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horner1980

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Alle erstellten Inhalte von horner1980

  1. Endlich kann ich auch den Thomas Newman-Score mein Eigen nennen Thomas Newman - Angels in America
  2. Heute bei uns: 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: Tornado (u235)) 20:00 KINOKISTE (Die Gute-Laune-Kiste)  Heute beginnt EINFACH NUR FILMMUSIK mit der Musik von lauter P-Komponisten, also deren Vornamen mit diesem Buchstaben beginnen. Das sind dieses Mal u.a. Pinar Toprak, Patrick Kirst, Philippe Sarde, Peter Thomas, Philippe Sarde, Patrick Doyle und Penka Kouneva. Was gibt es noch? "Tornado (u235)" von Hannes De Maeyer, den Geheimtipp im Juni. Außedem ist auch noch Musik aus der neuen "Spreewaldkrimi"-CD von Alhambra Records im Programm. Ihr seht, dass euch ab 18 Uhr einiges erwartet. Wir vom Radio-Zoom-Team hören auf unsere Hörer.. sind einfach näher an ihnen dran! Und wenn sich ein Filmmusikfreund für den Mittwochabend eine Sendung wünscht, in der fast nur gute Laune und Remmidemmi herrschen sollen, dann zögert unser Soundtrack-Smutje TomTom nicht und läßt in der heutigen KINOKISTE frohgemut die Weltraumschweinchen auf den Tischen tanzen! Seid Ohrenzeugen und schaltet ein, ab 20 Uhr. Stream und Chat findet ihr wie gewohnt unter www.radio-zoom.de
  3. Lennie Niehaus ist im Alter von 90 Jahren gestorben
  4. Das könnte auch erklären, warum er die Beltrami-Ankündigung so geschrieben hat. Die ganze Aussage klingt nämlich für mich auch ein wenig so, dass er nicht nur die Kommentare unter ihm besänftigen wollte, sondern auch selbst darüer erleichtert ist, dass Marco den Film vertonen wird. Vielleicht stimmt es wirlich und Martinez wurde ihm wirklich vor der Nase gesetzt. Ehrlich gesagt, hab ich es damals schon sehr komisch gefunden, warum Mangold plötzlich jemand anderes als Beltrami für seinen zweiten Wolverine-Film haben wollte. Besonders hatte er seit "3:10 to Yuma" nur ein einziges Mal nicht mit Beltrami gearbeitet und das war bei "Knight & Day" mit Powell, wobei wer weiß, was da der Grund war. Auch nach "Logan" blieb Mangold Beltrami treu und machte mit ihm "Ford vs. Ferrari". Daher glaube ich auch, wenn es nicht Williams wird und Mangold etwas zu sagen hat, dann wird Marco Beltrami "Indy 5" vertonen und Beltrami kann auf jedem Fall einen Indy-würdigen Score schreiben.
  5. Anscheinend bekam er da nur den Solo-Credit, aber Ethan Coen soll da laut imdb auch bei der Regie beteiligt gewesen sein. Was nun stimmt... keine Ahnung, aber wenn es um offizielle Sachen geht, dann war "Brother" die erste Solo-Regie, daher ist die Antwort auf deine Frage ein "Ja".
  6. Cliff Martinez war erste Wahl bei "Logan", der aber mit Marco Beltrami ersetzt wurde. Ich vermute aufgrund Terminprobleme, obwohl dann schon die Frage erlaubt sein musste, warum man nicht gleich zu Beltrami gegangen ist. Er hat ja auch den ersten Wolverine-Film von Mangold vertont. Eigentlich wäre da Beltrami die logische Wahl gewesen. Warum dann Martinez geholt wurde, ist eine gute Frage.
  7. Coen und Burwell - Das nächste Kapitel, auch wenn hier nur Joel Coen mit dabei ist.
  8. Na gut, da er aber zuletzt drei Mal in Folge mit Beltrami gearbeitet hat, auch wenn Beltrami bei "Logan" nur zweite Wahl war, ist er wohl derjenige, der am offensichtlichsten ist, wenn es nicht doch John Williams macht. Wir werden es früh genug erfahren.
  9. UNSER SENDEPLAN FÜR DIE KOMMENDE WOCHE 01.06.2020 11:00 EINFACH NUR FILMMUSIK XXL (Wiederholung vom 20.05.2020) 03.06.2020 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: Tornado (u235)) 20:00 KINOKISTE (Die Gute-Laune-Kiste)  Natürlich nur auf www.radio-zoom.de
  10. Ich kenn das Video auch und fand, dass die Musik zu der Szene passte. Es war nicht komplett perfekt, aber traf für mich persönlich den Ton der Szene schon sehr gut. Auf keinem Fall, denn der Videoersteller hatte gar nicht das Material der Scoring Sessions, sondern wohl nur das vom fertig produzierten Album, denn ich vermute, dass der Leak genau das für die Veröffentlichung bestimmte Material war. Das kann sich schon unterscheiden vom fertigen Material. Für diejenigen, die den Film nicht und auch nur Teile der Musik von Korzeniowski kennen, ist das durchaus möglich.
  11. Ich bin ja dafür, dass bei allen Vinyls einfach ein kostenloser Download-Code beigelegt wird, wo man dann die Musik auch als mp3 runterladen kann. Das würde den Kauf vielleicht sogar noch fördern, denn dann erreicht man vielleicht auch diejenigen, die keinen Plattenspieler haben. Die kaufen dann die Platte, welche eh meist auch ein sehr schönes Design hat und damit auch was fürs Auge ist und zum die Musik zu hören, hat man dann die Möglichkeit mit dem Download-Code. Das machen einige, daher wundert es mich schon, dass da nicht alle mit aufspringen. Dem Umsatz schadet auf jedem Fall nicht.
  12. Bill Conti, Thomas Newman, Rachel Portman, Harry Gregson-Williams, James Horner und Hans Zimmer: Das sind die Namen von ein paar der Komponisten, deren Musik für die heutige EINFACH NUR WÜNSCHE XXL-Sendung gewünscht wurden. Welche Tracks es am Ende in die Playlist geschafft haben, erfahrt ihr aber erst ab 18 Uhr auf www.radio-zoom.de
  13. Da dies ja eigentlich der Veröffentlichungsthread von dem Romeo and Juliet Score ist (muss da noch das Präfix ändern und das Label dazu schreiben.. total vergessen), bin ich dagegen, da auch Horners Name dazu zu schreiben. Vielleicht kommt der Score doch irgendwann offiziell raus und dann bekommt er eh einen eigenen Thread, auch wenn dieser Leak vielleicht einem eventuell geplanten Release eher schaden wird, denn ich hab ein fast schon glaubwürdiges Gerücht gehört, dass es zuletzt Verhandlungen gab, den Score zu veröffentlichen. Mine Befürchtung: Das Studio könnte nun denken, dass einer der, welche die Gespräche führten oder bei den Verhandlungen dabei war und damit auch das Score-Material zu hören bekam, das Vertrauen ausgenutzt hat, um den Score online zu stellen, denn das Gerücht und dann zeitnah dieser Leak des Scores ist nämlich schon ein zu großer Zufall. Wenn das Studio wirklich das denkt, dann könnte es passen, dass die eventuellen Verhandlungen abgebrochen werden, denn niemand will mit jedem verhandeln, dem man nicht vertrauen kann.
  14. UNSER SENDEPLAN FÜR DIE KOMMENDE WOCHE 25.05.2020 12:00 EINFACH NUR FILMMUSIK 14:00 KINOKISTE (Wiederholung vom 20.05.2020) 27.05.2020 18:00 EINFACH NUR WÜNSCHE (Inkl. dem Geheimtipp des Monats: Berlin Alexanderplatz) Natürlich nur auf www.radio-zoom.de
  15. Wow .. danke für diesen Fund. Die schöne Musik ist selbst für mich als absoluten Horner-Fan total unbekannt. Ich vermute aber, dass das einer der Scores sein wird, die niemals veröffentlicht werden, da es sich nur um einen eher unbekannten TV-Film handelt, aber vielleicht passiert da ein Wunder. Schön wäre es. Ich will irgendwie jede Hornermusik veröffentlicht wissen. Nein, soweit ich weiß, ist das Thema ab 4:40 nicht mehr bei Horner vorgekommen, außer ich komm gerade nicht drauf.
  16. Schön für Robert Schwentke, dass er nun auch endlich in Hollywood mit Martin Todsharow, seinem Stammkomponisten arbeiten darf.
  17. Heute bei uns: 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: Berlin Alexanderplatz) 20:00 KINOKISTE (Eine Reise durch die Sammlung eines Filmmusikfans) Um 18 Uhr gibt es eine neue Ausgabe der EINFACH NUR FILMMUSIK. Im faulen Anfangsblock kommen dieses Mal besonders die Fans des Filmmusikjahres 2016 auf ihre Kosten. Das bedeutet: Musik von John Williams, Fabian Römer, Craig Armstrong, Dustin O'Halloran & Hauschka und anderen. Dazu ist mit "Berlin Alexanderplatz" von Dascha Dauenhauer auch der Geheimtipp des Monats mit dabei. Außerdem gibt es Musik aus dem neuen Score der jungen deutschen Filmusikkomponistin Anna Kühlein für den Film "Far Out". Es war eigentlich nicht geplant, dass es heute eine KINOKISTE gibt, aber da Annes PC seit gestern in der Werkstatt ist, musste ein Ersatzprogramm her. So wurde Cowboy TomTom geknebelt, gefesselt und davon überzeugt, doch für seine Chefin einzuspringen. Da konnte er nicht anders, als "Ja" sagen. Nur dann kam das nächste Problem: Was wird er spielen? Die Lösung kam schließlich auf einem alten faulen Gaul auf ihn zugeritten: Er wird ab 20 Uhr ganz einfach einige seiner persönlichen filmmusikalischen Leckerbissen präsentieren. Stream und Chat findet ihr wie gewohnt unter www.radio-zoom.de
  18. GHOST WORLD Herrlich sarkastischer Film über das Erwachsenwerden mit einem überragenden Cast, allen voran Thor Birch, Scarlett Johansson und Steve Buscemi. Die Story dreht sich um Edin (Birch), die eine gewisse Neugier für die Außenseiter in ihrer Umgebung hat und das ganze "Süießbürgertum" ankotzt. Dabei merkt sie aber nicht, dass sich ihre beste Freundin Rebekka (Johansson) sich nach dem normalen Leben sehnt, besonders nach dem Ende der Highschool. Ihre beste Freundin findet dann auch schnell einen Job und will mit Edin endlich ihre Zukunftspläne in die Tat umsetzen. Edin schafft es aber nicht, sich von ihrem Abneigung für das normale Leben abzuwenden, und diesen nächsten Schritt (Job, gemeinsame Wohnung) zu widmen. Lieber freundet sie sich mit Seymour (Buscemi in einer seiner für mich besten Rollen) an, den sie anfangs für einen Trottel hält und ihn sogar zu Beginn einen sehr üblen Streich spielt, aber ihm dann immer mehr hilft, dass er die Leere in seinem Leben füllt. Das ist in etwa die Story des Films, welche natürlich nicht so harmonisch bleibt. Die Musik stammt hier von David Kitay und mir gefällt sie. Sie besteht aus Streichern und Piano. Das alles ist ein wirklich ganz großartiger Film, den ich nur empfehlen kann.
  19. Soo die Star Wars-Film-Reise ist nun beendet, denn in den letzten Tagen waren auch die drei neuen Filme dran Star Wars: Episode VII – The Force Awakens Im Grunde ist das in sehr vielen Elementen ein Quasi-Remake von Episode 4. Vieles gleicht sich hier: Die Bösen haben wieder die Oberhand; es gibt einen Bösen, der eine familiäre Bindung zu den Helden hat; eine wichtige Nachricht muss von A nach B gebracht werden; ein neuer Jedi wird entdeckt; einer der alten Helden stirbt und es gibt einen neuen Todesstern, der nun ein Todesplanet ist. Dieser wird dazu fast in der selben Machart vernichtet wie in "A New Hope". Das alles hätte sich sehr negativ auf den Film auswirken können und gäbe den Anlass, den Film Scheiße zu finden, aber durch den neueren flotten Regie-Stil, die tollen Kamerafahrten, den besseren und auch mit mehr Tiefe ausgearbeitenen Charakteren und einigen sehr positiven frischen Ideen (Finn) entwickelt sich hier für mich ein Film, den ich wahrhaftig großartig finde. Die Schauspieler fand ich auch sehr gut, allen voran Adam Driver, wenn er halt mal die Maske vom Kopf hatte. Daisy Ridley empfinde ich auch als eine sehr gute Wahl für Rey, genau wie John Boyega und Oscar Isaac in ihren Rollen. Harrison Ford war seltsamerweise bei den Actionszenen sehr gut drauf und die schienen ihm auch Spaß gemacht zu haben, aber bei den dramatischen Szenen spielte er deutlich auf Autopilot. Schade, denn er kann normal mehr und hätte da den Szenen mehr Impact geben können. Schön fand ich es, dass J.J. Abrams, wie in jedem seiner Projekte, seinen Schauspieler aus seinen Serien eine Rolle gab. So hat es mich gefreut, Greg Grunberg wieder mal zu sehen, den ich seit "Felicity", für mich Abrams beste Serie, kenne, aber auch Ken Leung aus "Lost" hab ich sofort erkannt. Okay, zur Musik: John Williams hat hier für mich einen guten und vor allem auch passenden Score geschrieben. Was ich hier gut fand, dass er, wenigstens hab ich das im Film so rausgehört, nur sehr selten auf den Stil seiner vorherigen Star Wars-Scores zurückgegriffen hat. Der Score wirkte wie der Film sehr frisch durch einen gefühlt anderen Ansatz. Die beiden Themen für Rey und ich vermute für Po finde ich richtig gut und gehen wunderbar ins Ohr, auch wenn ich beim Rey-Thema immer wieder an Harry Potter denken muss. Ja, ein großartiger Film, der für mich die Teile 4-6 in den Schatten stellt, aber nicht so gut ist wie "Rogue One", aber doch etwas besser als Episode 2 und 3. Ja, ich bin gerade selber etwas überrascht deswegen. Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi Sehr gute Weiterführung des siebten Teils, auch wenn ich ihn insgesamt doch etwas schwächer fand. Die Hintergrundstory von Luke und Kylo und auch die Verbindung von Rey und Kylo waren sehr interessant. Es gab da sehr gute Einblicke in die Psyche eines Charakters, was für Star Wars-Verhältnisse in dieser gut ausgearbeiteten Form ungewöhnlich ist. Die Darstellung von Luke finde ich auch gelungen, wie auch sein Ende. Das hatte Tiefgang und ich muss ehrlich zugeben: Noch nie waren die Charaktere in Star Wars so gut geschrieben wie in "7", "8", "Rogue One" und ein klein wenig in "Solo". Denke das ist auch das größte Plus der neuen Filme. Gut, dass Leia ebenfalls die Macht hat, war mir schon klar, denn das hat sich in den alten Filmen doch etwas angedeutet. Nun gab es halt die Auflösung, dass meine Vermutung stimmte. Ansonsten fand ich die Szenen im Casino etwas befremdlich für die Star Wars-Welt, aber deswegen auch wieder gut, weil es eben was Neues war. Auch die mich berührende Story von Rose mochte ich, genau wie ihren Charakter. Ich kann ehrlich nicht verstehen, warum so viele sie nicht mögen. Anscheinend brauchen manche immer irgendjemanden, den sie hassen können. Ansonsten waren wieder die Actionsequenzen sehr originell gefilmt. Es wirkte wieder wie ein echter dreckiger Krieg, was bei den vorherigen Filmen (1-6) nur ein klein wenig der Fall war. Auch die visuelle Idee mit den roten Salzwolken im Finale war beeindruckend gemacht. Die Musik von Johnnyboy fand ich auch gelungen. Fans des Machtthemas kommen in dem Film sehr oft auf ihre Kosten. Auch wie er das Finale vertont hat, fand ich toll und hier besonders der Kampf von Luke und Kylo. Ja, eine gute Fortsetzung, die etwas schwächer war als der vorherige Teil, den ich irgendwie etwas flüssiger in der Inszenierung fand. Teil 8 war dann doch ein kleines bißchen holprig, wenigstens fühlte er sich für mich so an. Ansonsten aber ein guter Film. Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker Zuerst ist es ein würdiges Finale gewesen, auch wenn es der schwächste Teil der neuen Trilogie ist. Klar, es war ein wenig zu viel des guten mit den gefühlt tausenden Sternenzerstörer und dann der ebenso großen Verstärkung und auch Rose, die ich im letzten Teil noch so toll fand, hatte viel zu wenig Screentime, wo sie doch im 8. Teil eine große Rolle spielte und eigentlich zum festen Team von Finn und Poe gehören musste. Ich hab aber gelesen, dass einige Fans sie so gar nicht mochten, daher ich hoffe nicht, dass das der Grund für ihre Degradierung in die hinteren Plätze war. Dafür gab es mit Zorii Bliss einen wunderbaren neuen Charakter, gespielt von Keri Russel, eine Schauspielerin, die ich seit J.J. Abrams-Serie "Felicity" sehr mag. Wäre cool, wenn sie ihr einen Film oder vor mir aus eine Serie geben würde. Weiteres bekanntes Gesicht aus dem J.J. Abrams-Universum war Dominic Monaghan (Lost). Auch bekannt aus "Lord of the Rings". Ansonsten waren die neuen Charaktere, bis auf vielleicht noch D-O, nach dem Motto "Einmal gesehen und wieder vergessen". Das war aber nicht weiter schlimm, da die Reihe genug Charaktere hatte. Zur Handlung: Die Story verlor nicht das Interessante und hatte auch genug Tempo. Auch der Twist mit der Herkunft von Rey war gut weitergesponnen, da ich mir schon dachte, dass Kylo im achten Teil nicht die ganze Wahrheit Rey erzählte. Ich muss aber zugeben, dass ich Palpatine nicht unbedingt gebraucht hätte, jedoch war seine Anwesenheit ein gar nicht mal so schlechter Schachzug, da damit am Ende ein bekanntes Gesicht als das absolute Böse dargestellt wurde. Ich hätte es aber vielleicht anders gelöst und nicht gleich zu Beginn verraten, dass er wieder da ist, sondern damit noch vielleicht bis zur Hälfte gewartet. Natürlich hätte ich ihn dann auch aus sämtlichen Trailern verbannt. Das hätte die Wirkung seines Auftauchens noch mehr verstärkt. Ansonsten hätte dem Film ein wenig mehr Intensivität gut getan. Es blieb zwar spannend, aber als Finale einer Familiengeschichte hätte es ruhig noch mehr sein dürfen. Sehr gut fand ich den letzten Kampf von Rey und Kylo, denn da war die Intensivität noch sehr hoch. Auch der Wandel von Kylo zurück zu Ben war für mich überzeugend, denn niemals unterschätze die Kraft einer Mutter. Die Musik von John Williams war wie immer passend. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Das Beste war sein kurzes Cameo. Also ja, für mich ein gutes Finale, auch wenn es ruhig hätte besser sein können, aber das ist meiner Meinung nur Meckern auf einem recht hohen Niveau. Außerdem gab es zwei Mal Patrick Swayze: Tall Tale (Pecos Bill – Ein unglaubliches Abenteuer im Wilden Westen) Ein richtig wunderbarer Abenteuerfilm im Wilden Westen. Die Story hat Tempo, das Herz am richtigen Fleck und einen tollen Humor. Dazu gibt es einen Cast, der eindeutig mit viel Freude an der Arbeit war, allen voran Patrick Swayze und Oliver Platt. Den beiden zuzuschauen, machte ganz besonders viel Spaß. Auch schön war es Nick Stahl wiederzusehen, der mich in "The Man Without a Face" so beeindruckt hatte. Ein weiteres bekanntes Gesicht aus einem Film mit der Musik von James Horner durfte ich entdecken: Stephen Lang, der Böse aus Avatar. Hier spielte er den warmherzigen und hart arbeitenden Vater des Hauptcharakters. Schön ihn auch mal in so einer Rolle gesehen zu haben. Ich merkte dem Film auch sehr an, dass hinter der Kamera eine echte Legende stand: Janusz Kamiński, der zwei Jahre zuvor für "Schindlers Liste" den Oscar bekam. Hier zeigte er aber auch sein Können, in dem er die Landschaft, die Umgebung sehr schön mit seinen Bildern einfing. Der Score von Randy Edelman gefiel mir auch sehr, auch wenn ich schon merkte, dass er auch hier manchmal etwas dünn klang. Nur fand ich es hier schon besser als bei anderen Scores von ihm. Das könnte auch an der Orchestration von Mark McKenzie und Greig McRitchie liegen und ich würde mal stark behaupten, dass das auch der Grund ist. Ja, ein wirklich wunderbarer Familienfilm, der sehr viel Spaß machte. Dirty Dancing Manche Filme gewinnen dazu, wenn man sie nach einem gewissen Abstand anschaut und da gehört "Dirty Dancing" auf jedem Fall dazu. Ich mochte den Film ja früher schon sehr, hatte sogar die VHS zu Hause, aber dann verlor ich ihn aus den Augen und so dauerte es eben so lange, bis ich mal wieder die Motivation fand, ihn mir anzuschauen. Er ist sehr gut gealtert und erst jetzt ist mir die Botschaft des Films bewusst geworden. Es geht in dem Film gar nicht so sehr um die Liebe, sondern es geht darum, für etwas einzustehen, an das man glaubt und auch für andere da zu sein und das auch mal ohne an die Folgen zu denken. Das macht den Film meiner Meinung nach noch besser. Ansonsten alles wie gehabt: Die Chereographie der Tänze ist beeindruckend. Die Chemie zwischen Jennifer Grey und Patrick Swayze ist für mich perfekt. Da stimmt alles, was ja für die Story sehr wichtig ist. Ach ja Patrick Swayze: Er ist das Herzstück des Films. Anfangs wirkt er noch etwas arrogant und viel zu cool, aber das ist nur Fassade. Für ihn sind seine Freunde das Wichtigste. Für sie würde er alles geben. Ich glaube, dass diese Rolle Swayze sehr ähnelt. Er liebte ja das Tanzen und das spürte ich als Zuschauer. Seine Begeisterung in diesen Szenen und auch die Trainingssequenzen waren von ihm und auch von Grey sehr überzeugend gespielt. Ich glaube, dass er alles in die Rolle gesteckt hat, was er zur Verfügung hatte. Mit Grey hatte er auch die perfekte Partnerin in diesem Film, meiner Meinung nach. Unter dem Cast konnte ich auch noch Kelly Bishop entdecken. Sie spielte die Mutter von "Baby". Ich kenne sie auch als Mutter, aber aus der Serie "Gilmore Girls". Hier in "Diry Dancing" war sie doch etwas netter und aufgeschlossener. Ansonsten stimmte hier aber auch die Inszenierung. Die damalige Zeit war gut getroffen. Gut, die 80er Songs wirkten ein wenig befremdlich, aber wenigstens konnte ich bei "She's like the wind" dann auch mal hören, ob die Synchronstimme von Swayze, die er übrigens auch bei Pecos Bill hatte, zu ihm passte und ja, das tat sie. Sie hatte schon gute Ähnlichkeit mit Swayzes richtiger Stimme. Ich denke, daher durfte Wolfgang Müller, so der Name des Synchronsprechers ihn auch öfters sprechen. Der Rest der Musik war sehr gut, obwohl die neuproduzierten Songs wie gesagt eher in die 80er gehörten. Ach ja, und ich hab sogar für ein paar Minuten den Score von John Morris gehört, aber ich glaube mehr gab es gar nicht von ihm, außer noch einer Instrumentalfassung von "Time of my Life". Fand ich aber okay, da die Songs hier gut eingesetzt waren. Ja, das war ein schöner ReWatch. Vielleicht sollte ich demnächst auch mal wieder Pretty Woman anschauen. Der ist ähnlich lange her.
  20. Joe Kraemer hätte sich sehr gefreut, weiter beim MI-Franchise dabei zu sein, also er hätte ganz viel Lust gehabt und war deswegen auch etwas enttäuscht, nicht mehr mit dabei zu sein. Ach ja, und viele Fans fanden auch gerade seinen Beitrag als den besten für die Reihe. Für mich ist er ebenfalls einer der besten in der Reihe, auch wenn ich die beiden von Giacchino, besonders den dritten, noch ein wenig mehr mochte. Klar, ist immer auch die Frage, wie die Macher die Musik empfanden, aber warum sagten sie ihm das dann nicht, besonders McQuarrie, mit dem Kraemer so eine lange Freundschaft verbindet. Kraemer ist bestimmt ein Komponist, der sich auch den Wünschen der Macher anpassen kann. Wir können nur spekulieren, was da alles im Hintergrund passierte. Nun wurde es halt wieder Lorne Balfe und ich bleibe gespannt, ob jemals Kraemer wieder einen Film für McQuarrie schreiben wird. Ich würde es mir wünschen.
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