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horner1980

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Alle erstellten Inhalte von horner1980

  1. Um 20 Uhr gibt es eine neue Ausgabe der EINFACH NUR FILMMUSIK. Im faulen Anfangsblock kommen dieses Mal besonders die Fans des Filmmusikjahres 1973 auf ihre Kosten. Das bedeutet: Musik von Lalo Schifrin, Fred Karlin, John Williams und anderen. Dazu ist mit "A Patch of Blue" von Jerry Goldsmith auch der Geheimtipp des Monats mit dabei. Der Rest der Playlist ist u.a. mit Thedore Shapiro, James Horner, Michael Brook, Christopher Young und Michael Giacchino gefüllt. Als Bonus gibt es auch noch die eine oder andere News aus der Filmmusikbranche. Das alles natürlich nur zu hören auf www.radio-zoom.de
  2. In den letzten Tagen weitere Marvel-Filme geschaut. Captain Marvel Was für ein toller Spaß, ganz besonders wegen der sehr gelungenen Lockerheit. Teilweise fühlt es sich eher wie ein Buddy-Movie an. Zu keiner Zeit wirkt das Ganze unnötig aufgeblasen und das macht diesen Marvel-Film zu einen der besten. Aber vor allem ist die Kombination Fury und Denvers sehr unterhaltsam, auch wenn ich sagen muss, dass Brie Larson ruhig etwas mehr Ausstrahlung gut getan hätte. Sie hat mich nicht hundertprozentig überzeugt, dafür wirkte in manchen Szenen ihr Mimikspiel zu kühl. Aber gut, dass sie mit Samuel L. Jackson und den meist hinter einer Alienmaske versteckten Ben Mendelsohn zwei absolut charismatische Schauspieler an der Seite hatte. Das glich das Ganze etwas aus. Die Musik von Pinar Toprak war gut und auch passend, auch wenn ich mir ein prägnanteres Hauptthema gewünscht hätte. Das was sie komponierte war doch etwas zu beliebig. Okay, aber sonst hat sich ihr Score gut angehört, auch wenn er alles andere als originell oder besonders kreativ war. Pinar kann schon mehr, aber trotzdem schön, dass sie diese Aufgabe ganz solide gemeistert hat. Das war also Captain Marvel, den ich trotz etwas schwächelnder Hauptdarstellerin als gelungen einstufe. Ant Man & The Wasp Gelungene Fortsetzung, die viel Spaß machte. Was ich wiederum toll fand, dass der Film wieder mal aus der Reihe tanzte, denn eigentlich ist die Hauptstory eine Rettungsaktion und nicht das typische Gut gegen Böse. Es gibt zwar Kontrahenten, aber die Gangster sind nicht wirklich ernst zu nehmen und die gefährliche tut das auch nur, weil sie nicht sterben will. Das wurde auch so geschrieben, dass ich als Zuschauer mit ihr mitleide. Ansonsten ist wieder der Humor aus dem ersten Teil mit dabei. Ja, dieses Mal nervten mich die beiden Freunde von Scott auch etwas. Ansonsten ist der Cast wieder hervorragend und vielleicht das Beste an dem ganzen Film ist sogar die Musik. Christophe Beck hat wieder mal einen tollen abwechslungsreichen, aber an den entscheidenden Momenten auf den Punkt komponierten Score abgeliefert. Manchmal hatte ich den Anschein, dass er auch super für James Bond die Musik mal schreiben kann. Natürlich ist wieder das Hauptthema mit an Bord, welches sich als roter Faden durch den Film zieht. Das Thema ist ja für mich eins der besten aus allen Marvel-Filmen, weil es eben sehr prägnant ist. Dazu gibt es auch nochd as tole Wasp-Thema. Also er lieferte hier einen richtig unterhaltsamen Score ab. Der tolle Film war nun mit Captain Marvel eine gelungene lockere Abwechslung, bevor es dann ins Endgame geht Avengers: Endgame Zuerst muss ich sagen, dass er schon deutlich schwächer war als "Infinity War". Die besten Momente waren hier eindeutig die ruhigen und einen der besten war sogar gleich zu Beginn bei der Einführung von Hawkeye. Das hatte sogar fast mehr Impact als das Ende von Infinity War, da es komplett ohne Musik geschah und obwohl ich ahnen konnte, dass genau das passierte, war die Hoffnung groß, dass es eben nicht passiert. Auch sehr gut die Darstellung von Thor. Selbst ein Gott, obwohl er in den letzten Jahren mehr den Charakter eines Menschen inne hatte als den eines Gottes, kann nicht alles verkraften. Auch der erste Auftritt von Scott Lang war hervorragend inszeniert, bis auf den Umstand, wie er wieder auftauchen konnte. Sobald der Film wieder diese ruhigeren Momente verlies, wirkte er doch wieder wie fast jeder Marvel-Film davor, da es dann wieder Richtung Unterhaltung ging und das am besten mit einer Portion Dialogwitz. Enttäuscht war ich etwas über die Inszenierung des ersten bedeutenden Todesfalls Film. Das wirkte für mich etwas lieblos gemacht und verlor dadurch jede Menge Impact und auch schade, dass da am Ende nur in ein paar Dialogen an diese Person gedacht wurde. Die zweite war besser gemacht inkl. richtiger Trauerfeier. Ich hab mir auch etwas mehr von Captain Marvel gewünscht. Dafür dass sie fast als letzte Hoffnung angedeutet war, war sie hier eher sowas wie "Die war halt auch dabei und zeigte in 2-3 Szenen, was für eine Kraft sie hatte". Etwas zu sehr konstruiert fand ich auch die "Wir Frauen versammeln uns nun und kämpfen gemeinsam"-Szene. Da musste ich schon kurz schmunzeln. Was ich aber sehr gut fand und auch emotional wirklich sehr stark inszeniert, als im großen Finale die Verstärkung eintraf. Das hat mich auch ziemlich mitgenommen und sehr berührt. Ja, die eine oder andere Träne floss da auch bei mir. Gut, dass der Cast hervorragend war, muss ich ja nicht sagen. Musikalisch hat sich Silvestri hier auch stark verbessert. Hier zeigte er nun die Spielfreude, die ich schmerzlich in "Infinity War" vermisst habe, auch wenn seine Musik für mich am meisten bei den ruhigen Szenen funktionierte, obwohl er hier sich sehr bei seinem "Forrest Gump" und "Contact" inspirieren lies. Okay, klar.. fast alles in Sachen Action war wieder typisch Silvestri, aber auch hier streute er das eine oder andere frische Element ein, so dass das Hören seiner Musik mehr Spaß machte. Auch toll, dass er hier an der Anfangsstelle den Stil von Christophe Beck für den Ant-Man leicht adaptierte inkl. einer Variation des großartigen ohrwurmartigen Ameisenmann-Themas. An anderer Stelle baute er auch das Thema von Pinar Toprak ein und bin mir sicher, dass hat ihr besonders gefallen, wenn so eine Legende der Filmmusik ihr Thema nutzte. Ja, Silvestri hat es dieses Mal nicht verhauen und hat eine sehr gute Arbeit abgeliefert. Der Film ist mit Sicherheit für mich nicht der beste Avengers-Film, aber ein gelungener Abschied.
  3. Young tut sich wieder mal mit Sam Raimi zusammen und vertont dessen neue Serie.
  4. Keine Ahnung, warum ich gerade Bock auf die Marvel-Filme habe, die ich noch nicht gesehen habe, aber wenn der mal da ist, dann sollte ich das auch ausnützen. Daher gab es bei mir heute: Avengers: Infinity War Zuerst freue ich mich schon sehr auf die Serie "WandaVision", denn die beiden Charaktere haben es geschafft, sich fast nach oben in meiner Rangliste zu spielen. Nur Black Panther, Black Widow und Black America, ähm Captain America konnten sie nicht überholen. OK, die Geschichte setzt da fast da an, wo Thor aufhörte und beginnt gleich mal mit einem Schock, der und auch viele der folgenden nur von einer Seite etwas verhauen wurde.. dazu aber erst später. Ansonsten ist der Film überraschend kurzweilig, spannend und vor allem unterhaltsam. Es gibt auch den einen oder anderen emotionalen Moment und darunter auch einer der dieses Mal leicht weniger nervigen Guardians, der aber wieder mit einem total unpassenden und billigen Witz zerstört wurde. Warum machen die das? Ich kapier das nicht. Da bauen sie einen richtig großen emotionalen Moment auf, als Gamora StarLord darum bittet, falls Thanos sie erwischt, ihn zu töten. Alles perfekt geschrieben und sogar gespielt. Selbst ich, der die Charaktere nicht mag, fühlte da etwas. Tja, und dann kommt so ein absolut dämlicher sehr kindischer Draxx-Moment, wo ich mir dachte: "Wtf... Danke, ihr habt die Szene und ihre Wirkung komplett kaputt gemacht." Ansonsten toller erster Moment, wenn Captain America mit seinem Team auftaucht, aber irgendwie bin ich ein wenig enttäuscht, dass Cap fast nur unter ferner liefen mitläuft. Er ist da und kämpft und bestimmt, aber wirklich Präsenz bzw. eine wichtige Rolle im Film hat er dieses Mal nicht. Dasselbe gilt auch für andere. Ausnahmen sind erfreuerlicherweise eben Wanda, Vision und Thor. Ja und weniger erfreulicherweise auch die Guardians und Tony Stark. Ich freue mich schon echt auf die Zeit nach ihm, denn seit Civil War kann ich mit seinem Charakter immer weniger was anfangen, obwohl er dieses Mal wieder mehr an frühere Momente erinnert. Hauptcharakter ist dieses Mal, wenigstens scheint es so, Thanos. Das fand ich gut, auch dass er wirklich ein Charakter war und nicht nur ein weiterer Bösewicht. Ich fand es richtig, dass er zeigen durfte, dass er eben nicht nur böse ist, sondern auch eine andere Seite intus hatte. Ich hab ja zu Beginn was von "verhauen" geschrieben. Diesen Schuh muss sich an manchen Teilen Alan Silvestri anziehen. Zu 85% fand ich ihn hier auf Autopilot und leider schaltete er diesen in den Schockmomenten nicht aus. Erst gegen Ende nach dem Fingerschnipsen zeigte er, dass er es auch anderes kann. Das war erfrischend und mal gefühlt was anderes von Silvestri. Gut, es kann auch sein, dass das mit Absicht war, um am Ende musikalisch mehr Wirkung zu zeigen, aber selbst beim Todessturz von Gamora, vielleicht neben der Todesszene kurz vor dem Fingerschnipsen die wichtigste, fügte er mit seiner Musik diesen sehr emotionalen Moment nicht noch mehr Wirkung dazu. Tat halt ab und zu etwas Chor zu seiner Standardvertonung dazu und dachte sich vielleicht, dass das schon reicht. Für mich leider nicht. Das fand ich als alter Silvestri-Fan dann doch etwas enttäuschend, obwohl die Musik alles andere als schlecht war, aber ich hätte mir da einfach mehr gewünscht. Trotz allem gefiel mir der Film schon sehr, obwohl er nicht mein liebster Avengers-Film ist, denn an der Stelle sind immer noch die ersten zwei bei mir. Besser als Civil War, den ich auch zu den Avengers-Filmen dazu zähle, ist er aber auf jedem Fall.
  5. UNSER SENDEPLAN FÜR DIE KOMMENDE WOCHE 13.04.2020 12:00 EINFACH NUR FILMMUSIK 14:00 KINOKISTE (Wiederholung vom 08.04.2020) 15.04.2020 20:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: A Patch of Blue) Natürlich nur auf www.radio-zoom.de
  6. Es ist ja offensichtlich, dass auch in der Musik mit voller Absicht versucht wurde, die Erinnerungen an vergangene Zeiten aufleben zu lassen.
  7. Thor:Ragnarok Wie jeder weiß, mag ich die die "Guardians of the Galaxy" überhaupt nicht. Fast durch die Bank unsympathische Charaktere und ein Humor, der diese Tatsache verstärkt. Daher hatte ich lange gezögert, mir den dritten "Thor"-Film anzuschauen, aber jetzt habe ich es doch mal getan. Was soll ich sagen... er hat zwar teilweise denselben Humor wie die "Guardians", aber das hat hier mehr Hand und Fuß. Thor wirkt verändert, weil er eben zwei Jahre auf der Erde war. Das hat ihn doch mehr geprägt und daher solche Sachen wie seine Lockerheit, welche davor schon da war, extremst verstärkt. Daher passte die Charakterentwicklung für mich hier. Auch die Charakterentwicklung von Banner wird erklärt, weil er eben zwei Jahre "ausgeschaltet" war und sich dann plötzlich auf einem fremden Planeten wiederfindet. Wem das nicht verunsichert, dann weiß ich auch nicht. Loki ist wie Loki immer ist. In der einen Sekunde hilft er dir und in der nächsten will er dir ein Messer in den Rücken stechen. Sehr gut fand ich "Valkyrie", die einen tollen Einstand im Film hatte. Ja, sogar dessen Charakter wird erklärt. Durch den Verlust, den sie erlitten hat, hat sie sich dem Alkohol und zwielichtige Geschäfte mehr gewidmet als sie es sollte. Jeff Goldblum fand ich auch klasse als Grandmaster, obwohl es so aussah, dass er eigentlich nur sich selbst spielte. Ach ja, und Cate Blanchett war zwar maßlos unterfordert in ihrer Rolle, aber ich fand, dass sie doch Spaß an der Rolle hatte. Weniger toll fand ich die Mitgladiatoren, die mich doch am meisten an die Guardians erinnerten. Zu denen hatte ich keinerlei Bindung und bei denen wirkte der Humor auch nicht gut. Ich fand es toll, dass Idris Elba mehr zu tun hatte als in den vorherigen Filmen. Seine Rolle hatte mehr Gewicht bekommen, obwohl da vielleicht sogar mehr drin gewesen wäre. Dann hätte Elba dann doch mal positiv über seine Marvel-Erfahrung geredet.   Die Story selbst war klar mit mehr Humor versehen, als ich es gewohnt bin von den Thor-Filmen, aber aufgrund der Charakterentwicklungen und auch dem Ort, an dem sich Thor, Loki und Banner verirrten, musste es wohl so sein. Sobald es aber ernst und seriös werden musste, wurde es auch ernst und seriös. Hier stimmte für mich die Mischung. Warum das? Ich glaube, weil der Humor hier eine bessere Wirkung hatte als bei den Guardians, da er von Charakteren kam, die ich sympathisch finde bzw die ich mag. Kommen wir zur Musik und da fand ich mit dem Negativen an: Der Einsatz des Songs ging mal gar nicht. Das war für mich eine absolute Fehlentscheidung. Da hatte man schon einen tollen fähigen Komponisten mit Mark Mothersbaugh und dann baut man diesen Song total unpassend in zwei Szenen ein, die wohl mit einem echten Score mehr Wirkung gehabt hätten. Schade, denn Mothersbaughs Musik, in dem er viele 80s Elemente einbaute, um halt diesen Müllplaneten und all seine Elemente in der Musik musikalisch einzufangen, ist wirklich sehr gelungen. Diese Synthie-Sachen harmonierten sehr gut mit dem orchestralen Sound und sein Hauptthema für Thor bzw. für die Helden hat sogar, dank dieser 80s Elemente, einen kleinen Ohrwurm-Effekt. Ja, ich bin gerade selbst ein wenig überrascht, dass mir der Film so gut gefallen hat. So ist es halt.. für mich bisher der beste Thor-Film.
  8. Ja, das mit Wien stimmt, aber Gent wird dieses Jahr stattfinden. Ich bekam gerade die Bestätigung von ihnen, da ich nachgefragt habe. Das hätte mich auch gewundert, weil wir erst Dienstag miteinander geschrieben haben bzgl. einer Anzeige für die kommende Cinema Musica.
  9. Heute bei uns: 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: A Patch of Blue) 20:00 KINOKISTE (Children's Choice Special)  Wir haben die zweite Woche des Monats und dieses Mal gibt es im faulen Anfangsblock nur Tracks, die das Wort "Penguin“ beinhalten und diese kommen u.a. von Danny Elfman, George Fenton und Thomas Newman. Ansonsten gibt es auch wieder ein paar Titel aus "A Patch of Blue" von Jerry Goldsmith, dem Geheimtipp des Monats. Beim Rest hat sich Oliver von einer guten Freundin aus Kanada helfen lassen. Warum er das machte? Sie hatte gestern Geburtstag und er dachte sich, dass das doch ein schönes Geschenk wäre. Was sie sich für die Playlist überlegt hat, erfahrt ihr morgen ab 18 Uhr in EINFACH NUR FILMMUSIK. Deutschland steht ein "bißchen" still, die Kinder sind Zuhause, langweilen sich hin und wieder, vermissen die Schule (.. ok.. kleiner Scherz am Rande) und möchten gern etwas tun? Natürlich!! Ran an die Soundtrack-CD-Regale! Heute dürfen die Junioren von Score-Smutje TomTom ab 20 Uhr wieder in Aktion treten und für euch eine bunte, zufällig ausgewählte "Quer durch den Gemüsegarten"-Mischung für die KINOKISTE heraussuchen. Live, spontan und sicherlich nicht nur ein bißchen chaotisch! Stream und Chat findet ihr wie gewohnt unter www.radio-zoom.de
  10. Jetzt hat Hans Zimmer es endlich geschafft. Die "bunte" schreibt über ihn.
  11. Vielleicht sollten wir aus diesem Thread einen Sammelthread für die Beat-Records-Releases der Spencer-Hill-Soundtracks machen, da hier ja auch schon über die Mücke gesprochen wurde und der Score ab jetzt auch verschickt wird.
  12. Da ich finde, dass dieser großartige Score von Ramin Djawadi, vielleicht sogar der beste, den er je geschrieben hat, einen Thread verdient, bekommt er den auch. Selbst ein Rezi-Schreiber wie James Southall, dem ich fast immer zustimme, hat nur lobende Worte über den Score. Das mag was heißen, denn normal sind RC-Komponisten wie Djawadi, Balfe und Co nicht gerade unter seinen Favoriten und bekommen recht oft kaum mehr als 1-2 Punkte bei ihm.
  13. Heute mal mit Bild diese News.
  14. Ich glaube, das wird bei mir eher eine kurze Reihe Aber nee, mir reichen meine beiden Filmreihen "Ich hab den Film auf DVD, aber schon lange nicht mehr gesehen" und "Ich hab den Film schon lange auf DVD, aber bisher noch nicht gesehen".
  15. THE JOURNEY OF NATTY GUNN Was soll ich darüber schon sagen? Der Film ist spannend, mitreißend, gefühlvoll und auch in manchen Szenen sehr erwachsen. Die Macher haben versucht, neben dem Erzählen einer Geschichte, auch einen doch wahren Blick auf die Zeit damals, also 1935, zu zeigen. Gleichzeitig auch, was für Gefahren es für ein junges Mädchen gibt, die alleine durch das Land reist. Neben der wunderbaren Meredith Salenger, die hier eine brilliante Darstellung abliefert, muss auch ein großes Lob an Jed gemacht werden. Jed spielt den Wolf in diesem Film und zeigt auch eine sehr glaubwürdige Leistung. Dazu stimmt auch die Chemie zwischen ihm und Salenger. Die Freundschaft zwischen den beiden fühlt sich echt an. Die beiden sind die Stars in diesem Film. Natürlich muss ich hier auch die Musik von James Horner erwähnen, welche leider recht leise abgemischt war. Trotz allem ist das einer von Horners besten Scores aus diesem Jahrzehnt. Nun brauch ich bestimmt wieder einige Zeit, um das Hauptthema aus meinem Kopf zu bekommen. Ja, ein wahrhaftig wunderbarer Film, den ich wirklich jedem empfehlen kann.
  16. UNSER SENDEPLAN FÜR DIE KOMMENDE WOCHE 06.04.2020 12:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Wiederholung vom 01.04.2020) 08.04.2020 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: A Patch of Blue) 20:00 KINOKISTE (Neuheiten, Zeitreisen und Geburtstagskinder)  Natürlich nur auf www.radio-zoom.de
  17. Ja, die generischen Actionpassagen passen nicht so ganz zu der restlichen Qualität des Scores, der auch für mich zu einer seiner besten gehört. Das hat mich echt überrascht, als ich da reingehört habe. Man sollte immer ohne Vorurteil in neue Scores gehen.
  18. John Debneys Score zu "Jungle Book" ist ein komplett anderer Score, der nur kurz mal das eine oder andere Thema aus dem Original zitiert. Der Film wählt ja auch einen anderen Ansatz als der damalige Zeichentrickfilm und ist teilweise sogar ernster und düsterer als dieser. Musikalische Anleihen gibt es hier nur im Form der erschreckend misslungenen und unpassenden Musical-Szene, in der Walken den Affensong singt, gibt es nur noch Scarlett Johansson, die in ihrer kurzen Szene mal kurz "Trust in me" singt und die eine Szene, in der Balu mal kurz "Probier es mal mit Gemütlichkeit" anstimmt, aber das ist einfach nur so dahingesungen und wurde nicht als Musicalstück für die Szene konzipiert. Glaube auch "Cinderella" von Patrick Doyle hat kaum was mit dem Score von dem früheren Zeichentrickfilm zu tun. Das beste Beispiel für mich ist aber der wunderbare Score von Daniel Hart für "Pete's Dragon". Das Remake, welches meiner Meinung nach sogar viel besser als der Originalfilm ist, ist ja fast ein komplett neuer Film und hat kaum mehr was mit dem Original zu tun. Daher gibt es hier auch musikalisch so gut wie kein Bezug. Der einzige Hinweis zum Original ist ein Cover des Originalsongs, ansonsten findet man hier musikalisch keinerlei Anleihen an dem Original. Also ja.. bisher wurde der alte Score nur fast 1:1 aufgewärmt, wenn der Originalkomponist auch der Remakekomponist war, ansonsten sind das in großen Teilen immer neue Scores, die vielleicht mal das eine oder andere Thema in ihren Scores miteingebaut haben.
  19. Hab die Serie nun in zweit Tagen durchgeschaut, da ich heute für nichts anderes Nerven hatte... Star Trek: Picard Wie immer bei neuen Star Trek-Sachen bin ich sehr skeptisch, aber hier ging ich schon mit einem guten Gefühl rein. Warum? Ganz einfach: Es handelt sich um ein neues Abenteuer des für mich besten Charakters des Star Trek-Universums: Jean-Luc Picard. Ich fang erstmal mit der Musik an, dem wohl größten Schwachpunkt der Serie. Solange Jeff Russo ruhig und gefühlvoll blieb, war die Musik solide bis anmutig. Auch die Einsätze des TNG- und Voyagers-Themas fand ich doch ganz gut gelungen. Selbst das Main Theme fand ich sogar noch besser, als ich erfahren habe, dass es gar nicht von Russo ist, sondern eine zweite Melodie von Jay Chattaway aus "The Inner Light" ist, der wohl besten Star Trek Folge aller Zeiten. Sobald er aber in Richtung Suspence und Action ging, fand ich die Musik irgendwie total ohne jegliche Inspiriation. Das gefiel mir so ganz und gar nicht und das blieb auch so während der ganzen Staffel. Wenigstens hat die Musik mich nicht gestört, denn dafür fiel sie eh in diesen Momenten nicht groß auf. Schlecht fand ich sie auch in zwei der großen emotionalen Momente im Finale. Beim ersten wirkte sie zu sehr nach 08/15 und beim zweiten seltsam distanziert. Das wird kein Score sein, der von mir irgendwelche Höchstnoten bekommt, obwohl die meisten ruhigen und emotionalen Momente doch okay waren. Zur Serie selber. Die Serie triumphiert mit den alten Helden aus TNG und Voyager. Sie sind zwar älter und haben sich der Welt angepasst, aber es sind immer noch die von mir stets geliebten Charaktere, allen voran der großartige Jean-Luc Picard, wieder mal großartig gespielt von Patrick Stewart und großartig gesprochen von Ernst Meinke. Die im Grunde gar nicht komplexe Story hat schon leichte Züge aus TNG, aber geht doch einen etwas anderen Weg. Das war mir aber von Anfang an klar und störte mich nur sehr gering. Ansonsten wurde sie vor allem von ihren Darstellern getragen. Das war auch die größte Stärke der Staffel. Außerdem mochte ich auch das langsame Erzähltempo. Es wurde sich Zeit gelassen, die Geschichte zu erzählen. Sieht man heutzutage eher selten. Das Ende der Staffel fand ich in Ordnung. Emotional hat es mich nicht so mitgenommen, weil es mir schon gespoilert wurde. Ach ja, und mir fehlten ein wenig die in sich abgeschlossenen Folgen. Das hätte der Serie gut getan, auch wenn es nicht reingepasst hätte Wegen den Effekten: Das Teil aus dem Finale sah sehr billig aus und auch seltsam, dass die Föderation anscheinend nur noch ein Design für Schiffe hat. Ich fragte mich ab und zu, warum die Macher Lens Flares so liebten. Da gab es "Gott sei dank" selten den einen oder anderen J.J. Abrams-Effekt, der absolut nicht hätte sein müssen. Fazit: Star Trek: Picard ist um einiges besser als Star Trek: Discovery, welches aber auch mit der zweiten Staffel an Qualität gewann. Das besser lag vor allem an den Charakteren, denn Picard ist doch um Welten der bessere Hauptcharakter als Michael Burnham. Ja, die Serie ist ein guter, wenn auch nicht komplett überzeugender Schritt in eine richtige Richtung für das neue Star Trek. Ich bin gespannt auf die zweite Staffel.
  20. Gregson-Williams scheint auch ein sehr großer Fan von Jerrys Mulan zu sein. Vielleicht mag Disney auch den Score von Jerry sehr, da er selbst in einer Ice-Show verwendet wurde. Hier ab 5:48 Irgendwo hab ich gelesen, dass es den einen oder anderen Verweis auf Jerrys Score im neuen Mulan-Film geben wird. So oder so wird der Score schon von denjenigen, die ihn schon gehört haben, sehr gelobt. Ich bin mal gespannt.
  21. Ich hab nun die ersten zwei Folgen gesehen und muss sagen, dass für mich die Musik nur in den ruhigen gefühlvollen Momenten überzeugt. Sobald es in eine andere Richtung (Action/Suspence) geht, wirkt die Musik für mich zu belanglos, modern und vor allem irgendwie lieblos. Das einzige positive, was ich dann für die Musik zu sagen habe, dass sie wenigstens nicht stört in der Serie, wenn sie in diese andere Richtung geht. Es hinterlässt aber trotzdem einen enttäuschenden Nachgeschmack, denn da hatte ich mir schon mehr vorgestellt. Also wenn ich nur mal die Musik aus den ersten zwei Folgen nehme, dann hat für mich Jeff Russo nur für die ruhigen Momente was doch ganz zufriedenstellendes komponiert. Den Rest kann man meiner Meinung nach vergessen. Ansonsten kurz zu den ersten Folgen: Ich mag die Serie, aber das liegt vor allem bzw fast nur an Patrick Stewart, seiner tollen Synchronstimme von Ernst Meincke und die kleinen Hinweise auf TNG, auch wenn ich zu Beginn lieber die Enterprise-E anstatt die Enterprise-D gesehen hätte. Die Story selbst ist nur in Ansätzen TNG-tauglich, aber es war für mich klar, dass sie nur die weiterentwickelten Figuren zurückbringen und ihnen eine neue moderne Art von Geschichte geben. Das ist für mich auch okay, denn solange Picard, meine Lieblingsfigur aus dem ganzen Star Trek-Universum, immer noch als Picard zu erkennen ist, auch wenn er um einiges älter ist, bin ich erst einmal zufrieden gestellt.
  22. Heute beginnt EINFACH NUR FILMMUSIK mit der Musik von lauter N-Komponisten, also deren Vornamen mit diesem Buchstaben beginnen. Das sind dieses Mal u.a. Neil Hefti, Nick Urata, Nino Rota, Nainita Desai, Nigel Westlake und Nic Raine. Was gibt es noch? "A Patch of Blue" von Jerry Goldsmith, den Geheimtipp im April und Musik von Dascha Dauenhauer aus ihrem neuen Soundtrack für den Film "Berlin Alexanderplatz". Ihr seht, dass euch ab 20 Uhr auf www.radio-zoom.de ein volles Programm erwartet. Das Einzige, was ihr tun müsst: Einschalten.
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