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Geschrieben
Am 13.6.2026 um 11:18 schrieb Mistermaffay:

Ja gut aber der Filmmusik-Oscar hat auch längst seinen Stellenwert verloren. Einfach weil die Filmmusik heutzutage bei weitem nicht mehr das damalige Level hat. 
Zwei Komponisten mal im Vergleich, die einen Oscar erhalten haben:

- Göransson für OPPENHEIMER

- Rózsa für BEN-HUR 

 

Früher musste Musik halt auch ausgleichen, was Sound nicht liefern konnte. Und Geschmack hat sich halt auch verändert… fällt mir Cape Fear zb ein weil die Serie grad neu ist. Ich fand Bernsteins Musik zum alten Film passend, aber im Remake zu einem 90er Film nicht mehr. Da nervte mich das Getöse schon.

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb ronin1975:

Früher musste Musik halt auch ausgleichen, was Sound nicht liefern konnte. Und Geschmack hat sich halt auch verändert… fällt mir Cape Fear zb ein weil die Serie grad neu ist. Ich fand Bernsteins Musik zum alten Film passend, aber im Remake zu einem 90er Film nicht mehr. Da nervte mich das Getöse schon.

Spannende These 🤔. Ich liebe Herrmann‘s Score zu CAPE FEAR und sehe ihn auch als absolutes Highlight im Schaffen dieses Filmmusik-Gottes. 
Aber du meinst, dass sein Score (in den 90ern von Elmer Bernstein adaptiert) nicht mehr zum 90er Jahre Remake passt? Ich würde dir zwar gern widersprechen, aber du hast wohl recht. Da blendet mich meine musikalische Liebe für dieses Meisterwerk. Aber ja, wenn ich jetzt nochmal darüber nachdenke wirkte die Musik eher übergestülpt und nicht organisch passend. Hmmm🤔

Geschrieben

denke das is in etwas so wie wenn man Klassik nimmt. Es is halt nich wirklich auf den Film(schnitt) komponiert und steht dann irgendwie für sich selbst und unterstütz nicht wirklich den Film. Auch wenn Bernstein den Score dann etwas adaptiert hat, aber mir war das da einfach zuviel Brimborium, was es im alten Film nicht ist. Mir hätte es gelangt man hätte die Titelmusik in den Abspann gelegt oder hier und da eingearbeitet.

mir leuchtet es auch nicht wirklich ein, warum man bei einem Remake die Originalmusik verwenden muss… zumal sich dann ja eh die Drehtechnik, Sehgewohnheiten und Hörgewohnheiten/Geschmäcker verändert haben und man dann ja so eine Story in die ‚Moderne‘ heben will, aber dann meint, man muss den ‚veralteten‘ Scoring-Stil behalten… man will ja nicht wie STRANGER THINGS konzeptionell einen durchgehenden Nostalgie-Faktor erzeugen…

hat jemand die Serie schon gesehen? Die benutzt die Originalmusik ja anscheinend auch…

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Lars Potreck:

Hier im Premieren Stream kann man wohl schon seine Musik im Hintergrund hören. Leider ist die Qualität dürftig.

 

klingt ganz hübsch eigentlich... aber wohl kaum "TOTAL NACH ETWAS WAS MAN NOCH NIE GEHÖRT HAT" hahaha... erinnert mich an Avatar ehrlich gesagt... aber hübsch... wenn nachher nicht die restlichen 2.50h min an Musik Drones sind... und das Duduk darf natürlich nicht fehlen... das Instrument gehört verboten finde ich hahaha

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb ronin1975:

klingt ganz hübsch eigentlich... aber wohl kaum "TOTAL NACH ETWAS WAS MAN NOCH NIE GEHÖRT HAT" hahaha... erinnert mich an Avatar ehrlich gesagt... aber hübsch... wenn nachher nicht die restlichen 2.50h min an Musik Drones sind... und das Duduk darf natürlich nicht fehlen... das Instrument gehört verboten finde ich hahaha

Vielleicht meinen die ja auch "in so einer Art Film" noch nie gehört. Vor Gladiator hatte man meiner Meinung nach ja auch noch nie den Media Ventures Stil in einem Sandalenfilm gehört. :D

Geschrieben

Es ist schon verrückt, wie Filmmusik unser Gefühl für eine Szene total verändern kann. Ich frage mich oft, wie ein klassischeres Thema wie Yareds die Stimmung eines Epos beeinflusst hätte. Oft wirkt ein traditionelles Orchester gar nicht so altmodisch, vor allem bei historischen Filmen. Die Synthesizer à la Horner hingegen können schnell altbacken oder künstlich klingen – das kenne ich auch von manchen Soundtracks aus meiner Kindheit, wo übertriebene Effekte alles kaputt machen. Bin gespannt, was Göransson liefert, der kann Modernes mit dichter Orchestration mischen, ohne aufdringlich zu sein.

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