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Hindenburg von Dirk Leupolz, RTL TV-Zweiteiler


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hier kann man ein interview mit dem komponisten nachlesen:

Cinema Musica - Das Magazin für Filmmusik: Zeppelin in Flammen

dort erfährt man auch, warum die musik so klingt, wie sie klingt. die ruhigen passagen im film gefielen mir sehr gut. da konnte man auch definitiv ein echtes orchester raushören. die spannungsgeladenen stücke waren jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und teilweise auch etwas zu doll elektroniklastig und oft auch "overscored".

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hier kann man ein interview mit dem komponisten nachlesen:

Cinema Musica - Das Magazin für Filmmusik: Zeppelin in Flammen

dort erfährt man auch, warum die musik so klingt, wie sie klingt. die ruhigen passagen im film gefielen mir sehr gut. da konnte man auch definitiv ein echtes orchester raushören. die spannungsgeladenen stücke waren jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und teilweise auch etwas zu doll elektroniklastig und oft auch "overscored".

Naja zu dem Interview muss ich sagen, klingt ja wie immer. Alles schön loben, ja keine Kritik usw auch wurde von Cinema Musica keine kritischen Fragen gestellt, sondern alle Fragen schienen zu dienen, ihn gut auszusehen zu lassen.

Die bisherigen Verfilmungen kenne ich jedoch nicht und habe sie mir im Vorfeld der Produktion auch absichtlich nicht angesehen, um mich dem Stoff völlig frei nähern zu können.

Hätte er sich die angeschaut, das hätte bestimmt auch nichts geändert, mit dieser wirklich misslungenen Musik auf ganzer Ebene. Sie würde genauso klingen wie sie jetzt geworden ist.

Aber seien wir mal ehrlich, es hätte uns schon stark gewundert, hätte RTL nicht auf eine Musik als RCP bestanden. Denn irgendwie klingt so gut wie jede Musik, die in den Filmen/Serien läuft, nach RCP

Doch anders als zum Beispiel bei Cobra 11 klingt es hier wirklich schlecht und wie Heiko sagte, hat es den Film eher geschadet. Aber den Film naja war auch nicht wirklich das Wahre.

Wie sagte fast jeder aus meinem Umfeld. Das ganze Geld floss in die Effekte und der Rest wurde vernachlässigt.

Hätten sie eher die Komponisten Kay Skerra, Nik Reich & Jaro Messerschmidt von der Cobra 11 Serie rangelassen... dann hätten sie aber immer noch RCP Klon-Musik, aber qualiativ besser als das, was dieser Dirk Leupolz komponiert hat.

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Gast Stefan Jania
Naja zu dem Interview muss ich sagen, klingt ja wie immer. Alles schön loben, ja keine Kritik usw auch wurde von Cinema Musica keine kritischen Fragen gestellt, sondern alle Fragen schienen zu dienen, ihn gut auszusehen zu lassen.

Sehe ich leider auch so. Wunderschönes Werbe-Interview. Bei der Kollaboration von Cinema Musica und Alhambra kein Wunder.

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also ich finde hier wird gar nichts beworben oder positiv hingestellt. das sind alles sachliche fragen und teilweise sogar "spitzen" gegen den angewendeten musikstil. der komponist liefert doch die antworten, bei denen sich bei den "richtigen filmmusikliebhabern" die haare sträuben und sie sich sogar bestätigt fühlen, dass die musik völlig falsch angegangen wurde. da wird gar nichts beschönigt. und das er nicht über das filmteam herzieht ist wohl logisch.

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Hätten sie eher die Komponisten Kay Skerra, Nik Reich & Jaro Messerschmidt von der Cobra 11 Serie rangelassen... dann hätten sie aber immer noch RCP Klon-Musik, aber qualiativ besser als das, was dieser Dirk Leupolz komponiert hat.

(Oli? Gehts dir gut? :D)

Gut, die Frage müsst ich mir auch stellen. Denn ich stimme dir voll und ganz zu!!

Habe den Film gesehen. Bzw. den ersten ganz aufmerksam, den zweiten Teil eher nebenbei. Ganz aufmerksam wurde ich erst, als die Hindenburg in Flammen aufging und ich somit meinen Verdacht bestätigt fühlte, dass da das Geld in die digitale Nachbearbeitung, die tollen Effekte und die Schauspieler floss und an der Musik, oder dem Komponisten gespart wurde. Kenne nun das Budget des Filmes insgesamt nicht und weiß so auch nicht, wie viel da für die Musik übrigblieb.

Frage mich, wenn da Orchester dabei ist/war, warum es dann so "unecht" klingt? Es gibt kaum etwas schlimmeres, als wenn man Geld für Orchesteraufnahmen hat und dennoch auf Samples zurückgreift.

Kenne nun den Komponisten auch nicht "näher", weiß also nicht, was er sonst so schrieb, habe es aber im Gefühl, dass da die Produzenten klare Vorgaben machten: "Sieht aus wie fettes Hollywood, also mach du mal fette Hollywood-Musik. Ja, wie Hans Zimmer wäre nett". Denn für gewöhnlich können sich die Musiker bei TV-Produktionen selten Freiheiten gönnen.

Ob die Cobra-Jungs aus Augsburg und Berlin da nun hätten besseres abliefern können, weiß ich nicht. Gut, für mich eher etwas, dass ich mir auf jeden Fall gekauft hätte :).

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Gast Stefan Jania
also ich finde hier wird gar nichts beworben oder positiv hingestellt. das sind alles sachliche fragen und teilweise sogar "spitzen" gegen den angewendeten musikstil. der komponist liefert doch die antworten, bei denen sich bei den "richtigen filmmusikliebhabern" die haare sträuben und sie sich sogar bestätigt fühlen, dass die musik völlig falsch angegangen wurde. da wird gar nichts beschönigt. und das er nicht über das filmteam herzieht ist wohl logisch.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hatten wir schnell eine musikalische Marschrichtung und ich konnte unbeschwert loslegen.
Also das ist Beschönigung pur. Schade, dass das Interview ausgerechnet bei Cinema Musica erschienen ist. Hat so noch einen übleren Touch. Bei einer ähnlichen Gelegenheit vor zwei oder drei Jahren haben sich ein paar der damaligen regulären Autoren vom Magazin getrennt und eine unabhängige Seite aufgemacht (Filmmusic Journal).
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Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hatten wir schnell eine musikalische Marschrichtung und ich konnte unbeschwert loslegen.

"Mach, dass es so klingt wie bei Hans Zimmer"-Marschrichtung. "Tu so als wärst du John Williams"-Marschrichtung wäre evtl. auch ganz nett geworden. :)

Bearbeitet von mixolydian
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Habe mir den Kram erst gar nicht gegeben - THE HINDENBURG von '75 ist filmisch wie musikalisch schon perfekt, besser kann man es eigentlich gar nicht mehr machen.

Der Shire-Score ist wirklich ganz exzellent, ich würde fast sagen, eine der schönsten, schwelgerisch-klangsinnlichsten Filmmusiken der Siebziger, wundervolles Thema. Wer da noch die Chance bekommen sollte, den zu ergattern, sollte keinen Augenblick zögern.

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Ich war auch ziemlich enttäuscht vom Soundtrack. Die orchestralen Cues waren wenigstens einigermassen passend, wenn auch ziemlich geklont. Aber die ganzen Synthie-FX-Atmo-Cues waren wirklich recht billig zusammengeschustert und völlig unpassend zum Setting...

Man dachte zeitweilig, es wäre eine TV-Serie aus den 80ern...

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