen bzw. zwangsläufig nicht so sehr stören wie mich.

Leider kommt nur irgendwann der Zeitpunkt, wo man einen Routinejob auch als das benennt, was er ist.

Mir ist bewusst, dass es auch viele Hörer gibt, die sich auch nach Jahrzehnten noch für jede Musik begeistern können. Völlig okay und vielleicht sogar bewundernswert. Das schliesst aber leider auch eine kritische Betrachtungsweise aus - und gerade die sollte doch der Anspruch eines jeden Magazins sein!

Die finale Frage ist natürlich, wie man letztendlich mit qualitativ "mauen" Jahren umgeht. Ich bin der Meinung, dass ich die Musiken fair bewerten möchte, so dass eben nicht ein anerkanntes Meisterwerk neben einer Musik steht, die zufällig die Höchstwertung bekommen hat, weil das Entstehungsjahr ansonsten besonders mau war. Die Wertungen sind insofern ohnehin überbewertet ;-) - Braucht man denn immer 6 Sterne, damit man an einer Musik Spass haben kann?

Bei alldem Geschriebenen möchte ich nicht behaupten, dass meine Kritiken stets der Weisheit letzter Schluss wären. Vieles (Bewertungskonzept, die Gewichtung bestimmter Argumente etc.) ist eben auch subjektiv, auch wenn ich mich sehr um eine differenzierte Betrachtungsweise bemühe.

Meinungen dazu?

Viele Grüsse,

Mike

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