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Ich habe keine Haustiere und sehe obige Aussage vollkommen emotionslos. Ich bin aber auch Pragmatiker. Meiner Meinung nach geht es nicht darum, wer es verdient hat. Es geht schlicht darum, ob es machbar ist ohne sich dabei in Gefahr zu bringen. Das fängt schon dabei an, wenn Du vielleicht zwischen dem Hund und Deinem Kind entscheiden müsstest, weil die Situation schlicht so dramatisch ist. Klar haben es beide verdient. Aber was ist jetzt wichtiger. Der Hund oder Dein Kind?
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Findet ihr es auch so toll, wie Williams die Pauke ab 1:57 für drei Takte auf der 3 des 3/4-Takts, und dann plötzlich unvermittelt auf die 1 setzt? Dieser Groove, dieses herrliche Arbeiten im kleinsten Detail... großartig! ("He [Williams] was very acutely aware of rhythmic flaws and nuances, and sometimes obsessed a little", so das Zitat eines Musikers in Jon Burlingames Artikel. Das glaube ich sofort! ) Allein in diesen 2 Minuten "chase..." steckt genug für einen kleinen Aufsatz. Die völlig unkenntliche Variation des "memory..."-Themas bei 1:05, das synkopisch total überbetonte Becken ab 1:33 (tsch... tsch... tsch, tsch... tsch, tsch, tsch! - hier saß Williams der Schalk im Nacken, als er an der percussion stave saß ), der Höhepunkt bei 1:49 (herrlich grotesker Moment im Film!), und natürlich die zauberhafte Harfe über den punktierten tiefen Streichern bei 1:50... Um es mit Elliot Goldenthal zu sagen: "Music is about detail!" ❤️
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Also da fehlt mir aber jetzt irgendwie der Zusammenhang. Es ging doch eigentlich nur um das Zitat "Ich würde solche unwichtigen Dinge wie Tiere einfach zurücklassen" und um nichts anderes. Ich hoffe halt nur, das Menschen mit solch einer Einstellung, keine Haustiere haben. Ich persönlich finde solch eine Aussage auch emotionslos, aber da ist halt jeder Mensch anders gestrickt. Ich kann aber auch nicht von jedem Menschen verlangen, das er genau die gleichen Ansichten und Gefühle gegenüber anderen Lebewesen hat wie ich. Für andere mag ein Tier ein "unwichtiges Ding" sein. Bei mir ist das anders. Unter`m Strich ging es doch Sebastian nur darum, ich da bin ich auch voll bei Ihm, das ein Hund oder eine Katze die man sein Familienmitglied nennen darf, es genauso verdient hat gerettet zu werden, wie jedes andere "menschliche" Familienmitglied auch. Sorry Mephisto, aber das wollte ich nur noch mal abschließend loswerden.🙂
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Jan09646 hat sich registriert
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In gewissen Situationen können wichtige Dinge notgedrungen zu unwichtigen Dingen werden. Ich habe am Wochende Volcano erstmalig geschaut. Da hat eine Figur einer anderen bewusstlosen Figur das Leben gerettet, in dem sie in die Lava gesprungen ist und die bewusstlose Figur auf ihrem Rücken noch zu den anderen Figuren in Sicherheit "werfen" konnte. War das heroisch? Ja. War das dumm? Definitv. Denn diese Figur hat ihr Leben geopfert um EIN anderes zu retten. Und es war kein Kind und der "Held war nicht sterbenskrank. Ich hab nur gedacht....dramaturgisch dämlich und auch in einer echten Situation dämlich. Manchmal muss man schlicht an sich selbst denken und Moral beiseite lassen.
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Immerhin hat mein letzter Satz, der ja nun scheinbar aus meinem Kommentar gelöscht wurde, in Lars' Zitat überlebt. Genau diesen Aspekt der "Nützlichkeit" habe ich in Mistermaffays Kommentar kritisiert ("solche unwichtigen Dinge wie Tiere"). Übrigens: wer das Primat der Nützlichkeit radikal umsetzen möchte, schafft auch Kunst und Kultur ab. Die ist nämlich auch nicht "nützlich" im ökonomischen Sinne. Aber das ist sicher alles zu akademisch, ich halte jetzt lieber mein freches Maul.
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Der Einsatz von Filmmusik hat meiner Meinung nach auch was mit Logik und Nützlichkeit zu tun. Funktionsfähigkeit ist nicht umsonst das Minimalziel bzw. die Basis einer Filmmusik. Hätte sie keine Funktion bzw. würde man mit ihrem Einsatz nichts bezwecken, könnte man sie auch problemlos weglassen. Und die Schlussfolgerung, dass man die "Genialität" einer Filmmusik angeblich nicht erfassen kann (wobei hier wohl Disclosure Day gemeint ist), weil man angeblich kein Mitgefühl für Tiere hat, ist schon abenteuerlich.
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Die Tatsache, dass ihm dieses Gefühl von Verbundenheit gar nicht begreiflich wird - nicht mal dann, wenn man ihn mit der Nase drauf stößt - , erhärtet halt den Verdacht, dass er ein kalter Zyniker ist. Und da frage ich mich: wieso beschäftigen sich solche Leute überhaupt mit Musik? Warum nicht mit einem "kalten Gegenstand" wie Geld oder Finanzen? Dafür braucht man kein Mitgefühl mit Menschen oder Tieren, nur Mathematik und Logik.
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Es ist doch das typische Hollywood-Klischee, daß Haustiere besonders Hund und Katzen immer überleben. Um so mehr feiere ich jeden Film, der diesem Klischee mal nicht folgt oder auf die Schippe nimmt. Lost World: T-Rex frißt Hund Shrek 2: Stage-Dive auf den Köter der bösen Fee. Mehr fällt mir auf die Schnelle gar nicht ein. Was das Klischee ja nur noch bestärkt. Zum Realismus: Den möchte ich sehen, der in einer echten Gefahren-Situtation seinen Hund (Familienmitglied/Partner nach mehreren Jahren) nicht vesucht zu retten, egal wie irrational und lebensgefährlich das ist. In Filmen geht das halt so gut wie immer gut. Im realen Leben sicher nicht.
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Londoner folgt jetzt dem Inhalt: La-La Land Records: ALIEN RESURRECTION (John Frizzel) und MIRRORS 2 (Frederik Wiedmann)
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Korrekt, ich möchte hier nämlich so wenig "Zensur" wie möglich betreiben und hielt es für okay, dass Mistermaffay und Sebastian sich hier einen Schlagabtausch liefern, weil beide hart im austeilen und nehmen sind. Aber sobald es hier spezifisch um Parteien geht, setze ich die Schere an. Wir sind schließlich ein Musikforum und politischen Diskussionen kann man hier nicht gerecht werden, es sei denn, man lässt das hier völlig aus dem Ruder geraten. Danke also für das Verständnis.
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Im ersten Moment wollte ich mich darüber beschweren, dass hier eine Art Zensur betrieben wird, nur weil es um die AfD geht - sie ist die umfragenstärkste Partei Deutschlands und damit sehr wichtig für die nächsten Schritte unseres Landes. ABER es stimmt: Politische Diskussionen sind hier fehl am Platz. Wir sind ein Soundtrack bzw Musik/Film Forum. Themen können natürlich mal quer schießen, aber die Diskussion zwischen mir und Sebastian wäre unnötig ins politische abgerutscht - sorry von meiner Seite
- Gestern
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Das ist nicht frech, sondern einfach nur eine Beobachtung, die auch schon andere Board-Mitglieder gemacht haben. "Linksversiffter Elfenbeinturm", "typisch links", die "bezahlten Kritiker", und jetzt natürlich auch die bösen, staatszersetzenden Akademiker... Der AfD-Sprech und die rechten Narrative quillen förmlich aus jedem deiner Sätze (deinen Tonfall meine ich gar nicht; "Herz auf der Zunge" ist hier nicht das Problem).
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Deswegen ist es ja so wichtig, Konzertfassungen zu identifizieren bzw. sie vom eigentlichen Score zu differenzieren. Eine Konzertfassung kann prägnant auf dem Album auftauchen, muss aber im filmischen Zusammenhang kein allzu wichtiges Thema sein. "For Gillian" aus THE FURY wäre ein schönes Beispiel, um bei Williams zu bleiben. Auf dem Albumschnitt prominent platziert als Track 2, zieht der konzertante Satz große Aufmerksamkeit auf sich; im Film spielt das Thema jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle.