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ERAGON - Patrick Doyles Drachenritt


Gast Hagard
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Ich find die Musik Atmosphärisch. Sehr episch. Zum Träumen. Na ja über geschmack kann man ja schlecht streiten.

Aber du musst zugeben, dass man daraus hätte mehr machen können. Fantasyfilme bieten die Gelgenheit für Scores der Superlative. Da dürfte dich LOTR überzeugt haben. Aber HG-W hat Narnia auch verbockt.

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Tja nach den doch sehr gemischten Meinungen über den Score zu "ERAGON" habe ich mir diesen zur Sicherheit erstmal im Media Markt angehört und dann nach gutbefinden gekauft.

Ich habe den Film nicht gesehen, kann also nur sagen, wie die Musik auf mich ohne Bildbezug gewirkt hat.

Die Überraschung kam gleich am Anfang. Das Haupthema in solch einer ausgeprägten Form konnte ich schon lange nicht mehr auf einer Sountrack-CD genießen. Schöne Variation, sehr bombastisch und auch sehr konventionell. Aber es macht Spaß es sich anzuhören.

Insgesamt muss ich also vorhergegangen Meinungen widersprechen: Die Orchestration ist vieles aber nicht frisch. Das was ein an Powell, Zimmer und auch Gregson-Williams gewöhntes Ohr diese Orchestration vielleicht frisch wirken lässt, ist das völlige Fehlen von Synthesizern. Stattdessen gibt es schöne Englischhorn- und Klarinttensoli, tolle Blechsätze und schöne Streicherfiguren.

Es ist ein schöner Score, er hat nur ein Manko!

Ich kann dies nur vermuten, aber für mich hört es sich so an, als ob Partick Doyle an vielen Stellen NARNIA als Temptrack hatte.

Besonders bei den Actionstellen kommt dies sehr stark zum tragen. Dort versucht er nämlich die Synthiepercussions von Gregson-Williams zu immitieren. Mit richtigen Instrumenten, was einen für meine Ohren recht witzigen Efffekt hat.

Besonders die starken konzeptionellen Parallelen zwischen den beiden Battletracks weisen auf diesen Schluss hin.

Es gibt sogar hin und wieder melodische Anleihen, die über den ganzen Score verteilt sind.

Wirklich schade, denn Doyle ist ein eindeutig besserer Komponist als Gregson-Williams. Denn auch wenn ich seine Orchestrierung und Variatonsbildung konventionell finde, man könnte fast sagen "klassisch", so finde ich, dass sie doch ein guter Gegenpol ist zu den "bearbeiteren" Scores der RC-Abkömmlinge.

Ich hoffe, dass Doyle bald eine Chance bekommt eigenständiger zu arbeiten, dann wird vielleicht besser ersichtlich, was für ein großes Talent er ist.

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Ich hoffe, dass Doyle bald eine Chance bekommt eigenständiger zu arbeiten, dann wird vielleicht besser ersichtlich, was für ein großes Talent er ist.

wiso darf er das nicht?

Ich habs mir nochmal genau angehört um villeicht besser zu beschreiben was mir gefällt. Ich finde die schnellen streicherpassagen wunderschön. die hören sich alle sehr Fantasievoll nach fliegen an. (ich kann es leider nicht besser ausdrücken) Und die Melodien die er benutzt sind sehr schön Melancholisch und auch traurig und wie gesagt Episch.

Wie gesagt schlechter wie HDR und Narnia (meiner Meinung nach) aber für mich besser als Bspw. Potter 1 bis 3. (Night at the Museum find ich auch nicht so gut wie Eragon)

Villeicht sind die hohen erwartungen auch das Problem.

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Wo denn?

Bitte nenne bei solchen Äußerungen auch immer einen Bezugspunkt, sonst kann man mit der Aussage herzlich wenig anfangen.

Also mir ist das bei der gesamten CD aufgefallen. Immer wieder hört man drei, vier Noten aus der Stelle, mit der Doyle den Anfang von "Golden Ecc" eingleitet hat.

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man kann kein score mit der extremen Kreativität und Themenanstrebung von LOTR 1-3vergleichen. Ich denke eine solche Komposition und Arbeit für Filmmusik für ein Filmprojekt wird es in meinem Zeitalter des Lebens niemer geben-:applaus:

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Gast Stephan Eicke

Der Mann hat seinen eigenen Stil und das ist gut so. Wem das nicht gefällt: Pech gehabt. Das ist bei vielen Komponisten so (z.B. Rachel Portman) die ihren eigenen Stil haben und daher für viele oft gleich klingen.

Ich finde das gut!

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ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass Doyle's Scores immer gleich aufgebaut sind?

Oh ja! Selbstverständlich! Was für ein Dummerle bin ich nur, nicht sofort den gleichen Aufbau von ERAGON und GOSFORD PARK bemerkt zu haben. Oder die unheimlich frappierenden Ähnlichkeiten im Aufbau von NEEDFUL THINGS und SECONDHAND LIONS! Erstauuunlich.

Sag mal, Soundtrack Composer, hast du dich eigentlich überhaupt mal mehr oder weniger intensiv mit dem Schaffen Doyles auseinandergesetzt (und damit meine ich nicht nur drei, vier Scores!), daß du solche pauschalen Behauptungen aufstellen kannst?

Cheers, Thomas

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Klar hab ich das, ich will damit ja nur sagen, dass Doyles Scores eigentlich sehr gute Kompositionen sind (nur Potter 4 hat da disskussionsbedarf). Ich will ja in keiner weise Doyle beleidigen, da muss ich mich wohl etwas ungenau ausgedrückt haben, Sorry.

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  • 11 Monate später...

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