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theiss1979

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Über theiss1979

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  • Lieblingskomponist
    John Williams, Ennio Morricone, Hans Zimmer
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    650+
  • Richtiger Name
    Sebastian

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3491 Profilaufrufe
  1. Ich bin nun wieder zuhause angekommen und hatte einige Stunden Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Aufgrund der jahreszeitlich zu erwartenden Wetterlage (regnerisch/kalt mit etwas Schnee am Samstag) fiel das Sightseeing Programm eher dürftig aus, sodass wir uns mehrheitlich mit Indoor-Aktivitäten (Museen) die Zeit bis Sonntag vertreiben mussten, die äußeren Schönheiten Wiens versanken leider im Nebel. Dann allerdings (am Sonntag), durfte ich ein ganz besonderes Erlebnis machen, von dem ich zwar schon lange geträumt, aber niemals gedacht hätte, dass es sich je erfüllen würde. Bereits vor Konzertbeginn merkte man förmlich, wie die Luft im Saal vor Spannung knisterte. Als John Williams dann erschien, dauerte es keine Sekunde und nichts hielt das Publikum mehr auf den Sitzen - Einmarsch mit stehenden Ovationen - solche überschwänglichen Publikumsreaktion sind im Musikverein (selbst beim Neujahrskonzert) nicht alltäglich. Ich musste förmlich an mich halten, so ergriffen war ich in diesem Moment. Mit "Flight to Neverland" dann der, wie ich fand, perfekte Opener - dass man die "Olympic Fanfare" rausgeschmissen hatte - richtige Entscheidung! Ab da an ließ ich meine Augen praktisch keine Sekunde mehr vom Meister - alles um mich herum blendete sich förmlich aus und ich sog jeden Moment in mich auf. Man merkte, dass die Philharmoniker nicht nur business as usual spielten, sondern wirklich mit Spaß an der Sache waren und die Chemie zwischen Orchester und Dirigent stimmte - und das übertrug sich wahnsinnig toll aufs Publikum. Klar war nicht alles 100%ig perfekt, aber in Anbetracht der Zeit, die dem Orchester zur Verfügung stand, zusammen mit John und dem Material zu arbeiten, war die Leistung - wie nicht anders zu erwarten - weltklasse. Der Maestro selbst wie immer bescheiden und gänzlich ohne Allüren. Anne-Sophie Mutter spielte selbstverständlich hervorragend, hielt sich mit ihrer Person aber erstaunlicherweise eher zurück und kam weniger zum Einsatz als ich erwartet hatte - die Stars des Abends waren definitiv das Orchester und John Williams. Bis zum letzten Takt der mehr als üppigen Zugabe konnte ich einfach kaum begreifen, was da vor meinen Augen stattfand. Ich habe bereits einige Filmmusik-Konzerte besucht, war auch bei Zimmer und Morricone - aber das gestrige Konzert war unvergleichlich und wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.
  2. Wow! Ich bin immer noch sprachlos! Was für ein unvergessliches Erlebnis!
  3. "Rey's Thema" wurde zwischenzeitlich noch gegen "Donnybrook Fair" ausgetauscht. Star Wars war eh etwas überrepräsentiert.. Man merkt, dass man das Programm letztlich mehr auf Anne-Sophie Mutter zugeschnitten hat.
  4. Danke für das Angebot und die Einladung. Ich bin am Sonntag im Konzert, den Samstag haben wir bereits anderweitig verplant. Wünsche euch viel Spaß und eine gute Zeit!
  5. Hi, Auf Amazon.de: https://www.amazon.de/Grudge-Original-Picture-Soundtrack-Explicit/dp/B083H2M6M1/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=the+grudge+soundtrack&qid=1578284909&sr=8-3
  6. Halte das ähnlich wie Martin. Spotify ist sehr gut, um Sachen zu entdecken - im Bereich klassischer Musik auch besonders, um verschiedene Einspielungen miteinander zu vergleichen. Was mit letztlich gefällt, wird dann gekauft (mittlerweile aber praktisch nur noch digital).
  7. Ja, sehr schöne Erinnerungen. Ich finde persönlich die Auswahl recht seltsam. Wo sind "Die Schwarzwaldklinik", "Ich heirate eine Familie", "Ein Heim für Tiere"?
  8. Das klingt ja alles ganz nett, aber hier lag seitens Disney nun einmal von vornherein die Prämisse auf einer Trilogie, in der Art wie sie Lucas zuvor gemacht hat - und dann muss sich das Konstrukt auch im Nachhinein gefallen lassen, dafür kritisiert zu werden, dass es eben KEINE in sich stringente, einen über alle drei Filme hinweg in sich geschlossenen und dramaturgisch durchdachten Handlungsaufbau bietende Geschichte ist, die eben diese selbst gesteckte Prämisse erfüllt. Für Einzelfilme boten sich die Storys an - dass sowas mal gut gehen kann zeigt Roque One, dass es kein Garant ist, zeigt SOLO.
  9. Das Problem liegt letztlich darin, dass den drei Filmen einfach kein dramaturgisches Konzept zugrunde liegt. Selbst wenn man die Einzelfilme von verschiedenen Regisseuren machen lässt, die in jedem Falle ihre eigenen Ideen einbringen, hätte das Grundkonzept von vornherein grob feststehen müssen, einfach ein roter Faden, an dem man sich entlang arbeitet. Zum Vergleich: Auch im MCU durften sich verschiedene Regisseure mit teilweise sehr unterschiedlicher Handschrift austoben, aber die allgemeine Richtung war immer vorgegeben. Es ist schon erstaunlich, wie es das Maushaus fertig gebracht hat, ein Massenphänomen wie Star Wars aufgrund von internen Querelen und fragwürdiger Entscheidungen (Kastrierung des EU) so derart in den Sand zu setzen, aber es gleichzeitig fertig bringt, ein nerdiges Nischen-Ding wie Marvel zu einem Massenphänomen werden zu lassen. Lasst uns froh sein, dass uns Williams bis zum Ende als einzige qualitative Konstante erhalten geblieben ist.
  10. Ich hatte wirklich gehofft, dass lediglich TFA als Last-Hope Nachbau dazu dient, die Prequel-Hasser zurück in die Comfort-Zone zu holen, danach aber neue Wege beschritten werden würden. Das gelang mit TLJ teilweise, nun aber ist alles zunichte gemacht und alles beim Alten ...
  11. Sehe das ähnlich. TLJ hatte wenigstens den Mut, neue Wege zu betreten, statt auf ausgetretenen zu wandeln. Das schienen die "Fans" aber leider zu hassen. Nun gab es seitens Disney also die Kurskorrektur - und letztlich ist TROS nichts anderes als der kleinste gemeinsame Nenner gworden - man versucht verzweifelt, die vergraulten Fans zurückzugewinnen, aber anstatt sinnvoll auf TLJ aufzubauen, scheinen dessen Handlung und die Geschehnisse kaum mehr relevant zu sein. Also baut man in diesen Film praktisch die Handlung von zwei Filmen ein. Man wird in eine chaotische Handlung hineingeworfen, die erste Hälfte ist eine gehetzte, dabei völlig sinnlose McGuffin-Jagd. Statt den bisherigen Charakteren mal Raum zu geben werden immer noch mehr neue eingeführt, die dann nur wenige Minuten Screentime haben und danach nie wieder zu sehen sind. Einzig die Machtkommunikationen zwischen Rey und Kylo bauen inmitten des ganzen Durcheinanders so etwas wie Spannung auf. Das Ende ist natürlich eine exaltierte Version des Finales von VI, die ganzen Logiklöcher bis dahin sollen einfach im Getöse untergehen. Nur ein Beispiel: Woher kommen die Besatzungen für die Tausend Sternzerstörer? Haben die auch all die Jahrzehnte Untertage ausgeharrt?
  12. Was ich etwas verwunderlich finde ist, dass der Beitragszähler von lotus noch immer auf 0 steht. Ist das ein Bug des Forums?
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