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  1. Heute
  2. Alles Serien: - The Artful Dodger, Antony Partos (hat 2026 endlich seine verdiente Veröffentlichung gekriegt) - A Thousand Blows Season 2, Federico Jusid - Good Omens Season 3, David Arnold
  3. YOU CAN'T LEAVE, Edwin Wendler Der Komponist schreibt über die Musik folgendes:
  4. Gestern
  5. Vielen Dank für den Hinweis.
  6. BATMAN & ROBIN ist deutlich schwächer als BATMAN FOREVER, darauf können wir uns einigen. Interessant finde ich ihn trotzdem, als Beispiel für ein außer Kontrolle geratenes Monsterprojekt, das selbst seinem Macher völlig entglitten ist.
  7. Bezüglich Goldenthal‘s Musik möchte ich dir absolut nicht widersprechen. Ich mag Goldenthal im Allgemeinen sehr und sein Score für BATMAN FOREVER gehört für mich zu seinen aufregendsten Scores. Eventuell mag ich sein Batman Theme sogar noch lieber als Elfmans.. Die Bezeichnung „müllige Verfilmung“ bezog sich auch viel eher auf BATMAN&ROBIN, da ich BATMAN FOREVER durchaus etwas abgewinnen kann (Val Kilmer spielt die Rolle ziemlich überzeugend und darüber hinaus ist es faszinierend mal ein anderes, burlesque-artiges Gotham zu sehen). Aber die Fortsetzung hätte man sich besser gekniffen: George Clooney ist unsäglich schlecht in dieser Rolle und von Schwarzenegger als Mr.Freeze, der ständig Eis-Witze reißt, fange ich besser gar nicht erst an. Es hat einige Jahre gedauert bis Nolan die (von Schumacher) getötete Marke BATMAN wiederbeleben durfte - und dies mit Bravur! Ja…episch, hyper-realistisch, ja ja ja. Alles korrekt - aber das liebe ich an Nolan‘s Batman. Noch mehr liebe ich aber tatsächlich den (Comic-akkurateren) Matt Reeves THE BATMAN, da wir hier endlich mal einen Detective Batman haben. Außerdem ist Gotham so verdorben und korrupt wie noch nie zuvor. Und Burton‘s Batman (vor allem BATMAN RETURNS) mag ich übrigens auch sehr - dagegen habe ich mich auch nie ausgesprochen. Diese düstere Goth-Vision für Gotham passt super
  8. Letzte Woche
  9. Tia, du wirst dich wundern (oder vielleicht auch nicht), aber BATMAN FOREVER ist mein zweitliebster Batman nach Burtons BATMAN RETURNS. Aber das ist halt auch eine cinephile Position: sie schätzt Schumacher als queeren Postmodernisten, der der Reihe schrille, manchmal gar homoerotische, auf jeden Fall betont theatralische Töne abgewinnt. Und Goldenthal spielt dieses grell-histrionische Spiel mit großem Enthusiasmus mit. Allein wegen seiner Musik ist es natürlich völlig blöd- und widersinnig, die Schumacher-Visionen derart pauschal als "Müll" abzutun. Leg dich argumentativ mehr ins Zeug, das kannst du besser. Würde auch absolut widersprechen, dass "das" Batman ist. Weder Schumacher noch Burton sind ästhetisch trist und freudlos; beide zeichnen grelle, zirzensische Comicwelten. Erst Nolan brachte den nüchternen Realismus in die Reihe. PRISONERS ist vielleicht Villeneuves stärkster Film. Da ist ihm ein recht unprätentiöses, extrem abgründiges und stark gespieltes Psychodrama gelungen. Als Stilist hält er sich hier erfreulich zurück, das kommt dem Film sehr zugute. INTERSTELLAR mag ich auch auch, in seiner wagnerianischen Hyper-Emotionalität ist er ja eher ungewöhnlich für Nolan. Ausnahmen bestätigen die Regel (und INCEPTION schätze ich zumindest auf der konstruktiven Ebene sehr).
  10. Absolut! Ein Thriller, den ich auf einer Ebene mit SE7EN und SILENCE OF THE LAMBS sehe. Natürlich ganz andere Thematik, aber deshalb nicht weniger fesselnd. Vor allem die Thematik „Familie“ vs. „Selbstjustiz“ wird hier sehr stark reflektiert
  11. Ja das klingt plausibel
  12. Die Musik zu der neuen Serie kann ich nicht beurteilen, aber die Musik zu der Trickfilmserie von Anfang der 1990er finde ich sehr gut (Shirley Walker u.a.).
  13. Das könnte tatsächlich ein Grund sein. Den Filmen einen "natürlichen realistischen" Look verpassen.
  14. Ich finde tatsächlich die Stile - sowohl von Villeneuve als auch Nolan gut. Und ich finde die Geschichten die sie auf die Leinwand bringen durchaus originell. Ich war tatsächlich aber überrascht wie krass dieses "Entsättigen" selbst bei Neuauflagen älterer Filme auffällt, so wie die @Sebastian Schwittay ausführlich erläutert hat. Ich persönlich mag eigentlich intensive Farben. So wie ihr es aufbereitet fällt mir nun tatsächlich das Ganze sehr stark auf. Vielleicht soll damit eine gewisse Verwurzelung in der Realität vermittelt werden. Denn natürlich strahlt nicht immer jedes Objekt zu jeder Tageszeit und Witterung immer knallig bunt. Ich persönlich mag von Villeneuve neben "Arrival" auch besonders "Prisoners".
  15. DAS ist aber halt Batman. Wenn du einen anderen Batman haben möchtest, schau dir den Müll von Joel Schumacher an. 😁
  16. Ohja! Und ARRIVAL!! Die existenzialistisch-philosophischen Fragen, die Villeneuve hier aufmacht, haben mich noch lange nach dem Filmende beschäftigt. Und zum Thema SCORE: Ja, Villeneuve wäre wohl besser bei Johannson geblieben - aber leider ist er ja tot.
  17. Puh, Michael Bay in irgendeiner Art und Weise mit Nolan gleichzusetzen ist schon frevelhaft 😂
  18. GAR NICHT würde ich nicht sagen. Aber ja, die (fehlenden) Emotionen in der Erzählung sind eine der wenigen markanten Schwachstellen bei Nolan. Allerdings mausert er sich diesbezüglich: Vom zugegebenermaßen recht sterilen (aber optisch und stylisch auftrumpfenden) INCEPTION - hin zur emotionalen Vater-Tochter-Geschichte in INTERSTELLAR (nur ein guter Regisseur hätte die Videobotschaften-der-Tochter-Sequenz, in der McConaughey Rotz und Wasser heult, so stark inszenieren können). Oder auch der letzte Akt in ODYSSEE (emotional packender Klimax).
  19. Nolan gewinnt bei mir hier gar nix. Was er kann ist Stars vor die Linse zu bekommen und seinen Drehbüchern zumindest den Anschein von Originalität zu verpassen. Am Ende sind sie aber nur überkonstruiert. Emotionalität und Gefühl kann er meiner Meinung nach gar nicht vermitteln. Egal um welchen Film es sich dabei handelt. Was auch an seinem bevorzugten Scorestil liegt. Große Bilder und ohrenbetäubender Sound, aber nichts davon berührt mich. In vereinzelten Szenen haben es dann die Schauspieler rausgerissen. Aber Fakt ist, er hat einen prägnanten Stil und man weiß, was einen bei einem Nolan Film erwartet. Letztlich wie bei Michael Bay. Jeder auf seine Art ein "Meisterregisseur". Von Villeneuve mag ich Sicario sehr gerne.
  20. Keine Frage. Aber gerade Nolan hat mit seiner DARK KNIGHT-Trilogie ja auch narrative Trends gesetzt: die Tendenz zur Übererzählung; dass alles epische Breite haben und möglichst über 3 Filme à 150 Minuten auserzählt werden muss; und das alles mit einer existenzialistisch-freudlosen Schwere, dass man sich vorkommt, als säße man in einer Bibliothek vor einem antiken 10-Kilo-Wälzer. Es sind also nicht nur die Farben. Aber: du hast gefragt. Und ich habe dir ausführlich geantwortet.
  21. Allerdings! Villeneuve arbeitet bei Dune auch mit Kontrasten. Die frühen Szenen im ersten Film auf dem Wasserplaneten Caladan oder natürlich der auch von der Kritik gelobte Kniff, die Heimatwelt der Harkonnen mit einer Schwarzen Sonne darzustellen (was im Buch nicht vorkommt und was Lynch anders gelöst hat) stehen in deutlichem Kontrast zu den prallen Farben, mit denen der Wüstenplanet dargestellt wird. Überhaupt ist das World Building von Villeneuve exzellent.
  22. Okay es wurde sich nun lange über die optische „Tristesse“ von Nolan’s Filmen (oder Villeneuve etc.) ausgelassen. Das ist optisch (und objektiv) nachvollziehbar, ja. Aber ein Film macht doch sooo viel mehr aus als die Farbsättigung - was zur Hölle 😅… Regiearbeit, Schauspiel, Drehbuch, Kameraarbeit, etc etc etc. Und in diesen (wichtigeren) Punkten gewinnen Meisterregisseure wie Nolan und Villeneuve deutlich. Da ist es mir dann herzlich egal ob man einen Grauschleier hat oder nicht 😅
  23. Mir gefiel das Album überraschend gut - obwohl ich sonst nicht so richtig mit den Vertonungen zu Batman Animations-Filmen oder -Serien warm werde. Ich kannte bisher auch nicht bewusst irgendein Werk von Frederik Wiedmann, auch wenn mir der Name schon immer wieder mal über den Weg gelaufen war. Trotz der Länge von fast 2 Stunden, gibt es immer wieder Abwechslung und interessante Variationen und Ideen, die einen bei Laune halten. 8 von 10 Fledermäusen von mir https://metalhead.club/@drmusic/117509064990198994
  24. Bereits am 31.07.2026 wurde über WaterTower Records die Musik zur zweiten Staffel der Animationsserie "Batman: Caped Crusader" von Frederik Wiemann digital veröffentlicht. 01. Brute Force (3:02) 02. Riddle Me This (2:14) 03. Time to Die (6:46) 04. The Verdict (2:28) 05. Rockets' Red Glare (3:11) 06. Roxy (5:04) 07. Skyborn (2:35) 08. Deep Cover (3:33) 09. Jailbreak (7:26) 10. The Spectral Hand (4:40) 11. Haunted by the Past (3:00) 12. In the Tunnels of Gotham (3:33) 13. Tortured Souls (4:15) 14. The Devil's Due (4:05) 15. Barbatos (5:19) 16. Sudden Fear (2:28) 17. Batman and Harley (4:27) 18. Dreamstate (3:42) 19. Keeping My Secret Is Drowning You (2:42) 20. Her Dark Reflection (4:15) 21. Love's Shadow (4:58) 22. Zero Hour (4:37) 23. The Crime Smasher (2:42) 24. Dead Reckoning (2:46) 25. Die Laughing (2:46) 26. Petulant Fop (2:16) 27. The Joke Is on You (11:21) Total Album Time: 110:11 Quellen: https://filmmusic.com/album/batman-caped-crusader-season-2/ https://filmmusicreporter.com/2026/07/31/batman-caped-crusader-season-2-soundtrack-album-released/
  25. Wobei sowas auch immer noch durch die Scores verstärkt wird. Nolan Filme klingen wie sie aussehen. Kühl und steril. Was auch durchaus atmosphärisch ist, aber für mich zu keiner Sekunde emotional mitreißend ist. Die Dune Filme sehen zumindest teuer und wertig aus. Und zusammen mit den Scores wird auch hier eine prägnante Atmosphäre aufgebaut. Aber emotional mitreißen tut mich auch hier nix. Zimmers Liebes Thema find ich aber stark.
  26. Ja - angefangen hat das irgendwo bei Finchers SE7EN (toller Film natürlich, keine Frage!), ging weiter mit der Düster-Farbstichigkeit von PANIC ROOM, und erreichte seinen Höhepunkt bei Nolans DARK KNIGHT-Filmen. Letztere haben dann auch die "existenzialistische Düster-Erzählung" etabliert. Fertig war der neue Trend, der bis heute alles kaputt macht.
  27. Dieses "grau in grau" fällt mir auch seit einigen Jahren auf. Und das bezieht sich nicht nur auf Kinofilme. Ich schaue ja durchaus gerne auch mal nen Krimi im ÖRR. Die sehen alle gleich trist aus. Dazu dann oft ne depressive Handlung und die düsteren depressiven Score Klangteppiche geben dem ganzen den Rest. Da erinnere ich mich dann immer gerne an CSI Miami beginnend ab Staffel 3. Der Look war so bunt und farbintensiv, da musste man beim Schauen ne Sonnenbrille aufsetzen so grell war das. So eine farbenfrohe gute Laune Atmosphäre vermisse ich. Von Ridley Scott mag ich Black Rain sehr gerne. Toller atmosphärischer Look ohne zu stylish zu sein.
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