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  1. Letzte Stunde
  2. Howard Shore hat doch beim Hobbit, so zumindest die Berichte/Vorwürfe, auch nicht mehr alles selbst gemacht. Auf zwei Seiten wird das Gegenteil berichtet, aber von "baden gehen" kann ja nicht die Rede sein, wenn er weltweit über den Erwartungen startet, aber nur in Deutschland SCARY MOVIE erfolgreicherläuft...aber gut mit Fakten und Quellen hat es nicht jeder so. Also eine Alientechnologie spielt doch sogar eine gewichtige Rolle Film. Leider etwas zu sehr, um den unausgegorenen Drehbuch etwas auszuhelfen...
  3. Klingt dann bisschen nach nem Logikproblem, wenn der Film in der jetzigen Zeit spielt. TV Movie Feeling klingt ernüchternd. Mir vergrault es schon etwas die Atmosphäre, wenn eine TV Serie heute immer noch nach 2000er TV Serie ausschaut. Bei einem Kinofilm ist das ja schon fast Genickbruch. Ich schaue den erst auf Blu-ray.
  4. Habe ja oben auch schon geschrieben, dass das total an Akte X erinnert. Vielleicht tue ich dem Film Unrecht, aber ich hatte im Kino die ganze Zeit das Gefühl, mir einen 70s TV Movie anzusehen. Der obendrein wie für die 70s typisch einen guten eher "low key" Score hat. Überhaupt haben mich die Auto-Verfolgungsjagden im Film sehr an entsprechende 70er/80er Produktionen erinnert. So richtig bedrohlich war die Geheimorganisation im Film auch nie. Keine Hubschrauber oder Drohnen, auch nicht irgendwelche Alientechnologie. Da wirkten die Verschwörer in Akte X bedrohlicher und auch geheimnisvoller. Dieses TV Movie Feeling wurde auch noch durch die CGI Tiere unterstützt, die eben auch nicht hochwertig wirkten. Ich habe mir nach den Trailern nicht viel versprochen, bin aber auch nicht positiv überrascht worden.
  5. Heute
  6. Allgemein finde ich es aber traurig, dass DISCLOSURE DAY baden geht an den Kinokassen. Ist bei einem langweiligen Akte X Abklatsch mit Überlänge zwar nicht verwunderlich, aber dennoch bezeichnend, wenn Scary Movie Teil 937482 wohl mehr Zuschauer anzieht… das gibt mal wieder Anlass zur Besorgnis bezüglich der Bevölkerung 😅
  7. Ich spekuliere - offiziell wissen kann ich es nicht. Aber ja, damit hast du recht - wir können nie zu 100% sicher sein, ob das fertige Produkt wirklich komplett aus der Hand von Komponist XY stammt. Nur bei Bernard Herrmann und Howard Shore bin ich mir da recht sicher, da diese Herren alles übernehmen (Orchestrieren, dirigieren, komponieren und [im Falle von Shore sogar noch] produzieren).
  8. Ist dem denn so? Kerber und Ross werden in ihren Funktionen offiziell ja genannt. Wer wie viel gemacht hat weiß man als Konsument in der Regel doch eh nie,
  9. Ich stimme dem voll und ganz zu. Williams wird diesen Score niemals allein geschrieben haben (was mit 94 Jahren aber auch keine Schande ist). Vermutlich hat er das melodiöse Grundgerüst noch zu Papier bringen können und den Rest haben seine Orchestratoren gemacht. Nur schade, dass man versucht diesen Umstand so zu vertuschen..
  10. Wobei in den anderen europäischen Ländern die WM wohl weniger Einfluss hat? Zumindest ist festzuhalten, dass der in den USA und international über den Erwartungen gestartet ist und trotz des durch Marketings hohen Budgets, konnte man da heutzutage bei so einer Art Film kaum mehr erwarten, dass der definitiv über die 400 Mill. kommt.
  11. Gestern
  12. Offenbar schon https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/106813/die_fussballwm_knackt_im_zdf_direkt_die_10millionenmarke/
  13. Gerade eben erst gemerkt: Sorry, ich meinte oben natürlich den Track 3 "Dive" und nicht Track 12 "Signs".
  14. Man darf natürlich auch nicht vergessen, daß hier in Deutschland dieses Wochenende aufgrund der WM so gut wie alle Filme von den Zuschauerzahlen her um mindestens 50% gegenüber der Vorwoche abstürzen. Das ist wie üblich zu der Zeit unaufhaltsam. Insofern ist der Starttermin für DISCLOSURE DAY ohnehin nicht gerade gut gewählt worden - aber der Kinostart muß bei so was heutzutage eben fast immer zeitgleich mit den USA sein, anders geht es kaum noch. Nichtsdestotrotz glaube ich schon, daß gerade beim jüngeren Blockbuster-Publikum heutzutage der Name Spielberg allein nicht mehr eine derartige Zugkraft besitzt wie früher mal - das hat man ja auch schon bei seinen letzten Filmen zumindest hier in Deutschland gesehen. Die Zeiten der 70er, 80er und auch 90er, als Spielberg-Filme oft Kassenknüller waren und der Name allein schon so einige Besucher anlockte, sind längst vorbei. Und dieses Publikum von damals ist natürlich auch älter geworden und in vielen Fällen fürs Kino heute gar nicht mehr vorhanden. In der Großstadt vermutlich noch etwas mehr als in Mittel- und Kleinstädten. Sieht man jetzt auch beim wieder mal gewaltigen Stadt-Land-Gefälle von DISCLOSURE DAY, was die Zahlen betrifft. Die jüngeren Kinogänger hingegen sind sowieso anders gepolt. Sieht man ja daran, wie der x-te Aufguß einer Horrorkomödie in den Multiplexen hierzulande so ganz easy schon wieder funktioniert hat. Manchmal ist es halt wirklich auch ganz einfach, das dementsprechende Publikum abzuholen.
  15. Es ist für mich ein (ohne eine Gewichtung in eine spezielle Richtung) sehr außergewöhnlicher Score. Man erwartet für so einen Film etwas wie Jablonskys Transformers (sprich, dann doch wieder diesen etwas austauschbaren Bombastsound). Daher ist der Score schon sehr speziell. Für mich natürlich gelungen, da ich das Spiel von Brian May als alter Queen-Fan natürlich sofort heraus höre.
  16. Thema Kassenerfolg: Ich empfinde, dass die Werbetrommel für den Film zu früh getrommelt wurde. Gefühlt gab es den ersten Trailer vor einem halben Jahr. Kann sein, dass viele den Film gar nicht mehr so auf dem Radar haben. Oder anhand der Trailerszenen erkennen: „Hmmm, irgendwie habe ich solche Filme schon mal gesehen. Nichts Neues“. Man mag dann falsch liegen, aber ich denke, das wird mit ein Grund sein.
  17. Ich steh' eigentlich nicht so auf Rock-Scores - aber das Album macht stellenweise echt Spaß
  18. Mir gefällt tatsächlich der Teil des Albums ab celestial... ingesamt besser als der Teil davor. Was Spielberg angeht war der Mann für mich noch nie ein Garant für unterhaltsames Filmerlebnis. Habe noch nie einen Film geschaut, nur weil er von Spielberg ist. Hab zwar nicht alle seine Filme aus den letzten 20 Jahren gesehen, aber von denen die ich gesehen hab, gefiel mir nur Bridge of Spies wirklich gut. Ich hab tatsächlich auch nur 2 Spielberg Filme im Kino gesehen. Jurassic Park 2 war nicht so mein Ding und Der Soldat James Ryan schrie aus jedem Bild gebt mir den Oscar. Als Produzent hat er für mich ein glücklicheres Händchen bewiesen.
  19. Die Besucherzahlen hier in Deutschland sind im Vergleich zu den USA absolut enttäuschend. Man merkt: Spielberg hat hierzulande einfach keine allzugroße Lobby mehr, ein Massenpublikum ist dafür gar nicht mehr vorhanden. Bei annähernd 600 Kopien kommt im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag gerade mal ein Besucherschnitt von 200 pro Kino raus. Das ist natürlich weit unter den Erwartungen der hiesigen Kinobranche und der Film muß sich deshalb auch mit Platz 2 - deutlich hinter SCARY MOVIE 6 - begnügen. Ist daher wohl laut Deadline so ziemlich das einzige europäische Land, wo DISCLOSURE DAY nicht auf der 1 landet. Ich war am Donnerstag auch drin in Tübingen - außer mir noch ca. 12 Besucher. Der große 400 Plätze-Saal fast leer! Auffallend: Überhaupt keine jüngeren Zuschauer dabei, die sonst in US-Blockbuster rennen, dagegen nur städtisches Publikum vom Alter her so etwa zwischen 40 und 60. Ich fand den Film selbst ganz ok. Klar, ein bißchen zu lang, teilweise auch etwas zu übertrieben. Aber immerhin ganz spannend und mit einigen netten Kameratricks versehen. Die Musik kommt auf dem Album insgesamt gesehen schon etwas besser rüber, während vieles im Film vor allem in der ersten Hälfte nur rein atmosphärisches Underscoring darstellt - und vor allem viele sehr kurze Stücke. Musikalisches Highlight dürfte wohl "Celestial" im Film sein und dann natürlich die End Credits, wo sich "Listen" und "Reprise" paaren. Erstaunlich ist es auf alle Fälle, daß jemand in diesem hohen Alter überhaupt noch so eine insgesamt gesehen wirklich hörenswerte Filmmusik zustande bringt, die quer steht zu dem, was sonst so derzeit in Mode ist. Hut ab! Ich denke aber schon, daß etwa Leute wie William Ross und Randy Kerber (die als zusätzliche Orchestrierer und Dirigenten im Abspann genannt werden) bei ein paar Tracks noch ein wenig mitgeholfen haben, um das Ganze - offensichtlcih 84 Minuten im Film selbst drin! - in der nötigen Zeit über die Bühne zu bringen Die Übernahme eines Gutteils von Desplats ZERO DARK THIRTY-Track ist in der Tat schon deftig und für Williams-Verhältnisse auch ungewöhnlich - da Kerber anscheinend auch bei Desplat mit "Synth Programming" am Werke war, kann man sich vorstellen, daß er für das, was in "Signs" von DISCLOSURE DAY so erklingt, wohl einigermaßen mitverantwortlich ist. Gerade ein paar der letzten Tracks auf dem Album klingen für mich doch recht wenig nach Williams und ziehen sich zu sehr dahin, während mir vieles aus der ersten Hälfte des Albums deutlich besser gedällt und auch viel typischer für seinen Stil ist. "Reprise" holt es am Ende des Albums natürlich nochmals richtig raus, aber so ca. 20 Minuten fallen auch auf dem Album gegenüber dem Rest etwas ab.
  20. Produktion und Marketing sollen ca. 200 Millionen Dollar gekostet haben. Wenn ich das bisher immer richtig verstanden haben, muss dann das Doppelte eingespielt werden, damit es als Erfolg gewertet werden kann. Da würde dann noch einiges fehlen.
  21. Gut, Indiana Jones 4 ist ja eher ein Franchise Film und basiert Krieg der Welten nicht auf einer Vorlage? Disclosure Day ist dahingehend ja ein "Originalfilm".
  22. Deswegen schrieb ich ja Originalfilm. Also nichts, was Teil eines Franchises war oder einer Vorlage basierte.
  23. Was? Das stimmt so doch gar nicht. Er läuft zwar gut in den USA mit wohl 44 Mio. Dollar am ersten Wochenende, das ist aber dennoch unter KRIEG DER WELTEN an 2005 mit 64 Mio. Dollar und noch viel weiter unter INDIANA JONES 4, der an 2008 im selben Vergleichszeitraum sogar 126 Mio. Dollar dort schaffte: https://deadline.com/2026/06/box-office-disclosure-day-1236954426/ https://www.filmstarts.de/kritiken/56393/charts/ https://www.filmstarts.de/kritiken/45890/charts/
  24. In den USA gerade auf dem Weg das beste Startwochende eines Originalfilms von Steven Spielberg einzufahren.
  25. Nachdem ich jetzt den Film auch gesehen habe, könnte ich Disclosure Day auch mit Sedierungstag übersetzen. Wie ein größerer "Akte X" TV Movie. Man könnte problemlos 70 Minuten rauskürzen oder den langen Film in eine Miniserie mit drei Teilen fürs Streaming auseinanderschneiden. Williams' Score fand ich abseits des Albums im Film recht unauffällig mit mäandernder Underscore. Der riesige Kinosaal hier in Köln war menschenleer, nur eine Handvoll Leute da. Aber keine Ahnung, wie die Besucherzahlen in Deutschland sind. Bin jedenfalls schon ein wenig enttäuscht, habe mir mehr von dem Film versprochen. Auf der Habenseite ist aber definitiv ein schönes neues Album von John Williams.
  26. Doch klar, hat Spielberg ja sogar selbst schon gesagt 😂
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