Zum Inhalt springen
Soundtrack Board

Alle Aktivitäten

Dieser Stream aktualisiert sich automatisch

  1. Letzte Stunde
  2. Und hier unser neuer Nominierungsthread für das Kinojahr 2026. DIE REGELN Nominiert werden dürfen Scores zu Kinofilmen, TV-Produktionen (Serien-Staffeln und TV-Filme) und Computer- bzw. Konsolenspielen. Scores zu Einzelepisoden von Serien dürfen - ebenso wie Kurzfilmscores - nicht nominiert werden. Damit ein Score für den laufenden Jahrgang nominiert werden kann, muss der dazugehörige Film in eben diesem Jahr erstmals öffentlich, außerhalb von Filmfestivals, also regulär vor zahlendem Publikum gezeigt worden sein (meist gleichzusetzen mit dem internationalen Kinostart) - bei TV-Produktionen gilt das Datum der Erstausstrahlung bzw. Veröffentlichung auf Streaming-Plattformen, bei Games das offizielle Erscheinungsdatum. Wenn ein Score zu einem veröffentlichten Film, Game oder einer Serie erst später - genauer gesagt nach dem Ablauf unserer Nominierungsphase (31. Januar) - veröffentlicht wird, zählt der Score zum Folgejahr. Nachträglich veröffentlichte Musiken wie Rejected Scores o.ä. können nur berücksichtigt werden, wenn der Kinostart nicht länger als zwei Jahre in der Vergangenheit liegt. Nominieren kann man bis 31. Januar 2027. Bitte immer folgendermaßen nominieren: FILMTITEL, Komponist (Filmtitel in Großbuchstaben, dann ein Komma und dann den Namen des Komponisten in normaler Schrift.) Vielen Dank!
  3. Hier nochmal der Vollständigkeit halber: die Siegerehrung! Mit 9 Stimmen Gewinner unserer Umfrage für den Jahrgang 2025: THE OVAL PORTRAIT (Andrew Morgan Smith) Herzlichen Glückwunsch! Auf Platz 2 mit 8 Stimmen: JURASSIC WORLD: REBIRTH (Alexandre Desplat) Auf Platz 3 mit 4 Stimmen: BUGONIA (Jerskin Fendrix)
  4. McDonalds boomt seit Jahrzehnten. Hans Zimmer & Co. sind die gefragtesten Komponisten. Bedeutet: Die Leute stehen offenbar darauf sich Müll reinzufahren 😅. Nein mal im Ernst: Bitte häng dich nicht an einzelnen Begriffen (wie bspw Müll oder Dreck) auf. Verbuchen wir das mal als rhetorisches Mittel der Übertreibung. Ich kann auch andere Bezeichnungen wählen, die weniger übertrieben oder sanfter sind. Die Aussage bleibt im Kern aber dieselbe. Und ich weiß nicht was daran verwerflich sein soll, wenn ich ab und zu (vielleicht in 2-3% der Zeit) mal einen TRANSFORMERS von Jablonsky höre, weil es absolut stumpf aber trotzdem geil ist. Danach lechzt mein Ohr direkt wieder nach mehr Qualität und ein 60er Jahre Goldsmith muss einlegtet werden, um mich von den Strapazen zu erholen (Achtung: Übertreibung). ABER: Ich würde niemals auf die Idee kommen und den Kram von Jablonksy, Balfe & Co., bezüglich der kompositorischen Qualität (die kaum vorhanden ist), zu verteidigen. Versteht man den Unterschied ?🤷🏼😅. Oder spreche ich Chinesisch?!
  5. Alfred Schnittke habe ich hier im Board ja schon öfter thematisiert und vorgestellt. Seine Filmmusik wird seit Anfang der 2000er Jahre von Frank Strobel neu eingespielt und auf CD veröffentlicht. Von März bis Mai findet im Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt eine von mir kuratierte Filmreihe zu Schnittke statt, mit zahlreichen raren sowjetischen Filmen der 60er bis 80er Jahre, zu denen Schnittke die Filmmusik geschrieben hat. Natürlich alles von 35mm! Wir haben ganz (Ost-)Europa abgeklappert, bis wir alle Filmkopien zusammenhatten! Am 25. März ist Frank Strobel zu Gast, und es wird ein längeres Publikumsgespräch mit ihm geben! Wer also den Dirigenten von Youngs NOSFERATU, Prokofjews ALEXANDER NEWSKI und eben den Schnittke-Filmmusiken mal live erleben möchte, der hat hier die Möglichkeit. Link zur Veranstaltung mit allen Terminen: https://filmkollektiv-frankfurt.de/alfred-schnittke/
  6. Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Aspekt irrelevant ist. Er wird nur viel zu oft vorgeschoben - und es wirkt manchmal, als ob man ihn vorschiebt, weil man über die anderen Aspekte nicht diskutieren möchte. Über diese Aspekte, die nun mal recht objektiv festzumachen sind, kann und sollte man schon sprechen. Konkret sind das die "Regeln" der Instrumentalmusik, die hier als Maßstab angesetzt werden. Filmmusik auf Tonträger ist halt faktisch ein Instrumentalmusik-Album. (Ich hab das in meiner Masterarbeit damals alles schön sauber ausformuliert, welche Strategien Filmkomponisten fahren, um ihr Hörerlebnis auf Tonträger zu einem autonomen Musikwerk zu formen. Ich muss das Ding endlich mal veröffentlichen... )
  7. Ach Kinners, vertragt euch! Nur weil manche Komponisten handwerklich bessere Arbeiten ablegen, heißt das nicht, dass der Rest Müll ist. Musik bleibt subjektiv, man darf bestimmte Musiken mögen, die andere hassen. Aber es als Müll zu bezeichnen, ist einfach das falsche Wort. Wäre es Müll, würde man Balfe nicht mehr engargieren. Hört doch einfach die Musiken der Komponisten die ihr mögt und lasst die anderen links liegen. Oder macht ihr mit Absicht hate-listening 😉
  8. Heute
  9. Funktionalität ist meiner Meinung nach nicht nur Grundlage, sondern ein sehr wichtiger Aspekt, wenn man sich mit Filmmusik beschäftigt. Nur weil wir die auch außerhalb des Films hören, wird der ja nicht irrelevant. Irrelevant halte ich jedoch den Maßstab der angeblich objektiv "vorschreiben" will, wann sich eine Filmmusik auch außerhalb des Films lohnt bzw. eine separate Veröffentlichung rechtfertigt. Was nicht heißen soll, dass man über die Qualitäten der jeweiligen Musiken nicht diskutieren soll. Nur schließt diese Diskussion dann auch die Funktionalität mit ein.
  10. Also ich behaupte nicht mal, dass McDonald's Essen "Müll" ist. Selbst wenn mir bewusst ist, dass die Qualität in einem hochwertigen Restaurant natürlich besser ist. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin McDonald's Essen und RCP Musik generell als "Müll" oder "Dreck" zu bezeichnen, nur weil ich weiß, dass es in beiden Fällen qualitativ hochwertigeres gibt. Müll und Dreck sind letztlich Bodensatz. Darunter gibt es nichts. Man kann natürlich beides als Müll bzw. Dreck ansehen. Nur ist es schon recht merkwürdig sich Dinge reinzuziehen, die man als Müll und Dreck ansieht und letztlich noch sagt, dass das ab und zu schon geil ist, sich das mal reinzupfeifen. Wenn ich etwas als Müll oder Dreck ansehe, konsumiere ich das auch nicht.
  11. Funktionalität ist die absolute Grundlage, und nicht der Grund, warum wir uns mit Filmmusik beschäftigen. Gerade wir - Nerds, die Musik getrennt vom Film hören - sollten andere Maßstäbe anlegen.
  12. ONE BATTLE AFTER ANOTHER hat ein halbes dutzend Szenen, bei denen die Musik eine enorme Rolle spielt. So ganz verstehen kann ich das Argument nicht.
  13. Selbstredend ist jemand wie Beltrami sehr viel besser in der Kompositionskunst als bspw Balfe. Nein, das ist nicht Geschmacksache sondern Fakt und objektiv messbar. Ansonsten könnte man ja auch daherkommen und behaupten, dass Balfe besser sei als Alex North..Das wäre ja noch schöner .. Geschmäcker sind verschieden, ja. Ich höre den ein oder anderen Balfe/Jackman/Zimmer/Jablonsky Müll auch mal ganz gerne - wieso auch nicht? Manchmal will sich das Gehirn ja auch mal entspannen bzw. erholen. Aber über die oftmals grenzwertige Qualität dieser Kandidaten (vor allem im direkten Vergleich zu den deutlich stärkeren Kollegen) braucht man wirklich nicht diskutieren. Wieso wird das hier überhaupt noch ernsthaft verteidigt ? Was ist so schwer daran mal zuzugeben, dass es zwar Müll ist, aber man es trotzdem gerne hört?! Wenn ich mal zu McDonald’s gehe weiß ich ja auch, dass es Müll ist (auch wenn es ganz geil schmeckt). Aber ihr geht dann ja auch nicht hin und behauptet, dass McDonald’s Müll dieselbe Qualität hat wie ein hochwertiges Restaurant oder ??
  14. Snow Files of the Week: "Chernobyl/Saviour" aus "MillenniuM", Episode "Maranatha" (1997). Diese Folge aus der ersten Staffel dringt weiter in den mystischen "story arc" der Serie ein. Frank Black sieht sich konfrontiert mit Yaponchik, dem russischen "schwarzen Mann" sozusagen. Der Anfang der Folge zeigt die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986. Yaponchik verlässt kurz vor der Explosion das Gelände, scheinbar hat er sie verursacht. Später in der Folge erfüllt sich auch noch eine biblische Prophezeiung, als Yaponchik eine eigentlich tödliche Schussverletzung am Kopf überlebt. Am Ende kann er entkommen, er flieht in einem Hubschrauber, der die Kennnummer 666 trägt. Marks Musik ist episch und groß. Fast so, als wolle er den großen Bibel-Epen der 50er und 60er Jahre nacheifern, durchsetzt er seinen Score mit einem großen Chor, der den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse untermalt. Die meiste Zeit über benutzt er den großen Chor, um Yaponchiks Thema zu transportieren, während ein sanfter Chor Frank bei seinem Kampf gegen das Böse begleitet, wie man es zu Beginn des Tracks "Saviour" hören kann. Die Stücke stammen vom ersten Volume der Musik aus "MillenniuM", welches von LLL 2008 limitiert auf 2.000 Stück veröffentlicht wurde. Das Set war dann zwei Jahre später ausverkauft, bevor es limitiert auf 1.000 Stück noch einmal veröffentlicht wurde. Auch die zweite Auflage ist ausverkauft. Viel Spaß beim Hören!
  15. Was ja bedeutet, dass der abgelehnte Score "schlechter" war als der Ersatzscore von Balfe. "Minimum" hört sich immer so an, als ob es das einfachste der Welt ist. Ist es aber anscheinend ja nicht, wenn Balfe das angebliche "Minimum" retten muss. Randy Newmans Score für Air Force One ist musikalisch sicherlich auch "besser" als das was Balfe bisher komponierte. "Funktioniert" hat die Musik dennoch nicht im Film. Also selbst das "Minimum" nicht erreicht. Hat die "bessere" Musik Wolle Petersen am Ende auch nix gebracht.
  16. Funktionieren is halt das Minimum, was die Musik sein soll… ich würd mal sagen, selbst wenn Balfes Musik in den Filmen funktioniert, so könnte sie von wem Anders evtl. noch besser funktionieren. Aber das sind ja meistens auch Filme, bei denen einfach auch nicht mehr erwartet wird von den Machern. Gerne wurden Scores schon abgelehnt und da muss jetzt schnell was her was funktioniert, mehr nicht (mehr).
  17. Letztlich ist es das. Eigentlich müsste man erstmal definieren, was gut und schlecht bezüglich Filmmusik bedeutet.
  18. Naja nur weil sie "funktionieren" heisst es nicht, dass sie "gut" sind. Aber ist immer Geschmacksache, ne?
  19. Balfes Musik kann gar nicht schlecht sein, denn dann würde sie ja nicht mal in den jeweiligen Filmen und Serien funktionieren. Tut sie aber.
  20. Meiner Meinung nach nicht. Filmwirkung ist schon sehr entscheidend denke ich, vorausgesetzt die Abstimmenden haben den Film auch gesehen. Kann natürlich auch sein, dass einige nur die Musik gehört haben und dann nach "Coolness" entschieden haben. Dahingehend geht dann Görannssons Musik besser ins Ohr als Greenwoods, was schade für Greenwood ist.
  21. Sinners hat den Vorteil, dass es eine Szene gibt, die im Gedächtnis bleibt und untrennbar mit der Musik verwoben ist, weil Musik eben eine Rolle bei der Szene spielt. Ist das da am Ende so verwunderlich, dass das bei der Stimmenabgabe haften geblieben ist?
  22. Gestern
  23. Am Ende wollen wir doch jetzt einfach alle nur SCREAM 7 veröffentlicht haben…
  24. Dass die (starken) Beltrami-Musiken besser sind als das, was Balfe so schreibt, ist eigentlich keine Geschmackssache, sondern Fakt. Natürlich hat auch Beltrami schon Langweiliges, rein Funktionales geschrieben, aber dazu zählt SCREAM 7 nicht.
  25. Das ist aber alles noch immer Geschmacksache.
  26. Die Gewinner werden von allen gekürt, nicht nur von einer "Fachjury". Die Fachjurys - also die peers des jeweiligen Gewerkes - entscheiden nur über die Nominierungen. Deswegen sind die Gewinner oft auch so populistisch. Weil eben auch Schauspieler und Kameraleute über den besten Score entscheiden. Und "populistisch" sind eben auch die Scores von Görannsson: stylishe Sounds und "coole" Konzepte, die beim Publikum ähnlich gut verfangen wie Zimmer. Da geht es weniger um Komposition, als mehr um einen prägnanten Sound, der den Film bestimmt. Damit passt Görannsson halt hervorragend in die Zeit; für Kompositions-fokussierte Hörer ist das natürlich weniger attraktiv als ein klassischer Modernist wie Greenwood, der seine Tracks eher wie Sätze eines Konzertwerks konzipiert. Aber all das kapieren die US-Filmmusikfans meist gar nicht. Die haben nicht diesen europäischen Blick auf Instrumentalmusik wie wir...
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung