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Die Besucherzahlen hier in Deutschland sind im Vergleich zu den USA absolut enttäuschend. Man merkt: Spielberg hat hierzulande einfach keine allzugroße Lobby mehr, ein Massenpublikum ist dafür nicht mehr vorhanden. Bei annähernd 600 Kopien kommt im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag gerade mal ein Besucherschnitt von 200 pro Kino raus. Das ist natürlich weit unter den Erwartungen der hiesigen Kinobranche und der Film muß sich deshalb auch mit Platz 2 - deutlich hinter SCARY MOVIE 6 - begnügen. Ist wohl laut Deadline so ziemlich das einzige europäische Land, wo DISCLOSURE DAY nicht auf der 1 landet. Ich war am Donnerstag auch drin in Tübingen - außer mir noch ca. 12 Besucher. Auffallend: Keine jüngeren Zuschauer dabei, dagegen nur Publikum vom Alter so etwa zwischen 40 und 60. Ich fand den Film selbst ganz ok. Klar, ein bißchen zu lang, teilweise auch etwas zu übertrieben. Aber immerhin ganz spannend und mit einigen netten Kameratricks versehen. Die Musik kommt auf dem Album insgesamt gesehen schon twas besser rüber, währedn vieles im Film vor lalem in der ersten Hälfte nur rein atmospühärisches Underscoring bleibt. Hightlight wohl "Celestial" im Film und dann natürlich die End Credits, wo sich "Listen" und "Reprise" paaren. Erstaunlich ist es auf alle Fälle, daß jemand in diesem hohen Alter überhaupt noch so eine swirklich höresnwerte Filmmusik zustande bringt. Ich denke schon, daß Leute wie William Ross und Randy Kerber bei ein paar Tracks noch mitgeholfen haben, um das Ganze über die bühne zu bringen Die Übernahme veines Gutteils von Desplats ZERO DARK THIRTY-Track ist natürlich schon deftig und für Willaims-Verhältnisse ungewöhnlich - da Kerber auch bei Despalt am Werke war, kann man sich vorstellen, daß er für das, was in "Signs" von DISCLOSURE DAY erklingt, wohl einigermaßen mitverantwortlich ist. Gerade ein paar der letzten Tracks auf dem Album klingen für mich doch recht wenig nach Williams und sind zu atmosphärisch geraten, währedn mir vieles aus der ersten Hälfte des Albums deutlich besser gedällt und auch viel typischer für seinen Stil sit. "Reprise" holt es am Ende nochamls raus, aber so ca. 20 Minuten mändern mir auch auf dem Album zu sehr dahin.
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Was? Das stimmt so doch gar nicht. Er läuft zwar gut in den USA mit wohl 44 Mio. Dollar am ersten Wochenende, das ist aber dennoch unter KRIEG DER WELTEN an 2005 mit 64 Mio. Dollar und noch viel weiter unter INDIANA JONES 4, der an 2008 im selben Vergleichszeitraum sogar 126 Mio. Dollar dort schaffte: https://deadline.com/2026/06/box-office-disclosure-day-1236954426/ https://www.filmstarts.de/kritiken/56393/charts/ https://www.filmstarts.de/kritiken/45890/charts/
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Nachdem ich jetzt den Film auch gesehen habe, könnte ich Disclosure Day auch mit Sedierungstag übersetzen. Wie ein größerer "Akte X" TV Movie. Man könnte problemlos 70 Minuten rauskürzen oder den langen Film in eine Miniserie mit drei Teilen fürs Streaming auseinanderschneiden. Williams' Score fand ich abseits des Albums im Film recht unauffällig mit mäandernder Underscore. Der riesige Kinosaal hier in Köln war menschenleer, nur eine Handvoll Leute da. Aber keine Ahnung, wie die Besucherzahlen in Deutschland sind. Bin jedenfalls schon ein wenig enttäuscht, habe mir mehr von dem Film versprochen. Auf der Habenseite ist aber definitiv ein schönes neues Album von John Williams.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Doch klar, hat Spielberg ja sogar selbst schon gesagt 😂 -
Nach mehreren Durchläufen bin ich relativ postiv gestimmt - wenn es auch nicht der große WOW-Moment ist - Schönes Hauptthema, das im Ohr bleibt - spärlich eingesetzte Action, die aber überzeugt - unverkennbare Handschrift des Meisters - mit Anleihen an seine früheren Werke (auf FB meinte jemand, daß die letzten Takte des Ark-Themas aus ROTLA identisch seien mit den ersten 7 von 'Listen...' : Stimmt - sehr zurückhaltend; man merkt, daß der Score im Film nicht im Vordergrund stehen soll Für mich kein Meisterwerk, aber trotzdem eine erstaunliche Leistung für sein Alter BTW: Bin davon überzeugt, daß die Wahl zum Score des Jahres hier wohl vorzeitig beendet werden kann 😎
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Intrada: Frankenstein The True Story (Gil Mellé)
Stese antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Sagen wir mal so: Ein Label müsste das heutzutage gut genug wissen und sogar damit rechnen, dass Titel, die nie großartig von den Kunden gewünscht wurden, nicht den Verkaufserfolg haben. Wenn ein „unverlangter“ Titel wie eine Bombe einschlägt, dann kann ich als Produzent natürlich happy sein mit diesem unkalkulierten Glücksgriff. Aber ansonsten… -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
TheRealNeo antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Glaube ich nicht. Es geht darum, dass die Musik den Film unterstützt. Immer. -
Habe dee Score jetzt einmal komplett bewußt durch gehört und bin abseites jeder Emotionaliät der Meinung, daß es ein großartiges Werk ist. Auch wenn die Musik nicht so aufdringlich ist, wie z.B. bei einem Close Encounter oder E.T. oder Star Wars, kreiert jeder Track eine atemberaubende Atmosphäre. Ich habe den Film noch nicht gesehen und konnte daher die Musik komplett ohne Einfluß der Bilder aus dem Film aufsaugen. Von Dahinplätschern kann für mich keine Rede sein, da jeder Track für sich meine Fantasy antriggert und Szenen in meinem Kopf entstehen, was sie im Film untermahlen könnten. Alles in allem ein ruhiger Score, der aber für mich eine enorme Spannung aufbaut. Auch in den Tracks, die nicht explizit auf Action abziehlen. Für mich wirklich ein sehr starker Williams und ein eindeutiger Oscar-Kandiat, und es wäre aus meiner Sicht kein Gefälligkeitsoscar. Bisher für mich der stärkste Score in diesem Jahr, der mir auf die Ohren gekommen ist. Ich konnte früher mit seinen ruhigeren und zurückhaltenden Werken auch noch nicht so viel anfangen. Ich habe mich mit Always lange Zeit sehr schwer getan. Im Kontext von E.T., Indiana Jones und co. habe ich damals aber so gar keinen Zugang finden können. Das ist heute anders (und hat nichts mit Fanboy zu tun :)). Ich liebe es, wie er die Musik orchestriert und die einzelnen Instrumente mit unterschiedlichsten Motiven versieht, die erst im Zusammenspiel ihre Wirkung entfallten. Ich hoffe meine Frau und ich schaffen es heute Abend in den Film. Jetzt möchte ich Film und Musik zusammen erleben :). Freue mich schon riesig darauf. Das hängt allerdings davon ab, wie fit wir heute Abend noch sind. Mein Frau hat heute Frühschicht und wir sind seit 4:45 Uhr wach.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Naja Spielberg legt da (auch als Filmmusik Fan) schon nochmal einen anderen Wert drauf, schätze ich -
veröffentlichung Waxwork Records/Back Lot Music: DISCLOSURE DAY - John Williams
neo antwortete auf Csongors Thema in Scores & Veröffentlichungen
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
TheRealNeo antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wird auch wenig Regisseur*innen geben, die nicht an ihren Film denken dabei. -
Interessant, dass es wenigstens hier 1-2 Leute gibt, die den Film gut finden. In den nationalen und internationalen Kritiken wird der Film ja regelrecht zerstört. Vernichtende Bewertungen hagelt es von allen Seiten. Ich überlege noch ob ich wirklich für sowas ins Kino gehen soll.. Vielleicht ist Spielbergs Zeit auch einfach abgelaufen.
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Gerade läuft bei mir der Score zu CATCH ME IF YOU CAN. Da es ebenfalls die Kombination Spielberg & Williams ist, nehme ich dies mal zum Anlass es mit DISCLOSURE DAY zu vergleichen. Bei CATCH ME IF YOU CAN werden wir Zeuge eines wirklich interessanten und einfallsreichen Scores, der dennoch die übliche Williams-Magie versprüht. Bei DISCLOSURE DAY ist es eher Williams auf Autopilot - aber, wie gesagt, ist dies meckern auf hohem Niveau.
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Ich habe mir den Score nun nochmal über Kopfhörer angehört um die Details besser mitzubekommen. Das ist eine schöne atmospärische Musik, die Drama, Mystery und Action gut ausbalanciert. Auch die wenige Elektronik ist sehr gut eingebarbeitet. Insgesamt ist es eher ein zurückhaltender Score, was ich positiv finde. Herausstechen tun für mich die Stücke celestial... und caught... . Ob es ein Meisterwerk ist kann ich objektiv nicht beurteilen, aber für mich persönlich ist es zumindest ein sehr guter Score, der gut nebenbei läuft. Für mich zusätzlich perfekt zum Einschlafen. Freu mich schon auf die CD.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja gut aber der Filmmusik-Oscar hat auch längst seinen Stellenwert verloren. Einfach weil die Filmmusik heutzutage bei weitem nicht mehr das damalige Level hat. Zwei Komponisten mal im Vergleich, die einen Oscar erhalten haben: - Göransson für OPPENHEIMER - Rózsa für BEN-HUR