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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb ronin1975:

Funktionieren is halt das Minimum, was die Musik sein soll… ich würd mal sagen, selbst wenn Balfes Musik in den Filmen funktioniert, so könnte sie von wem Anders evtl. noch besser funktionieren. 
Aber das sind ja meistens auch Filme, bei denen einfach auch nicht mehr erwartet wird von den Machern. Gerne wurden Scores schon abgelehnt und da muss jetzt schnell was her was funktioniert, mehr nicht (mehr).

Was ja bedeutet, dass der abgelehnte Score "schlechter" war als der Ersatzscore von Balfe. "Minimum" hört sich immer so an, als ob es das einfachste der Welt ist. Ist es aber anscheinend ja nicht, wenn Balfe das angebliche "Minimum" retten muss. Randy Newmans Score für Air Force One ist musikalisch sicherlich auch "besser" als das was Balfe bisher komponierte. "Funktioniert" hat die Musik dennoch nicht im Film. Also selbst das "Minimum" nicht erreicht. Hat die "bessere" Musik Wolle Petersen am Ende auch nix gebracht.

Geschrieben

Selbstredend ist jemand wie Beltrami sehr viel besser in der  Kompositionskunst als bspw Balfe. 
Nein, das ist nicht Geschmacksache sondern Fakt und objektiv messbar.
Ansonsten könnte man ja auch daherkommen und behaupten, dass Balfe besser sei als Alex North..Das wäre ja noch schöner ..  

Geschmäcker sind verschieden, ja. 
Ich höre den ein oder anderen Balfe/Jackman/Zimmer/Jablonsky Müll auch mal ganz gerne - wieso auch nicht? Manchmal will sich das Gehirn ja auch mal entspannen bzw. erholen. 
Aber über die oftmals grenzwertige Qualität dieser Kandidaten (vor allem im direkten Vergleich zu den deutlich stärkeren Kollegen) braucht man wirklich nicht diskutieren. Wieso wird das hier überhaupt noch ernsthaft verteidigt ? Was ist so schwer daran mal zuzugeben, dass es zwar Müll ist, aber man es trotzdem gerne hört?! Wenn ich mal zu McDonald’s gehe weiß ich ja auch, dass es Müll ist (auch wenn es ganz geil schmeckt). Aber ihr geht dann ja auch nicht hin und behauptet, dass McDonald’s Müll dieselbe Qualität hat wie ein hochwertiges Restaurant oder ??

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Mistermaffay:

Selbstredend ist jemand wie Beltrami sehr viel besser in der  Kompositionskunst als bspw Balfe. 
Nein, das ist nicht Geschmacksache sondern Fakt und objektiv messbar.
Ansonsten könnte man ja auch daherkommen und behaupten, dass Balfe besser sei als Alex North..Das wäre ja noch schöner ..  

Geschmäcker sind verschieden, ja. 
Ich höre den ein oder anderen Balfe/Jackman/Zimmer/Jablonsky Müll auch mal ganz gerne - wieso auch nicht? Manchmal will sich das Gehirn ja auch mal entspannen bzw. erholen. 
Aber über die oftmals grenzwertige Qualität dieser Kandidaten (vor allem im direkten Vergleich zu den deutlich stärkeren Kollegen) braucht man wirklich nicht diskutieren. Wieso wird das hier überhaupt noch ernsthaft verteidigt ? Was ist so schwer daran mal zuzugeben, dass es zwar Müll ist, aber man es trotzdem gerne hört?! Wenn ich mal zu McDonald’s gehe weiß ich ja auch, dass es Müll ist (auch wenn es ganz geil schmeckt). Aber ihr geht dann ja auch nicht hin und behauptet, dass McDonald’s Müll dieselbe Qualität hat wie ein hochwertiges Restaurant oder ??

Also ich behaupte nicht mal, dass McDonald's Essen "Müll" ist. Selbst wenn mir bewusst ist, dass die Qualität in einem hochwertigen Restaurant natürlich besser ist. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin McDonald's Essen und RCP Musik generell als "Müll" oder "Dreck" zu bezeichnen, nur weil ich weiß, dass es in beiden Fällen qualitativ hochwertigeres gibt. Müll und Dreck sind letztlich Bodensatz. Darunter gibt es nichts. Man kann natürlich beides als Müll bzw. Dreck ansehen. Nur ist es schon recht merkwürdig sich Dinge reinzuziehen, die man als Müll und Dreck ansieht und letztlich noch sagt, dass das ab und zu schon geil ist, sich das mal reinzupfeifen. Wenn ich etwas als Müll oder Dreck ansehe, konsumiere ich das auch nicht. 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Funktionalität ist die absolute Grundlage, und nicht der Grund, warum wir uns mit Filmmusik beschäftigen.

Gerade wir - Nerds, die Musik getrennt vom Film hören - sollten andere Maßstäbe anlegen. 

Funktionalität ist meiner Meinung nach nicht nur Grundlage, sondern ein sehr wichtiger Aspekt, wenn man sich mit Filmmusik beschäftigt. Nur weil wir die auch außerhalb des Films hören, wird der ja nicht irrelevant. Irrelevant halte ich jedoch den Maßstab der angeblich objektiv "vorschreiben" will, wann sich eine Filmmusik auch außerhalb des Films lohnt bzw. eine separate Veröffentlichung rechtfertigt. Was nicht heißen soll, dass man über die Qualitäten der jeweiligen Musiken nicht diskutieren soll. Nur schließt diese Diskussion dann auch die Funktionalität mit ein. 

Geschrieben

Ach Kinners, vertragt euch! Nur weil manche Komponisten handwerklich bessere Arbeiten ablegen, heißt das nicht, dass der Rest Müll ist. Musik bleibt subjektiv, man darf bestimmte Musiken mögen, die andere hassen. Aber es als Müll zu bezeichnen, ist einfach das falsche Wort. Wäre es Müll, würde man Balfe nicht mehr engargieren. 

Hört doch einfach die Musiken der Komponisten die ihr mögt und lasst die anderen links liegen. Oder macht ihr mit Absicht hate-listening 😉 

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Lars Potreck:

Funktionalität ist meiner Meinung nach nicht nur Grundlage, sondern ein sehr wichtiger Aspekt, wenn man sich mit Filmmusik beschäftigt. Nur weil wir die auch außerhalb des Films hören, wird der ja nicht irrelevant. 

Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Aspekt irrelevant ist. Er wird nur viel zu oft vorgeschoben - und es wirkt manchmal, als ob man ihn vorschiebt, weil man über die anderen Aspekte nicht diskutieren möchte. 

vor 32 Minuten schrieb Lars Potreck:

Irrelevant halte ich jedoch den Maßstab der angeblich objektiv "vorschreiben" will, wann sich eine Filmmusik auch außerhalb des Films lohnt bzw. eine separate Veröffentlichung rechtfertigt. 

Über diese Aspekte, die nun mal recht objektiv festzumachen sind, kann und sollte man schon sprechen. Konkret sind das die "Regeln" der Instrumentalmusik, die hier als Maßstab angesetzt werden. Filmmusik auf Tonträger ist halt faktisch ein Instrumentalmusik-Album. 

(Ich hab das in meiner Masterarbeit damals alles schön sauber ausformuliert, welche Strategien Filmkomponisten fahren, um ihr Hörerlebnis auf Tonträger zu einem autonomen Musikwerk zu formen. Ich muss das Ding endlich mal veröffentlichen... ;) )

  • Thanks 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lars Potreck:

Also ich behaupte nicht mal, dass McDonald's Essen "Müll" ist. Selbst wenn mir bewusst ist, dass die Qualität in einem hochwertigen Restaurant natürlich besser ist. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin McDonald's Essen und RCP Musik generell als "Müll" oder "Dreck" zu bezeichnen, nur weil ich weiß, dass es in beiden Fällen qualitativ hochwertigeres gibt. Müll und Dreck sind letztlich Bodensatz. Darunter gibt es nichts. Man kann natürlich beides als Müll bzw. Dreck ansehen. Nur ist es schon recht merkwürdig sich Dinge reinzuziehen, die man als Müll und Dreck ansieht und letztlich noch sagt, dass das ab und zu schon geil ist, sich das mal reinzupfeifen. Wenn ich etwas als Müll oder Dreck ansehe, konsumiere ich das auch nicht. 

McDonalds boomt seit Jahrzehnten. Hans Zimmer & Co. sind die gefragtesten Komponisten. Bedeutet: Die Leute stehen offenbar darauf sich Müll reinzufahren 😅
Nein mal im Ernst: Bitte häng dich nicht an einzelnen Begriffen (wie bspw Müll oder Dreck) auf. Verbuchen wir das mal als rhetorisches Mittel der Übertreibung. Ich kann auch andere Bezeichnungen wählen, die weniger übertrieben oder sanfter sind. Die Aussage bleibt im Kern aber dieselbe.

Und ich weiß nicht was daran verwerflich sein soll, wenn ich ab und zu (vielleicht in 2-3% der Zeit) mal einen TRANSFORMERS von Jablonsky höre, weil es absolut stumpf aber trotzdem geil ist. Danach lechzt mein Ohr direkt wieder nach mehr Qualität und ein 60er Jahre Goldsmith muss einlegtet werden, um mich von den Strapazen zu erholen (Achtung: Übertreibung).   
 

ABER: Ich würde niemals auf die Idee kommen und den Kram von Jablonksy, Balfe & Co., bezüglich der kompositorischen Qualität (die kaum vorhanden ist), zu verteidigen. 
 

Versteht man den Unterschied ?🤷🏼😅. Oder spreche ich Chinesisch?!

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Aspekt irrelevant ist. Er wird nur viel zu oft vorgeschoben - und es wirkt manchmal, als ob man ihn vorschiebt, weil man über die anderen Aspekte nicht diskutieren möchte.

DANKE!!!

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Mistermaffay:

McDonalds boomt seit Jahrzehnten. Hans Zimmer & Co. sind die gefragtesten Komponisten. Bedeutet: Die Leute stehen offenbar darauf sich Müll reinzufahren 😅
Nein mal im Ernst: Bitte häng dich nicht an einzelnen Begriffen (wie bspw Müll oder Dreck) auf. Verbuchen wir das mal als rhetorisches Mittel der Übertreibung. Ich kann auch andere Bezeichnungen wählen, die weniger übertrieben oder sanfter sind. Die Aussage bleibt im Kern aber dieselbe.

Und ich weiß nicht was daran verwerflich sein soll, wenn ich ab und zu (vielleicht in 2-3% der Zeit) mal einen TRANSFORMERS von Jablonsky höre, weil es absolut stumpf aber trotzdem geil ist. Danach lechzt mein Ohr direkt wieder nach mehr Qualität und ein 60er Jahre Goldsmith muss einlegtet werden, um mich von den Strapazen zu erholen (Achtung: Übertreibung).   
 

ABER: Ich würde niemals auf die Idee kommen und den Kram von Jablonksy, Balfe & Co., bezüglich der kompositorischen Qualität (die kaum vorhanden ist), zu verteidigen. 
 

Versteht man den Unterschied ?🤷🏼😅. Oder spreche ich Chinesisch?!

Ich habe nichts gegen Übertreibungen. "Stumpf" würde ich als eine nachvollziehbare Beschreibung bezeichnen. Dreck und Müll halte ich jedoch für völlig unangemessen, auch als Übertreibung. Zeugt für mich auch etwas von absichtliches Abwürgen einer Diskussion über solche Scores. Transformers mag als Komposition stumpf sein, was aber nicht automatisch heißt, dass der Score gar keine Qualitäten hat. Denn zu Michael Bays Inszenierungsstil "passt" der Score meiner Meinung nach vorzüglich. Auch thematisch und motivisch halte ich den Score für ausgezeichnet. Bay hätte sicherlich auch John Williams fragen können, nur ob dessen Musik zum heroischen Slow Motion Actionbombast "gepasst" hätte, bezweifel ich. 

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