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Veranstaltung - Oscars 2009


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Bedeutet also im Umkehrschluss, dass man ohne westliche Vorbilder dort keine Chance hat...:)

Oh man, welch eine Polemik, lol.

Er nennt diese Leute nur, damit du einen Vergleich hast. Denn wenn er indische Musiker nennen würde, könntest du nichts damit anfangen.

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Oh man, welch eine Polemik, lol.

Er nennt diese Leute nur, damit du einen Vergleich hast. Denn wenn er indische Musiker nennen würde, könntest du nichts damit anfangen.

Oh mann, was für ein Schwachfug...lol

Nee, schon klar, wenn andere Rahman als guten Musiker bezeichnen, dann nur, weil sie ihn abgöttisch verehren, wenn aber Rahman die Namen Zimmer, Williams und Michael Jackson nennt, dann nur, weil das doofe Westpublikum ansonsten nix damit anfangen könnte. Dass Rahman diese Namen genannt hat, weil er ihre Musik klasse findet und er ihren Stil auch in seine Musik einfliessen lassen könnte, scheint für dich vollkommen abstrus zu sein.

Sorry, aber das Gleichsetzen deiner persönlichen Vorlieben mit "überhaupt die beste Musik aller Zeiten" ist mir echt zu blöd. Du praktizierst die Intoleranz, die du anderen vorwirfst, selbst und merkst es anscheinend nicht mal. Man könnte tatsächlich eine interessante Diskussion über das Thema führen, allerdings nicht auf der Grundlage, dass du Recht hast und wir nur noch nicht überzeugt sind.

Bearbeitet von Alexander Grodzinski
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Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber Bohlen ist auch Bollywoodfan.:) Hat er mal bei Supertalent gesagt, wie ich gelesen habe.

Und, merkt man in seiner Arbeit etwas davon?

Verstehe nicht, was du mit dem schmalen Grad bezogen auf Bollywood meinst.

...

Du gibst Dir die Antwort praktisch selber:

...

Es ist inzwischen in Indien soweit, dass keine andere Musiknische mehr eine Chance hat. Wenn ein Sänger oder Komponist groß rauskommen will, dass muss er Musik zu einem Film machen.

Bollywood ist nicht mehr die Bezeichnung für die indische Filmkultur, sondern eine Marke für einen zur Zeit erfolgreichen Stil von Filmen.

...

Und ein kurzer Hype?

Bollywood gibt es in dieser Masse schon seit Jahrzehnten, und die Maschine läuft weiter. Das sind keine Eintagsfliegen. Ich entdecke Woche für Woche neue geniale Songs. Jahr für Jahr kommen dutzende neue Filme heraus. Allein Rahman hat im letzten Jahr 17 neue Alben von neuen Filmen veröffentlicht.

Man darf nicht übersehen, dass es in Indien nicht nur Bollywood gibt, sondern auch Kollywood, das tamilische Kino, für das Rahman auch sehr oft arbeitet, da er selbst Tamile ist, und auch Tollywood.

...

Bollywood als Filmkultur mag es schon ewig geben, genauso wie es in Amerika schon seit Jahren eine recht hetereogene Filmlandschaft gibt, die zum Glück nicht nur aus dem Hollywood Studiosystem besteht, sondern auch einige unabhängige Filmschaffende hervor gebracht hat. Auch hier schmeißt man gerne alles in einen Topf und nennt die amerikanische Filmlandschaft Hollywood, obwohl das nur ein Teil ist davon ist, nämlich der ausschließlich am Kommerz orientierte Teil. Ob hier die Marke Bollywood mit der Marke Hollywood auf Dauer mithalten kann, wage ich mal arg zu bezweifeln. Das ist ein kurzfristiger Hype wie die Hong-Kong-Filme und dann geht es wieder zurück, wenn der Reiz des exotischen weg ist. Bollywood wird nicht verschwinden, nur weltweit nicht auf Dauer so erfolgreich bleiben.

Der Name Bollywood klingt ja mit Sicherheit nicht rein zufällig so nach Hollywood.

Gruß Jafar

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Also irgendwie erinnert mich dieser User "Bollywood" an einem gewissen "soundtraxxx", der alles von Vangelis lobgehuddelt hat. Alle, die nicht seiner Meinung waren, also quasi Vangelis nicht als ein tollen Komponisten angesehen haben, haben keine Ahnung von der Musik. Und dieser Vangelis war auch immer allen anderen überlegen...

Der blieb übrigens auch nicht lange im Board.

Keine Auseinandersetzung... Ich wollte nur mal ein passenden Vergleich ziehen.

P.S.: Wenn manche hier sagen, wir sollen die Indier nicht beleidigen (was m.E. gar nicht der Fall ist), dann dürfen wir das Wort "Bollywood" auch nicht in den Mund nehmen, denn die Indier wollen nicht, dass man ihre Filmproduktionen als "Bollywood" abstempelt.

P.P.S.: ...auch nicht "Tollywood" und "Kollywood"!

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Oh mann, was für ein Schwachfug...lol

Nee, schon klar, wenn andere Rahman als guten Musiker bezeichnen, dann nur, weil sie ihn abgöttisch verehren, wenn aber Rahman die Namen Zimmer, Williams und Michael Jackson nennt, dann nur, weil das doofe Westpublikum ansonsten nix damit anfangen könnte. Dass Rahman diese Namen genannt hat, weil er ihre Musik klasse findet und er ihren Stil auch in seine Musik einfliessen lassen könnte, scheint für dich vollkommen abstrus zu sein.

Sorry, aber das Gleichsetzen deiner persönlichen Vorlieben mit "überhaupt die beste Musik aller Zeiten" ist mir echt zu blöd. Du praktizierst die Intoleranz, die du anderen vorwirfst, selbst und merkst es anscheinend nicht mal. Man könnte tatsächlich eine interessante Diskussion über das Thema führen, allerdings nicht auf der Grundlage, dass du Recht hast und wir nur noch nicht überzeugt sind.

Er schreibt "wie" Michael Jackson etc.

Rahmans Tracks sind originell. Nur bei Dil Se erkennt man am Anfang eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Jackson-Song, aber nur entfernt.

Ich hab das Können anderer Musiker nicht heruntergespielt. Ich gebe jedem eine Chance. Ich gucke sehr viele Hollywoodfilme und achte natürlich besonders auch auf die Musik.

Es ist natürlich nur meine Meinung, ob du sie mit mir teilst, ist deine Sache. Ich zwinge niemandem irgendetwas auf. Wenn jemand was anderes gut findet und hören will, dann soll er. Ich hab kein Problem damit.

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Nö, ich im Gegensatz zu dir, kenne ich beide Welten.

Woher willst Du wissen, was ich kenne und was nicht.

Aber die Filmmusik aus z. Bsp. Gladiator ist keine Musik, die ich mir gerne jeden Tag reinziehen würde. Ebenso Herr der Ringe, oder Passion Christi. Das sind alles gute Scores, aber keine so genialen Songs, dass ich sie so herrlich finden und sie bei mir rauf und runterspielen würde.

Zudem gibt es in den Bollywoodfilmen nicht nur den Score als Background, sondern auch vertont, und meistens dann sogar mehrere.

Du setzt wieder Deinen persönlichen Geschmack als allgemeinen Qualitätsmaßstab.

Der Anspruch ist weit höher.

Ich zitiere mal Rahman selbst, was er mal in einem CNN-Interview gesagt hat: "And with Indian film it is an even greater challenge, because we need to be like Michael Jackson, John Williams, Hans Zimmer and an Indian folk composer all put together. So they expect finesse and they expect versatility."

Quelle: The Mozart of Madras: Composer A. R. Rahman - CNN.com

Um in Bollywood als Komponist erfolgreich zu sein, muss man wie Michael Jackson, John Williams, Hans Zimmer und ein indischer Volksmusiker in einer Person sein. :)

Sorry, aber das ist ein Widerspruch in sich. Eine Verknüpfung wie auch immer geprägter Volksmusik (ich hoffe er grenzt hier volkstümliche Musik ab) mit klassicher Filmmusik ist auch keine Erfindung Bollywoods oder gar Rahman's. Ich sehe hier keinen höheren Anspruch. Höchstens gegenüber den konkret von Dir oben zitierten Werken. Verwechsle bitte nicht ständig Geschmack mit Qualität und Anspruch.

Gruß Jafar

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Und, merkt man in seiner Arbeit etwas davon?

Du gibst Dir die Antwort praktisch selber:

Bollywood ist nicht mehr die Bezeichnung für die indische Filmkultur, sondern eine Marke für einen zur Zeit erfolgreichen Stil von Filmen.

Bollywood als Filmkultur mag es schon ewig geben, genauso wie es in Amerika schon seit Jahren eine recht hetereogene Filmlandschaft gibt, die zum Glück nicht nur aus dem Hollywood Studiosystem besteht, sondern auch einige unabhängige Filmschaffende hervor gebracht hat. Auch hier schmeißt man gerne alles in einen Topf und nennt die amerikanische Filmlandschaft Hollywood, obwohl das nur ein Teil ist davon ist, nämlich der ausschließlich am Kommerz orientierte Teil. Ob hier die Marke Bollywood mit der Marke Hollywood auf Dauer mithalten kann, wage ich mal arg zu bezweifeln. Das ist ein kurzfristiger Hype wie die Hong-Kong-Filme und dann geht es wieder zurück, wenn der Reiz des exotischen weg ist. Bollywood wird nicht verschwinden, nur weltweit nicht auf Dauer so erfolgreich bleiben.

Der Name Bollywood klingt ja mit Sicherheit nicht rein zufällig so nach Hollywood.

Gruß Jafar

Sorry, dass ich das so direkt sage, aber das ist totaler Unsinn.

Bollywood ist keine Marke, so bezeichnet man den Standort der Filmindustrie in Mumbai, auch Bombay genannt. Dort werden sowohl "Masala"-Filme, die typischen Mainstreamfilme gedreht, aber auch viele anspruchsvolle Arthouse-filme. Vor allem im Süden des Landes werden viele Arthouse-filme gedreht.

Bollywood produziert in Filme aus verschiedenen Genres. Es gibt Komödien, Liebesdramen, Actionfilme, die in letzter Zeit sehr stark zunehmen, Animationsfilme etc.

Um international als Filmemacher erfolgreich zu sein, muss alles stimmen. Man braucht eine gute Story, sympathische Darsteller, gute Musik etc. Im fernen Osten hat man vor allem das Problem, dass man keine sympatischen Schauspieler hat, ich bin kein Rassist, aber es ist so, dass Japaner und Chinesen weltweit nicht als so schön angesehen werden.

Da sieht es bei den Indern ganz anders aus. Shah Rukh Khan wird als der größte Star der Welt bezeichnet. Vor allem unter den Frauen hat er weltweit viele Fans. Und andere Schauspieler wie Aamir und Salman Khan, Hrithik Roshan stehen ihm nicht nach. Und man denke da mal an Aishwarya Rai, Mallika Sherawat und Shilpa Shetty, die hier im Westen Fuß gefasst haben.

Ich denke, Bollywood wird zu einem großen Rivalen Hollywoods werden. Was die Zukunft bringen wird, werden wir sehen. Einige Studios sind inzwischen in Bollywood eingstiegen und produzieren dort einige Bollywoodfilme im Jahr. Vielleicht wird es in Zukunft eine Fusion geben.

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Also irgendwie erinnert mich dieser User "Bollywood" an einem gewissen "soundtraxxx", der alles von Vangelis lobgehuddelt hat. Alle, die nicht seiner Meinung waren, also quasi Vangelis nicht als ein tollen Komponisten angesehen haben, haben keine Ahnung von der Musik. Und dieser Vangelis war auch immer allen anderen überlegen...

Der blieb übrigens auch nicht lange im Board.

Keine Auseinandersetzung... Ich wollte nur mal ein passenden Vergleich ziehen.

P.S.: Wenn manche hier sagen, wir sollen die Indier nicht beleidigen (was m.E. gar nicht der Fall ist), dann dürfen wir das Wort "Bollywood" auch nicht in den Mund nehmen, denn die Indier wollen nicht, dass man ihre Filmproduktionen als "Bollywood" abstempelt.

P.P.S.: ...auch nicht "Tollywood" und "Kollywood"!

Ich kenne dieses Forum erst seit paar Tagen.

Ich bin nicht hier, um Streit oder sonst was zu suchen. Im Gegenteil, ich will euch die Musik aus der anderen Filmindustrie, die ja die größte der Welt ist, näher bringen.

Ob jemand mit mir einer Meinung ist, ist ihm überlassen. Rahman hat die Musik zu über 130 indischen Filmen gemacht. Allein das ist schon beachtlich. Dazu mal einen britischen Film und schon alles an Preisen im Westen abgesahnt, was man absahnen kann. Und ich schrieb ja, dass ich einige von Rahmans Werken kenne, und daher ihn besser einschätzen kann. Das ist doch so, das geben ja hier einige auch zu.

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Woher willst Du wissen, was ich kenne und was nicht.

Du setzt wieder Deinen persönlichen Geschmack als allgemeinen Qualitätsmaßstab.

Sorry, aber das ist ein Widerspruch in sich. Eine Verknüpfung wie auch immer geprägter Volksmusik (ich hoffe er grenzt hier volkstümliche Musik ab) mit klassicher Filmmusik ist auch keine Erfindung Bollywoods oder gar Rahman's. Ich sehe hier keinen höheren Anspruch. Höchstens gegenüber den konkret von Dir oben zitierten Werken. Verwechsle bitte nicht ständig Geschmack mit Qualität und Anspruch.

Gruß Jafar

Nö, allgemein habe ich nie geschrieben. Unterstell mir da bitte nichts.

Ich schreibe stets in der 1. Person. Ich hab nicht behauptet, dass das nun für alle Menschen so gilt oder gelten muss.

Zudem müsst ihr ihm doch schon allein deswegen großen Respekt entgegenbringen, dass er als Nicht-Amerikaner die Trophäen gewonnen hat. Ennio Morricone hat das zu seiner Zeit nicht geschafft. Und Rahman ist noch relativ jung. Ich bin mir sicher, dass er noch sehr oft nominiert werden wird und den einen oder anderen wieder gewinnen wird.

Was ich aber hervorheben wollte, ist, dass es in Indien viele geniale Musiker gibt, nicht nur Rahman. Leider werden diese vom Westen nicht wahrgenommen. Aber vielleicht kommt das ja noch.

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Ja, Du hast recht es ist kein eingetragenes Markenzeichen, aber

Bollywood bzw. eine bestimmte Art indischer Filme, wird aber gerade wie eine "Marke" vermarktet.

Hollywood ist im eigentlichen auch keine Marke sondern der Ort wo in L.A. die Filme gedreht werden. Hollywood im weiteren Sinne meint aber auch (und hier kommt der Markenbegriff ins Spiel) das amerikanische Filmstudiosystem, was zum größtenteil nur Filme für den breiten Massenmarkt produziert. Arthouse (ist ja auch schon ein Markenbegriff) findet man dort eher weniger. Da mußt Du zu den unabhängigen Produzenten gehen, die allerdings auch weniger Budgets bereitstellen.

Hollywood und mittlerweile auch Bollywood stehen nun mal in der breiten Bevölkerung für einen bestimmten Typus Film der als Marke wahrgenommen wird. Das mag Dir nun passen oder nicht.

Frag doch mal im breiten Bekanntenkreis, was die unter Bollywood verstehen. Da wird mit großer Sicherheit kommen, daß viele darunter diese "indischen Musicalfilme mit diesem Shah Rukh Khan oder wie der heißt" nennen werden. Es wird ja auch nur das vermarktet.

Slumdog ist übrigens ja gerade kein Bollywood Film, profitiert aber von dem Hype darum und einige bezeichnen den ja schon als Bollywood Film.

Gruß Jafar

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Ich kenne dieses Forum erst seit paar Tagen.

Ich bin nicht hier, um Streit oder sonst was zu suchen. Im Gegenteil, ich will euch die Musik aus der anderen Filmindustrie, die ja die größte der Welt ist, näher bringen.

Ob jemand mit mir einer Meinung ist, ist ihm überlassen. Rahman hat die Musik zu über 130 indischen Filmen gemacht. Allein das ist schon beachtlich. Dazu mal einen britischen Film und schon alles an Preisen im Westen abgesahnt, was man absahnen kann. Und ich schrieb ja, dass ich einige von Rahmans Werken kenne, und daher ihn besser einschätzen kann. Das ist doch so, das geben ja hier einige auch zu.

Das war mir klar, dass du diesen Vorfall nicht kennst. :) Ist auch schon eine Weile her. Wenn du willst, kannst du gerne die "Diskussion" (wenn man das noch nennen darf) im Vangelis-Thread nachlesen.

Es war auch nicht böse gemeint, ich wollte lediglich zu Bedenken geben, dass es um Gottes Willen nicht so ausarten soll, wie damals.

Streit wollte "soundtraxxx" anfangs auch nicht, merkte aber dann, dass alle seine Argumente nicht schlagkräftig waren. Aus seiner Lobhuddelei wurde dann ein Streit. Seit diesem Tage an hat er sich nicht mehr im Board angemeldet.

Also, niemand hegt einen Gräul gegen dich. Ich akzeptiere auch deine Meinung. :) Deine Posts ähnelen nur sehr die von "soundtraxxx".

Bearbeitet von ckappes
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Ja, Du hast recht es ist kein eingetragenes Markenzeichen, aber

Bollywood bzw. eine bestimmte Art indischer Filme, wird aber gerade wie eine "Marke" vermarktet.

Hollywood ist im eigentlichen auch keine Marke sondern der Ort wo in L.A. die Filme gedreht werden. Hollywood im weiteren Sinne meint aber auch (und hier kommt der Markenbegriff ins Spiel) das amerikanische Filmstudiosystem, was zum größtenteil nur Filme für den breiten Massenmarkt produziert. Arthouse (ist ja auch schon ein Markenbegriff) findet man dort eher weniger. Da mußt Du zu den unabhängigen Produzenten gehen, die allerdings auch weniger Budgets bereitstellen.

Hollywood und mittlerweile auch Bollywood stehen nun mal in der breiten Bevölkerung für einen bestimmten Typus Film der als Marke wahrgenommen wird. Das mag Dir nun passen oder nicht.

Frag doch mal im breiten Bekanntenkreis, was die unter Bollywood verstehen. Da wird mit großer Sicherheit kommen, daß viele darunter diese "indischen Musicalfilme mit diesem Shah Rukh Khan oder wie der heißt" nennen werden. Es wird ja auch nur das vermarktet.

Slumdog ist übrigens ja gerade kein Bollywood Film, profitiert aber von dem Hype darum und einige bezeichnen den ja schon als Bollywood Film.

Gruß Jafar

Ja, das mag für Deutschland zutreffen, aber nicht weltweit. Viele Hollywoodstars sind Bollywoodfans, nicht weil sie Shah Rukh Khan gesehen haben, sondern Lagaan. Stallone ist schon länger Bollywoodfan, der guckt nicht nur SRK-Filme. In Indien sieht die Sache ganz anders aus. Allgemein in Asien sieht man Bollywood differenzierter. Hier in Deutschland bekommen wir leider nur Häppchen geboten.

Z. Bsp. hätte ich gerne den neuen Actionthriller "Ghajini" mit Aamir Khan gesehen. Aber nur weil SRK da nicht mitspielt, kommt er hier nicht groß raus. Da muss und wird sich bestimmt einiges in nächster Zeit ändern.

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Nö, allgemein habe ich nie geschrieben. Unterstell mir da bitte nichts.

Ich schreibe stets in der 1. Person. Ich hab nicht behauptet, dass das nun für alle Menschen so gilt oder gelten muss.

Du formulierst aber so. Zuerst schreibst Du in der ersten Person über Deinen persönlichen Geschmack und schließt dann auf einen höheren Anspruch. Auch Deine Argumentation, warum angeblich Indien die qualitativ besseren Sänger hervorbringt, weil u.a. westliche Sänger bei hohen Stimmlagen "schwuchtelig" klingen. Du schreibst ja gerade nicht, daß "Dir indische Sänger besser gefallen weil..." sondern "sie sind qualitativ besser weil, ..."

Du stellst Deinen persönlichen Geschmack als Qualitätsmaßstab dar.

Zudem müsst ihr ihm doch schon allein deswegen großen Respekt entgegenbringen, dass er als Nicht-Amerikaner die Trophäen gewonnen hat. Ennio Morricone hat das zu seiner Zeit nicht geschafft. Und Rahman ist noch relativ jung. Ich bin mir sicher, dass er noch sehr oft nominiert werden wird und den einen oder anderen wieder gewinnen wird.

Daß Morricone nie einen Oscar direkt für einen Score bekommen hat ist ja auch ein Schande, was einige Rückschlüsse auf den Stellenwert des Oscars zuläßt.

Was ich aber hervorheben wollte, ist, dass es in Indien viele geniale Musiker gibt, nicht nur Rahman. Leider werden diese vom Westen nicht wahrgenommen. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Hier hast Du meine volle Zustimmung. Nichts anderes habe ich bisher geschrieben.

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