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  1. Heute
  2. Achtet ihr bei sowas eigentlich auf zertifizierte IMAX-Kinos oder ist (euch) das egal? Ist ja auch immer wieder so ein Thema bei den Produktionen von Nolan. Bisher hab ich darauf nie geachtet. Gibt aber Leute die schwören, das wären Unterschiede wie Tag und Nacht.
  3. Paar Tracks sind ganz nett. Aber zum mehr als paar Mal hören taugt das Album mir auch nicht. Denke aber mal, dass die Musik zum Film gut passt. Darauf kommt es schließlich an. Odysseus und The Trial of the Bow / Vengeance finde ich z.B. ganz gut. Musik ist aber wohl auch das falsche Wort. Geht eher in Richtung SFX/Sounddesign. In modernen Filmproduktionen inzwischen normaler Alltag. Die Zeiten von ausladenden Filmmusiken mit wiederkehrend, alternierend ausgearbeiteten Themen sind halt vorbei oder inzwischen eine absolute Rarität. Finde ich aber auch nicht schlimm. Die Welt dreht sich weiter und ich muss nicht an vergangenem Kleben. Ob ich den Film im Kino schaue weiß ich noch gar nicht. Bei knapp 3h ist das schon eine ziemliche Hausnummer. Mal gucken, ob ich dafür irgendwo einen passenden Zeitslot finde. Interessiert wäre ich schon allein um Musik mit den Bildern in bestmöglicher Qualität abzugleichen.
  4. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich versuche, in so viele nominierte Scores wie möglich reinzuhören. Komplett gebe ich mir die Sachen i.d.R. nicht mehr, da für mich bereits nach einigen Stücken klar ist, in welche Richtung es geht. Leider bleiben die großen Entdeckungen à la FANNY LYE DELIVER'D aber meist aus...
  5. das stört mich auch nicht, dass sie nicht episch ist... eppische Bilder brauchen ja nicht zwingend epische Musik. Das war mir bei Gladiator zb als erstes in den Sinn kommt, wenn ich an die Musik denke is die Flöte am Anfang von Progeny und das hat ja nichts von Epik... wenn sowas bei ODYSSEE auch funktioniert, hat Göransson ja was richtig gemacht. Kann ich nur erstmal in dem Album nicht erkennen und hör mir das auch nicht nochmal an... aber wenn man nach Filmsichtung so ein persönliches Motiv erinnert, wars nicht verkehrt... mal sehen
  6. Ist ja die Frage, wie man Epik im Film oder musikalisch definiert. Was man ausgehend vom Film sagen ist, dass Nolan nicht die großen epischen Bilder bei Schlachten oder bei der Auseinandersetzung mit Monstern sucht, sondern immer sehr nah an den Figuren bleibt. Somit schränkt er dahingehend auch schon etwas eine musikalische Größe oder Epik ein, wie manch einer sich das vielleicht wünschen oder vorstellen würde.
  7. Diesbezüglich gebe ich dir recht. Dieses Phänomen konnte ich an mir selbst schon mehrfach beobachten. Bezüglich deines anderen Punkts: Bspw. DUNKIRK funktioniert musikalisch im Film sehr gut, finde ich. Aber als Höralbum ist es katastrophal schlecht. Selbst ich (als großer Zimmer Fan) habe dieses Album nicht auf CD - und das soll was heißen
  8. Richtig. Selbst wenn er es nicht kann, könnte es ja dennoch sein, dass Winnipeg auf der emotionalen Ebene dennoch mehr "Spaß" macht als der Williams Score. Aber da den höchswahrscheinlich nicht alle sich anhören werden, fällt er hinten weg. Und wie Du schon sagtest, nicht jeder kann sich aus unterschiedlichen Gründen alles anören, aber den Williams hören sich definitiv alle an. Denn letztlich wird hier der beliebteste Score gewählt, nicht der qualitativ beste.
  9. Aber vielleicht ist der Film ja gar nicht in dem Sinne episch, wie man es sich bei dem Filmtitel erhofft. Manchmal ändert sich die Meinung zu einem Soundtrack auch erst nach Sichtung des Films und wie die Musik im Filmkontext funktioniert. Selbst das heißt dann aber immer noch, dass die Musik auf Album gefällt. Der Fehler als Filmmusik Fan ist zu glauben, dass JEDER Score auch für JEDEN als Höralbum zu funktionieren hat.
  10. Ja, sehe ich auch so. Viele Musiken fallen einfach dadurch weg, weil sie niemand kennt/hört. Mein Favorit ist bisher Navarro's 'Winnipeg'. Aber wer ist bereit, sich die Musik auch anzuhören? Das sind ja auch Fragen, wie viel Zeit man hat und ob man sich darauf einlassen will und kann. Dies kann man von niemandem verlangen. Allein deshalb wird der Williams gewinnen. Ob Winnipeg qualitativ mit dem Williams mithalten kann, sollen Musikexperten bewerten und interessiert mich kaum, da ich subjektiv Musik ausschließlich danach bewerte, wie sie mich anspricht/berührt/fasziniert.
  11. Gestern
  12. BLACK PANTHER finde ich als Score auch ziemlich stark (als Film aber massiv überbewertet). Ich mag ja auch seine Musik zu SINNERS .. und OPPENHEIMER kann ich auch etwas abgewinnen. Ich schätze Göranssons unkonventionelle Art an die Musik heranzugehen. Aber für Odyssee funktioniert es für mich absolut nicht. Der Score ist in meinen Augen schlichtweg furchtbar. Ich befürchte auch, dass er im Film nicht funktionieren wird. Ich zitiere mal jemanden aus dem amerikanischen Raum, der mein Hauptproblem mit der Musik gut zusammenfasst : „ I too was disappointed by the soundtrack. The cues I used in this mix were really the only parts I liked in the whole album. It was totally lacking epicness. The Odyssey is the very definition of the word "epic" and for a film titled The Odyssey, that's the height of irony of not having "epic" music in it. „
  13. Müll würde ich das jetzt auch nicht nennen... man kann schon hören, dass sich Göransson da viel Arbeit gemacht hat und wahrscheinlich auch was bei gedacht hat... gefallen muss es mir dann ja trotzdem nicht und ich hätt sowas bestimmt nicht haben wollen als Regisseur... merkwürdig sind dann ja aber so ein paar melodische Stücke, die dann so 0815 und einfach sind, daß die da auch total rausfallen aus dem Konzept und negativ auffallen (im Zusammenhang)... naja, ich fand ja Black Panther ganz toll damals, aber Black Panther 2 dagegen war dann in seinen Soundkreationen ähnlich wie der hier jetzt übers Ziel hinausgeschossen und funktionierte auch im Film für mich nicht... da fehlte Dramaturgie und Wumms... manchmal is weniger halt doch mehr...
  14. Prestige finde ich auch super (und das trotz der leisen, kaum wahrnehmbaren Musik... haha)... Inception auch, auch wenn man zugeben muss, dass ja alles wirklich endlos in Dialog erklärt wird anstatt es mir visuell zu zeigen... da ging es dann mit seinen Drehbüchern doch schon langsam bergab...
  15. Dafür reicht das allzeit bekannte Kürzel: mMn 😀
  16. Ja, aber auch das dürfte Ansichtssache sein.
  17. Ich denke, dass er sich zum einen als Filmemacher auch erstmal finden und weiterentwickeln musste, bevor er den Stil gefunden hat, den er nun immer möchte. Betreffend eben auch auf den Sound und Score. Zum Anderen könnte er aber vielleicht in seiner Anfangsphase auch noch nicht gegenüber den Studios oder Produzent*innen alles durchsetzen was er wollte. Auch wenn das nun nicht die riesengroßen Blockbuster waren. Und man kann sagen ab spätestens Dunkirk, hat er sich ja auch für eine Art dringliche Montage entschieden, die eben auch durch eine durchgehende Scoreuntermalung unterstützt werden sollte oder müsste laut ihm. Alles aber nur Vermutungen selbstverständlich.
  18. Kritik angekommen. Und angenommen. hast recht - ich werde darauf künftig mehr achten
  19. Die Frage ist ja: Funktioniert der Score im Film? Wenn ja, dann wurde alles richtig gemacht.
  20. Trotzdem verwendest auch du Sprache als Kommunikationsmittel und da spielt es faktisch eine Rolle ob man "Es ist Müll" oder "Ich persönlich finde es ist Müll" schreibt / sagt. Und ich finde schon, dass man einer Kritik anmerken kann ob diese objektiv oder rein subjektiv formuliert bzw intendiert ist. In Bezug auf Forumsposst kann man durchaus darüber streiten ob diese tatsächlich immer subjektiv sind aber ich persönlich finde, zu einem Miteinander auf Augenhöhe gehört auch, dass man auch sprachlich dazu beiträgt vermeidbare Missverständnisse so gut es geht garnicht erst entstehen zu lassen. Kannst es ja in deiner Signatur eintragen ☺️ Ich habe den Score jetzt Mal in Gänze gehört und es ist durchaus anstrengend und die Laufzeit ist, wie bei vielen anderen, digitalen Veröffentlichungen der letzten Zeit, dem Gesamteindruck nicht zuträglich. Ich schließe mich @ronin1975 Einschätzung an. Eine Kompilation von 20-30 Minuten der musikalischen Momente als "Höralbum" wäre aus meiner Sicht sinnvoller gewesen. Tatsächlich würde ich das meiste als Ambient / Dark Ambient einordnen. Und auch wenn ich beiden Genres durchaus etwas abgewinnen kann, spricht mich diese Musik in weiten Teilen nicht so richtig an. Wenn man aufgrund der Geschichte einen wuchtigen, vollorchestralen Score erhofft / erwartet hat - ist man zwangsläufig enttäuscht. Das Ganze allgemein als Müll zu bezeichnen halte ich für falsch und auch nicht gerechtfertigt. Als deine @Mistermaffay persönliche Einschätzung halte ich es für in Ordnung. Meine subjektive Bewertung findet sich hier: https://metalhead.club/@drmusic/116936532793265309
  21. Da sieht man mal wie weit die denken, wenn die sowas raushauen. Theoretisch hätte man Göransson mit dem Widerspruch gleich konfrontieren müssen.
  22. PR-Gelaber. Wenn die sagen sie waren alle wie eine Familie, erwarte ich da auch keine gemeinschaftlichen Einträgen bei allen in ihren Geburtsurkunden.
  23. Und by the way: „Wir nutzen kein Orchester, weil es das damals noch nicht gab“ ist ja auch der größte Schwachsinn, wenn man stattdessen Synths nutzt, die es damals erst recht noch nicht gab. Ich dachte ich höre nicht richtig 😂😂😂
  24. Es ist keine Anmaßung, sondern eine Diskussion, ein Schlagabtausch oder nenn es wie du willst. Ich bin einfach müde hinter/vor jeden meiner Sätze MEINER MEINUNG NACH zu setzen. Das ist doch lächerlich. Ein für alle mal: Es ist stets nur meine Meinung. Es gibt auch keine objektive Meinung oder Kritik. Sowas ist stets subjektiv. Ich stelle lediglich eine kritische Rückfrage zu Neo‘s musikalischem Geschmack 😅
  25. Das ist nun aber auch wieder eine Anmaßung die niemanden zusteht. Wer was gut findet und sich 2 h anhört entscheidet jeder selbst. Da gibt es keine objektive Instanz, die darüber urteilt. Ich bin bisher zum Stück Troy gekommen. Das für mich einfallsloseste Stück bis dahin. Davor gibt es für mich aber durchaus etliche Passagen, die ich ganz reizvoll finde, da sie atmosphärisch sind und mir das Zusammenspiel der Instrumente gefällt. Die Elektronik ist sehr gewöhnungsbedürftig, wobei ich mir das mit Nolans Bildern durchaus funktional vorstellen kann. Ob es tatsächlich passt, werde ich erst in einigen Monaten sehen. 2h Laufzeit halte ich in diesem Fall als Höralbum aber auch zu viel, wobei wie gesagt das jeder für sich entscheidet. Für mich ein Score, für den man in Stimmung sein muss. Es ist aber jetzt auch kein Score, der mich freudig auf den nächsten Göransson Score oder den nächsten Score für einen Nolan Film hoffen lässt. Als Höralbum finde ich ihn aber bisher zumindest reizvoller als Inception und erst recht als Interstellar.
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