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Soundtrack Board

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)


Marcus Stöhr
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So, und jetzt mache ich mir 'nen fetten Star Trek Score-Abend :music:

Zur Zeit spielt:

Kleine Anekdote am Rande - Als ich den Film das erste Mal im Kino sah, war ich ganz überrascht, als das Datum des "Ersten Kontakts" fiel.

Der 5. April, 2063. An dem Tag werde ich 91 Jahre alt. :eek:

Als Trekkie-Girl fühle ich mich da natürlich ausgesprochen geehrt, dass ein so relevantes Datum im Star Trek Universum an meinem Purtzelstag stattfinden wird/stattfand. :music:

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Soundtrack ist ja leider nicht so der Oberhammer. Da scheinen die Produzenten wohl wieder gesagt zu haben: du schreibst da wie in "Jennifer 8" und da recycelst du "The Glass House" usw. :music::mad::music:

Lasst die Komponisten doch einfach mal machen was sie denken :eek:, dann klappt es auch mit guten Soundtracks:).

Schlecht gemacht ist er natürlich nicht und immer noch mit eines der angenehmsten Vertonungen des Jahres bis jetzt vielleicht, aber man trifft viele alte Bekannte.

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DEEP BLUE - George Fenton

Wunderbares Werk dass so gar nicht nach Score klingt, sondern eher nach eigenständiger klassischer Musik. Mal majestästisch und pompös, mal ruhig und atmosphärisch. Ein tolles Hörerlebniss! :(

IVANHOE - Miklos Rozsa

Typischer Rozsa, elegant, pompös, melodisch. Kein Vergleich zu seinen späteren Werken wie "King of Kings" oder "Ben Hur", für liebhaber dieses Stils aber allemal zu empfehlen.

SAVING PRIVATE RYAN - John Williams

Ich muss ehrlich sein, ich mags pompös, laut, überschwänglich, melodiös, kurz, ich mag das was Williams für Star Wars und Konsorten geschrieben hat. Dieser eher stille (wenn auch grossorchestrale) Score mit seinen zurückhaltenden Themen ist zwar sehr schön, auf die Dauer aber etwas einschläfernd. Ich mag zwar ruhige Musik, aber nur wenn sie als Mix mit pompöser auftritt, bei einer ganzen CD solcher Musik penn' ich ein ;)

SEVEN YEARS IN TIBET - John Williams

Na ja, auch kein Highlight. Ein paar nette Einfälle, üblich solide Williams-Musik, ein paar interessante ethnische Einflüsse, aber wirklich nichts dass heraussticht. Für Komplettisten zu empfehlen, für Rosinenpicker wie mich hingegen eher überflüssig...

MUCH ADO ABOUT NOTHING - Patrick Doyle

Ein Score wie ein warmer Frühlingstag, einfach wunderbar! ;)

AS YOU LIKE IT - Patrick Doyle

Hier passiert mir einfach zu wenig. Die asiatischen Einflüsse sind zwar schön und auch sonst weiss die Musik zu gefallen, aber insgesamt bietet mir das Album zu wenig Abwechslung, sowohl musikalisch wie thematisch. Und halt auch hier wieder eine durchgängig ruhige und schöne Musik was mich mit der Zeit einschläfert obwohl's mir eigentlich gefällt ;)

OCTOPUSSY - John Barry

Das Octopussy-Thema ist etwas vom schönsten was ich je gehört habe, der Rest ist solide Bond-Musik. Den Titelsong finde ich klasse! ;)

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL - John Williams

Habe lange gezögert und nach dem Anhören festgestellt dass ich es lieber ganz gelassen hätte. Hauptsächlich Themen die man schon kennt, ein paar nette neue Einfälle und ein paar Elemente die gar nicht passen wollen. Insgesamt trägt der Score keine neuen Highlights zur Reihe bei. Somit hinterlässt er bei mir den selben Eindruck wie der Film, ein paar nette Einfälle und ein Haufen unpassender Müll bzw. inspirationslose Repetition. Williams wird alt...

THE GUNS OF NAVARONE - Dimitri Tiomkin (Tadlow Music Re-Recording)

Toller Tiomkin-Score. Schön laut und überschwänglich, so muss das sein :D

Schön wenn man Ferien hat... :D

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DEEP BLUE - George Fenton

Wunderbares Werk dass so gar nicht nach Score klingt, sondern eher nach eigenständiger klassischer Musik. Mal majestästisch und pompös, mal ruhig und atmosphärisch. Ein tolles Hörerlebniss! :(

IVANHOE - Miklos Rozsa

Typischer Rozsa, elegant, pompös, melodisch. Kein Vergleich zu seinen späteren Werken wie "King of Kings" oder "Ben Hur", für liebhaber dieses Stils aber allemal zu empfehlen.

SAVING PRIVATE RYAN - John Williams

Ich muss ehrlich sein, ich mags pompös, laut, überschwänglich, melodiös, kurz, ich mag das was Williams für Star Wars und Konsorten geschrieben hat. Dieser eher stille (wenn auch grossorchestrale) Score mit seinen zurückhaltenden Themen ist zwar sehr schön, auf die Dauer aber etwas einschläfernd. Ich mag zwar ruhige Musik, aber nur wenn sie als Mix mit pompöser auftritt, bei einer ganzen CD solcher Musik penn' ich ein ;)

SEVEN YEARS IN TIBET - John Williams

Na ja, auch kein Highlight. Ein paar nette Einfälle, üblich solide Williams-Musik, ein paar interessante ethnische Einflüsse, aber wirklich nichts dass heraussticht. Für Komplettisten zu empfehlen, für Rosinenpicker wie mich hingegen eher überflüssig...

MUCH ADO ABOUT NOTHING - Patrick Doyle

Ein Score wie ein warmer Frühlingstag, einfach wunderbar! ;)

AS YOU LIKE IT - Patrick Doyle

Hier passiert mir einfach zu wenig. Die asiatischen Einflüsse sind zwar schön und auch sonst weiss die Musik zu gefallen, aber insgesamt bietet mir das Album zu wenig Abwechslung, sowohl musikalisch wie thematisch. Und halt auch hier wieder eine durchgängig ruhige und schöne Musik was mich mit der Zeit einschläfert obwohl's mir eigentlich gefällt :D

OCTOPUSSY - John Barry

Das Octopussy-Thema ist etwas vom schönsten was ich je gehört habe, der Rest ist solide Bond-Musik. Den Titelsong finde ich klasse! ;)

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL - John Williams

Habe lange gezögert und nach dem Anhören festgestellt dass ich es lieber ganz gelassen hätte. Hauptsächlich Themen die man schon kennt, ein paar nette neue Einfälle und ein paar Elemente die gar nicht passen wollen. Insgesamt trägt der Score keine neuen Highlights zur Reihe bei. Somit hinterlässt er bei mir den selben Eindruck wie der Film, ein paar nette Einfälle und ein Haufen unpassender Müll bzw. inspirationslose Repetition. Williams wird alt...

THE GUNS OF NAVARONE - Dimitri Tiomkin (Tadlow Music Re-Recording)

Toller Tiomkin-Score. Schön laut und überschwänglich, so muss das sein :D

Schön wenn man Ferien hat... :D

Puh und gerade Williams "Seven years in Tibet" halte ich für einen seiner besten Scores.Aber ist wohl nicht jedermanns Sache.;)

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@ Captain Jack:

"As You Like It" solltest du durchaus noch ne Chance geben. Gerade im Kleinen sind dorft oft Motive versteckt :(.

Bei "Seven Years in Tibet" solltest du dich auf jeden Fall auch noch auf ein bisschen Einhörarbeit einlassen, der score hat nämlich eine sehr gute Qualität. Er geht nur nicht so schnell in das Ohr wie z. B. "Jurassic Park" ;).

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Besser as der erste, gefällt mir aber immer noch nicht. Die drei Themen für Batman, Joker und Harvey sind sehr passend, und vor allem der Einsatz des Joker-Themas finde wirklich sehr gut. Aber ist IMO wieder mal so ein Fall eines Scores der im Film sicher super wirkt der aber auf CD eine Tortur ist. Ist mir zu monoton und schwerfällig als dass er mich 75 Minuten bei der Stange halten könnte...

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Na ja, ganz netter Williams mit einigen guten Tracks und viel langweiligem Underscore IMO. Der Song ist aber klasse :(

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Absolut keine schöne Musik (bis auf das weltbekannte Hauptthema) aber für mich eine der genialsten Vertonungen die es im Filmbusiness gab. Die "Musik" oder eher Soundfragmente sind einfach die tonale Repräsentation des Terminators. Atonal, kalt und kompromisslos. Als filmunterstützendes Element einfach unschlagbar und um Welten besser als Beltramis Version von 2003. Diese ist zwar schöner anzuhören und hat einige nette Percussioneinlagen, aber das ist nicht der Terminator.
Schade dass man lange nichts mehr von Fiedel gehört hat.
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Das ist er also, das angeblich experimentelste Stück in Goldenthals Vita. Und was soll ich sagen, ich war zunächst sehr enttäuscht, ob der über weite Strecken sehr konventionellen Inzinierung. Einzig die wirklich interessanten Jazz-Einlagen, die für einen Histotienfilm ungewöhnlich erscheinen, fielen mir beim ersten Hören auf. Die von zahlreichen Rezensenten angesprochenen Industrial-Rock-Einlagen müssen jedoch irgendwo in einem für mich nicht hörbaren Frequenzbereich verschwunden sein. Diese paar Elektro-Einlagen sollen Industrial sein?:( Aber egal.
Wenn man den Score unabhängig von den teilweise hanebüchenen Kritiken liest, bleibt ein klasse Score, mit großartigen Arrangements, die jedoch bei weitem nicht so experimentell daher kommt, wie man vermuten mag. Trozdem, großes Kino vom Picasso der Filmmusikwelt:D.
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Das ist er also, das angeblich experimentelste Stück in Goldenthals Vita.

Woher hast du denn, dass Titus Goldenthals experimentellster Score sein soll? Genau das ist der doch im Vergleich zu vielen seiner anderen Scores nicht. Vielmehr handelt es sich um ein tolles "Medley" durch Goldenthals Werke (Hab' mal irgendwo gelesen, dass es auch Goldenthal-Tracks waren, die als Temp-Tracks verwendet wurden).

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[ame=http://www.amazon.de/Mirrors-US-Javier-Navarrete/dp/B001BGTWOW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1219407714&sr=1-1]Javier Navarrete - Mirrors[/ame]

Aggresiv, böse, beeindruckend. Navarrete überzeugt mit einem superben Horror-Score, der auf einem Level mit den besten Arbeiten Youngs steht und - so meine ich zumindestens - in Ansätzen sogar die Klasse von Goldsmiths Omen-Score erreicht. Die Hauptthemen sind dabei überraschend schön und verhelfen dem Score an mancher Stelle gar zu lyrischen Momenten. Für mich ein eindeutiges Highlight dieses Jahres!

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:( :

Christopher Young - DREAM LOVER (1994)

Das Cover täuscht. Man erlauscht keine wohlig schnurrende, romantische Gehörgangschmeichelei. Ganz im Gegenteil... und daher "kämpfe" ich gerade ein bißchen: diese Musik ist wahrlich keine leichte Kost, aaaaber sie ist ein sehr interessantes akustisches Puzzle.

Da stehen pianobeflügelte und frauenstimmenbepuderte New-Age-Klänge á la Oldfields TUBULAR BELLS II neben Rummelplatz-Orgelpfeifen, gesellen sich wohlgemut japanische Shakuhachi-Dampfbad-Music und eine 30er-Jahre Charleston-Tanzeinlage dazu... aber auch ein zärtliches Klavier-meets-Cello-Duett in "Lena Lai" vernimmt das "verdutzte" Ohr. Zum Abschluß darf sich der geneigte Hörer noch im Geiste zum Dreivierteltakt in einem riesigen Pariser Ballsaal drehen, bevor eine poetische Piano/Cello-Koda die bunte, musikalische Regenbogenfahrt beendet.

Mich würde nun mal interessieren, ob unser großer Chris-Young-Afficionado, nämlich der @Prinz der Unterwelt, dieses Album ebenfalls kennt und was er von der Musik hält. ;)

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:( :

Christopher Young - DREAM LOVER (1994)

Das Cover täuscht. Man erlauscht keine wohlig schnurrende, romantische Gehörgangschmeichelei. Ganz im Gegenteil... und daher "kämpfe" ich gerade ein bißchen: diese Musik ist wahrlich keine leichte Kost, aaaaber sie ist ein sehr interessantes akustisches Puzzle.

Da stehen pianobeflügelte und frauenstimmenbepuderte New-Age-Klänge á la Oldfields TUBULAR BELLS II neben Rummelplatz-Orgelpfeifen, gesellen sich wohlgemut japanische Shakuhachi-Dampfbad-Music und eine 30er-Jahre Charleston-Tanzeinlage dazu... aber auch ein zärtliches Klavier-meets-Cello-Duett in "Lena Lai" vernimmt das "verdutzte" Ohr. Zum Abschluß darf sich der geneigte Hörer noch im Geiste zum Dreivierteltakt in einem riesigen Pariser Ballsaal drehen, bevor eine poetische Piano/Cello-Koda die bunte, musikalische Regenbogenfahrt beendet.

Mich würde nun mal interessieren, ob unser großer Chris-Young-Afficionado, nämlich der @Prinz der Unterwelt, dieses Album ebenfalls kennt und was er von der Musik hält. :D

Also das es dich verdutzt hat, hier keine romantische Musik zu hören kann ich gut nachvollziehen. Nach dem Titel würde man darauf vermuten.

Allerdings ist auch der Film nicht wirklich "romantisch" und von daher sollte man ein wenig die Geschichte kennen.

Der Film erzählt ja im Grunde genommen von einer Frau (Lena) , die einen Mann (Ray) sich genommen hat um eiskalt von ihm abzukassieren. Zuerst vögelt sie ein wenig mit ihm rum (es gibt auch unterschiedliche Fassungen von dem Film, da viele Sexszenen teilweise geschnitten worden) und heiratet ihn. Sie wird Schwanger! Ray findet heraus, dass sie ihn ständig betrügt und das Kind wahrscheinlich aus ihrer Affäre stammt.

Daraufhin vermöbelt er Lena. Natürlich wird er angeklagt. Lena lässt ihn aber für unzurechnungsfähig erklären, um von ihm abzukassieren. Das passiert auch. Ray kommt in eine Anstallt, Lena bekommt Ray's Vermögen und gibt das Kind zur Adoption frei. Mit dem Geld von Ray will sie ein lockeres Leben zu führen.

Höhepunkt des ganzen Filmes ist, dass Lena Ray in der Anstallt besucht und ihn verspottet. Sie verhöhnt ihn damit, dass sie seine Kohle hat und das Kind zur Adaption frei gegeben wurde.

Nur Ray ändert die Handlung dann zu einem - für Lena unschönen -anderen Ende. Er sagt ihr klar heraus, dass es ein Fehler war ihn für Unzurechnungsfähig zu erklären, da er so nicht eines weiteren Verbrechen bezichtigt werden kann.

Und was macht Ray? Aus Rache tötet er Lena. Also aus dem lockeren Leben wurde nichts für die Geldgeile Frau.

Young's Musk sorgt für eine sehr stimmige und teilweise auch außergewöhnliche Begleitung der Bilder. Aber sie passst wirklich sehr gut zu der Handlung. Ein romantischer Vertonungsansatz währe hier total verkehrt gewesen. Der Film ist auch mehr ein Thriller, als eine Liebesschnulze. Was aber nicht bedeutet, dass hier ein rein synthetischer Thriller-Score die richtige Lösung gewesen währe. Stattdessen beweist Young mit seiner Vertonung einmal mehr, dass er den Geist eines Filmes genau erfassen und treffen kann. Seine Vertonung ist in der Tat anders als man sie vielleicht erwartet hätte, aber sehr gut gemacht für diesen Film ;););).

Bearbeitet von Marcus Stöhr
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