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TheRealNeo

Spotify geht in die Soundtracklabel-Branche

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So in der Art könnte man die Entwicklung beschreiben über die aktuell berichtet wird.

Anlass ist die Veröffentlichung der Musik des Films MID 90s. Anstatt eines Soundtrackalbums wird nämlich die Musik als Spotify-Playlist veröffentlicht werden. So zumindest bisher die Pläne. Das ist gleichbedeutend mit keiner CD, aber auch keiner digitalen Veröffentlichung, die man käuflich erwerben und auf seiner Festplatte speichern kann.

Bedenklich?

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Gast Der Archivator

Darum.

Versuche doch bitte in Beiträge von Dir auch gleich einmal etwas Eigenes einfließen zu lassen. Findest Du das selber bedenklich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum? Fragen stellen kann jeder. Ich habe Dir mit exakt der gleichen Menge an Wörtern wie in Deiner Frage geantwortet. 😉

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Man kann auch eine Diskussion anstoßen und dann einsteigen. ;)

(Man hat es ja auch gerne wenn Neu-User einem die Welt erklären wollen^^)

Ich sehe es noch vorsichtig. Denn erstmal kann oder wird Spotify erstmal ja nur auf Veröffentlichung neuer Filme schielen und da wohl auch eher nur auf das populärere, songlastigere. Weiß nun nicht genau wie das bei diesem betreffenden Film aussieht, aber dass sich Spotify auch zukünftig symphonische bzw. instrumentale Score-Rechte auf diese Art sichert, sehe ich aktuell noch nicht. Abseits von John Williams und Hans Zimmer wird da denke ich für Spotify der Markt zu klein sein.

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Gast Der Archivator

Schön. Das ist doch eine Aussage! :) Wenn ich google, dann sehe ich dass der Score zum dem Film von Reznor/Ross ist. Das geht mir aber so am Hintern vorbei. Und was Spotify dann veröffentlichen wird: wer weiß. Das ist eine Komödie. Daher werden wohl überwiegend oder nur Songs in der Playlist landen. Aber im Endeffekt: es wird veröffentlicht. Wie auch immer. Wer es hören will, der kann es hören. Das alles ist super und somit in keinster Weise bedenklich.

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Gast Der Archivator

Spotify-Accounts kann jeder haben, die kosten nichts. Bei einigen verursacht aber die alleinige Vorstellung daran schon Herpes. Und wenn die Musik nicht mehr von Spotify angeboten wird, ist es wie "out-of-print" bei normalen CDs. Auch von Spotify kann man rippen, damit man die Musik bis zum Sarg hören kann.

@Admins: bitte Tippfehler im Threadtitel beheben.

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Gast Der Archivator

Legal. Illegal. Ikea-Regal. Sorry. Ich bin seit über 50 Jahren (Film)musik-Sammler. Damals Cassetten-Aufnahmen von LP's und ich weiß nicht was alles. Als Kind mit einem Mikrofon Lieder vom Radio aufgenommen. Mono, natürlich. Ein "Überspielkabel" war noch Science-Fiction für mich. Aber ja, ich habe das gemacht. Schuldig! Wenn hier im Board jemand sein sollte, der noch nie in irgendeiner Art etwas rechtlich Bedenkliches gehört hat: meine Hochachtung! :applaus: Ich kaufe auch immer, wenn es geht, um es bei mir verfügbar zu haben. Ich bin Archivator! Das Format ist mir egal. Aber wenn es nicht "kaufbar" ist, ich es aber hören kann: rippen und ab auf die Platte.

Wenn Du die Musik nicht weiter verbreitest, sondern nur selber hörst: da steht bestimmt in 40 Jahren keiner vor Deiner Tür und sagt "Entschuldigung, aber wir sind wg. dieses "MID 90s" Downloads von Ihnen aus den "LATE 10s" hier. Und jetzt müssen wir sie deswegen blitzdingsen". In 40 Jahren ist mir selber das sogar sehr egal. Da bin ich schon verfault.

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Da magst du Recht haben, aber wenn es schom ums Archivieren geht und in 40 Jahren viele, viele Rechte bei Spotify liegen würden und denen ist das völlig egal, dann ist der völlige Verlust von der betreffenden Musik (übertrieben weitergesponnen) doch in Gefahr?

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Gast Der Archivator

Ich bin mir völlig sicher, dass es schon seit vielen Jahren keinen "Verlust" mehr von Musik gibt. Das ist ein Vorteil des Internets. Das Urheberrecht wird sich noch sehr ändern müssen. Ob ich das noch erlebe, wer weiß. Aber "weg" ist nichts mehr. Wer heute schon etwas hören will, der kommt ran. Irgendwie findet er es. Und in 40 Jahren? Vor 20 Jahren hat meine Telefon-Doppelader mir 14400 Bit pro Sekunde bereitgestellt. Heute sind es 100 Megabit pro Sekunde. Die Zukunft wird toll! 😃

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Gast Der Archivator

Das wird nicht Dein und mein Problem sein. Die Vertriebswege werden sich völlig ändern. Die heutigen kopflastigen Strukturen von Konzernen, die den Schuss schon lange verpasst haben (GEMA), werden nicht überleben. Die Künstler selber werden wieder mehr ins Zentrum rücken. Ist zwar Glaskugel, aber nicht unwahrscheinlich.

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Ich schätze der Hintergrund ist der, dass heutzutage kaum jemand mehr Musik kauft, sondern nur noch gestreamt wird. Die Unternehmen passen sich dem Markt an, nicht umgekehrt. Hinzu kommt, dass man fast jeden Song ohnehin gratis auf Youtube finden kann, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen. Der Streamingservice Tidal bietet auch in "Lossless"-Qualität an, womit sich die Diskussion rund um MP3 erübrigt.

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vor 8 Stunden schrieb Zimson:

Ich schätze der Hintergrund ist der, dass heutzutage kaum jemand mehr Musik kauft, sondern nur noch gestreamt wird. Die Unternehmen passen sich dem Markt an, nicht umgekehrt. Hinzu kommt, dass man fast jeden Song ohnehin gratis auf Youtube finden kann, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen. Der Streamingservice Tidal bietet auch in "Lossless"-Qualität an, womit sich die Diskussion rund um MP3 erübrigt.

Das glaube ich nicht, weil sonst La La Land, Varese usw. schon längst vom Markt verschwunden wären. Aber dem ist nicht so: LLL feiert dieses Jahr seinen 16. Geburtstag und Varese ist ja noch viel älter. Käufer von festen Datenträgern scheint es zum Glück also noch genug zu geben. Und was Spotify betrifft: die können rausbringen was sie wollen. Ich bin da kein Mitglied und Musik, die ich nicht runterladen kann, spielt für mich eh keine Rolle.

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Ein bisschen wird Zimson schon Recht haben. Die von dir genannten Labels veröffentlichen ja nur bestimmte Stückzahlen um nicht auf Exemplaren sitzen zu bleiben. Was je nach Titel trotzdem passiert und dann später preislich fast verschenkt wird. 

Klar arbeiten sie ohnehin mit Filmmusik in einer Nische und die Veröffentlichungen sind schon mehr als nur für den Normalhörwr gedacht, dem das offizielle Soundtrackalbum schon reicht, und das im Zweifelsfall auch digital.

Spotify ist hier mehr wie Netflix. Die produzieren bzw. kaufen für ihren Streaming-Service ein, um unterm Strich die Abonennten zu locken und zu halten. Eine weitere Verwertung auf anderen Medien hat da logischerweise keine Priorität.

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vor 15 Stunden schrieb magnum-p.i.:

Das glaube ich nicht, weil sonst La La Land, Varese usw. schon längst vom Markt verschwunden wären. Aber dem ist nicht so: LLL feiert dieses Jahr seinen 16. Geburtstag und Varese ist ja noch viel älter. Käufer von festen Datenträgern scheint es zum Glück also noch genug zu geben. 

Formuliere den Satz um, dann stimmt's: Treue Abnehmer von Nischen-Produkten scheint es zum Glück noch ein paar zu geben. Die sichern Intrada, LaLaLand und Co. das Überleben. 

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Wie in allen Bereichen gibt es eben die Komponisten oder Künstler, die noch so viele Fans haben, dass auch physische Datenträger gut weggehen. Pink Floyd beispielsweise haben, seitdem sie ihren Backkatalog im Laufe der letzten zwei Jahre auf Vinyl wiederveröffentlicht haben, eine Million Exemplare davon abgesetzt. Also Vinyl, nur die alten Alben, dennoch über eine Million davon noch mal verkauft. 

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vor 3 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Formuliere den Satz um, dann stimmt's: Treue Abnehmer von Nischen-Produkten scheint es zum Glück noch ein paar zu geben. Die sichern Intrada, LaLaLand und Co. das Überleben. 

Ja, das dachte ich mir schon, aber ich wollte ein wenig Optimismus verbreiten. Wenn die alle trotzdem knapp am Hungertuch nagen, wäre das natürlich schlecht,  würde aber zu dieser konfusen Welt passen: jetzt, wo es so "einfach" wie nie zuvor ist, ordentliche Scores rauszubringen, machen die Firmen reihenweise schlapp.

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