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Meilensteine der Filmmusikgeschichte


Gast Prinz
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Empfohlene Beiträge

* King Kong (Steiner)

* Ben Hur (Rózsa)

* Psycho (Herrman)

* Planet of the Apes (Goldsmith)

* The Omen (Goldsmith)

Diese genannten und viele andere Scores sind Meilensteine der Filmmusikgeschichte, weil sie herausragende Leistungen der Komponisten waren.

Deshalb mal meine Frage an die sachkundigen Experten hier: welches sind weitere wichtige Meilensteine in der Filmmusikgeschichte und wodurch zeichnen sich diese aus:dedektiv:?

Freue mich auf eure Antworten :).

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Wie wäre es mit...

- THE COBWEB (Leonard Rosenman) - erster durchgängig dodekaphoner, und damit in der Tradition der Zweiten Wiener Schule stehender Hollywood-Filmscore

- A STREETCAR NAMED DESIRE (Alex North) - eines der ersten und auch wichtigsten Beispiele für die Verquickung von sinfonischer Musik und Jazz in der Filmmusik

- CLEOPATRA (Alex North) - der Sandalen-Score mit der wohl ungewöhnlichsten und eigenständigsten Tonsprache des Genres; abgesehen davon eine der (durch die raffinierte Themen-Verarbeitung) psychologisch tiefgründigsten Filmmusiken überhaupt

- THE EMPIRE STRIKES BACK (John Williams) - eines der großartigsten neueren Beispiele für eine von Leitmotivik geprägte, spätromantische Filmmusik

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Wie wäre es mit...

- THE COBWEB (Leonard Rosenman) - erster durchgängig dodekaphoner, und damit in der Tradition der Zweiten Wiener Schule stehender Hollywood-Filmscore

- A STREETCAR NAMED DESIRE (Alex North) - eines der ersten und auch wichtigsten Beispiele für die Verquickung von sinfonischer Musik und Jazz in der Filmmusik

Danke, die Scores kenne ich noch gar nicht:). Vielleicht sollte man bei Williams und Star Wars erwähnen, dass mit Episode IV die Rückkehr zur traditionellen Kinosinfonik wieder publik wurde.

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es gibt ne menge meilensteine denke ich. schwer da die ultimativen fest zu legen.

mir fallen spontan CHINATOWN (Goldsmith) und DIE HARD (Kamen) ein.

Chinatown trifft die Stimmung des Films einfach perfekt und wie Goldsmith den 30er Jahre Flair erweckt ist schlichtweg genial.

DIE HARD deshalb weil hier ziemlich cool (und meiner Meinung nach einzigartig) der Film nicht nur musikalisch "begleitet" wird, sondern auch Dinge wie Kamerabewegungen, Lichteffekte usw. von der Musik unterstützt werden. Zudem trifft er meiner Meinung nach ebenfalls die Stimmung des Films perfekt.

sonst kommen mir noch:

ALIEN - einfach super unheimlich

BATMAN - geniale "Leitmotiv" Verwendung

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT - Thematisch auch der Hammer und natürlich ein unvergessliches Hauptthema

in den Sinn.

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CHINATOWN (Goldsmith).

In Betracht der kurzen Zeit ein sehr beeindruckendes Werk, wohl war :music:... aber ein Meilenstein wie Planet of the Apes oder The Omen oder Ben Hur?

DIE HARD (Kamen)

Gute Musik, aber kein Meilenstein;):music:.

ALIEN - einfach super unheimlich

Durchaus auch ein Kandidat für die Liste:).

BATMAN

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

Eh...... nein. Definitiv nein. Saubere Filmmusiken aber niemals Meilensteine der Filmmusikgeschichte.

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ist halt die Frage wie definiert man "Meilenstein" :-) .

Wenn es beispielsweise um "Publikumstauglichkeit" geht schlägt ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT scores wie THE OMEN wohl um längen.

Der Normale kennt ZIDZ garantiert, an die Musik von The Omen errinern die Leute sich wohl nicht.

Du sagst herausragende Leistungen der komponisten. Und das sind die oben genannten Scores definitiv.

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Wenn es aber danach ginge müsstest du sowohl "Titanic" als auch LOTR als brilliante Meilensteine auszeichnen.

Shore bezeichnet zwar LOTR als Resüme seines gesamten Schaffens aber seine Scores wie The Cell oder The Fly sind LOTR klar überlegen.

Meilensteine sind zum Beispiel das was Sebastian aufgezählt hat: handwerklich, technisch, erfinderisch - tadellos.

Auch die meisten Scores von John Williams sind keine Meliensteine. Und da hat Phillip Glass recht: er erfindet ja nichts, sondern rekombiniert nur musikalische Elemente perfekt.

Wie wäre es mit...

- A STREETCAR NAMED DESIRE (Alex North) - eines der ersten und auch wichtigsten Beispiele für die Verquickung von sinfonischer Musik und Jazz

Und Bernsteins Mann mit dem goldenen Arm :music:

Bearbeitet von Prinz
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Wenn es beispielsweise um "Publikumstauglichkeit" geht schlägt ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT scores wie THE OMEN wohl um längen.
Diesen score sehe ich zusammen mit predator als einen der filmmusikmeilensteine der 80er jahre. Damals hat sich über mehrere scores hinweg der großorchestrale joel silver action sound herausgebildet. BTTF und Predator (letzterer sogar noch eher als ersterer) waren allerdings nur teilhaber an dieser entwicklung. Michael Kamen hat den stil auch entscheidend geprägt, z.b. mit Die Hard. In den 90ern wurde das dann quasi schablonenartig auf andere actionfilme übertragen. So hat beispielsweise john debney sich ausgiebig an diesem stil bedient. Im prinzip kann man sagen, dass damals der moderne großorchestrale action sound entstanden ist.

Dieses vertonungskonzept hat dann bis in die frühen 2000er mit dem remote control sound konkuriert, wobei wir ja mittlerweile wissen, welcher stil als sieger in diesem kampf hervorgegangen ist.

Bearbeitet von BigMacGyver
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Aber großorchestrale Action haben uns Jerry Goldsmith und John Williams (vor allem im genannten Star Wars) vorgemacht.
Das waren natürlich scores, die den weg hin in die orchestrale richtung geebnet haben und eine abkehr vom synth-pop einläuteten. Den eigentlichen action stil der 80er und 90er haben allerdings andere geprägt, wobei goldsmith natürlich auch seinen teil dazu beigetragen hatte. Im übrigen ist es ab einem bestimmten zeitpunkt kaum noch möglich, eine entwicklung auf einen score zu fixieren, weshalb ich bei der herausbildung des action idioms mehrere scores anführe, die maßgeblich einfluss darauf genommen haben. Diese entwicklung verlief relativ fließend und man kann sogar argumentieren, dass sich der sound über mehrere komponisten hinweg bis in die 90er und seinen höhepunkten weiterentwickelt hat (siehe matrix).

Man kann daraus sogar eine art timeline ableiten. Stilprägend waren in diesem zusammenhang folgende arbeiten:

1982 - Rambo

1985 - Back To The Future

1985 - Rambo 2

1986 - Aliens

1987 - Lethal Weapon

1987 - Predator

1987 - RoboCop

1988 - Die Hard

1990 - Total Recall

Ab 1990 wird es dann schon schwieriger einzugrenzen, wo inspiration aufhört und innovation anfängt.

Damit steht diese richtung z.b. im krassen gegensatz zum konkurenzstil, der über die jahre hinweg eigentlich immer gleich geblieben ist.

Bearbeitet von BigMacGyver
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The Lion King - Hans Zimmer

Weil er irgendwie was ganz neues, besonderes im Zeichentrickgenre war. Einfach ein Meilenstein.

... dann ja wohl eher "The Secret of NIMH" von Jerry Goldsmith (1982). Kein überdrehtes Mickey Mousing sondern eine packende sinfonische Untermalung. Goldsmith hat den Film unterlegt wie einen dramatischen Spielfilm. Und das merkt man auch der Vertonung an. Raffinierter Umgang mit dem Orchester, hinreisende Melodien ("Flying Dreams") und große Vielfalt :music:.

Klar... "The Lion King" war irgendwie anders, als die anderen Disney-Scores, aber der Film spielte ja auch in Afrika. Zudem war das Grundgerüst: Score und Songs im Mix wie eine Art Musical immer noch gleich.

Das waren natürlich scores, die den weg hin in die orchestrale richtung geebnet haben und eine abkehr vom synth-pop einläuteten. Den eigentlichen action stil der 80er und 90er haben allerdings andere geprägt, wobei goldsmith natürlich auch seinen teil dazu beigetragen hatte. Im übrigen ist es ab einem bestimmten zeitpunkt kaum noch möglich, eine entwicklung auf einen score zu fixieren, weshalb ich bei der herausbildung des action idioms mehrere scores anführe, die maßgeblich einfluss darauf genommen haben. Diese entwicklung verlief relativ fließend und man kann sogar argumentieren, dass sich der sound über mehrere komponisten hinweg bis in die 90er und seinen höhepunkten weiterentwickelt hat (siehe matrix).

Man kann daraus sogar eine art timeline ableiten. Stilprägend waren in diesem zusammenhang folgende arbeiten:

1982 - Rambo

1985 - Back To The Future

1985 - Rambo 2

1986 - Aliens

1987 - Lethal Weapon

1987 - Predator

1987 - RoboCop

1988 - Die Hard

1990 - Total Recall

Ab 1990 wird es dann schon schwieriger einzugrenzen, wo inspiration aufhört und innovation anfängt.

Damit steht diese richtung z.b. im krassen gegensatz zum konkurenzstil, der über die jahre hinweg eigentlich immer gleich geblieben ist.

In dem Zusammenhang müssen wir dann aber auch die knackigen Actionscores aus den Soundtracks von "Indiana Jones" und "Star Wars" von Williams berücksichtigen. Gerade "Star Wars" hat doch 1978 einen wesentlichen Schritt dazu beigetragen, dass sich die Scores wieder zurück zur Sinfonik bekennen. Goldsmith und Williams haben dann in dem Zusammenhang beide mit richtig knackigen Actionvertonungen aber die Nase vorne gehabt.

Bei "Back to the Future" spürt man aber auch noch deutlich, dass Silvestri Firschling war. Wenn man sich anschaut was er heute in "Van Helsing" beispielsweise macht dann hat er sich sehr weiter entwickelt.

Und "Rambo"? Ja, da währen wir ja schon wieder bei Mr. Goldsmith :music:. Jerry Goldsmith hat doch gerade das Silver Age geprägt wie kein anderer. Egal ob man jetzt "The Omen", "The Secret of NIMH", "Legend", "Planet of the Apes" oder "Aliens" nimmt: der Mann hat doch überall für neue Akzente gesorgt.

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Gast Musikhörer
... dann ja wohl eher "The Secret of NIMH" von Jerry Goldsmith (1982). Kein überdrehtes Mickey Mousing sondern eine packende sinfonische Untermalung. Goldsmith hat den Film unterlegt wie einen dramatischen Spielfilm. Und das merkt man auch der Vertonung an. Raffinierter Umgang mit dem Orchester, hinreisende Melodien ("Flying Dreams") und große Vielfalt :music:.

Klar... "The Lion King" war irgendwie anders, als die anderen Disney-Scores, aber der Film spielte ja auch in Afrika. Zudem war das Grundgerüst: Score und Songs im Mix wie eine Art Musical immer noch gleich.

Für mich ist das ein Meilenstein, kapiert?

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In dem Zusammenhang müssen wir dann aber auch die knackigen Actionscores aus den Soundtracks von "Indiana Jones" und "Star Wars" von Williams berücksichtigen. Gerade "Star Wars" hat doch 1978 einen wesentlichen Schritt dazu beigetragen, dass sich die Scores wieder zurück zur Sinfonik bekennen. Goldsmith und Williams haben dann in dem Zusammenhang beide mit richtig knackigen Actionvertonungen aber die Nase vorne gehabt.

Bei "Back to the Future" spürt man aber auch noch deutlich, dass Silvestri Firschling war. Wenn man sich anschaut was er heute in "Van Helsing" beispielsweise macht dann hat er sich sehr weiter entwickelt.

Ich glaube du verstehst meine argumentation nicht. Star Wars und Indiana Jones mögen den weg hin zu einem orchestraleren gesamtschaffen geebnet haben (und zwar genreübergreifend), aber sie waren nicht stilprägend was den action sound der 80er und 90er angeht. Auch ist dieser action sound nicht immer sinfonisch. Lethal Weapon z.b. lässt sich wenn überhaupt nur teilweise diesem idiom zuordnen. Den haupteinfluss, den scores wie star wars ausgeübt haben, war eine stärkere heraushebung von themen und eine stärkere gewichtung vom orchester, wobei elektronische elemente immer seltener als ensemble sondern eher als begleitendes element untergeordnet wurden. Den sound, also den stil selbst, haben andere geprägt.

Bei Back to the Future mag silvestri neuling gewesen sein (es war sein zweiter orchestraler score). Dennoch hat er damit als einer der ersten einen stil geprägt, der das actiongenre bis in die 90er jahre hinein dominiert hat, mag die partitur auch noch so simpel sein. Es wird z.b. niemand leugnen können, dass sich z.b. John Debney mit cutthroat island stärker an BTTF orientiert hat als beispielsweise silvestri mit mummy returns an cutthroat island. Und ich sage es nochmal, BTTF ist nur ein baustein in einer entwicklung die mehrere scores und komponisten umfasst. Es lässt sich bei dieser stilbildung keine wirkliche grenze auf einen score oder komponisten mehr fixieren. Viel wichtiger als BTTF ist zum beispiel predator. Die wichtigkeit dieses scores wird gerne unterschätzt, dabei hat gerade dieser score die art, wie ein action-blockbuster vertont wird, maßgeblich neu definiert. Dabei geht es zum beispiel weniger um sinfonik, sondern um timing, atmosphäre und die kombination von verschiedenen musikalischen elementen.

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Wohl auch ein "Meilenstein" der eine neue Ära eingeläutet hat:

The Rock

Aber bitte nicht kloppen. Denn eines muss man sagen: Der Sound hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen bis heute...zumindest in Hollywood...

War das nicht eher "Crimson Tide"? "The Rock" entwickelte den Stil lediglich weiter und kombinierte ihn mit einem Schuss "Bad Boys" IMO.

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War das nicht eher "Crimson Tide"? "The Rock" entwickelte den Stil lediglich weiter und kombinierte ihn mit einem Schuss "Bad Boys" IMO.

Jepp das war Crimson Tide mein dritter Soundtrack den ich je gekauft habe und ein paar Jahre später im Kino sofort bei "the Rock" wieder erkannt habe ... naja und bei vielen anderen Actionmovies :music:

Star Wars würde ich schon als Meilenstein sehen - viele Scores der 80er haben versucht dem Star Wars Sound nahe zu kommen. Davon abgesehen sind das Maintheme und der Imperial March bei vielen Leuten im Kopf eingebrannt.

Auch wenn mir der weiße Hai Teil1 als MusikCD nicht zusagt (Teil2 schon) würde ich den jetzt ebenfalls als Meilenstein sehen. Meines Erachtens. hat er auch einigen Einfluss auf nachkommende "Killer-Bestien-Filme" gehabt.

Bearbeitet von Darkdream
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Wohl auch ein "Meilenstein" der eine neue Ära eingeläutet hat:

The Rock

Auch hier lässt sich eine entwicklung nicht wirklich auf einen score festlegen. Weder crimson tide noch the rock sind hierbei echte meilensteine, denn vor 96 gab es noch diverse andere scores, die dieses klangidiom maßgeblich geprägt haben:

1991 - Backdraft

1991 - Thelma & Louise

1993 - Cool Runnings

1994 - Drop Zone

1994 - Speed

1995 - Bad Boys

1995 - Crimson Tide

1996 - The Rock

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Na richtig ins rollen kam der stein mit der gründung der firma als der stil generalisiert wurde. Wann wurde remote control (damals noch media ventures) überhaupt gegründet? Ich schätze mal es muss irgendwann zwischen 1990 und 1993 gewesen sein.

Bearbeitet von BigMacGyver
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Ich glaube du verstehst meine argumentation nicht. Star Wars und Indiana Jones mögen den weg hin zu einem orchestraleren gesamtschaffen geebnet haben (und zwar genreübergreifend), aber sie waren nicht stilprägend was den action sound der 80er und 90er angeht. Auch ist dieser action sound nicht immer sinfonisch. Lethal Weapon z.b. lässt sich wenn überhaupt nur teilweise diesem idiom zuordnen. Den haupteinfluss, den scores wie star wars ausgeübt haben, war eine stärkere heraushebung von themen und eine stärkere gewichtung vom orchester, wobei elektronische elemente immer seltener als ensemble sondern eher als begleitendes element untergeordnet wurden. Den sound, also den stil selbst, haben andere geprägt.

Bei Back to the Future mag silvestri neuling gewesen sein (es war sein zweiter orchestraler score). Dennoch hat er damit als einer der ersten einen stil geprägt, der das actiongenre bis in die 90er jahre hinein dominiert hat, mag die partitur auch noch so simpel sein. Es wird z.b. niemand leugnen können, dass sich z.b. John Debney mit cutthroat island stärker an BTTF orientiert hat als beispielsweise silvestri mit mummy returns an cutthroat island. Und ich sage es nochmal, BTTF ist nur ein baustein in einer entwicklung die mehrere scores und komponisten umfasst. Es lässt sich bei dieser stilbildung keine wirkliche grenze auf einen score oder komponisten mehr fixieren. Viel wichtiger als BTTF ist zum beispiel predator. Die wichtigkeit dieses scores wird gerne unterschätzt, dabei hat gerade dieser score die art, wie ein action-blockbuster vertont wird, maßgeblich neu definiert. Dabei geht es zum beispiel weniger um sinfonik, sondern um timing, atmosphäre und die kombination von verschiedenen musikalischen elementen.

So gesehen stimme ich dir natürlich zu. Ich habe die Sache vorhin in einem anderen Winkel gesehen;).

.............

Allgemein mal ein Wort:

"The Lion King" oder auch "Braveheart" sind doch nun mal echt keine Meilensteine. Sie mögen für EUCH ja Meilensteine sein aber sind es nicht. Da kann ich auch sagen, dass "United 93" einer ist und es währe falsch.

Also bitte nur ernstgemeinte Aussagen und keine persönlichen Meilensteine setzen. Danke:).

..............

Bei LOTR und dem MV - Sound ist da natürlich die Sache schon etwas schwieriger zu Hand haben. Denn beide Sachen haben unabhängig voneinander ihrerseits die Klangwelt von Hollywood beeinflusst.

Genau wie Morricones Dollar - Trilogie die Westernmusik beeinflusst hat. Sind Morricones Werke jetzt Meilensteine? Ich denke: ja.

Bei LOTR und MV stellt sich mir aber die Frage: sind es Meilensteine? Oder handelt es sich eher um eine Art "Pop-Kult" der im Moment in die Soundtrackgeschichte einzieht. Sind die genannten Klänge maßgebend oder sind sie derzeit nur aktuelle Mode? Ich denke das wir hier einen interessanten Diskussionspunkt gefunden haben;).

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