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Alexander Grodzinski

Eure Errungenschaften (Der musikalische Rest)

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Gast

Ja, er wird immer gerne in eine Schublade mit Phil Collins beispielsweise gesteckt, der in den 80ern ja ebenfalls großen Erfolg mit Pop-Schnulzen hatte. Aber auch, wenn ich Phil sehr mag, kommen seine Sachen dann doch nicht an die Schreibkunst eines Chris de Burgh heran. Der Mann hat tatsächlich ein großes Talent zum Geschichtenerzählen, einige seiner letzten Alben waren auch Konzept-Alben. "The Hands of Man" fällt auch in die Kategorie, die Songs sind in zwei Kapitel aufgeteilt, "Sunrise" und "Sunset".

 

Das Titelstück von "Crusader" finde ich auch großartig, das ist ein komplett anderer Chris de Burgh als bei "Lady in Red" oder auch "Tender Hands" oder "Missing You". "A Spaceman came travelling" ist ebenfalls ein toller Song aus seiner Folk-Progressive-Rock-Phase und eine tolle Idee, die Weihnachtsgeschichte quasi als Besuch eines Ausserirdischen zu erzählen.

 

Auf seinem 1984er Album "Man on the Line" befindet sich unter anderem sein Mega-Hit "High on Emotion", aber auch andere tolle, jedoch weniger bekannte Stücke sind darauf. Beispielsweise die tolle Ballade "The Head and the Heart" und der apokalyptische Schlusstrack "Transmission ends".

 

Stimmt. Spontan würde ich Phil auch in Sachen Songwriting eher ein Stück zurückstellen (obschon er ein begnadeter Musiker ist und ja auch schon mit zahlreichen anderen Künstlern zusammengearbeitet hat). Ich habe Chris De Burgh mal 2006 live gesehen und fand es beeindruckend, dass er die Kraft seiner Lieder eben tatsächlich nur mit einer Gitarre bewaffnet rüberbringen kann. Er hat auch nur ein paar Stück rein akustisch gespielt, aber das war schon sehr fein.  :)

Ich mag auch seine Live-Aufnahmen, bei denen gerade auch ein Song wie "High on Emotion" großartige Wirkung erzielt.

 

"Letting Go" ist so ein Song von seinem neuen Werk, der perfekt meinem Gusto zugeschnitten ist. Kann mich daran kaum satt hören.  :)

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Stimmt. Spontan würde ich Phil auch in Sachen Songwriting eher ein Stück zurückstellen (obschon er ein begnadeter Musiker ist und ja auch schon mit zahlreichen anderen Künstlern zusammengearbeitet hat). Ich habe Chris De Burgh mal 2006 live gesehen und fand es beeindruckend, dass er die Kraft seiner Lieder eben tatsächlich nur mit einer Gitarre bewaffnet rüberbringen kann. Er hat auch nur ein paar Stück rein akustisch gespielt, aber das war schon sehr fein.  :)

Ich mag auch seine Live-Aufnahmen, bei denen gerade auch ein Song wie "High on Emotion" großartige Wirkung erzielt.

 

"Letting Go" ist so ein Song von seinem neuen Werk, der perfekt meinem Gusto zugeschnitten ist. Kann mich daran kaum satt hören.  :)

Dann sind wir einfach froh, dass es ihn noch gibt. ;)

 

Apropos noch gibt:

 

 

Anthony Phillips war Gründungsmitglied von "Genesis", verliess die Band aber bereits 1970, da es für ihn, aufgrund hohem Lampenfiebers, schwer war, live vor Publikum zu spielen. Für ihn kam dann Steve Hackett als neuer Gitarrist in die Band. Phillips studierte dann erst mal klassische Musik, bevor er 1977 sein erstes Solo-Album "The Geese and the Ghost" veröffentlichte. Daran wirkten auch Phil Collins und Mike Rutherford mit.

 

Seitdem war Phillips sehr fleissig und veröffentlichte eine ganze Reihe unterschiedlicher Alben, ebenso wie sein Nachfolger Steve Hackett, nachdem dieser 1977 "Genesis" ebenfalls verliess. Die "Private Parts and Pieces"-Reihe von Phillips zeigt ihn als vielseitigen Künstler, der sich nicht nur einem Genre widmet.

 

Das vorliegende Album ist ein instrumentales Synthie-Album, bei dem Phillips nur einmal kurz seine E-Gitarre spielt. Ansonsten pendelt die Musik zwischen sphärisch-geheimnisvoller Weltraum-Musik und melancholischen Stücken. Wer die Musik von Michael Lang zum LucasArts-Weltraum-Adventure "The Dig" aus den 90ern kennt, kann sich ungefähr ein Bild machen, wie die Musik hier klingt.

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Pressfrische LP, 180 Gramm, Original-Cover und Label-Aufdruck (!).

Hauptgrund für den Kauf war aber die Info, dass es hier zum ersten mal seit Jahrzehnten die Mono-Variante veröffentlicht wurde!

 

Das Album klang nie besser.

 

:applaus:

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Das war Mitte der 90er meine erste Kassette vom legendären Frühstyxradio und gleichzeitig mein erstes Kalkofe-Album. Wurde dann doch langsam mal Zeit für das CD-Update. ;) Mit Dietmar Wischmeyer als Literaturkritiker Kassowarth von Sondermühlen, der die obskuren Erzählungen, wie "Das Märchen vom kleinen Sackgesicht", in einen pseudo-literarischen Rahmen verpackt. Das beste Onkel-Hotte-Album. :)

 

 

Und endlich Neues von Gabriel Burns:

 

 

Die Schattenrisse formten sich zu zerklüfteten Gebirgshängen des Unterwasserplateaus. Sie erkannten eine Bruchkante, deren Enden in der Finsternis verschwanden, als wäre vor Urzeiten ein Teil des Meeresbodens vom Herzen des Ozeans verschlungen worden.
Die sich öffnende Schlucht gähnte wie eine nie verheilende Narbe.

Rund um die Tauchkugel herum erstrahlte die Tiefe in gleißendem Weiß. Der Höhlenboden war ein Konglomerat fremdartiger Formationen. Ammoniten!

Jahrmillionen alte Zeugen einer längst vergangenen Welt.

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Rap-Musik in all ihren Auswüchsen ist eigentlich überhaupt nicht meins. Finde das Meiste davon eher nervig und prollig. Der ganze Gangsta-Rap-Mist a la Bushido und Fler und wie die alle heissen geht mir sogar noch mehr auf den Senkel. Was deutschen Rap betrifft, finde ich die Fanta 4 ganz ok, auch, weil mir die Jungs an sich sehr sympathisch sind. Aber ein Album habe ich mir bisher von denen noch nicht gekauft.

 

Den Song "Unterwasserliebe" von OK KID habe ich kürzlich gehört und fand ihn tatsächlich echt toll. Ich weiss nicht, ob es die sphärische Musik ist, in die sich dennoch der Sprechgesang harmonisch einfügt oder warum mir der Song so zusagt. Aber nachdem ich einige Hörproben gewälzt hatte, habe ich mich doch dazu entschieden, mir beide Alben von OK KID zuzulegen (das zweite ist auch nur eine EP). Der Bandname ist übrigens eine Kombination aus zwei Radiohead-Albentiteln, "Ok Computer" und "Kid A".

 

 

 

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Tja, was soll ich sagen? Geburtstag, Ostern und Weihnachten auf einmal. Dass ich das noch erleben darf und ein neues Pink-Floyd-Album in Händen halte...:D...und wie es sich gehört, habe ich mir das Ding auch gleich noch auf Doppel-LP gekauft. Jawoll!

 

 

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Queen-Resteverwertung die 112te. ;) Es gibt eigentlich nur einen bisher unveröffentlichten Song auf "Queen Forever" und das ist das Eröffnungsstück “Let Me In Your Heart Again” (und selbst den gibt es bereits in einer Version von Anita Dobson, für die Gitarrist Brian May den Song auch eigentlich schrieb). "Love Kills", die Zusammenarbeit von Freddie und Giorgio Moroder für dessen Soundtrack für die neue Fassung des Fritz-Lang-Klassikers "Metropolis" 1984, wurde nach dem Soundtrack-Album auch bereits auf mehreren Best-of-Alben untergebracht. Hier ist es einfach eine Balladen-Version des Songs. Und das groß angekündigte Duett von Freddie und Michael Jackson auf "There must be more to life than this" ist ebenfalls nicht sonderlich spannend ausgefallen. Der Song selbst erschien 1985 auf Freddies Solo-Album "Mr. Bad Guy", ohne Jacksons Gesang, der hier nun wieder eingebaut wurde. So klingt das Ganze zumindest, nicht wirklich homogen, sondern zusammengeschnitten aus verschiedenen Takes. Duett finde ich als Bezeichnung ebenfalls etwas übertrieben, da Freddie die meiste Zeit singt und Jackson nur einen Vers und Backing Vocals beim Refrain zum Besten gibt.

 

Die restlichen Songs sind teils übliche Verdächtige, die bereits zig Mal auf Greatest-Hits-Alben erschienen sind und teils eher unbekanntere Titel von den Queen-Alben. Aber alles nichts, was es nicht schon gab. Von daher ist "Queen Forever" eher ein weiteres "Eben noch mal Geld in die Kasse spülen vor Weihnachten", denn eine tatsächliche musikalische Offenbarung. Aber was macht man nicht alles mit als Fan... ;)

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Bereits 2007 erschien das Debüt-Album von "Emigrate", dem Solo-Projekt von Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe. Nun legt er sein zweites Album vor. Auf "Silent So Long" tummeln sich illustre Gäste wie Lemmy Kilmister, Marylin Manson, Peaches und Jonathan Davis (Korn). Insgesamt ist das Album abwechslungsreicher als der Erstling, der noch sehr stark vom Rammstein-Sound geprägt war. Den gibt es auf dem zweiten Album zwar auch, aber nur noch in Form der Gitarrenarbeit von Kruspe.

 

 

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Dritte und letzte Box der Hörspielreihe nach dem Büchern von Timothy Zahn. Natürlich wieder mit den originalen Sprechern, Geräuschen und der Musik aus den Filmen.

 

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Einen historischen Live-Mitschnitt, der schon vor jahren als CD veröffentlicht wurde, gibt es nun auch als schöne Doppel LP.

Konnte mich natürlich nicht zurückhalten. ;)

 

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Pünktlich zum heutigen 99. Geburtstag des Entertainers erschien eine umfangreiche Box mit gesammelten Werken, die er im laufe seiner langen Karriere in London aufnahm. Mit an Bord sind eine ganze Reihe bisher unveröffentlichter Live-Mitschnitte.

 

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Nachdem Heino im letzten Jahr mit seinem Album "Mit freundlichen Grüßen", auf dem er Songs von Die Ärzte, Peter Foxx, Nena, Rammstein und den Fanta 4 coverte, seinen größten kommerziellen Erfolg feiern durfte, legt er nun nach. Dieses Mal covert er sich selbst und nahm seine Gassenhauer im NDH-Rock-Gewand neu auf. Das klingt oft wie Rammstein und Heinos rollendes "R" verstärkt diesen Eindruck natürlich noch. Ein Album, das man als das sehen sollte, was es ist: Ein großer Spaß und kein ernsthafter Versuch, jetzt in das Rock-Genre einzutreten. Produziert wurde das Ganze aber schon sehr gut, die Gitarren krachen amtlich und auch sonst kann man der Produktion, ausser einer vielleicht zu sklavischen Treue zu den Vorbildern, nicht viel vorwerfen. Die Arrangements sind dieses Mal auch etwas abwechslungsreicher, sodass nicht alles nach Rammstein klingt.

 

Für das Video holte sich Heino seine Volksmusik-Kollegen Stefan Mross, Patrick Lindner, Judith & Mel, Gotthilf Fischer und die Wildecker Herzbuben. ;)

 

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Letzter Teil des Vierteilers, der mit Folge 42 "Träume Vom Schneiden" begann:

 

 

Einst wandelten sie als Götter zwischen den Sternen. In der ewigen Nacht. ... aber die Menschen hatten sie vergessen. Sie blickten in einen Mahlstrom.

 

Die unter ihnen liegende Vulkanlandschaft zerfiel in Milliarden schmelzender Scherben, als sich das gigantische Haupt durch den Meeresboden schob. Die winzigen Tauchkapseln verschwanden wie Plankton in der unermesslichen Leere zwischen den Kieferknochen.

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