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Geschrieben

Hans Zimmer wird wie erwartet auch beim 3. Teil dabei sein.

Zitat

Composer Hans Zimmer has also that he’s preparing music for a third film.

He told Variety, “Denis comes in on the second day of shooting, and wordlessly comes in and puts ‘Dune: Messiah’ on my desk, and I know where we’re going and I know we’re not done.”

https://variety.com/2024/film/news/dune-2-ending-explained-dune-3-anya-taylor-joy-1235927539/

Geschrieben

Dune-is Villeneuve hat aber auch jetzt gesagt er braucht erstmal ne Pause. Find‘s eh erstaunlich wie man so nen Riesenfilm in nicht mal 2 Jahren hinbekommen hat.

Das kann also erstmal dauern.

  • 2 Jahre später...
Geschrieben (bearbeitet)

Der erste Track von Dune 3 wurde veröffentlicht, der unter anderem auch im Trailer vorkam.

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Bearbeitet von neo
  • Like 1
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb scorefun:

Habe keine der Filme bislang gesehen - kann auch mit den Scores nix anfangen; reine Folter für meine Ohren

Naja der Score für Dune Teil 1  hatte noch ein paar interessante Ansätze, wenn man es in der Rubrik „mal was Neues“ verbucht. 
Man muss sich zwar auf langatmige Synth-Teppiche einlassen, aber zumindest bereichert es Zimmer‘s Schaffen um einen nicht uninteressanten Eintrag - zumal Zimmer (und natürlich seine RCP-Klitsche, die mal wieder aushilft.. wie sollte es anders sein?!) einiges an Experimentierfreude beweist. 

Die „Musik“ für den zweiten Teil ist m.E. jedoch eine Vollkatastrophe. 
Die Action ist einfach nur ohrenbetäubend laut und kompositorisch sehr ungelenk (schlimmer als es sonst bei Zimmer der Fall ist). 
Und die Melodie des „Love“ Theme wurde frecherweise vom ersten Teil entlehnt und nur anders aufgemacht (Orchestrierung etc.) 


Also für Teil3 habe ich (aus musikalischer Sicht) keine Hoffnung. 
 

Geschrieben

Als jemand, der vor vielen Jahren alle Bücher gelesen hat, finde ich, dass die Filme einen sehr guten Zugang zu diesem eigentlich kaum verfilmbaren Material bieten. Gerade das philosophisch-sterile der Erzählungen und der Gedankengänge der Protagonisten, aber auch das Epische kommt durchaus rüber. Ich fand die beiden ersten Filme keine Minute lang langweilig. Und obwohl ich eigentlich so ein Traditionalist bin, empfinde ich den musikalischen Zugang von Zimmer dazu ausgezeichnet. Im Kino beim ersten Film dachte ich zunächst, "muss das sein", die symphonischen Teile von Totos Musik haben doch bei dem Lynch 1984 so perfekt funktioniert. Am Ende des Films war ich aber von Zimmer bekehrt. ;)

 

  • Like 1
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb scorefun:

Habe keine der Filme bislang gesehen

Ich auch nicht. Die Tristesse der monochromen Villeneuve-Optik in Verbindung mit diesem hohlen Kriegergedöhns wirklich absolute Endstufe des ästhetischen und ideologischen Verfalls im zeitgenössischen Hollywood-Kino. Schlimmer als Marvel. Würde ich mir nur gegen Bezahlung anschauen. 

Der Zimmer-Score zum ersten Teil hatte tatsächlich einige interessante Aspekte, vor allem die skalenbasierte Faktur des Themas. Actionscoring aber natürlich furchtbarer Matsch. 

  • Like 1
Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Ich auch nicht. Die Tristesse der monochromen Villeneuve-Optik in Verbindung mit diesem hohlen Kriegergedöhns wirklich absolute Endstufe des ästhetischen und ideologischen Verfalls im zeitgenössischen Hollywood-Kino. Schlimmer als Marvel. Würde ich mir nur gegen Bezahlung anschauen.

Lol, da schießt du wirklich übers Ziel hinaus. Es handelt sich schlicht und ergreifend um eine Literaturverfilmung. Frank Herbert hat 1963 mit der Veröffentlichung begonnen. Eine Saga um Macht, Gewalt, Krieg und die Dominanz von Eliten über Menschen. Du schaust anachronistisch mit deinem Weltbild und Hollywood Bashing darauf. Wobei ich nicht sagen will, dass man Villeneuve nicht kritisieren darf.

  • Like 2
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Ich auch nicht. Die Tristesse der monochromen Villeneuve-Optik in Verbindung mit diesem hohlen Kriegergedöhns wirklich absolute Endstufe des ästhetischen und ideologischen Verfalls im zeitgenössischen Hollywood-Kino. Schlimmer als Marvel. Würde ich mir nur gegen Bezahlung anschauen. 

Der Zimmer-Score zum ersten Teil hatte tatsächlich einige interessante Aspekte, vor allem die skalenbasierte Faktur des Themas. Actionscoring aber natürlich furchtbarer Matsch. 

Deine Filmbewertung kann ich absolut nicht nachvollziehen… Zumal es m.E. schwierig ist ein Werk ordentlich zu kritisieren, wenn man es nicht mal gesehen hat. 
 

Bezüglich des Actionscorings: Ja, das ist unter aller Kanone. Ich mag große Teile von Zimmers Schaffen zwar sehr gerne (auch wenn das meiste objektiv betrachtet nicht gut ist), aber man kann definitiv festhalten, dass dieser Mann das Vertonen von Action leider noch nie draufhatte. 
Am Wochenende lief bei mir mal wieder die Musik zu GLADIATOR. Tatsächlich liebe ich diesen Score, aber jedes Mal wenn es in den Bereich ‚Action‘ geht, wird Zimmer einfach nur laut, dröhnend und stumpf. 

Geschrieben
Am 22.10.2026 um 12:36 schrieb Mistermaffay:

Deine Filmbewertung kann ich absolut nicht nachvollziehen… Zumal es m.E. schwierig ist ein Werk ordentlich zu kritisieren, wenn man es nicht mal gesehen hat. 

Finde den Fehler. ;)

Und da das neulich schonmal mit Marvel kam, als ich etwas positives gepostet habe, ich habe in meinem Leben erst einen einzigen Marvelfilm gesehen, dafür bin ich nicht die Zielgruppe. Ob das alles dann gleich neben Dune die "absolute Endstufe des ästhetischen und ideologischen Verfalls im zeitgenössischen Hollywood-Kino" ist, sei mal dahingestellt. Hollywood hat zu allen Zeiten Meisterwerke und gleichzeitig B- und C-Ware produziert. Oft gab es für miese Filme mit die besten Scores. 

Villeneuve ist es hier jedenfalls gelungen, bei einem schwierigen, als unverfilmbar geltenden Stoff einen eigenen Zugang zu finden. Tolle Optik, große epische Erzählung, tolle Drehorte, tolles "World Building", unterm Strich gut ansehbar. Und die faschistoide Welt des Herbert-Universums wird hier gewiss nicht glorifiziert dargestellt. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Trekfan:

Villeneuve ist es hier jedenfalls gelungen, bei einem schwierigen, als unverfilmbar geltenden Stoff einen eigenen Zugang zu finden. Tolle Optik, große epische Erzählung, tolle Drehorte, tolles "World Building", unterm Strich gut ansehbar. 

Villeneuve ist in der cinephilen Szene, in der ich verkehre, schon äußerst unbeliebt, eigentlich sogar ein rotes Tuch. Was du als "tolle Optik" bezeichnest, wird da eher als Paradebeispiel für die trübsinnige Monochromie und Farbstichigkeit im aktuellen Kino wahrgenommen. Ich finde Villeneuve auch ausgesprochen trist - neben ihm i.d.R. auch Nolan oder die Mendes-Bondfilme, die alle bereits vor Jahren diese ästhetische Marschrichtung eingeschlagen haben.

Zusammen mit der matschig-"epischen" Klangästhetik der Zimmer- und Göransson-Musiken (bezeichnenderweise greifen ja fast alle genannten Regisseure auf diesen Sound zurück; man kann also von einer übergreifenden Programmatik sprechen) lässt sich da schon von einem Verfall sprechen, zumindest im Sinne eines Verfalls von klanglicher und visueller Differenzierung. 

vor 3 Stunden schrieb Trekfan:

Und die faschistoide Welt des Herbert-Universums wird hier gewiss nicht glorifiziert dargestellt. 

Kann man so und so sehen. De Palmas SCARFACE glorifiziert Tony Montana auch nicht, und trotzdem dient die Figur immer noch einer ganzen Generation von toxischen Mackern als Lifestyle-Vorbild. Es braucht nicht unbedingt Affirmation, um ideologische Inspiration aus fiktionalen Stoffen zu ziehen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele junge Typen die auf Motiven wie "Ehre", "Familie" und "Tradition" bauenden Wüstenkrieger-Erzählungen der DUNE-Filme auch ideologisch attraktiv finden. (Ich vermute, dass der Erfolg der Reihe auch mit dem allgemeinen Erstarken von Stammesdenken und Patriarchat zu tun hat. Diese Weltentwürfe boomen ja gerade wieder massiv, unter Rechten gleichermaßen wie in muslimischen Communities.)

Am 22.10.2026 um 09:49 schrieb Trekfan:

Du schaust anachronistisch mit deinem Weltbild und Hollywood Bashing darauf. 

Ich und Hollywood-Bashing? :lol: Als jemand, der in seinem Cineasten-Freundeskreis als beschränkt gilt, weil er (fast) nur amerikanisches Kino schaut... Nun denn. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Sebastian Schwittay:

Villeneuve ist in der cinephilen Szene, in der ich verkehre, schon äußerst unbeliebt, eigentlich sogar ein rotes Tuch. Was du als "tolle Optik" bezeichnest, wird da eher als Paradebeispiel für die trübsinnige Monochromie und Farbstichigkeit im aktuellen Kino wahrgenommen. Ich finde Villeneuve auch ausgesprochen trist 

Ich kann bei all den Dingen, die du oben anführst, überhaupt nicht mehr mitreden. Ich habe zwar eine ausgezeichnete Kenntnis der Filmgeschichte, aber so ab dem Jahr 2000 herum habe ich einen Bruch, der mit meinen privaten und beruflichen Verpflichtungen zu tun hat. Ich denke, das merkt man auch an meinen Beiträgen hier, wo ich ja irgendwie im Silver Age hängen geblieben bin. Ich habe auch keine Meinung zu Villeneuve, da ich zu wenig auch mit seinen Filmen vertraut bin. Vertraut bin ich allerdings seit Teenagerzeiten mit dem Dune Universum und den Romanen. Denn das ist steril, durchaus "trübsinnige Monochromie", nicht farbenfroh und gewiss auch "trist". Von daher war Villeneuve vielleicht der richtige  sich an diese Welt heranzuwagen. Auch wenn er all die inneren Monologe der Akteure und die Philosophie nur ansatzweise filmisch umsetzen kann. 

 

Geschrieben

Ich finde es faszinierend, wie man von einem kleinen Score-Schnipsel in wenigen Postings beim Verfall des Kinos landen kann. 

Als jemand, der in jungen Jahren während des Wachdienstes beim Bund das erste Mal gelesen hat (weil es in der Wachstube rumlag), und der in den kommenden Jahrzehnten immer mal wieder zum Buch zurückgekehrt ist, finde ich das Buch in der Villeneuve-Verfilmung gut umgesetzt, und das bezieht auch die Optik mit ein. Und Chani ist in der Verfilmung deutlich kritischer zu Pauls Werdegang als es in den Büchern der Fall war. Dies fand ich eine gute Abweichung zur Vorlage.

Weiter als bis zum dritten Buch bin ich aber nie gekommen. Das zweite Buch hatte ich nur einmal in der Mache, und das ist schon diverse Jahre her. Ich habe es nur noch bruchstückhaft in Erinnerung, hielt es aber damals auch nicht unbedingt für einen Kandidaten für eine Verfilmung. Aber ich werde vor dem Kinostart mich nochmal in das Hörbuch stürzen, um die Erinnerung aufzufrischen.

  • Like 2
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Villeneuve ist in der cinephilen Szene, in der ich verkehre, schon äußerst unbeliebt, eigentlich sogar ein rotes Tuch.

Ich bin gerade tatsächlich etwas schockiert. Denn Villeneuve und Nolan erachte ich als die aktuelle Speerspitze Hollywoods. 
Natürlich kommen sie nicht an die alten Großmeister heran, aber die sind nun mal alle tot. 
Welche Empfehlungen kannst du denn fürs aktuelle Hollywood aus deiner Szene heraus geben? 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Trekfan:

Vertraut bin ich allerdings seit Teenagerzeiten mit dem Dune Universum und den Romanen. Denn das ist steril, durchaus "trübsinnige Monochromie", nicht farbenfroh und gewiss auch "trist". Von daher war Villeneuve vielleicht der richtige  sich an diese Welt heranzuwagen.

vor 12 Stunden schrieb piksieben:

Als jemand, der in jungen Jahren während des Wachdienstes beim Bund das erste Mal gelesen hat (weil es in der Wachstube rumlag), und der in den kommenden Jahrzehnten immer mal wieder zum Buch zurückgekehrt ist, finde ich das Buch in der Villeneuve-Verfilmung gut umgesetzt, und das bezieht auch die Optik mit ein. 

Mag durchaus alles sein - ich bewerte das aber aus rein film(ästhet)ischer Sicht. Villeneuve mag der Richtige für die Verfilmung gewesen sein, und trotzdem nervt er mich/uns seit Jahren mit seiner steril-monochromen Art, Filme zu machen. (Und ob ein Buch gut verfilmt ist, ist für die Betrachtung eines Films eh erstmal nachrangig.)

vor 12 Stunden schrieb piksieben:

Ich finde es faszinierend, wie man von einem kleinen Score-Schnipsel in wenigen Postings beim Verfall des Kinos landen kann. 

Ist doch schön, wenn es was zu diskutieren gibt. Schließlich sind wir hier in einem Diskussionsforum. :) Nachdenken, Schreiben und Sprechen über Filme, Kunst und Kultur ist ja eh das Wichtigste überhaupt. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Mistermaffay:

Ich bin gerade tatsächlich etwas schockiert. Denn Villeneuve und Nolan erachte ich als die aktuelle Speerspitze Hollywoods. 
Natürlich kommen sie nicht an die alten Großmeister heran, aber die sind nun mal alle tot. 
Welche Empfehlungen kannst du denn fürs aktuelle Hollywood aus deiner Szene heraus geben? 

Zwischen den kanonisierten Großmeistern der Vergangenheit (ich nehme an, du meinst Leute wie Hitchcock, Ford, Kubrick und Co.?) und den kanonisierten Blendern der Gegenwart - wie Nolan oder Villeneuve - gibt es ja zum Glück noch eine gigantische "Grauzone" der Vielfalt. 

Dir sicher zu links, aber Paul Thomas Andersons ONE BATTLE AFTER ANOTHER gehört sicher zur Speerspitze des brandaktuellen Genre-Autorenkinos; darüber hinaus machen auch Leute wie Zach Cregger, Ti West, Ari Aster oder Eli Roth gerade sehr aufregendes, wenig prätentiöses und wohltuend klassizistisches Genrekino. Den verrückten Altmeister Ridley Scott sehe ich immer wieder gerne (eigensinnige Meisterwerke wie HOUSE OF GUCCI haben das Publikum sehr irritiert; wunderbar war zuletzt auch THE DOG STARS), ebenso wie den guten alten Paul Schrader (THE CARD COUNTER). Und wenn es doch mal hippe, zeitgemäße Stylerei sein soll, schätze ich Luca Guadagnino (CHALLENGERS) viel mehr als Villeneuve und Konsorten. 

Auch einen Blick wert: die großartige Kelly Reichardt (THE MASTERMIND), Jordan Peele (NOPE), Jeff Nichols (THE BIKERIDERS) und S. Craig Zahler (DRAGGED ACROSS CONCRETE, sein letzter Film, leider schon 7 Jahre her). 

  • Thanks 1
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Mag durchaus alles sein - ich bewerte das aber aus rein film(ästhet)ischer Sicht. Villeneuve mag der Richtige für die Verfilmung gewesen sein, und trotzdem nervt er mich/uns seit Jahren mit seiner steril-monochromen Art, Filme zu machen. (Und ob ein Buch gut verfilmt ist, ist für die Betrachtung eines Films eh erstmal nachrangig.)

Du verwirfst hier aber etwas in Bausch und Bogen aus Prinzip, oder? Du hast die Dune Filme nicht gesehen, bist mit dem Dune Universum vermutlich auch nicht vertraut? Mal eines der Bücher gelesen? "Und ob ein Buch gut verfilmt ist, ist für die Betrachtung eines Films eh erstmal nachrangig" stimmt! Aber dafür müsstest du die beiden Filme überhaupt erstmal gesehen haben. ;)

Wirklich alberne meta-Diskussion über Nichts. Darüber hat man sich bei Seinfeld lustig gemacht. :D

 

  • Like 2
Geschrieben

Eigentlich möchte ich nicht weiter Offtopic von Dune werden, aber Eli Roth ist sicher kein Name, der mir allzu schnell einfallen würde auf der Liste der Leute, deren Werke dem Verfall entgegenstehen.

So weit es mich betrifft, ist der Regisseur meist eh kein Kriterium für mich, den jeweiligen Film sehen bzw. nicht sehen zu wollen.

Was ich gestern noch vergessen hatte, als ich vom zweiten Dune-Buch geschrieben hatte: Soweit ich das Buch in Erinnerung habe, muss man keine große Angst haben, mit allzu viel furchtbarem Matsch beim Action-Scoring konfrontiert zu werden. In dieser Richtung gibt das zweite Buch nicht viel her, wenn Sie bei der Verfilmung nicht allzu viel ändern. 

  • Like 1
Geschrieben

Ich habe kein Problem mit Offtopic Chats, aber sowas wie Sebastians Empfehlungen geht so natürlich auf Dauer unter. Deshalb lohnt sich vielleicht ein eigener Chat. 

Herberts Bücher geben nicht unbedingt Schlachtengemälde her. Bisher fand ich es in den Filmen aber nicht übertrieben oder aufgebläht dargestellt. 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Trekfan:

Du verwirfst hier aber etwas in Bausch und Bogen aus Prinzip, oder? Du hast die Dune Filme nicht gesehen, bist mit dem Dune Universum vermutlich auch nicht vertraut? Mal eines der Bücher gelesen? "Und ob ein Buch gut verfilmt ist, ist für die Betrachtung eines Films eh erstmal nachrangig" stimmt! Aber dafür müsstest du die beiden Filme überhaupt erstmal gesehen haben. ;)

Wirklich alberne meta-Diskussion über Nichts. Darüber hat man sich bei Seinfeld lustig gemacht. :D

Mir ging es hier um die Diskussion eines ästhetischen Trends im Allgemeinen, der an Villeneuves DUNE konkret besonders sichtbar wird. Und durch Trailer, Bilder, Ausschnitte, usw. wird man eh so sehr mit der Ästhetik dieser Filme dauer-konfrontiert, dass man die Filme selbst gar nicht unbedingt gesehen haben muss, um zu wissen, dass man ihre Ästhetik trüb und abstoßend findet. Ich hätte auch Nolans THE ODYSSEY nicht sehen brauchen - es war genau das, was ich erwartet hatte. Die übliche Nolan-Tristesse eben. 

vor 3 Stunden schrieb piksieben:

Eigentlich möchte ich nicht weiter Offtopic von Dune werden, aber Eli Roth ist sicher kein Name, der mir allzu schnell einfallen würde auf der Liste der Leute, deren Werke dem Verfall entgegenstehen.

THANKSGIVING gesehen? Ein wunderbar farbiger, im besten Sinne altmodischer Film, der Genre-Konventionen (hier die des Slasherfilms) in die Gegenwart transferiert, ohne sie an den trüb-grauen ästhetischen Zeitgeist zu verkaufen. 

ICE CREAM MAN sah auch fantastisch aus, leider noch nicht gesehen. Wirken bunte, farbenfrohe Filme auf ein heutiges Publikum wirklich so trashig? Ist ja schlimm...

Geschrieben

Ich meinte es eher qualitativ, da fand ich den Regisseur von Borderlands eine mutige Wahl. Borderlands habe ich nicht zu Ende geschaut und früh abgebrochen, so ehrlich sollte ich sein.

Thanksgiving kenne ich in der Tat. Den fand ich okay, aber nichts, was sich längerfristig in meinen Gehirnwindungen eingenistet hat.

Von Ice Cream Man hatte ich nur einen Trailer gesehen, aber der Film war schnell aus dem Kino wieder raus. Und nach deinem Hinweis hatte ich mal eben bei letterboxd reingeschaut, ob ich da ein Juwel verpasst habe. Das Ergebnis ist recht ernüchternd, wenn selbst Borderlands besser beim Publikum ankam. 

Geschrieben
Am 25.10.2026 um 02:25 schrieb Sebastian Schwittay:

Hitchcock

Ja vor allem Hitchcock, Kubrick, Scorsese und Coppola meinte ich. 
 

Intetessant, dass du bspw HOUSE OF GUCCI von Scott als Positivbeispiel aufführst. 
Ich sehe eher BLADE RUNNER und ALIEN als die wenigen wirklich sehr starken Ridley Scott Filme. 
HOUSE OF GUCCI wäre m.E. eher ein Negativbeispiel aus der jüngeren Zeit. 
 

Du sprichst immer wieder von der Ästhetik der Filme. Aber ist das nicht ein hochgradig subjektives Kriterium? 
Wir können uns gewiss in der Musik auf recht objektiv messbare Qualitätsmerkmale verständigen (bspw wie geht der Komponist mit Themen wie Kontrapunkt etc. um). 
Aber beim Film ist die Ästhetik m.E. stark vom persönlichen Geschmack abhängig. Was für den einen trist und monochrom ist, ist für den anderen genau die richtige Herangehensweise (bspw DUNE). 

Geschrieben
Am 25.10.2026 um 12:23 schrieb Sebastian Schwittay:

ICE CREAM MAN sah auch fantastisch aus, leider noch nicht gesehen

So doll fand ich den jetzt nicht - aber die handgemachten Effekte waren zum Teil schon recht gut gemacht...Splatter Trash...haha
Score von Brandon Roberts klingt ganz annehmbar und ist auf Spotify

Nett auch die "Hommage" an Hitchcock's THE BIRDS - da mußte ich tatsächlich schmunzeln 😄

 

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