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  1. Letzte Stunde
  2. Immerhin hat mein letzter Satz, der ja nun scheinbar aus meinem Kommentar gelöscht wurde, in Lars' Zitat überlebt. Genau diesen Aspekt der "Nützlichkeit" habe ich in Mistermaffays Kommentar kritisiert ("solche unwichtigen Dinge wie Tiere"). Übrigens: wer das Primat der Nützlichkeit radikal umsetzen möchte, schafft auch Kunst und Kultur ab. Die ist nämlich auch nicht "nützlich" im ökonomischen Sinne. Aber das ist sicher alles zu akademisch, ich halte jetzt lieber mein freches Maul.
  3. Der Einsatz von Filmmusik hat meiner Meinung nach auch was mit Logik und Nützlichkeit zu tun. Funktionsfähigkeit ist nicht umsonst das Minimalziel bzw. die Basis einer Filmmusik. Hätte sie keine Funktion bzw. würde man mit ihrem Einsatz nichts bezwecken, könnte man sie auch problemlos weglassen. Und die Schlussfolgerung, dass man die "Genialität" einer Filmmusik angeblich nicht erfassen kann (wobei hier wohl Disclosure Day gemeint ist), weil man angeblich kein Mitgefühl für Tiere hat, ist schon abenteuerlich.
  4. Ich denke nicht, dass wir hier persönlich werden müssen wegen einer Aussage über einen faulen Drehbuchtrick in 90er-Jahre-Katastrophenfilmen. Wir haben zu wenig Kontext und das ist auch nicht Sinn der Diskussion. Also bitte klärt das per PM!
  5. Die Tatsache, dass ihm dieses Gefühl von Verbundenheit gar nicht begreiflich wird - nicht mal dann, wenn man ihn mit der Nase drauf stößt - , erhärtet halt den Verdacht, dass er ein kalter Zyniker ist. Und da frage ich mich: wieso beschäftigen sich solche Leute überhaupt mit Musik? Warum nicht mit einem "kalten Gegenstand" wie Geld oder Finanzen? Dafür braucht man kein Mitgefühl mit Menschen oder Tieren, nur Mathematik und Logik.
  6. Heute
  7. Ich glaube es geht hier garnicht darum alle Tiere zu retten ( hat Sebastian ja auch garnichts von geschrieben) ,sondern einfach das Familienmitglied zu retten. Denn das ist nun mal bei einem Haustier so . Ist ein Familienmitglied.
  8. Es ist doch das typische Hollywood-Klischee, daß Haustiere besonders Hund und Katzen immer überleben. Um so mehr feiere ich jeden Film, der diesem Klischee mal nicht folgt oder auf die Schippe nimmt. Lost World: T-Rex frißt Hund Shrek 2: Stage-Dive auf den Köter der bösen Fee. Mehr fällt mir auf die Schnelle gar nicht ein. Was das Klischee ja nur noch bestärkt. Zum Realismus: Den möchte ich sehen, der in einer echten Gefahren-Situtation seinen Hund (Familienmitglied/Partner nach mehreren Jahren) nicht vesucht zu retten, egal wie irrational und lebensgefährlich das ist. In Filmen geht das halt so gut wie immer gut. Im realen Leben sicher nicht.
  9. Nur zur Auflockerung: Obwohl nicht wirklich ein Katastrophenfilm, fällt Ripley in ALIEN kurz vor knapp ein, dass sie Jonsy noch retten muss. 😀
  10. Korrekt, ich möchte hier nämlich so wenig "Zensur" wie möglich betreiben und hielt es für okay, dass Mistermaffay und Sebastian sich hier einen Schlagabtausch liefern, weil beide hart im austeilen und nehmen sind. Aber sobald es hier spezifisch um Parteien geht, setze ich die Schere an. Wir sind schließlich ein Musikforum und politischen Diskussionen kann man hier nicht gerecht werden, es sei denn, man lässt das hier völlig aus dem Ruder geraten. Danke also für das Verständnis.
  11. Leute, legt halt eine Liste an, wo es überall in Filmen, die alle ohnehin Fiktion sind, unrealistische Szenen und Entscheidungen gibt. Ich glaube, so eine Liste wäre unendlich lang. 😜
  12. Im ersten Moment wollte ich mich darüber beschweren, dass hier eine Art Zensur betrieben wird, nur weil es um die AfD geht - sie ist die umfragenstärkste Partei Deutschlands und damit sehr wichtig für die nächsten Schritte unseres Landes. ABER es stimmt: Politische Diskussionen sind hier fehl am Platz. Wir sind ein Soundtrack bzw Musik/Film Forum. Themen können natürlich mal quer schießen, aber die Diskussion zwischen mir und Sebastian wäre unnötig ins politische abgerutscht - sorry von meiner Seite
  13. Der Kommentar, in dem es explizit um die AfD geht wurde gelöscht.
  14. Ich habe mich entschieden, den letzten Teil dieser Diskussion, die weder etwa mit den entsprechenden Veröffentlichungen oder überhaupt nur Musik zu tun hat, zu löschen. Bitte haltet hier keine politischen Diskussionen ab!
  15. Gestern
  16. Das sind keine „rechten Narrative“ .. jeder, der ein bisschen Verstand an den Tag legt und eine gewisse logisch-analytische Auffassungsgabe hat, wird merken, dass in diesem Land so einiges falsch läuft.
  17. Das ist nicht frech, sondern einfach nur eine Beobachtung, die auch schon andere Board-Mitglieder gemacht haben. "Linksversiffter Elfenbeinturm", "typisch links", die "bezahlten Kritiker", und jetzt natürlich auch die bösen, staatszersetzenden Akademiker... Der AfD-Sprech und die rechten Narrative quillen förmlich aus jedem deiner Sätze (deinen Tonfall meine ich gar nicht; "Herz auf der Zunge" ist hier nicht das Problem).
  18. Deswegen ist es ja so wichtig, Konzertfassungen zu identifizieren bzw. sie vom eigentlichen Score zu differenzieren. Eine Konzertfassung kann prägnant auf dem Album auftauchen, muss aber im filmischen Zusammenhang kein allzu wichtiges Thema sein. "For Gillian" aus THE FURY wäre ein schönes Beispiel, um bei Williams zu bleiben. Auf dem Albumschnitt prominent platziert als Track 2, zieht der konzertante Satz große Aufmerksamkeit auf sich; im Film spielt das Thema jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle.
  19. Das weiß man aber nur, wenn man den Film gesehen hat. Das Album beginnt mit einem sehr prägnanten Thema und auch hier im Thread, wurde dieses meiner Meinung nach als Hauptthema ausgemacht. Das Stück wurde ja auch nicht umsonst einzeln zuerst veröffentlicht.
  20. In einer Gefahrensituation nimmt man am Ende das mit, was man tatsächlich benötigt und was einen auf der Flucht nicht behindert bzw. diese nicht erschwert und man dadurch weiter in Gefahr ist. Vulkanausbruch, Alieninvasion oder auch Tunneleinsturz unter einem reißenden Fluss. Am Ende muss man rational entscheiden und das heißt, zur Not das Haustier zurücklassen. Im Film geht das meistens gut aus, aber im wahren Leben wäre das in den meisten Fällen wohl zu riskant.
  21. Aaaahja… rechtspopulistisch, alles klar, ich verstehe! So ein Quatsch kann nur von einem Snob aus seinem linksversifften Elfenbeinturm kommen. Gerade von einem so gebildeten Mann wie dir hätte ich etwas mehr erwartet. Aber vielleicht ist gerade DAS dein Problem.. ein erschreckender Trend, den ich oftmals eher bei Akademikern feststelle (siehe Corona Zeit). Also fassen wir nochmal zusammen: Ich bin nicht emphatisch und emotional verarmt, alles klar. Meine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit, weißt du? Unfassbar was du dir rausnimmst, obwohl du mich überhaupt nicht kennst. Ich trage das Herz auf der Zunge und bin oftmals recht forsch, frech und laut. Ja. Alles Punkte, die man gerne kritisieren darf. Aber was du da vom Stapel gelassen hast, ist rotzfrech
  22. Natürlich würde ich mein Haustier retten. Wie gesagt: dir fehlt was. Aber wen wundert es, bei deinen völlig unempathischen, rechtspopulistisch angehauchten Statements der letzten Zeit.
  23. Es wird dreimal kurz angespielt, wenn im Film die Tiere auftauchen (Kardinal, Hirsche, Fuchs) + die Konzertfassung in den End Credits. Das "Memory"-Thema kommt allerdings genauso oft vor, und ist als Thema für Emily Blunts Figur auch viel prägender für die emotionalen Momente des Films.
  24. Aaaaahjaaaa - der holde Sebastian würde bei einem Vulkanausbruch natürlich noch schnell alle Tiere retten, ne? Sollen wir dich umbenennen in Noah? Wo ist denn deine Arche?
  25. Ich meine damit das „Listen“ Thema. Es kommt (zumindest im Film) noch am öftesten vor - wird, wenn ich es richtig begriffen habe, mit den Aliens assoziiert
  26. Ganz ehrlich, mittlerweile verstehe ich, wieso du mit einer feinfühligen Musik wie DISCLOSURE DAY nichts anfangen kannst. Aus der oben zitierten Aussage spricht die totale emotionale Verarmung.
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