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Geschrieben

Ich kann ja verstehen, dass man die quasi-religioso Elemente mag ( St. Christopher Titel). 
Aber beim Rest (Passenger Titel) ist es für mich nicht nachvollziehbar. Das ist stellenweise sogar musique concrete..! Irgendwelche Uhren ticken, Türen gehen zu, Gegenstände rappeln und klappern. 
Im Film vielleicht effektvoll und sinnig. Aber um es sich im Kontext FilmMUSIK anzuhören, ist das eher belastend 😅

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Mistermaffay:

Ich kann ja verstehen, dass man die quasi-religioso Elemente mag ( St. Christopher Titel). 
Aber beim Rest (Passenger Titel) ist es für mich nicht nachvollziehbar. Das ist stellenweise sogar musique concrete..! Irgendwelche Uhren ticken, Türen gehen zu, Gegenstände rappeln und klappern. 
Im Film vielleicht effektvoll und sinnig. Aber um es sich im Kontext FilmMUSIK anzuhören, ist das eher belastend 😅

Ich höre sowas oft zum Einschlafen. Youngs Sinister Score rotiert dafür öfter im Player. Letzte Woche auch erste seine beiden The Grudge Scores dazu gehört.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lars Potreck:

Ich höre sowas oft zum Einschlafen. Youngs Sinister Score rotiert dafür öfter im Player. Letzte Woche auch erste seine beiden The Grudge Scores dazu gehört.

SINISTER zum Einschlafen?😳 hui, du bist aber ne harte Socke hm?😅

Geschrieben

da ist auch ein Blinker bei in den Soundcollagen... ich find die aber zum Großteil sehr gelungen und in Passenger 3 ist das schon sehr sehr gruselig zum Teil... die beiden Crescendos sind schon echt stark...  aber man kriegt ja ca die Hälfte wirklich sehr schöne lyrische Musik.

Für mich einer der Top-Scores des Jahres. Natürlich erfindet sich Young nicht neu, aber beide Arten der Musik für einen Horrorfilm... das kann er immer noch besser als eigentlich jeder Andere.

Schau den Film am Freitag und mal sehen was davon überhaupt im Film ist... is ja ein Inspired by album und auf IG hat Young ja geschrieben, das is alles viel mehr ausgebaut und experimentiert als im Film.

  • Like 1
Geschrieben
Am 26.5.2026 um 17:59 schrieb Mistermaffay:

SINISTER zum Einschlafen?😳 hui, du bist aber ne harte Socke hm?😅

In der Regel Thriller oder Horror. So unmelodisch wie möglich und am besten noch schön düster. Alles andere zieht die Augmerksamkeit auf sich und läuft nicht mehr so nebenher.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Lars Potreck:

In der Regel Thriller oder Horror. So unmelodisch wie möglich und am besten noch schön düster. Alles andere zieht die Augmerksamkeit auf sich und läuft nicht mehr so nebenher.

Spannend .. habe ich so noch nie gehört. Welche Scores stellen denn deine Top5 dar (fürs Einschlafen) ? 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Csongor:

Wow, neben den lyrischen St. Christopher Stücken finde ich Passenger #2 besonders stark. Hier hört man auch die Stimme von Chris selbst. :)

 

 

Wenn hier alle so schwärmen, werde ich dem Ganzen wohl nochmal einen Versuch geben 🫢

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Mistermaffay:

Spannend .. habe ich so noch nie gehört. Welche Scores stellen denn deine Top5 dar (fürs Einschlafen) ? 

Top 5 Scores habe ich nicht, aber der Komponist der dafür am häufigsten im Player landet is Jerry Goldsmith. Ransom, Outland, Planet of the Apes. The Cassandra Crossing, etc. Nie Bombast und schon gar kein RCP Bombast. Von RCP landet of Smillas Sense of Snow im Player. Von Jablonsky Texas Chainsaw Masacre: The Beginning, Dreamcatcher von James Newton Howard. Vin Christopher Young halt Sinister und die Grudge Scores. Von John Williams Minority Report und War of the Worlds. Wenn es doch mal melodisch wird, ist es auch oft Williams. Hier sehr oft Always und Gefährten. Switchback von Poledouris oder auch Subspecies von The Aman Folk Orchestra. Von Djawadi ist es oft Dracula.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Lars Potreck:

Top 5 Scores habe ich nicht, aber der Komponist der dafür am häufigsten im Player landet is Jerry Goldsmith. Ransom, Outland, Planet of the Apes. The Cassandra Crossing, etc. Nie Bombast und schon gar kein RCP Bombast. Von RCP landet of Smillas Sense of Snow im Player. Von Jablonsky Texas Chainsaw Masacre: The Beginning, Dreamcatcher von James Newton Howard. Vin Christopher Young halt Sinister und die Grudge Scores. Von John Williams Minority Report und War of the Worlds. Wenn es doch mal melodisch wird, ist es auch oft Williams. Hier sehr oft Always und Gefährten. Switchback von Poledouris oder auch Subspecies von The Aman Folk Orchestra. Von Djawadi ist es oft Dracula.

Von Goldsmith PLANET OF THE APES zum Einschlafen. Krass .. habe ich echt noch nie gehört :) und kann mir das auch schlecht vorstellen. Ein solcher Score ist doch viel zu aufregend 😁 das würde bei mir wieder alles in Wallung bringen. 
 

Andere Frage: Hast du dann nicht das Problem, dass du bspw bei PLANET OF THE APES unweigerlich einschläfst, wenn du ihn abends in Ruhe hören möchtest (nicht mit dem Zweck dabei einzuschlafen), weil dein Gehirn so konditioniert wurde? Weißte was ich meine? 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Mistermaffay:

Von Goldsmith PLANET OF THE APES zum Einschlafen. Krass .. habe ich echt noch nie gehört :) und kann mir das auch schlecht vorstellen. Ein solcher Score ist doch viel zu aufregend 😁 das würde bei mir wieder alles in Wallung bringen. 
 

Andere Frage: Hast du dann nicht das Problem, dass du bspw bei PLANET OF THE APES unweigerlich einschläfst, wenn du ihn abends in Ruhe hören möchtest (nicht mit dem Zweck dabei einzuschlafen), weil dein Gehirn so konditioniert wurde? Weißte was ich meine? 

Ich höre meine Scores sehr oft auf der Couch mit Augen zu. Aufmerksam zuhören ist nicht meine Art des "Musikkonsumierens." Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen. Wenn ich nicht "einschafen" möchte, sitze ich am Rechner und höre über Kopfhörer. Wobei das meistens melodische und auch krawallige Scores sind. Bad Boys II z.Bsp. Der wird dann schön laut gehört. Ich konsumiere Filmmusik wie ander Pop- oder Rockmusik.Vor einigen Wochen hatte ich mal eine Woche lang zum EInschlafen verschiedene Sinfonien von Schostakowitsch gehört. Ich höre Musik generell oberflächlich. Entscheidend ist, wie sie auf mich wirkt, wie die Themen klingen und das Zusammenspiel der Instrumente. Also eher der Klang als der Inhalt. 

Zu Deiner Frage. Ich schlafe nicht ein, aber die Augen fallen trotzdem zu. :D Nicht weil es langweilig ist, sondern weil ich mich "fallen lasse". Es beruhigt mich.

  • Like 2
Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Lars Potreck:

Ich höre meine Scores sehr oft auf der Couch mit Augen zu. Aufmerksam zuhören ist nicht meine Art des "Musikkonsumierens." Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen. Wenn ich nicht "einschafen" möchte, sitze ich am Rechner und höre über Kopfhörer. Wobei das meistens melodische und auch krawallige Scores sind. Bad Boys II z.Bsp. Der wird dann schön laut gehört. Ich konsumiere Filmmusik wie ander Pop- oder Rockmusik.Vor einigen Wochen hatte ich mal eine Woche lang zum EInschlafen verschiedene Sinfonien von Schostakowitsch gehört. Ich höre Musik generell oberflächlich. Entscheidend ist, wie sie auf mich wirkt, wie die Themen klingen und das Zusammenspiel der Instrumente. Also eher der Klang als der Inhalt. 

Zu Deiner Frage. Ich schlafe nicht ein, aber die Augen fallen trotzdem zu. :D Nicht weil es langweilig ist, sondern weil ich mich "fallen lasse". Es beruhigt mich.

Ich finde das gerade wirklich sehr spannend, weil das bei uns beiden anscheinend sehr unterschiedlich ist :) . Aber mich interessieren immer die anderen Sichtweisen (vor allem wenn sie so stark von meiner abweichen) und die Beweggründe dahinter. Von daher: Danke für deine Offenheit :)  

Ich höre Musik SEHR analytisch (zumindest die meiste Zeit) - dies ist zumeist mein Anspruch. Wobei es auch auf den Komponisten ankommt: Einen Hans Zimmer analytisch zu hören, bringt einen nicht wirklich weiter - seine Musik, bspw. LAST SAMURAI, LION KING oder GLADIATOR höre ich eher „mit dem Herzen“. Da gibt es nicht so viel mit dem Kopf zu analysieren. 
Aber die meisten Scores von bspw Alex North, Jerry Fielding oder Jerry Goldsmith (vor allem 60er Jahre) will ich sehr aktiv und analytisch hören. Ich habe ansonsten das Gefühl diesen extrem ausgeklügelten und raffinierten   Meisterwerken nicht gerecht zu werden.  

 

Aber natürlich dudelt bei mir auch mal die Filmmusik eher im Hintergrund , bspw beim Haushalt machen. Aber selbst dann bin ich bemüht möglichst genau hinzuhören. 
 

Also hörst du die atonale Musik von bspw einem PLANET OF THE APES wie andere ein Hörspiel hören (zum Einschlafen)? Beruhigt dich daran, dass du den Score so lange schon kennst? Oder was genau ?

  • Like 1
Geschrieben

Wenn ich mich schlafen lege, kann ich auch nicht auf Musik verzichten, weil es mir ansonsten zu ruhig im Schlafzimmer ist...
Dabei kommen aber sämtliche Stile in Betracht - letztens hatte sich mein Nachbar unter mir am nächsten Tag über die Lautstärke 'beschwert'
(Es liefen die zehn Gebote von Bernstein...haha)

vor 2 Stunden schrieb Lars Potreck:

Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen

Geht mir genauso - ich HÖRE, und wenn das Gehörte in mir emotional etwas auslöst, dann passt das

 

  • Like 2
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Mistermaffay:

Ich finde das gerade wirklich sehr spannend, weil das bei uns beiden anscheinend sehr unterschiedlich ist :) . Aber mich interessieren immer die anderen Sichtweisen (vor allem wenn sie so stark von meiner abweichen) und die Beweggründe dahinter. Von daher: Danke für deine Offenheit :)  

Ich höre Musik SEHR analytisch (zumindest die meiste Zeit) - dies ist zumeist mein Anspruch. Wobei es auch auf den Komponisten ankommt: Einen Hans Zimmer analytisch zu hören, bringt einen nicht wirklich weiter - seine Musik, bspw. LAST SAMURAI, LION KING oder GLADIATOR höre ich eher „mit dem Herzen“. Da gibt es nicht so viel mit dem Kopf zu analysieren. 
Aber die meisten Scores von bspw Alex North, Jerry Fielding oder Jerry Goldsmith (vor allem 60er Jahre) will ich sehr aktiv und analytisch hören. Ich habe ansonsten das Gefühl diesen extrem ausgeklügelten und raffinierten   Meisterwerken nicht gerecht zu werden.  

 

Aber natürlich dudelt bei mir auch mal die Filmmusik eher im Hintergrund , bspw beim Haushalt machen. Aber selbst dann bin ich bemüht möglichst genau hinzuhören. 
 

Also hörst du die atonale Musik von bspw einem PLANET OF THE APES wie andere ein Hörspiel hören (zum Einschlafen)? Beruhigt dich daran, dass du den Score so lange schon kennst? Oder was genau ?

Das kann man so sagen. :) Ich höre seit meiner Kindheit immer was zum Einschlafen. Zu Anfang waren es Hörspiele auf Kassatte. Lieder haben nie funktioniert. Und als das dann bei mir mit Filmmusik losging, bin ich dahin gewechselt. Dank Sleep Timer funktioniert das einwandfrei. Letztendlich höre ich fast alle Score Stile. Aber sowas wie The Rock, Armageddon, Twister, etc. nicht. Zu melodisch und gleichförmig und "heiter". Da kann ich dann nicht "weghören". Ich höre die Musik ja auch recht leise, so dass ich sie noch gerade am Anfang wahrnehme, ohne dass sie meine Konzentration auf sich zieht. Ich höre auch sehr gerne Scores von Graeme Revell. Daredevil, Below und ganz häufig Aeon Flux. Dragonslayer von North höre ich dazu auch gerne.

Was ich zum Einschlafen höre hängt davon ab, worauf ich in dem Moment Lust habe und wie meine generelle Stimmung so ist und was ich vielleicht gerade geschaut habe.

Bei Planet of the Apes mag ich einfach das Atonale. Die Musik läuft gut nebenbei her, ohne automatisch die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ich kann mich bei solcher Musik "geistig" besser abkoppeln und schlafe so besser ein.

Wenn ich hier Scores vorstelle, höre ich zu diesem Zweck dann auch genauer hin. Meine Beschreibungen dazu beziehen sich aber mehr darauf, wie ich sie wahrnehme. Ob mir die Themen gefallen, wie die Instrumentierung ist, etc. Aber nicht so wirklich der technisch kompositorische Aspekt. Also alles eher oberfächlich.

Heute gibt es 6 Underground von Balfe. Diese harsche Elektronik und die einfachen ruhigen unohrwurmigen Themen sind perfekt dafür

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