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  1. Letzte Stunde
  2. Rodriguez hat ja bei etlichen seiner Filme auf mehrere Komponisten gesetzt. Der "Extremfall" ist Spy Kids, bei dem unter anderem Danny Elfman, Harry Gregson-Williams, John Debney, Heitor Pereira, Rodriguez selbst und 4 weitere Komponisten die Musik beisteuerten. Unterschiedliche Stile, die man dann auch raushört, zu einem harmonischen Ganzen zu mischen finde ich sehr reizvoll. Und das hat bei Spy Kids für mich wunderbar geklappt.
  3. My mistake Loussier war im TV Bereich durchaus umtriebig...wenn auch hauptsächlich im Französischen.
  4. Läuft wohl außerhalb der Reihe. Es gab zumindest einen Teaser, in dem der Club nicht erwähnt wurde. Eine Limitierung ist nicht angegeben, aber das war sie bei den letzten Club-Veröffentlichungen auch nicht mehr. Weder im Text, noch auf den CDs selbst. Wobei bei den Club-Veröffentlichungen ja auch nur noch "Deluxe Edition" auf dem Cover steht, wie eben hier bei SIN CITY auch. Die Vinyl-Varianten sind auf je 500 Stück limitiert. Vielleicht läuft er deshalb außerhalb der Reihe, weil man als Kooperation mit anderen Labeln mehrere Vinyl-Varianten anbietet.
  5. Heute
  6. All About Eve von Newman habe ich letztes Jahr entdeckt. Wunderbare Musik, so um die 30 Minuten lang. Sehr zu empfehlen...
  7. Nur aus Interesse: Läuft diese VÖ als Club-CD? Ist sie limitiert? Möchte den Score früher ganz gerne, habe ihn aber ewig nicht gehört.
  8. Die letzten eineinhalb Tage und es fehlen Noch etwa 3300 Euro.
  9. Nosferatu - Christopher Young Mit Nosferatu hat sich Young in meinen Ohren noch einmal übertroffen. In fünf Akten begleitet uns die Musik von Wisborg bis zu den Karpaten und wieder zurück. Dabei erschafft Young Klangwelten, die uns schaudern lassen, gleichzeitig aber auch komponierte er ein filigranes Thema für Ellen und hochdramatische Musik für das große Finale. Der erste Akt beginnt mit der Overtüre, die mit der Orgel im Zentrum Youngs Virtuosität für Gothic-Melodien unterstreicht. Im weiteren Verlauf folgen düstere Stücke, über denen stets der Hauch von Fatalismus schwebt und die -typisch für den Komponisten - dennoch melodiös und anmutig bleiben. Dennoch hängt schwer eine Untergangsstimmung über der gesamten Partitur, die den Hörer in den Bann zieht. In 'The Inn' kündigt sich erstmalig das über Hutter einbrechende Unheil an,dazu verwendet Young ein Echoplex, welches nicht verhallt, sondern immer lauter wird. Die Orgel begleitet diese Momente mit hoher Intensität. In den weiteren Akten überschlagen sich sowohl im Film als auch in der Musik die Ereignisse: mitreißende Actionszenen, z. B. die rasante Kutschfahrt, die Hutter zum Schloss bringt, vertrackte Rhythmik und modernistische Avantgarde-Horrormusik treiben den Zuhörer an den Rand des Sitzes. Ein Beispiel ist der Beginn von Hutters Flucht: Spektakulär ist auch die Vertonung der Szene, in der Orlok den Kapitän des Schiffes tötet, welches ihn nach Wisborg bringt: Für die Ankunft des Vampirs in Wisborg hat Young eine Art Horror-Marsch komponiert: Der fünfte Akt beginnt mit der in Wisborg wütenden Pest, die die Zahl der Einwohner dezimiert. Fahle Klänge, quasi ein musikalisches Leichentuch, begleiten gespenstisch die Szenen. Wie hier das Klavier bzw. die Orgel eingesetzt ist, ist schlicht atemberaubend. Dramatisch dann auch der Höhepunkt, in dem sich Ellen opfert, um ihren Geliebten Hutter und die Einwohner Wisborgs zu retten. Das gesamte Orchester begleitet mit voller Wucht diese Szene, bevor noch einmal zum Schluss eine Variation der Overtüre die Partitur beendet. Ich könnte quasi jedes Stück einzeln vorstellen, belasse es aber bei dieser Auswahl. Letztlich ist die Symphonie von der ersten bis zur letzten Minute ein Meisterwerk. Also: Ein ganz großer Wurf ist die Musik geworden, eine wahre 'Symphonie des Grauens', die nicht nur den Film aufwertet, sondern auch abseits von ihm nachdrücklich wirkt. Gleichermaßen für Fans von Filmmusik und klassischer Musik ein Leckerbissen und ein atemberaubendes Hörereignis, wenn man dunkle und sehr schwere Musik mag. Für mich ist 'Nosferatu' der Höhepunkt im Werk des Komponisten. Unmöglich zu sagen, wie oft ich diese Musik bisher gehört habe. Ich kann nur hoffen, dass Young noch weitere Stummfilme vertonen wird, denn 'Nosferatu' zeigt, zu welchen Leistungen Young fähig ist, wenn es keine Vorgaben von Produzenten/Regisseuren oder Tempscores gibt und er frei nach eigenem Gusto komponieren kann.
  10. Gestern
  11. Der einzig gute Track aus dem originalen Material, das Max Richter für HAMNET geschrieben hat: eine recht schöne, wenn auch nicht sonderlich komplexe Passacaglia.
  12. Wieder ein paar aktuelle Filme: HAMNET (Chloé Zhao, GB/USA 2025) Chloé Zhaos Blick auf Kunst ist ein sehr trister, Biographie-zentrierter: große Kunstwerke lassen sich, so die implizite These ihres Films, in erster Linie über das persönliche Drama erklären, das ein Künstler durchlitten hat. Dass es sich bei dem Protagonisten um William Shakespeare handelt, wird zudem erst nach ungefähr der Hälfte des Films deutlich – eigentlich könnte HAMNET auch das Porträt eines beliebigen Bürgers der Mittelschicht des elisabethanischen Zeitalters sein. Die Frage ist, wieso Zhao dieses Konzept nicht einfach durchzieht. Indem sie Shakespeare als Figur von historischer Relevanz wählt, scheint sie ihrem eigenen Blick auf den normalen Menschen (bzw. auf die Allgemeingültigkeit menschlicher Erfahrung in dieser Epoche) bereits zu misstrauen; die Perspektive muss durch die Berühmtheit ihrer Figur „geadelt“ werden. Andererseits ist der Erkenntnisgewinn über die Figur Shakespeares innerhalb dieses Ansatzes bestenfalls küchenpsychologisch interessant. Der gute William war traurig ob des tragischen Verlauf seines Familienlebens, also schreibt er „Hamlet“. Nun denn. Die diskursive Verdummung, die ihr Film betreibt, erreicht im Finale ihren Höhepunkt, wenn Max Richters totgespieltes „On the Nature of Daylight“ großen, tiefen Einblick in Genese und geistigen Gehalt von Shakespeares Kunst vortäuschen soll. Das Stück ist herrlich, und es verärgert, für welch prätentiöse Scharlatanerei es mittlerweile missbraucht wird. Da lobe ich mir die melodramatische, unanmaßende B-Movie-Konnotation, mit der Scorsese das Werk in SHUTTER ISLAND verwurstet. (Dass Max Richters Score für den Oscar nominiert wurde, ist gelinde gesagt überraschend, so ist das wesentliche emotionale Element der Vertonung eben das prä-existente „On the Nature of Daylight“ – und kein originales Stück. Mit dieser Begründung wurden jahrzehntelang Filmmusiken für die Nominierung disqualifiziert. Nun scheint der Umstand, dass der wichtigste Moment einer Filmmusik gar nicht für den Film komponiert wurde, plötzlich keine Rolle mehr zu spielen. Kurios!) ANACONDA (Tom Gormican, USA 2025) Fast alles an Sonys Meta-Persiflage auf Luis Llosas starbesetzten B-Tierhorror ANACONDA (1997) wirkt unaufrichtig und eingehegt. Wahrscheinlich liegt das in der Natur der Sache, wenn große Konzerne teure Filme über die Underground-Verarbeitung ihrer eigenen Stoffe machen. Schön immerhin: der Quatsch mit dem Wildschwein und der Auftritt von Randy Edelmans seifigem Original-Hauptthema von 1997. EDDINGTON (Ari Aster, USA/GB/FI 2025) Als riesiger Fan von NEEDFUL THINGS – sowohl von Kings Roman als auch von Fraser C. Hestons großartiger Verfilmung – schlägt mein Herz natürlich auch für Asters EDDINGTON, bei dem der Teufel in Gestalt eines neuartigen Atemwegsvirus (oder einer undurchsichtigen Tech Company, je nach Sichtweise) in eine amerikanische Kleinstadt Einzug hält und bestehende soziale Konflikte eskalieren lässt. Wie bei King fliegen sowohl die städtischen Makro- wie auch die privaten Mikrokosmen in die Luft: Familie, das Kernthema der Aster-Filme, diesmal in breitestem Spektrum gedacht. Wahrer Aster-Horror kommt im letzten Kapitel auf, wenn Sheriff Cross die Früchte seiner Bemühungen erntet – locked-in in der Hölle häuslicher Pflege, während es die Schwiegermutter nebenan mit dem Hausbediensteten treibt. Asters Ankündigung einer Fortsetzung ist entweder ein bitterböser Scherz, oder der Teufelskerl meint es tatsächlich ernst. Ich tippe auf Letzteres. SIRĀT (Oliver Laxe, ES/F 2025) In der ersten Hälfte ein durchaus nicht reizloser Arthouse-SORCERER – bis der Film anfängt, seine empathisch eingeführten Figuren auf ziemlich niederträchtige Weise eine nach der anderen sadistisch hinzurichten. Mancher wird das wohl als „existenzialistisches Kino“ missdeuten, tatsächlich ist es nur eine gehässige Manipulation des Zuschauers, die Spaß am Sterben- und Leiden-Lassen hat, und aus der ein stumpfes, menschenfeindliches Weltbild spricht. Oliver Laxe muss ein unangenehmer Zeitgenosse sein. Ein hässlicher, schwarzer Film für hässliche, schwarze Seelen.
  13. So nun habe ich endlich auch noch aus meiner MISSED OUT Liste DARK OF THE SUN fsm von Jacques Loussier aufstöbern können. Es ist ein fantastischer Score von einem "Nicht" Filmkomponisten.Ein Morricone mässiger soundtrack den ich jedem nur empfehlen kann...auch wenn er nicht leicht zu finden ist.
  14. Weiter mit diversem: Ace Combat 25th Anniversary Concert Geniale Versiohen einige der besten Tracks der Franchise,Go Shinas Sky Captain Style für die Handheld Spinoffs bleibt aussen vor. Jose Pavli-Project Wingman Anniversary Live Orchestra Der Ace Combat Konkurrent hat ähnliche Musik,die sensationelle Medley höre ich sehr oft. Graham Koehne-1914 Ballet So wunderschön wie dramatisch,sehr filmscoreartig Carl Johnson/Mark Watters-Aladdin and the King of Thieves Songs geskippt,gleich zum imposanten Abenteurscore von Batman Animated,Gargoyles (Intrada please!!!) und dem fantastischen unauffindbaren Scifi Action Adventurescore Invasion Amerika Composer. Christopher Tyler Nickel- Concerto for Oboe,Concerto for Piccolo (Kein Dragonball Z Concert sorry) und Concerto for 4 Wagner Tubas Wie bei seiner filmscoreartigen Symphony Nr.2 aber weniger düster und "actionreicher" Next up meine vielleicht grösste Entdeckung bisher.To be continued..
  15. Hab jedes Album von Alexandre Guerre auf Spotify angehört.Alles gut aber neben den bereits erwähnten Vera Fabula mit der unglaublichen Monte Christo Symphony und dem spektakulären Guerreires Amazonas und Fantasia for Guitar and Orchestra (welches von dem fabelhaften Album Fantasia stammt aber dort in brasillianisch geschrieben ist) sind mir folgende Alben besonders aufgefallen: O Tempo eo Vento Schöner Historienfilmscore mit guten Themen,viel Drama und ein grosses Chorfinale. Ballet de Anzul e Vento Wunderschöne Balletmusik Longe Ein Album über das Meer,vergleich mit George Fentons frühen Dokuscores zu dem Thema. Novas Especies Mehr brilliante Naturdokumusik Fantasia Auch der Rest davon toll auch wenn das Guitarrenstück das Highlight bleibt The America Guest Toller Thrillerdramascore,Velazquez meets Herrmann. Concerto Mistico Unter Singles,mehr imposante filmscoreartige Klassik und schliesslich Promenado Tolle abwechslungsreiche Tracks nach Frauen benannt
  16. Man merkt es auch direkt daran, dass die Main Titles zu Airport von der Filmversion abweichen. Die hat Morton Gould später in einer schönen kraftvollen Version mit dem London Symphony Orchestra für einen Sampler eingespielt. Muss aber sagen, dass auf meiner Wunschliste eine expandierte Fassung zu Airport 1975 an höherer Stelle steht. Hatte da große Hoffnungen bei LLL, da die in der Universal-Reihe die beiden späteren Airport Scores gemacht haben. Das ist jetzt auch schon wieder Jahre her und um die Reihe ist es beim Label recht still geworden.
  17. Letzte Woche
  18. Ja, sieht sehr gut aus. Das geht durchs Ziel.
  19. Da ich die Originalaufnahme von AIRPORT (mit etwas mehr als 40 Minuten Score plus rund 20 Minuten Bonus/Alternativ-Tracks) eh seit Jahren auf CDR habe, kann ich das definitiv bestätigen. Das Orchester für die von Stanley Wilson "uncredited" dirigierte Albumaufnahme war etwas kleiner - nur ca. 40 statt 60 Mann und Newman konnte selbst nicht mehr dirigieren, da er bereits zu krank war. Unterschiede zwischen den Aufnahmen sind besonders bei der Handhabung der Streicher hörbar, da ist Newmans Dirigat vorzuziehen, auch ist beim LP-Schnitt meiner Erinnerung nach mehr Hall drin. Vor allem "Emergency Landing" ist kraftvoller und klingt wesentlich dichter im Original, bei den Easy Listening-Tracks sind für mich die Differenzen hingegen weitaus weniger markant. Es gibt beim Original noch vielleicht so zwei, drei dramatischer angelegte Stücke mit je 1-2 Minuten - so etwa eines, das den typisch elegischen und berühmten Streichersound Newmans à la DIARY OF ANNE FRANK oder GREATEST STORY EVER TOLD nochmals ein wenig aufblühen läßt und das auf dem offiziellen LP/CD-Album natürlich fehlt.
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  21. Herzlich Willkommen
  22. Das kommt darauf an, wie die separaten Tracks wirken. Persönlich mag ich oftmals recht kurze Tracks nicht, aber bei Ifukube oder aber auch bei Herrmann funktionieren sie schon und lassen sich gut durchhören IMO.
  23. Schöne Liste, habe da auch viele Übereinstimmungen! Punkt 9 gibt es bisher doch nur in der LP-Neueinspielung. Falls die gesamte LP eine Albumaufnahme war, aber gehe davon aus.
  24. Hahaha, ja habe ich ebenfalls bereits gesehen. Das macht bestimmt wenig Freude… Sogar viele Tracks unter 30 Sekunden!
  25. Auf Mooliks Liste finden sich auf jeden Fall auch eine ganze Menge von meinen Favoriten.
  26. Ich habe noch sehr viele LPs....und einige sind nach wie vor noch nicht als CD veröffentlicht...zum Beispiel JohnScott's THE LONG DUELL,THE STING 2,THE SOUL OF N.CHARLEY....etc.
  27. Siehe auch die neue FSM Veröffentlichung mit seinen 88 (!!!) Tracks...
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