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Büli

Conan The Barbarian - Basil Poledouris

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Conan The Barbarian - Basil Poledouris

Veröffentlichung: November 10, 1992

Label: Varese Sarabande

Spieldauer: ca. 68 Minuten

1. Anvil Of Crom

2. Riddle Of Steel/Riders Of Doom

3. Gift Of Fury

4. Wheel Of Pain

5. Atlantean Sword

6. Theology/Civilization

7. Wifeing (Theme Of Love From 'Conan The Barbarian')

8. The Leaving/The Search

9. Mountain Of Power Procession

10. The Tree Of Woe

11. Recovery

12. The Kitchen/The Orgy

13. Funeral Pyre

14. Battle Of The Mounds

15. Death Of Rexor

16. Orphans Of Doom/The Awakening

Mal ernsthaft: Gibt es an diesem Score irgendetwas auszusetzen? IMO Nein! Was Basil Poledouris für Conan komponiert hat hält imo immer noch die Messlatte nach oben was Fantasy Scores angeht. Ich möchte jetzt keine müßige Diskussion heraufbeschwören was den besten Fantasyscore angeht. Denn für viele wurde die Frage anscheinend vor einigen Jahren beantwortet. Ich persönlich finde die Herr der Ringe Musiken durchaus gelungen, aber die teilweise weichgespülten Flötenthemen und die nicht unbedingt gegen den Kamm komponierten Motive sind nicht so meins. Da ist Conan brachialer, urwüchsiger und imo auch orgineller. Meine Meinung.

Was Basil Poledouris angeht besitze ich lediglich diese CD. Auf anhieb könnte ich auch nur Starship Troopers als weiteren mir im Ohr geläufigen Score nennen. Ich bin sozusagen blutiger Anfänger was den Mann angeht. Wenn ich mir aber Conan desöfteren reinziehe muss ich mir mehr von dem Herren besorgen der uns ja leider vor nicht allzu langer Zeit verlassen hat.

Ich kenne Conan schon seit ich ein kleines Kind war. Der Film war einer meiner Lieblinge den ich mittlerweile seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Wobei ich mir sicher bin das er nichts von seiner Faszination verloren hat. Und schon als kleines Kind fand ich die Musik großartig und daran hat sich bis heute nichts geändert. Also wer diese Musik nicht kennt sollte dies schleunigst ändern. Und ich beneide denjenigen jetztschonmal für das erste mal wenn er Anvil of Crom hört. Ein kurzer knapper aber epochaler Einführungsmonolog und dann beginnt auch schon die Percusssion zu wummern die Bässe zu brummen und die schweren Bläser stimmen den Main Title an. Der in seiner Brachialität an Jerry Goldsmith erinnert und dann ein plötzlicher Übergang zu den Streichern die das Theme voll ausspielen. Wenn man an diesem ersten Track etwas bemängeln kann, dann das er in der Form nicht mehr vorkommt und eben nur zu Beginn voll ausgespielt wird.

Riddle Of Steel/Riders Of Doom ist ein zweigeteilter Track der zunächst ruhig beginnt und das Maintheme ruhig anspielt mit Holzbläsern und dann weiterführt mit Blechbläsern in den unheilvollen Chor der düster und barbarisch klingt. Und nicht so glattgebügelt wie zum Beisbiel die Glockenklaren Chöre aus Herr der Ringe. Insgesamt klingt die Musik bildlich beschrieben schmutzig und grobkörnig. Wenn der Chor in Riders of Doom zum Höhepunkt anstimmt bebt das Zimmer und bringt das Blut des Hörers zum kochen. Einer meiner Lieblingstracks!!! Die Chöre sind unvergleichlich!

Gift of Fury lässt den Zuhörer dann wieder etwas verschnaufen. Aber ach nein was sage ich die tief angestimmten Chöre sind so atemberaubend das man nicht wirklich zum verschnaufen kommt. In diesen ersten drei Tracks hat man das erstaunliche Gefühl von hoher Wiederekennung und Prägnanz, obwohl die Themen kaum wiederholt werden und immer wieder neue Motive eröffnet werden.

Wheel of Pain ist zunächst Streicherdominant und dann plötzlich beginnt ein kreischendes Geräusch das in regelmäsigem Abstand wiederkommt und wohl das Rad wiedergeben soll. Ob dies aus dem Film ist oder ein besonderes Instrument von Poledouris erdacht kann ich nicht raushören. Eine einzelne Solotrompete beginnt langsam zum Marschartigen Rythmus zu spielen und steigert sich dann in einem Triumphartigen Höhepunkt der langsam abebbt.

Atlantean Sword schlägt zum erstenmal etwas ruhigere Töne an die dann in Theology/Civilization weitergeführt werden und diesmal einen ganz anderen Ton anschlagen. Diesmal klingt alles eher vom Mittelalter angehaucht und dieser Sprung gelingt ohne einen Stilbruch begangen zu haben. Und auch dieser Track hat ein neues Motiv zu bieten. Das aber nicht außen vor steht, sonder auch direkt miteingewebt wird. Generell muss man auch sagen stehen die Themen die sehr vielfältig sind nicht nur nebeneinander, sonder werden gut miteinander verwebt oder sind im Übergang so fließend das man es kaum merkt.

Das Love Theme wird nun im 7 Track Wifeing vorgestellt und und ist eher schwelgerisch denn kitschig oder aufdringlich und macht dadurch auch einen unverbrauchteren Eindruck. Da gibt es manch ander Love Themes die mit dem Vorschlaghammer ankommen (Episode II) was hier nicht der Fall ist.

Weitere Höhepunkte folgen besonders in Mountain Of Power Procession und ganz besonders in The Kitchen/The Orgy. Dieser Track beginnt wieder mit dem Chor aus Track 2 Riders of Doom. Jedoch diemal langsamer und nur von Männern gesungen. Dieser Chor geht dann über in das Orgytheme das treffender nicht hätte sein können. Das Ausschweifende Leben die Orgien und die Völlerei wurden hier perfekt vertont.

Und auch die letzten drei Tracks sind alle Höhepunkte für sich selbst. Was imo auch die Qualität dieser Musik nochmal aufzeigt. Es gibt kaum durchhänger. Es wird kaum langweilig und in jedem Track finden sich Höhepunkte oder kleine verseckte neue Motive.

Ich brauche nicht sagen das dieser Score ein MUSS für alle ist die Filmmusik lieben für Fantasyliebhaber sowieso. Jedoch möchte ich darauf hinweisen das Conan The Barbarian auf verschiedenen Labels Veröffentlicht wurde und ich im Grunde die Varese Version empfehlen würde. Die Milan Version hat 12 Minuten weniger Musik und das bei dieser Qualität, da sollte man sich unbedingt die längere Version zulegen. Ich besitze beide:D Problem ist nur das man die Varese wohl nicht auf Amazon.de bekommt. Und auf .com für 40 $ gebraucht. Aber ein Blick auf Ebay lohnt sich. Ich wußte gar nicht das die so selten geworden ist. Naja mir solls egal sein. Ich habs ja;)

Bewertung 10 von 10

Hier kann man in Riddles of Steel/Riders of Doom reinhören:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=onGWF8mz1Zw]YouTube - Basil Poledouris - Riddle Of Steel / Riders Of Doom[/ame]

Hier der Maestro selbst am dirigieren von Anvil:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=NaBBQsRvwkU]YouTube - Basil Poledouris en Ubeda. Anvil Of Crom Bis.[/ame]

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=5CiQ3gIsxIs]YouTube - Presentando a Basil Poledouris[/ame]

Und hier noch die Filmszene zu Riders of Doom:

[nomedia=http://www.youtube.com/watch?v=Jy0RzZ18LYY]YouTube - Broadcast Yourself.[/nomedia]

bearbeitet von Marcus Stöhr

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Wirklich ein ausgezeichnetes Review von dir, Bülent. Du hast alles sehr schick formuliert und den Score auf's Beste, wie es nur geht, gewürdigt. Die 10 Punkte treffen voll und ganz zu! :rolleyes:

Du hättest dich auch nicht schäuen zu brauchen, die "IMO's" im zweiten und dritten Satz wegzulassen: Denn es ist Fakt, dass es am diesem brachial-gewaltigen Poledouris Ohrenschmaus nichts auszusetzen gibt und dieser immer noch die Messlatte von Fantasyscores nach oben hält. :)

Ich rate auch jedem die Varese-Version: Nicht nur, dass mehr Musik enthalten ist, mich stört bei der Milan-CD auch dieses "Dämonen-Geschwafel" im Prolog, welches auch im Film vorkommt. Im Film ist es gut, doch auf CD hat es meiner Meinung nach nichts zu suchen.

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Dein Review hat mich jetzt verunsichert - ich glaub ich habe nur die Milan Version daheim - ich wußte gar nicht das es eine Varese mit mehr Inhalt gibt *ächz* - da werde ich heute Abend unbedingt die Regale durchwühlen müssen...

Ich liebe diesen Score (im Gegensatz zum Film *gähn*) er ist wirklich gigantisch, brachial und besser könnte man die Abenteuer eines Barbaren einfach nicht vertonen. Conan war eine meiner ersten CDs und somit auch eine meiner frühesten Scores.

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Das kannst du auch an der Tracklistlänge sehen. Die Milan Version hat nur 12 und die Varese 16.

Hier die vier zusätzlichen Tracks:

- Mountain of Power Procession (3:21)

- The Tree of Woe (3:31)

- Recovery (2:11)

- Death of Rexor (5:34)

Besonders Mountain of Power Procession und Death of Rexor sollte man unbedingt noch haben. Für die beiden alleine lohnt es sich schon.

Und hier noch die längeren Versionen von:

- The Leaving/The Search (5:59)

- The Kitchen/The Orgy (6:30)

Die Milan Lauflänge dieser Tracks ist deutlich kürzer:

- The Search (3:09)

- The Orgy (4:14)

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Ich finde, der Film wird nur durch die geniale Musik so gut, ohne wäre er deutlich schwächer; die Handlung ist bekanntlich etwas eindimensional. Weil nicht so viel geredet wird, hat die Musik viel Entfaltungsraum. Conan war einer der Filme, bei denen mich die Musik regelrecht in den Sitz gedrückt hat - auch und gerade in Szenen, wo eigentlich gerade nicht sooo viel Action passiert.

Schönes Review. Danke. Bloß der Vergleich mit LOTR ist IMHO fehl am Platze, dazu sind sowohl die zugrunde liegenden Bücher als auch die Filme als auch die Scores zu unterschiedlich. Heroic Fantasy oder Low Fantasy (R.E.Howard) ist eben nicht dasselbe wie High Fantasy (Tolkien). Wobei die Fachbegriffe natürlich diskutabel sind.

Ich rate in jedem Fall zur 16- Track- Version. Flesh & Blood ist von Poledouris auch sehr zu empfehlen. Mächtiges Main Theme. Kann mir nicht vorstellen, dass irgendeinem Conan- Fan der F&B- Score nicht gefällt. Den zweiten Conan finde ich hingegen etwas farbloser - außerdem ist der unverschämt teuer.

Alex

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Ich persönlich mochte den Film immer sehr. Besonders aufgrund seiner spröden rauhen Art. Und Fantasy ist mittlerweile zur Familienunterhaltung geworden und das finde ich etwas schade. Narnia zb ist imo n reiner Kinderfilm und für jmd wie mich nicht sehr interessant. Das du hier von Low und Highfantasy sprichst verstehe ich ehrlichgesagt nicht so ganz. Schließlich kommt es immer darauf an was man aus einer Vorlage macht.

Herr der Ringe hab ich erwähnt da dies für viele nunmal der Höhepunkt des Fantsyscoring ist und das dies nicht meine Meinung wiederspiegelt. Klar sind das zwei unterschiedliche Filme. Aber mir ging es um das Gesamtgenre der Fantasyscores. Und da hat für mich Conan ganz klar die Nase vorn. Innerhalb eines Genres zu vergleichen ist insofern glaube ich ganz ok meinst du nicht:)

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Conan The Barbarian ist ein absolut hervorragender Score, und das wird in diesem ausgezeichneten Review auch deutlich. Für mich Basil Poledouris bestes Werk.

Meiner Meinung kann da auch Flesh and Blood nicht ganz mithalten.:rolleyes:

Nicht das ich letzeren nicht mag, aber Conan ist nur schwer zu übertreffen.

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Ich persönlich mochte den Film immer sehr. Besonders aufgrund seiner spröden rauhen Art.

Ich auch. :lol:

Und Fantasy ist mittlerweile zur Familienunterhaltung geworden und das finde ich etwas schade. Narnia zb ist imo n reiner Kinderfilm und für jmd wie mich nicht sehr interessant.

Das liegt IMHO an der Romanvorlage. Bereits die Narnia- Bücher sind auf eine sehr junge Zielgruppe ausgerichtet - der Film entspricht da feelingmäßig dem Buch. Mir war's streckenweise auch zu kindlich.

Das du hier von Low und Highfantasy sprichst verstehe ich ehrlichgesagt nicht so ganz.

Diese Begriffe sind nicht von mir, sondern in der Szene allgemein gebräuchlich. Ob sie besonders gelungen sind, ist umstritten. Sehr exakt unterteilen sie nicht. Trotzdem:

[ame=http://de.wikipedia.org/wiki/High_Fantasy]High Fantasy - Wikipedia[/ame]

[ame=http://de.wikipedia.org/wiki/Low_Fantasy]Low Fantasy - Wikipedia[/ame]

Schließlich kommt es immer darauf an was man aus einer Vorlage macht.

Klar. Aber wenn man nicht bloß die Handlung verfilmen, sondern auch den Geist der Vorlage treffen will, macht man etwas (mehr oder weniger) im Sinne des Autors draus, und da hatte R.E.Howard einen ganz anderen Ansatz als C.S.Lewis und J.R.R.Tolkien. Ein Hobbit- Splatterfilm wäre IMHO genauso unpassend wie eine Conanverfilmung für Sechsjährige - zumindest wär's dann nicht mehr werkgetreu im Sinne des Originals. :D

Herr der Ringe hab ich erwähnt da dies für viele nunmal der Höhepunkt des Fantsyscoring ist und das dies nicht meine Meinung wiederspiegelt. Klar sind das zwei unterschiedliche Filme. Aber mir ging es um das Gesamtgenre der Fantasyscores. Und da hat für mich Conan ganz klar die Nase vorn. Innerhalb eines Genres zu vergleichen ist insofern glaube ich ganz ok meinst du nicht:)

Wenn ich mir nur einen Score von beiden aussuchen dürfte, würde ich auch Conan wählen. Ich bin dennoch nicht ganz sicher, inwiefern es tatsächlich das gleiche Genre ist (High vs. Low). Dann müsste man auch Slayer (Thrashmetal) mit Stryper (Glammetal) vergleichen können - ist schließlich beides Metal. Damit tust du letztlich aber keiner der beiden Bands einen Gefallen. :)

Im Prinzip isses ja auch egal; ich kann deine Ansicht problemlos stehen lassen. Aber solltest du irgendwann mal ein paar beinharten Fantasyfans erzählen, Conan und LOTR seien das gleiche Genre, wirst du keine Zustimmung erwarten dürfen. :rolleyes:

Peace and Love

Alex

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Gast Sayarin

Conan...DER Soundtrack für Metal-Festivals. Höre ich immer und überall auf irgendeinem Zeltplatz in der Früh...;)

Ist auch einer meiner Faves; deine Rezi hat mich dazu veranlasst mal wieder das gute Stück zu hören. ;)

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Es gibt wohl eine inoffizielle Veröffentlichung;) des Complete Scores (die ich aber nicht kenne), die zusätzlich neben den Tracks der Varese CD noch folgende Titlel beinhaltet:

Gladiator (2:37)

Discipline of Steel (0:41)

The Witch (3:25)

Heaven for Thieves (0:28)

The Tower of Set (7:01)

Escape (2:08)

The Tavern (1:04)

Children of Doom (Unused) (0:47)

Battle Preparations (0:43)

Encounter with Rexor (2:40)

Resorceful Warriors (2:05)

Doom Decapitated (0:41)

End Titles (4:28)

Ich denke mal da würde sich eine offizielle Veröffentlichung durchaus lohnen...

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Von diesen zusätzlichen Tracks ist IMHO abzuraten. Nicht wegen der Musik, die ist über jeden Zweifel erhaben. Aber soundmäßig klingt es wie unter Wasser aufgenommen - echt saumäßig, fast unhörbar. Eine offizielle Komplettveröffentlichung wäre wirklich schön.

Alex

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Wie schon gesagt, kenne ich von dieser CD nur die Trackliste. Zur Soundqaulität kann ich daher nichts sagen. Mir ging es nur darum aufzuzeigen, das tatsächlich noch einiges an unveröffentlichem Material existiert.

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Tolles Review, Bülent.

Die Musik ist mitreißend und ich bin wirklich froh nach langer Zeit die CD bekommen zu haben (danke nochmals an Grubdo).

Leider werden diejenigen, die die CD suchen, etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Richtig günstig habe ich die Varèse-Fassung noch nicht gesehen und mit der Zeit wird das auch nicht leichter.

Wie schneidet eigentlich die Musik zum Nachfolger CONAN THE DESTROYER gegenüber CONAN THE BARBARIAN ab? Immerhin hat auch hier Poledouris die Musik geschrieben und die CD ist ähnlich schwer zu bekommen (für nette Hinweise per PN bin ich aber gern zu haben ;)).

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Gast Stefan Jania

Conan-The Destroyer ist mit dem ersten Score nicht unbedingt zu vergleichen. Der Score ist weniger wuchtig, sondern mehr mystisch und fantasy-like - und ohne Chor. Nicht schlecht, aber im ganzen bei mir nicht auf einer Ebene mit Conan-The Barbarian. Ich war, als ich 1985 die LP bekommen habe, sogar regelrecht enttäuscht. ;) Im übrigen wurde hier das "Mountain Of Power Procession" aus dem ersten Teil beinahe 1:1 wiederverwertet als "Approach To Shadizar".

Von den oben erwähnten Bootlegs zu Conan-The Barbarian möchte ich auch dringend abraten. Die sind klangtechnisch unter aller Sau, was die bislang unveröffentlichte Musik angeht.

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Von den oben erwähnten Bootlegs zu Conan-The Barbarian möchte ich auch dringend abraten. Die sind klangtechnisch unter aller Sau, was die bislang unveröffentlichte Musik angeht.

Ich kann nur wiederholen, das es keinesfalls meine Absicht war jemandem zum Kauf des Bootlegs zu raten, sondern ich wollte damit nur zeigen das es noch einiges an unveröffentlichtem Material gibt. Somit wäre ein offizieller Complete Score schon eine feine Sache.;)

Deiner Beschreibung von Conan The Destroyer kann ich übrigens nur voll und ganz zustimmen.

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Jetzt wo ich die Trackliste sehe mit den unveröffentlichen Tracks, dann fallen mir tatsächlich Stellen ein die nicht ganz unerheblich wären auf CD. Insofern würde ich ein complete Release durchaus unterstützen. Zumal die Varese von 92 ist und man bestimmt ne gute Käuferkraft zustande bringen würde.

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Irgendwer (Ford A. Thaxton glaube ich) erwähnte mal, dass die Originalbänder nicht mehr in tollem Zustand wären und eine Veröffentlichung des kompletten Scores dadurch erschwert würde.

Vielleicht hat Basil aber in seinem Privatarchiv noch Kopien der Originalbänder und ein Label (am besten Intrada) nimmt sich dieser an und veröffentlich eine komplette Version. :)

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Gräbt sich momentan wer durch Basils Nachlass? Er selbst kann das ja nicht mehr machen... und wollen wir hoffen, dass es nicht erst zum Jubiläum seines fünfundzwanzigsten Todestags passiert.

Alex

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Gast Dunge_Onmaster

O ja, der Conan-Score zählt auch zu meinen absoluten Lieblingen und war - wenn ich mich recht entsinne - auch der erste Fantasy-Score, den ich jemals als CD gehabt hab. Mir gfeällt vor allem die Tatsache, dass wirklich alle Elemente eines "runden" Scores vorhanden sind: Ein fulminanter Opener (Vorstellung des Hauptthemas eingerahmt durch archaische Trommel-Patterns und ganz viel Blech), rasantes Action-Scoring mit grandiosen Chor-Passagen (Riders of Doom), ein herzzereißendes Love-Theme, viele hervorragende Neben-Themes (Atlantean Sword, Civilization, The Search, Mountain of Power Procession) und ein episches Grand Finale (The Awakening/Orphans of Doom). Egal ob Milan oder Varese... jeder einzelne Track rockt! Ich kann nichts bemängeln an diesem Meisterwerk, und das kommt bei mir überaus selten vor. Hoffentlich kommt das London Symphony Orchestra auch mal dahinter und erstellt eine neue soundtechnisch zufriedenstellende Aufnahme.

Vor kurzem hab ich im Robet E. Howard - Forum aufwenidge Klaviertranskiptionen zu einem großen Teil des Soundtracks entdeckt und auch eine eigene kleine Intepretation aufgenommen. Wer will, kann sich das ganze ja mal auf Youtube anhören. Viel Spaß!

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=qysDKeuR2Vk]YouTube - Conan the Barbarian - Piano Suite[/ame]

Dustin Nägel

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Schön gespielt, Dustin... aber ich finde, solche Pianoarrangements von großorchestralen, archaisch konzipierten Fantasy/Action/Adventurefilmmusiken werden ihrer jeweiligen Vorlage überhaupt nicht gerecht. Plötzlich werden jene Dinge, die du oben beschrieben hast und die den Score für dich so einmalig und fesselnd werden lassen, in ein harmlos dahinplätscherndes Klangkorsett gezwängt, welches man eher in Cocktail Lounges oder Hotel Bars erwarten würde. Wenn schon ein suitenartiges Pianoarrangement von CONAN, dann bitte auch mit Passagen die das Brachiale und Ungezähmte der Musik hervorheben.

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