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I’m working with M. Night Shyamalan once again on Remain, a new thriller starring Jake Gyllenhaal. It’s always a pleasure to collaborate with Night, and I’m looking forward to sharing this latest film with audiences

James Newton Howard arbeitet an der Musik zum nächsten Film von M. Night Shyamalan namens "Remain". Der Film startet zum Valentinstag 2027 in den Kinos. Die Story stammt von M. Night Shyamalan und Nicholas Sparks.

Quellen:

https://filmmusicreporter.com/2026/05/15/james-newton-howard-scoring-m-night-shyamalans-remain/

https://jamesnewtonhoward.com/

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Geschrieben

Ich bin auch gespannt. Für die Shyamalan Filme hat JNH immer etwas schönes (meist bittersüßes) komponiert. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Mal wieder ein gelungener Film wird. Jake Gyllenhaal mag ich auch ziemlich gerne. 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Nightwalker:

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Mal wieder ein gelungener Film wird. 

TRAP mochte ich auch nicht sonderlich, aber mit den anderen Filmen seit THE VISIT hatte ich eigentlich immer meinen Spaß. 

Aber klar, die Zeit der Meisterwerke (SIGNS, THE HAPPENING) schien zuletzt eher vorbei. 

Geschrieben

Tatsächlich hatte ich Split vergessen. Der war sehr gut. Glass wirkte irgendwie sehr gezwungen und bemüht. 

Ich liebe bis heute The Sixth Sense (trotz einer Plotholes), Unbreakable und auch The Village neben dem von dir erwähnten Signs.

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Nightwalker:

Tatsächlich hatte ich Split vergessen. Der war sehr gut. Glass wirkte irgendwie sehr gezwungen und bemüht. 

Ich liebe bis heute The Sixth Sense (trotz einer Plotholes), Unbreakable und auch The Village neben dem von dir erwähnten Signs.

Jaaa :) ich mag THE VILLAGE sehr (vor allem die Musik von JNH dazu). 


Aber UNBREAKABLE und THE SIXTH SENSE sind gewiss seine Glanzstücke. 

GLASS ist auch stark, ja absolut! 
 

Selbst SIGNS mag ich recht gern (das Eröffnungsstück habe ich, von JNH persönlich dirigiert, letztes Jahr in Wien gehört. Super gut!!)
 

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Geschrieben

Schöne Nachricht, klingt auch nach nem guten Projekt für JNH… mit abnehmender Qualität von Ms Filmen fiel aber auch die Musikqualität… oder hört sich irgendwer After Earth jemals an???

 

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb ronin1975:

Schöne Nachricht, klingt auch nach nem guten Projekt für JNH… mit abnehmender Qualität von Ms Filmen fiel aber auch die Musikqualität… oder hört sich irgendwer After Earth jemals an???

 

Ja da ist was dran… 

Zumal JNH ab einem gewissen Punkt ohnehin nicht mehr mit M. zusammengearbeitet hat - weiß jemand weshalb ?

Geschrieben

THE HAPPENING ist ja eigentlich eine verkannte Satire. ;) Shyamalan spielt hier auch deutlich mit den Erwartungen des Publikums beziehungsweise diesem Korsett, welches ihm die Studios auferlegt haben. Ein Shyamalan-Film muss immer Mystery sein und muss immer zwingend einen Twist am Ende haben, der alles auf den Kopf stellt. Bei THE HAPPENING torpediert Shyamalan das ja selbst, indem eine seiner Figuren bereits im ersten Drittel den Twist verrät. Als wolle Shyamalan sagen, dass es nicht um den Twist geht, sondern um die Geschichte. Die Inszenierung wirkt fast schon dokumentarisch und in Verbindung mit der Musik erzeugt er eine Stimmung, die 70er-Jahre-Katastrophenfilmen nicht unähnlich ist. Damit meine ich jetzt keine großen Effekt-Spektakel, sondern eher Filme wie THE CRAZIES (1973), dem THE HAPPENING auch thematisch nahe ist. Shyamalan baut zunächst durchaus eine unheimliche und verstörende Atmosphäre auf: Die Anfangsszene im Central Park, die Art, wie die Menschen sich von den Dächern stürzen, die Ungewissheit, was vor sich geht. In Verbindung mit JNHs Musik finde ich das schon ein sehr gelungenes Setup. Danach wird der Film allerdings eher eine groteske Satire. Das zeigt sich in den teils bescheuerten Dialogen, den überzeichneten Figuren oder eben dem chargierenden Spiel eigentlich aller Beteiligten.

THE HAPPENING war Shyamalans erster Film nach seinem Karriereknick mit LADY IN THE WATER. Vorher steigerten sich seine Filme von Mal zu Mal, was das Einspielergebnis betrifft. Mit LADY IN THE WATER brach er dann auch an den Kinokassen ein. Ich finde den Film allerdings auch sehr prätentiös und selbstverliebt. Neben THE LAST AIRBENDER und AFTER EARTH ist LADY IN THE WATER für mich auch einer seiner schlechtesten Filme. TRAP ist nicht weit davon entfernt. Der Film wirkte eher wie ein Werbeprojekt für seine Tochter, die nicht nur einige Songs performen darf, sondern am Ende auch noch die Heldin der Geschichte wird.

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Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Mistermaffay:

Ja da ist was dran… 

Zumal JNH ab einem gewissen Punkt ohnehin nicht mehr mit M. zusammengearbeitet hat - weiß jemand weshalb ?

JNH war dann einfach zu teuer ;) Außerdem gab es scheinbar Reibereien zwischen den beiden bei AFTER EARTH, nachdem JNH wohl große Teile seines Scores neu- oder umschreiben musste. Nachdem Shyamalan mit THE LAST AIRBENDER und AFTER EARTH zwei veritable Flops hingelegt hatte, war man bei den Studios wohl vorsichtig geworden, ihm nochmal so viel Geld für einen Film zu geben. THE VISIT finanzierte Shyamalan dann selbst mit dem Geld, das er für AFTER EARTH bekommen hattte. Der Film kostete um die fünf Millionen Dollar und Shyamalan tat sich ja auch mit Jason Blum von Blumhouse zusammen. Der hat sein Geschäftsmodell ja auf günstig produzierten Horrorfilmen aufgebaut, die an den Kinokassen aber große Erfolge waren (INSIDIOUS oder THE CONJURING). THE VISIT ist außerdem ein Found-Footage-Film und hat gar keinen Score. Und so produzierte Shyamalan dann wesentlich günstigere Filme wie SPLIT oder GLASS, die aber kommerziell wieder erfolgreich waren. Aber bei den geringeren Budgets war wohl kein Geld für einen Orchesterscore übrig. Zum Vergleich: SIGNS hatte ein Budget von über 70 Millionen Dollar. Für das gleiche Geld hat Shyamalan dann THE VISIT, SPLIT, GLASS, OLD und KNOCK AT THE CABIN gedreht. Jeder dieser Filme kostete zwischen fünf und 20 Millionen Dollar.

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Geschrieben

Also ich fand TRAP gut. Der war zwar sehr konstruiert und auch etwas unlogisch, aber dennoch recht spannend und Josh Hartnett ein charistmatischer Antagonist. Habe den mit meinen Eltern im Kino geschaut. Im Gegensatz zu The Sixth Sense ist mein Vater diesmal nicht eingeschlafen. :D

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Alexander Grodzinski:

THE HAPPENING ist ja eigentlich eine verkannte Satire. ;) Shyamalan spielt hier auch deutlich mit den Erwartungen des Publikums beziehungsweise diesem Korsett, welches ihm die Studios auferlegt haben. Ein Shyamalan-Film muss immer Mystery sein und muss immer zwingend einen Twist am Ende haben, der alles auf den Kopf stellt. Bei THE HAPPENING torpediert Shyamalan das ja selbst, indem eine seiner Figuren bereits im ersten Drittel den Twist verrät. Als wolle Shyamalan sagen, dass es nicht um den Twist geht, sondern um die Geschichte. Die Inszenierung wirkt fast schon dokumentarisch und in Verbindung mit der Musik erzeugt er eine Stimmung, die 70er-Jahre-Katastrophenfilmen nicht unähnlich ist. Damit meine ich jetzt keine großen Effekt-Spektakel, sondern eher Filme wie THE CRAZIES (1973), dem THE HAPPENING auch thematisch nahe ist. Shyamalan baut zunächst durchaus eine unheimliche und verstörende Atmosphäre auf: Die Anfangsszene im Central Park, die Art, wie die Menschen sich von den Dächern stürzen, die Ungewissheit, was vor sich geht. In Verbindung mit JNHs Musik finde ich das schon ein sehr gelungenes Setup. Danach wird der Film allerdings eher eine groteske Satire. Das zeigt sich in den teils bescheuerten Dialogen, den überzeichneten Figuren oder eben dem chargierenden Spiel eigentlich aller Beteiligten.

THE HAPPENING war Shyamalans erster Film nach seinem Karriereknick mit LADY IN THE WATER. Vorher steigerten sich seine Filme von Mal zu Mal, was das Einspielergebnis betrifft. Mit LADY IN THE WATER brach er dann auch an den Kinokassen ein. Ich finde den Film allerdings auch sehr prätentiös und selbstverliebt. Neben THE LAST AIRBENDER und AFTER EARTH ist LADY IN THE WATER für mich auch einer seiner schlechtesten Filme. TRAP ist nicht weit davon entfernt. Der Film wirkte eher wie ein Werbeprojekt für seine Tochter, die nicht nur einige Songs performen darf, sondern am Ende auch noch die Heldin der Geschichte wird.

Mit null Talent die Gute 🤪 schlimm eigentlich wie ein Vater seiner Tochter sowas antun konnte hahaha

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb ronin1975:

Mit null Talent die Gute 🤪 schlimm eigentlich wie ein Vater seiner Tochter sowas antun konnte hahaha

Ihr Regiedebüt THE WATCHERS fand ich aber gar nicht mal so schlecht. Ist ein recht atmosphärischer Film (mit einem tollen Korzeniowski Score) geworden.  

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Mistermaffay:

What?😳 du siehst THE HAPPENING als Meisterwerk? 

Mit dieser Reaktion von dir habe ich ehrlich gesagt schon gerechnet. :) 

Alex fasst das oben sehr schön zusammen. THE HAPPENING ist eine satirische Spitze gegen die Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, und sehr vom konkreten Zeitpunkt profitierend, als Shyamalan noch riesige Budgets hatte, obwohl sein Stern bereits am Sinken war. Hier konnte er es sich leisten, mit sehr viel Geld ein sehr seltsames trojanisches Pferd in die Kinos zu bringen. Ein Meisterstück der Irritation - zugleich aber auch ein sehr melancholischer und morbider Film, was sich auch in James Newton Howards sinistrem Score mit seinen Schostakowitsch-Einflüssen manifestiert. 

Wie gesagt: ein ganz besonderes, seltsam geformtes Schmuckstück in Shyamalans Filmographie. 

Geschrieben

Mein Shyamalan-Ranking sähe übrigens so aus: 

  1. SIGNS
  2. THE VISIT
  3. THE HAPPENING
  4. THE SIXTH SENSE
  5. UNBREAKABLE
  6. THE VILLAGE
  7. LADY IN THE WATER
  8. KNOCK AT THE CABIN
  9. OLD
  10. WIDE AWAKE
  11. GLASS
  12. AFTER EARTH
  13. SPLIT
  14. TRAP

Bin gespannt, wo sich REMAIN eingliedern wird. 

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Mistermaffay:

Ihr Regiedebüt THE WATCHERS fand ich aber gar nicht mal so schlecht. Ist ein recht atmosphärischer Film (mit einem tollen Korzeniowski Score) geworden.  

Das war seine andere Tochter. Saleka Night Shyamalan singt und spielt in TRAP, Ishana Shyamalan führte Regie und schrieb das Drehbuch bei THE WATCHERS. Aber auch hier sieht man, dass Shyamalan doch gerne auf interessante Komponisten setzt. Bei dem von ihm produzierten und geschriebenen (aber ebenfalls nicht selbst inszenierten) DEVIL durfte Fernando Velázquez ran. Auf der einen Seite ist es ja nicht verkehrt, dass er nach JNH auf junge Komponisten für seine Filme gesetzt hat. Auf der anderen Seite ist es schade, dass dabei dann so gesichtslose und als Hörerlebnis eher uninteressante Scores dabei rausgekommen sind. Daher bin ich auf die erneute Zusammenarbeit mit JNH auch gespannt. Im schlimmsten Fall passt sich JNH an die Musiken von Shyamalans letzten Filmen an. :D 

  • Like 1
Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Mistermaffay:

Ihr Regiedebüt THE WATCHERS fand ich aber gar nicht mal so schlecht. Ist ein recht atmosphärischer Film (mit einem tollen Korzeniowski Score) geworden.  

Das is die andere Tochter. Kein Totalausfall aber total verschenkt. Buch war viel besser.

ja score war gut.

naja, Megaflop, darf auch keinen Film mehr machen…

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Mein Shyamalan-Ranking sähe übrigens so aus: 

  1. SIGNS
  2. THE VISIT
  3. THE HAPPENING
  4. THE SIXTH SENSE
  5. UNBREAKABLE
  6. THE VILLAGE
  7. LADY IN THE WATER
  8. KNOCK AT THE CABIN
  9. OLD
  10. WIDE AWAKE
  11. GLASS
  12. AFTER EARTH
  13. SPLIT
  14. TRAP

Bin gespannt, wo sich REMAIN eingliedern wird. 

Da fehlt noch Last Airbender… mit das Schlimmste überhaupt 🤪 immerhin ein schönes Finale von JNH…

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

Im schlimmsten Fall passt sich JNH an die Musiken von Shyamalans letzten Filmen an. :D 

Ja, das ist tatsächlich keine so unrealistische Befürchtung. Howard hat seine Mentalität im Laufe der Jahre immer weiter in Richtung Dienstleistung und "collaboration" verlagert (ich setze 'collaboration' in Anführungszeichen, weil es so gebetsmühlenartig als das Ideal kompositorischer Arbeit gepriesen wird; dabei ist die Aussage eigentlich nur: "ich mache genau das, was der Regisseur mir sagt - auch wenn er keinerlei Ahnung von Musik hat - und schraube meine eigene Kreativität auf ein absolutes Minimum zurück"). 

Ich bin gespannt, ob das nun ein Shyamalan-Score unter den Vorzeichen dieser neuen Arbeitskultur wird - oder ob uns vielleicht doch eine Zusammenarbeit "alter Schule" ins Haus steht, wo dem Komponisten einfach mal Freiraum gewährt wird. 

vor 24 Minuten schrieb ronin1975:

Da fehlt noch Last Airbender… mit das Schlimmste überhaupt 🤪 immerhin ein schönes Finale von JNH…

Der fehlt mir in der Tat noch, genau wie sein Spielfilmdebüt PRAYING WITH ANGER (1992). 

Bis einschließlich AFTER EARTH (Platz 12) mag ich übrigens alles ganz gerne von ihm. Nur SPLIT und TRAP haben mich echt angeödet. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Sebastian Schwittay:

Ja, das ist tatsächlich keine so unrealistische Befürchtung. Howard hat seine Mentalität im Laufe der Jahre immer weiter in Richtung Dienstleistung und "collaboration" verlagert (ich setze 'collaboration' in Anführungszeichen, weil es so gebetsmühlenartig als das Ideal kompositorischer Arbeit gepriesen wird; dabei ist die Aussage eigentlich nur: "ich mache genau das, was der Regisseur mir sagt - auch wenn er keinerlei Ahnung von Musik hat - und schraube meine eigene Kreativität auf ein absolutes Minimum zurück"). 

Ich bin gespannt, ob das nun ein Shyamalan-Score unter den Vorzeichen dieser neuen Arbeitskultur wird - oder ob uns vielleicht doch eine Zusammenarbeit "alter Schule" ins Haus steht, wo dem Komponisten einfach mal Freiraum gewährt wird. 

Das ist auch immer so ein bisschen der Blick durch die rosarote Brille der Filmmusik-Fans. Dabei wird völlig ignoriert, dass sich die Filmmusik in den letzten 20, 30 Jahren stark verändert hat. Und dass sich auch die Komponisten teilweise entsprechend angepasst haben. Ich erinnere mich da an die Fortsetzung von INDEPENDENCE DAY, wo es hieß, dass Emmerich doch wieder David Arnold hätte nehmen können. Natürlich in der Hoffnung, dass auch nur annährend sowas wie sein Score zum ersten Film dabei rauskommt. Auch da wurde völlig ignoriert, dass Filmmusik schon lange nicht mehr so wie 1996 geschrieben wird. Selbst David Arnold schreibt nicht mehr so wie 1996. Dann wäre die Enttäuschung wohl noch größer gewesen, aber es war nicht nur erwartbar, sondern eigentlich völlig klar, dass die Musik nicht mehr so wie vor 30 Jahren sein wird. Und das könnte nun auch hier bei JNH und Shyamalan passieren. Alles unter der Qualität von SIGNS, UNBREAKABLE oder THE HAPPENING wäre bei der Erwartungshaltung schon schlecht. Aber auch hier: Wann hat JNH zuletzt sowas in der Art noch geschrieben?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Mit dieser Reaktion von dir habe ich ehrlich gesagt schon gerechnet. :) 

Alex fasst das oben sehr schön zusammen. THE HAPPENING ist eine satirische Spitze gegen die Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, und sehr vom konkreten Zeitpunkt profitierend, als Shyamalan noch riesige Budgets hatte, obwohl sein Stern bereits am Sinken war. Hier konnte er es sich leisten, mit sehr viel Geld ein sehr seltsames trojanisches Pferd in die Kinos zu bringen. Ein Meisterstück der Irritation - zugleich aber auch ein sehr melancholischer und morbider Film, was sich auch in James Newton Howards sinistrem Score mit seinen Schostakowitsch-Einflüssen manifestiert. 

Wie gesagt: ein ganz besonderes, seltsam geformtes Schmuckstück in Shyamalans Filmographie. 

Naja, das würde ich M. so aber nicht durchgehen lassen. Einen Film so schlecht zu inszenieren bzw „Schauspieler“ wie Mark Wahlberg („What? nooooo….“) so schlecht spielen zu lassen, dass man es als Satire werten kann, finde ich lahm. 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Mistermaffay:

Naja, das würde ich M. so aber nicht durchgehen lassen. Einen Film so schlecht zu inszenieren bzw „Schauspieler“ wie Mark Wahlberg („What? nooooo….“) so schlecht spielen zu lassen, dass man es als Satire werten kann, finde ich lahm. 

Ich halte das auch für gewagt zu behaupten M hat das mit Absicht so geschrieben und inszeniert und ne Satire gemacht.

 

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Geschrieben

Ich denke schon, dass er seine eigene Schablone aufbrechen und gegen die Erwartungen des Publikums inszenieren wollte. Quasi auf einer Metaebene. Dass ihm das nicht vollends gelungen ist würde ich auch behaupten. Dafür schwankt der Film zu stark zwischen diesen grotesk überzeichneten Figuren und Dialogen und den wohl durchaus ernst gemeinten Suspense-Passagen. Beides passt nicht wirklich gut zusammen beziehungsweise reißen die freiwillig oder unfreiwillig komischen Szenen den Rest zu stark mit runter. Neben dem gelungenen Anfang finde ich beispielsweise noch die Szene an dem Haus recht spooky gemacht, als die Figuren sich minutenlang mit einer Person, die sich im Haus verschanzt hat, unterhalten. Oder auch die alte Dame gegen Ende. Alles durchaus gelungene Suspense-Sachen, die aber eben gegen den Rest schwer bestehen können. Und teilweise auch in sich früher oder später in Schieflage geraten, weil Shyamalan seine überzeichneten Figuren seltsame Sachen sagen und machen lässt.

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