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Mike Rumpf

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Alle Inhalte von Mike Rumpf

  1. Aber es besitzt nichts Heroisches, keinen Pathos, es ist nicht bombastisch genug. Das ist glaube ich der Punkt.
  2. Wobei ich diesen 10-Minuten-Loop auch etwas enervierend fand (nicht das Stück an sich). Es liegt, glaube ich, auch an der grundsätzlichen Musikkonzeption. Wenn nicht das große Orchester spielt und sich nicht sofort ein Hauptthema einprägt, sind viele Hörer/Kritiker raus.
  3. Naja, bei den IFMCA-Nominierungen sieht es ja auch nicht groß anders aus. Bei "Beste Musik" des Jahres findet man da eben auch nur die beliebtesten Mainstream-Scores des Jahres. Die Nominierungen sind deshalb nicht per se falsch oder schlecht, aber es ist eben ein Problem der Mehrheitsfähigkeit und auch davon, was die Abstimmenden wirklich gehört haben. Bei Frankenstein hat jeder mal zumindest reingehört, bei Bugonia wäre ich da nicht so sicher.
  4. Wenn es um die beste audiovisuelle Wirkung und ein einzelnes Stück geht, würde ich immer "The Ecstasy of Gold" aus The Good, the Bad and The Ugly oder "Adventure on Earth" aus E.T. nennen. Aber das lenkt vom Thema ab.
  5. Man müsste auch unterscheiden, zwischen „bester Musik im Filmkontext“ und „bester Musik, die für einen Film komponiert wurde“. Ben Hur ist schon eine gute Wahl, verknüpft herausragende Qualität mit einer gewissen Breitenwirkung. Ich würde aber, um eine andere Musik zu nennen, Korngolds The Sea Hawk nennen.
  6. Last Minute entry: WASHINGTON BLACK, Cameron Moody
  7. Leider bislang nicht offiziell. Es gibt aber eine Promo vom Komponisten.
  8. Das kriegen wir erhöht: JAY KELLY, Nicholas Britell BALLAD OF A SMALL PLAYER, Volker Bertelmann DEN SIDSTE VIKING, Jeppe Kaas SIRAT, Kangding Ray
  9. Danke für den Tipp. Es ist schon wirklich ein Jammer, dass von Enzo Rossellini so wenig verfügbar ist. Das ist ja auch filmhistorisch einfach ’ne große Lücke.
  10. Schöne Musik, hatte sie ja vor gar nicht langer Zeit vorgestellt. Aber 2 CDs braucht man davon sicher nicht, ein paar Bonusstücke gab es ja auch schon bei der erweiterten Quartet-Fassung. Und klanglich war das auch okay.
  11. Ich muss den Film unbedingt mal wieder sehen. Generell stört mich da die CD-Fassung, die man umständlich programmieren muss, um den reinen Score zu bekommen. Wenn dann noch etwas Musik hinzukommt, wäre ich schon zufrieden.
  12. Es gibt schon noch einige Sachen, die ich mir wünschen würde, aber sicher keine "holy grails": JFK - John Williams (die bisherige CD ist ziemlich unausgegoren) Una Storia Italiana - John Williams (ob der noch erhalten ist?) Joan of Arc - Hugo Friedhofer (unsäglicher Film, aber großartige Musik) Sphere Complete - Elliot Goldenthal (toller Score, leider nur bislang 30 Minuten bei Varèse) I Confess - Dimitri Tiomkin Mulan Complete - Jerry Goldsmith The Postman - James Newton Howard (die bisherige CD ist viel zu kurz) The Prince of Egypt - Hans Zimmer (den hätte ich schon gerne erweitert, ist aber eher aus nostalgischen Gründen) die Fernsehmusiken von John Williams für Robert Altman Mal irgendetwas von Renzo Rossellini zu den Filmen von Roberto Rossellini (das kommt dem Holy Grail vielleicht am nächsten, weil völlig unwahrscheinlich)
  13. Jupp, der Scorpion King ist wirklich produktionstechnisch schlimm, siehe auch meine Kritik unter: https://www.filmmusik2000.de/the-scorpion-king-john-debney-heavy-metal-in-der-kalifornischen-wueste
  14. Only Murders in the Building - Season 2 & 3 (Hulu) Die Krimikomödien-Serie mit Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez macht auch in der zweiten und der etwas abfallenden dritten Staffel einigen Spaß. Essenziell sind beide Staffeln aber dennoch nicht. Stark in der dritten Staffel: die Nebenrolle von Meryl Streep. Leider ist der Whodunnit da allerdings nicht so überzeugend, wie in den ersten beiden Seasons und Short & Martins Eitelkeiten fangen mitunter auch an, an den Nerven zu zerren. Aber als leichte Unterhaltung kann man sich das schon ansehen.
  15. The Diplomat - Season 1 (Netflix) Die Diplomatin Kate Wyler wird zur neuen US-Botschafterin in London ernannt. Doch ihre Ernennung wird von einem Terroranschlag auf einen britischen Flugzeugträger überschattet. Gleichzeitig liegt ihre Ehe mit dem Ex-Botschafter Hal mehr oder weniger in Trümmern, doch beide halten den Schein aufrecht. Hal hat aber damit zu tun, im Schatten seiner Frau zu stehen. Gleichzeitig knüpft Kate einen engen Kontakt zum britischen Außenminister.... Ich habe lange keine Serie mehr gesehen, die so stark beginnt in den ersten 2-3 Folgen, die aber danach qualitativ ebenso stark einbricht. Am Anfang macht es Spaß, den präzisen Dialogen zuzuhören und Kate (gespielt von der großartigen Keri Russell) bei ihren Gehversuchen als Botschafterin zu begleiten. Der Serie gelingt es, auch kleinen Nebenfiguren viel Profil zu geben. Doch mit jeder vergehenden Folge kommt die Serie immer mehr zum Stillstand. Es wird viel geredet, aber wenig gesagt. Wie hier Diplomatie betrieben wird, wirkt schon ziemlich banal. Völlig absurd, dass Kate ständig auf Außenminister und Prime Minister trifft, als hätten die und sie selbst keine anderen Termine. Das Hin und Her zwischen Kate und Hal geht schnell auf die Nerven und das ganze Liebesgeplänkel zwischen den Figuren erscheint für die Geschichte schlichtweg unnötig. Und weil das alles so fürchterlich zerdehnt erzählt ist, kaum einmal auf den Punkt kommt, schafft es die erste Staffel auch nicht, den Anschlags-Plot in acht Folgen auszuerzählen. Hochgelobte Serie mit vielen Preisen, die sich letzendlich als ziemlich durchschnittlich entpuppt. Auch wenn der Cliffhanger am Ende im Prinzip funktioniert: Ich habe da keine Lust mehr, weiterzuschauen. (Fußnote: Auch filmmusikalisch ist die Serie ein kompletter Totalausfall.)
  16. Der Pass - Staffel 3 Es ist vielleicht der Grabgesang auf den Nordic-Noir-Krimi, der in der dritten Staffel von Der Pass gesungen wird. Hier ist alles düster, traumatisiert und ausweglos. Die Ermittler kämpfen mehr mit sich selbst, als dass sie den neuerlichen Serienmörder suchen, und dann wird noch einmal alles hineingeworfen: Kindesmissbrauch, Reichsbürger, religiöse Fanatiker und eine Sage aus dem Salzburger Land. Das ist alles ambitioniert bis experimentell inszeniert und weiterhin gut gespielt, bricht aber unter der eigenen Last komplett zusammen, weil die 6 Stunden Schwermut nicht substanziell mit Inhalt gefüllt werden und der eigentliche Krimiplot sehr banal ist. Die statische, eher enervierende Sound-Design-Filmmusik bremst das Ganze zudem völlig aus. Leider eine ziemliche Enttäuschung nach den überwiegend gelungenen ersten beiden Staffeln.
  17. Für mich ein ziemlich schwacher Film mit einer soliden, aber völlig generischen Thomas-Newman-Musik. Hier meine Kritik: https://www.filmmusik2000.de/the-thursday-murder-club-thomas-newman-ein-alterswerk
  18. Hab mal durchhören können. Gibt tatsächlich einige nette Stücke, die nicht auf dem OST waren. Das Hauptthema ist eingängig. In Teilen durchaus eine schöne Musik, aber insgesamt auch eher Debney-typische Stangenware ohne echte Inspiration und Leidenschaft am Sujet. Irgendwie klingt der Mix auch immer noch breiig, wenig transparent, sodass die orientalischen Klangfarben kaum zur Geltung kommen. Und Varèse hat natürlich auch wieder geschlampt: https://www.jwfan.com/forums/index.php?/topic/37592-john-debneys-the-scorpion-king-2002-new-2025-varese-sarabande-2-cd-deluxe-edition/&do=findComment&comment=2105283 Das Stück in Mono ist echt ne Frechheit.
  19. Vielleicht zur Diskussion noch meine Kritik zu Film und Musik: https://www.filmmusik2000.de/nosferatu-robin-carolan-mehr-schatten-als-licht
  20. NOSFERATU, Robin Carolan
  21. THAT CHRISTMAS, John Powell THE RINGS OF POWER - SEASON 2, Bear McCreary
  22. Der Pass (D 2019) Die deutsche Version von "Die Brücke", die den Vergleich eigentlich nicht nötig hat, weil er eigentlich bei der Grundidee, dass zwei Ermittler aus Nachbarländern zusammenarbeiten, um einen Serienmörder zu finden, eigentlich schon endet. Der Pass macht eh einiges anders: So wird der Täter in den ersten beiden Staffeln, die ich gesehen habe, sehr früh verraten. Entsprechend geht es in der Serie mehr um Polizeiarbeit, als auch darum, was die Aufklärung der Fälle mit den Ermittlern macht, welche seelischen Narben diese hinterlässt. Nicholas Ofczarek und Julia Jentsch spielen die Hauptfiguren hervorragend. Ofczarek als Gedeon ist mit seinem Österreicher Dialekt und einer Schnoddrigkeit großartig, ein korrupter Polizist, der aber wieder in die Spur findet. Sein Gegenpart, die Ermittlerin Ellie Stocker erlebt eine andere Wandlung. Sie ist zu Beginn voller Energie und Tatendrang. Die Begegnung mit den Psychopathen wird sie komplett aus der Bahn werfen. Der Pass überzeugt dazu mit einem effektvollen Zusammenspiel aus Kamera + Musik und vielen Ecken & Kanten im Drehbuch, sodass immer wieder Hochspannung entsteht. Allein der Psychopath der ersten Staffel war mir zu sehr ein Klischee. In der zweiten Staffel wird das dann deutlich besser. Starke Krimiserie. Deutlich besser auch als The Fall.
  23. Ich finde die McNeely-Einspielung etwas zu süßlich gegenüber dem Original. Letzteres würde ich immer vorziehen.
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