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Snow Files of the Week: "Randi loves Jason/Theme From Skateboard" aus dem Film "Skateboard" (1978).

Das ist die älteste Veröffentlichung eines Scores von Snow. Das Album zu "Skateboard", welches nur als LP und MC erhältlich ist, enthält Spät-70er Rockmusik und Marks groovenden Score. Musikalisch ein völlig anderer Mark Snow als der, der dann 15 Jahre später die X-Akten musikalisch zum Leben erweckte.

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Am 9.2.2020 um 23:50 schrieb Alexander Grodzinski:

Snow Files of the Week: "Randi loves Jason/Theme From Skateboard" aus dem Film "Skateboard" (1978).

Das ist die älteste Veröffentlichung eines Scores von Snow. Das Album zu "Skateboard", welches nur als LP und MC erhältlich ist, enthält Spät-70er Rockmusik und Marks groovenden Score. Musikalisch ein völlig anderer Mark Snow als der, der dann 15 Jahre später die X-Akten musikalisch zum Leben erweckte.

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Man hört raus, dass der Score aus den 70er stammt.. klingt echt groovy und gefällt.

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Snow Files of the Week: "A Message of Faith" aus "Night Sins" (1997).

Die Musik zu diesem TV-Thriller ist natürlich geprägt von Snows damaligen aktuellen Arbeiten zu "X-Files" und "MillenniuM". Ein schönes Hauptthema begleitet den Hörer durch den Score, welches in diesem Track seine schönste Präsentation bekommt. Snow reichert das Stück durch einen sphärischen Chor an und zeigt außerdem mal wieder, dass er einfach tolle Piano-Themen schreiben kann.

Die Musik zu "Night Sins" wurde von BSX veröffentlicht, limitiert auf 1000 Stück.

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Snow Files of the Week: "Love Theme (aka "Rose's Theme")/Memories" aus "Conundrum" (1995).

"Conundrum" ist ein TV-Thriller von 1995, mit Marg Helgenberger und Michael Biehn in den Hauptrollen. Snow, der zu dieser Zeit gerade noch an der zweiten Staffel X-Files arbeitete, benutzte natürlich auch für diesen Score Sounds, die er in der Chris-Carter-Serie eingesetzt hatte. Zusätzlich heuerte Snow noch eine Sängerin an, die mit ihrem geisterhaft-gehauchten Gesang über den Score verteilt für Gänsehaut sorgt und natürlich besonders im wundervollen "Love Theme" zur Geltung kommt.

Das Album wurde von BSX veröffentlicht, limitert auf 1000 Stück.

Viel Spaß!
 

 

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Snow Files of the Week: "Joey's End/The Morning After/Evidence/Phone Call" aus dem TV-Thriller "Caroline at Midnight" (1994).

Mark zeigt mit diesem Score seinen Film-Noir-Stil. Das Main Theme benutzte Mark auch in der X-Files-Folge "3" aus der zweiten Staffel. Insgesamt hat Marks Score einige Jazz-Elemente, sowie seine typischen dunklen und brodelnden Klanglandschaften.

Der Score wurde von Dragon's Domain auf "The Mark Snow Collection Volume 2" veröffentlicht, zusammen mit dem Score zu "Seduced and Betrayed". Die CD ist auf 2.000 Exemplare limitiert.

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AKTE X kommt auf Vinyl zum Record Store Day:

Zitat

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Mark Snow

Music From the X-Files: The Truth and the Light
Release Date: 4/18/2020
Format: LP
Label: Warner Records
Quantity: 3000
Release type: 'RSD First' Release
Released on CD and Cassette in 1996 but never on Vinyl. Pressed now on glow-in-the-dark green vinyl.

 

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Snow Files of the Week: "Our Love/Notions/Midnight Rendez-Vous" aus "Ihr werdet euch noch wundern" (Vous n´avez encore rien vu, 2012).

Dieser Film war die dritte Zusammenarbeit von Snow und Alain Resnais. Der Film sieht eher wie eine Theateraufführung aus, hat aber magische und sehr berührende Momente.

Bei ihrer ersten Zusammenarbeit für "Herzen" (Private Fears in Public Places, 2006) musste Snow die Erfahrung machen, dass Resnais die Musik im Film immer nur als kurze Trenner zwischen den einzelnen Episoden haben wollte. So ist der Großteil seines Scores, den es auf dem Album zu hören gibt, nicht im Film vorhanden. Beim nächsten Film, "Vorsicht Sehnsucht" (Les Herbes Folles, 2010), war das schon ganz anders. Snows Musik ist wesentlich präsenter und besser eingesetzt im Film. Dafür zog Snow auch die Konsequenzen aus der Erfahrung bei "Herzen" und komponierte Stücke, die meist nur knapp über eine Minute lang sind.

Bei "Ihr werdet euch noch wundern" ist das nicht anders. Die Tracks sind meist kurz, dafür setzen sie im Film auch gute und wichtige Akzente. Im Film wird eine Gruppe von Theaterschauspielern in das abgelegene Haus eines Regisseurs geladen, um dort seinem letzten Willen beizuwohnen. Mit dem Regisseur brachten die Schauspieler das Stück "Eurydike" auf die Bühne und nun möchte eine junge Theatergruppe das Stück neu aufführen. Dazu haben sie eine Videoaufzeichnung ihrer Proben gemacht und die alte Truppe soll sich diese nun ansehen und entscheiden, ob das Stück neu aufgeführt werden darf. Je länger die Vorführung dauert, desto mehr schlüpfen die Darsteller nach und nach wieder in ihre alten Rollen und "erleben" die Geschichte praktisch noch einmal.

Snow benutze für seinen Score wieder den bekannten Violinen-Sound, den er zum ersten Mal in "MillenniuM" einsetzte. Im Film wird am Ende allerdings seine gesampelte Violine durch eine echte ersetzt. Das Album erschien digital und in sehr limitierter Auflage als Doppel-CD (zusammen mit "Les Herbes Folles") in Frankreich.

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Snow Files of the Week: "Ice Cubes/Dan to the Rescue/Hit and Run/No One Ever Leaves Me/Victoria's Madness" aus dem TV-Film "Seduced and Betrayed" (1995).

In den frühen 90ern eroberte BASIC INSTINCT die Kinos und wurde fast gleichzeitig ein moderner Klassiker. Der Film verhalf dem Genre des Erotikthrillers zu neuer Popularität und in den Jahren danach folgten viele Filme, die so sein wollten wie dieser. Das trifft auch auf den Score von Jerry Goldsmith zu.

Als SEDUCED AND BETRAYED 1995 auf der Bildfläche erschien, versuchte auch er die sexuellen Spannungen des großen Vorbilds zu kopieren. Und es ist ziemlich offensichtlich, dass Goldsmiths Score als Temp Track diente, bevor Mark mit seiner Arbeit begann. Sein Main Theme ist im Grunde nur eine minimal veränderte Variation von Goldsmiths Thema. Für den Rest des Scores griff Mark aber auf seine bekannten Stilismen zurück.

Das Main Theme erschien bereits auf dem Sampler "The Snow Files". Der Score wurde, zusammen mit CAROLINE AT MIDNIGHT, auf "The Mark Snow Collection Vol.2" von Dragon's Domain Records veröffentlicht. Die CD ist auf 2.000 Stück limitiert.

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Snow Files of the Week: "Overlooking Tradition/The Challenge/Chain Gang" aus dem Score zur Serie "Harsh Realm" (1999).

Die dritte Show von Chris Carter, nach "The X-Files" und "MillenniuM", bekam natürlich auch einen Score von Mark Snow. Sein Ansatz ist hier allerdings ein wenig anders, der Score ist perkussiver und technischer. Dennoch gibt es viele tolle thematische Sachen. Der Serie war leider kein Erfolg vergönnt, neun Folgen wurden produziert, bereits nach der dritten Folge wurde sie abgesetzt. Bei uns lief sie vor vielen Jahren mal im Nachtprogramm. Darin geht es um ein Projekt des amerikanischen Militärs, mit dem eine virtuelle Kopie unserer Welt erzeugt werden kann. Das soll dazu dienen, dort Waffen zu testen und Angriffe feindlicher Mächte zu simulieren.

Dort, im virtuellen New York, wird eine Atombombe gezündet. Dabei sterben vier Millionen Menschen und sie hinterlässt eine post-apokalyptische Welt. Der zwielichtige General Santiago, gespielt von Terry O´Quinn (Peter Watts in "Millennium", Locke in "Lost"), hat die Macht in der virtuellen Welt an sich gerissen und beherrscht diese nun als Diktator. Ein Team des Militärs wird in die virtuelle Welt geschickt, um Santiago zu töten. Im Pilotfilm hat Lance Henriksen einen Kurzauftritt.

Die Musik wurde, gekoppelt mit der Musik der ähnlich gefloppten vierten Carter-Serie "The Lone Gunmen", einem "X-Files"-spin-off, von LLL veröffentlicht. Die CD ist mittlerweile ausverkauft.

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Snow Files of the Week: "My beautiful airplane/Love Comfort/That's Melancholy" aus "Les Herbes Folles (aka "Wild Grass", 2009)".

Der Film, der bei uns "Vorsicht Sehnsucht" heisst, war die zweite Zusammenarbeit von Snow und Regisseur Alain Resnais. Nachdem bei ihrer ersten Arbeit ("Private Fears in Public Places", 2006) Snows Musik doch sehr zerstückelt wurde im Film und nur ein Bruchteil dessen, was Snow komponiert hat, darin landete, war man hier besser vorbereitet. Snows Stücke sind wesentlich kürzer als bei "Private Fears...", meist so zwischen einer und zwei Minuten, manche auch nur 30 Sekunden. Im Grunde also das, was man bei "Private Fears..." aus den längeren Stücken gemacht hat. Die Musik ist so wesentlich präsenter und unterstützt den Film sehr gut.

Manche Szenen erhalten durch Snows Musik erst die zusätzliche Emotionalität, wie beispielsweise die Szene fast am Ende des Filmes, als die weibliche Hauptfigur ihr altes Flugzeug in einer verlassenen Halle auf dem Flugfeld besucht (hier repräsentiert mit "My beautiful airplane"). Typische Snow-Zutaten, wie die Violine oder die Piano-Motive, tauchen auch hier auf. Das Album ist digital erschienen, aber auch als Doppel-CD, zusammen mit dem Score zum dritten Snow/Resnais-Film "Ihr werdet euch noch wundern". Die Doppel-CD erschien allerdings nur in Frankreich und ist bereits ein rares Sammlerstück.

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Snow Files of the Week: eine Suite aus der X-Files Episode "Post-Modern Prometheus (Der große Mutato)" (1997).

Für diese Episode aus der fünften Staffel der X-Akten komponierte Mark einen ungewöhnlichen Score. Das Hauptthema, eine Art Zirkus-Tanzmusik, würde man eher von Danny Elfman vermuten. Mark verbindet das Thema mit dem eher düster-melancholischen Rest seiner Musik und begleitet den "Großen Mutato" so auf seiner schmerzvollen Suche nach etwas, wonach wir uns alle sehnen: Liebe. Im Grunde greift die Episode die Frankenstein-Geschichte auf, in der das Monster eine Partnerin sucht.

Am Ende der Episode, während Mutato seinen Monolog vor den Dörflern mit den brennenden Fackeln hält, erklingt in Snows Musik wieder ein Stück von Tschaikowskis "1812 Overtüre", welches auch in seiner Musik zur "MillenniuM"-Episode "Lament" zu hören ist.

Die Musik erschien zuerst als Promo-CD, später dann war sie ein Teil des ersten X-Files-Box-Sets von LLL. Ausserdem erschien sie auf der CD "The X-Files 20th Anniversary", welche 2013 von BSX veröffentlicht wurde. Allerdings handelt es sich bei den Aufnahmen auf der CD um Re-Recordings. Die CD selbst ist auf 1000 Stück limitiert und auch als Download erhältlich.

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Snow Files of the Week: "M. Magdalene/Divine Daughter" aus "MillenniuM", Episode "Anamnesis" (1998).

Dies ist eine von nur zwei Episoden der ganzen Serie, bei der Frank Black seiner Frau Catherine die Bühne überlässt. Zusammen mit Lara Means ermittelt Catherine im Fall eines Schulmädchens, welches angeblich Visionen hat, die sie direkt von Jesus bekommt.

Marks Musik passt sich dem religiösen Thema der Folge an. Es gibt ein sanftes Piano-Thema für das Mädchen und sphärische Chorgesänge für ihre Visionen. Ebenso kommt die gesampelte Flöte aus der Folge "Luminary" wieder zum Einsatz.

Die Stücke stammen vom zweiten Set von LLL, welches auf 2000 Stück limitiert ist.

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Snow Files of the Week: "Grow Up Superboy/Ferris Wheel" aus der Serie "Smallville" (2001).

Die Serie lief zehn Staffeln lang, aber nach der sechsten Staffel verliess Snow die Serie und Louis Febre, der bis dahin Snows Music Editor war, übernahm das Komponieren für die restlichen Staffeln. Snow wollte einfach mehr Zeit für seine Familie haben, komponierte er zur gleichen Zeit doch die Musik für die Serie "Ghost Whisperer", sowie für diverse Filme noch dazwischen (wie den zweiten X-Files-Film 2008).

Für "Smallville" komponierte Snow einen sehr melodiösen Score, der natürlich auch seine etwas düsteren Klangcollagen beinhaltet. Die Musik ist etwas wärmer als die der X-Akten beispielsweise. Ein Album wurde digital veröffentlicht, mit einem Querschnitt aller zehn Staffeln und beiden Komponisten. Kurze Zeit später veröffentlichte LLL ein Doppel-Album mit der Musik, das neben dem digitalen Album natürlich noch mehr Musik aus der Serie enthält. Die CD war auf 3000 Stück limitiert und ist ausverkauft.

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Snow Files of the Week: "Prayer/Suicide Exam" aus der Akte-X-Episode "Die Hand Die Verletzt".

Ein herausragender Score in der Serie von Snow. Die Geschichte um satanische Rituale, Glaube und Besessenheit inspirierte Mark zu diesem düsteren Gothic-Score. Die brodelnde Ambient-Musik erschafft die passende Atmosphäre für die unheimlichen Ereignisse an einer High School. Mark benutzt sogar düstere Chorgesänge in seiner Musik und verleiht dem Score damit einen hohen Wiedererkennungswert innerhalb der Serie.

Die Zeile "Die Hand Die Verletzt" ist in der Episode gleich am Anfang zu hören in dem satanischen Gebet, welches die Lehrer sprechen. Obwohl der Original-Titel der Episode mit "Die Hand Die Verletzt" schon deutsch ist, bekam die Folge hierzulande einen anderen Titel. Bei uns heißt sie "Satan".

Musik aus "Die Hand Die Verletzt" befindet sich auf dem zweiten 4-CD-Set mit Akte-X-Musik von LLL, limitiert auf 3000 Stück.

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Snow Files of the Week: "Journey North/Northern Lights" aus "MillenniuM", Episode "Luminary" (1997).

Eine weitere sehr beliebte Folge unter Fans. Dieses Mal verschlägt es Frank Black nach Alaska auf der Suche nach einem vermissten jungen Mann. Eine Leiche wurde bereits gefunden, die vermeintlich der vermisste Mann ist, aber Frank spürt, dass da mehr dahinter steckt und dass der Mann noch lebt. Also macht er sich alleine auf, um die Wildnis Alaskas nach dem Mann zu durchsuchen.

Mark komponierte für die Episode einen seiner herausragensten Scores der Serie. Die Musik reicht von eher folkigen Einschlägen mit Flöten- und Gitarren-Samples, bis hin zu sphärischen Klängen mit Chor, die die Szenen in der Nacht untermalen, in der Frank Zeuge des nördlichen Wetterleuchtens wird.

Die Musik wurde auf dem zweiten Set von LLL veröffentlicht. Das Set ist auf 2.000 Exemplare limitiert.

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Snow Files of the Week: "Damascus/The Subject", aus "MillenniuM", Episode "Owls" (1998).

Als Mitglieder der MillenniuM-Gruppe in einer Moschee in Damaskus ein Stück Holz finden, welches zu dem Kreuz gehörte, an dem Jesus gestorben ist, entzweit sich die Gruppe in zwei Parteien: die "Eulen" und die "Hähne". Während die "Eulen" nicht an die Apokalypse mit dem Jahr 2000 glauben, sondern daran, dass das Jahr 2000 nur der Start von kosmischen Ereignissen ist, die erst knapp 60 Jahre später Auswirkungen haben werden, sind die "Hähne" davon überzeugt, dass das Ende nahe ist. Noch komplizierter wird es, als eine dritte Partei hinter dem Stück Holz her ist: das Projekt "Odessa", welches einst von den Nazis ins Leben gerufen wurde, um auf der ganzen Welt nach religiösen und machtvollen Objekten zu suchen.

Marks Musik untermalt nicht nur die Szenen in Damaskus, als die Mitglieder der Gruppe sich wegen des Stück Holzes gegenseitig töten, sondern gibt der Folge auch eine religiöse Tonalität in dem Stück "The Subject".

Diese Tracks stammen vom ersten Set mit MillenniuM-Musik von LLL, welches 2008 veröffentlicht wurde. Die erste Auflage war auf 2000 Stück limitiert und war 2010 dann ausverkauft. 2015 wurde das Set wieder aufgelegt, dieses Mal limitiert auf nur noch 1000 Stück.

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Snow Files of the Week: "The New Life/Resolution", aus dem TV-Film "Oldest Living Confederate Widow Tells All" (1994).

Dieser Score ist ein weiterer Beweis dafür, dass Mark durchaus mit einem Orchester umgehen kann. Seine schwelgerischen Melodien und ein zauberhaftes Hauptthema für Solo-Violine machen den Score zu einem schönen Hörerlebnis.
 
Der Score wurde 1994 von Milan Records veröffentlicht und ist gebraucht noch immer gut zu bekommen.
 
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Snow Files of the Week: "Chernobyl/Saviour" aus "MillenniuM", Episode "Maranatha" (1997).

Diese Folge aus der ersten Staffel dringt weiter in den mystischen "story arc" der Serie ein. Frank Black sieht sich konfrontiert mit Yaponchik, dem russischen "schwarzen Mann" sozusagen. Der Anfang der Folge zeigt die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986. Yaponchik verlässt kurz vor der Explosion das Gelände, scheinbar hat er sie verursacht. Später in der Folge erfüllt sich auch noch eine biblische Prophezeiung, als Yaponchik eine eigentlich tödliche Schussverletzung am Kopf überlebt. Am Ende kann er entkommen, er flieht in einem Hubschrauber, der die Kennnummer 666 trägt.

Marks Musik ist episch und groß. Fast so, als wolle er den großen Bibel-Epen der 50er und 60er Jahre nacheifern, durchsetzt er seinen Score mit einem großen Chor, der den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse untermalt. Die meiste Zeit über benutzt er den großen Chor, um Yaponchiks Thema zu transportieren, während ein sanfter Chor Frank bei seinem Kampf gegen das Böse begleitet, wie man es zu Beginn des Tracks "Saviour" hören kann.

Die Stücke stammen vom ersten Volume der Musik aus "MillenniuM", welches von LLL 2008 limitiert auf 2000 Stück veröffentlicht wurde. Das Set war dann zwei Jahre später ausverkauft, bevor es im letzten Jahr, nun limitiert auf 1000 Stück, noch einmal veröffentlicht wurde.

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Snow Files of the Week: "Go Home/Cold Heart/Contrast" aus "You ain't seen nothing yet" (2012).

Dieser Film war die dritte Zusammenarbeit zwischen Mark und Alain Resnais. Nachdem sie bei "Private Fears in Public Places" 2006 zum ersten Mal miteinander arbeiteten, vertonte Mark noch drei weitere Filme für Resnais. Seine Filme sind voller Melancholie und schräger Ereignisse, was Mark mit seiner Musik perfekt einfängt. Dieser Score ist keine Ausnahme. Mark komponierte ein wundervolles Hauptthema, sowie kleinere Piano-Motive, die sich durch den Score ziehen. Auch der Viloinen-Sound aus "MillenniuM" taucht hier wieder auf.

Das Album wurde digital veröffentlicht und auf einer Doppel-CD, zusammen mit der Musik zur zweiten Snow-Resnais-Arbeit "Wild Grass". Diese Doppel-CD wurde allerdings nur in Frankreich veröffentlicht und ist bereits ein rares Sammlerstück geworden.

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Snow Files of the Week: "Main Title/Phil Checks Out/Memories of Caroline/Graveyard" aus dem TV-Thriller "Caroline at Midnight" (1994).

Mark zeigt mit diesem Score seinen Film-Noir-Stil. Das Main Theme, welches Mark auch in der X-Files-Folge "3" aus der zweiten Staffel benutzte, taucht auch hier wieder auf. Victorias Geständnis begleitet Mark mit seinem mysteriösen Piano. Insgesamt hat Marks Score einige Jazz-Elemente, sowie seine typischen dunklen und brodelnden Klanglandschaften.

Der Score wurde von Dragon's Domain auf "The Mark Snow Collection Volume 2" veröffentlicht, zusammen mit dem Score zu "Seduced and Betrayed". Die CD ist auf 2.000 Exemplare limitiert.

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Snow Files of the Week: "Alarm/X-Fyles" aus "MillenniuM", Episode "Somehow, Satan got behind me" (1998).

Darin Morgan schrieb einige der sarkastischsten und witzigsten Folgen der "X-Files" (Humbug, War of the Coprophages, Jose Chung's From Outer Space). Für die zweite Staffel von "MillenniuM" kehrte Darin zurück, um zwei Folgen zu schreiben und zu inszenieren. "Jose Chung's Doomsday Defense" war das erste Crossover der beiden Shows. In "Somehow, Satan got behind me" geht es um vier Dämonen, die in der Gestalt alter Männer sich nachts in einem Diner treffen, um dort darüber zu reden, welche armen Seelen sie in der vergangenen Woche zur Hölle haben fahren lassen.

"Alarm" ist ein schrulliges Stück Musik, welches erklingt, als die Dämonen sich im Diner treffen. Eine der armen Seelen ist ein TV-Zensor, der in einem TV-Studio-Komplex Amok läuft. In einem der Studios sieht man eine rothaarige Frau und einen großen Mann mit dunkelbraunen Haaren, die eine Autopsie durchführen, welche gerade gefilmt wird. Mark begleitet die Szene mit einer leicht "schiefen" Version seines X-Files-Themas.

Die Stücke befinden sich auf dem ersten Set mit "MillenniuM"-Musik, welches von LLL veröffentlicht wurde. Das Set ist auf 1000 Stück limitiert.

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