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Marc Shaiman - THE BUCKET LIST


Siddl
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Empfohlene Beiträge

  • 3 Wochen später...

Bucket List ist auf jeden fall eine große empfehlung für shaiman fans. Das booklet alleine ist schon eine klasse für sich. Das vorwort von shaiman ist zum totlachen und danach folgt eine ebenso unterhaltsame und detailierte erinnerung von Richard Kraft über Shaimans karriere von den anfängen bis zu bucket list.

"You look like my unborn fetus!" :dedektiv:

Der bucket list score an sich ist jetzt kein großer wurf aber auch kein reinfall. Shaiman sitzt persönlich am piano (das veralbert er dann auch selbstironisch im booklet) und der score rangiert irgendwo zwischen thomas newman und Shaimans eigenem sound, ist aber alles andere als abwechslungsreich und kommt einem schnell zweimal so lang vor als er eigentlich ist.

Die zweite hälfte ist eine compilation mit piano solos von shaimans filmthemen (wieder mit shaiman am piano und manchmal singt er auch). Es ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, das american president theme mit lyrics zu hören aber irgendwie funktioniert es, was zeigt wie lyrisch kompetent shaimans melodien sind. Kein wunder, denn laut Kraft schreibt shaiman zu allen seinen themen fiktive lyrics (city slickers: "He's tough shit with a pistol/Billy Crystal/If he's pissed he'll shoot you dead!").

Printmaster ist besonderst herrlich. Affengeil diese re-interpretation des goldfinger songs. Das ist so eine ähnliche musikalische freche satire auf die filmmusik welt wie sein song in finding kraftland. Das kann man nicht erklären sondern muss es selbst hören.

Für Shaiman frischlinge ist das album aber vielleicht kein guter einstieg obwohl es einen compilation teil hat. Der bucket list score ist dafür einfach nicht interessant genug und die ganzen in-jokes im booklet und in dem printmaster song wirken eher konfus wenn man den typen nicht kennt, genauso wie die netten piano arrangements seiner themen. Die sind zwar schick und shaiman spielt sie auch lebhaft aber mehr als ein "barmusik" feeling kommt da nicht wirklich auf, während shaiman fans da schon ab und zu in nostalgie schwelgen werden.

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Richtig!^^

Das Thema für Bucket List ist auch ein ziemlich typisches für Shaiman. Es gefällt mir, kommt aber im Score für Bucket in nahezu jedem Track vor...das nervt jetzt aber auch nicht. Und wie gesagt, die End Titles sind besonders schön :dedektiv: *nostalgisch werd*

Und ja, Printmaster ist einfach nur herrlich! Zeigt nicht nur wie gut Shaiman singen kann...da will man doch glatt nochmal das Yes!-Video in Youtube rauskramen...

So, wie du sagst, ist das ein richtig tolles Booklet mit schön viel Text! Kanns kaum erwarten es morgen zu lesen!

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Das Thema für Bucket List ist auch ein ziemlich typisches für Shaiman. Es gefällt mir, kommt aber im Score für Bucket in nahezu jedem Track vor...das nervt jetzt aber auch nicht. Und wie gesagt, die End Titles sind besonders schön :dedektiv: *nostalgisch werd*
Ich kann quasi schon die kritiker hören die Shaiman dafür am liebsten bei lebendigem leib auffressen würden. Im grunde ist bucket list genau das, was beowulf für silvestri war. Shaiman hat einfach haargenau das abgeliefert was reiner wollte: einen score der kein risiko eingeht und vor allem nach Shaiman klingt. Oder um mit Reiners worten zu schreiben: "Talent is Talent!"
Und ja, Printmaster ist einfach nur herrlich! Zeigt nicht nur wie gut Shaiman singen kann...
Am besten singt er aber "What Makes A Family". Da kann ich fast garnicht glauben, dass es shaiman ist den man da hört so gut klingt das. Schade, dass er nicht auch bei Blame Canada singt :dedektiv:

Mir fällt auf, dass Shaiman noch nie bei einem filmmusik festival dabei war. Das wäre doch der hit! Shaiman live on stage! Das wäre der clou für das nächste soncinemad festival :o

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Am besten singt er aber "What Makes A Family". Da kann ich fast garnicht glauben, dass es shaiman ist den man da hört so gut klingt das. Schade, dass er nicht auch bei Blame Canada singt :dedektiv:

Da kommts einem glatt so vor als wär er hetero :dedektiv::o

Mir fällt auf, dass Shaiman noch nie bei einem filmmusik festival dabei war. Das wäre doch der hit! Shaiman live on stage! Das wäre der clou für das nächste soncinemad festival :D

Da wäre ich dann auf alle fälle mal anwesend :D

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Ich habe ihn letztens gefragt ob er nicht doch mal ein Konzert geben möchte irgendwo in Europa, aber das sei derzeit nicht geplant war die Antwort ... ausgeschlossen hat er's nicht ... vielleicht kommt er doch mal auf den Geschmack aufzutreten, denn unterhaltsamen "Stoff" hätte er alle mal :dedektiv:

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Guter start für The Bucket List. Laut schätzungen die pole position und knapp 20 millionen am ersten wochenende und damit schon fast 50% des budgets wieder eingespielt.

Könnte ganz erfolgreich laufen wenn das interesse des publikums eine weile anhält. Sehr erfreulich, dass Shaiman mal wieder an einem erfolgreichen film beteiligt ist.

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Box office ist eine wissenschaft für sich.

Die ganzen dezemberblockbuster haben sich gerade totgelaufen und das macht den weg frei für die kleineren filme in den ersten monaten des neuen jahres bis zum mai die großprojektflaute zu nutzen um beim zuschauer zu punkten. Publikumslieblinge wie Morgan Freeman und Jack Nicholson dürften das ergebnis auch positiv beeinflusst haben. Wenn der film jetzt auch noch gut gemacht ist sollte positive mund zu mund propaganda ihn zumindest bis zum cloverfield release nächste woche an der spitze halten (toppen wird er den nicht könnten, alleine schon die screenanzahl von cloverfield ist viel höher).

Wäre der film dagegen im mai oder während der generell schwachen herbstmonate rausgekommen wäre sein ergebnis sicher nicht halb so gut ausgefallen.

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  • 2 Wochen später...

Gerade gesehen. Für gut befunden ;)

Der film ist gemächlich erzählt, geht nicht leichtfertig mit dem thema krebs um und schafft es gleichzeitig mit den unangenehmen leiden der beiden charaktere ein paar gute lacher zu ernten aber eben mit respekt. Freeman und Nicholson hat der film sichtbar spass gemacht und das duo kommt dadurch sehr gut rüber.

Shaimans musik ist bei weitem nicht übermäßig sentimental wie es einige quellen beschreiben. Sie wirkt sogar überraschend zurückhaltend und vertieft auf sparsame weise einige ohnehin effektive szenen (z.b. eine montage des verlaufs einer chemo).

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Das stimmt, ein großer teil der ersten hälfte findet im krankenhaus statt oder befasst sich damit wie die beiden dahinkommen und dann nochmal ein segment gegen ende. Der gedanke "wann kommen die eigentlich mal aus dem krankenhaus raus" kam mir am anfang auch. Aber im prinzip hat genau das dem film auch geholfen. Die beiden wussten ja selbst nicht ob sie jemals wieder da raus kommen würden und was die zukunft bringt bis zu dem moment als sie ihre "frist" gesetzt bekommen. Als sie sich dann sagen "wir müssen hier raus" stimmt man als zuschauer eigentlich nur zu. Ich empfand es auch als sehr positiv, dass die dinge auf ihrer bucket list nicht völlig überspitzte sachen waren. Da hätte man auch viel falsch machen können.

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  • 3 Wochen später...

Bucket list mausert sich langsam aber sicher zum größten erfolg für rob reiner und marc shaiman seit a few good men von 1992. Der film hat sich schon wieder auf den 3. platz hochgearbeitet und verliert sein publikum nur langsam verglichen mit den kurzlebigen hits die den januar durchzogen haben. Am wochenende könnte er die 80 millionen marke durchbrechen und da ernsthafte alternativen noch auf sich warten lassen könnte der film bei gleichbleibendem trend sogar auf über 100 millionen kommen! Hoffentlich bringt das sowohl shaiman als auch reiner ein bisschen von der aufmerksamkeit zurück die sie anfang der 90er in hollywood genossen haben.

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