Größtes Werk des 20. Jahrhunderts (subjektiv)
Erstellt von Markus Wippel, 01.09.2011 - 15:34
30 Antworten in diesem Thema
#21
Geschrieben 21.09.2011 - 07:36 Uhr
Fünf persöhnliche Favoriten:
Arnold Schönberg / Variationen für Orchester Op.31
Alban Berg / Wozzeck
Bela Bartok / Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta
Helmut Lachenmann / Mouvement (vor der Erstarrung)
Luigi Nono / Canto sospeso
Arnold Schönberg / Variationen für Orchester Op.31
Alban Berg / Wozzeck
Bela Bartok / Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta
Helmut Lachenmann / Mouvement (vor der Erstarrung)
Luigi Nono / Canto sospeso
#22
Geschrieben 22.09.2011 - 03:34 Uhr
Schöne Auswahl, Goran, mindestens drei der von dir genannten Werke finde ich auch über alle Maßen faszinierend. 
@Mephisto: Das Horn in Schostakowitschs erstem Cello-Konzert habe ich auch nie wirklich als Symbol für Stalin gesehen. Vielleicht eher allgemein als bedrohliches, gewaltsames Element, also eher abstrakt - als das, was sich dem Menschen und seinem Streben in den Weg stellt.
@Mephisto: Das Horn in Schostakowitschs erstem Cello-Konzert habe ich auch nie wirklich als Symbol für Stalin gesehen. Vielleicht eher allgemein als bedrohliches, gewaltsames Element, also eher abstrakt - als das, was sich dem Menschen und seinem Streben in den Weg stellt.
#23
Geschrieben 25.09.2011 - 15:26 Uhr
Um dem Sinn dieses Threads erst einmal gerecht zu werden hier meine spontane Nr. 1:
John Lennon: Imagine. Für mich DER Meilenstein des zwanzigsten Jahrhunderts: Genial einfache Melodie, grosse fast schon philosophische auf das Wesentliche reduzierte auch aussermusikalische Aussage.
Vielleicht ein wenig übertrieben - aber da völlig subjektiv an dieser Stelle mal dazugefügt: Eine mögliche Wiedergeburt eines Gedankens, den vielleicht auch seinerzeit Ludwig van Beethoven bei seiner Neunten hatte...
Und nun folgen noch ein paar, vielleicht nachvollziehbarere Sachen, die für mich das zwanzigste Jahrhundert musikalisch recht gut ausfüllen:
Ravel: Bolero
Schönberg: Violinkonzert
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 11
Goldenthal: Vietnam Oratorium
Messiaen: Das Erscheinen der ewigen Kirche.
Prince: The Rainbow Children...
ach da gibt es so viel, leider habe ich es immer noch nicht so sehr mit den sogenannten Neutönern.
Goreckis Dritte schätze ich übrigens auch sehr - was der Komponist da an entschlackter trauriger Schönheit bietet, man muss sich einfach nur darauf einlassen, dann kann diese Musik einen richtig in ihren Bann ziehen - diese gewaltige Passacaglia des ersten Satzes, später abgelöst von dieser nicht von dieser Welt zu stammenden Stimme, schon einzigartig, egal ob nur aus wenigen kompositorischen Elementen bestehend. Sicher nicht genial einfach, aber Einfachheit als aussagenverstärkendes Element - das trifft hier wohl zu.
John Lennon: Imagine. Für mich DER Meilenstein des zwanzigsten Jahrhunderts: Genial einfache Melodie, grosse fast schon philosophische auf das Wesentliche reduzierte auch aussermusikalische Aussage.
Vielleicht ein wenig übertrieben - aber da völlig subjektiv an dieser Stelle mal dazugefügt: Eine mögliche Wiedergeburt eines Gedankens, den vielleicht auch seinerzeit Ludwig van Beethoven bei seiner Neunten hatte...
Und nun folgen noch ein paar, vielleicht nachvollziehbarere Sachen, die für mich das zwanzigste Jahrhundert musikalisch recht gut ausfüllen:
Ravel: Bolero
Schönberg: Violinkonzert
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 11
Goldenthal: Vietnam Oratorium
Messiaen: Das Erscheinen der ewigen Kirche.
Prince: The Rainbow Children...
ach da gibt es so viel, leider habe ich es immer noch nicht so sehr mit den sogenannten Neutönern.
Goreckis Dritte schätze ich übrigens auch sehr - was der Komponist da an entschlackter trauriger Schönheit bietet, man muss sich einfach nur darauf einlassen, dann kann diese Musik einen richtig in ihren Bann ziehen - diese gewaltige Passacaglia des ersten Satzes, später abgelöst von dieser nicht von dieser Welt zu stammenden Stimme, schon einzigartig, egal ob nur aus wenigen kompositorischen Elementen bestehend. Sicher nicht genial einfach, aber Einfachheit als aussagenverstärkendes Element - das trifft hier wohl zu.
Alle Menschen werden Brüder ...
#24
Geschrieben 25.09.2011 - 15:32 Uhr
Da bei mir die Korrekturoption nicht funktioniert hier in einer neuen Antwort:
Ich meinte unter anderem Alban Berg: Violionkonzert und nicht Schönberg.
Vielleicht kann die Administration das ja entsprechend korrigieren und diese Korrekturantwort anschliessend löschen.
Mich würde obendrein noch interessieren, warum ich meine Beiträge offensichtlich nicht selbst korrigieren kann, obwohl es eine Schaltfläche dafür gibt. Beim anklicken öffnet sich bei mir aber nur ein normales Antwortfenster - auch wenige Sekunden nach Abschicken des korrigierbedürftigen Beitrages.
Ich meinte unter anderem Alban Berg: Violionkonzert und nicht Schönberg.
Vielleicht kann die Administration das ja entsprechend korrigieren und diese Korrekturantwort anschliessend löschen.
Mich würde obendrein noch interessieren, warum ich meine Beiträge offensichtlich nicht selbst korrigieren kann, obwohl es eine Schaltfläche dafür gibt. Beim anklicken öffnet sich bei mir aber nur ein normales Antwortfenster - auch wenige Sekunden nach Abschicken des korrigierbedürftigen Beitrages.
Alle Menschen werden Brüder ...
#25
Geschrieben 25.09.2011 - 16:30 Uhr
Dachte schon... du magst Schönbergs Violinkonzert? Hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können.
Das von Berg schon eher, das ist ja trotz dodekaphoner Strukturen im Gestus recht romantisch.
#26
Geschrieben 25.09.2011 - 19:09 Uhr
Ich werf mal die 4 Klavierkonzerte von Rachmaninov in den Ring und Howard Hansons Symphonien.
#27
Geschrieben 26.09.2011 - 14:43 Uhr
Also wenn es hier um die rein subjektive Sicht gehen soll, dann nehme ich einfach mein Lieblingsstück:
Toru Takemitsu: November Steps.
Toru Takemitsu: November Steps.
#28
Geschrieben 05.10.2011 - 08:02 Uhr
Maurice Ravel - Bolero
Carl Orff - Carmina Burana
Igor Strawinsky - Der Feuervogel
Gustav Holst - Die Planeten
Erich Wolfgang Korngold - Violinenkonzert
George Gershwin - Rhapsody In Blue
John Williams - Star Wars Suite
Carl Orff - Carmina Burana
Igor Strawinsky - Der Feuervogel
Gustav Holst - Die Planeten
Erich Wolfgang Korngold - Violinenkonzert
George Gershwin - Rhapsody In Blue
John Williams - Star Wars Suite
www.martinstempel.de
#29
Geschrieben 07.10.2011 - 12:25 Uhr
Sebastian Schwittay sagte am 02.09.2011 - 13:05 Uhr:
Hach, ich merke gerade, wie viele Werke ich meiner Liste noch hinzufügen könnte: Edgar Varèses Schlagzeug-Komposition "Ionisation"...
Wer das Werk noch nicht kennen sollte... ich höre es gerade mal wieder.
Abgesehen von der teuflischen rhythmischen Komplexität des Stückes ist es auch einfach eine unglaublich verstörende und faszinierende klangliche Erfahrung.
#30
Geschrieben 07.10.2011 - 12:42 Uhr
Und noch eine andere Einspielung - das Video zeigt im Split-Screen-Verfahren die wichtigsten und markantesten Einsätze von einzelnen Instrumenten:
#31
Geschrieben 07.10.2011 - 15:55 Uhr
Das trifft sich ja gut! Ab nächsten Montag beginnen bei mir Proben für Varèses nicht so ganz so verstörendes "Hyperprism"
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